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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

 Aktueller Stand zur Betreuung in Kitas

Aufgrund des  aktuellen Infektionsgeschehens gilt in den Kitas ein Betretungsverbot. Es wird dort lediglich eine Notbetreuung für bestimmte Eltern angeboten, die keine andere Betreuungsmöglichkeit für ihre Kinder haben. Alle Eltern sollten nur in dringenden Fällen auf diese Betreuungsmöglichkeit zurückgreifen. Es gilt der Appell, Kinder zu Hause zu betreuen, um Ansteckungsrisiken zu vermeiden. In Kindertageseinrichtungen dürfen nicht mehr als zehn Kinder in einer Gruppe gleichzeitig betreut werden. Abweichende Gruppengrößen sind nur unter Beachtung der räumlichen Situation in der Einrichtung und der Möglichkeit zur Kontaktminimierung in Abstimmung mit der betriebserlaubniserteilenden Behörde möglich.

Folgende Kinder können notbetreut werden, wenn ihre Eltern nicht über eine alternative Betreuungsmöglichkeit verfügen:

  • Kinder, von denen mindestens ein Erziehungsberechtigter in Bereichen der kritischen Infrastrukturen (nach § 19 der VO) dringend tätig ist. Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr haben auf eine Notbetreuung nur an solchen Tagen Anspruch, an denen sie nachweislich für den Bereitschaftsdienst eingeteilt sind.
  • Kinder von berufstätigen Alleinerziehenden.

Darüber hinaus können notbetreut werden:

  • Kinder, die einen täglichen hohen Pflege- und Betreuungsaufwand oder einen heilpädagogischen Förderbedarf haben, dem im häuslichen Rahmen nicht entsprochen werden kann und
  • Kinder, die aus Sicht des Kindeswohls besonders schützenswert sind.

Grundsätzlich können auch Kinder mit einem Sprachförderbedarf unter den genannten Voraussetzungen notbetreut werden.

Die Erziehungsberechtigten haben die Voraussetzungen zur Inanspruchnahme gegenüber der Einrichtung in geeigneter Weise zu dokumentieren.

Angebote der erlaubnispflichtigen Kindertagespflege können durchgeführt oder eingestellt werden. Es gelten die bereits geltenden Regeln für Kindertagespflege: Angebote der erlaubnispflichtigen Kindertagespflege können mit bis zu fünf Kindern aufrechterhalten werden. Bei Kooperationen von zwei Angeboten der Kindertagespflege mit bis zu zehn Kindern ist die gemeinschaftliche Nutzung von Funktions- und Nebenräumen weiterhin zulässig.

Auch bei der Kindertagespflege gilt der Appell an alle Eltern, ihre Kinder Zuhause zu betreuen.

Zählt eine Homeoffice-Tätigkeit als eine "alternative Betreuungsmöglichkeit", sodass Eltern, die im Homeoffice tätig sind, grundsätzlich keinen Anspruch auf Notbetreuung haben?

Nein. Das Arbeiten im Homeoffice stellt grundsätzlich keine alternative Betreuungsmöglichkeitsmöglichkeit dar, da sich Eltern im Homeoffice nicht ständig um ihre Kinder im Kita-Alter kümmern können. Eltern können ihre Kinder also auch dann in die Notbetreuung geben, wenn sie im Homeoffice tätig sind und sie unter den oben genannten Voraussetzungen einen Anspruch auf Notbetreuung haben.

Welche Hygienevorschriften gelten für Kindertagesstätten?

Grundsätzlich hat jede Kita nach dem Infektionsschutzgesetz einen Hygieneplan vorzuhalten und umzusetzen. Dies gilt unabhängig von der aktuellen Corona-Pandemie, ein gesondertes Hygienekonzept gemäß der Corona-Bekämpfungsverordnung müssen Kitas somit nicht entwickeln. Das Landesjugendamt gibt jeweils aktuelle Empfehlungen der Gesundheitsabteilung an die Träger von Kindertagesstätten und die Jugendämter weiter.

Mund-Nasen-Bedeckungen in Kitas und Horten

Welche Bedeutung hat die Elternvertretung für den Betrieb der Kitas unter den Bedingungen der Covid-19-Pandemie?

Der Einbezug der Elternvertretung ist weiterhin von großer Bedeutung, da auf diese Weise gewährleistet ist, dass die Elternbedürfnisse ausreichend berücksichtigt werden und alle Beteiligten bestmöglich informiert sind.

Weitere Informationen: Infoschreiben vom 17.09. zum Schutz von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen (PDF 164KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)