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Müll im Meer - Nachhaltiger Schutz für unsere Meere

Portraitfoto Dr. Robert Habeck
Dr. Robert Habeck

Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

© W. Diederich / grafikfoto.de

Service - Müll im Meer

Handlungsempfehlung zur Verwendung von Mehrwegbechern

In den vergangenen Jahren hat sich das Konsumverhalten beim Verzehr von Getränken deutlich verändert – viele Getränke werden nicht mehr vor Ort, sondern unterwegs getrunken. Dadurch werden nach Schätzungen der Deutschen Umwelthilfe bundesweit derzeit insgesamt ca. 2,8 Milliarden Becher pro Jahr verbraucht, das sind 320.000 Becher pro Stunde. Allein durch diese Einwegbecher entstehen in jedem Jahr in Deutschland ca. 40.000 Tonnen Müll. Immer mehr Initiativen von Unternehmen auch in Schleswig-Holstein befördern ein Umdenken in Richtung Müllvermeidung. Das Angebot, den eigenen Becher mit in das Café oder in die Restauration zu nehmen und wieder befüllen zu lassen, setzt sich zunehmend durch.

Damit weniger Abfall aus Coffee-to-go-Bechern produziert wird, hat das Umweltministerium eine Handlungsempfehlung zum Befüllen von Mehrwegbehältnissen mit Heißgetränken in Bäckereien, Kaffeehäusern, Raststätten und Dienstleistern in der Betriebsgastronomie vorgestellt. Sie zeigt Betrieben auf, wie sie kundeneigene Becher unter Berücksichtigung der Hygienestandards befüllen können.

Die Handlungsempfehlung steht hier zum Download zur Verfügung:

Handlungsempfehlung zum Befüllen von Mehrwegbehältnissen mit Heißgetränken nach hygienischen Standards in Bäckereien, Kaffeehäusern, Raststätten und Dienstleistern in der Betriebsgastronomie (PDF 94KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Plakat "Schütze unsere Meere" Plakat 'Schütze unsere Meere' (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) © MELUR

Plakate jetzt online bestellen

Pünktlich zum Beginn des neuen Schuljahres ist der Siegerentwurf des Plakatwettbewerbs "Müll im Meer" kostenlos bei uns bestellbar. Bis zu fünf Plakate können über ein Bestellformular bestellt werden:

Plakat "Müll im Meer"

Möchten Sie einen größeren Satz an Plakaten für Ihre Schule oder Ihren Verein bestellen, wenden Sie sich bitte unter Angabe der ebenfalls im Bestellformular einzugebenden Angaben und der Anzahl der gewünschten Plakate an:
broschuere@melund.landsh.de

Informationen anderer Institutionen zum Thema Müll im Meer

BeachExplorer

Der BeachExplorer der Naturschutzgesellschaft "Schutzstation Wattenmeer" ist eine interaktive Internetplattform, die es ermöglicht, Strandfunde zu bestimmen und den Fundort mit anderen Menschen zu teilen. Die Bestimmungsmöglichkeiten reichen dabei weit über angespülten Müll hinaus: Vögel, Fische, Schalentiere und Steine sind nur einige der vielfältigen Möglichkeiten.

www.beachexplorer.org

MeeresBürger

Das MeeresBürger-Projekt möchte mehr Menschen für die Bedeutung und Schutzbedürftigkeit der Meere sensibilisieren. Mit spannenden Ausstellungen, einem ausführlichen Informationsangebot und interessanten Links – auch zum Müll im Meer – leisten die MeeresBürger wichtige Arbeit im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung.

www.meeresbuerger.de

Multimar Wattforum

Das Multimar Wattforum in Tönning ist das Informationszentrum für den Nationalpark Wattenmeer in Schleswig-Holstein. Eine Erlebnisausstellung zu Watt, Walen und dem Weltnaturerbe mit zahlreichen Aquarien bietet einmalige Einblicke und Erlebnisse, Eindrücke und Ansichten.

www.multimar-wattforum.de

Ocean Conservancy

Die internationale Meeresschutzorganisation Ocean Conservancy organisiert jedes Jahr am dritten Samstag im September den "International Coastal Cleanup Day". An diesem Tag organisieren und treffen sich auf der ganzen Welt Menschen um die Strände in ihrer Nähe von angespültem Müll zu reinigen. Dabei werden die Funde sogar sortiert und analysiert um einen Überblick über das Ausmaß und die Zusammensetzung der Verschmutzung zu erhalten.

www.oceanconservancy.org

GEOMAR

Das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ist eine der führenden Einrichtungen auf dem Gebiet der Meeresforschung in Europa. Aufgabe des Instituts ist die Untersuchung der chemischen, physikalischen, biologischen und geologischen Prozesse im Ozean und ihre Wechselwirkung mit dem Meeresboden und der Atmosphäre. Im Rahmen des GAME-Projektes wurden erstmals auch die Auswirkungen von Mikroplastik auf marine Lebewesen erforscht.

www.geomar.de

Küste gegen Plastik e.V.

Der Verein Küste gegen Plastik setzt sich für die Reduzierung des Einsatzes von Kunststoffprodukten und für den Schutz der Küsten vor einer zunehmenden "Vermüllung" durch Plastikmüll ein. Über regelmäßige Veranstaltungen und Beach Cleanups verankert der Verein das Thema stärker im Bewusstsein der Bevölkerung.

kuestegegenplastik.jimdo.com

Fishing for Litter des NABU

Beim Fishing for Litter erhalten Fischer die Möglichkeit, mit Hilfe großer Sammelsäcke und bereitstehender Container den Müll, der sich in den Netzen verfängt, zu sammeln und in den Häfen kostenlos zu entsorgen. Der Müll wird dann aufwändig sortiert, um wichtige Informationen zur Zusammensetzung und Herkunft der Abfälle zu sammeln. So kann Fishing for Litter dabei unterstützen, Maßnahmen zu entwickeln, die helfen, die Ziele der EU-Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie zu erfüllen: Saubere, gesunde und produktive Meere bis zum Jahr 2020. Darüber hinaus hilft das Projekt, Küstenbewohner und Feriengäste aufzuklären und für einen umweltgerechten Umgang mit Abfällen zu sensibilisieren. In Schleswig-Holstein wird das Fishing for Litter vom NABU umgesetzt.

www.fishing-for-litter.de

BUND Einkaufsratgeber Mikroplastik

Der BUND-Einkaufsratgeber "Mikroplastik – die unsichtbare Gefahr" gibt Ihnen Auskunft darüber, in welchen Kosmetikprodukten sich Mikroplastik versteckt. Der BUND aktualisiert den Ratgeber regelmäßig. Auf den Seiten des BUND sind auch darüber hinaus wichtige Hintergrundinformationen zum Thema Mikroplastik zu finden.

http://www.bund.net/themen_und_projekte/meeresschutz/muellkampagne/mikroplastik/