Landesportal Schleswig-Holstein

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Konversionspolitik in Schleswig-Holstein

© M. Staudt / grafikfoto.de

Ziel der Landesregierung ist es, die regional- und wirtschaftspolitischen Folgen des Bundeswehrabbaus, also den Verlust von Arbeitsplätzen, von Wertschöpfung und Kaufkraft, möglichst gering zu halten, die negativen wirtschaftlichen Folgen des Truppenabbaus zu mildern und neue wirtschaftliche Aktivitäten zu initiieren.

Diese Aktivitäten sollen eingebunden werden in ein zukunftsorientiertes Flächenmanagement, bei dem soziale, landesplanerische und ökologische Gesichtspunkte besonders beachtet werden.

Folgen der Bundeswehrreform

Bis in die neunziger Jahre waren rund 86.000 Soldaten in Schleswig-Holstein stationiert. Im Zuge mehrerer Bundeswehrreformen und der damit verbundenen Verkleinerung, Verlagerung und Aufgabe von Standorten werden nach Umsetzung der aktuellen Stationierungsentscheidung des Bundesministers für Verteidigung vom 26. Oktober 2011 ab 2020 voraussichtlich nur noch 15.300 militärische Dienstposten in Schleswig-Holstein verbleiben.

Zukünftig wird Schleswig-Holstein das Bundesland mit der zweithöchsten Dichte an Soldaten pro Einwohner nach Mecklenburg-Vorpommern sein - dennoch hat der Truppenabbau gravierende Auswirkungen insbesondere auf der kommunalen Ebene.

Ansprechpartner in Sachen Konversion

Ansprechpartner im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus:

Leitung

Kontakt

Wirtschafts- und Mittelstandspolitik, Handwerk
Doris Roloff, VII 20
Telefon: 0431 988-4520
Fax: 0431 988-617-4520

Ansprechpartner für die Kreise und kreisfreien Städte

Kontakt

Sven Kapp
Telefon: 0431 988-4608
Fax: 0431 988-617-4608

Ansprechpartner bei den Konversionsmanagern:

Bereich Nordfriesland

Steffen Volk
Tel.: 04841/6685-14
Fax.: 04841/6685-16
s.volk@wfg-nf.de

Regionalmanagement Konversion

Um betroffene Kommunen bei der komplexen Aufgabe der zivilen Umnutzung militärischer Liegenschaften zu unterstützen, die regionalen Entwicklungsprozesse auf eine breitere Grundlage zu stellen und zu beschleunigen, fördert das Land regionale Konversionsmanagements, möglichst in Anbindung an eine Gebietskörperschaft oder Wirtschaftsförderungseinrichtung. Diese sind in der Regel auf drei Jahre befristet mit zweimaliger Verlängerungsmöglichkeit.

Aufgabe des Regionalmanagements Konversion ist unter anderem die Vernetzung aller Verantwortlichen, die Koordination und Begleitung von Nachnutzungs- und Vermarktungskonzepten sowie die Investorengewinnung und -betreuung.

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