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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Hygieneleitfaden für das Schuljahr 2021/22

Alle am Schulleben Beteiligten sollen sich an diesem Hygieneleitfaden möglichst übersichtlich orientieren können. Es soll die Frage beantwortet werden: Was gilt für wen und wann? 

Stand: 19. Mai 2022

Alle am Schulleben Beteiligten sollen sich an diesem Hygieneleitfaden möglichst übersichtlich orientieren können. Es soll die Frage beantwortet werden: Was gilt für wen und wann? 

Detailfragen werden wie bisher in FAQs, Übersichten und Handreichungen geklärt, die an passender Stelle im Dokument verlinkt sind.

Die Regeln werden laufend überprüft und - soweit erforderlich - aktualisiert.  

Präsenzunterricht

Offene Schulen und damit so viel Unterricht für so viele Schülerinnen und Schüler wie möglich haben weiterhin höchste Priorität.

Für den Fall, dass es aufgrund einzelner Quarantäneanordnungen der Gesundheitsämter zu Störungen der schulorganisatorischen Abläufe kommt, gilt der „Erlass zum Vorgehen bei Störungen der schulorganisatorischen Abläufe durch Anordnungen der Gesundheitsämter zur Absonderung (Isolation oder Quarantäne) wegen einer Infektion durch das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2)“.

mehr lesen Erlass (PDF 186KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

und Prüfkriterien (PDF 534KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

Danach können die Schulen einen Übergang zu Distanzunterricht für betroffene Lerngruppen, Jahrgänge oder die Schule insgesamt regeln. Dies kommt in Betracht, wenn mehr als die Hälfte der Schülerinnen und Schüler in der entsprechenden Gruppe von einer Quarantäneanordnung oder ein Drittel der Lehrkräfte betroffen sind, und ist der zuständigen Schulaufsicht anzuzeigen. Für Schülerinnen und Schüler der Grundschulen und der Jahrgangsstufen 5 und 6 ist eine Notbetreuung vorzusehen.

Mund-Nasen-Bedeckung

Ab dem 3. April 2022 besteht keine allgemeine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) mehr. Freiwillig kann jede einzelne Person für sich entscheiden, eine MNB zu tragen. Dies gilt allerdings nicht in Situationen, in denen das Tragen einer MNB einer Unfallverhütung gemäß § 17 Absatz 3 Satz 3 SchulG entgegensteht bzw. entgegenstehen kann.

Im Umgang mit Schwangeren und vulnerablen Personen können im Einzelfall besondere Schutzmaßnahmen, zu denen das Tragen einer MNB zählen kann, zur Anwendung kommen.  

Testungen

Seit dem 19. März 2022 ist die Teilnahme an regelmäßigen Tests keine Voraussetzung mehr für den Zugang zur Schule und die Teilnahme am Präsenzunterricht. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und die an Schulen tätigen Personen können für freiwillige häusliche Testungen Testmaterial von der Schule für zwei Testungen in der Woche erhalten.

Da die Tests nicht in der Schule stattfinden und die Durchführung der Tests keine Voraussetzung für den Zugang zur Schule darstellt, muss keine Erklärung über die Durchführung der Tests vorgelegt werden. Die Schule stellt auch keine Testbescheinigungen mehr aus.

Neben den von der Schule ausgegebenen Selbsttests stehen hierfür auch die kostenlosen Angebote der Teststationen zur Verfügung: mehr lesen

Von der Testmöglichkeit soll vor allem dann Gebrauch gemacht werden, wenn etwa durch Risikokontakte oder Krankheitssymptome (Schnupfenplan) ein konkreter Anlass besteht.

Welche Folgen sich aus einem positiven Selbsttest ergeben, richtet sich nach den Regelungen des Absonderungserlasses. mehr lesen

Mindestabstand und Wegekonzept

Das Einhalten eines Mindestabstands kann Infektionsrisiken vermindern. Es wird darum empfohlen, wo immer dies möglich ist, einen Mindestabstand vorzusehen.

Auf den Wegen im Schulgebäude können Laufwegekonzepte helfen, Abstände einzuhalten. Dies gilt vor allem für Engstellen, bei denen es sonst schnell zu Menschenansammlungen kommt. Die Schulen haben hier in den vergangenen Monaten bereits erfolgreiche Konzepte ausgearbeitet. Es kann vor Ort entschieden werden, diese beizubehalten oder zu modifizieren.

Schnupfenplan

Auch im Schuljahr 2021/22 gelten Schnupfenpläne für die Grundschulen und für die weiterführenden Schulen.

Aktualisierte Regeln für den Umgang mit Erkältungserkrankungen

Beurlaubungserlass

Eine Teilnahme am Präsenzbetrieb und am Präsenzunterricht ist für die allermeisten Schülerinnen und Schüler wichtig. Es wird weiterhin auf besondere Situationen in einzelnen Familien Rücksicht genommen.

Eine Beurlaubung von Schülerinnen und Schülern kommt für Schülerinnen und Schüler in Betracht, die entweder selbst ein klar erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf haben oder bei denen dies bei mit ihnen in häuslicher Gemeinschaft lebenden Angehörigen der Fall ist. Es wird hier immer der Einzelfall entschieden und abgewogen. Eine Rolle spielt zum Beispiel auch, wie hoch das Infektionsgeschehen vor Ort ist und wie viel Unterricht bereits verpasst wurde.

Eine Beurlaubung kann nur dann ausgesprochen, wenn gleichzeitig ein Konzept für ein Lernen in Distanz abgesprochen wird, das die realistisch vorhandenen zeitlichen Ressourcen von Lehrkräften bei ansonsten regulärem Präsenzunterricht berücksichtigt, und erfolgt jeweils für längstens einen Monat.

Nähere Vorgaben ergeben sich aus der überarbeiteten Handreichung zum Umgang mit vulnerablen Schülerinnen und Schülern. Umgang mit vulnerablen Schülerinnen und Schülern im Schuljahr 2021/22 (PDF 216KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

Die Beurlaubung gilt nicht mehr automatisch als erteilt, sondern muss beantragt und bewilligt werden. Ohne Beurlaubung muss am Präsenzunterricht teilgenommen werden.

Informationsblatt für Eltern und volljährige Schülerinnen und Schüler zur Vorgehensweise bei der Beantragung einer Befreiung vom Unterricht im Klassenverband in Präsenz (PDF 124KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

Handhygiene

Auch das regelmäßige Händewaschen oder - wo dies nicht möglich ist und die Schulkinder alt genug sind - Desinfizieren wurde in den vergangenen Monaten vor Ort eingeübt. Alle am Schulleben Beteiligten sollen verstärkt darauf achten, dass sie z. B. nach dem Betreten der Schule, vor und nach dem Essen, nach der Nutzung sanitärer Anlagen, nach häufigem Kontakt mit Türklinken, Treppengeländern und Griffen ihre Hände reinigen. Dies sollte auch in den kommenden Monaten fortgesetzt werden. In den Sanitäranlagen werden ausreichend Seife und Einmalhandtücher bereitgestellt.

Wiederverwendbare Trockentücher in Form von Stoffhandtuchrollen in umlaufenden Handtuchspendern dürfen wieder eingesetzt werden.

Desinfektionsmittel dürfen von Schülerinnen und Schülern bis einschließlich der Jahrgangsstufe 6 nur unter Beaufsichtigung verwendet werden.

Lüften

Das Lüften (Frischluftzufuhr und Luftaustausch) ist seit Beginn der Hygienemaßnahmen ein zentraler Bestandteil zur Minimierung des Infektionsrisikos und wurde in allen Klassen und Veranstaltungen eingeübt. mehr lesen: Infoblatt "Richtig lüften in der Schule" (Stand 17.09. 2020) (PDF 94KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Die aktuellen Hinweise des Umweltbundesamtes zu Lüftungskonzepten in Schulen finden Sie unter folgendem Link Richtig Lüften in Schulen

Trennwände

Trennwände können auch weiterhin dabei helfen, Tröpfcheninfektionen zu verhindern. Um die Luftzirkulation beim Lüften nicht zu behindern, wurden sie in den Schulen umsichtig installiert und sollten bis zum Ende der Pandemie an geeigneten Stellen auch weiterhin installiert bleiben.

Schülerbeförderung, versetzter Unterrichtsbeginn

Die Schulen klären auch weiterhin gemeinsam mit Kreis bzw. Schulträger, wie die Schülerbeförderung bei ggf. modifizierten Unterrichtszeiten oder versetztem Unterrichtsbeginn erfolgen kann.

Verstärkte Reinigung der Schulgebäude/Klassenzimmer

Wie bisher sollten die Klassenräume und insbesondere oft berührte Gegenstände besonders sorgfältig gereinigt werden. Vor allem aber sind hierbei eine gute Handhygiene und das Einhalten einer Husten- bzw. Nies-Etikette wesentliche Faktoren.

Gegenstände dürfen unter dieser Bedingung gemeinsam genutzt werden.

Sportunterricht und Wettbewerbe

Soweit es die Witterung zulässt, soll Sportunterricht im Freien realisiert werden. Schulleitungen und Sportlehrkräfte entscheiden vor Ort, wo Sportunterricht stattfindet. Die Schülerinnen und Schüler werden angehalten, passende Bekleidung einzuplanen.
Die sorgfältige Einhaltung der Händehygiene vor und nach dem Sportunterricht wird empfohlen.
Der Sportunterricht kann normal nach den Fachanforderungen Sport geplant werden. Die Unterrichtsinhalte werden so organisiert, dass ein Abstand möglichst oft eingehalten werden kann und direkter Körperkontakt (z. B. in Spielformen oder beim Thema Raufen, Ringen, Verteidigen) am besten nur kurzzeitig erfolgt.

Schwimmunterricht und der Besuch von Schwimmstätten im Rahmen des Sportunterrichts sind möglich und gewünscht und sollten gemäß Fachanforderungen Sport insbesondere in den Grundschulen sowie in den Jahrgangsstufen 5 und 6 erfolgen. Sofern einzelnen Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 7 das sichere Schwimmen im Schuljahr 2020/21 wegen des Distanzlernens nicht vermittelt werden konnte, sollten im laufenden Schuljahr ergänzende Angebote für diese Zielgruppe ermöglicht werden.

Die Organisation und Durchführung von schulinternen Wettkämpfen und Qualifikationswettbewerben wie "Jugend trainiert für Olympia & Paralympics" ist weiterhin möglich.
Der Veranstalter erstellt Hinweise zur umsichtigen Organisation (Hygienekonzept) und kommuniziert diese an die verantwortlichen Sportlehrkräfte der teilnehmenden Schulen.

Die sorgfältige und konstante Einhaltung der Hände-Hygiene vor, während und nach den Wettbewerben wird empfohlen.

Musikunterricht und Musizieren

Für den Musikunterricht und das Musizieren in Arbeitsgemeinschaften oder Ensembles gilt das Folgende: 

  • Das Singen und Spielen auf Blasinstrumenten ist sowohl im Freien als auch in Innenräumen möglich.
  • Dabei ist besonders sorgfältig auf das richtige Lüften zu achten:
    • Es soll spätestens alle 20 Minuten entsprechend der vorhandenen Empfehlung im Hygieneleitfaden gelüftet werden.
    • Zu beachten ist, dass permanentes Lüften nicht zielführend ist und einer guten Innenraumlufthygiene entgegensteht.
    • Es wird empfohlen, die Notwendigkeit der Häufigkeit des Lüftens auf Basis von CO2-Messungen („CO2-Ampel“) festzulegen. Geringe Raumgröße und hohe Personenzahl können häufigere Lüftungsintervalle erfordern.  
  • Die Einhaltung eines Abstandes zwischen den Musizierenden wird empfohlen.
  • Kondenswasser muss sorgfältig beseitigt werden.
  • Blasinstrumente werden nach jeder Nutzung desinfiziert.
  • Während des Singens und der Arbeit mit den Instrumenten sollen die Schülerinnen und Schüler vermeiden, sich an den Kopf zu fassen. 
  • Auch Auftritte sind möglich. Hierbei darf das in der Corona-Bekämpfungsverordnung vorgesehene Schutzniveau nicht unterschritten werden.

Darstellendes Spiel und Gestalten

Der Unterricht in den Fächern Darstellendes Spiel und Gestalten kann regulär gemäß Fachanforderungen geplant werden. Die Unterrichtsinhalte werden so organisiert, dass ein Abstand möglichst oft eingehalten werden kann und direkter Körperkontakt am besten nur kurzzeitig erfolgt.

Klassenfahrten

Klassenfahrten bleiben weiterhin möglich. Die Hygienekonzepte der Jugendherbergen, Hotels bzw. Veranstalter und die näheren Umstände an den Veranstaltungsorten sind für die konkreten Durchführungsmöglichkeiten entscheidend.

Testungen

Sollten die am Reiseort geltenden Infektionsschutzvorschriften oder das Hygienekonzept eines Beherbergungsbetriebes eine Testung während des Aufenthalts vorsehen, sprechen Sie dies rechtzeitig vor dem Reiseantritt unbedingt gegenüber den Eltern an. Vor Ort ggf. anfallende Testkosten wären von den Reiseteilnehmerinnen und -teilnehmern als zusätzliche Reisekosten zu tragen.

Mund-Nasen-Bedeckung

An einem außerschulischen Lernort, wozu auch Orte der Beherbergung auf Klassenfahrten zählen, muss eine MNB nur und soweit getragen werden, wie es die für den Lernort geltenden Vorgaben des Infektionsschutzes vorsehen.  

Corona-Verdachtsfall

Wenn ein Test freiwillig oder aufgrund der vor Ort geltenden Infektionsschutzbestimmungen während einer Klassenfahrt durchgeführt wird und dieser ein positives Ergebnis hat, ist die bzw. der Betroffene von der Gruppe zu trennen und das Gesundheitsamt am Ort der Fahrt zu informieren. Das weitere Vorgehen sowohl bezüglich der oder des Betroffenen als auch bezüglich der Gruppe erfolgt in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt vor Ort.

Lehrkräfte sollten sich vor Antritt einer Klassenfahrt über die am Zielort geltenden Infektionsschutzregelungen informieren und vorsorglich mit den Kontaktdaten des örtlichen Gesundheitsamtes versehen.

In jedem Fall sind das mögliche Eintreten eines Corona-Verdachtsfalls und die sich ggf. daraus ableitenden Folgen sowie die getroffenen Vorsorgemaßnahmen vor Reiseantritt mit den Eltern zu erörtern. Es bietet sich an, die erfolgte Information zu dokumentieren.

Klassenfahrten in andere Bundesländer oder ins Ausland

Sind Klassenfahrten in ein anderes Bundesland oder ins Ausland geplant, so gelten die Vorschriften des jeweiligen Zielortes, mit denen sich die begleitenden Lehrkräfte vorab vertraut machen.

Kosten, die zur Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen vor Ort erforderlich sind, stellen zusätzliche Kosten für die jeweiligen Reiseteilnehmerinnen und -teilnehmer dar.

Auch und gerade für die Fahrten außerhalb Schleswig-Holsteins gelten die obigen Ausführungen dazu, dass die Lehrkräfte die Infektionsschutzregeln und ggf. mit diesen verbundene zusätzliche Kosten sowie das Vorgehen bei einem Infektionsfall rechtzeitig mit den Eltern erörtern müssen. Eine Dokumentation dieser Schritte ist anzuraten.

Vor der Durchführung von Klassenfahrten ins Ausland ist über die Seite des RKI oder des Auswärtigen Amtes zu überprüfen, ob der Zielort als Hochrisikogebiet oder gar als Virusvariantengebiet eingestuft ist. Ist dies der Fall, so ist von der Durchführung der Klassenfahrt grundsätzlich abzusehen. Sollte die Fahrt bereits gebucht sein und können durch die Absage der Fahrt Kosten entstehen, ist vorab die Schulaufsicht einzubinden.    

Abschlussprüfungen

Ziel ist, auch die Abschlussprüfungen im Jahr 2022 für alle sicher zu ermöglichen und zugleich mit Blick auf die besonderen Herausforderungen auch dieses Prüfungsjahrgangs bei Wahrung der geltenden Standards angemessene Erleichterungen zu schaffen. Die im Einzelnen für die jeweiligen Abschlüsse vorgesehenen Maßnahmen ergeben sich aus dem Erlass „Hinweise zur Durchführung der Abschlussprüfungen im Schuljahr 2021/22“. mehr lesen Hinweise zur Durchführung der Abschlussprüfungen im Schuljahr 2021/22 (PDF 528KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

Klassenarbeitserlass

Die pandemiebedingte Anpassung des so genannten Klassenarbeitserlasses für die Primar- und Sekundarstufe I aus dem vergangenen Schuljahr wurde auch für dieses Schuljahr neu aufgelegt. Den aktuellen Erlass „Leistungsnachweise in der Primar- und Sekundarstufe I im Schuljahr 2021/22 finden Sie hier. mehr lesen Leistungsnachweise in der Primar-und Sekundarstufe I im Schuljahr 2021/22 (PDF 92KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

Für die Sekundarstufe II erfolgt keine Änderung des geltenden Erlasses, da schriftliche Leistungsnachweise prüfungsrelevant bzw. von besonderer Bedeutung im Hinblick auf das Einüben von prüfungsrelevanten Formaten sind.

Wirtschaftspraktikum in der Oberstufe 2021/22

Auch in diesem Jahr wirkt sich die Pandemie auf die Durchführung des Wirtschaftspraktikums aus. Es fällt Schülerinnen und Schülern zum Teil schwer, einen Praktikumsplatz zu finden, da nicht überall genügend Plätze zur Verfügung stehen. Um regionale Unterschiede zu berücksichtigen, so viele Praktika wie möglich durchführen zu können und zugleich wieder eine Ersatzlösung bereitzustellen, wurde die OAPVO dahingehend geändert, dass die Schulen in diesem Schuljahr selbst entscheiden, ob das Praktikum verpflichtend stattfindet oder durch einen Leistungsnachweis in der ökonomischen Bildung ersetzt werden kann. Wichtig ist, dass jeder Schülerin und jedem Schüler, die oder der einen Praktikumsplatz wahrnehmen möchte, die Möglichkeit gegeben werden soll, das Praktikum durchzuführen, wenn die behördlichen Vorgaben zum Infektionsschutz damit vereinbar sind. Die aktuelle OAPVO ist entsprechend in § 9 Abs. 4 und § 40 geändert worden. 

Impfungen

Wir befinden uns in der glücklichen Lage, dass zwischenzeitlich allen Menschen ein Impfangebot unterbreitet werden kann. Jede und jeder, die oder der dieses Angebot freiwillig wahrnimmt, trägt nicht nur zur eigenen Sicherheit bei, sondern auch zu unser aller Schutz vor Ansteckung. Je höher die Impfquote in der Bevölkerung ist, desto sicherer wird auch Präsenzunterricht in Schule stattfinden. Das gilt sowohl für Lehrkräfte und alle an Schulen tätigen Personen als auch für Schülerinnen und Schüler. Vor diesem Hintergrund bitten wir insbesondere alle Lehrkräfte und in Schule Beschäftigten, die sich bisher noch nicht haben impfen lassen, zeitnah die vorhandenen Impfangebote zu nutzen und die Möglichkeit der Auffrischimpfung (Boostern) wahrzunehmen.

Auch für Kinder und Jugendliche ab 5 Jahren sind zugelassene Impfstoffe vorhanden. Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat eine generelle Impfempfehlung für alle Personen ab 12 Jahren und eine Empfehlung zur Auffrischimpfung mit einem Mindestabstand von drei Monaten zur Grundimmunisierung ausgesprochen. Die Impfung kann in einer Arztpraxis, im Rahmen einer offenen Impfaktion oder in einer Impfstelle erfolgen. Weiterführende Schulen können auch weiterhin den Besuch eines mobilen Impfteams anfordern.

Das Gesundheitsministerium stellt Informationen rund um das Thema Impfen bereit:

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Allgemeines/Impfzentren/impfzentren_node.html

Informationen zum Thema der Impfung von Kindern von 5 bis 11 Jahren finden Sie hier: mehr lesen

Jede und jeder Geimpfte trägt zur Erhöhung der Sicherheit aller bei. Vor diesem Hintergrund bitten wir Sie auch, Schülerinnen und Schüler, die einen Impftermin beispielsweise an einer Impfstelle erhalten haben, der in die Unterrichtszeit fällt, zur Wahrnehmung dieses Termins zu beurlauben.

Veranstaltungen, an denen Dritte in der Schule teilnehmen

Bitte beachten Sie bei Ihren Planungen folgende Voraussetzungen:

Bei Veranstaltungen in Innenräumen gibt es grundsätzlich keine Beschränkungen der Teilnehmerzahl mehr. Ist die Empfehlung zum Abstandsgebot (mindestens 1,5 m) nicht umsetzbar, sollen Innenräume mit einer maximalen Belegung von 50 % ihrer normalen Kapazitäten genutzt werden.

Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an schulischen Veranstaltungen stellt eine Testung keine Zugangsvoraussetzung mehr dar. Auch besteht seit dem 3. April 2022 keine Pflicht zum Tragen eine Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) mehr. Freiwillig kann eine MNB getragen werden. Das Tragen einer MNB wird in Innenräumen empfohlen, in denen es bei der Veranstaltung zu Gedränge kommt.

Wir gehen davon aus, dass die Schulen vor Ort am besten einschätzen können, welche Maßnahmen zu einer möglichst sicheren Veranstaltung für alle Teilnehmenden nötig sind. Dazu kann und sollte gehören: nach Möglichkeit im Freien, Innenräume gut lüften, Mindestabstände, wo immer das möglich ist, Möglichkeiten zum Händewaschen, Bereitstellung von Desinfektionsmittel und Hinweis darauf.

Elternversammlungen

Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Elternversammlungen, Wahlen und Sitzungen der Eltern und Elternbeiräte im Schuljahr 2021/22:

Können in der Schule Elternabende und Wahlversammlungen durchgeführt werden? Welche Regelungen sind dabei einzuhalten?

  • Die Empfehlung zum Abstand (mindestens 1,5 m) sollte umgesetzt werden. Es sollten entsprechend große Räume (z. B. Aula, Turnhalle) für die Veranstaltung vorgesehen werden.
  • Es besteht keine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Freiwillig kann sie getragen werden.
  • Eine Testung ist für den Zugang nicht mehr erforderlich.
  • Der Raum sollte bei einer längeren Versammlungsdauer geeignet gelüftet werden.