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Gemeinsam für eine starke Grenzregion

In Flensburg haben die größten Wirtschaftsverbände beiderseits der Grenze eine Vereinbarung unterzeichnet, um künftig noch enger zusammenzuarbeiten.

Letzte Aktualisierung: 06.04.2022

Menschengruppe
Vereinbarung unterzeichnet (von links): Björn Ipsen (Hauptgeschäftsführer IHK Flensburg), Generalkonsul Kim Andersen, Robert P. Perz (Geschäftsführer Dansk Industri Deutschland), Ministerpräsident Daniel Günther, Anja Bauer (Vizepräsidentin IHK Flensburg) und Jørgen Mads Clausen (langjähriger Danfoss-Chef).

Deutschland und Dänemark verbindet eine langjährige enge Partnerschaft – insbesondere mit Blick auf den Handel: Die Bundesrepublik ist seit Jahren der wichtigste Handelspartner Dänemarks. Ganz besonders großes Potenzial hat die norddeutsche Wirtschaft mit ihrer großen Erfahrung bei den erneuerbaren Energien. Deshalb wollen Schleswig-Holstein und Dänemark ihre Handelsbeziehungen in der Grenzregion weiter ausbauen. Das vereinbarten nun die Geschäftsführer der Dansk Industri (DI), der größten Wirtschaftsorganisation Dänemarks und der Industrie- und Handelskammer (IHK) Flensburg im Beisein von Ministerpräsident Daniel Günther. Geplant ist unter anderem ein eigenes Büro der DI am IHK-Standort in Flensburg. Von dort aus wollen die Verbände gemeinsam noch enger zusammenarbeiten und für besseren Wissenstransfer sorgen.

Deutsch-dänische Wirtschaft ausbauen

Die deutsch-dänische Zusammenarbeit werde mit dieser Vereinbarung weiter belebt, sagte Ministerpräsident Daniel Günther in Flensburg. "Davon werden wir diesseits und jenseits der Grenze profitieren."

Björn Ipsen, Hauptgeschäftsführer der IHK Flensburg, erklärte, Ziel sei es, die Wirtschaft in der Grenzregion mit gemeinsamen Projekten und Veranstaltungen zu stärken. "Die Kooperation mit Dansk Industri ist ein Glücksfall, denn sie wird es uns erleichtern, unser grenzübergreifendes Netzwerk zu erweitern und die Zusammenarbeit mit dänischen Wirtschaftspartnern auszubauen." Im Fokus stünden Existenzgründungen, Unternehmensansiedlungen und der Markteintritt im jeweiligen Nachbarland.

Standort für neue Technologien stärken

Die gemeinsame Vereinbarung ist auch für Robert P. Perz, den Geschäftsführer von DI Deutschland, etwas ganz Besonderes. Das deutsch-dänische Grenzland sei eine starke Region und könne ein wertvoller Standort für neue Technologien und Möglichkeiten werden, insbesondere für die Energiewende und Nachhaltigkeit. Deshalb sei der vereinbarte Standort der Dansk Industri in Flensburg so wichtig.

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