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Munitionsbelastung der deutschen Meeresgewässer

© UXO

Qualitätsleitfaden Offshore-Kampfmittelbeseitigung - Torsten Frey, Prof. Dr. Robert Holländer, Prof. Dr. Jens-Uwe Fischer

Europaweit besteht großes Potenzial, die wirtschaftliche Nutzung der Meere auszudehnen. Jedoch befinden sich bis heute allein in deutschen Meeresgewässern ca. 1,6 Mio. Tonnen Kampfmittel. Für eine umfangreiche zukünftige Flächennutzung des Meerbodens stellen diese Kampfmittel ein Hindernis und eine Gefährdung dar. Als Folge des Wachstums der Offshore-Industrie und aufgrund ökologischer Notwendigkeiten steht eine Zunahme von Aktivitäten zur technischen Erkundung und zur Räumung von Kampfmitteln im Meer bevor. Um dieser Herausforderung systematisch zu begegnen, wurde der Qualitätsleitfaden Offshore-Kampfmittelbeseitigung entwickelt. Der Qualitätsleitfaden gilt für den Gesamtablauf der Kampfmittelbeseitigung im Meer mit dem abschließenden Ziel der Kampfmittelfreigabe von Flächen oder Punkten. Er umfasst die schreibtischbasierte Vorerkundung, die technische Erkundung zur Erstellung einer Verdachtspunktliste sowie die Untersuchung und Beräumung dieser Verdachtspunkte. Damit liegt nun ein vollumfängliches Dokument vor, dass für die involvierten Akteure eine Richtlinie für die Gewährleistung von hoher Qualität bei den Arbeiten der Offshore-Kampfmittelbeseitigung darstellt.