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Tag der Deutschen Einheit 2019 – Mut verbindet

Staatskanzlei

Unter dem Motto "Mut verbindet" feiert der echte Norden in diesem Jahr den Tag der Deutschen Einheit mit einem großen Bürgerfest.

Ein stilisierter Leuchtturm in den Farben der deutschen Flagge, dessen Scheinwerfer rechts und links den Bildrand berühren. Darüber steht das Motto 'Mut verbindet' .

Gut vier Monate vor dem Tag der Deutschen Einheit stimmt sich Schleswig-Holstein auf die Feierlichkeiten ein. Mit einem Imagefilm will die Landesregierung zeigen, was den echten Norden ausmacht und so Besucher aus ganz Deutschland für das Land begeistern. Das zweiminütige Video nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise durch das Land zwischen den Meeren und zeigt es in all seinen Facetten: Von Wissenschaft und Kultur bis hin zu Sport und Wirtschaft. Mehr als 30 Unternehmen, Vereine, Verbände und Kulturschaffende haben dafür ihre Filmarchive geöffnet – rund zehn Stunden Videomaterial lagen schließlich vor.

Vielfalt und Lebensfreude

"Es ist beeindruckend zu sehen, was wir zusammen erreichen können. Sie alle tragen dazu bei, dass wir Schleswig-Holstein in seiner ganzen Vielfalt und besonderen Lebensfreude zeigen können", sagte Ministerpräsident Daniel Günther zur Vorstellung des Films. "Gemeinsam präsentieren wir unser Land als innovativen und weltoffenen Gastgeber. Ich wünsche mir, dass viele Menschen die Einladung annehmen, mit uns den Tag der Deutschen Einheit in Kiel zu feiern."

Mut verbindet

2006 fanden die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit zuletzt in Kiel statt. 13 Jahre später und drei Jahrzehnte nach dem Fall der Mauer ist Schleswig-Holstein erneut Gastgeber. Neben dem protokollarischen Teil findet am 2. und 3. Oktober in Kiel ein großes Bürgerfest statt. Alle 16 Bundesländer, zahlreiche gesellschaftliche Organisationen, der Schleswig-Holsteinische Landtag und die Verfassungsorgane präsentieren sich und bieten den Besuchern ein abwechslungsreiches Programm.

Auf einen Blick – Der Tag der Deutschen Einheit in Kiel

1. Das Motto lautet "Mut verbindet". Damit verbinden wir historische Erfahrungen mit aktuellen politischen Bezügen und schlagen eine Brücke in die Zukunft. Schleswig-Holstein ist geprägt von seiner einzigartigen Lage zwischen den Meeren, seiner wechselvollen deutsch-dänischen Geschichte und der Grenzöffnung vor drei Jahrzehnten.

2. Das Logo ist der Leuchtturm. Er ist die Verbindung zwischen Land und See, Schleswig-Holstein will das Verbindende in Deutschland und Europa nach vorne stellen. Das Logo verbindet Schwarz, Rot und Gold, Ost und West und symbolisch auch Bund, Länder und Kommunen.

3. Die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit teilen sich in den protokollarischen Teil und das Bürgerfest auf. Erwartet werden die Spitzen der Verfassungsorgane, also Bundespräsident, Bundeskanzlerin, Bundestagspräsident und der Präsident des Bundesverfassungsgerichts. Zu den protokollarischen Veranstaltungen gehören der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt, der ökumenische Gottesdienst in der Nikolaikirche und der Festakt in der Sparkassen-Arena sowie der anschließende Empfang des Bundespräsidenten.

4. Das Bürgerfest findet am Mittwoch, 2. Oktober, und am Donnerstag 3. Oktober, statt. Alle 16 Länder, zahlreiche gesellschaftliche Organisationen, der Schleswig-Holsteinische Landtag, die Verfassungsorgane und die Stadt Kiel präsentieren sich und bieten ein abwechslungsreiches Programm. Das Fest wird von der Staatskanzlei in Zusammenarbeit mit einer Agentur organisiert. Dazu kommen voraussichtlich bis zu 400 Helfer für das Bürgerfest, Begleitpersonen für VIPs und Bürgerdelegationen ("Scouts") sowie gut 150 Personen für Unterstützung der protokollarischen Veranstaltungen.

5. Die Kosten belaufen sich auf rund 4,2 Millionen Euro. Weitere Mittel will das Land über Sponsoren einwerben. Die Landeshauptstadt Kiel unterstützt das Projekt: Schon jetzt bringen Mitarbeiter der Stadt ihre Erfahrungen mit der Kieler Woche in die Planungen ein.

6. Die Geschichte: Schleswig-Holstein war zuletzt 2006 Gastgeber der zentralen Feierlichkeiten. Ursprünglich hätte das Land die Gastgeberrolle erst im Jahr 2022 wieder übernommen. Die Reihenfolge der Bundesratspräsidentschaften richtet sich nach der Einwohnerzahl der Länder, die 2013 korrigiert wurde. Grundlage dafür waren die Bevölkerungszahlen nach der Volkszählung "Zensus 2011". Damals wurde Schleswig-Holstein um drei Ränge vorgezogen.

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