Landesportal Schleswig-Holstein

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Arbeit

© German Naval Yards

Schleswig-Holstein zu einem attraktiven Land nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu machen, ist das Ziel der Landesregierung. Nachdem die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze seit Jahren steigt und die Arbeitslosigkeit kontinuierlich sinkt, gilt es nun, die Betriebe bei der Sicherung ihres Fachkräftebedarfs zu unterstützen.

Die aktive Arbeitsmarktpolitik des Landes mit ihren Förderangeboten und die gemeinsam mit den Partnern umgesetzte Fachkräfteinitiative "Zukunft im Norden" leisten hierzu wichtige Beiträge.

Zwei Lehrlinge und ein Ausbilder des Berufs Elektroniker Maschinen und Antriebstechnik Lehrlinge des Ausbildungsberufs Elektroniker Maschinen und Antriebstechnik (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Lehrlinge des Ausbildungsberufs Elektroniker Maschinen und Antriebstechnik © M. Staudt / grafikfoto.de

Gute Lage am Arbeitsmarkt

Der Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein hat sich in den vergangenen Jahren als robust erwiesen. Die Zahl der Arbeitslosen sank im Jahresdurchschnitt 2018 auf rund 85.100, ein Minus von rund 7.300 im Vergleich zu 2017.

Eine positive Entwicklung zeigt sich auch bei der Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die im September 2018 erstmals die Marke von 1 Million überschritten hat.

Arbeitsmarktberichte der Regionaldirektion Nord

Aktive Arbeitsmarktpolitik

Dennoch profitieren nicht alle Menschen gleichermaßen von diesem positiven Trend. Ohne eine aktive Arbeitsmarktpolitik droht eine dauerhafte Spaltung des Arbeitsmarktes: Einerseits steigt der Fachkräftebedarf, andererseits verfestigen sich die Langzeitarbeitslosigkeit sowie unsichere und prekäre Arbeitsbedingungen.

Auf diese Herausforderungen reagiert das Land Schleswig-Holstein mit seiner Fachkräfteinitiative und mit seinem Landesprogramm Arbeit. So werden u.a. die Sicherung und Gewinnung von Fachkräften gefördert, die Integration von Menschen unterstützt, die es besonders schwer haben in den ersten Arbeitsmarkt zu kommen und junge Menschen im Bildungs- und Ausbildungsbereich, sowie der Weiterbildung gefördert.

Fachkräfteinitiative „Zukunft im Norden"

Landesprogramm Arbeit

Info HAYATI

Zweite Runde Förderprogramm HAYATI zur Arbeitsmarktintegration geflüchteter Frauen

pdf Programm HAYATI (PDF 116KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Integration von Geflüchteten

Integration gelingt im Wesentlichen über zweierlei: den Erwerb der deutschen Sprache und den Einstieg in unseren Arbeitsmarkt.

Um die in Schleswig-Holstein lebenden geflüchteten Menschen in Ausbildung oder Arbeit zu bringen, stehen im Land eine Reihe von Fördermaßnahmen zur Verfügung. Das Willkommensportal bietet einen Überblick über die Angebote, rechtlichen Grundlagen und Beratungsmöglichkeiten zu Arbeit und Ausbildung.

Willkommensportal - FAQ Arbeit und Ausbildung

Der Fachkräftebedarf der Zukunft

Die zentrale Herausforderung der Zukunft in Schleswig-Holstein wird die Sicherung des Fachkräftebedarfs sein. 2010 war in Schleswig-Holstein das Jahr der Trendwende: Erstmals war die Altersgruppe der 15- bis unter 20-jährigen, die potenziell in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt nachrücken, kleiner als die Altersgruppe der 60- bis unter 65-jährigen, die den Arbeitsmarkt potenziell verlassen.

Heute ist diese Nachwuchslücke noch gering, doch in den nächsten Jahren wird sie bedingt durch den demographischen Wandel spürbar größer werden und diese Entwicklung wird an Dynamik deutlich gewinnen. In Zahlen ausgedrückt: Bis zum Jahr 2030 könnte in Schleswig-Holstein eine Lücke von knapp 100.000 Fachkräften am Arbeitsmarkt entstehen. Es werden gut 12.000 Personen mit hoher Qualifikation fehlen und sogar 85.000 mit mittlerer Qualifikation, also Menschen, die über eine berufliche Ausbildung verfügen. Schon heute zeigt sich in einigen Branchen, dass nicht mehr genügend Fachkräfte gefunden werden.

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Arbeitsrecht

Das Arbeitsrecht regelt das Rechtsverhältnis zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern.

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Tarifrecht

Diese Seite wendet sich insbesondere an Angehörige des Öffentlichen Dienstes in Schleswig-Holstein (Beamtinnen und Beamte, Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger sowie Tarifbeschäftigte)

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Arbeiten in der Grenzregion

Grenzpendeln ist populär - die Zahl der so genannten Grenzpendler hat rasant zugenommen. Zur Zeit fahren rund 13.000 Deutsche täglich - oder auch tageweise geblockt - aus Schleswig-Holstein zur Arbeit nach Dänemark.

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Mindestlohn

Die Einführung des Mindestlohns dient dazu, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor "Dumping-Löhnen" zu schützen.

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Mobile Beschäftigte aus der EU

Informationen und weiterführende Links zu Beratungsbedarfen für mobile Arbeitskräfte innerhalb der EU.

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Tarifregister

Im Tarifregister werden Tarifverträge registriert, die im Land Schleswig-Holstein gültig sind.

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Tariftreue im ÖPNV

Das Vergabegesetz Schleswig-Holstein (VGSH) gilt auch im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs.

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Weitere Informationen

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Die Wirtschaft in Schleswig-Holstein ist robust, der Arbeitsmarkt entwickelt sich positiv. Dennoch gibt es auch hier im Land Menschen, die von Arbeitslosigkeit betroffen sind.

Mit einer beruflichen Weiterbildung erwirbt man nicht nur neues Wissen, sondern steigert auch seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Fachkräfte werden in vielen Branchen schon heute gesucht. Künftig wird sich die Situation noch verschärfen, wird nicht aktiv gegengesteuert. Dazu wurde die 2012 Fachkräfteinitiative "Zukunft im Norden" gegründet und aktuell 2019 verschlankt und neu fokussiert.