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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Kampagne #wirtesten an Schulen gestartet

Die ersten Selbsttests für Schülerinnen und Schüler stehen seit dem 22. März in den Schulen bereit.

Seit der 12. Kalenderwoche können Schülerinnen und Schüler in Schleswig-Holstein sich einmal wöchentlich selbst testen. Für den ersten Teil der Kampagne #WIRTESTEN stehen jetzt ausreichend Tests für den Zeitraum bis zu den Osterferien bereit.

Insgesamt sind nahezu eine Million Selbsttests beschafft worden, sodass alle Schülerinnen und Schüler in Schleswig-Holstein bis zu den Osterferien ein wöchentliches Testangebot erhalten. "Die Hygieneregeln, der Schnupfenplan und Umsicht sind weiterhin unsere wichtigsten Mittel im Kampf gegen die Pandemie. Als weiterer Baustein für die Aufrechterhaltung des Unterrichtsbetriebs haben wir dieses Selbsttestangebot zur Verfügung gestellt“, so Bildungsministerin Karin Prien. Es sei damit ein weiterer Beitrag zur Bekämpfung der Coronapandemie und für mehr Sicherheit für den Unterrichtsbetrieb bis zu den Osterferien.

„Für uns gab es zwei Möglichkeiten: Entweder wir legen die Hände in den Schoß und warten auf die perfekte Lösung, oder wir packen an und sagen: Wir testen! Unser Weg ist daher, dass wir in einem ersten Schritt bis zu den Osterferien den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben, sich selbst unter Aufsicht in der Schule zu testen. Selbstverständlich sind diese Tests freiwillig“, betonte Karin Prien. Sollte ein Selbsttest positiv ausfallen, muss daraufhin ein PCR-Test gemacht werden, der das Ergebnis bestätigt. Schülerinnen und Schüler müssen sich nach Hause begeben und sollen die Telefonnummer 116117 anrufen.

Nach den Osterferien Tests verbindlich

Bildungsministerin Karin Prien hat am 31. März in Kiel erste Eckpunkte zur Teststrategie für die Zeit nach den Osterferien vorgestellt. „Wir befinden uns mitten in der dritten Welle. Regelmäßige und verbindliche Antigentests sind ein wichtiger Bestandteil unserer Strategie im Kampf gegen das Virus“, betonte die Ministerin. „Nach den Ferien wird es deshalb faktisch eine Testpflicht an unseren Schulen für alle Personen geben, die in Präsenz vor Ort sind.“ Man setze damit 1:1 den Beschluss der Ministerpräsidenten-Konferenz um, nach dem zweimal wöchentlich Tests für alle Schülerinnen und Schüler sowie alle an Schule Beschäftigten verbindlich werden, unabhängig von der jeweiligen Inzidenz im Kreis.

Bevor der Unterricht am ersten Präsenztag nach den Osterferien beginnt, sollen alle Schülerinnen und Schüler sich testen können. Hierfür können die an den Schulen noch vorhandenen Testkits aus der Zeit vor den Osterferien verwendet werden. Weitere Testkits werden den Schulen für die Zeit nach den Osterferien zur Verfügung gestellt. Für den ersten Schultag nach den Ferien soll in der Regel die erste planmäßige Stunde zur Testung genutzt werden, so dass der reguläre Unterricht erst eine Schulstunde später beginnt. Wer nicht an dem Selbsttest in der Schule teilnehmen will, muss eine ärztliche Testbescheinigung, etwa eine Bescheinigung aus dem Bürgertestzentrum oder von einer Apotheke vorlegen, um am Präsenzunterricht teilnehmen zu dürfen.

Die detaillierten Regelungen zur Testpflicht werden in der Woche vor Unterrichtsbeginn bekannt gegeben.

Fragen und Antworten

Eine Erklärung in Bildern zum Ablauf eines Selbsttests finden Sie hier.

Fragen und Antworten zum Umgang mit den Selbsttest.mehr lesen

Testen für Lehrkräfte und an Schule Beschäftige

Zusätzlich zu den Selbsttests für die Schülerinnen und Schüler haben Lehrerinnen und Lehrer sowie andere an Schule tätige Personen im Rahmen der Teststrategie des Landes auch weiterhin die Möglichkeit, sich in den Partnerapotheken, bei Hausärzten oder den Testzentren des Roten Kreuzes testen zu lassen.