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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Mund-Nasen-Bedeckungen in Arztpraxen

Die Arztpraxen bleiben weiterhin geöffnet. Hier gilt jetzt sowohl für Beschäftigte als auch für Kund:innen eine generelle Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Beschäftigte müssen jedoch dann keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn sie sich an einem festen Steh- oder Sitzplatz befinden und ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Sie sind ebenfalls davon befreit, wenn alternative Schutzmaßnahmen getroffen werden und die Übertragung des Coronavirus durch geeignete physische Barrieren (z.B. Plexiglasscheiben) ausreichend verringert wird.  

Die ärztliche Versorgung und medizinische Behandlung aller Patient:innen ist entsprechend der vertragsärztlichen Versorgungspflicht sicherzustellen. Sollte es bei der Behandlung der Patient:innen notwendig sein, dass diese in bestimmten Situationen ihre Mund-Nasen-Bedeckung abnehmen müssen, ist dies möglich. Dabei sind geeignete Schutzmaßnahmen (wie beispielsweise das Tragen einer FFP2-Maske durch das ärztliche Personal) zu ergreifen, um eine Übertragung des Coronavirus zu verhindern (siehe "Mund-Nasen-Bedeckungen am Arbeitsplatz").

Auch dürfen Patient:innen, die aufgrund körperlicher, geistiger oder psychischer Beeinträchtigung (einschließlich Behinderungen) keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können, nicht von der Behandlung ausgeschlossen werden. Diese Personen sollten bereits bei der Terminabsprache auf diesen Umstand hingewiesen werden, um Irritationen vorzubeugen und der Praxis zu ermöglichen, erforderliche Vorkehrungen für die Behandlung zu treffen.

Der Schutz der Beschäftigten ist durch die Arbeitgeber im Rahmen des Arbeitsschutzes gesondert sicherzustellen.