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Anerkennung für die Wissenschaft

Auf einem Empfang in Kiel hat Ministerpräsident Daniel Günther Forscherinnen und Forscher begrüßt, die kürzlich im echten Norden angekommen sind.

Letzte Aktualisierung: 16.03.2022

Ministerpräsident Daniel Günther steht an einem Pult und hält eine Rede.
Ministerpräsident Daniel Günther begrüßte die jüngsten Neuzugänge in der schleswig-holsteinischen Wissenschaftsgemeinschaft. (Archivbild).

Ob Exzellenz-Cluster an der Christian-Albrechts-Universität (CAU), Hightech-Forschung am Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie in Itzehoe oder Meereswissenschaft am GEOMAR Helmholtz-Zentrum – die Forschungslandschaft in Schleswig-Holstein ist breit aufgestellt. Jedes Jahr ziehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt in den echten Norden, um hier zu arbeiten.

Auf dem traditionellen Hochschulempfang der Landesregierung in Kiel hat Ministerpräsident Daniel Günther die jüngsten Neuzugänge nun begrüßt. Der Empfang fand unter dem Eindruck des russischen Überfalls auf die Ukraine statt: "Die Bedrohung des Krieges ist zurück. Wir sind zurückgeworfen in eine Zeit, von der wir geglaubt haben, sie läge hinter uns."

Appell an die Wissenschaftsgemeinschaft

Gerade in dieser Zeit sei es wichtig, den Kontakt zu den vernünftigen Menschen in Russland aufrecht zu erhalten, sagte Günther und verwies auf einen offenen Brief von knapp 7.000 russischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. "Diese mutigen Menschen verdienen unsere Unterstützung! Nutzen Sie Ihre Kanäle und Netzwerke in der Wissenschaft. Bestärken Sie Ihre Kolleginnen und Kollegen in Russland in ihrer Ablehnung gegen den Krieg!" Gleichzeitig appellierte der Regierungschef, die Menschen in der Ukraine zu unterstützen: "Sie verdienen unsere volle Solidarität. Zeigen Sie gemeinsam der Welt, dass die Wissenschaft für den Frieden steht!"

Hilfe für die Ukraine

Die Landesregierung werde alles dafür unternehmen, geflüchteten Menschen zu helfen. Deshalb unterstütze das Land ein Soforthilfe-Programm des Studentenwerks für ukrainische Studierende, sagte der Ministerpräsident. Damit werde unter anderem das psychologische Beratungsangebot für Betroffene ausgebaut. "Parallel arbeiten wir daran, dass möglichst viele Menschen aus der Ukraine ihre wissenschaftliche Arbeit oder ihr Studium bei uns in Sicherheit fortsetzen können."

Wertvolle Hilfe in der Pandemie

Einen besonderen Dank richtete der Ministerpräsident an die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die während der Corona-Pandemie den Hochschul- und Forschungsbetrieb aufrecht erhalten und die Landesregierung beraten hatten. "Ich denke, wir haben in den zurückliegenden zwei Jahren ein gutes Maß zwischen gebotenem Öffnen und notwendigem Schließen gefunden“, sagte Günther. "Ihr Beitrag ist dafür maßgeblich gewesen. Dafür bedanke ich mich im Namen der Landesregierung!"

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