Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Generelle Hinweise zu Mund-Nasen-Bedeckungen

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung kann die Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln und Aerosolen durch Husten, Niesen oder Aussprache verringern. Es trägt damit zu einer Verringerung der Ausbreitungsgeschwindigkeit des Erregers und zur Risikominimierung bei. Das ist auch deshalb wichtig, weil das Coronavirus auch von Personen übertragen werden kann, die keine Symptome zeigen. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist vor allem dann wirksam, wenn möglichst viele Menschen einen entsprechenden Schutz tragen.

Wichtig bleibt die Händehygiene vor Berühren des Gesichtes, vor dem Verzehr von Lebensmitteln oder nach Kontakten zu Oberflächen im öffentlichen Raum.

Welche Anforderungen gibt es bei medizinischen und virenfiltrierenden Masken?

Es ist nicht erforderlich, dass die Masken als medizinische Produkte zugelassen sind.

Zulässige Masken sind:

  • "medizinische Masken" aus der europäischen Norm DIN EN 14683:2019+AC:2019.
  • industriell hergestellte Masken, die ebenso wie medizinische Masken aus mehrlagigem Vlies gefertigt sind und eine vergleichbare Schutzwirkung bieten, auch wenn sie nicht über eine Zulassung als Medizinprodukt verfügen.

Neben FFP2-Masken werden noch weitere Masken zugelassen, die über eine vergleichbare Schutzwirkung verfügen. Dabei handelt es sich um Masken, die folgenden internationalen Standards genügen:

  • FFP 2 und FFP3 nach der europäischen Norm DIN EN 149:2001+A1:2009,
  • N95 nach dem US-amerikanischen Standard NIOSH-42CFR84,
  • KN95 nach dem chinesischen Standard GB 2626-2006.
  • P2 nach dem australisch-neuseeländischen Standard AS/NZ 1716:2012,
  • DS2 nach dem japanischen Standard JMHLW-Notification 214,2018 und
  • KF94 nach dem koreanischen Standard 1st Class KMOEL-2017-64.

Darüber hinaus sind auch FFP3-Masken nach der europäischen Norm DIN EN 149:2001+A1:2009 mit einer noch besseren Schutzwirkung zulässig.

Ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Auto erlaubt?

Ja. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Auto stellt keinen Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung dar. Die Mund-Nasen-Bedeckung verhüllt – wenn korrekt getragen – lediglich Mund und Nase. Andere wesentliche Merkmale wie Frisur, Ohren- und Augenpartie sowie die grundlegende Gesichtsform bleiben erkennbar. Dies reicht in der Regel aus, um die Identität von Autofahrer:innen festzustellen.
Die Landespolizei wird im Rahmen der alltäglichen Verkehrsüberwachung mit wachsamem Auge darauf achten, dass die bestehenden Regelungen im Sinne des Infektionsschutzes ausgelegt, aber nicht unzulässig ausgenutzt werden. Wer durch übermäßige Maskierung versucht, seine Identität zu verbergen oder sein Gesicht bedeckt, ohne dass Mitfahrer oder andere geschützt werden können, wird auch weiterhin mit einem Bußgeld rechnen müssen.