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Maßregelvollzug

Staatskanzlei

Im Maßregelvollzug werden psychisch kranke oder suchtkranke Straftäter, die nach Paragraf 63 oder 64 Strafgesetzbuch (StGB) verurteilt wurden, untergebracht.

Diese Unterbringung erfolgt in Schleswig-Holstein an den beiden Standorten in Neustadt und Schleswig.

Forensik © CrazyCloud / fotolia

Nach dem Strafgesetzbuch werden im Maßregelvollzug psychisch kranke oder suchtkranke Rechtsbrecher untergebracht, die im Sinne der Paragrafen 20 oder 21 des Strafgesetzbuches als schuldunfähig oder vermindert schuldfähig gelten und bei denen zugleich unter Gesamtwürdigung des Täters und seiner Tat eine weitere Gefährlichkeit zu erwarten ist.

Diese Feststellungen trifft das Gericht in der Hauptverhandlung. Die Betroffenen werden anschließend aufgrund räumlicher Festlegungen des Vollzugsplans in eine Einrichtung des Maßregelvollzuges eingewiesen. Dort sorgt neben hohen baulichen Sicherheitsstandards eine qualifizierte Therapie für Besserung der forensischen Patienten und für die Sicherheit der Bevölkerung.

Die Rehabilitation von forensischen Patienten ist nur mit der Gesellschaft und nicht gegen sie möglich. Häufig ruft der Maßregelvollzug aber Ängste und Ablehnung hervor.

Um solchen Vorbehalten zu begegnen, informiert die Landesregierung über Ziele und Arbeit des Maßregelvollzuges, um diesen für Bürgerinnen und Bürger transparenter machen.

Weitere Informationen

Hier finden Sie aktuell ausgeschriebene Stellen und weiterführende Informationen zu beiden forensischen Kliniken.

Viele Menschen fragen sich, unter welchen Bedingungen Straftäterinnen und Straftäter in den Maßregelvollzug kommen. Hier können Sie anhand von fünf Gruppen typischer Krankheitsbildern mehr darüber erfahren.

Über Beginn und Ende des Maßregelvollzuges entscheidet das zuständige Gericht.

Der Maßregelvollzug in Schleswig-Holstein hat seine rechtlichen Grundlagen sowohl im Bundesrecht als auch in landesrechtlichen Regelungen, die hier dargestellt werden.

Informationen über die Durchführung des Maßregelvollzugs in den dafür in Schleswig-Holstein zuständigen Kliniken sowie über die Aufgaben der Landesregierung bei der Aufsicht über diese beiden Einrichtungen.