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Thema : Künstliche Intelligenz

Vier Jahre Innovation


Im Dezember 2018 hat das "Joint Innovation Lab" an der Universität Lübeck seine Arbeit aufgenommen. Zum vierten Geburtstag war auch Digitalisierungsminister Schrödter gekommen – und hat Bilanz über viele spannende Projekte gezogen.

Letzte Aktualisierung: 21.11.2022

Mehrere Männer und Frauen stehen um einen Tisch herum und lächeln in die Kamera.
Beim Joint Innovation Lab informierte sich Digitalisierungsminister Schrödter (3.v.r.) über die Erfolge der vergangenen vier Jahre.

Wir klönen per Videochat mit den Großeltern, bestellen die neue Winterjacke im Onlineshop und streamen unsere Lieblingsserie aus der Mediathek – ein Großteil unseres Lebens spielt sich heute digital ab. Kein Wunder, denn "digital" bedeutet in der Regel auch "schnell und einfach". Auch die öffentlichen Verwaltungen werden immer digitaler: Schon jetzt sind viele Behördengänge online möglich. Wie Verwaltung noch digitaler werden kann, damit beschäftigt sich das Joint eGov and Open Data Innovation Lab (JIL) an der Universität zu Lübeck. Seit 2018 entwickeln und erproben Digital-Fachleute hier neue Anwendungen für die Verwaltung, darunter auch verschiedene Projekte zur Künstlichen Intelligenz (KI).

Erfolgreiche Kooperation

Gemeinsam mit der Universität zu Lübeck und der MACH AG ist das Land Träger des Joint Innovation Labs. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es, maßgeschneiderte Digital-Produkte für die Verwaltung zu entwickeln, in der Praxis zu erproben und im Anschluss zu optimieren. Zum vierjährigen Bestehen der Einrichtung machte sich Digitalisierungsminister Dirk Schrödter nun ein Bild der aktuellen und bereits abgeschlossenen Projekte. "Eine starke und schnelle Verwaltung braucht digitale Innovationen, um Anwendungen für die Bürgerinnen und Bürger auszubauen und zu vereinfachen sowie interne Abläufe effizienter zu gestalten. Um dies zu erreichen, ist das Joint Innovation Lab ein Raum, der dank seiner Träger kreatives Denken ermöglicht", sagte Schrödter. Die Landesregierung habe schon früh das Potenzial der Digitalisierung erkannt und die Weichen gestellt, insbesondere mit Blick auf die KI-Forschung. "Wir wollen digitale Vorreiterregion werden. Dafür braucht es Digitalisierungslabore wie das JIL, welches Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung zusammenbringt. Auch der heutige Tag hat wieder gezeigt, was hier für wichtige Ergebnisse bereits erzielt worden sind und wohin der Weg in die Zukunft geht"

Forschungsschwerpunkt zur Künstlichen Intelligenz

Zu den inhaltlichen Schwerpunkten des Joint Innovation Labs zählten in den vergangenen vier Jahren vor allem die Themen Künstliche Intelligenz und Automatisierung von Verwaltungsaufgaben. "Verwaltungen müssen trotz zunehmend komplexer Aufgaben und steigenden Anforderungen mit immer weniger Personal leistungsfähig bleiben", sagte Matthias Kohlhardt, Vorstandsvorsitzender der MACH AG. "Das Joint Innovation Lab liefert durch den disziplinübergreifenden Austausch optimale Rahmenbedingungen, um praxisnah und effizient Lösungen zur Entlastung der Verwaltung zu entwickeln."

Entlastung für die Beschäftigten

Eines gutes Beispiel dafür ist das Projekt "HAI". Hierbei geht es weniger um Knochenfische als um das ganz große Geld: Denn HAI steht in diesem Fall für "Kooperative Haushaltsaufstellung mit Augmented Intelligence" (HAI). Die Idee des Projekts: Eine Künstliche Intelligenz soll alle für die Haushaltsaufstellung notwendigen Daten im Blick behalten und die Beschäftigten des Finanzministeriums bei ihren komplizierten Berechnungen auf mögliche Fehlerquellen aufmerksam machen – als eine Art denkender Textmarker. Das Land fördert das Projekt mit 310.000 Euro.

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