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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Coronavirus
Informationen für Schulen

Hier finden Sie die aktuellen Informationen und Regelungen, die im Zusammenhang mit COVID 19 für die Schulen in Schleswig-Holstein gelten.

Ergänzende Corona Regelungen für die Kreise und kreisfreien Städte:
Kreis Pinneberg (vom 1. bis 20. Dezember 2020)

Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens im Kreis Pinneberg hat das Bildungsministerium am 30. November für die Schulen im Kreis weitere Regelungen erlassen. Um Schulschließungen im Zusammenhang mit erhöhten Inzidenzwerten im Kreis Pinneberg zu vermeiden, gelten in Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden an Schulen im Kreis Pinneberg folgende schulorganisatorische Maßnahmen:

  • Ganztagsbetrieb ist nur noch zulässig ohne Überschneidungen verschiedener Gruppen / Kohorten.
  • An allen Schularten werden schulübergreifend eingesetzte Lehrkräfte nur noch an einem Stammort eingesetzt. Das gilt nicht für Lehrkräfte der Förderzentren und den schulpsychologischen Dienst.
  • Kein Sportunterricht, sondern stattdessen angemessene Bewegungsangebote (mit Abstand, ohne Umkleiden, vorzugsweise im Freien auf Sportplätzen, jedoch außerhalb des Schulgeländes nur in Gruppen bis max. 5 Personen).
  • An den allgemeinbildenden Schulen sind keine Schülerpraktika mehr zulässig.

Stand Montag, 30. November - Neue Regeln bis zum 22. Dezember

Die Corona-Regelungen für die Schulen und die Hochschulen in Schleswig-Holstein werden an das aktuelle Infektionsgeschehen angepasst und gelten jetzt bis zum 22. Dezember. „Klare Hygienekonzepte und die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung an den Schulen haben uns bisher gemeinsam gut durch die vergangenen Wochen gebracht. Die Schulen sind geöffnet und die Schülerinnen und Schüler erhalten weitestgehend Unterricht in Präsenz. Das ist und bliebt auch zukünftig unser Ziel. Deshalb gelten die bisherigen Regeln fort und werden nur in wenigen Punkte angepasst“, sagte Ministerin Karin Prien heute (30. November) in Kiel.  Ergänzend geregelt werde, dass auch Lehrkräfte und sonstige an Schulen tätige Personen mit regelmäßigem Schülerkontakt konsequent eine Maske tragen müssen, wenn die Schule in einem Kreis oder in einer kreisfreien Stadt liegt, in der eine 7-Tagesinzidenz von >50/100.000 (nach RKI) besteht.

Schulen

  • Mund-Nasen-Bedeckung Schülerinnen und Schüler (wie bisher)
    Schülerinnen und Schüler in den Jahrgangsstufen 1 bis 4 (Primarstufe):
    Die erweiterte Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung insbesondere auch im Unterricht bleibt in der Primarstufe (Jahrgangsstufen 1 bis 4) abhängig von der 7-Tagesinzidenz >50/100.000 (nach RKI). Diese erweiterte Maskenpflicht entfällt fortan an dem Tag, an dem diese 7-Tagesinzidenz den siebten Tag in Folge nicht mehr überschritten wird. Das ist eine Erhöhung um einen weiteren Tag. In welchem Kreis oder in welcher kreisfreien Stadt die erweiterte Maskenpflicht gilt, kann man tagesaktuell unter folgendem Link nachprüfen .
    Maskenpflicht an Schulen
  • Schülerinnen und Schüler ab der Sekundarstufe I:
    Die bestehenden Regelungen bleiben unverändert.
  • Erweiterte Mund-Nasen-Bedeckung für Lehrkräfte (NEU) :
    Lehrkräfte und sonstige an Schulen tätige Personen mit regelmäßigem Schülerkontakt müssen konsequent eine Maske tragen, wenn die Schule in einem Kreis oder in einer kreisfreien Stadt liegt, in der eine 7-Tagesinzidenz von >50/100.000 (nach RKI) besteht. Ausgenommen sind Lehrkräfte im Unterrichtsraum für die Durchführung von Unterricht, wenn sie ein das ganze Gesicht abdeckendes Visier tragen und die Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern zu anderen Personen sichergestellt ist. Ausgenommen sind ferner an Schulen tätige Personen, die während ihrer Tätigkeit für gewöhnlich keinen oder nur seltenen Kontakt zu Schülerinnen und Schülern haben, soweit sie ihren konkreten Tätigkeitsort erreicht haben und die Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern zu anderen Personen sichergestellt ist. Und ausgenommen sind alle an Schulen tätige Personen, soweit sie ihre Tätigkeit alleine in einem Raum ausüben.

  • Lernen am anderen Ort – Besuche von Theatern und Museen (NEU)
    Schulische Veranstaltungen können für Kohorten und ihre Aufsichtspersonen in Theater-, Opern- und Konzerthäusern sowie Museen durchgeführt werden.

Stand Donnerstag, 26. November - Distanzlern-Tage

Die Weihnachtsferien in Schleswig-Holstein starten wie geplant am vierten Adventswochenende, also am 19. Dezember 2020 und enden am 6. Januar 2021.
Aber der Schulbeginn im Präsenzunterricht startet für alle Schülerinnen und Schüler am 11. Januar 2021“, erläutert Bildungsministerin Karin Prien den Start ins neue Jahr.

„Am 7. und 8. Januar werden wir zwei landesweite Distanzlern-Übungstage abhalten. Darüber hinaus sollen die Grundschulen die Gelegenheit erhalten, ihre Digitalkonzepte weiterzuentwickeln“, so die Ministerin. Das biete einerseits die Chance, nach einem eventuellen Familienbesuch zwischen den Jahren länger zu Hause zu bleiben und eine mögliche Ansteckung auszuschließen. Andererseits wisse man aus Erfahrung, dass das Distanzlernen geübt und Digitalkonzepte weiter entwickelt werden müssten.

Die Punkte im Einzelnen:

  • Für die Jahrgangsstufen 1-7 findet am 7. und 8. Januar 2021 kein Unterricht statt. Sie bekommen vor den Weihnachtsferien Arbeitsaufträge für eigenverantwortliches Lernen.
  • Für die Schülerinnen und Schüler, deren Eltern an diesen beiden Tagen keine Betreuung organisieren können, werden die Schulen eine entsprechende Betreuung innerhalb der Kohorten anbieten. Die Lehrkräfte, die an diesen beiden Tagen keine Betreuungsaufgaben bzw. keine Schülergruppen im Distanzlernübungen unterrichten, werden diese Tage nutzen, um ihre digitalen Konzepte sowie Lehr- und Lernformen außerhalb des Präsenzunterrichts weiter zu entwickeln.
  • Für die Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden Schulen ab Jahrgangsstufe 8 finden an diesen beiden Tagen zwei landesweite Distanzlernübungstage statt.
  • Für die Schülerinnen und Schüler der Förderzentren findet der Präsenzunterricht nach Plan statt.
  • Für die berufsbildenden Schulen finden am 7. und 8. Januar ebenfalls zwei landesweite Distanzlern-Übungstage für die Beruflichen Gymnasien sowie die Unter- und Mittelstufen der Dualen Ausbildung statt, sofern sie an diesem Tag keine Prüfungen der Kammern, beziehungsweise Klausuren haben. Die anderen Bildungsgänge an den beruflichen Schulen haben Präsenzunterricht.

Stand Sonntag, 15. November - Hohe Akzeptanz der Maskenpflicht

Bildungsministerin Karin Prien hat die Ergebnisse einer aktuellen Abfrage an den Schulen vorgestellt: In den vier Wochen nach den Herbstferien habe der Präsenzunterricht für die große Mehrheit der Schülerinnen und Schüler wie geplant unter Coronabedingungen stattfinden können. „Unsere Maskenpflicht, die seit den Herbstferien auch im Unterricht gilt, erfährt hohe Akzeptanz. Eine aktuelle Abfrage an unseren Schulen hat ergeben, dass Landesweit nur etwa 1.400 Schülerinnen und Schüler keine Maske tragen“, so Karin Prien. Das bedeute, dass 99,5 Prozent der Schülerinnen und Schüler sich gut an die Regeln halten. „Unter denen, die keine Maske tragen, ist nur knapp ein Viertel, die keine medizinischen Gründe glaubhaft machen können. Die sogenannten ‚Maskengegner‘ sind kein weit verbreitetes Problem. Man darf die mediale Aufmerksamkeit nicht überbewerten. Ganz im Gegenteil! Die Menschen in Schleswig-Holstein halten sich an die Regeln“, betont die Ministerin. Natürlich müsse man bei über 400.000 Menschen, die jeden Tag an Schleswig-Holsteins Schulen sind, davon ausgehen, dass die Regeln nicht immer von Allen zu 100 Prozent eingehalten würden. Das sei wie überall im Leben. „Bei der Pandemiebekämpfung kommt es aber auf jeden Beitrag an. Wir verringern die Wahrscheinlichkeit der Ausbreitung des Virus.“ 

Das hatte am Freita, 13. November, auch das Schleswig-Holsteinische Oberverwaltungsgericht unterstützt, das die seit zwei Wochen geltende Regelung für rechtmäßig erklärte, dass in Landkreisen mit einer 7-Tages-Inzidenz über 50, auch an den Grundschulen im Unterricht eine Maske getragen werden muss. „Die Pandemiebekämpfung ist eine gemeinsame Aufgabe der gesamten Gesellschaft. Schule und Elternhäuser müssen Hand in Hand arbeiten“, betont Karin Prien. Eltern hätten die Aufgabe, Vorbild zu sein, die Kinder beim Umgang mit der Maske zu unterstützen und die notwendige, zuversichtliche Grundstimmung zu schaffen, hatte das Gericht in seinem Beschluss ausgeführt. 

Stand Donnerstag, 5. November - Vorgehen der Schulen und Schulaufsichten bei Erreichen der Stufe 3 Corona-Reaktionsplan

In einem Schreiben an alle Schulleitungen hat die oberste Schulaufsicht noch einmal die Struktur des Corona-Reaktionsplans klargestellt. Bildungsministerin Karin Prien betonte dazu: „Es werden keine rein vorsorglichen Schulschließungen erfolgen.“ Leitziel sei die Erteilung von einem Maximum an Präsenzunterricht für ein Maximum an Schülerinnen und Schülern. Stelle das Gesundheitsamt beispielsweise Betretungsverbote für eine Schule oder eine Schließung in Aussicht und könne dies durch einen Übergang zum Schichtbetrieb verhindert werden, werde eine entsprechende schulorganisatorische Lösung geprüft. "Schulleitungen und Schulaufsicht sind angehalten, im Austausch mit den Gesundheitsbehörden auszuloten, mit welchen organisatorischen Maßnahmen Betretungsverbote vermieden werden können. Eine Maßnahme wie der Schichtbetrieb kann also nur dann erfolgen, wenn das Gesundheitsamt nach seiner Einschätzung sich andernfalls gehalten sieht, für die betreffende Schule Betretungsverbote oder eine gänzliche Schließung anzuordnen", so Prien.

Die Bildungsministerin wies darauf hin, dass der Corona-Reaktionsplan ein Orientierungsrahmen sei, der Inzidenz-Schwellenwerte mit Indikatoren wie dem Infektionsgeschehen an einer konkreten Schule oder im Umfeld der Schule kombiniert. Nach dem Corona-Reaktionsplan bewerten Gesundheitsämter und Schulaufsicht für jede Schule im Einzelfall, welche Schritte nötig sind. Es gibt keine generellen Gefahrenbeurteilungen für einen Kreis und keine pauschale Entscheidung Präsenzunterricht auszusetzen. Die erforderlichen Maßnahmen werden unter Berücksichtigung der konkreten Umstände getroffen, die die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten im Hinblick auf Infektionsrisiken in der Schule beeinflussen. Als zusätzliche Maßnahme gilt gemäß der derzeitig gültigen Corona-Schulen-Verordnung eine Maskenpflicht für alle Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 5 auch im Unterricht und für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 – 4 in Kreisen, in denen die 7-Tages-Inzidenz über 50 Fällen pro 100.000 Einwohner liegt.

Zum Corona-Reaktionsplan

Zum ergänzenden Erlass

Stand Dienstag, 3. November - Regeln für den Sportunterricht

Der Sportunterricht nach Fachanforderungen ist ausgesetzt. Stattdessen erhalten die Schülerinnen und Schüler angemessene Bewegungsangebote, die mit dem Infektionsschutz vereinbar sind. Folgende Vorgaben gelten dabei:

Organisatorisch
  • Freistellung der Schülerinnen und Schüler von der Maskenpflicht
  • kein Körperkontakt zulässig
  • ein Mindestabstand von 1,5 Metern muss immer eingehalten werden
  • auch im Winter soll der Sport, wenn möglich, im Freien stattfinden
  • Schülerinnen und Schüler planen passende Bekleidung ein, die Sportlehrkräfte entscheiden vor Ort (z.B. ob Außen- oder Hallenschule erforderlich sind)
  • Nutzung von Sporthallen ausschließlich unter Einhaltung des aktuellen Hygiene- und Lüftungsplans
Inhaltlich
  • ausschließlich Individualsportarten und Rückschlagspiele (z.B. Tischtennis)
  • kein Mannschaftssport
  • Nutzung von Fuß-, Basketbällen etc. zur technischen Übung ist erlaubt
  • kein Schwimmunterricht, so lange die öffentlichen Schwimmstätten geschlossen sind.

Stand Sonntag, 1. November - Maskenpflicht

Seit dem 31. Oktober 2020 gibt es neue Regelungen für die Schulen.

Maskenpflicht an Schulen
Wichtigster Punkt ist die Regelung der Maskenpflicht im Unterricht. Die bisherigen Regelungen zur Maskenpflicht in Schulen auf Verkehrsflächen werden fortgeführt. Weiterhin gilt, befristet bis zum 30. November, für alle Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 5 eine Maskenpflicht auch im Unterricht. Zusätzlich gilt in Landkreisen und kreisfreien Städten in Schleswig-Holstein ab einer Inzidenz von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in sieben Tagen eine Maskenpflicht im Unterricht auch für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 4. Die Maskenpflicht betrifft den Schulhof, die Mensa, schulische Veranstaltungen außerhalb des Schulgeländes sowie den Schulweg zwischen Bus- oder Bahnhaltestelle und Schule. Ebenso sind - wie bislang schon - die Veranstaltungen im Bereich der schulischen Ganztagsangebote einbezogen.

Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur gibt auf seiner Internetseite unter www.schleswig-holstein.de/maskenpflicht-schule die Kreise und kreisfreien Städte bekannt, in denen laut Feststellung des Robert Koch-Institutes eine Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 von 50 pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (7-Tagesinzidenz) überschritten wird. Die Maskenpflicht für die Jahrgangsstufen 1 bis 4 im Unterricht gilt in diesen Landkreisen und kreisfreien Städten solange, bis die 7-Tagesinzidenz sechs Tage in Folge unterhalb von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner lag.

Klassenfahrten
Klassenfahrten dagegen sind gemäß der ab 2. November gültigen Landesverordnung derzeit nicht möglich.

Stand 16. Oktober 2020 - Aktueller Lüfteplan

Die AHA-Regeln (Abstand – Hygiene – Alltagsmasken) sind für die Schulen um ein „L“ für Lüften ergänzt. Das Ministerium hat das Infoblatt "Richtig lüften in der Schule" aktualisiert: Enthalten ist der Hinweis, dass im Klassenzimmer alle 20 Minuten zu lüften ist für eine Dauer von 3 – 5 Minuten in der kalten Jahreszeit (in der warmen Jahreszeit soll länger gelüftet werden) und zusätzlich in allen Pausen. Das Infoblatt soll in allen Klassenräumen ausgehängt werden.

Infoblatt Richtig luften in der Schule (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) Infoblatt "Richtig lüften in der Schule" © Bildungsministerium


Zum Herunterladen klicken Sie bitte hier

Stand 12. Oktober 2020

Im Amtsblatt vom 12. Oktober 2020 wird die Richtlinie zur Vergabe von Finanzhilfen zur Unterstützung von Schulträgern bei Covid-19-bedingten Maßnahmen („Hygieneprogramm“) veröffentlicht. mehr lesen

Stand 6. Oktober 2020 - Maskenpflicht nach den Herbstferien

Die Regelungen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) in der Schule sind für die ersten zwei Unterrichtswochen nach Ende der Herbstferien verstärkt worden.

Für den Zeitraum vom 19. Oktober bis zum 31. Oktober gilt eine erweiterte MNB- Pflicht für Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 5 (Sekundarstufe I). Die Pflicht bezieht sich auf den Unterrichtsraum - mit der Ausnahme von Prüfungen und mündlichen Vorträgen, bei denen ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten wird - sowie auf den Schulhof, die Mensa, Schulveranstaltungen außerhalb des Schulgeländes und auf den Schulweg von der Bus- oder Bahnhaltestelle zur Schule (und zurück), soweit nicht ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu jeder anderen Person eingehalten wird. Damit wird für einen begrenzten Zeitraum die bislang geltende Befreiung von der Maskenpflicht in der eigenen Schüler-Kohorte ausgesetzt.

Ausgenommen ist die Primarstufe mit den Jahrgängen 1 bis 4, für die eine MNB-Pflicht weiterhin auf den Gemeinflächen, aber nicht im Unterricht gilt. mehr lesen

Stand 26. August 2020: Rahmenkonzept für das neue Schuljahr - Schnupfenplan

Das Land Schleswig-Holstein sieht gemäß ministeriellem „Rahmenkonzept Schuljahr 2020/21: Ein Schuljahr im Corona-Regelbetrieb“ eine Rückkehr aller Schularten zum normalen Unterrichtsbetrieb vor. Es soll ohne Abstandsregelungen innerhalb bestimmter Kohorten unter Beachtung der Hygienevorschriften gemäß Stundentafel unterrichtet werden. Um im Falle eines Ansteigens der Infektionszahlen reaktionsfähig zu sein, besteht für Schulen und Bildungsverwaltung ein Plan für die Schulorganisation, der vom Regelbetrieb unter Pandemie-Bedingungen bis zur Möglichkeit der Schulschließung reicht. Es gelten folgende Prämissen:

  • Grundsätzlich liegt es in der Zuständigkeit des jeweiligen Gesundheitsamtes, eine Bewertung der konkreten Situation vorzunehmen und die jeweils erforderlichen Maßnahmen [für die Schule/n] daraus abzuleiten. Daher ist die nachfolgende Darstellung von möglichen Szenarien als Orientierungsrahmen zu verstehen.
  • Es werden keine rein vorsorglichen kompletten Schulschließungen Es wird jeweils anlassbezogen geprüft werden, welche Maßnahmen für welche Lehrkräfte / Schüler/innen / Kohorten / Jahrgänge / Schule/n zu ergreifen sind.
  • Leitziel ist die Erteilung von einem Maximum an Präsenzunterricht für ein Maximum an Schüler/innen ...
  • ... bei gleichzeitiger Sicherstellung von sicheren Arbeitsbedingungen und angemessenem Schutz vor Ansteckung für alle an Schule Beteiligten. Zum Corona-Reaktions-Plan

Neuer Schnupfenplan
Nach Abstimmung mit Ärztinnen und Ärzten, den Gesundheitsämtern und Beteiligten hat die Landesregierung die Empfehlungen vom 3. Juli 2020 zum Umgang mit Krankheitszeichen bei Kindern angepasst. Fachkräfte, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer müssen derzeit besonders aufmerksam sein und infektionshygienische Maßnahmen beachten. Die Landesregierung unterstützt dabei mit Empfehlungen, die laufend überprüft und bei Bedarf angepasst werden - so auch jetzt der sogenannte "Schnupfenplan". 

Die angepassten Empfehlungen:

Ein leichter Schnupfen ohne weitere Krankheitszeichen – genauso wie leichter oder gelegentlicher schwacher Husten bzw. Halskratzen oder Räuspern – ist kein vorgegebener Ausschlussgrund für Kita und Schule. Eltern entscheiden auch abhängig vom allgemeinen Befinden ihres Kindes. 

Kinder, bei denen die Symptome wie Husten bekannt sind und einer nicht-infektiösen Grunderkrankung wie z. B. Asthma zuzuordnen sind, können grundsätzlich ebenfalls weiterhin ihre Kita/Schule besuchen.

Kinder mit einer Symptomatik, die auf eine COVID-19-Erkrankung hindeutet, sollen ihre Kita / Schule nicht besuchen. Hierzu zählt:

  • Fieber ab 38°C
  • und/oder Muskel- und Gliederschmerzen
  • und/oder trockener Husten / Halsschmerzen
  • und/oder der Verlust des Geruchs- bzw. Geschmackssinns.

Ob Kinder einen Arzt / eine Ärztin benötigt, liegt im Ermessen der Eltern. Bei Bedarf sollte telefonisch Kontakt mit dem Kinderarzt/-ärztin beziehungsweise aufgenommen werden oder die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116 117.

Zeigt ein Kind Symptome, die auf eine COVID-19-Erkrankung hinweisen und es wird kein Test durchgeführt, soll das Kind mindestens 24 Stunden wieder fieberfrei und in gutem Allgemeinzustand sein, bevor es wieder in seine Kita / Schule geht. Eine Bestätigung der Eltern braucht es nicht.

Gesunde Geschwisterkinder, die keinen Quarantäneauflagen unterliegen, können grundsätzlich ihre Einrichtung besuchen - Abstandsgebote zu Erkrankten sollten dann wo immer möglich beachtet werden, auch im häuslichen Umfeld.

Empfehlungen zum Umgang mit Erkältungssymptomen (aktualisierte Fassung, Stand 26.08.2020) - Schaubild "Schnupfenplan" mit barrierefreier Beschreibung

"Schnupfenplan" - Empfehlungen zum Umgang mit Erkältungssymptomen auf Englisch (PDF 145KB, Datei ist nicht barrierefrei)

"Schnupfenplan" - Empfehlungen zum Umgang mit Erkältungssymptomen auf Türkisch (PDF 96KB, Datei ist nicht barrierefrei)

"Schnupfenplan" - Empfehlungen zum Umgang mit Erkältungssymptomen auf Rumänisch (PDF 90KB, Datei ist nicht barrierefrei)

"Schnupfenplan" - Empfehlungen zum Umgang mit Erkältungssymptomen auf Albanisch (PDF 78KB, Datei ist nicht barrierefrei)

"Schnupfenplan" - Empfehlungen zum Umgang mit Erkältungssymptomen auf Farsi / Dari (PDF 1MB, Datei ist nicht barrierefrei)

"Schnupfenplan" - Empfehlungen zum Umgang mit Erkältungssymptomen auf Arabisch (PDF 173KB, Datei ist nicht barrierefrei)

"Schnupfenplan" - Empfehlungen zum Umgang mit Erkältungssymptomen auf Kurdisch (PDF 314KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Stand 20. August 2020: Mund-Nasen-Bedeckung

Mund-Nasen-Bedeckung
Ab Montag, 24. August gilt in allen Schulen eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung. Das gilt auf den Laufwegen, in den Gemeinschaftsräumen und in der Pause, also überall dort, wo es zu kohortenübergreifenden Begegnungen kommen kann. Von der Pflicht ausgenommen ist der Unterricht in der Kohorte im Klassenraum sowie der Schulhof, sofern hier Abstände sicher eingehalten werden können und die Schülerinnen und Schüler in ihrer Kohorte verbleiben. Das wird über die Corona-Verordnung des Landes Schleswig-Holstein geregelt. Unberührt davon bleibt die Möglichkeit, auch weiterhin während des Unterrichts auf freiwilliger Basis eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Corona-Infektionsfälle
In den ersten Wochen sind an nur 25 von 951 Schulstandorten feste Schülergruppen vorsorglich zuhause geblieben, an etwa 15 Schulstandorten waren es gleichzeitig einzelne Schülergruppen. Das heißt: Täglich hat an über 98 Prozent der Schulstandorte normaler Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler stattgefunden.
Im Fall eines Corona-Verdachts-bzw. Infektionsfalles gilt folgendes Vorgehen: Wenn ein Mitglied der Schulgemeinschaft (Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch des Schulträgers und weitere an Schule Beschäftigte) auf eine Covid19-lnfektion gestestet wird, soll dies der Schule gemeldet werden. Die Person bleibt bis zum Erhalt des Testergebnisses zu Hause. Läuft ein Testverfahren lediglich für eine dritte Person, die nicht zur Schulgemeinschaft gehört, zum Beispiel Geschwisterkinder, Elternteil, muss die Person nicht zu Hause bleiben, außer das zuständige Gesundheitsamt ordnet dies explizit an. Ist ein Mitglied der Schulgemeinschaft hingegen positiv auf eine Covid19-lnfektion getestet worden, so entscheidet das zuständige Gesundheitsamt über mögliche Einschränkungen des Schulbetriebs für einzelne Personen oder Personengruppen. Die Schulleitungen setzen die Anordnungen oder Empfehlungen des zuständigen Gesundheitsamts um. "Schnupfenplan" - Empfehlungen zum Umgang mit Erkältungssymptomen (Aktualisierte Fassung, Stand 26.08.2020) (PDF 74KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Stand 6. August 2020: Information zum Sportunterricht

Schreiben an alle Schulleiterinnen und Schulleiter der Grundschulen, Gemeinschaftsschulen, Gymnasien und Förderzentren:

Stand 5. August 2020: Pressekonferenz zum Schuljahresbeginn

Zum Livestream der Schuljahrespressekonferenz für das Schuljahr 2020/21 am 5. August mehr lesen

Das MBWK hat die Schulleitungen über die aktuellen Regelungen zum Start in das neue Schuljahr informiert:

Stand 3. August 2020: Eltern-Information und Belehrung

In der kommenden Woche starten die schleswig-holsteinischen Schulen in das neue Schuljahr 2020/21. Es ist ein Schuljahr in Zeiten der Corona-Pandemie, deshalb hat das Bildungsministerium sich in einem Informationsschreiben an alle Eltern gewandt. Das Schreiben informiert über den geplanten Ablauf des Schulbetrieb - beigefügt erhalten die Eltern ein Belehrungsformular, das unterschrieben den Schulen zurückgegeben werden soll.

Elternbrief zum Schuljahresbeginn (PDF 222KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Belehrung zum Umgang mit möglichen Infektionskrankheiten in der Schule (PDF 108KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Elternbriefe und Belehrungen in weiteren Sprachen:

Stand 3. Juli 2020:
Umgang mit vulnerablen Schülerinnen und Schülern im Corona-Regel-Betrieb Schuljahr 2020/21

Das „Rahmenkonzept Schuljahr 2020/21: Ein Schuljahr im Corona-Regel-Betrieb" vom 23.06.2020 sieht vor, dass der Unterricht für alle Schularten und Jahrgänge wieder unter regulären Bedingungen nach Stundentafel stattfinden wird. Gleichzeitig müssen Personen mit einem Risiko für einen schweren Erkrankungsverlauf - auch aus der Gruppe der Schülerinnen und Schüler - bestmöglich geschützt werden. Hierbei stellt sich die besondere Herausforderung, Schülerinnen und Schüler, die von der Präsenzpflicht befreit sind, angemessen in das Unterrichtsgeschehen einzubinden, um diese bei dem in den Fachanforderungen formulierten Kompetenzerwerb zu unterstützen und ihnen gelingende Übergänge und das Erreichen aller Abschlüsse zu ermöglichen.

Die Berücksichtigung der spezifischen Situation dieser Schülerinnen und Schüler macht es erforderlich, individuelle und kreative Lösungen zu finden - von Seiten der Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler und Eltern. Neben großen Herausforderungen bietet dies auch die Chance, gemeinsam neue Wege zu beschreiten und für alle Beteiligten daran und miteinander zu lernen.

Diese Handreichung soll hierzu Wege aufzeigen und Schulen in ihrem Auftrag unterstützen:

Handreichung für Schulen - Umgang mit vulnerablen Schülerinnen und Schülern im Corona-Regel-Betrieb Schuljahr 2020/21 (PDF 452KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

Stand 23. Juni 2020:
Das neue Schuljahr findet im Corona-Regel-Betrieb statt

Die Landesregierung hat am 23. Juni dem von Bildungsministerin Karin Prien vorgelegten „Rahmenkonzept Schuljahr 2021/21 - Ein Schuljahr im Corona-Regel-Betrieb“ zugestimmt. Danach soll nach den Sommerferien in Schleswig-Holstein der Unterricht für alle Schularten und alle Jahrgänge unter den regulären Bedingungen nach Stundentafel wieder stattfinden. Die Fachanforderungen sollen umgesetzt und den Schülerinnen und Schülern soll das Erreichen aller Abschlüsse ermöglicht werden. Möglich wird der Start des Regelbetriebs unter Coronabedingungen durch die Umsetzung des Kohorten-Prinzips in allen Jahrgangsstufen und Schularten.

Zum Rahmenkonzept Schuljahr 2020/21

Zum Hygienekonzept für das Schuljahr 2020/21

Stand 28. Mai 2020:
Erstattung von Corona-Stornokosten für Klassenfahrten

„Mit dieser Richtlinie schaffen wir die Grundlage, auf der Eltern die Stornokosten für die wegen der Coronakrise abgesagten Klassenfahrten vom Land erstattet bekommen können“, freut sich Karin Prien. Nachdem der Landtag zusätzliche Mittel bereitgestellt hatte und die nötigen Abstimmungen mit Finanzministerium und Landesrechnungshof erfolgten, veröffentliche das Ministerium heute (28. Mai) die „Richtlinie zur Gewährung von Billigkeitsleistungen für Stornokosten bei den auf Grund der Corona-Pandemie abgesagten Klassenfahrten und Schulausflügen bis zum Ende des Schuljahres 2019/2020“ auf seiner Homepage. 

In der Coronakise sind schnelle und unkomplizierte Unterstützungen gefragt“, betont Karin Prien. „Wir wollen helfen, wo es nötig ist, aber natürlich sind das Steuergelder, die wir hier auszahlen.“ Das Land erstattet Stornokosten, wenn diese nicht von einer Reiserücktrittskostenversicherung abgedeckt sind, wenn Eltern sich darum bemüht haben, die Kosten nicht zahlen zu müssen und wenn diese Kosten im konkreten Fall eine besondere Härte darstellen. Das Ministerium sei damit im Gleichklang mit den meisten Bundesländern, die ebenfalls nach Billigkeit erstatten. Ein Rechtsanspruch bestehe nicht. 

„Wir wollen das Verfahren, nach dem diese Billigkeitsleitungen gewährt werden, für Sie so einfach wie nur möglich gestalten. Wir vertrauen darauf, dass Sie als Betroffene am besten einschätzen können, ob Sie diese Leistung des Landes benötigen. Deshalb geben wir auch nicht vor, wann eine persönliche Härte gegeben ist, sondern nennen auf dem beigefügten Formular nur Beispiele für mögliche Härten. Die Beifügung von Nachweisen ist aus diesem Grund ebenfalls nicht erforderlich“, erläutert das Ministerium in einem Schreiben an alle Eltern. 

Was wir allerdings festgestellt haben ist, dass unsere Leitlinien für Klassenfahrten einer Überarbeitung bedürfen. Vielfach ist die gelebte Praxis an den Schulen nicht genau so, wie es rechtlich korrekt sein sollte“, ergänzt Bildungsministerin Prien. Man habe festgestellt, dass Lehrkräfte häufig selbst vertragliche Verbindlichkeiten eingehen, obwohl dafür die Eltern zuständig seien. „Mit dem neuen Schulgirokonto und einer aktualisierten Regelung wollen wir ab dem kommenden Schuljahr dazu beitragen, dass Klassenfahrten für die Schulen rechtssicher organisierbar sind“, betonte die die Bildungsministerin. 

Als sich im Frühjahr die Coronakrise zuspitzte und von Woche zu Woche mehr Regionen in Europa vom Robert-Koch-Institut zu Risikogebieten erklärt wurden, hatte das Bildungsministerium die Klassenfahrten der Schulen für den Rest des Schuljahres untersagt. „Einzelne Landräte hatten angedroht, dass alle Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler nach der Rückkehr von einer Klassenfahrt in Quarantäne hätten gehen müssen“, so die Bildungsministerin. Unser oberstes Ziel war der Bevölkerungsschutz und wir hoffen, dass viele dieser besonderen Erfahrungen für die Schulklassen irgendwann nachgeholt werden können.“ Gerade in diesen für viele Familien finanziell sehr schwierigen Zeiten sollte aber keine Situation besonderer Härte für Familien entstehen. Nachdem der Landtag zusätzliche Mittel bereitgestellt hatte und die nötigen Abstimmungen mit Finanzministerium und Landesrechnungshof erfolgten, veröffentlichte das Ministerium heute (28. Mai) die „Richtlinie zur Gewährung von Billigkeitsleistungen für Stornokosten bei den auf Grund der Corona-Pandemie abgesagten Klassenfahrten und Schulausflügen bis zum Ende des Schuljahres 2019/2020“ auf seiner Homepage.

Richtlinie "Stornokosten für abgesagte Klassenfahrten und Schulausflüge"

Unterstützung durch den schulpsychologischen Dienst

Die Unterstützungsangebote des schulpsychologischen Dienstes stehen weiterhin zur Verfügung, sie werden jedoch an die Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie angepasst. mehr lesen