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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei : Thema: Ministerien & Behörden

Daniel Günther

Ministerpräsident

Testpflicht wird wieder eingeführt

Ab Montag, 23. August, gilt in bestimmten Bereichen eine landesweite Testpflicht für Menschen, die weder geimpft noch genesen sind.

Letzte Aktualisierung: 11.08.2021

Eine Person in Schutzkleidung nimmt einen Nasenabstrich bei einer Frau.
Für den Zutritt zu bestimmten Innenbereichen ist für Menschen, die nicht geimpft oder genesen sind, bald wieder ein negativer Testnachweis erforderlich.

Die Landesregierung hat sich auf die Eckpunkte für eine neue Corona-Bekämpfungsverordnung verständigt, um die jüngsten Bund-Länder-Beschlüsse in Schleswig-Holstein umzusetzen. Die neue Verordnung tritt am Montag, 23. August, in Kraft.

Einheitliche Testregelungen

Zentraler Punkt ist eine landesweite Testpflicht im Sinne der 3G-Regel (Geimpft, Genesen, Getestet) für den Zutritt zu Innenbereichen. Die Testpflicht wird für ganz Schleswig-Holstein eingeführt, da die Inzidenz im Land über dem vereinbarten Schwellenwert von 35 liegt. So soll außerdem ein für die Bürger:innen verlässliches und einheitliches Regelwerk geschaffen werden – ohne regionale Ausnahmen.

Hier gilt die Testpflicht

Alle Personen, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen ab dem 23. August einen negativen Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder einen negativen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) für folgende Bereiche vorlegen:

  • Besuche in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen sowie Einrichtungen der Eingliederungshilfe
  • Innengastronomie
  • Teilnahme an Veranstaltungen und Festen in Innenräumen
  • Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen (z. B. Friseur, Kosmetik, Körperpflege)
  • Sport in Innenbereichen (z.B. in Fitness-Studios, Schwimmbädern oder Sporthallen)
  • Beherbergung (Test bei Anreise und zwei Mal pro Woche während des Aufenthalts)
  • Innenbereiche von Freizeit- und Kultureinrichtungen sowie Einrichtungen außerschulischer Bildung

Ausnahmen

Die 3G-Regelung gilt nicht für Teilnehmer:innen von Versammlungen, Gottesdiensten sowie für Besucher:innen von Bibliotheken. Auch von der 3G-Regelung ausgenommen sind Kinder bis zur Vollendung des siebten Lebensjahres sowie Schüler:innen unter 18 Jahren, die regulär zweimal pro Woche in der Schule getestet werden.

Kostenfreie Tests für Kita-Kinder

Die bisherige Regelung zum eingeschränkten Regelbetrieb in den Kitas entfällt. Damit werden alle Kinder vollumfänglich und dauerhaft in ihrer Kita betreut. Dafür wird das Land einen speziellen Selbsttest für Kleinkinder beschaffen, der vor kurzem vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen worden ist. Kita-Eltern erhalten diese Testkits kostenfrei, um ihre Kinder zweimal wöchentlich zu testen. Details und der Zeitplan hierfür werden derzeit erarbeitet.

Lockerungen für Events

Ebenso wird die bereits angekündigte Stufe aus dem Veranstaltungsstufenkonzept umgesetzt, die es ermöglicht, dass besondere Veranstaltungsformen ohne Abstandsgebote (Events) nun auch in Innenbereichen stattfinden dürfen. Dazu ist allerdings eine Einzelfallgenehmigung durch das Gesundheitsamt erforderlich, und es gilt hier ein striktes Alkoholverbot.

Mit der neuen Verordnung entfällt die Kontaktdatenerhebungspflicht in den meisten Außenbereichen, da diese Daten für die Gesundheitsämter in der aktuellen Lage nicht mehr zweckdienlich sind.

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