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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Dienstleistungen

Dürfen Friseure öffnen? Unter welchen Bedingungen?

Friseure und Friseursalons sind geöffnet. Alle Friseurleistungen sind unter bestimmten Bedingungen erlaubt.

Es gilt die 3G-Regel: Es dürfen grundsätzlich nur Kund:innen bedient werden, die über einen max. 24 Std. alten negativen Testnachweis (bei einem PCR-Test gilt max. 48 Std.) verfügen, vollständig geimpft oder genesen sind (und darüber einen Nachweis vorlegen). Auch dürfen diese Personen keine typischen Coronavirus-Symptome haben. Bei der Überprüfung digitaler Impfnachweise ist die CovPass-Check-App zu verwenden. Zusätzlich haben Kundinnen und Kunden, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, einen amtlichen Lichtbildausweis vorzulegen, der zu prüfen ist. Der Test kann auch vor Ort unter Aufsicht des Personals gemacht werden. Allerdings darf kein Testnachweis ausgestellt werden. Kinder bis zur Einschulung benötigen keinen Test. Bei minderjährigen Schüler:innen reicht die Vorlage einer Bescheinigung der Schule aus, dass sie im Rahmen eines schulischen Schutzkonzepts regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden. Für weitere Informationen siehe "Genesen/Getestet/Geimpft"

Kundinnen und Kunden haben eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (das heißt eine medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) zu tragen, sofern sie getestet, nicht aber vollständig geimpft oder genesen sind. Die qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung darf abgenommen werden, wenn dies der Zweck der Dienstleistung erfordert (also zum Beispiel bei der Bartpflege).

Soweit in Friseurbetrieben gemäß der Gefährdungsbeurteilung durch ausführende Tätigkeiten Mindestabstände nicht eingehalten werden können, sind andere Schutzmaßnahmen (ausreichendes und regelmäßiges Lüften sowie das Aufstellen geeigneter Abtrennungen wie beispielsweise Plexiglaswände) zu ergreifen. Beschäftigte haben eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (d.h. eine medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) zu tragen. Sie müssen zudem vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet sein (max. 24 Std. alter Antigen-Schnelltest – hier muss die Testung jeden Tag neu erfolgen – oder 48 Std. alter PCR-Test). Betreiber:innen müssen ein Hygienekonzept erstellen.

Kontaktdatenerhebung gibt es nicht mehr.

Dürfen Nagel-, Tattoo- und Massagestudios öffnen?

Ja. Anders als bei Friseuren gilt hier die 2G-Regel. Bedient werden dürfen also grundsätzlich nur Kund:innen, wenn sie einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen und keine typischen Coronavirus-Symptome (Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber, Geruchs- oder Geschmacksverlust) haben. Bei der Überprüfung digitaler Impfnachweise ist die CovPass Check-App zu verwenden. Zusätzlich haben Kund:innen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, einem amtlichen Lichtbildausweis vorzulegen, der zu prüfen ist. Näheres dazu hier. Kinder bis zur Einschulung benötigen keinen Impf- oder Genesenennachweis und auch keinen negativen Testnachweis. Auch Minderjährige benötigen keinen Impf- oder Genesenennachweis, wenn sie entweder einen tagesaktuellen negativen Testnachweis vorlegen (bei Antigen-Schnelltests gilt 24 Std, bei PCR-Tests gilt abweichend 48 Std.) oder anhand einer Bescheinigung der Schule (ein Schülerausweis reicht hier nicht aus) nachweisen, dass sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden. Ebenso müssen Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können und dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen, einen negativen Testnachweis, aber keinen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen.

Kund:innen haben eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (d.h. eine medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) zu tragen, sofern sie getestet, nicht aber vollständig geimpft oder genesen sind. Die qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung darf abgenommen werden, wenn dies der Zweck der Dienstleistung erfordert (also zum Beispiel bei der Bartpflege).

Bei medizinisch notwendigen Dienstleistungen, die zum Beispiel zur Verhinderung von Verletzungen im Zusammenhang mit künstlichen Nägeln oder Piercings erfolgen, gilt die 2G-Regel für die Kund:innen nicht (und auch nicht die 3G-Regel). Diese benötigen dann also keinen Test-, Impf- oder Genesenennachweis.

Sind Sonnenstudios geöffnet?

Ja, Sonnenstudios sind geöffnet. Sonnenstudios gelten als Freizeiteinrichtungen. Auch in Sonnenstudios gilt daher die 2G-Regel. Weitere Informationen dazu hier

Kontaktdatenerhebung und Maskenpflicht gibt es in Sonnenstudios nicht mehr.

Dürfen körpernahe Dienstleistungen (z.B. Fußpflege) erbracht werden?

Ja, diese sind unter Einhaltung von Schutzmaßnahmen erlaubt.

Für die Kundinnen und Kunden/Patientinnen und Patienten gilt:

Grundsätzlich gilt die 2G-Regel. Bei medizinisch oder pflegerisch notwendigen Dienstleistungen gilt die 2G-Regel für die Kundinnen/Patientinnen/Klientinnen jedoch nicht (und auch nicht die 3G-Regel). Diese benötigen dann also keinen Test-, Impf- oder Genesenennachweis. Dies gilt auch für die Fußpflege, die im Rahmen der Podologie erfolgt und bei Leistungen, die physiotherapeutisch aufgrund eines ärztlichen Rezepts erbracht werden. Medizinisch notwendige Dienstleistungen sind zudem auch solche, die zur Verhinderung von Verletzungen im Zusammenhang mit künstlichen Nägeln oder Piercings erfolgen (zu Ausnahmen und für weitere Informationen siehe "Dürfen Nagel-, Tattoo- und Massagestudios öffnen?")

Auch Hebammen dürfen ihrer Tätigkeit unter Berücksichtigung der besonderen Schutzmaßnahmen nachgehen. Um Schwangere oder stillende Mütter (z.B.), die noch keinen vollständigen Impfschutz besitzen, besser schützen zu können, besteht die Möglichkeit, das Hygienekonzept im Rahmen des Hausrechts entsprechend anzupassen.

Hinweisschreiben für Heilmittelerbringer:innen und Hebammen (Gültig ab: 25. November 2021) (PDF 160KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

Für die Dienstleisterinnen und -leister gilt:

Beschäftigte haben eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (d.h. eine medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) zu tragen. Sie müssen zudem vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet sein (max. 24 Std. alter Antigen-Schnelltest – hier muss die Testung jeden Tag neu erfolgen – oder 48 Std. alter PCR-Test). Betreiber:innen müssen ein Hygienekonzept erstellen. Dies gilt für alle körpernahen Dienstleistungen – unabhängig von Verordnungen oder medizinischer Notwendigkeit.

Unter diesen Voraussetzungen sind auch die Dienstleistungen in den Gesundheits- und Heilberufen sowie der Gesundheitshandwerker erlaubt (z.B. Augenoptiker:innen, Hörgeräteakustiker:innen, Orthopädieschuhmacher:innen und -techniker:innen, Zahntechniker:innen).

Dürfen Kosmetikbehandlungen bei einem Hautarzt erbracht werden?

Ja. Tätigkeiten am Gesicht der Kundinnen und Kunden dürfen nur unter Einhaltung von Schutzmaßnahmen ausgeführt werden.

Grundsätzlich gilt für Kundinnen und Kunden die 2G-Regel. Wenn es sich jedoch um eine medizinisch oder pflegerisch notwendige Dienstleistung handelt, gilt die 2G-Regel nicht (und auch nicht die 3G-Regel). Wenn es sich um einen kosmetischen Eingriff ohne medizinische oder pflegerische Notwendigkeit handelt, so greift die 2G-Regel. Die Personen dürfen dann auch keine typischen Corona-Symptome haben.

Für weitere Informationen siehe "Getestet/Genesen/Geimpft"

Dürfen Gruppentherapien und Gruppenkurse (zum Beispiel Geburtsvorbereitungskurse) stattfinden?

Ja. Bei Gruppenangeboten ist ein Hygienekonzept zu erstellen. Angebote von Veranstalter:innen im Bereich der Gesundheitsfach- und Heilberufe (auch solche, die nicht ärztlich oder psychotherapeutisch verordnet wurden) sind ohne 2G-Regel zulässig. Nicht geimpfte Personen (wie z.B. schwangere oder stillende Frauen) können sich eigenverantwortlich durch das Tragen einer FFP2-Maske (oder vergleichbare Standards) schützen. Hier können Hebammen, Heilmittelerbringer:innen o.a. aber auch weitergehende Maßnahmen über das Hausrecht einfordern.

Steht bei Kursen die sportliche Aktivität im Vordergrund, gelten die Regelungen für den Sport: Innerhalb geschlossener Räume gilt dann die 2G-Regel.

Gruppentherapien und Gruppenkurse dürfen auch in stationären Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie Mutter-/Vater-Kind-Einrichtungen stattfinden. Hier ist die 3G-Regel bei der Aufnahme von Personen zu beachten. Für weitere Informationen siehe "Sind Rehakliniken und Mutter-Kind-Kliniken geöffnet?"

Ist die Prostitution erlaubt?

Ja, der Betrieb des Prostitutionsgewerbes und die Erbringung sexueller Dienstleistungen mit Körperkontakt sind unter den Voraussetzungen der körpernahen Dienstleistungen erlaubt. Für Kund:innen gilt die 2G-Regelung. Es dürfen also grundsätzlich nur Kund:innen bedient werden, die vollständig geimpft oder genesen sind und einen entsprechenden Nachweis vorlegen. Zudem dürfen sie keine typischen Coronavirus-Symptome (Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber, Geruchs- oder Geschmacksverlust) haben.

Bei der Überprüfung digitaler Impfnachweise ist die CovPass-Check-App zu verwenden. Zusätzlich haben Kund:innen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, einen amtlichen Lichtbildausweis vorzulegen, der zu prüfen ist. Näheres dazu hier. Prostituierte müssen geimpft, genesen oder tagesaktuell getestet sein (bei PCR-Test gilt 48 Std.) und zusätzlich eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Betreiber:innen einer Prostitutionsstätte oder einer Prostitutionsvermittlung haben die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, um die Einhaltung der Vorgaben zu gewährleisten.