Navigation und Service

Der Ministerpräsident - Staatskanzlei : Thema: Ministerien & Behörden

Daniel Günther

Ministerpräsident

"Digital wird der zukünftige Standard"

Im Landtag hat Digitalisierungsminister Dirk Schrödter die Arbeit der sogenannten "Task Force Digitalisierung" vorgestellt und die Digital-Pläne der Landesregierung skizziert.

Letzte Aktualisierung: 23.11.2022

Digitalisierungsminister Dirk Schrödter steht im Landtag am Rednerpult.
Im Landtag stellte Digitalisierungsminister Dirk Schrödter die Task Force Digitalisierung vor.

Digitaler Vorreiter in Deutschland werden – das ist das Ziel der Landesregierung im echten Norden. Schon in den ersten Wochen nach dem Beginn der Legislatur hatte Digitalisierungsminister Dirk Schrödter deshalb eine sogenannte "Task Force Digitalisierung" gegründet, die digitale Hürden benennen und Lösungsvorschläge entwickeln soll. Im Landtag zog der Minister nun eine erste Bilanz. "Wenn wir die Digitalisierung schnell voranbringen wollen, müssen wir uns frühzeitig mit allen Akteuren abstimmen. Die Task Force bringt Tempo in die Digitalisierung unseres Landes und ist damit schon heute ein Erfolg", sagte er. Seit August hätten die Mitglieder fünfmal getagt und bereits mehr als 200 Hemmnisse identifiziert. Gemeinsam mit dem Zentralen IT-Management (ZIT) des Landes sei es nun die Aufgabe der Ministerien und Behörden, diese aus fachlicher Perspektive zu bewerten und konkrete Lösungen zu erarbeiten.

Wissen vermitteln, Akzeptanz schaffen

In vielen Fällen sei bereits jetzt deutlich geworden, dass oft keine gesetzlichen Änderungen erforderlich seien, sagte Schrödter. Vielmehr fehlten bei Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen die notwendigen Informationen zur Anwendung oder die Regelungen würden falsch interpretiert. Viele Anwendungen existierten schon jetzt, würden allerdings kaum genutzt, etwa der digitale Wohngeldantrag oder andere Bürgerservices. Diesem Problem werde die Landesregierung in naher Zukunft mit einer breiten Informationskampagne begegnen. Ebenfalls habe sich gezeigt, dass der Fortschritt oftmals an der Zusammenarbeit mit dem Bund und anderen Länder scheitere. Als Beispiel nannte der Minister die Einführung einheitlicher Standards für Finanz- und Buchungsdaten in den Kommunen.

Service für Bürger bieten

Auch von Seiten der Bürgerinnen und Bürger sowie der regionalen Wirtschaft seien konkrete Verbesserungsvorschläge an die Task Force herangetragen worden, betonte Schrödter. So wünschten sich viele Menschen, Verwaltungsgebühren wie etwa für einen neuen Reisepass über etablierte Zahlungsdienstleister wie PayPal bezahlen zu können. "Wir möchten Schleswig-Holstein zum ersten Bundesland machen, in dem die Bürgerinnen und Bürger bei jeder Verwaltung Leistungen digital bezahlen können. Diesen Standard fordern wir beim IT-Planungsrat und den anderen Ländern ein", sagte der Minister.

Die Zukunft ist digital

Schon bald werde "digital" der neue Standard in der Verwaltung sein, kündigte Schrödter an. "In Zukunft werden Staat und Verwaltung begründen müssen, warum etwas nicht digital funktioniert." Dafür brauche es auch eine neue Denk- und Handlungsweise in Politik und Verwaltung. Dafür habe die Landesregierung bereits in der vorherigen Legislatur mit einem Digitalisierungsgesetz, einer Strategie für nachhaltige Informationstechnologie (Green IT) und einem umfassenden Fortbildungsprogramm für Verwaltungsmitarbeitende die Grundlagen gelegt. Als nächsten Schritt werde das Land nun die neuen Impulse aus der Task Force aufnehmen und in die behördenübergreifende Digitalstrategie einfließen lassen.

Hinweis zur Verwendung von Cookies

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zum Datenschutz erhalten Sie über den folgenden Link:

Datenschutz

Auswahl bestätigen