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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Welche Bestimmungen gelten für Einreisen nach Schleswig-Holstein? 

Welche grundsätzlichen Bestimmungen gibt es für Reiserückkehrende aus dem Ausland?

Personen, die aus dem Ausland nach Deutschland einreisen, dazu zählen auch Rückreisende mit Wohnsitz in Deutschland, sollten sich vor Reiseantritt online auf der Seite des RKI informieren, ob das Land, in dem sie sich befinden, aktuell als Risikogebiet eingestuft wird. Die aktuellen Risikogebiete des RKI sind online zu finden unter: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Einreisende aus einem Risikogebiet müssen sich einem Test unterziehen, wenn das Gesundheitsamt dies bei Einreise verpflichtend anordnet (Testpflicht).

Personen, die auf dem Land-, See-, oder Luftweg nach Schleswig-Holstein einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts ausgewiesenen ausländischen Risikogebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich erstens unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern. Zudem ist umgehend nach Rückkehr aus dem Risikogebiet das örtliche Gesundheitsamt (Am Wohnort bzw. dem Ort der Absonderung) zu kontaktieren und über die Reise zu informieren. Dies gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind, zum Beispiel nach Hamburg über den dortigen Flughafen. Reiserückkehrenden aus Risikogebieten ist es in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören. Das Aufsuchen einer Testmöglichkeit am Tag der Einreise oder mit Genehmigung der zuständigen kommunalen Gesundheitsbehörde ist zulässig. Mit Entfallen der Einstufung als Risikogebiet entfällt auch die Pflicht zur Quarantäne.

Um die Quarantäne verkürzen zu können, müssen dem örtlichen Gesundheitsamt zwei negative Corona-Tests in deutscher oder englischer Sprache vorgelegt werden. Diese Tests sind für Einreisende aus Risikogebieten kostenlos. Bei Einreise können dazu die zentralen Teststationen des Landes

  • Kiel: Schwedenkai
  • Lübeck-Travemünde: Hafenhaus
  • Neumünster: Busbahnhof
  • Bredstedt: Eichweberstraße 2 (ehemalige Bundesgrenzschutzkaserne)
  • Flensburg: P5 Flensburg Arena auf dem Campus Gelände

Um die Quarantäne verkürzen zu können, müssen dem örtlichen Gesundheitsamt zwei negative Corona-Tests in deutscher oder englischer Sprache vorgelegt werden. Diese Tests sind kostenlos. Bei Einreise können dazu die Teststationen genutzt werden. Die Testungen müssen in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem sonstigen durch das Robert Koch-Institut veröffentlichten Staat durchgeführt worden sein. Zwischen der Entnahme des Probenmaterials für die erste und die zweite Testung müssen mindestens fünf Tage liegen. Ist ein erster Test vor der Einreise gemacht worden, so dürfen zwischen Testergebnis und Einreise nicht mehr als 48 Stunden verstrichen sein. Das Probenmaterial für mindestens eine der beiden Testungen darf frühestens fünf Tage nach der Einreise entnommen worden sein. Die Quarantäneverpflichtung besteht bis zum Vorliegen des zweiten negativen Testergebnisses. Gegebenenfalls kann das Gesundheitsamt bei Einreise auch einen verpflichtenden Test auf das Corona-Virus anordnen.

Kontaktdaten der zuständigen Gesundheitsämter: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/G/gesundheits_dienste/Downloads/OeffentlicherGesundheitsdienst/listeGesAemter.html

Unter www.schleswig-holstein.de/coronavirus-einreise finden Sie die Informationen zu den ausgewiesenen Risikogebieten sowie die jeweiligen Links zum Robert-Koch-Institut (RKI). Die dort abrufbaren Informationen zu den Risikogebieten sind in der Regel maßgeblich für die Umsetzung der Quarantäne-Verordnung.

Welche Bestimmungen gibt es für Einreisende aus einem inländischen Risikogebiet?
Für Einreisende aus einem inländischen Risikogebiet gelten die gleichen Bestimmungen wie für Einreisende aus einem ausländischen Risikogebiet. Einreisende aus einem inländischen Risikogebiet sind lediglich von einer verpflichtenden Testung auf das Coronavirus ausgenommen, müssen sich aber ebenfalls 14 Tage in Quarantäne begeben und können diese nur unter Vorlage von zwei negativen Corona-Tests verkürzen. Unter www.schleswig-holstein.de/coronavirus-einreise finden Sie die ausgewiesenen Risikogebiete und die jeweiligen Links zum Robert-Koch-Institut (RKI). Die beim RKI abrufbaren Informationen zu den inländischen Risikogebieten sind in der Regel maßgeblich für die Umsetzung der Quarantäne-Verordnung. Auf der Seite des RKI können die Kreise oder die kreisfreien Städte abgerufen werden, die die Richtwerte überschreiten. Diese wertet das Gesundheitsministerium Schleswig-Holstein grundsätzlich auch als Risikogebiete. Abweichungen von durch das RKI angezeigten den Kreisen und kreisfreien Städten können beispielsweise für den Fall vorgenommen werden, wenn sich Ausbrüche sehr klar örtlich begrenzen lassen, z.B. auf eine Pflegeeinrichtung oder die Entwicklung insgesamt berücksichtigen.

Ist die Einreise nach Schleswig-Holstein erlaubt, wenn man aus einem inländischen Risikogebiet kommt?
Ja, die Einreise nach Schleswig-Holstein ist erlaubt. Zu den Bestimmungen für Einreisende aus einem inländischen Risikogebiet siehe oben.

Ist es erlaubt, sich in einer Ferienwohnung oder einem Hotel in Quarantäne zu begeben?

Sofern es die Gegebenheiten vor Ort erlauben, ist grundsätzlich auch eine Quarantäne in einer Ferienwohnung oder einem Hotelzimmer möglich – z.B. bis zum Vorliegen eines des Testergebnisses (dem sogenannten ärztlichen Zeugnis).

Müssen Personen, die aus einem inländischen Risikogebiet kommen und aktuell bereits in Schleswig-Holstein sind, abreisen?

Nein, in diesem Fall ist keine Abreise aus Schleswig-Holstein erforderlich. Die Vorgaben der Quarantäne-Verordnung gelten erst ab Festlegung der entsprechenden Gebiete durch das Gesundheitsministerium für diejenigen Personen, die ab diesem Zeitpunkt aus diesen Gebieten einreisen.

Gibt es bei Einreise nach Schleswig-Holstein Kontrollen oder Sanktionen, wenn man sich nicht an die Vorgaben hält?

Es gibt derzeit keine Kontrollen zur Einreise nach Schleswig-Holstein. Es kann jedoch ein Bußgeld verhängt werden, wenn man sich nicht an die Regelungen hält. Der aktuelle Bußgeldkatalog des Innenministeriums ist im Internet unter folgendem Link zu finden: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/200615_bussgeldkatalog_quarantaenemassnahmen.html.

Muss man seinen gebuchten Urlaub absagen, gibt es eine Entschädigung als Folge der Anordnung?

Ob ein Urlaub abgesagt wird, ist eine individuelle Entscheidung, der Urlaubsantritt ist weiterhin grundsätzlich möglich. Eine Entschädigung für ausgefallenen Urlaub gibt es nicht.

Personen, die auf dem Land-, See-, oder Luftweg nach Schleswig-Holstein einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts ausgewiesenen ausländischen Risikogebiet oder einem vom schleswig-holsteinischen Gesundheitsministerium ausgewiesenen inländischen Risikogebiet aufgehalten haben oder aus einem inländischen Risikogebiet einreisen, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern. Nach Rückkehr bzw. Einreise aus dem Risikogebiet ist zudem umgehend das örtliche Gesundheitsamt (am Wohnort bzw. dem Ort der Absonderung) zu kontaktieren und über die Reise zu informieren. Dies gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind, zum Beispiel nach Hamburg über den dortigen Flughafen. Reiserückkehrenden und Einreisenden aus Risikogebieten ist es in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören. Das Aufsuchen einer Testmöglichkeit am Tag der Einreise oder mit Genehmigung der zuständigen kommunalen Gesundheitsbehörde ist zulässig. Mit Entfallen der Einstufung als Risikogebiet entfällt auch die Pflicht zur Quarantäne.

Um die Quarantäne verkürzen zu können, müssen dem örtlichen Gesundheitsamt zwei negative Corona-Tests in deutscher oder englischer Sprache vorgelegt werden. Diese Tests sind kostenlos. Bei Einreise können dazu die zentralen Teststationen des Landes genutzt werden. Die Testungen müssen in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem sonstigen durch das Robert Koch-Institut veröffentlichten Staat durchgeführt worden sein. Zwischen der Entnahme des Probenmaterials für die erste und die zweite Testung müssen mindestens fünf Tage liegen. Ist ein erster Test vor der Einreise gemacht worden, so dürfen zwischen Testergebnis und Einreise nicht mehr als 48 Stunden verstrichen sein. Das Probenmaterial für mindestens eine der beiden Testungen darf frühestens fünf Tage vor der Einreise entnommen worden sein. Die Quarantäneverpflichtung besteht bis zum Vorliegen des zweiten negativen Testergebnisses. Gegebenenfalls kann das Gesundheitsamt bei Einreise auch einen verpflichtenden Test auf das Corona-Virus anordnen.

Öffentliche Gesundheitsdienste - Gesundheitsbehörden der Kreise und kreisfreien Städte (PDF 112KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

Für Einreisende aus einem inländischen Risikogebiet gelten die gleichen Bestimmungen wie für Einreisende aus einem ausländischen Risikogebiet. Einreisende aus einem inländischen Risikogebiet sind lediglich von einer verpflichtenden Testung auf das Coronavirus ausgenommen, müssen sich aber ebenfalls 14 Tage in Quarantäne begeben und können diese nur unter Vorlage von zwei negativen Corona-Tests verkürzen.

Unter www.schleswig-holstein.de/coronavirus-einreise finden Sie die ausgewiesenen Risikogebiete und die jeweiligen Links zum Robert-Koch-Institut (RKI). Die beim RKI abrufbaren Informationen zu den inländischen Risikogebieten sind in der Regel maßgeblich für die Umsetzung der Quarantäne-Verordnung. Auf der Seite des RKI können die Kreise oder die kreisfreien Städte abgerufen werden, die die Richtwerte überschreiten. Diese wertet das Gesundheitsministerium Schleswig-Holstein grundsätzlich auch als Risikogebiete. Abweichungen von durch das RKI angezeigten den Kreisen und kreisfreien Städten können beispielsweise für den Fall vorgenommen werden, wenn sich Ausbrüche sehr klar örtlich begrenzen lassen, z.B. auf eine Pflegeeinrichtung oder die Entwicklung insgesamt berücksichtigen.

Was ist mit Menschen aus einem Risikogebiet, die nur durch Schleswig-Holstein durchfahren, um nach Dänemark zu kommen?

Eine Durchreise durch Schleswig-Holstein ohne Aufenthalt ist zulässig, soweit keine Symptome vorliegen, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 hinweisen.

Wenn eine 14-tägige Quarantäne bei einer Buchung von nur 7 Tagen verhängt wird, bleiben die Personen dann dort in Quarantäne und müssen die gesunden "neuen" Gäste weichen?

Liegt ein positives Testergebnis vor, wird das weitere Vorgehen von dem jeweils am Ferienort örtlich zuständigem Gesundheitsamt auf Basis des Infektionsschutzgesetzes festgelegt. Dabei wird das Gesundheitsamt die Schutzmaßnahmen bestimmen und eine Quarantäne nach dem Infektionsschutzgesetz anordnen. Es ist davon auszugehen, dass den Betroffenen – soweit gesundheitlich zumutbar – die Heimreise nahegelegt wird. Wenn keine Testung erfolgt, ist für die Dauer des Aufenthalts in Schleswig-Holstein, maximal jedoch für 14 Tage, eine Quarantäne erforderlich. Ein für 7 Tage gebuchtes Hotelzimmer muss nach Ablauf der Buchungsfrist geräumt werden und auf direktem Wege muss die Heimreise angetreten werden.

Muss man sich nach der Einreise erstmal direkt nach Hause begeben und dortbleiben, bis ein Ergebnis vorliegt?

Ja, wenn Sie aus einem Risikogebiet nach Schleswig-Holstein einreisen, müssen Sie sich umgehend nach Hause bzw. in eine für eine Quarantäne geeignete Unterkunft begeben. Auch, wenn Sie einen Corona-Test gemacht haben und auf das Ergebnis warten.

Muss man sich unverzüglich beim Gesundheitsamt melden oder reicht es, wenn das Testergebnis vorliegt?

Sie müssen sich unverzüglich bei dem für Sie zuständigen Gesundheitsamt melden. Zuständig ist das Gesundheitsamt des Kreises oder der kreisfreien Stadt, in der die eigene Häuslichkeit oder andere geeignete Unterkunft liegt, in der die Absonderung erfolgt.

Wo können sich Reiserückkehrende nach ihrer Einreise testen lassen?

Für Reiserückkehrende aus Risikogebieten hat das Land Schleswig-Holstein in Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein Teststationen eingerichtet. Dort können sich Reiserückkehrende kostenlos auf das Coronavirus testen lassen.

Die Teststationen befinden sich an den folgenden Standorten:

  • Kiel: Hafen, Am Schwedenkai / Stena-Line-Terminal
  • Lübeck-Travemünde: Hafenhaus / Fährhafen
  • Neumünster: Busbahnhof (ZOB)
  • Bredstedt: Eichweberstraße 2 (ehemalige Bundesgrenzschutzkaserne)
  • Flensburg: P5 Flensburg Arena auf dem Campus Gelände

Die Teststationen sind täglich von 8 bis 18 Uhr geöffnet, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teststation in Lübeck-Travemünde öffnet bereits morgens mit Ankunft der ersten Fähre.

Zusätzliche Teststationen finden Sie hier: Corona Testzentren der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein für Reiserückehrende

Kann ich mich auch bei meinem Hausarzt oder bei meiner Hausärztin testen lassen?
Das ist grundsätzlich möglich, da auch Hausärztinnen und Hausärzte die Tests abrechnen können. Wichtig ist, dass Sie sich vorab telefonisch bei ihrem Hausarzt oder ihrer Hausärztin anmelden und sich einen Termin für die Testung geben lassen. Sollte Ihr Hausarzt oder Ihre Hausärztin aktuell keine Kapazitäten für eine Testung haben, können Sie sich über die telefonische Hotline des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116117 einen Termin für eine Testung geben lassen.

Kann ich mich auch am Flughafen oder bei Einreise in einem anderen Bundesland testen lassen?
Ja, sofern dort Kapazitäten vorhanden sind.

Ist der Test für Reiserückkehrende und für Einreisende kostenfrei?
Ja, für Reiserückehrende aus Risikogebieten ist der Test kostenfrei. Reiserückehrende aus Nicht-Risikogebieten müssen die Kosten selbst tragen.

Wie muss ich an den Teststationen nachweisen, dass ich Einreisender bin?
Dazu teilen Sie in der Regel Ihren vorherigen Aufenthaltsort mit und dokumentieren diesen beispielsweise, indem Sie Tickets, Hotelrechnungen oder Tankbelege auf Nachfrage vorlegen. Es liegt dabei in der Verantwortung jedes Einzelnen, wahrheitsgemäße Angaben zu machen. 

Muss ich auch beim Test beim Hausarzt/ Hausärztin eine Reiserückkehr nachweisen?
Hier gilt ebenso wie bei den Teststationen, dass Sie auf Nachfrage glaubhaft machen müssen, dass Sie sich zuvor in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Dazu teilen Sie in der Regel Ihren vorherigen Aufenthaltsort mit und dokumentieren diesen beispielsweise, indem Sie Tickets, Hotelrechnungen oder Tankbelege auf Nachfrage vorlegen. Es liegt dabei in der Verantwortung jedes Einzelnen, wahrheitsgemäße Angaben zu geben. 

Wie erfahre ich von meinen Testergebnissen, wenn ich an einer der zusätzlichen Teststationen getestet wurde?
Sie können auf verschiedenen Wegen von Ihrem Testergebnis erfahren. Sofern Sie die Corona-Warn-App auf Ihrem Smartphone nutzen, können Sie den Ihnen bei der Probenentnahme an der Teststation ausgehändigten QR-Code scannen und der Datenübermittlung in die App zustimmen. Sie erhalten das Testergebnis dann über die Corona-Warn-App.

Sollten Sie kein Nutzer der Corona-Warn-App sein, wird Sie das Labor auf anderen Wegen über das Testergebnis informieren. Über das Verfahren wird Sie die jeweilige Teststation informieren, an der die Probeentnahme vorgenommen wurde.

Das den Test auswertende Labor ist dazu verpflichtet, jede Infektion mit dem neuartigen SARS-CoV-2 Virus an das lokal zuständige Gesundheitsamt zu melden. Sollte Ihr Test positiv ausfallen, wird Sie das zuständige Gesundheitsamt kontaktieren. Auch auf diesem Weg werden Sie also von einem positiven Test informiert.

Ab wann werden die 48 Stunden gezählt: ab dem Abstrich oder ab dem Ergebnis?
Entscheidend ist das Datum des vorliegenden ersten Testergebnisses, wenn dies im Ausland erfolgt ist

Welche Einreisenden aus einem Risikogebiet sind von der häuslichen Quarantäne ausgenommen?
Ausgenommen von der häuslichen Quarantäne nach der Quarantäne-Verordnung sind folgende Personen, falls sie keine Symptome aufweisen, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 hinweisen:

  • Personen, die nur zur Durchreise nach Schleswig-Holstein einreisen; diese haben das Gebiet des Landes auf direktem Weg zu verlassen;
  • Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren und Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren
  • Personen, die sich im Rahmen ihrer Tätigkeit als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Luft-, Schiffs-, Bahn-, oder Busverkehrsunternehmen oder als Besatzung von Flugzeugen, Schiffen, Bahnen und Bussen außerhalb des Bundesgebiets aufgehalten haben
  • Personen, die täglich oder für bis zu 48 Stunden zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch veranlasst nach Schleswig-Holstein einreisen
  • Personen, die sich weniger als 48 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben
  • Personen, die im diplomatischen oder konsularischen Dienst des Bundes, eines anderen Staates oder der Europäischen Union im Dienst der Landesvertretung Schleswig-Holsteins bei der Europäischen Union tätig sind;
  • Personen, die als Abgeordnete dem Schleswig-Holsteinischen Landtag, dem Deutschen Bundestag oder dem Europäischen Parlament angehören;
  • Personen, die der Landesregierung angehören oder nach § 20 Satz 1 ihrer Geschäftsordnung regelmäßig an ihren Sitzungen teilnehmen.

Müssen Hotels Gäste aus Risikogebieten aufnehmen?

Für Hotels oder Ferienwohnungsbetreiber erwachsen aus der Quarantäne Verordnung des Landes keine Verpflichtungen zur Aufnahme oder zur Abweisung von Gästen, das Hausrecht ist davon unberührt. Eventuelle privatrechtliche Ansprüche bestehen weiterhin fort. Der Gast sollte im Sinne eines guten Miteinanders sein Hotel/ seinen Ferienwohnungsbesitzer informieren, wenn er aus einem Risikogebiet einreist (auch vor Anreise). Umgekehrt sollte der Gastgeber/Vermieter/Hotelier frühzeitig seine Gäste (auch bereits vor Anreise) über die Regelungen des Landes informieren, wenn sie erfahren, dass ihre Gäste aus  Risikogebieten einreisen. Um ein unbeschwertes Urlaubsvergnügen in Schleswig-Holstein zu gewährleisten, ist die gegenseitige Information für alle Beteiligten sinnvoll.

Müssen Hotels oder Ferienwohnungsbetreiber die Gäste zur Vorlage eines Testergebnisses auffordern?

Nein, in Schleswig-Holstein besteht aktuell kein Beherbergungsverbot für Personen aus Risikogebieten. Für Hotels oder Ferienwohnungsbetreiber erwachsen aus der Quarantäne Verordnung des Landes keine Verpflichtungen sich Testergebnisse vorlegen zu lassen. Verpflichtungen aus der Quarantäne-Verordnung des Landes erwachsen für den Einreisenden, nicht für den Gastgeber. Das Hausrecht ist davon unberührt.Der Gast sollte im Sinne eines guten Miteinanders sein Hotel/ seinen Ferienwohnungsbesitzer informieren, wenn er aus einem Risikogebiet einreist (auch vor Anreise). Umgekehrt sollte der Gastgeber/Vermieter/Hotelier frühzeitig seine Gäste (auch bereits vor Anreise) über die Regelungen des Landes informieren, wenn sie erfahren, dass ihre Gäste aus Risikogebieten einreisen. Um ein unbeschwertes Urlaubsvergnügen in Schleswig-Holstein zu gewährleisten, ist die gegenseitige Information für alle Beteiligten sinnvoll.

Muss ein Hotel die Kosten bei Stornierung erstatten?

Die allgemeinen privatrechtlichen Regelungen und Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind von der Quarantäne-Verordnung des Landes unberührt.

Müssen die Zimmer nach einer Quarantäne speziell behandelt werden?

Nein, es gelten auch weiterhin die allgemein gültigen Hygienevorgaben.

Was müssen Gäste machen, wenn sie während einer Quarantäne im Hotel erkranken?

Ein Krankheitsverdacht ergibt sich bei Auftreten von Symptomen, dann sollte umgehend telefonischer (!) Kontakt zu einem Arzt aufgenommen werden. Der Krankheitsverdacht ist meldepflichtig und muss vom Arzt auch dem zuständigen Gesundheitsamt mitgeteilt werden. Bei manifester Erkrankung gelten die allgemeinen Grundsätze der Krankenbehandlung und erforderlichenfalls kann auch eine Aufnahme ins Krankenhaus folgen. Es ist davon auszugehen, dass den Betroffenen – soweit gesundheitlich zumutbar – die Heimreise nahegelegt wird.