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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Coronavirus
Informationen für Schulen

Hier finden Sie die aktuellen Informationen und Regelungen, die im Zusammenhang mit COVID 19 für die Schulen in Schleswig-Holstein gelten.

Stand: 19. Januar 2021 – Elternsprechtage, Halbjahreszeugnisse, Anmeldeverfahren an den weiterführenden Schulen

Finden die Elternsprechtage an den Schulen statt?
Elternsprechtage in der üblichen Form können derzeit nicht angeboten werden. Die Schulen finden Wege und werden den Eltern alternativ telefonische oder digitale Beratungstermine mit den Lehrkräften der Kinder und Jugendlichen anbieten. Insoweit in Einzelfällen bei schwierigen Beratungsgesprächen eine Beratung in Präsenz angezeigt ist, kann dies unter Beachtung der Hygienevorschriften möglich gemacht werden.

Wie erhalten die Schülerinnen und Schüler ihr Halbjahreszeugnis?

  • Das Originalzeugnis kann in der Schule abgeholt werden. (Mit Termin. Es gelten Abstandsregeln, Maskenpflicht und Hygienekonzept.)
  • Übermittlung der Noten über Telefon/Videokonferenz und dann Übergabe des Zeugnisses, wenn der Präsenzunterricht wieder begonnen hat.
  • Eine Kopie des Zeugnisses kann unter Beachtung der Datenschutzbestimmungen auf Wunsch der Eltern beziehungsweise Schülerin und Schüler auch per Email verschickt werden.
  • Ausnahmsweise kann das Original des Zeugnisses auch per Post verschickt werden.

Bei Bedarf sollen Eltern, Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, ein persönliches Gespräch mit ihren Lehrkräften über ihr Halbjahreszeugnis zu führen.  

Gibt es Änderungen beim Anmeldeverfahren für die weiterführenden Schulen?
Ja. Der Zeitraum, in dem Eltern ihr Kind bei der weiterführenden Schule anmelden können, wird erweitert. Anmeldungen sind möglich von Donnerstag, 18. Februar 2021, bis Mittwoch, 3. März 2021. Die Anmeldung soll persönlich vor Ort erfolgen, sofern dies unter Beachtung des Infektionsschutzes möglich ist. Die Anmeldeformulare werden gut abrufbar auf den Internetseiten der Schulen platziert. Damit sich Besucherinnen und Besucher nach Möglichkeit nicht begegnen, ist eine Terminvergabe durch die Schulen notwendig.
Beratungsgespräche, soweit sie verpflichtend oder aus anderen Gründen unverzichtbar sind, können nach Terminvergabe unter Beachtung der Hygieneregeln in Präsenz stattfinden. Darüber hinaus sind Beratungsgespräche per Telefon oder unter Nutzung digitaler Formate möglich.  
Weitere Informationen mehr lesen

Stand 11. Januar 2021 - So geht es weiter an den Schulen

Welche Regelungen gelten für den Schulbetrieb an den allgemeinbildenden Schulen ab dem 11. Januar?
Der Präsenzunterricht ist für alle Schülerinnen und Schüler in Schleswig-Holstein ausgesetzt. Sie bleiben zu Hause und lernen in der Distanz. Das gilt bis Ende Januar. Eine Ausnahme gibt es für die Abschlussjahrgänge –sie werden an den Schulen in Präsenz unterrichtet.  

Gibt es eine Notbetreuung?
Ja. An den Schulen wird ab Montag, 11. Januar, eine Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6 in strengen Kohorten (in der Regel ist das der Klassenverband) angeboten. Sie ist für Kinder, deren Erziehungsberechtigte zur kritischen Infrastruktur gem. geltender CoronaVO gehören, oder für alleinerziehende Berufstätige. Schülerinnen und Schüler, die an dieser Notbetreuung teilnehmen, werden in das Distanzlernen einbezogen.

Für Schülerinnen und Schüler mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf können an Förderzentren und allgemeinbildenden Schulen Betreuungsangebote vorgehalten werden. Gleiches gilt für Kinder, für die aus Kindeswohlaspekten eine Betreuung notwendig ist (jeweils ggf. auch für Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 7). Dies erfolgt in Absprache mit der Jugendhilfe. Die Betreuung wird innerhalb der Kohorte organisiert. 

Wie wird der Unterricht für Abschlussklassen organisiert?
Die Vorbereitung der Abschlussjahrgänge auf die Prüfungen ist von großer Bedeutung und kann am besten im Präsenzunterricht erfolgen. Zu den Abschlussjahrgängen zählen die Schülerinnen und Schüler aus den 9. und 10. Jahrgängen an Gemeinschaftsschulen und (Landes-)Förderzentren sowie die Abiturjahrgänge an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen mit Oberstufen.

Die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen sollen also nach Stundentafel (nicht Stundenplan) und gemäß den Fachanforderungen unterrichtet werden. Da das in den Schulen unterschiedlich gut abbildbar ist, kann dies sowohl im Rahmen von Präsenzunterricht als auch in Distanzlernformaten geschehen. Es muss jedoch sichergestellt werden, dass Präsenzunterricht wahrgenommen werden kann, insbesondere von den Schülerinnen und Schülern, die zu Hause nicht ausreichend gute Lernumgebungen haben.

Die Schulen haben die organisatorische Flexibilität, um die Stundenplanung mit Blick auf die Prüfungen vorzunehmen. Fächer, in denen Abschlussklausuren geschrieben werden, haben Priorität. Aber auch die gesamte Bandbreite anderer Fächer ist wichtig, wenn diese in den Abschluss eingebracht werden bzw. für die Prüfungszulassung wichtig sind und schließlich auch für die weitere Bildungslaufbahn, damit die Anschlussfähigkeit z. B. beim Übergang in weiterführende Schulangebote gewährleistet ist. Die Schulen wägen vor diesem Hintergrund ab, welche Fächer bevorzugt in Präsenz unterrichtet und welche über Distanzlernformate abgedeckt werden können. -

Es gelten die Hygieneregeln (unter anderem Maskenpflicht) und das Abstandsgebots. Deshalb sollen entweder entsprechend große Räume (zum Beispiel Aula, Sporthalle) genutzt werden oder die Lerngruppen aufgeteilt und in mehreren Räume unterrichtet werden. Diese Maßnahmen berücksichtigen einerseits die Interessen des Infektionsschutzes und die damit verbundenen Gesundheitsgefahren und andererseits die Schulpflicht und den Anspruch der Schülerinnen und Schüler auf Bildung und Bildungsgerechtigkeit. 

Was heißt „Lernen in der Distanz“?
Die Schülerinnen und Schüler lernen von zu Hause - und damit aus der Distanz. Aber sie erarbeiten beispielsweise über ein Lernmanagement-System oder Videokonferenzen täglich Unterrichtsinhalte nach Fachanforderungen. Sie bekommen Arbeitsaufträge, erarbeiten gemeinsam ein Thema und erhalten Rückmeldungen von ihren Lehrkräften. Die Teilnahme am Lernen in der Distanz ist für die Schülerinnen und Schüler verbindlich.

Für Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 7, die nach Erkenntnissen der Schule im häuslichen Umfeld keine angemessenen Lern- und Arbeitsmöglichkeiten haben, eröffnen Schulen in Phasen des Distanzlernens die Möglichkeit, zu definierten Zeiträumen in einem von der Schule bereit gestellten Raum ihre Aufgaben zu bearbeiten. 

Wie gut funktioniert das „Lernen aus der Distanz“?
Eine wissenschaftliche Evaluation am Ende des ersten Schulhalbjahres 2020/21 soll diese Frage beantworten. Eine Auswahl von Schulen nimmt an dieser Evaluation teil. 

Auf welcher Basis werden die Noten für das erste Schulhalbjahr 2020/21 erteilt?
Die Leistungsbewertung erfolgt auf Basis der seit Beginn des Schuljahres erbrachten Leistungen. Arbeitsergebnisse und Arbeitsprozesse aus der Distanzlernphase werden unter angemessener Berücksichtigung der besonderen Umstände benotet. 

Was passiert mit Klassenarbeiten/Klausuren, die noch nachgeschrieben werden müssen?
Nachschreibetermine für Klassenarbeiten, die für den Monat Januar angesetzt sind, können wahrgenommen werden, sofern sie als unverzichtbar für die Leistungsbewertung zum Halbjahr erachtet werden. Lehrkräfte nutzen hier in enger Abstimmung mit der Schulleitung ihren pädagogischen Ermessensspielraum. Reguläre Klassenarbeiten oder andere Leistungsnachweise entfallen, soweit sie für diese Wochen noch vorgesehen waren.

Wie organisiert die Schule die Zeugniskonferenzen?
Konferenzen können im Schuljahr 2020/21 auch unter Einsatz geeigneter informationstechnischer Übertragungsverfahren durchgeführt werden. Dies sollte aus Infektionsschutzgründen, wo immer möglich, genutzt werden.

Welche Perspektive gibt es für Februar?
Ende Januar wird abhängig vom Infektionsgeschehen, den Inzidenzwerten und der Entwicklung der Mutationen des Virus sowie der Beschlusslage von Bund und Ländern entschieden, ob und unter welchen Bedingungen die Schulen im Februar wieder schrittweise für den Präsenzunterricht geöffnet werden können. Es kann auch schon vorher zur Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts kommen, wenn in Schleswig-Holstein die Zahl der Neuinfektionen dauerhaft deutlich unter der Grenze von 50 pro 100.000 Einwohner liegt.

Welche Regelungen gelten für den Schulbetrieb an den berufsbildenden Schulen ab dem 11. Januar?
Auch in den berufsbildenden Schulen und Regionalen Berufsbildungszentren findet bis Ende Januar im Grundsatz kein Präsenzunterricht statt. Ausnahmen gibt es in dieser Zeit für Unterricht in Abschlussklassen, für die Durchführung von Prüfungen und das Schreiben wichtiger Klassenarbeiten.

Welche Perspektive gibt es für Februar an den berufsbildenden Schulen ?
b 1. Februar sei wieder Präsenzunterricht vorgesehen sei, wenn das Infektionsgeschehen dies ermöglicht. In Kreisen mit einem Inzidenzwert von über 50 gilt allerdings die Einschränkung, dass maximal 50 Prozent der Schülerinnen und Schüler in Präsenzform unterrichtet werden dürfen. Bei Klassengrößen von über 15 Jugendlichen ist durch Teilung der Gruppe oder entsprechend große Räume sicherzustellen, dass ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten wird.

Die Regelungen der aktuellen Corona-Verordnung Schule mehr lesen

Stand 11. Januar 2021:
Gewährung von Billigkeitsleistungen für Stornokosten bei auf Grund der Corona-Pandemie abgesagten Klassenfahrten und Schulausflügen bis zum Ende des Jahres 2020

Zur Unterstützung der Eltern sowie volljährigen Schülerinnen und Schüler, die von Reiseveranstaltern oder anderen Leistungsanbietern berechtigterweise für Stornokosten wegen der Absage einer Klassenfahrt oder eines Schulausflugs in Anspruch genommen werden, die bzw. der bis zum 13.03.2020 für einen Reisezeitraum zwischen dem 01.08. und dem 31.12.2020 gebucht worden war, und für die dadurch eine persönliche Härte entsteht, wird im Einvernehmen mit dem Finanzministerium folgende Richtlinie zur Gewährung von Billigkeitsleistungen erlassen:

Richtlinie und Formulare mehr lesen

Stand 6. Januar 2021 - So geht es weiter an Schulen

Das Land wird im Januar 2021 die Beiträge für Kita und Ganztagsbetreuung an Schulen erstatten. Das haben Finanzministerin Monika Heinold, Sozialminister Dr. Heiner Garg und Bildungsministerin Karin Prien heute (6. Januar) in Kiel bekannt gegeben.

Schulen
"Das Aussetzen des Präsenzunterrichtes hat ein Ziel: Möglichst schnell und dauerhaft unter eine landesweite Inzidenz von 50 zu kommen", betonte Bildungsministerin Karin Prien heute in Kiel. "Je eher wir dieses Ziel erreichen, desto eher können alle Schülerinnen und Schüler wieder in den Präsenzunterricht gehen. Mehr noch, wir streben diese niedrige Inzidenz insbesondere an, damit die Schulen wieder im Präsenzunterricht öffnen können."
Ab dem 11. Januar sollen die Schülerinnen und Schüler in Schleswig-Holstein in der Distanz lernen, der Präsenzunterricht in den Schulen ist ausgesetzt. Man wolle allen Schülerinnen und Schülern im Land ermöglichen, dass sie ihre Bildungslaufbahnen wie geplant fortsetzen können. Deshalb würden die Abschlussjahrgänge ab Montag entsprechende Lern- und Vorbereitungsangebote in den Schulen in Präsenz bekommen. "Die Angebote finden in Kleingruppen mit Abstand und Hygienekonzept statt und es gilt natürlich weiterhin die Maskenpflicht", betonte Prien. Wie schon im Frühjahr werde es auch nun eine Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6 geben.
Prien warnte vor falschen Erwartungen an die Digitalisierung. Schule sei darauf ausgerichtet, dass Kinder und Jugendliche persönlich zusammenkommen. Die Vielzahl der eingeleiteten Maßnahmen solle vor allem den Auswirkungen der Pandemie entgegensteuern: "Seit März 2020 haben wir mit unzähligen Maßnahmen versucht, die Schäden in Grenzen zu halten, die die Pandemie unserem Bildungssystem zufügt. Schule ist ein besonders wertvoller Ort. Der Unterricht im Klassenverband dient nicht nur dazu Wissen zu vermitteln. Er ist ein sozialer Raum, ein Lernraum und für manche Kinder und Jugendliche auch ein Schutzraum. Selbst das beste Lernmanagementsystem, selbst die perfekte Videokonferenz, können das Erlebnis gemeinsamen Lernens im Klassenraum nicht ersetzen". Am Ende dieser Phase wolle man daher die Erfahrungen im Lernen auf Distanz auch wissenschaftlich evaluieren.
"Ende Januar werden wir dann abhängig vom Infektionsgeschehen, den Inzidenzwerten und der Entwicklung der Mutationen des Virus sowie der Beschlusslage von Bund und Ländern sehen, ob und unter welchen Bedingungen wir die Schulen im Februar wieder schrittweise für den Präsenzunterricht öffnen können", sagte die Ministerin. Klar sei aber auch, dass es schon vorher zur Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts kommen könne, wenn in Schleswig-Holstein die Zahl der Neuinfektionen dauerhaft deutlich unter der Grenze von 50 pro 100.000 Einwohner liege.
Für die Zeit nach dem Lockdown habe das Bildungsministerium zudem, wie im Dezember angekündigt, den Corona-Reaktionsplan überarbeitet. "Zukünftig werden wir in Landkreisen, in denen die Inzidenz über 50 pro 100.000 Einwohner steigt, automatisch für die Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 7 in den Wechselunterricht gehen, und selbstverständlich werden wir auch weiterhin eine Inzidenzabhängige Maskenpflicht in unseren Schulen haben", so Karin Prien.

Berufliche Schulen
Für die Beruflichen Schulen teilt das fachlich zuständige Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus folgende Regelungen für die Zeit nach dem 11. Januar mit: Auch in den berufsbildenden Schulen und Regionalen Berufsbildungszentren findet bis Ende des Monats im Grundsatz kein Präsenzunterricht statt. Ausnahmen gibt es in dieser Zeit für Unterricht in Abschlussklassen, für die Durchführung von Prüfungen und das Schreiben wichtiger Klassenarbeiten.
Der seit dem 1. Januar 2021 für die Berufliche Bildung zuständige Minister Dr. Bernd Buchholz erklärte, dass ab 1. Februar wieder Präsenzunterricht vorgesehen sei, wenn das Infektionsgeschehen dies ermögliche. In Kreisen mit einem Inzidenzwert von über 50 gilt allerdings die Einschränkung, dass maximal 50 Prozent der Schülerinnen und Schüler in Präsenzform unterrichtet werden dürfen. Bei Klassengrößen von über 15 Jugendlichen sei durch Teilung der Gruppe oder entsprechend große Räume sicherzustellen, dass ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten wird.
"Mit dieser Regelung schaffen wir für die Schulen einen klaren Handlungsrahmen, gewähren ihnen zugleich aber auch die erforderliche Flexibilität, um den Schulbetrieb sachgerecht gestalten zu können", so Buchholz.

Hier finden Sie den ausführlichen Pressetext mehr lesen

 

Stand 17. Dezember 2020 - Wie geht es nach den Weihnachtsferien an den Schulen weiter?

Bildungsministerin Karin Prien hat die Schulleitungen und Kollegien gebeten, sich rechtzeitig auf unterschiedliche Szenarien vorzubereiten, die im Januar für die Schulen relevant werden könnten. „Der Unterricht in Präsenz hat unverändert hohe Priorität. Diese Überzeugung wird uns leiten bei der Betrachtung des Infektionsgeschehens Anfang
Januar und den sich daraus abzuleitenden Konsequenzen“, hieß es in einem Schreiben, das gestern (16. Dezember) an die Schulen versandt wurde. Die Ministerin machte deutlich, dass sich die Organisation des Schulbetriebs ab dem 11. Januar 2021 nach den aktuellen Inzidenzzahlen und den Beschlüssen der Ministerpräsidentinnen und
Ministerpräsidenten der Länder richten müsse. „Wir werden das weitere Vorgehen über den Jahreswechsel vorbereiten und dazu auch wie bisher die Expertise des wissenschaftlichen Beirates einbeziehen“, so die Ministerin.
In ihrem Ausblick beschrieb Ministerin Prien drei mögliche Szenarien, wobei sie hervorhob, dass „anders als in der Ausnahmesituation vor den Weihnachtsferien in allen drei Szenarien der Unterricht nach den Fachanforderungen und den schulinternen Fachcurricula erfolgt“:

  • Szenario Distanzunterricht
    Sollte das Infektionsgeschehen Präsenz auch ab 11. Januar 2021 noch nicht zulassen, müssen die Schulen Distanzunterricht gemäß „Handlungsplan für Schulen im Quarantänefall und zur Vorbereitung des Hybrid- bzw. Distanzlernens“ vom 1. Oktober 2020 durchführen und alle Jahrgänge gemäß dem schulischen Konzept für Unterricht in Distanz mit Unterrichtsangeboten versorgen, solange die Infektionslage dies erfordert. Notbetreuungsangebote müssen dann parallel sichergestellt werden Für Abschlussklassen können abweichende Regelungen gelten.
  • Szenario Präsenzunterricht
    Sofern sich das Infektionsgeschehen durch den Lockdown entsprechend positiv entwickelt hat, wird der Präsenzbetrieb für alle Jahrgänge gemäß „Rahmenkonzept Schuljahr 2020/21: Ein Schuljahr im Corona-Regelbetrieb“ wiederaufgenommen.
  • Szenario Mischformen
    Sollte das Infektionsgeschehen teilweise zurückgegangen sein oder nur noch in einzelnen Regionen keinen uneingeschränkten Präsenzbetrieb zulassen, müssen verschiedene Formen des Unterrichtens umgesetzt werden. Der Unterricht wird je nach Infektionsgeschehen im Land bzw. ggf. nur an einzelnen Standorten als Distanzunterricht oder in gemischter Form stattfinden. Regelmäßig sollen daher in Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden die Jahrgänge 1 bis 7 sowie die Abschlussklassen am Präsenzbetrieb teilnehmen. Für die übrigen Jahrgänge der Sekundarstufe I ist Unterricht im Wechselmodell (rollierender Präsenzunterricht) vorgesehen. Schülerinnen und Schüler im Einführungsjahrgang und in Q1 werden in Distanz unterrichtet.

Die Ministerin hob hervor, welch außergewöhnliches Jahr die Schulen erlebt hätten. „Die Pandemie hat uns allen und besonders den Schulen, den Lehrkräften und den Schülerinnen und Schüler sehr viel abverlangt“, sagte Prien in Kiel. „In dieser Situation bin ich als Ministerin dankbar, dass die Lehrkräfte an unseren Schulen zum Wohle unserer Schülerinnen und Schüler Großes geleistet haben." Abgesehen von der ständigen Sorge um die Gesundheit von Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern hätten Schulaufsicht, Schulleitungen und Kollegien immer wieder sehr kurzfristig auf das Pandemie-Geschehen reagieren, entscheiden und handeln müssen.
Dazu werden mitten in der Krise die technische Infrastruktur und das Lernen mit digitalen Medien massiv ausgebaut. Ministerin Prien: „Unser gesamtes Land erlebt gerade einen historischen Innovationsschub. Zum Ende des Jahres hat fast jede Schule im Land ein Lernmanagementsystem, immer mehr Lehrkräfte bilden sich fort und die digitale Infrastruktur wird mit Hochdruck ausgebaut - es ist noch lange nicht alles gut, aber wir kommen gemeinsam jede Woche weiter voran, in Qualität und Geschwindigkeit wie nie zuvor." Sie betonte weiter: „Wir haben seit dem Frühsommer viel gelernt und befinden uns derzeit in einem riesigen Transformationsprozess, der den schulischen Alltag und die Lehr- und Lernmethoden nachhaltig verändern wird. Wichtige Erkenntnisse für den weiteren Weg werden uns die Distanzlernübungstage bringen, die von uns eingehend ausgewertet werden.
Ministerin Prien: „All das funktioniert aber nur deshalb so gut, weil Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte, Schulleitungen und alle, die an Schule beteiligt sind, in unserem Land konstruktiv zusammenarbeiten.

Stand Freitag, 11. Dezember 2020
Ab 14. Dezember Distanzlernen für Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 8

Das Bildungsministerium hat heute (11. Dezember) in Kiel die Regeln für die kommende Woche bis zu den Weihnachtsferien veröffentlicht.

Die Regeln für die Woche vom 14. bis 18. Dezember 2020 im Einzelnen:

  • Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 7 an den allgemeinbildenden Schulen und Förderzentren haben Präsenzunterricht. Sie können formlos von den Eltern für diese Woche beurlaubt werden.
  • Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 8 bleiben zuhause und lernen auf Distanz. An den Förderzentren sind Ausnahmeregelungen möglich.
  • An den beruflichen Schulen findet Lernen auf Distanz statt. Ausnahmeregelungen sind möglich.
  • Unaufschiebbare Klassenarbeiten und Klausuren dürfen unter Einhaltung der Hygieneregeln stattfinden.
  • Die Regeln gelten ebenso für den 7. und 8. Januar 2021, die ohnehin als Distanzlerntage angesetzt waren.
  • Damit Schülerinnen und Schülern, die in der Zeit vom 14. bis 18. Dezember 2020 beurlaubt sind, keine Nachteile entstehen, stellen die Lehrkräfte nach den Weihnachtsferien sicher, dass alle Schülerinnen und Schüler einer Klasse auf dem gleichen Unterrichtsstand sind und gleich gut auf anstehende Leistungsnachweise vorbereitet sind.

Hier finden Sie die ausführliche Pressemitteilung: mehr lesen

Stand Montag, 30. November - Neue Regeln bis zum 22. Dezember

Die Corona-Regelungen für die Schulen und die Hochschulen in Schleswig-Holstein werden an das aktuelle Infektionsgeschehen angepasst und gelten jetzt bis zum 22. Dezember. „Klare Hygienekonzepte und die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung an den Schulen haben uns bisher gemeinsam gut durch die vergangenen Wochen gebracht. Die Schulen sind geöffnet und die Schülerinnen und Schüler erhalten weitestgehend Unterricht in Präsenz. Das ist und bliebt auch zukünftig unser Ziel. Deshalb gelten die bisherigen Regeln fort und werden nur in wenigen Punkte angepasst“, sagte Ministerin Karin Prien heute (30. November) in Kiel.  Ergänzend geregelt werde, dass auch Lehrkräfte und sonstige an Schulen tätige Personen mit regelmäßigem Schülerkontakt konsequent eine Maske tragen müssen, wenn die Schule in einem Kreis oder in einer kreisfreien Stadt liegt, in der eine 7-Tagesinzidenz von >50/100.000 (nach RKI) besteht.

Schulen

  • Mund-Nasen-Bedeckung Schülerinnen und Schüler (wie bisher)
    Schülerinnen und Schüler in den Jahrgangsstufen 1 bis 4 (Primarstufe):
    Die erweiterte Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung insbesondere auch im Unterricht bleibt in der Primarstufe (Jahrgangsstufen 1 bis 4) abhängig von der 7-Tagesinzidenz >50/100.000 (nach RKI). Diese erweiterte Maskenpflicht entfällt fortan an dem Tag, an dem diese 7-Tagesinzidenz den siebten Tag in Folge nicht mehr überschritten wird. Das ist eine Erhöhung um einen weiteren Tag. In welchem Kreis oder in welcher kreisfreien Stadt die erweiterte Maskenpflicht gilt, kann man tagesaktuell unter folgendem Link nachprüfen .
    Maskenpflicht an Schulen
  • Schülerinnen und Schüler ab der Sekundarstufe I:
    Die bestehenden Regelungen bleiben unverändert.
  • Erweiterte Mund-Nasen-Bedeckung für Lehrkräfte (NEU) :
    Lehrkräfte und sonstige an Schulen tätige Personen mit regelmäßigem Schülerkontakt müssen konsequent eine Maske tragen, wenn die Schule in einem Kreis oder in einer kreisfreien Stadt liegt, in der eine 7-Tagesinzidenz von >50/100.000 (nach RKI) besteht. Ausgenommen sind Lehrkräfte im Unterrichtsraum für die Durchführung von Unterricht, wenn sie ein das ganze Gesicht abdeckendes Visier tragen und die Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern zu anderen Personen sichergestellt ist. Ausgenommen sind ferner an Schulen tätige Personen, die während ihrer Tätigkeit für gewöhnlich keinen oder nur seltenen Kontakt zu Schülerinnen und Schülern haben, soweit sie ihren konkreten Tätigkeitsort erreicht haben und die Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern zu anderen Personen sichergestellt ist. Und ausgenommen sind alle an Schulen tätige Personen, soweit sie ihre Tätigkeit alleine in einem Raum ausüben.

  • Lernen am anderen Ort – Besuche von Theatern und Museen (NEU)
    Schulische Veranstaltungen können für Kohorten und ihre Aufsichtspersonen in Theater-, Opern- und Konzerthäusern sowie Museen durchgeführt werden.

Stand Donnerstag, 26. November - Distanzlern-Tage

Die Weihnachtsferien in Schleswig-Holstein starten wie geplant am vierten Adventswochenende, also am 19. Dezember 2020 und enden am 6. Januar 2021.
Aber der Schulbeginn im Präsenzunterricht startet für alle Schülerinnen und Schüler am 11. Januar 2021“, erläutert Bildungsministerin Karin Prien den Start ins neue Jahr.

„Am 7. und 8. Januar werden wir zwei landesweite Distanzlern-Übungstage abhalten. Darüber hinaus sollen die Grundschulen die Gelegenheit erhalten, ihre Digitalkonzepte weiterzuentwickeln“, so die Ministerin. Das biete einerseits die Chance, nach einem eventuellen Familienbesuch zwischen den Jahren länger zu Hause zu bleiben und eine mögliche Ansteckung auszuschließen. Andererseits wisse man aus Erfahrung, dass das Distanzlernen geübt und Digitalkonzepte weiter entwickelt werden müssten.

Die Punkte im Einzelnen:

  • Für die Jahrgangsstufen 1 bis 7 findet am 7. und 8. Januar 2021 kein Unterricht statt. Sie bekommen vor den Weihnachtsferien Arbeitsaufträge für eigenverantwortliches Lernen.
  • Für die Schülerinnen und Schüler, deren Eltern an diesen beiden Tagen keine Betreuung organisieren können, werden die Schulen eine entsprechende Betreuung innerhalb der Kohorten anbieten. Die Lehrkräfte, die an diesen beiden Tagen keine Betreuungsaufgaben bzw. keine Schülergruppen im Distanzlernübungen unterrichten, werden diese Tage nutzen, um ihre digitalen Konzepte sowie Lehr- und Lernformen außerhalb des Präsenzunterrichts weiter zu entwickeln.
  • Für die Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden Schulen ab Jahrgangsstufe 8 finden an diesen beiden Tagen zwei landesweite Distanzlernübungstage statt.
  • Für die Schülerinnen und Schüler der Förderzentren findet der Präsenzunterricht nach Plan statt.
  • Für die berufsbildenden Schulen finden am 7. und 8. Januar ebenfalls zwei landesweite Distanzlern-Übungstage für die Beruflichen Gymnasien sowie die Unter- und Mittelstufen der Dualen Ausbildung statt.

    Die Schulleitungen der Regionalen Berufsbildungszentren und Beruflichen Schulen entscheiden darüber hinaus, welche weiteren Bildungsgänge und Klassen unter pädagogischen und technischen Gesichtspunkten an den Distanzlern-Übungstagen am 7. und 8. Januar teilnehmen können.
    Schülerinnen und Schüler der Regionalen Berufsbildungszentren und Beruflichen Schulen müssen zur Durchführung von Prüfungen der Kammern beziehungsweise Klausuren zum Präsenzunterricht erscheinen.

Stand Sonntag, 15. November - Hohe Akzeptanz der Maskenpflicht

Bildungsministerin Karin Prien hat die Ergebnisse einer aktuellen Abfrage an den Schulen vorgestellt: In den vier Wochen nach den Herbstferien habe der Präsenzunterricht für die große Mehrheit der Schülerinnen und Schüler wie geplant unter Coronabedingungen stattfinden können. „Unsere Maskenpflicht, die seit den Herbstferien auch im Unterricht gilt, erfährt hohe Akzeptanz. Eine aktuelle Abfrage an unseren Schulen hat ergeben, dass Landesweit nur etwa 1.400 Schülerinnen und Schüler keine Maske tragen“, so Karin Prien. Das bedeute, dass 99,5 Prozent der Schülerinnen und Schüler sich gut an die Regeln halten. „Unter denen, die keine Maske tragen, ist nur knapp ein Viertel, die keine medizinischen Gründe glaubhaft machen können. Die sogenannten ‚Maskengegner‘ sind kein weit verbreitetes Problem. Man darf die mediale Aufmerksamkeit nicht überbewerten. Ganz im Gegenteil! Die Menschen in Schleswig-Holstein halten sich an die Regeln“, betont die Ministerin. Natürlich müsse man bei über 400.000 Menschen, die jeden Tag an Schleswig-Holsteins Schulen sind, davon ausgehen, dass die Regeln nicht immer von Allen zu 100 Prozent eingehalten würden. Das sei wie überall im Leben. „Bei der Pandemiebekämpfung kommt es aber auf jeden Beitrag an. Wir verringern die Wahrscheinlichkeit der Ausbreitung des Virus.“ 

Das hatte am Freita, 13. November, auch das Schleswig-Holsteinische Oberverwaltungsgericht unterstützt, das die seit zwei Wochen geltende Regelung für rechtmäßig erklärte, dass in Landkreisen mit einer 7-Tages-Inzidenz über 50, auch an den Grundschulen im Unterricht eine Maske getragen werden muss. „Die Pandemiebekämpfung ist eine gemeinsame Aufgabe der gesamten Gesellschaft. Schule und Elternhäuser müssen Hand in Hand arbeiten“, betont Karin Prien. Eltern hätten die Aufgabe, Vorbild zu sein, die Kinder beim Umgang mit der Maske zu unterstützen und die notwendige, zuversichtliche Grundstimmung zu schaffen, hatte das Gericht in seinem Beschluss ausgeführt. 

Stand Donnerstag, 5. November - Vorgehen der Schulen und Schulaufsichten bei Erreichen der Stufe 3 Corona-Reaktionsplan

In einem Schreiben an alle Schulleitungen hat die oberste Schulaufsicht noch einmal die Struktur des Corona-Reaktionsplans klargestellt. Bildungsministerin Karin Prien betonte dazu: „Es werden keine rein vorsorglichen Schulschließungen erfolgen.“ Leitziel sei die Erteilung von einem Maximum an Präsenzunterricht für ein Maximum an Schülerinnen und Schülern. Stelle das Gesundheitsamt beispielsweise Betretungsverbote für eine Schule oder eine Schließung in Aussicht und könne dies durch einen Übergang zum Schichtbetrieb verhindert werden, werde eine entsprechende schulorganisatorische Lösung geprüft. "Schulleitungen und Schulaufsicht sind angehalten, im Austausch mit den Gesundheitsbehörden auszuloten, mit welchen organisatorischen Maßnahmen Betretungsverbote vermieden werden können. Eine Maßnahme wie der Schichtbetrieb kann also nur dann erfolgen, wenn das Gesundheitsamt nach seiner Einschätzung sich andernfalls gehalten sieht, für die betreffende Schule Betretungsverbote oder eine gänzliche Schließung anzuordnen", so Prien.

Die Bildungsministerin wies darauf hin, dass der Corona-Reaktionsplan ein Orientierungsrahmen sei, der Inzidenz-Schwellenwerte mit Indikatoren wie dem Infektionsgeschehen an einer konkreten Schule oder im Umfeld der Schule kombiniert. Nach dem Corona-Reaktionsplan bewerten Gesundheitsämter und Schulaufsicht für jede Schule im Einzelfall, welche Schritte nötig sind. Es gibt keine generellen Gefahrenbeurteilungen für einen Kreis und keine pauschale Entscheidung Präsenzunterricht auszusetzen. Die erforderlichen Maßnahmen werden unter Berücksichtigung der konkreten Umstände getroffen, die die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten im Hinblick auf Infektionsrisiken in der Schule beeinflussen. Als zusätzliche Maßnahme gilt gemäß der derzeitig gültigen Corona-Schulen-Verordnung eine Maskenpflicht für alle Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 5 auch im Unterricht und für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 – 4 in Kreisen, in denen die 7-Tages-Inzidenz über 50 Fällen pro 100.000 Einwohner liegt.

Zum Corona-Reaktionsplan

Zum ergänzenden Erlass

Stand Dienstag, 3. November - Regeln für den Sportunterricht

Der Sportunterricht nach Fachanforderungen ist ausgesetzt. Stattdessen erhalten die Schülerinnen und Schüler angemessene Bewegungsangebote, die mit dem Infektionsschutz vereinbar sind. Folgende Vorgaben gelten dabei:

Organisatorisch
  • Freistellung der Schülerinnen und Schüler von der Maskenpflicht
  • kein Körperkontakt zulässig
  • ein Mindestabstand von 1,5 Metern muss immer eingehalten werden
  • auch im Winter soll der Sport, wenn möglich, im Freien stattfinden
  • Schülerinnen und Schüler planen passende Bekleidung ein, die Sportlehrkräfte entscheiden vor Ort (z.B. ob Außen- oder Hallenschule erforderlich sind)
  • Nutzung von Sporthallen ausschließlich unter Einhaltung des aktuellen Hygiene- und Lüftungsplans
Inhaltlich
  • ausschließlich Individualsportarten und Rückschlagspiele (z.B. Tischtennis)
  • kein Mannschaftssport
  • Nutzung von Fuß-, Basketbällen etc. zur technischen Übung ist erlaubt
  • kein Schwimmunterricht, so lange die öffentlichen Schwimmstätten geschlossen sind.

Stand Sonntag, 1. November - Maskenpflicht

Seit dem 31. Oktober 2020 gibt es neue Regelungen für die Schulen.

Maskenpflicht an Schulen
Wichtigster Punkt ist die Regelung der Maskenpflicht im Unterricht. Die bisherigen Regelungen zur Maskenpflicht in Schulen auf Verkehrsflächen werden fortgeführt. Weiterhin gilt, befristet bis zum 30. November, für alle Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 5 eine Maskenpflicht auch im Unterricht. Zusätzlich gilt in Landkreisen und kreisfreien Städten in Schleswig-Holstein ab einer Inzidenz von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in sieben Tagen eine Maskenpflicht im Unterricht auch für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 4. Die Maskenpflicht betrifft den Schulhof, die Mensa, schulische Veranstaltungen außerhalb des Schulgeländes sowie den Schulweg zwischen Bus- oder Bahnhaltestelle und Schule. Ebenso sind - wie bislang schon - die Veranstaltungen im Bereich der schulischen Ganztagsangebote einbezogen.

Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur gibt auf seiner Internetseite unter www.schleswig-holstein.de/maskenpflicht-schule die Kreise und kreisfreien Städte bekannt, in denen laut Feststellung des Robert Koch-Institutes eine Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 von 50 pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (7-Tagesinzidenz) überschritten wird. Die Maskenpflicht für die Jahrgangsstufen 1 bis 4 im Unterricht gilt in diesen Landkreisen und kreisfreien Städten solange, bis die 7-Tagesinzidenz sechs Tage in Folge unterhalb von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner lag.

Klassenfahrten
Klassenfahrten dagegen sind gemäß der ab 2. November gültigen Landesverordnung derzeit nicht möglich.

Stand 16. Oktober 2020 - Aktueller Lüfteplan

Die AHA-Regeln (Abstand – Hygiene – Alltagsmasken) sind für die Schulen um ein „L“ für Lüften ergänzt. Das Ministerium hat das Infoblatt "Richtig lüften in der Schule" aktualisiert: Enthalten ist der Hinweis, dass im Klassenzimmer alle 20 Minuten zu lüften ist für eine Dauer von 3 – 5 Minuten in der kalten Jahreszeit (in der warmen Jahreszeit soll länger gelüftet werden) und zusätzlich in allen Pausen. Das Infoblatt soll in allen Klassenräumen ausgehängt werden.

Infoblatt Richtig luften in der Schule (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) Infoblatt "Richtig lüften in der Schule" © Bildungsministerium


Zum Herunterladen klicken Sie bitte hier

Stand 12. Oktober 2020 - Hygieneprogramm

Im Amtsblatt vom 12. Oktober 2020 wird die Richtlinie zur Vergabe von Finanzhilfen zur Unterstützung von Schulträgern bei Covid-19-bedingten Maßnahmen („Hygieneprogramm“) veröffentlicht. mehr lesen

Das Formular für den Verwendungsnachweis ist über das Online-Portal abrufbar.
Die zugangsberechtigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können auf der Seite „Anträge Hygieneprogramm“ den gelb unterlegten Button „Eingereichte Förderanträge“ anklicken. Auf der dann aufgehenden Seite wird das Formular sichtbar.

Stand 26. August 2020: Rahmenkonzept für das neue Schuljahr - Schnupfenplan

Das Land Schleswig-Holstein sieht gemäß ministeriellem „Rahmenkonzept Schuljahr 2020/21: Ein Schuljahr im Corona-Regelbetrieb“ eine Rückkehr aller Schularten zum normalen Unterrichtsbetrieb vor. Es soll ohne Abstandsregelungen innerhalb bestimmter Kohorten unter Beachtung der Hygienevorschriften gemäß Stundentafel unterrichtet werden. Um im Falle eines Ansteigens der Infektionszahlen reaktionsfähig zu sein, besteht für Schulen und Bildungsverwaltung ein Plan für die Schulorganisation, der vom Regelbetrieb unter Pandemie-Bedingungen bis zur Möglichkeit der Schulschließung reicht. Es gelten folgende Prämissen:

  • Grundsätzlich liegt es in der Zuständigkeit des jeweiligen Gesundheitsamtes, eine Bewertung der konkreten Situation vorzunehmen und die jeweils erforderlichen Maßnahmen [für die Schule/n] daraus abzuleiten. Daher ist die nachfolgende Darstellung von möglichen Szenarien als Orientierungsrahmen zu verstehen.
  • Es werden keine rein vorsorglichen kompletten Schulschließungen Es wird jeweils anlassbezogen geprüft werden, welche Maßnahmen für welche Lehrkräfte / Schüler/innen / Kohorten / Jahrgänge / Schule/n zu ergreifen sind.
  • Leitziel ist die Erteilung von einem Maximum an Präsenzunterricht für ein Maximum an Schüler/innen ...
  • ... bei gleichzeitiger Sicherstellung von sicheren Arbeitsbedingungen und angemessenem Schutz vor Ansteckung für alle an Schule Beteiligten. Zum Corona-Reaktions-Plan

Neuer Schnupfenplan
Nach Abstimmung mit Ärztinnen und Ärzten, den Gesundheitsämtern und Beteiligten hat die Landesregierung die Empfehlungen vom 3. Juli 2020 zum Umgang mit Krankheitszeichen bei Kindern angepasst. Fachkräfte, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer müssen derzeit besonders aufmerksam sein und infektionshygienische Maßnahmen beachten. Die Landesregierung unterstützt dabei mit Empfehlungen, die laufend überprüft und bei Bedarf angepasst werden - so auch jetzt der sogenannte "Schnupfenplan". 

Die angepassten Empfehlungen:

Ein leichter Schnupfen ohne weitere Krankheitszeichen – genauso wie leichter oder gelegentlicher schwacher Husten bzw. Halskratzen oder Räuspern – ist kein vorgegebener Ausschlussgrund für Kita und Schule. Eltern entscheiden auch abhängig vom allgemeinen Befinden ihres Kindes. 

Kinder, bei denen die Symptome wie Husten bekannt sind und einer nicht-infektiösen Grunderkrankung wie z. B. Asthma zuzuordnen sind, können grundsätzlich ebenfalls weiterhin ihre Kita/Schule besuchen.

Kinder mit einer Symptomatik, die auf eine COVID-19-Erkrankung hindeutet, sollen ihre Kita / Schule nicht besuchen. Hierzu zählt:

  • Fieber ab 38°C
  • und/oder Muskel- und Gliederschmerzen
  • und/oder trockener Husten / Halsschmerzen
  • und/oder der Verlust des Geruchs- bzw. Geschmackssinns.

Ob Kinder einen Arzt / eine Ärztin benötigt, liegt im Ermessen der Eltern. Bei Bedarf sollte telefonisch Kontakt mit dem Kinderarzt/-ärztin beziehungsweise aufgenommen werden oder die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116 117.

Zeigt ein Kind Symptome, die auf eine COVID-19-Erkrankung hinweisen und es wird kein Test durchgeführt, soll das Kind mindestens 24 Stunden wieder fieberfrei und in gutem Allgemeinzustand sein, bevor es wieder in seine Kita / Schule geht. Eine Bestätigung der Eltern braucht es nicht.

Gesunde Geschwisterkinder, die keinen Quarantäneauflagen unterliegen, können grundsätzlich ihre Einrichtung besuchen - Abstandsgebote zu Erkrankten sollten dann wo immer möglich beachtet werden, auch im häuslichen Umfeld.

Empfehlungen zum Umgang mit Erkältungssymptomen (aktualisierte Fassung, Stand 26.08.2020) - Schaubild "Schnupfenplan" mit barrierefreier Beschreibung

"Schnupfenplan" - Empfehlungen zum Umgang mit Erkältungssymptomen auf Englisch (PDF 145KB, Datei ist nicht barrierefrei)

"Schnupfenplan" - Empfehlungen zum Umgang mit Erkältungssymptomen auf Türkisch (PDF 96KB, Datei ist nicht barrierefrei)

"Schnupfenplan" - Empfehlungen zum Umgang mit Erkältungssymptomen auf Rumänisch (PDF 90KB, Datei ist nicht barrierefrei)

"Schnupfenplan" - Empfehlungen zum Umgang mit Erkältungssymptomen auf Albanisch (PDF 78KB, Datei ist nicht barrierefrei)

"Schnupfenplan" - Empfehlungen zum Umgang mit Erkältungssymptomen auf Farsi / Dari (PDF 1MB, Datei ist nicht barrierefrei)

"Schnupfenplan" - Empfehlungen zum Umgang mit Erkältungssymptomen auf Arabisch (PDF 173KB, Datei ist nicht barrierefrei)

"Schnupfenplan" - Empfehlungen zum Umgang mit Erkältungssymptomen auf Kurdisch (PDF 314KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Stand 20. August 2020: Mund-Nasen-Bedeckung

Mund-Nasen-Bedeckung
Ab Montag, 24. August gilt in allen Schulen eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung. Das gilt auf den Laufwegen, in den Gemeinschaftsräumen und in der Pause, also überall dort, wo es zu kohortenübergreifenden Begegnungen kommen kann. Von der Pflicht ausgenommen ist der Unterricht in der Kohorte im Klassenraum sowie der Schulhof, sofern hier Abstände sicher eingehalten werden können und die Schülerinnen und Schüler in ihrer Kohorte verbleiben. Das wird über die Corona-Verordnung des Landes Schleswig-Holstein geregelt. Unberührt davon bleibt die Möglichkeit, auch weiterhin während des Unterrichts auf freiwilliger Basis eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Corona-Infektionsfälle
In den ersten Wochen sind an nur 25 von 951 Schulstandorten feste Schülergruppen vorsorglich zuhause geblieben, an etwa 15 Schulstandorten waren es gleichzeitig einzelne Schülergruppen. Das heißt: Täglich hat an über 98 Prozent der Schulstandorte normaler Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler stattgefunden.
Im Fall eines Corona-Verdachts-bzw. Infektionsfalles gilt folgendes Vorgehen: Wenn ein Mitglied der Schulgemeinschaft (Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch des Schulträgers und weitere an Schule Beschäftigte) auf eine Covid19-lnfektion gestestet wird, soll dies der Schule gemeldet werden. Die Person bleibt bis zum Erhalt des Testergebnisses zu Hause. Läuft ein Testverfahren lediglich für eine dritte Person, die nicht zur Schulgemeinschaft gehört, zum Beispiel Geschwisterkinder, Elternteil, muss die Person nicht zu Hause bleiben, außer das zuständige Gesundheitsamt ordnet dies explizit an. Ist ein Mitglied der Schulgemeinschaft hingegen positiv auf eine Covid19-lnfektion getestet worden, so entscheidet das zuständige Gesundheitsamt über mögliche Einschränkungen des Schulbetriebs für einzelne Personen oder Personengruppen. Die Schulleitungen setzen die Anordnungen oder Empfehlungen des zuständigen Gesundheitsamts um. "Schnupfenplan" - Empfehlungen zum Umgang mit Erkältungssymptomen (Aktualisierte Fassung, Stand 26.08.2020) (PDF 74KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Stand 6. August 2020: Information zum Sportunterricht

Schreiben an alle Schulleiterinnen und Schulleiter der Grundschulen, Gemeinschaftsschulen, Gymnasien und Förderzentren:

Stand 3. August 2020: Eltern-Information und Belehrung

In der kommenden Woche starten die schleswig-holsteinischen Schulen in das neue Schuljahr 2020/21. Es ist ein Schuljahr in Zeiten der Corona-Pandemie, deshalb hat das Bildungsministerium sich in einem Informationsschreiben an alle Eltern gewandt. Das Schreiben informiert über den geplanten Ablauf des Schulbetrieb - beigefügt erhalten die Eltern ein Belehrungsformular, das unterschrieben den Schulen zurückgegeben werden soll.

Elternbrief zum Schuljahresbeginn (PDF 222KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Belehrung zum Umgang mit möglichen Infektionskrankheiten in der Schule (PDF 108KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Elternbriefe und Belehrungen in weiteren Sprachen:

Stand 3. Juli 2020:
Umgang mit vulnerablen Schülerinnen und Schülern im Corona-Regel-Betrieb Schuljahr 2020/21

Das „Rahmenkonzept Schuljahr 2020/21: Ein Schuljahr im Corona-Regel-Betrieb" vom 23.06.2020 sieht vor, dass der Unterricht für alle Schularten und Jahrgänge wieder unter regulären Bedingungen nach Stundentafel stattfinden wird. Gleichzeitig müssen Personen mit einem Risiko für einen schweren Erkrankungsverlauf - auch aus der Gruppe der Schülerinnen und Schüler - bestmöglich geschützt werden. Hierbei stellt sich die besondere Herausforderung, Schülerinnen und Schüler, die von der Präsenzpflicht befreit sind, angemessen in das Unterrichtsgeschehen einzubinden, um diese bei dem in den Fachanforderungen formulierten Kompetenzerwerb zu unterstützen und ihnen gelingende Übergänge und das Erreichen aller Abschlüsse zu ermöglichen.

Die Berücksichtigung der spezifischen Situation dieser Schülerinnen und Schüler macht es erforderlich, individuelle und kreative Lösungen zu finden - von Seiten der Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler und Eltern. Neben großen Herausforderungen bietet dies auch die Chance, gemeinsam neue Wege zu beschreiten und für alle Beteiligten daran und miteinander zu lernen.

Diese Handreichung soll hierzu Wege aufzeigen und Schulen in ihrem Auftrag unterstützen:

Handreichung für Schulen - Umgang mit vulnerablen Schülerinnen und Schülern im Corona-Regel-Betrieb Schuljahr 2020/21 (PDF 452KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

Stand 23. Juni 2020:
Das neue Schuljahr findet im Corona-Regel-Betrieb statt

Die Landesregierung hat am 23. Juni dem von Bildungsministerin Karin Prien vorgelegten „Rahmenkonzept Schuljahr 2021/21 - Ein Schuljahr im Corona-Regel-Betrieb“ zugestimmt. Danach soll nach den Sommerferien in Schleswig-Holstein der Unterricht für alle Schularten und alle Jahrgänge unter den regulären Bedingungen nach Stundentafel wieder stattfinden. Die Fachanforderungen sollen umgesetzt und den Schülerinnen und Schülern soll das Erreichen aller Abschlüsse ermöglicht werden. Möglich wird der Start des Regelbetriebs unter Coronabedingungen durch die Umsetzung des Kohorten-Prinzips in allen Jahrgangsstufen und Schularten.

Zum Rahmenkonzept Schuljahr 2020/21

Zum Hygienekonzept für das Schuljahr 2020/21

Stand 28. Mai 2020:
Erstattung von Corona-Stornokosten für Klassenfahrten

Richtlinie und Formulare:

Richtlinie "Stornokosten für abgesagte Klassenfahrten und Schulausflüge"

Unterstützung durch den schulpsychologischen Dienst

Die Unterstützungsangebote des schulpsychologischen Dienstes stehen weiterhin zur Verfügung, sie werden jedoch an die Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie angepasst. mehr lesen