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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Coronavirus
Informationen für Hochschulen

Hier finden Sie die aktuellen Informationen und Regelungen für die Hochschulen.

Hochschulen Coronaverordnung bis zum 30. Mai 2021

Die aktuelle Hochschulen Coronaverordnung finden Sie immer https://schleswig-holstein.de/coronavirus-erlasse) Sie gilt bis zum 30. Mai 2021

Grundsätze für den Lehrbetrieb

  • Der Lehrbetrieb an Hochschulen findet, soweit nicht diese Verordnung Ausnahmen zulässt, in digitaler Form statt.
  • Prüfungen in Präsenz sind zu verschieben, sofern nicht zwingende Gründe entgegenstehen. Ein zwingender Grund liegt insbesondere vor, wenn sich durch eine Verschiebung der Studienabschluss unzumutbar verzögern würde. Findet eine Prüfung in Präsenz statt, ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.
  • Praktische Studienformate gelten nicht als Unterricht und sind in Präsenz zulässig. Dazu zählen insbesondere praktische Studienformate in Sport, Musik, Kunst und den Gesundheitsberufen sowie Laborpraktika und künstlerisches Arbeiten Für diese Veranstaltungen gilt:

    1. Es ist eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
    2. Es ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten. Aus besonderen räumlichen Gründen, insbesondere in Laboren oder Räumen für künstlerisches Arbeiten, kann vom Mindestabstand nach Satz 1 abgewichen werden.

    Überschreitet in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinanderfolgenden Tagen die 7-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 165 sind ab dem übernächsten Tag praktische Studienformate nur zulässig, wenn sie anderenfalls im Sommersemester 2021 nicht mehr nachgeholt werden können und der Studienabschluss sich dadurch unvermeidbar verzögern würde. In diesen Fällen setzt die Teilnahme an dem Studienformat ein Testergebnis hinsichtlich des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus (negatives Testergebnis) voraus. Das negative Testergebnis kann nachgewiesen werden durch die Bescheinigung einer für die Abnahme des Tests auf das Vorliegen einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus zuständigen Stelle oder die Bescheinigung über einen an der Hochschule unter Aufsicht durchgeführten Test. Das Ausstellen des Nachweises über das negative Testergebnis und die Vornahme des Tests dürfen einschließlich des Tages, an dem gegenüber der Hochschule der Nachweis geführt wird, nicht länger als drei Tage zurückliegen. Bei Personen, die seit mindestens 14 Tagen eine zweite Impfung gegen das SARS-CoV-2-Virus erhalten haben, verlängert sich der Zeitraum nach Satz 7 von drei auf sieben Tage.

    In der Human- und Zahnmedizin, in der Pharmazie und in den Studiengängen zu den Gesundheitsfachberufen ist es zulässig, die Möglichkeiten der Verordnung zur Abweichung von der Approbationsordnung für Ärzte bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite zu nutzen.

    Für sportpraktische Studienformate gilt:

    1. Die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt nicht.
    2. Zuschauer haben keinen Zutritt.
    3. Vom Deutschen Olympischen Sportbund oder von einzelnen Sportfachverbänden entwickelte Empfehlungen werden vor Aufnahme des Sportbetriebs umgesetzt und vor Ort mit dem Hinweis auf deren Verbindlichkeit ausgehängt.

    Für musikpraktische Studienformate gilt:

    1. Die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt nicht.
    2. Zuschauer haben keinen Zutritt.
    3. Aktivitäten in geschlossenen Räumen mit einer erhöhten Freisetzung von Tröpfchen, insbesondere gemeinsames Singen oder der Gebrauch von Blasinstrumenten sind nur zulässig, wenn
    4. a) es sich um Solodarbietungen oder um Musikproben handelt,
    5. b) zwischen den Akteurinnen und Akteuren jeweils ein Mindestabstand von 2,5 Metern eingehalten wird oder die Übertragung von Tröpfchen durch ähnlich geeignete physische Barrieren verringert wird,
    6. c) sich das Hygienekonzept neben den in § 5 Absatz 1 Satz 3 genannten Punkten auch zu dem in Buchstabe b genannten Mindestabstand, der Reinigung und Desinfektion gemeinsam genutzter Gegenstände, dem Umgang mit Kondenswasser bei Blasinstrumenten, der Eindämmung der Aerosolausbreitung bei Blasinstrumenten und der Anordnung der Akteurinnen und Akteure zueinander verhält.
    7. In allen anderen Fällen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

    Lehrende sind in einem sport- oder musikpraktischen Studienformat von der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ausgenommen, in allen anderen Studienformaten ist eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Bibliotheken und studentische Arbeitsplätze

  • Die Besucherzahl in Bibliotheken ist auf eine Person je zehn Quadratmeter Besuchsfläche begrenzt, hinsichtlich der 800 Quadratmeter übersteigenden Besuchs-fläche auf eine Person je 20 Quadratmeter.
  • Überschreitet in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinanderfolgenden Tagen die 7-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 165 werden ab dem übernächsten Tag die Bibliotheken geschlossen. Ausnahmen gelten für:

    1. die Ausleihe und Rückgabe,
    2. die Anfertigung von studentischen Abschlussarbeiten,
    3. die Anfertigung von Forschungsarbeiten einschließlich Dissertationen und Habilitationen durch Mitglieder und Angehörige der Hochschule,
    4. die Vorbereitung von Lehrveranstaltungen durch Lehrende.

    Der Zugang zu studentischen Arbeitsplätzen in Bibliotheken kann unter den Voraussetzungen des Absatzes 3 ermöglicht werden.

  • Die Hochschule kann nach vorheriger Anmeldung Studierenden in besonderen Härtefällen, insbesondere um die Nutzung für das Studium notwendiger digitaler Infrastruktur zu ermöglichen, den Zugang zu studentischen Arbeitsplätzen außerhalb von Bibliotheken ermöglichen.

Regelungen für das Sommersemester 2021 (Stand 22. April 2021)

KIEL. Die Studierenden an den schleswig-holsteinischen Hochschulen gehen in ihr drittes digitales Semester. Nach dem Sommersemester 2020 und dem Wintersemester 2020/21 lässt die Corona-Pandemie auch im aktuellen Sommersemester 2021 zunächst keinen üblichen Hochschulbetrieb zu. „Leider müssen die Studierenden weiter auf das verzichten, was ein Studium so wertvoll macht: Vorlesungen und Seminare in Präsenz, Treffen auf dem Campus, Hochschulsport, gemeinsames Lernen und Feiern. Das fehlt und hinzu kommen ein enormer Druck durch die Umstellung auf digitale Formate und andere Lernbedingungen und oftmals auch finanzielle Sorgen“, sagte Wissenschaftsministerin Karin Prien heute (20. April) in Kiel. Deshalb sehe auch die neue Corona-Hochschulrechtsergänzungsverordnung(Corona-HEVO) zahlreiche Erleichterungen für die Studierenden vor. „Das ist wichtig und richtig. Wir geben den Studierenden in dieser unsicheren Zeit ein Stück Planungssicherheit.“ 

Folgende Regelungen, die bereits für das Wintersemester 2020/2021 galten, bleiben bestehen:

  • Die individuelle Regelstudienzeit für eingeschriebene und nicht beurlaubte Studierende wird für das Sommersemester 2021 verlängert. Dadurch ist der BAföG-Bezug für ein weiteres Semester sichergestellt.
  • Das Fachsemester wird für hochschulrechtliche und ausbildungsförderungsrechtliche Regelungen, die an die Regelstudienzeit oder an die Fachsemesterzahl anknüpfen, nicht gewertet. Auf Antrag können die Hochschulen Bescheinigung über pandemiebedingte Studienverzögerung für Studierende (Regelungen zu Staatsexamina bleiben unberührt) ausstellen.
  • Auch für das Sommersemester 2021 wird eine Regelung zum Freiversuch
    Freiversuche werden gewährt für Prüfungen, die auf Grund der Corona-Pandemie elektronisch durchgeführt werden; für Prüfungen, bei denen die in der Prüfungsordnung festgelegte Prüfungsart geändert wurde (zum Beispiel mündliche Prüfung statt Klausur); für Studierende, die Kinder unter 14 Jahren betreuen und in den Studiengängen oder Modulen, in denen die Dekane dies ausdrücklich festlegen.
  • Die Hochschulen können Lehrveranstaltungen und Prüfungen, die sie bis zum 30. November 2021 anbieten, noch dem Sommersemester 2021 zurechnen.

 „Lehre und Lernen in Präsenz bleibt für die Studierenden unverzichtbar. Deshalb wollen wir gemeinsam mit den Hochschulen Schritt für Schritt zurück zu einem Studium in Präsenz. Wenn das Infektionsgeschehen es zulässt“, betonte Wissenschaftsministerin Prien. Dies gelte vor allem für das kommende Wintersemester 2021/22. Deshalb gehe sie davon aus, dass beispielsweise die Regelung für Freiversuche letztmalig verlängert wurde. Für das bereits laufende Sommersemester 2021 könne sie sich erste Öffnungsschritte durch Testmodelle vorstellen. Dies werde mit den Hochschulen beraten.

Hochschulen Coronaverordnung vom 19. April bis zum 9. Mai 2021

Die aktuelle Hochschulen Coronaverordnung finden Sie immer https://schleswig-holstein.de/coronavirus-erlasse) Sie gilt bis zum 9. Mai 2021

Grundsätze für den Lehrbetrieb

  • Der Lehrbetrieb an Hochschulen findet, soweit nicht diese Verordnung Ausnahmen zulässt, in digitaler Form statt.
  • Prüfungen in Präsenz sind zu verschieben, sofern nicht zwingende Gründe entgegenstehen. Ein zwingender Grund liegt insbesondere vor, wenn sich durch eine Verschiebung der Studienabschluss unzumutbar verzögern würde. Findet eine Prüfung in Präsenz statt, ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.
  • Praktische Lehrveranstaltungen und an Kunsthochschulen künstlerisches Arbeiten sind in Präsenz zulässig. Für diese Veranstaltungen gilt:
  1. Es ist eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, sofern in Absatz 4 und 5 nichts anderes geregelt ist.
  2. Es ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten, sofern in Absatz 4 und 5 nichts anderes geregelt ist. Aus besonderen räumlichen Gründen, insbesondere in Laboren oder Räumen für künstlerisches Arbeiten, kann vom Mindestabstand nach Satz 1 abgewichen werden. In der Human- und Zahnmedizin, in der Pharmazie und in den Studiengängen zu den Gesundheitsfachberufen ist es zulässig, die Möglichkeiten der Abweichungsverordnungen zu den jeweiligen Approbationsordnungen und die Verordnung zur Sicherstellung der Ausbildung in den Gesundheitsfachberufen zu nutzen.

Für sportpraktische Lehrveranstaltungen gilt:

  1. Die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt nicht.
  2. Zuschauer haben keinen Zutritt.
  3. Vom Deutschen Olympischen Sportbund oder von einzelnen Sportfachverbänden entwickelte Empfehlungen werden vor Aufnahme des Sportbetriebs umgesetzt und vor Ort mit dem Hinweis auf deren Verbindlichkeit ausgehängt.

Für musikpraktische Lehrveranstaltungen gilt:

  1. Die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt nicht.
  2. Zuschauer haben keinen Zutritt.
  3. Aktivitäten in geschlossenen Räumen mit einer erhöhten Freisetzung von Tröpfchen, insbesondere gemeinsames Singen oder der Gebrauch von Blasinstrumenten sind nur zulässig, wenn
    a) es sich um Solodarbietungen oder um Musikproben handelt,
    b) zwischen den Akteurinnen und Akteuren jeweils ein Mindestabstand von 2,5 Metern eingehalten wird oder die Übertragung von Tröpfchen durch ähnlich geeignete physische Barrieren verringert wird,
    c) sich das Hygienekonzept neben den in § 5 Absatz 1 Satz 3 genannten Punkten auch zu dem in Buchstabe b genannten Mindestabstand, der Reinigung und Desinfektion gemeinsam genutzter Gegenstände, dem Umgang mit Kondenswasser bei Blasinstrumenten, der Eindämmung der Aerosolausbreitung bei Blasinstrumenten und der Anordnung der Akteurinnen und Akteure zueinander verhält.
  4. In allen anderen Fällen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

Lehrende sind für die Dauer einer sport- oder musikpraktischen Lehrveranstaltung von der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ausgenommen, in allen anderen Veranstaltungen ist eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, wenn die Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht während der gesamten Lehrveranstaltung sichergestellt ist.

Bibliotheken und studentische Arbeitsplätze

  • Die Besucherzahl in Bibliotheken ist auf eine Person je zehn Quadratmeter Besuchsfläche begrenzt, hinsichtlich der 800 Quadratmeter übersteigenden Besuchs-fläche auf eine Person je 20 Quadratmeter.
  • Die Hochschule kann nach vorheriger Anmeldung Studierenden in besonderen Härtefällen, insbesondere um die Nutzung für das Studium notwendiger digitaler Infrastruktur zu ermöglichen, den Zugang zu studentischen Arbeitsplätzen außerhalb von Bibliotheken ermöglichen.

Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG)

Meine Vorlesungen finden nicht statt. Bekomme ich weiter BAföG?

Die temporäre Schließung von Hochschulen und die Verschiebung des Semesterbeginns an einzelnen Hochschulen haben keine Auswirkungen auf das BAföG. Schülerinnen und Schüler sowie die Studierenden erhalten auch bei pandemiebedingten Schließungen von Ausbildungsstätten im Sinne von § 2 BAföG weiterhin Leistungen nach dem BAföG. Das hat das BMBF in einem Erlass vom 13. März 2020 gegenüber den für den BAföG-Vollzug zuständigen Bundesländern und ihren Ausbildungsförderungsämtern klargestellt.

Wie sind die Regelungen für das BAföG bei einem Auslandsaufenthalt?

Für Ausbildungen im Ausland gilt dies entsprechend: Sofern die Einreise ins Ausland aufgrund dortiger aktueller Einreisebeschränkungen zur Pandemievorsorge nicht möglich ist, läuft auch in diesen Fällen die Förderung nach dem BAföG im bisherigen Umfang weiter. Es besteht aber auch hier eine Pflicht der Auszubildenden (Studierende und Schüler), an verfügbaren Online-Lehrangeboten teilzunehmen.

Ich kann wegen der Uni-Schließung derzeit keine Prüfungen ablegen. Hat das Auswirkungen auf mein BAföG?

Sofern Leistungsnachweise, die für die Weiterförderung nach bestimmten Ausbildungsabschnitten notwendig sind, aufgrund der durch die Corona-Krise bedingten          

  • Schließung von Ausbildungseinrichtungen,    
  • des vollständigen oder teilweisen Ausfalls von Lehrveranstaltungen oder  
  • der Absage von Prüfungen

nicht erbracht werden können, wird den Schülerinnen und Schülern sowie den Studierenden daraus kein Nachteil erwachsen. Allerdings sind die Auszubildenden (Studierende und Schüler) verpflichtet, sobald die Ausbildungsstätten ein Online-Lehrangebot zur Verfügung stellen, um den Ausbildungsbetrieb auf diese Weise aufrecht zu erhalten, an diesen Online-Lehrangebot teilzunehmen, um weiter die jeweiligen BAföG-Leistungen beziehen zu können.

Sofern sich pandemiebedingt das Studium über die Regelstudienzeit hinaus verlängert, wird dies als schwerwiegender Grund anerkannt.

Ich habe meinen Nebenjob verloren – welche Möglichkeiten der Studienfinanzierung gibt es neben dem BAföG für mich?

Der Bund stellt den örtlichen Studentenwerken bundesweit 100 Millionen Euro als Zuschuss zur Verfügung. Damit sollen Überbrückungshilfen für in finanzielle Not geratene Studierende gezahlt werden, die nicht zurückzuzahlen sind. Darüber hinaus wird die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zusätzlich zu ihrem bereits laufenden Studienkreditprogramm zinslose Studienkredite von bis zu 650,-- Euro monatlich anbieten. Bereits laufende Darlehen sollen ebenfalls zinslos gestellt werden.

Wer in einem sogenannten systemrelevanten Bereich arbeiten kann – das ist z.B. das Gesundheitswesen oder auch die Landwirtschaft -, deren/dessen Einkünfte aus dieser Tätigkeit werden nicht auf das BAföG angerechnet.