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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckungen im öffentlichen Personennah- und Fernverkehr

Bei der Nutzung des öffentlichen Personennah- und -fernverkehrs einschließlich Taxen, Schulbussen oder vergleichbarer Transportangebote sowie bei Flugreisen haben Kundi:innen eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (d.h. eine medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) ) zu tragen.

Grund dafür ist, dass in den genannten Verkehrsmitteln der Mindestabstand von 1,5 Metern und die Hygieneanforderungen nicht in allen Konstellationen umfassend eingehalten werden können, um Mitreisende und Personal zu schützen. Die Verpflichtung zum Tragen einer qualifizierten Mund-Nasen-Bedeckung beginnt an der geöffneten Tür des Fahrzeugs und gilt für die gesamte Fahrtdauer. Sie gelten auch für Reisende in Fernzügen, Fernbussen oder Fähren, solange sie sich auf dem Gebiet des Landes Schleswig-Holstein befinden.

Ausnahmen gelten in Fällen, in denen Personen mit dem Schiff über den Nord-Ostsee-Kanal fahren, ohne dabei ihre Schiffskabine oder – im Falle einer Autofähre – ihr Fahrzeug verlassen und somit keinen Kontakt zu weiteren Personen haben. Darüber hinaus gelten die Ausnahmen der Landesverordnung (siehe "Wer ist vom Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ausgenommen?")

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bezieht sich auch nicht auf das Fahrpersonal. Für ihren Schutz sind die Arbeitgeber im Rahmen des Arbeitsschutzes verantwortlich, beispielsweise durch die Installation von besonderen Schutzvorrichtungen, etwa Trennwände in Taxen oder Absperrungen in Bussen.