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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Coronavirus
Informationen für Schulen

Hier finden Sie die aktuellen Informationen und Regelungen, die im Zusammenhang mit COVID 19 für die Schulen in Schleswig-Holstein gelten.

Stand 8. August 2020: Corona-Reaktionsplan

Das Land Schleswig-Holstein sieht gemäß ministeriellem „Rahmenkonzept Schuljahr 2020/21: Ein Schuljahr im Corona-Regelbetrieb“ eine Rückkehr aller Schularten zum normalen Unterrichtsbetrieb vor. Es soll ohne Abstandsregelungen innerhalb bestimmter Kohorten unter Beachtung der Hygienevorschriften gemäß Stundentafel unterrichtet werden. Um im Falle eines Ansteigens der Infektionszahlen reaktionsfähig zu sein, besteht für Schulen und Bildungsverwaltung ein Plan für die Schulorganisation, der vom Regelbetrieb unter Pandemie-Bedingungen bis zur Möglichkeit der Schulschließung reicht. Es gelten folgende Prämissen:

  • Grundsätzlich liegt es in der Zuständigkeit des jeweiligen Gesundheitsamtes, eine Bewertung der konkreten Situation vorzunehmen und die jeweils erforderlichen Maßnahmen [für die Schule/n] daraus abzuleiten. Daher ist die nachfolgende Darstellung von möglichen Szenarien als Orientierungsrahmen zu verstehen.
  • Es werden keine rein vorsorglichen kompletten Schulschließungen Es wird jeweils anlassbezogen geprüft werden, welche Maßnahmen für welche Lehrkräfte / Schüler/innen / Kohorten / Jahrgänge / Schule/n zu ergreifen sind.
  • Leitziel ist die Erteilung von einem Maximum an Präsenzunterricht für ein Maximum an Schüler/innen ...
  • ... bei gleichzeitiger Sicherstellung von sicheren Arbeitsbedingungen und angemessenem Schutz vor Ansteckung für alle an Schule Beteiligten.

Corona-Reaktions-Plan (PDF 541KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Empfehlungen zum Umgang mit Erkältungssymptomen (PDF 445KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Empfehlungen zum Umgang mit Erkältungssymptomen auf Englisch (PDF 87KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Empfehlungen zum Umgang mit Erkältungssymptomen auf Türkisch (PDF 94KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Stand 6. August 2020: Information zum Sportunterricht

Schreiben an alle Schulleiterinnen und Schulleiter der Grundschulen, Gemeinschaftsschulen, Gymnasien und Förderzentren:

Stand 5. August 2020: Pressekonferenz zum Schuljahresbeginn

Zum Livestream der Schuljahrespressekonferenz für das Schuljahr 2020/21 am 5. August mehr lesen

Das MBWK hat die Schulleitungen über die aktuellen Regelungen zum Start in das neue Schuljahr informiert:

Stand 3. August 2020: Eltern-Information und Belehrung

In der kommenden Woche starten die schleswig-holsteinischen Schulen in das neue Schuljahr 2020/21. Es ist ein Schuljahr in Zeiten der Corona-Pandemie, deshalb hat das Bildungsministerium sich in einem Informationsschreiben an alle Eltern gewandt. Das Schreiben informiert über den geplanten Ablauf des Schulbetrieb - beigefügt erhalten die Eltern ein Belehrungsformular, das unterschrieben den Schulen zurückgegeben werden soll.

Elternbrief zum Schuljahresbeginn (PDF 222KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Belehrung zum Umgang mit möglichen Infektionskrankheiten in der Schule (PDF 108KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Elternbriefe und Belehrungen in weiteren Sprachen:

Stand 3. Juli 2020:
Umgang mit vulnerablen Schülerinnen und Schülern im Corona-Regel-Betrieb Schuljahr 2020/21

Das „Rahmenkonzept Schuljahr 2020/21: Ein Schuljahr im Corona-Regel-Betrieb" vom 23.06.2020 sieht vor, dass der Unterricht für alle Schularten und Jahrgänge wieder unter regulären Bedingungen nach Stundentafel stattfinden wird. Gleichzeitig müssen Personen mit einem Risiko für einen schweren Erkrankungsverlauf - auch aus der Gruppe der Schülerinnen und Schüler - bestmöglich geschützt werden. Hierbei stellt sich die besondere Herausforderung, Schülerinnen und Schüler, die von der Präsenzpflicht befreit sind, angemessen in das Unterrichtsgeschehen einzubinden, um diese bei dem in den Fachanforderungen formulierten Kompetenzerwerb zu unterstützen und ihnen gelingende Übergänge und das Erreichen aller Abschlüsse zu ermöglichen.

Die Berücksichtigung der spezifischen Situation dieser Schülerinnen und Schüler macht es erforderlich, individuelle und kreative Lösungen zu finden - von Seiten der Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler und Eltern. Neben großen Herausforderungen bietet dies auch die Chance, gemeinsam neue Wege zu beschreiten und für alle Beteiligten daran und miteinander zu lernen.

Diese Handreichung soll hierzu Wege aufzeigen und Schulen in ihrem Auftrag unterstützen:

Handreichung für Schulen - Umgang mit vulnerablen Schülerinnen und Schülern im Corona-Regel-Betrieb Schuljahr 2020/21 (PDF 452KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

Stand 23. Juni 2020:
Das neue Schuljahr findet im Corona-Regel-Betrieb statt

Die Landesregierung hat am 23. Juni dem von Bildungsminsiterin Karin Prien vorgelegten „Rahmenkonzept Schuljahr 2021/21 - Ein Schuljahr im Corona-Regel-Betrieb“ zugestimmt. Danach soll nach den Sommerferien in Schleswig-Holstein der Unterricht für alle Schularten und alle Jahrgänge unter den regulären Bedingungen nach Stundentafel wieder stattfinden. Die Fachanforderungen sollen umgesetzt und den Schülerinnen und Schülern soll das Erreichen aller Abschlüsse ermöglicht werden. Möglich wird der Start des Regelbetriebs unter Coronabedingungen durch die Umsetzung des Kohorten-Prinzips in allen Jahrgangsstufen und Schularten.

Zum Rahmenkonzept Schuljahr 2020/21

Zum Hygienekonzept für das Schuljahr 2020/21

Stand 28. Mai 2020:
Erstattung von Corona-Stornokosten für Klassenfahrten

„Mit dieser Richtlinie schaffen wir die Grundlage, auf der Eltern die Stornokosten für die wegen der Coronakrise abgesagten Klassenfahrten vom Land erstattet bekommen können“, freut sich Karin Prien. Nachdem der Landtag zusätzliche Mittel bereitgestellt hatte und die nötigen Abstimmungen mit Finanzministerium und Landesrechnungshof erfolgten, veröffentliche das Ministerium heute (28. Mai) die „Richtlinie zur Gewährung von Billigkeitsleistungen für Stornokosten bei den auf Grund der Corona-Pandemie abgesagten Klassenfahrten und Schulausflügen bis zum Ende des Schuljahres 2019/2020“ auf seiner Homepage. 

In der Coronakise sind schnelle und unkomplizierte Unterstützungen gefragt“, betont Karin Prien. „Wir wollen helfen, wo es nötig ist, aber natürlich sind das Steuergelder, die wir hier auszahlen.“ Das Land erstattet Stornokosten, wenn diese nicht von einer Reiserücktrittskostenversicherung abgedeckt sind, wenn Eltern sich darum bemüht haben, die Kosten nicht zahlen zu müssen und wenn diese Kosten im konkreten Fall eine besondere Härte darstellen. Das Ministerium sei damit im Gleichklang mit den meisten Bundesländern, die ebenfalls nach Billigkeit erstatten. Ein Rechtsanspruch bestehe nicht. 

„Wir wollen das Verfahren, nach dem diese Billigkeitsleitungen gewährt werden, für Sie so einfach wie nur möglich gestalten. Wir vertrauen darauf, dass Sie als Betroffene am besten einschätzen können, ob Sie diese Leistung des Landes benötigen. Deshalb geben wir auch nicht vor, wann eine persönliche Härte gegeben ist, sondern nennen auf dem beigefügten Formular nur Beispiele für mögliche Härten. Die Beifügung von Nachweisen ist aus diesem Grund ebenfalls nicht erforderlich“, erläutert das Ministerium in einem Schreiben an alle Eltern. 

Was wir allerdings festgestellt haben ist, dass unsere Leitlinien für Klassenfahrten einer Überarbeitung bedürfen. Vielfach ist die gelebte Praxis an den Schulen nicht genau so, wie es rechtlich korrekt sein sollte“, ergänzt Bildungsministerin Prien. Man habe festgestellt, dass Lehrkräfte häufig selbst vertragliche Verbindlichkeiten eingehen, obwohl dafür die Eltern zuständig seien. „Mit dem neuen Schulgirokonto und einer aktualisierten Regelung wollen wir ab dem kommenden Schuljahr dazu beitragen, dass Klassenfahrten für die Schulen rechtssicher organisierbar sind“, betonte die die Bildungsministerin. 

Als sich im Frühjahr die Coronakrise zuspitzte und von Woche zu Woche mehr Regionen in Europa vom Robert-Koch-Institut zu Risikogebieten erklärt wurden, hatte das Bildungsministerium die Klassenfahrten der Schulen für den Rest des Schuljahres untersagt. „Einzelne Landräte hatten angedroht, dass alle Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler nach der Rückkehr von einer Klassenfahrt in Quarantäne hätten gehen müssen“, so die Bildungsministerin. Unser oberstes Ziel war der Bevölkerungsschutz und wir hoffen, dass viele dieser besonderen Erfahrungen für die Schulklassen irgendwann nachgeholt werden können.“ Gerade in diesen für viele Familien finanziell sehr schwierigen Zeiten sollte aber keine Situation besonderer Härte für Familien entstehen. Nachdem der Landtag zusätzliche Mittel bereitgestellt hatte und die nötigen Abstimmungen mit Finanzministerium und Landesrechnungshof erfolgten, veröffentlichte das Ministerium heute (28. Mai) die „Richtlinie zur Gewährung von Billigkeitsleistungen für Stornokosten bei den auf Grund der Corona-Pandemie abgesagten Klassenfahrten und Schulausflügen bis zum Ende des Schuljahres 2019/2020“ auf seiner Homepage.

Richtlinie "Stornokosten für abgesagte Klassenfahrten und Schulausflüge"

Unterstützung durch den schulpsychologischen Dienst

Die Unterstützungsangebote des schulpsychologischen Dienstes stehen weiterhin zur Verfügung, sie werden jedoch an die Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie angepasst. mehr lesen