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Berufliche Bildung

© M. Staudt / grafikfoto.de

Die duale Ausbildung ist Deutschlands Erfolgsmodell: Sie verbindet fundiertes theoretisches Fachwissen, das an berufsbildenden Schulen vermittelt wird, mit der Praxis im Betrieb.

Hospiz Hospiz (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Altenpflege – ein Job mit sicherer Zukunft © M. Staudt / grafikfoto.de

Die Berufliche Bildung ist neben den allgemein bildenden Schulen die wichtige zweite Säule des schleswig-holsteinischen Bildungssystems. Sie vermittelt den Schülerinnen und Schülern die erforderliche Grund- und/oder Fachbildung für einen bestimmten Beruf oder ein bestimmtes Berufsfeld und ermöglicht zugleich den Erwerb aller schulischen Abschlüsse. Möglich ist das an den sechs Schularten der berufsbildenden Schule: der Berufsschule, den Berufsfachschulen, den Fachoberschulen, den Berufsoberschulen, den Beruflichen Gymnasien und Fachschulen.

Im Ausland gelernt?

> Informationen zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen:
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Wer also nach der Schule eine Berufsausbildung beginnt, einen Schulabschluss nachholen möchte oder sich persönlich weiterentwickeln möchte, findet seinen Platz an einer der 33 öffentlichen berufsbildenden Schulen und Regionalen Bildungszentren (RBZ). Im aktuellen Schuljahr 2017/18 werden knapp 92.600 junge Menschen dort von 4.300 Lehrerinnen und Lehrer unterrichtet. Zwei Schwerpunkte bestimmen die berufliche Bildung: die Stärkung der dualen Ausbildung und ein verbesserte Übergang von der Schule in den Beruf.

Duale Ausbildung stärken

350 anerkannte duale Ausbildungsberufe in Deutschland spiegeln die Vielfalt des Ausbildungsmarktes wider. Von diesen werden rund 270 auch in den Betrieben in Schleswig-Holstein angeboten. Im Schuljahr 2013/14 gab es in Schleswig-Holstein 54.556 Auszubildende, die an den berufsbildenden Schulen und den RBZs den schulischen Teil der Berufsausbildung erhalten. Ein Berufsabschluss aus Schleswig-Holstein ist bundesweit anerkannt. Mit einer verpflichtenden Fremdsprache, internationalen Austauschprogrammen, mehrsprachigen Berufsschulzeugnissen und der Angabe der im Deutschen (DQR) und internationalen (EQR) Qualifikationsrahmen erreichten Stufe wird die berufliche Mobilität in Europa von Anfang an gefördert. Im Rahmen der Fachkräfteinitiative startet die Landesregierung eine Kampagne für die duale Ausbildung.

Übergang Schule Beruf verbessern

Mehrere tausend Jugendliche haben in Schleswig-Holstein nach dem Verlassen der allgemein bildenden Schule keine Ausbildung begonnen. Statt dessen absolvieren sie ein Bildungsangebot einer berufsbildenden Schule oder eines anderen Trägern. Ziel ist es, mittelfristig möglichst viele Jugendliche nach der Schule direkt in eine Ausbildung zu bekommen - und nicht in ein Übergangssystem. Gemeinsam mit Schulen, Betrieben, Kammern, der Arbeitsagentur und den Jobcentern sollen Jugendliche gezielt beraten und gefördert werden. Das gelingt zum Beispiel in den Jugendberufsagenturen, die eine zentrale Anlaufstellen für alle jungen Menschen unter 25 Jahren sein können.

Weitere Informationen

In Schleswig-Holstein wird mit dem Schleswig-Holsteinischen Institut für berufliche Bildung (SHIBB) eine neue Organisationsstruktur für eine bessere berufliche Bildung entwickelt.

Die Jugendberufsagentur unterstützt Jugendliche bis zum Alter von 25 Jahren beim Übergang in das Berufsleben.

Das Jugendaufbauwerk ist ein wesentlicher Baustein der Arbeitsmarkt-, Jugend-, Sozial- und Gesellschaftspolitik des Landes.

Berufsbildende Schulen können seit 2007 in Regionale Berufsbildungszentren (RBZ) umgewandelt werden.

Die berufsbildenden Schulen bieten den Schülerinnen und Schülern alle Abschlüsse an.

Informationen über die Berufsschule, die Berufsfachschule, die Fachoberschulen, die Berufsoberschule, das Berufliche Gymnasien und die Fachschulen.

Im Ausland erworbene Berufsqualifikationen können in Deutschland anerkannt werden. Für bestimmte Berufe ist dies besonders wichtig.