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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Coronavirus
Informationen für Schulen

Hier finden Sie die aktuellen Informationen und Regelungen für die Schulen.

Aktuelle Erlasse

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20. Juli 2021 - Ministerin Karin Prien zum Start in das neue Schuljahr am 2. August

KIEL. „Schule in Präsenz - aber sicher!“ - das ist die Devise für das Schuljahr 2021 und wesentlicher Inhalt der Schulinfo, die das Bildungsministerium jetzt - zwei Wochen vor Schulbeginn - an alle Schulen im Land verschickt hat. Bildungsministerin Karin Prien bekräftigte heute (20. Juli) noch einmal die Notwendigkeit des Präsenzunterrichts für alle Schülerinnen und Schüler: „Das ist unser vorrangiges Ziel und das ist auch bundesweiter Konsens. Die Pandemie hat den Kindern und Jugendlichen in den vergangenen anderthalb Jahren viel abverlangt und sie haben sich sehr diszipliniert und solidarisch verhalten. Jetzt ist es Zeit, dass ihre Bedürfnisse wieder mehr in den Blickpunkt rücken.
Die Startchancen für das neue Schuljahr seien deutlich besser als im vergangenen Jahr, allerdings sei das Infektionsgeschehen weiterhin auch mit Blick auf die Delta-Variante sehr dynamisch. „Um allen Beteiligten ein sicheres Ankommen im neuen Schuljahr zu gewährleisten, bleibt es – wie vor den Sommerferien schon angekündigt – in den ersten drei Wochen des Schuljahres bei der Maskenpflicht in den Innenräumen. Und es bleibt für die ersten drei Wochen dabei, dass alle, die nicht geimpft oder genesen sind, sich zweimal in der Woche selbst testen müssen“, sagte Ministerin Prien und verwies in diesem Zusammenhang auch noch einmal nachdrücklich auf die geltenden Regelungen für Ein- und Rückreisende aus ausländischen Risikogebieten. „Es ist von großer Bedeutung für die Schulgemeinschaft, dass jede Einzelne und jeder Einzelne die geltenden Quarantänevorgaben gewissenhaft einhält. Familien mit Schulkindern sollten sich in den letzten drei Tagen vor dem ersten Schultag testen lassen und bei den geringsten Krankheitssymptomen einen Arzt aufsuchen und nicht in die Schule kommen.“ 
Ein weiterer Beitrag für mehr Sicherheit im Schulalltag sei die Impfung. Prien: „Wir befinden uns jetzt in der glücklichen Lage, dass allen Menschen ein Impfangebot unterbreitet werden kann. Jede und jeder, die oder der dieses Angebot freiwillig wahrnimmt, trägt nicht nur zur eigenen Sicherheit bei, sondern auch zu unser aller Schutz vor der Ansteckung.“ Je höher die Impfquote in der Bevölkerung sei, desto sicherer könne auch Präsenzunterricht in den Schulen stattfinden. Vor diesem Hintergrund appellierte Prien insbesondere an die Lehrkräfte, an alle in Schule Beschäftigten und auch an die Schülerinnen und Schüler über 18 Jahre, sich impfen zu lassen. Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren sollten nach ärztlicher Aufklärung und sorgfältiger Risikoabwägung die Möglichkeit zur Impfung nutzen.
Nach den Worten von Prien komme es nun wesentlich darauf an, das Infektionsgeschehen sorgsam zu beobachten. Für das weitere Vorgehen würden auch die noch anstehenden Beratungen in der Gesundheitsministerkonferenz sowie der Kultusministerkonferenz zu berücksichtigen sein.
Weitere Informationen Schuljahresbeginn

  • Die Maskenpflicht im Außenbereich wird aufgehoben.
  • Die Kohortenregelung wird nicht mehr angewendet, das heißt zum Beispiel, dass die Kinder die Pause auf dem Schulhof wieder gemeinsam verbringen können.
  • Die an den Schulen bewährten und eingeübten Hygienemaßnahmen wie Händewachen, Abstandhalten und Lüften gelten weiterhin.
  • Seit kurzem wird die Anschaffung von mobilen Luftfiltern für Einrichtungen mit Kindern unter 12 Jahren vom Bund gefördert, allerdings unter sehr strengen Vorgaben. Die Förderung soll unter anderem nur für Räume gelten, die eine eingeschränkte Lüftungsmöglichkeit haben. Außerdem müssen eine fachgerechte Aufstellung und ein sachgemäßer Betrieb sichergestellt sein. Das Land Schleswig-Holstein beteiligt sich im Rahmen der Kofinanzierung an dem Programm. Das Bildungsministerium erarbeitet mit Hochdruck und in enger Abstimmung mit den Kommunalen Landesverbänden eine Landes-Förderrichtlinie. Zuvor muss die Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und Ländern erstellt werden.
  • Für Einschulungsfeiern gelten folgende Regelungen:

o Die Feiern sollten nach Möglichkeit im Freien stattfinden.

o keine Beschränkung der Teilnehmerzahl für Veranstaltungen in Innenräumen, sofern das Abstandsgebot eingehalten werden kann

o Maskenpflicht in Innenräumen

o Testpflicht für Eltern und Angehörige (gilt nicht für Geimpfte und Genesene)

Corona-Schul-Dashboard

Das neue Schul-Dashboard ermöglicht erstmals einen konzentrierten und übersichtlichen Blick auf die Entwicklung an den Schulen in Schleswig-Holstein. mehr lesen

Selbsttests für alle Schülerinnen und Schüler

Seit dem 19. April gibt es eine Testpflicht an den schleswig-holsteinischen Schulen mehr lesen

Maskenpflicht

Gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung(MNB) auch im Unterricht ?
Ja. Alle an Schule Beschäftigte sowie die Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, in der Unterrichts- und Betreuungssituation eine MNB zu tragen.

Welche Mund-Nasen-Bedeckungen (MNB) müssen getragen werden?
Für alle an Schule Beschäftigte sowie Schülerinnen und Schüler gilt die Pflicht, in der Unterrichts- und Betreuungssituation mindestens eine medizinische Maske zu tragen. Hierunter fallen die sogenannten einfachen OP-Masken. Diese Verpflichtung gilt unabhängig von der jeweiligen Inzidenz in den Kreisen und kreisfreien Städten.

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Schnupfenplan

Das zeitliche Fortbestehen der Corona-Pandemie hat zu neuen Erkenntnissen über die Krankheitsanzeichen in den Altersgruppen unter und über 10 Jahren geführt und somit eine Anpassung des sog. „Schnupfenplanes“ an die aktuelle epidemiologische Lage notwendig gemacht. Insbesondere vor dem Hintergrund nachgewiesener neuer Virusvarianten in Schleswig-Holstein, kann nach derzeitigen Erkenntnissen von einer höheren Übertragbarkeit und Betroffenheit auch jüngerer Altersgruppen ausgegangen werden.

Hier finden Sie die aktualisierten Regeln mehr lesen

Richtlinie zur Gewährung von Billigkeitsleistungen für Stornokosten bei von 2020 auf 2021 verschobenen und auf Grund der Corona-Pandemie abgesagten Klassenfahrten und Schulausflügen

Zur Unterstützung der Eltern sowie volljährigen Schülerinnen und Schüler, die von Reiseveranstaltern oder anderen Leistungsanbietern berechtigterweise für Stornokosten wegen der Absage einer ursprünglich für das Jahr 2020 geplanten und nach Verschiebung in das Jahr 2021 endgültig Corona bedingt abgesagten Klassenfahrt oder eines entsprechenden Schulausflugs in Anspruch genommen werden und für die dadurch eine persönliche Härte entsteht, wird im Einvernehmen mit dem Finanzministerium und dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus folgende Richtlinie zur Gewährung von Billigkeitsleistungen erlassen. mehr lesen