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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei : Thema: Ministerien & Behörden

Daniel Günther

Ministerpräsident

Ölpier in Mönkeberg wird saniert

Mit gut 2,2 Millionen Euro von EU und Land wertet die Gemeinde Mönkeberg ihre Strandpromenade auf und beseitigt dafür ein altes Weltkriegs-Relikt.

Letzte Aktualisierung: 01.02.2022

Ministerpräsident Daniel Günther, Plöns Landrätin Stephanie Ladwig und Mönkebergs Bürgermeisterin Hildegard Mersmann stehen an einem Fähranleger.
Ministerpräsident Daniel Günther (v. r.), Plöns Landrätin Stephanie Ladwig und Mönkebergs Bürgermeisterin Hildegard Mersmann am Fähranleger.

Rostige Spundwände, eine karge Fläche und ein hoher Absperrzaun – auf den ersten Blick erinnert das Gelände direkt neben dem Mönkeberger Fähranleger an ein verlassenes Industriegebiet. Klingt harmlos, doch der Schein trügt: Das Gelände ist mit Öl und Munition belastet. Während des Zweiten Weltkriegs war dort eine Tankstation für Kriegsschiffe, die durch Fliegerangriffe beschädigt worden ist.

Nun will die Gemeinde Mönkeberg den "Ölpier" sanieren und damit die Strandpromenade aufwerten. Das Land unterstützt das Projekt mit gut 2,2 Millionen Euro aus EU-Mitteln im Rahmen des Landesprogramms Wirtschaft.

Natur schützen und Tourismus stärken

Für die Landesregierung sei klar, die Gemeinde nicht alleine zu lassen, sagte Ministerpräsident Daniel Günther bei der Förderbescheidübergabe an Mönkebergs Bürgermeisterin Hildegard Mersmann. "Wir unterstützen die Sanierung des Ölpiers im Bereich der Gemeinde und wir stellen sicher, dass die angrenzenden Liegenschaften von Bund und der Stadt Kiel gleich mitsaniert werden. Quasi ein Abwasch", sagte Günther. Damit schaffe das Land die Voraussetzungen für eine spätere touristische und gewerbliche Nutzung.

Aufwändige Bauarbeiten notwendig

Bevor die knapp 9.000 Quadratmeter große Fläche wieder genutzt werden kann, stehen aufwändige Bauarbeiten bevor: Bis voraussichtlich Mitte 2023 wird der mit Öl und Munition belastete Boden ausgetauscht und die rostige Spundwand wird erneuert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf knapp neun Millionen Euro.

Anschließend soll der alte Ölpier etwa mit Ferienwohnungen oder einem Hotel und Restaurants in die Mönkeberger Strandpromenade integriert werden.

Weitere Informationen

Mehr erfahren zu EU-Förderprogrammen: EU-SH.schleswig-holstein.de

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