Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Wo gilt die 2G-Regel in der Coronavirus-Bekämpfungsverordnung des Landes?

Zu Bereichen, in denen die 2G-Regel gilt, haben grundsätzlich nur noch vollständig geimpfte und genesene Personen mit einem entsprechenden Nachweis und ohne Symptome einer Coronavirus-Infektion (Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber, Geruchs- oder Geschmacksverlust) Zutritt. Personen ohne einen entsprechenden Nachweis dürfen dort grundsätzlich nicht eingelassen werden, auch wenn sie negativ getestet sind. Für Minderjährige und Personen, die sich nicht impfen lassen können, gibt es Ausnahmen. Lesen Sie dazu bitte die nächste Frage.

Die 2G-Regel gilt für Kund:innen in folgenden Bereichen:

In Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe müssen auch vollständig geimpfte und genesene Besucher:innen und externe Personen einen negativen Testnachweis vorlegen (maximal 24 Stunden alter Antigen-Schnelltest oder 48 Stunden alter PCR-Test). Dies gilt auch für Schüler:innen (Schulbescheinigungen werden in Pflege- und EGH-Einrichtungen also nicht anerkannt). Bei Gefahr in Verzug, für Richter:innen zur Durchführung gerichtlicher Anhörungen oder beim Vorliegen eines Härtefalls gilt die Testanforderung nicht.

Welche Personen sind von der 2G-Regel ausgenommen und dürfen trotzdem eingelassen werden, wenn die 2G-Regel gilt?

Kinder bis zur Einschulung benötigen keinen Impf- oder Genesenennachweis und auch keinen negativen Testnachweis. Auch minderjährige Schulpflichtige benötigen keinen Impf- oder Genesenennachweis, wenn sie entweder einen tagesaktuellen negativen Testnachweis vorlegen (bei Antigen-Schnelltests gilt 24 Std, bei PCR-Tests gilt abweichend 48 Std.) oder anhand einer Bescheinigung der Schule (ein Schülerausweis reicht hier nicht aus) nachweisen, dass sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig getestet werden.

Ebenso müssen Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können und dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen, einen negativen Testnachweis, aber keinen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen. Dies gilt auch für die Personen, bei denen der medizinische Grund weggefallen ist und bisher noch nicht genügend Zeit für die erforderliche Wartezeit zwischen mehreren erforderlichen Impfungen und für den Ablauf der 14-tägigen Karenzzeit nach der letzten Impfung verstrichen ist.