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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Coronavirus
Informationen für Schulen

Hier finden Sie die aktuellen Informationen und Regelungen, die im Zusammenhang mit COVID 19 für die Schulen in Schleswig-Holstein gelten.

Aktuelle Erlasse

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Stand 1. März 2021 - Weiteres Vorgehen ab 8. März

Bildungsministerin Karin Prien gab heute (1. März) das weitere Vorgehen in den Schulen bekannt. Gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium habe man folgende nächste Schritte beschlossen:

  • Kiel, Neumünster, Kreise Nordfriesland, Dithmarschen, Steinburg, Segeberg, Stormarn, Ostholstein, Plön und Rendsburg-Eckernförde
    Ab dem 8. März kehren auch die Jahrgangsstufen 5 und 6 wieder zurück in den Präsenzunterricht. Es bleibt bei Präsenzunterricht in den Grundschulen.
  • Lübeck, Kreise Pinneberg, Herzogtum Lauenburg sowie den größten Teil des Kreises Schleswig-Flensburg
    Ab dem 8. März starten die Jahrgangsstufen 5 und 6 in den Wechselunterricht. Es bleibt auch bei den Grundschulen bei Wechselunterricht.
  • Flensburg und die angrenzenden Gemeinden des Kreises Schleswig-Flensburg
    Es bleibt ab dem 8. März beim Distanzlernen.

  

Stand 22. Februar 2021 - Weiteres Vorgehen ab 1. März

Das Bildungsministerium hat heute gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium über die nächsten Öffnungsschritte für den Bereich Kita und Schule ab dem 1. März 2021 beraten. Die Regelungen sehen wie folgt aus:

In den kreisfreien Städten Kiel und Neumünster und in den Kreisen Dithmarschen, Nordfriesland, Ostholstein, Plön, Rendsburg-Eckernförde, Segeberg, Steinburg und Stormarn sowie auf der Insel Helgoland bleiben die aktuellen Regelungen des Präsenzunterrichts für die Jahrgangsstufen 1 – 4, die Notbetreuung der Jahrgangsstufen 5-6 sowie das Präsenzangebot an Abschlussklassen bestehen.

Für die Schulen in den übrigen Kreisen und kreisfreien Städten gelten ab dem 01. März folgende Regelungen:

Flensburg

Die Regelungen vom 15. Februar 2021 zum Distanzlernen mit Ausnahme der Notbetreuung sowie zu den Präsenzangeboten für Abschlussklassen unter Beachtung der besonderen Hygieneregeln bleiben bestehen.

Schleswig-Flensburg

  • Ab 1. März 2021 wird an den Grundschulen in den Jahrgangsstufen 1 – 4 der Unterrichtsbetrieb in Form des Wechselunterrichts aufgenommen. In welcher Form der Unterricht für die Zeit ab dem 8. März 2021 fortgeführt wird, wird unter Berücksichtigung der Entwicklung des Infektionsgeschehens gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium am 1. März 2021 entschieden.
  • Im Randbereich des Flensburger Stadtgebiets wird entgegen der zuvor genannten Regelung des Wechselunterrichts der Schulbetrieb über den 28. Februar 2021 hinaus bis zum 7. März 2021 im Wege des Distanzlernens fortgesetzt. Dies gilt auch an den Grundschulen.

Welche Schulen dies genau betrifft, wird aktuell durch das örtliche Gesundheitsamt in Rücksprache mit dem Gesundheitsministerium erarbeitet. Hierzu erhalten die betroffenen Schulen nach Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden eine gesonderte Information.

  • Die Abschlussklassen erhalten weiterhin Präsenzangebote unter strengen Hygienevorgaben (insbesondere Mindestabstandsregel und MNB-Pflicht).
  • In den Klassen 1 – 6 gibt es ein Notbetreuungsangebot.

Pinneberg

  • Ab 1. März 2021 wird an den Grundschulen in den Jahrgangsstufen 1 – 4 der Unterrichtsbetrieb in Form des Wechselunterrichts aufgenommen. In welcher Form der Unterricht für die Zeit ab dem 8. März 2021 fortgeführt wird, wird unter Berücksichtigung der Entwicklung des Infektionsgeschehens gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium am 1. März 2021 entschieden.
  • Die Abschlussklassen erhalten weiterhin Präsenzangebote unter Einhaltung der strengen Hygienevorgaben (insbesondere Mindestabstandsregel und MNB-Pflicht.
  • In den Klassen 1 – 6 gibt es ein Notbetreuungsangebot.

Lübeck

  • Ab 1. März 2021 wird an den Grundschulen in den Jahrgangsstufen 1 – 4 der Unterrichtsbetrieb in Form des Wechselunterrichts aufgenommen. In welcher Form der Unterricht für die Zeit ab dem 8. März 2021 fortgeführt wird, wird unter Berücksichtigung der Entwicklung des Infektionsgeschehens gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium am 1. März 2021 entschieden.
  • Die Abschlussklassen erhalten weiterhin Präsenzangebote unter Einhaltung der strengen Hygienevorgaben (insbesondere Mindestabstandsregel und MNB-Pflicht.
  • In den Klassen 1 – 6 gibt es ein Notbetreuungsangebot.

Herzogtum Lauenburg

  • Ab 1. März 2021 wird an den Grundschulen in den Jahrgangsstufen 1 – 4 der Unterrichtsbetrieb in Form des Wechselunterrichts aufgenommen. In welcher Form der Unterricht für die Zeit ab dem 08. März 2021 fortgeführt wird, wird unter Berücksichtigung der Entwicklung des Infektionsgeschehens gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium am 1. März 2021 entschieden.
  • Die Abschlussklassen erhalten weiterhin Präsenzunterrichtsangebote unter Einhaltung der strengen Hygienevorgaben (insbesondere Mindestabstandsregel und MNB-Pflicht.
  • In den Klassen 1 – 6 gibt es ein Notbetreuungsangebot.

Stand 19. Februar 2021 - Schulöffnung am 22. Februar und Testmöglichkeiten

Welche Regelungen gelten in Flensburg?
An den Schulen wird das Distanzlernen über den 21. Februar hinaus fortgesetzt. Das gilt auch für die Grundschulen. Die Notbetreuung für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 bleibt bestehen. Ausschließlich die Abschlussklassen werden unterrichtet, wobei weiterhin strenge Hygieneregeln gelten. Für alle Jahrgangsstufen außer den Abschlussklassen gilt, dass es bis auf weiteres nicht möglich ist, Klassenarbeiten in Präsenz zu schreiben. 

Welche Regelungen gelten für Schleswig-Flensburg?
Der Schulbetrieb wird über den 21. Februar 2021 hinaus in Form von Distanzlernen fortgesetzt. Dies gilt auch an den Grundschulen. In den Jahrgangsstufen 1 bis 6 bleibt das bisherige Notbetreuungsangebot bestehen. Die Abschlussklassen erhalten weiterhin Präsenzunterrichtsangebote unter Einhaltung strenger Hygienevorgaben (insbesondere Einhaltung der Mindestabstandsregel und der MNB-Pflicht). Für alle Jahrgangsstufen außer den Abschlussklassen gilt, dass es bis auf weiteres nicht möglich ist, Klassenarbeiten in Präsenz zu schreiben. 

Welche Regelungen gelten für Lübeck?
An den Schulen wird das Distanzlernen bis zum 28. Februar fortgesetzt. Das gilt auch für die Grundschulen. Für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 wird weiterhin eine Notbetreuung angeboten. Ab dem 1. März starten die Grundschülerinnen und Grundschüler in den Wechselunterricht. Die Abschlussklassen erhalten weiterhin Präsenzunterrichtsangebote unter strengen Hygienevorgaben (insbesondere Mindestabstandsregel und MNB-Pflicht). 

Welche Regelungen gelten für den Kreis Pinneberg?
An den Schulen wird das Distanzlernen bis zum 28. Februar fortgesetzt. Das gilt auch für die Grundschulen. Eine Ausnahme hiervon gilt für die Grundschule der Insel Helgoland, die zum 22. Februar 2021 in den Präsenzunterricht unter Coronabedingungen wechseln kann.
Für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 wird weiterhin eine Notbetreuung angeboten. Ab dem 1. März starten die Grundschülerinnen und Grundschüler in den Wechselunterricht. Die Abschlussklassen erhalten weiterhin Präsenzunterrichtsangebote unter strengen Hygienevorgaben (insbesondere Mindestabstandsregel und MNB-Pflicht). Am Montag, 22. Februar, beraten das Gesundheitsministeriums, das örtliche Gesundheitsministerium und das Bildungsministerium darüber, ob die Schulen ab dem 1. März bereits in den Präsenzunterricht gehen können. 

Welche Regelungen gelten für den Kreis Herzogtum Lauenburg?
An den Schulen wird das Distanzlernen bis zum 28. Februar fortgesetzt. Das gilt auch für die Grundschulen. Für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 wird weiterhin eine Notbetreuung angeboten.
Am 22. Februar soll entschieden werden, ob die Schulen ab dem 1. März in den eingeschränkten Regelbetrieb oder Coronaregelbetrieb, beziehungsweise in den Wechselunterricht oder Präsenzbetrieb für die Jahrgangsstufen 1 bis 4 gehen. Die Abschlussklassen erhalten weiterhin Präsenzunterrichtsangebote unter strengen Hygienevorgaben (insbesondere Mindestabstandsregel und MNB-Pflicht).

Können Eltern ihre Kinder von der Präsenzpflicht in der Schule befreien lassen?
Ja. Es gibt ab dem 22. Februar die erleichterte Möglichkeit für Eltern und Erziehungsberechtigte, ihre Kinder aus wichtigem Grund vom Präsenzunterricht in den Jahrgangsstufen 1 - 4 befreien zu lassen. Die Eltern erklären den Antrag auf Beurlaubung schriftlich oder per E-Mail. Die Beurlaubung gilt dann als genehmigt. Eine Begründung ist nicht erforderlich.

Gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung(MNB) ab dem 22. Februar auch im Unterricht ?
Ja. Alle an Schule Beschäftigte sowie die Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, in der Unterrichts- und Betreuungssituation eine MNB zu tragen.

Welche Mund-Nasen-Bedeckungen (MNB) müssen ab dem 22. Februar getragen werden?
Für alle an Schule Beschäftigte sowie Schülerinnen und Schüler gilt die Pflicht, in der Unterrichts- und Betreuungssituation mindestens eine medizinische Maske zu tragen. Hierunter fallen die sogenannten einfachen OP-Masken. Diese Verpflichtung gilt unabhängig von der jeweiligen Inzidenz in den Kreisen und kreisfreien Städten

Können Lehrkräfte und an Schule Beschäftigte sich auf Corona testen lassen?
Ja. Es wird für Lehrkräfte und sonstige an Schule Beschäftigte ab dem 22. Februar die Möglichkeit für eine regelmäßige, anlassunabhängige und für sie kostenfreie Schnelltestung geben.

Das heißt:

  • Beschäftige in Schulen, die im Präsenzbetrieb eingesetzt sind, können sich bis zu den Osterferien bis zu zwei Mal pro Woche kostenlos testen lassen. Zum Nachweis der Testberechtigung stellen die Schulen jeweils eine Arbeitgeberbescheinigung pro Person für alle in Präsenz Beschäftigten zur Verfügung. Die ausgehändigte Arbeitgeberbescheinigung ist für die gesamte Zeit bis zu den Osterferien gültig und ist für alle Testungen zu verwenden. Die Bescheinigung ist auf der  Homepage des Bildungsministeriums unter www.schleswig-holstein.de/bildung zu finden.
  • Es werden Antigenschnelltests dafür eingesetzt. Die Testungen stellen keine ärztliche Leistung dar und können daher auch von hinreichend geschultem Personal wie beispielsweise ärztlichem Assistenzpersonal oder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Apotheken vorgenommen werden.
  • Die Testungen der an Schule Beschäftigten sowie des Personals der Horte und Offenen Ganztagsschulen können bei teilnehmenden Apothekerinnen und Apothekern, in Testzentren bzw. -angeboten des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und teilnehmenden niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte vorgenommen werden.
    Eine Übersicht der teilnehmenden Apotheken, die fortlaufend erweitert werden soll, finden Sie unter apothekerkammer-schleswig-holstein.de.
    Eine Übersicht der möglichen DRK-Teststationen bzw. -angebote finden Sie unter Corona Testzentren - DRK LV Schleswig-Holstein e.V. drk-sh.de
    Teilnehmende Ärztinnen und Ärzten werden zu finden sein über eine Arztfindersuche der Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein, die derzeit um diese Rubrik erweitert wird (noch in Arbeit). Teilnehmende Ärztinnen und Ärzte werden dort in den kommenden Tagen eingepflegt in einer auszuwählenden Rubrik zu finden sein unter arztsuche.kvsh.de
  • Die teilnehmenden Apotheker bieten teilweise Testmöglichkeiten in den eignen Räumlichkeiten oder – nach Vereinbarung mit der Einrichtung – auch vor Ort an. Die Testzentren des DRK können ohne vorherige Ankündigung von den Testwilligen aufgesucht werden. Ist eine Testung bei einer teilnehmenden niedergelassenen Ärztin oder einem Arzt gewünscht, ist mit der Praxis ein Termin zu vereinbaren.

 

Stand 15. Februar 2021 - Details zur Schulöffnung

Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg und Bildungsministerin Karin Prien haben heute (15. Februar) in Kiel Details zur weiteren Öffnung der Kitas und der Schulen ab dem 22. Februar bekanntgegeben. Grundlage für die Entscheidung ist der Zeitpunkt der letzten Überschreitung der 100er-Inzidenz verbunden mit einer aktuellen Lageentwicklung sowie die Eingrenzbarkeit des Infektionsgeschehens.

Dazu erklären die beiden für die Landesregierung: „Die Infektionslage hat sich in Schleswig-Holstein in den vergangenen Wochen in erfreulicher Weise entwickelt: So liegt die 7-Tage-Inzidenz unter 100 über einen Zeitraum von 21 Tagen. Vor diesem Hintergrund hat die Landesregierung auf Grundlage des Perspektivplans angekündigt, zum 22. Februar 2021 in die grüne Stufe III-I „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“ zu wechseln. Damit werden die Betretungsverbote von Kindertageseinrichtungen aufgehoben, so dass grundsätzlich wieder alle Kinder in ihren Kitas betreut werden können. Auch an den Grundschulen kann der Präsenzunterricht wieder starten, natürlich unter den Voraussetzungen von angemessenen Hygienekonzepten.“

Für einige Kreise und kreisfreie Städte gebe es dabei noch Ausnahmen, da das Infektionsgeschehen dort noch keine vollständige Öffnung von Kitas und Schulen erlaube. Im Gesundheits- und Bildungsministerium ist deshalb in enger Abstimmung mit den Gesundheitsämtern vor Ort heute über die weitere Öffnung in den Kreisen Pinneberg und Herzogtum Lauenburg sowie in den kreisfreien Städten Flensburg und Lübeck entschieden worden. Parallel ist die von Gesundheits- und Bildungsministerium erarbeitete Empfehlung für den Umfang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen, der sogenannte Schnupfenplan, angepasst worden.

Teststrategie
Außerdem ist vorgesehen, für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kindertageseinrichtungen sowie den Lehrkräften und sonstigen Beschäftigten an Schulen, regelmäßige Testmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen. „Bei der behutsamen Öffnung der Kitas ist der Landesregierung der Schutz der Mitarbeitenden sehr wichtig. Deshalb wird aktuell ein Testregime entwickelt, damit die für Betreuung und Beschulung der Kinder so wichtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich regelmäßig, anlassunabhängig und für sie kostenfrei testen lassen können. Unsere beiden Häuser werden morgen dem Kabinett einen Vorschlag unterbreiten, wie in Schulen (Präsenz- und Wechselunterricht) und in Kitas Beschäftigte zwei Mal die Woche bis Ostern kostenlose Corona-Testungen angeboten werden. Dies gilt auch für die Horte, die offene Ganztagsschule und die Kindertagespflege. Dafür sollen Mittel von etwa 17 Millionen Euro veranschlagt werden“, erläuterten Dr. Garg und Prien ihre Pläne.

Die Regelungen nach den heutigen Abstimmungen im Einzelnen:
In den kreisfreien Städten Kiel und Neumünster und in den Kreisen, Dithmarschen, Nordfriesland, Ostholstein, Plön, Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Flensburg, Segeberg, Steinburg, und Stormarn, sowie auf der Insel Helgoland gilt folgende Regelung: Die Kitas und Schulen öffnen zum 22. Februar 2021 wie in der vergangenen Woche veröffentlicht. Das heißt, dass die Kitas im Corona-Regelbetrieb öffnen. Für die Schulen gilt:

Ab dem 22. Februar kehren die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 4 wieder in den Präsenzunterricht unter Coronabedingungen in die Schulen zurück. Der Präsenzunterricht unter Coronabedingungen an den Grundschulen wird sich zunächst auf die Vermittlung basaler Kompetenzen, Lesen, Schreiben, Rechnen sowie auf das soziale Lernen und Miteinander konzentrieren. Die Verlässlichkeit der Grundschule wird dabei gewährleistet und der Ganztag kann unter Beachtung der geltenden Hygienevorschriften wieder angeboten werden. Für die Jahrgangsstufen 5 und 6 wird Notbetreuung angeboten. Für die Jahrgangsstufen 5 bis 13 an den weiterführenden Schulen bleibt es weiterhin bis zum 7. März beim Lernen in Distanz und für die Abschlussklassen werden die Präsenzangebote fortgesetzt.

Für die Stadt Flensburg gilt: In den Kitas und Grundschulen findet ausschließlich eine Notbetreuung statt. Die Schülerinnen und Schüler lernen auf Distanz. Ausschließlich die Abschlussklassen werden unterrichtet, wobei weiterhin strenge Hygieneregeln gelten. Für alle Jahrgangsstufen außer den Abschlussklassen gilt, dass es bis auf weiteres nicht möglich ist, Klassenarbeiten in Präsenz zu schreiben.

Für die Stadt Lübeck und den Kreis Pinneberg (mit Ausnahme der Insel Helgoland) gilt: In den Kitas findet bis zum 28. Februar eine Notbetreuung statt, ab dem 1. März findet eingeschränkter Regelbetrieb statt. Frühestens zum 15. März kann wieder ein Corona-Regelbetrieb in den Kitas starten. An den Schulen wird das Distanzlernen bis zum 28. Februar fortgesetzt. Für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 wird weiterhin eine Notbetreuung angeboten. Ab dem 1. März starten die Grundschülerinnen und Grundschüler in Lübeck und im Kreis Pinneberg in den Wechselunterricht.

Für den Kreis Herzogtum Lauenburg gilt: In den Kitas findet bis zum 28. Februar eine Notbetreuung statt. An den Schulen wird das Distanzlernen bis zum 28. Februar fortgesetzt. Für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 wird weiterhin eine Notbetreuung angeboten.

Am 22. Februar soll entschieden werden, ob die Kitas und Schulen zum 28. Februar in den eingeschränkten Regelbetrieb oder Coronaregelbetrieb, beziehungsweise in den Wechselunterricht oder Präsenzbetrieb für die Jahrgangsstufen 1 bis 4 gehen.

Förderzentren
Für die Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf kann der Präsenzunterricht und das Distanzlernen nach individuellen Erfordernissen unabhängig von den besuchten Jahrgangsstufen stattfinden. In Absprache mit den Sorgeberechtigten entscheiden die Schulleitungen über Teilnahme und Form des Präsenzunterrichts bzw. des Distanzlernens. Die örtlichen Gegebenheiten, wie z.B. personelle und räumliche Ressourcen werden dabei berücksichtigt. In allen betroffenen Kreisen ist der Krankenhausunterricht grundsätzlich wie eine Notbetreuung anzusehen und kann dementsprechend auch als Präsenzunterricht erteilt werden.

Befreiung von Präsenzpflicht
„Um der besonderen Situation vieler Familien Rechnung zu tragen, die mit gefährdeten Personen im Haushalt leben oder engen Kontakt zu solchen Personen halten müssen, gilt ab dem 22. Februar die erleichterte Möglichkeit für Eltern, ihre Kinder vom Präsenzunterricht befreien zu lassen“, teilte Bildungsministerin Prien ergänzend mit.

Maskenpflicht
Für die Zeit ab dem 22. Februar 2021 gelte zudem das verpflichtende Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für alle an Schule Tätige sowie Schülerinnen und Schüler unabhängig des Inzidenzwertes. Diese Regelung gilt zunächst für die kommenden 14 Tage.

 

Stand 15. Februar 2021 - Aktualisierter Schnupfenplan

Das zeitliche Fortbestehen der Corona-Pandemie hat zu neuen Erkenntnissen über die Krankheitsanzeichen in den Altersgruppen unter und über 10 Jahren geführt und somit eine Anpassung des sog. „Schnupfenplanes“ an die aktuelle epidemiologische Lage notwendig gemacht. Insbesondere vor dem Hintergrund nachgewiesener neuer Virusvarianten in Schleswig-Holstein, kann nach derzeitigen Erkenntnissen von einer höheren Übertragbarkeit und Betroffenheit auch jüngerer Altersgruppen ausgegangen werden.

Hier finden Sie die aktualisierten Regeln mehr lesen

Stand 11. Februar 2021- Schulbetrieb nach dem 22. Februar

Bildungsministerin Prien (11. Februar): „Aktuell entwickeln sich die Infektionszahlen insgesamt rückläufig. Dennoch ist weiterhin Vorsicht geboten. Wir dürfen die erreichten Erfolge nicht gefährden und müssen auch das Infektionsgeschehen weiter eindämmen.“  Vor diesem Hintergrund habe die Landesregierung folgende Schritte beschlossen:

  • Ab dem 22. Februar kehren die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 4 wieder in den Präsenzunterricht unter Coronabedingungen in die Schulen zurück.
  • Der Präsenzunterricht unter Coronabedingungen an den Grundschulen wird sich zunächst auf die Vermittlung basaler Kompetenzen, Lesen, Schreiben, Rechnen sowie auf das soziale Lernen und Miteinander konzentrieren, was in den vergangenen Wochen den Kindern so sehr gefehlt hat.
  • Die Verlässlichkeit der Grundschule wird dabei gewährleistet.
  • Der Ganztag kann unter Beachtung der geltenden Hygienevorschriften wieder angeboten werden.
  • Eine Ausnahme gilt für die Grundschulen in den Kreisen und kreisfreien Städte mit diffusem, höheren Infektionsgeschehen oder Verbreitung einer Virusvariante. Hier wird in einer gesonderten Lagebewertung gemeinsam mit den lokalen Gesundheitsämtern am Montag (15. Februar) über die Verlängerung der Notbetreuung zunächst um eine Woche entschieden werden. Eine solche Lagebeurteilung und mögliche Verschiebung der Öffnungen könnte nach jetzigem Stand die kreisfreien Städte Flensburg und Lübeck sowie die Kreise Pinneberg und Herzogtum Lauenburg betreffen.
  • Für die Jahrgangsstufen 5 bis 13 an den weiterführenden Schulen bleibt es weiterhin bis zum 7. März beim Lernen in Distanz.
  • Für die Jahrgangsstufen 5 und 6 wird Notbetreuung angeboten.
  • Für die Abschlussklassen werden die Präsenzangebote fortgesetzt.

 „Diese ersten Schritte können wir nur mit allergrößter Vorsicht und unter strenger Beachtung der Hygienevorschriften gehen“, mahnte die Ministerin. Der Schnupfenplan und der Hygieneplan würden den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen angepasst und den Schulen zur Verfügung gestellt. Für Lehrkräfte sowie an Schule Beschäftigte soll die Möglichkeit für regelmäßige Tests eröffnet werden. Dazu würden die Schulen nach Abstimmung mit dem für Gesundheit zuständigen Ministerium kurzfristig informiert.

Aktuelle Informationen zu den Anpassungen bei den Abschlussprüfungen für das Schuljahr 2020/21 mehr lesen

Stand: 1. Februar 2021 - Schul-Coronaverordnung vom 1. bis 14. Februar

Die Regelungen in der Übersicht (Hinweis: Die Verordnung ist abgelaufen. Alle aktuellen Verordnungen finden Sie immer unter https://schleswig-holstein.de/coronavirus-erlasse)

Stand 28. Januar 2021 - Weiterentwickelter Corona-Reaktionsplan Schule und Abschlussprüfungen

In vier Stufen zurück zum Präsenzbetrieb an allen Schulen mehr lesen

Informationen zu den Anpassungen bei den Abschlussprüfungen für das Schuljahr 2020/21 mehr lesen

Freiwilliges Wiederholen

Schülerinnen und Schüler, die begründete Sorge haben, dass sie durch die coronabedingten Einschränkungen des Präsenzunterrichts seit dem Frühjahr 2020 oder auch auf Grund der psychischen Belastungen in dieser Zeit Lernrückstände aufgebaut haben, die sie nicht wieder aufholen können, wird die Möglichkeit eröffnet, nach verpflichtender Beratung durch die Lehrkräfte ein Schuljahr zu wiederholen, ohne dass dies auf die Höchstverweildauer angerechnet wird. Hierzu folgen in Kürze Detailhinweise für die unterschiedlichen Schularten.

Stand: 19. Januar 2021 – Elternsprechtage, Halbjahreszeugnisse, Anmeldeverfahren an den weiterführenden Schulen

Finden die Elternsprechtage an den Schulen statt?
Elternsprechtage in der üblichen Form können derzeit nicht angeboten werden. Die Schulen finden Wege und werden den Eltern alternativ telefonische oder digitale Beratungstermine mit den Lehrkräften der Kinder und Jugendlichen anbieten. Insoweit in Einzelfällen bei schwierigen Beratungsgesprächen eine Beratung in Präsenz angezeigt ist, kann dies unter Beachtung der Hygienevorschriften möglich gemacht werden.

Wie erhalten die Schülerinnen und Schüler ihr Halbjahreszeugnis?

  • Das Originalzeugnis kann in der Schule abgeholt werden. (Mit Termin. Es gelten Abstandsregeln, Maskenpflicht und Hygienekonzept.)
  • Übermittlung der Noten über Telefon/Videokonferenz und dann Übergabe des Zeugnisses, wenn der Präsenzunterricht wieder begonnen hat.
  • Eine Kopie des Zeugnisses kann unter Beachtung der Datenschutzbestimmungen auf Wunsch der Eltern beziehungsweise Schülerin und Schüler auch per Email verschickt werden.
  • Ausnahmsweise kann das Original des Zeugnisses auch per Post verschickt werden.

Bei Bedarf sollen Eltern, Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, ein persönliches Gespräch mit ihren Lehrkräften über ihr Halbjahreszeugnis zu führen.  

Gibt es Änderungen beim Anmeldeverfahren für die weiterführenden Schulen?
Ja. Der Zeitraum, in dem Eltern ihr Kind bei der weiterführenden Schule anmelden können, wird erweitert. Anmeldungen sind möglich von Donnerstag, 18. Februar 2021, bis Mittwoch, 3. März 2021. Die Anmeldung soll persönlich vor Ort erfolgen, sofern dies unter Beachtung des Infektionsschutzes möglich ist. Die Anmeldeformulare werden gut abrufbar auf den Internetseiten der Schulen platziert. Damit sich Besucherinnen und Besucher nach Möglichkeit nicht begegnen, ist eine Terminvergabe durch die Schulen notwendig.
Beratungsgespräche, soweit sie verpflichtend oder aus anderen Gründen unverzichtbar sind, können nach Terminvergabe unter Beachtung der Hygieneregeln in Präsenz stattfinden. Darüber hinaus sind Beratungsgespräche per Telefon oder unter Nutzung digitaler Formate möglich.  
Weitere Informationen mehr lesen

Stand 11. Januar 2021 - So geht es weiter an den Schulen

Welche Regelungen gelten für den Schulbetrieb an den allgemeinbildenden Schulen ab dem 11. Januar?
Der Präsenzunterricht ist für alle Schülerinnen und Schüler in Schleswig-Holstein ausgesetzt. Sie bleiben zu Hause und lernen in der Distanz. Das gilt bis Ende Januar. Eine Ausnahme gibt es für die Abschlussjahrgänge –sie werden an den Schulen in Präsenz unterrichtet.  

Gibt es eine Notbetreuung?
Ja. An den Schulen wird ab Montag, 11. Januar, eine Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6 in strengen Kohorten (in der Regel ist das der Klassenverband) angeboten. Sie ist für Kinder, deren Erziehungsberechtigte zur kritischen Infrastruktur gem. geltender CoronaVO gehören, oder für alleinerziehende Berufstätige. Schülerinnen und Schüler, die an dieser Notbetreuung teilnehmen, werden in das Distanzlernen einbezogen.

Für Schülerinnen und Schüler mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf können an Förderzentren und allgemeinbildenden Schulen Betreuungsangebote vorgehalten werden. Gleiches gilt für Kinder, für die aus Kindeswohlaspekten eine Betreuung notwendig ist (jeweils ggf. auch für Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 7). Dies erfolgt in Absprache mit der Jugendhilfe. Die Betreuung wird innerhalb der Kohorte organisiert. 

Wie wird der Unterricht für Abschlussklassen organisiert?
Die Vorbereitung der Abschlussjahrgänge auf die Prüfungen ist von großer Bedeutung und kann am besten im Präsenzunterricht erfolgen. Zu den Abschlussjahrgängen zählen die Schülerinnen und Schüler aus den 9. und 10. Jahrgängen an Gemeinschaftsschulen und (Landes-)Förderzentren sowie die Abiturjahrgänge an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen mit Oberstufen.

Die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen sollen also nach Stundentafel (nicht Stundenplan) und gemäß den Fachanforderungen unterrichtet werden. Da das in den Schulen unterschiedlich gut abbildbar ist, kann dies sowohl im Rahmen von Präsenzunterricht als auch in Distanzlernformaten geschehen. Es muss jedoch sichergestellt werden, dass Präsenzunterricht wahrgenommen werden kann, insbesondere von den Schülerinnen und Schülern, die zu Hause nicht ausreichend gute Lernumgebungen haben.

Die Schulen haben die organisatorische Flexibilität, um die Stundenplanung mit Blick auf die Prüfungen vorzunehmen. Fächer, in denen Abschlussklausuren geschrieben werden, haben Priorität. Aber auch die gesamte Bandbreite anderer Fächer ist wichtig, wenn diese in den Abschluss eingebracht werden bzw. für die Prüfungszulassung wichtig sind und schließlich auch für die weitere Bildungslaufbahn, damit die Anschlussfähigkeit z. B. beim Übergang in weiterführende Schulangebote gewährleistet ist. Die Schulen wägen vor diesem Hintergrund ab, welche Fächer bevorzugt in Präsenz unterrichtet und welche über Distanzlernformate abgedeckt werden können. -

Es gelten die Hygieneregeln (unter anderem Maskenpflicht) und das Abstandsgebots. Deshalb sollen entweder entsprechend große Räume (zum Beispiel Aula, Sporthalle) genutzt werden oder die Lerngruppen aufgeteilt und in mehreren Räume unterrichtet werden. Diese Maßnahmen berücksichtigen einerseits die Interessen des Infektionsschutzes und die damit verbundenen Gesundheitsgefahren und andererseits die Schulpflicht und den Anspruch der Schülerinnen und Schüler auf Bildung und Bildungsgerechtigkeit. 

Was heißt „Lernen in der Distanz“?
Die Schülerinnen und Schüler lernen von zu Hause - und damit aus der Distanz. Aber sie erarbeiten beispielsweise über ein Lernmanagement-System oder Videokonferenzen täglich Unterrichtsinhalte nach Fachanforderungen. Sie bekommen Arbeitsaufträge, erarbeiten gemeinsam ein Thema und erhalten Rückmeldungen von ihren Lehrkräften. Die Teilnahme am Lernen in der Distanz ist für die Schülerinnen und Schüler verbindlich.

Für Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 7, die nach Erkenntnissen der Schule im häuslichen Umfeld keine angemessenen Lern- und Arbeitsmöglichkeiten haben, eröffnen Schulen in Phasen des Distanzlernens die Möglichkeit, zu definierten Zeiträumen in einem von der Schule bereit gestellten Raum ihre Aufgaben zu bearbeiten. 

Wie gut funktioniert das „Lernen aus der Distanz“?
Eine wissenschaftliche Evaluation am Ende des ersten Schulhalbjahres 2020/21 soll diese Frage beantworten. Eine Auswahl von Schulen nimmt an dieser Evaluation teil. 

Auf welcher Basis werden die Noten für das erste Schulhalbjahr 2020/21 erteilt?
Die Leistungsbewertung erfolgt auf Basis der seit Beginn des Schuljahres erbrachten Leistungen. Arbeitsergebnisse und Arbeitsprozesse aus der Distanzlernphase werden unter angemessener Berücksichtigung der besonderen Umstände benotet. 

Was passiert mit Klassenarbeiten/Klausuren, die noch nachgeschrieben werden müssen?
Nachschreibetermine für Klassenarbeiten, die für den Monat Januar angesetzt sind, können wahrgenommen werden, sofern sie als unverzichtbar für die Leistungsbewertung zum Halbjahr erachtet werden. Lehrkräfte nutzen hier in enger Abstimmung mit der Schulleitung ihren pädagogischen Ermessensspielraum. Reguläre Klassenarbeiten oder andere Leistungsnachweise entfallen, soweit sie für diese Wochen noch vorgesehen waren.

Wie organisiert die Schule die Zeugniskonferenzen?
Konferenzen können im Schuljahr 2020/21 auch unter Einsatz geeigneter informationstechnischer Übertragungsverfahren durchgeführt werden. Dies sollte aus Infektionsschutzgründen, wo immer möglich, genutzt werden.

Welche Perspektive gibt es für Februar?
Ende Januar wird abhängig vom Infektionsgeschehen, den Inzidenzwerten und der Entwicklung der Mutationen des Virus sowie der Beschlusslage von Bund und Ländern entschieden, ob und unter welchen Bedingungen die Schulen im Februar wieder schrittweise für den Präsenzunterricht geöffnet werden können. Es kann auch schon vorher zur Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts kommen, wenn in Schleswig-Holstein die Zahl der Neuinfektionen dauerhaft deutlich unter der Grenze von 50 pro 100.000 Einwohner liegt.

Welche Regelungen gelten für den Schulbetrieb an den berufsbildenden Schulen ab dem 11. Januar?
Auch in den berufsbildenden Schulen und Regionalen Berufsbildungszentren findet bis Ende Januar im Grundsatz kein Präsenzunterricht statt. Ausnahmen gibt es in dieser Zeit für Unterricht in Abschlussklassen, für die Durchführung von Prüfungen und das Schreiben wichtiger Klassenarbeiten.

Welche Perspektive gibt es für Februar an den berufsbildenden Schulen ?
b 1. Februar sei wieder Präsenzunterricht vorgesehen sei, wenn das Infektionsgeschehen dies ermöglicht. In Kreisen mit einem Inzidenzwert von über 50 gilt allerdings die Einschränkung, dass maximal 50 Prozent der Schülerinnen und Schüler in Präsenzform unterrichtet werden dürfen. Bei Klassengrößen von über 15 Jugendlichen ist durch Teilung der Gruppe oder entsprechend große Räume sicherzustellen, dass ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten wird.

Stand 11. Januar 2021:
Gewährung von Billigkeitsleistungen für Stornokosten bei auf Grund der Corona-Pandemie abgesagten Klassenfahrten und Schulausflügen bis zum Ende des Jahres 2020

Zur Unterstützung der Eltern sowie volljährigen Schülerinnen und Schüler, die von Reiseveranstaltern oder anderen Leistungsanbietern berechtigterweise für Stornokosten wegen der Absage einer Klassenfahrt oder eines Schulausflugs in Anspruch genommen werden, die bzw. der bis zum 13.03.2020 für einen Reisezeitraum zwischen dem 01.08. und dem 31.12.2020 gebucht worden war, und für die dadurch eine persönliche Härte entsteht, wird im Einvernehmen mit dem Finanzministerium folgende Richtlinie zur Gewährung von Billigkeitsleistungen erlassen:

Richtlinie und Formulare mehr lesen

Stand 6. Januar 2021 - So geht es weiter an Schulen

Das Land wird im Januar 2021 die Beiträge für Kita und Ganztagsbetreuung an Schulen erstatten. Das haben Finanzministerin Monika Heinold, Sozialminister Dr. Heiner Garg und Bildungsministerin Karin Prien heute (6. Januar) in Kiel bekannt gegeben.

Schulen
"Das Aussetzen des Präsenzunterrichtes hat ein Ziel: Möglichst schnell und dauerhaft unter eine landesweite Inzidenz von 50 zu kommen", betonte Bildungsministerin Karin Prien heute in Kiel. "Je eher wir dieses Ziel erreichen, desto eher können alle Schülerinnen und Schüler wieder in den Präsenzunterricht gehen. Mehr noch, wir streben diese niedrige Inzidenz insbesondere an, damit die Schulen wieder im Präsenzunterricht öffnen können."
Ab dem 11. Januar sollen die Schülerinnen und Schüler in Schleswig-Holstein in der Distanz lernen, der Präsenzunterricht in den Schulen ist ausgesetzt. Man wolle allen Schülerinnen und Schülern im Land ermöglichen, dass sie ihre Bildungslaufbahnen wie geplant fortsetzen können. Deshalb würden die Abschlussjahrgänge ab Montag entsprechende Lern- und Vorbereitungsangebote in den Schulen in Präsenz bekommen. "Die Angebote finden in Kleingruppen mit Abstand und Hygienekonzept statt und es gilt natürlich weiterhin die Maskenpflicht", betonte Prien. Wie schon im Frühjahr werde es auch nun eine Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6 geben.
Prien warnte vor falschen Erwartungen an die Digitalisierung. Schule sei darauf ausgerichtet, dass Kinder und Jugendliche persönlich zusammenkommen. Die Vielzahl der eingeleiteten Maßnahmen solle vor allem den Auswirkungen der Pandemie entgegensteuern: "Seit März 2020 haben wir mit unzähligen Maßnahmen versucht, die Schäden in Grenzen zu halten, die die Pandemie unserem Bildungssystem zufügt. Schule ist ein besonders wertvoller Ort. Der Unterricht im Klassenverband dient nicht nur dazu Wissen zu vermitteln. Er ist ein sozialer Raum, ein Lernraum und für manche Kinder und Jugendliche auch ein Schutzraum. Selbst das beste Lernmanagementsystem, selbst die perfekte Videokonferenz, können das Erlebnis gemeinsamen Lernens im Klassenraum nicht ersetzen". Am Ende dieser Phase wolle man daher die Erfahrungen im Lernen auf Distanz auch wissenschaftlich evaluieren.
"Ende Januar werden wir dann abhängig vom Infektionsgeschehen, den Inzidenzwerten und der Entwicklung der Mutationen des Virus sowie der Beschlusslage von Bund und Ländern sehen, ob und unter welchen Bedingungen wir die Schulen im Februar wieder schrittweise für den Präsenzunterricht öffnen können", sagte die Ministerin. Klar sei aber auch, dass es schon vorher zur Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts kommen könne, wenn in Schleswig-Holstein die Zahl der Neuinfektionen dauerhaft deutlich unter der Grenze von 50 pro 100.000 Einwohner liege.
Für die Zeit nach dem Lockdown habe das Bildungsministerium zudem, wie im Dezember angekündigt, den Corona-Reaktionsplan überarbeitet. "Zukünftig werden wir in Landkreisen, in denen die Inzidenz über 50 pro 100.000 Einwohner steigt, automatisch für die Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 7 in den Wechselunterricht gehen, und selbstverständlich werden wir auch weiterhin eine Inzidenzabhängige Maskenpflicht in unseren Schulen haben", so Karin Prien.

Berufliche Schulen
Für die Beruflichen Schulen teilt das fachlich zuständige Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus folgende Regelungen für die Zeit nach dem 11. Januar mit: Auch in den berufsbildenden Schulen und Regionalen Berufsbildungszentren findet bis Ende des Monats im Grundsatz kein Präsenzunterricht statt. Ausnahmen gibt es in dieser Zeit für Unterricht in Abschlussklassen, für die Durchführung von Prüfungen und das Schreiben wichtiger Klassenarbeiten.
Der seit dem 1. Januar 2021 für die Berufliche Bildung zuständige Minister Dr. Bernd Buchholz erklärte, dass ab 1. Februar wieder Präsenzunterricht vorgesehen sei, wenn das Infektionsgeschehen dies ermögliche. In Kreisen mit einem Inzidenzwert von über 50 gilt allerdings die Einschränkung, dass maximal 50 Prozent der Schülerinnen und Schüler in Präsenzform unterrichtet werden dürfen. Bei Klassengrößen von über 15 Jugendlichen sei durch Teilung der Gruppe oder entsprechend große Räume sicherzustellen, dass ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten wird.
"Mit dieser Regelung schaffen wir für die Schulen einen klaren Handlungsrahmen, gewähren ihnen zugleich aber auch die erforderliche Flexibilität, um den Schulbetrieb sachgerecht gestalten zu können", so Buchholz.

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