Landesportal Schleswig-Holstein

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Konversionspolitik in Schleswig-Holstein

© M. Staudt / grafikfoto.de

Ziel der Landesregierung ist es, die regional- und wirtschaftspolitischen Folgen des Bundeswehrabbaus, also den Verlust von Arbeitsplätzen, von Wertschöpfung und Kaufkraft, möglichst gering zu halten, die negativen wirtschaftlichen Folgen des Truppenabbaus zu mildern und neue wirtschaftliche Aktivitäten zu initiieren.

Diese Aktivitäten sollen eingebunden werden in ein zukunftsorientiertes Flächenmanagement, bei dem soziale, landesplanerische und ökologische Gesichtspunkte besonders beachtet werden.

Folgen der Bundeswehrreform

Bisher waren im Zuge mehrerer Bundeswehrreformen (und der damit verbundenen Verkleinerung, Verlagerung und Aufgabe von Standorten) ab 2020 nur noch etwa 15.300 militärische Dienstposten in Schleswig-Holstein geplant.

Allerdings wird sich in den kommenden Jahren die Anzahl der Dienstposten wieder moderat auf über 16.000 erhöhen: Die Aufgabe einiger Standorte wird zurückgenommen, für andere ist ein moderater Aufwuchs geplant. Schleswig-Holstein wird weiterhin eines der Bundesländer mit der höchsten Dichte an Soldaten pro Einwohner sein - dennoch hat der Truppenabbau gravierende Auswirkungen insbesondere auf der kommunalen Ebene.

Ansprechpersonen Konversion

Kontakt

Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Düsternbrooker Weg 94
24105 Kiel

Wirtschafts- und Mittelstandspolitik, Handwerk
Doris Roloff, VII 20
Telefon: 0431 988-4520
Fax: 0431 988-617-4520

Ansprechpartner Kreise und kreisfreie Städte
Sven Kapp
Telefon: 0431 988-4608
Fax: 0431 988-617-4608

Regionalmanagement Konversion

Um betroffene Kommunen bei der komplexen Aufgabe der zivilen Umnutzung militärischer Liegenschaften zu unterstützen, die regionalen Entwicklungsprozesse auf eine breitere Grundlage zu stellen und zu beschleunigen, fördert das Land regionale Konversionsmanagements, möglichst in Anbindung an eine Gebietskörperschaft oder Wirtschaftsförderungseinrichtung. Diese sind in der Regel auf drei Jahre befristet mit zweimaliger Verlängerungsmöglichkeit.

Aufgabe eines Regionalmanagements Konversion ist unter anderem die Vernetzung aller Verantwortlichen, die Koordination und Begleitung von Nachnutzungs- und Vermarktungskonzepten sowie die Investorengewinnung und -betreuung.

Ansprechpartner bei den Konversionsmanagern:

Bereich Nordfriesland

Andrea Jaeger
Tel.: 04841 6685-14
Fax.: 04841 6685-16
a.jaeger@wfg-nf.de

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