Landesportal Schleswig-Holstein

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Flüchtlinge in Schleswig-Holstein

© Hans Kohrt

Arbeit: Beratungs- und Förderangebote in Schleswig-Holstein

Hier finden Sie einen Überblick zum Thema Arbeit.

Beratung

Geflüchteten, die eine Arbeit oder Ausbildung aufnehmen wollen, stehen in Schleswig-Holstein neben den regionalen Migrationsberatungen zahlreiche Ansprechpartner in einem landesweiten Netz von Beratungs- und Förderangeboten zur Verfügung:

Bundesagentur für Arbeit

Die Bundesagentur für Arbeit informiert Arbeits- und Ausbildungssuchende darüber, wer in Deutschland arbeiten darf, und hält unter anderem mehrsprachige Informationen für einen gelungenen Einstieg in den Job bereit.

Hier finden Sie eine interaktive Karte mit regionalen Projekten zu Asyl und Integration, Informationen zur Beschäftigung von anerkannten Flüchtlingen, Asylbewerberinnen, Asylbewerbern und Geduldeten sowie unterschiedliche statistische Daten.

Asyl und Integration - Informationen für Arbeit- und Ausbildungssuchende und Arbeitgeber

Die Bundesagentur für Arbeit/ Regionaldirektion Nord hat unter folgendem Link wesentliche Informationen, Broschüren, Merkblätter und Hinweise in 14 Sprachen zusammengestellt.

Mehrsprachige Informationen im Überblick

Für wen arbeitsgenehmigungsrechtliche Beschränkungen bestehen und wer ungehindert Zugang zum Arbeitsmarkt hat, lesen Sie hier:

Zulassung zum deutschen Arbeitsmarkt

Agenturen für Arbeit / Jobcenter

Die Agenturen für Arbeit und Jobcenter vor Ort beraten arbeitssuchende Flüchtlinge. Informationen sowie eine Suchfunktion zu Agentur für Arbeit, zu den Jobcentern und zur Familienkasse finden Sie hier:

Agentur für Arbeit

Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit

Organisation der Jobcenter

Arbeitgeberservice der Agenturen für Arbeit und Jobcenter

Der Arbeitgeberservice der Agenturen für Arbeit und Jobcenter informiert über Voraussetzungen für die Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (aus EU-Mitgliedstaaten oder Drittstaaten), Praktika sowie Fördermöglichkeiten. Er ist der erste Ansprechpartner für alle Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, er berät im Verfahren und wirkt an der Erteilung der erforderlichen Arbeitserlaubnis mit. Darüber hinaus können sich die Firmen bei Fragen zur Ausbildung insbesondere auch an die berufsständigen Kammern, im Speziellen an die Industrie- und Handelskammern wenden.

Informationen zur Beschäftigung von geflüchteten Menschen bietet die Bundesagentur für Arbeit

  • mit einer interaktiven Karte mit regionalen Projekten zu Asyl und Integration,
  • mit Modellen zur nachhaltigen Integration von Menschen in den Arbeitsmarkt
  • Informationen zur Beschäftigung von anerkannten Flüchtlingen, Asylbewerberinnen, Asylbewerbern und Geduldeten
  • sowie mit unterschiedlichen statistischen Daten.

Asyl und Integration - Informationen für Arbeit- und Ausbildungssuchende und Arbeitgeber

Grundlegende Informationen über die Beschäftigung von Flüchtlingen und Beispiele aus der Praxis erhalten Sie auch im Arbeitgebermagazin "Faktor A" der Bundesagentur für Arbeit:

Was Arbeitgeber wissen müssen

Weitere Beratungsangebote

alle öffnen

IQ Netzwerk Schleswig-Holstein

Das IQ Netzwerk Schleswig-Holstein berät landesweit zur Anerkennung im Ausland erworbener Abschlüsse und zur Weiterqualifizierung.

IQ Netzwerk - Wegweiser Beratungsstellen

Mehr Land in Sicht!/ Alle an Bord!

Das Netzwerk "Mehr Land in Sicht – Arbeit für Flüchtlinge in Schleswig-Holstein" richtet seine Angebote an Asylbewerberinnen und Asylbewerber, aufenthaltsrechtlich geduldete Flüchtlinge mit (zumindest nachrangigem) Arbeitsmarktzugang und Flüchtlinge mit vorübergehendem Aufenthalt. Ziel der Beratung ist, Personen mit besonderen Schwierigkeiten beim Zugang zum Arbeitsmarkt bei der Integration in Arbeit und Ausbildung oder schulische Ausbildung zu unterstützen.

Das Netzwerk flankiert die Angebote der Agenturen für Arbeit und Jobcenter und bietet darüber hinaus Schulungen für Multiplikatoren in Betrieben und öffentlichen Verwaltungen sowie für die Agenturen für Arbeit und Jobcenter selbst. Zudem gibt das Netzwerk Auskunft über Möglichkeiten der berufsbezogenen Sprachförderung im Rahmen der ESF-BAMF-Kurse.

Bleiberechtsnetzwerk "Mehr Land in Sicht - Arbeit für Flüchtlinge in Schleswig-Holstein"!

Alle an Bord!

Das Netzwerk "Alle an Bord" bietet ebenfalls Beratung, Begleitung und Vermittlung - unabhängig vom Aufenthaltsstatus.

Alle an Bord - Netzwerk zur arbeitsmarktlichen Integration von Geflüchteten in Schleswig-Holstein

FRAU & BERUF

Die Beraterinnen von FRAU & BERUF bieten flächendeckend Beratungen rund um den Berufseinstieg und die Rückkehr in die Erwerbstätigkeit an - auch für Frauen mit Migrationshintergrund und geflüchtete Frauen mit Zugang zum Arbeitsmarkt. Die Beratungen sind kostenlos. Die Zugangsmöglichkeiten und -bedingungen zum Arbeitsmarkt richten sich nach dem Aufenthaltstitel, den das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) im Rahmen des Asylverfahrens vergeben hat.

Die Beratungen finden in deutscher Sprache statt. Die zu beratenden Frauen sollten sich ausreichende Deutschkenntnisse angeeignet haben, um ein Beratungsgespräch führen zu können. Eine vorgelagerte Migrationsberatung sollte bereits stattgefunden haben. Die Beratungsbüros von FRAU & BERUF sowie einen mehrsprachigen Flyer finden Sie hier:

Beratungsangebote von FRAU & BERUF

Das Land fördert die Beratungsangebote von FRAU & BERUF aus dem Landesprogramm Arbeit mit Mitteln des Landes und des Europäischen Sozialfonds .

Migrationsberatung

Zwei asiatische Frauen sitzen im Beratungsgespräch.

Migrantinnen und Migranten können in Schleswig-Holstein auf ein flächendeckendes Netz von Beratungsstellen zurückgreifen. Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten und begleiten Zuwanderinnen und Zuwanderer im Integrationsprozess und befähigen sie, in Angelegenheiten des täglichen Lebens selbstständig zu handeln.

Es gibt in Schleswig-Holstein drei migrationsspezifische Beratungsdienste:

Migrationsberatung Schleswig-Holstein (MBSH)

Die Migrationsberatung (MBSH) ist Ansprechpartner in Fragen sowohl zum Aufenthaltsrecht, als auch zu allgemeinen Fragen der Integration und steht allen Personengruppen unabhängig vom Aufenthaltsstatus zur Verfügung.

Neben der Migrationsberatung des Landes bietet auch der Bund Beratungsdienste an:

Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE)

Die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) hilft bleibeberechtigten Erwachsenen bei Fragen zum alltäglichen Leben in Deutschland. Mehr Informationen dazu finden Sie hier:

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - Beratung für Erwachsene

Jugendmigrationsdienste (JMD)

Die Jugendmigrationsdienste (JMD) beraten Jugendliche und junge Menschen bis zum Alter von 27 Jahren. Mehr Information über die JMD erhalten Sie hier:

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - Beratung für Jugendliche

Beratungsstellen der Jugendmigrationsdienste finden Sie unter:

Jugendmigrationsdienst

Gewährung von Zuwendungen

Grundlage für die Zuwendung ist die Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der Migrationsberatung Schleswig-Holstein in der jeweils gültigen Fassung.

Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Migrationsberatung Schleswig-Holstein (MBSH) (PDF 59KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

Antragsverfahren

Anträge für das Förderjahr 2019 müssen bis spätestens 1.12.2018 im Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration eingegangen sein. Bitte senden Sie die Antragsunterlagen auch per Mail zu.

Bitte verwenden Sie die entsprechenden Vorlagen für Anträge. Sollten Sie die Anträge in einem anderen Textformat benötigen, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.

Kontakt

Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration

N.N.
Düsternbrooker Weg 92
24105 Kiel
Telefon: 0431 988 3288

Arbeit

Praktika

Flüchtlinge dürfen Praktika absolvieren, wenn die zuständige Ausländerbehörde dies erlaubt hat. Man unterscheidet zwischen Praktika zu Weiterbildungszwecken sowie Praktika, die vom Mindestlohn ausgenommen sind. Dazu gehören:

  1. Pflichtpraktika, die verpflichtend auf Grund einer schulrechtlichen Bestimmung, einer Ausbildungsordnung, einer hochschulrechtlichen Bestimmung oder im Rahmen einer Ausbildung an einer gesetzlich geregelten Berufsakademie geleistet werden,
  2. Praktika mit einer Dauer von bis zu drei Monaten, die zur Orientierung für die Aufnahme einer Berufsausbildung oder eines Studiums dienen,
  3. ausbildungs- bzw. studienbegleitenden Praktika mit einer Dauer von bis zu drei Monaten sowie
  4. Einstiegsqualifizierungen nach § 54a SGB II oder Maßnahmen der Berufsausbildungsvorbereitung nach §§ 68 bis 70 des Berufsbildungsgesetzes.

Nach § 22 Abs. 1 Mindestlohngesetz gilt der Mindestlohn grundsätzlich auch für Praktikantinnen und Praktikanten. Ausgenommen vom Mindestlohn sind die oben unter 1. bis 4. genannten Praktika nach § 22 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 bis 4 Mindestlohngesetz.

Wie und wann dürfen Geflüchtete arbeiten?

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

info Fragen und Antworten

Unter welchen Voraussetzungen Geflüchtete in Deutschland arbeiten dürfen, erfahren Sie beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Einen Überblick geben wir Ihnen hier:

Wie können Geflüchtete arbeiten?

Ausnahmen, für die man keine Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit braucht

Für bestimmte Beschäftigungsarten ist keine Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit erforderlich. Die gilt zum Beispiel für eine Berufsausbildung, für Praktika zu Weiterbildungszwecken, Freiwilligendienst oder die Arbeitsaufnahme von Hochqualifizierten. Ob die Beschäftigung zustimmungsfrei ist, prüft die Ausländerbehörde im Einzelfall. Für Personen mit einer Aufenthaltsgestattung gilt ein Arbeitsverbot während der ersten drei Monate ihres Aufenthalts.

Weitere Förderangebote

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Aktuelle Information für Menschen aus Afghanistan

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Integrationsmaßnahmen, die eine gute Bleibeperspektive voraussetzen, für Asylbewerberinnen und Asylbewerber aus Afghanistan für das zweite Halbjahr 2017 geöffnet.

Dies betrifft folgende Maßnahmen:

  • Frühzeitiger Zugang zu vermittlungsunterstützenden Leistungen der Arbeitsförderung (§ 131 SGB III),
  • Berufsausbildungsbeihilfe nach 15 Monaten gestattetem Aufenthalt im Anschluss an die Grundleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (§ 132 SGB III),
  • Ausbildungsbegleitende Hilfen, Assistierte Ausbildung und berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen nach drei Monaten gestattetem Aufenthalt (§ 132 SGB III) sowie
  • Berufssprachkurse nach der Deutschsprachförderverordnung (Deutschsprachförderverordnung). Im Hinblick auf die Berufssprachkurse der Deutschsprachförderverordnung gilt dies auch für die Spezialmodule unterhalb des Sprachniveaus B1 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen.

Berufsbezogene Sprachförderung

Informationen zu den Angeboten und Teilnahmevoraussetzungen der berufsbezogenen Sprachförderung des Bundes erhalten Sie hier.

Deutsch für den Beruf: Informationen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge

FIM - Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen

Mit den Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen (FIM) schafft der Bund für Flüchtlinge im Asylverfahren Arbeitsgelegenheiten bei Kommunen sowie bei staatlichen oder gemeinnützigen Trägern. Flüchtlinge lernen so den deutschen Arbeitsmarkt kennen und können gemeinnützig tätig sein, während ihr Asylverfahren läuft.

FIM - Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen

Investitionsbank Schleswig-Holstein

Die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) unterstützt bei der Integration von Flüchtlingen und gibt Hinweise zu Förderungsmöglichkeiten.

Förderberatung IB.SH

Landesprogramm Arbeit


Das Arbeitsmarktprogramm der Landesregierung für die Jahre 2014 bis 2020 setzt auf

  • die Sicherung und Gewinnung von Fachkräften,
  • die Unterstützung bei der Integration von Menschen, die es besonders schwer haben, in den ersten Arbeitsmarkt zu kommen,
  • und die Förderung des Potentials junger Menschen.

Die Aktionen des Landesprogramms Arbeit stehen im Rahmen der Förderkriterien auch geflüchteten Personen offen.

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Weiterbildungsbonus Schleswig-Holstein

Wer als Beschäftigter, Freiberufler oder Inhaber eines Kleinstbetriebes eine Weiterbildung machen möchte, kann den Weiterbildungsbonus Schleswig-Holstein nutzen und sich die Seminarkosten zu 50 Prozent aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds fördern lassen.

Auch Geflüchtete können den Weiterbildungsbonus für eine berufliche Weiterbildung in Anspruch nehmen. So kann beispielsweise ein in einem Betrieb beschäftigter Flüchtling einen Deutschkurs besuchen, wenn er gute deutsche Sprachkenntnisse für seine tägliche Arbeit in demselben Betrieb benötigt. Weitere Informationen finden Sie unter:

Weiterbildungsbonus für Geflüchtete (PDF 376KB, Datei ist nicht barrierefrei)

IB.SH: Landesprogramm Arbeit

Ausbildung

Welche Zugangsmöglichkeiten und -bedingungen zu Ausbildung und Beschäftigung für geflüchtete Menschen bestehen, hängt maßgeblich vom aktuellen Aufenthaltsstatus ab. Vielerorts stehen Angebote zur Beratung und Berufsorientierung zur Verfügung.

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