Landesportal Schleswig-Holstein

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Katastrophenschutz

© M. Ruff / grafikfoto.de
Im Land zwischen den Meeren spielt der Bevölkerungsschutz eine besondere Rolle.

365 Tage im Jahr sorgen die vielen Helferinnen und Helfer des Katastrophenschutzdienstes für die Sicherheit der Menschen in Schleswig-Holstein. Die meisten von ihnen ehrenamtlich und in ihrer Freizeit.

Fahrzeuge des Katastrophenschutzes Fahrzeuge des Katastrophenschutzes (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) © Innenministerium

Gut und sicher leben in Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein ist der Schutz der Menschen, der Tiere und der Umwelt vor technischen und natürlichen Gefahren von herausragender Bedeutung: Rund ein Viertel der Landesfläche besteht aus Marschen und Niederungen, die zum Teil unter dem Meeresspiegel liegen. Der Küstenschutz an Nord- und Ostsee spielt deshalb eine zentrale Rolle: Einzigartige Landschaften, kulturelle Attraktionen, touristische Ziele, aber auch Verkehrswege von europäischer Bedeutung, Industrieanlagen und Kernkraftwerke liegen in unserem Land.

365 Tage im Jahr

Für ihren Einsatz im Katastrophenschutzdienst des Landes Schleswig-Holstein stehen über 80.000 Menschen rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr bereit. Die meisten von ihnen ehrenamtlich und in ihrer Freizeit. Nur durch ihr Engagement und ihren ganz persönlichen Einsatz ist der Katastrophenschutz in Schleswig-Holstein so gut aufgestellt und überhaupt finanzierbar. Bund, Land und Kommunen unterhalten gemeinsam über 4.200 Einsatzfahrzeuge bei Feuerwehren, bei den Hilfeleistungsorganisationen und für den Zivilschutz.

Der Bevölkerungsschutz

Das Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration des Landes sowie die Kreise und kreisfreien Städten haben die Aufgabe, das bürgerschaftliche Engagement der Menschen in Schleswig-Holstein zu fördern und zum Bevölkerungsschutz zu vereinen. Im Falle eines Falles wird der Katastrophenschutz im Land unter einheitlicher Leitung in einen wirkungsvollen Einsatz geführt.

Sorgen Sie vor

Als Betroffene sind Sie wichtigste Akteure im Bevölkerungsschutz. Wenn es zu einem Unfall oder einer Katastrophe kommt, benötigen Rettungskräfte Zeit, um den Einsatzort zu erreichen und Hilfe leisten zu können. Bei Unfall oder Feuer sind dies meist nur wenige Minuten, bei einer Katastrophe kann es jedoch wesentlich länger dauern, bis Rettungskräfte eintreffen. Durch Ihre Eigenvorsorge können Sie dazu beitragen, die Schäden in Grenzen zu halten.

Auf Notsituationen vorbereitet sein

Titelblatt der Broschüre Katastrophenalarm © BKK

Zu Notsituationen gehören Unfälle und Brände, die Beeinträchtigung der Versorgung zum Beispiel bei länger andauerndem Stromausfall oder die Vorbereitung auf besondere Risiken. Diese können sowohl bei Naturkatastrophen auftreten wie beispielsweise schweren Unwettern, Schneekatastrophen oder großflächigen Überschwemmungen, als auch bei der Freisetzung von Gefahrstoffen. Dazu zählen chemische (C), biologische (B) oder radiologische (R) bzw. nukleare (N) Gefahrstoffe (CBRN-Gefährdung). Bei solchen Ereignissen ist es wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger sich erst einmal selbst helfen können, bis die organisierte Hilfe eintrifft.

Was zur Vorbereitung auf eine solche Notsituation wichtig ist, darüber gibt der Ratgeber „Katastrophen-Alarm“ des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe Auskunft.

Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen

Weitere Informationen

Im Jahr 2016 wurde der Euronotruf offiziell 25 Jahre alt nachdem er am 29. Juli 1991 vom Rat der Europäischen Gemeinschaften beschlossen wurde.

Im Jahr 2010 wurde mit der Beschaffung der dritten Fahrzeuggeneration die Reihe fortgesetzt. Bei der Finanzierung der bis zu 39 zu beschaffenden Reaktorerkunder beteiligen sich neben den unteren Katastrophenschutzbehörden, dem Land Schleswig-Holstein auch die Betreiber kerntechnischer Anlagen.

In Großschadensfällen oder Katastrophen erfolgen Warnhinweise und Informationen für die Bevölkerung durch Rundfunk, Fernsehen, Bürgertelefon, das Internet und über Smartphones.

Abwehrende Maßnahmen werden ergriffen, wenn eine besonders schwere Gefahrenlage oder eine Katastrophe droht oder bereits eingetreten ist.

Maßnahmen, die den Eintritt einer Katastrophe nach Möglichkeit verhindern beziehungsweise deren Auswirkungen begrenzen sollen.