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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Dienstleistungen

Dürfen Friseure öffnen? Unter welchen Bedingungen?

Friseure und Friseursalons sind geöffnet. Alle Friseurleistungen sind unter bestimmten Bedingungen erlaubt.

Es gilt die 3G-Regel: Es dürfen grundsätzlich nur Kund:innen bedient werden, die über einen max. 24 Std. alten negativen Testnachweis (bei einem PCR-Test gilt max. 48 Std.) verfügen, vollständig geimpft oder genesen sind (und darüber einen Nachweis vorlegen). Auch dürfen diese Personen keine typischen Coronavirus-Symptome haben. Der Test kann auch vor Ort unter Aufsicht des Personals gemacht werden. Kinder unter sieben Jahren benötigen keinen Test. Bei minderjährigen Schüler:innen reicht die Vorlage einer Bescheinigung der Schule aus, dass sie im Rahmen eines schulischen Schutzkonzepts regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden. Für die Zeit der Herbstferien gilt, dass die Bescheinigung der Schule nur in Verbindung mit einer Selbstauskunftsbescheinigung oder einer Testbescheinigung aus einer anerkannten Teststation gültig ist, die nicht älter als 72 Stunden sein darf. Für weitere Informationen siehe "Genesen/Getestet/Geimpft"

Soweit in Friseurbetrieben gemäß der Gefährdungsbeurteilung durch ausführende Tätigkeiten Mindestabstände nicht eingehalten werden können, sind andere Schutzmaßnahmen (ausreichendes und regelmäßiges Lüften sowie das Aufstellen geeigneter Abtrennungen wie beispielsweise Plexiglaswände) zu ergreifen. Beschäftigte haben eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (d.h. eine medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) zu tragen, wenn sie nicht vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet sind (max. 24 Std. alter Antigen-Schnelltest – hier muss die Testung jeden Tag neu erfolgen – oder 48 Std. alter PCR-Test). Betreiber:innen müssen ein Hygienekonzept erstellen.

Kontaktdatenerhebung und Maskenpflicht für Kund:innen gibt es nicht mehr.

Dürfen Nagel-, Tattoo- und Massagestudios öffnen?

Nagelstudios, Tattoostudios und Massagestudios dürfen unter den gleichen Bedingungen wie Friseure öffnen. Bei medizinisch notwendigen Dienstleistungen, die zur Verhinderung von Verletzungen im Zusammenhang mit künstlichen Nägeln oder Piercings erfolgen, gilt die 3G-Regel nicht. (Für weitere Informationen siehe Dürfen Friseure öffnen? Unter welchen Bedingungen?).

Sind Sonnenstudios geöffnet?

Ja, Sonnenstudios sind geöffnet. Sonnenstudios gelten als Freizeiteinrichtungen. Auch in Sonnenstudios gilt daher die 3G-Regel: Es dürfen grundsätzlich nur Kund:innen bedient werden, die über einen max. 24 Std. alten negativen Testnachweis (oder max. 48 Std. alten PCR-Testnachweis) verfügen, vollständig geimpft oder genesen sind (und darüber einen Nachweis vorlegen). Auch dürfen diese Personen keine typischen Coronavirus-Symptome haben. Für weitere Informationen siehe "Getestet/Genesen/Geimpft"

Kontaktdatenerhebung und Maskenpflicht gibt es in Sonnenstudios nicht mehr.

Dürfen körpernahe Dienstleistungen (z.B. Fußpflege) erbracht werden?

Ja, diese sind unter Einhaltung von Schutzmaßnahmen erlaubt. Für die Dienstleister:innen gilt : Sind sie nicht vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet (max. 24 Std. alter Antigen-Schnelltest oder 48 Std. alter PCR-Test), so ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94). Auch die Erstellung eines Hygienekonzeptes ist notwendig. Unter diesen Voraussetzungen sind auch die Dienstleistungen in den Gesundheits- und Heilberufen sowie der Gesundheitshandwerker erlaubt (z.B. Augenoptiker:innen, Hörgeräteakustiker:innen, Orthopädieschuhmacher:innen und -techniker:innen, Zahntechniker:innen). Bei medizinisch oder pflegerisch notwendigen Dienstleistungen gilt die 3G-Regel für die Kund:innen/ Patient:innen/ Klient:innen nicht. Diese benötigen also keinen Test-, Impf- oder Genesenennachweis.

Auch Hebammen dürfen ihrer Tätigkeit unter Berücksichtigung der besonderen Schutzmaßnahmen nachgehen. Um Schwangere oder stillende Mütter (z.B.), die noch keinen vollständigen Impfschutz besitzen, besser schützen zu können, besteht die Möglichkeit, das Hygienekonzept im Rahmen des Hausrechts entsprechend anzupassen.

Hinweisschreiben für Heilmittelerbringer:innen und Hebammen (Gültig ab: 17. Oktober 2021) (PDF 162KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

Die 3G-Regel greift bei körpernahen Dienstleistungen nur, wenn es sich um eine nicht notwendige medizinische oder pflegerische Leistung handelt. Kund:innen, Patient:innen, Klient:innen benötigen dann grundsätzlich einen negativen Test-, Impf- oder Genesenennachweis. Ausgenommen von der 3G-Regel ist somit auch die Fußpflege, die im Rahmen der Podologie erfolgt. Bei Leistungen, die physiotherapeutisch aufgrund eines ärztlichen Rezeptes erbracht werden, gibt es insofern auch keine Testverpflichtung für die Patient:innen. Medizinisch notwendige Dienstleistungen sind zudem auch solche, die zur Verhinderung von Verletzungen im Zusammenhang mit künstlichen Nägeln oder Piercings erfolgen. Hier gilt die 3G-Regel ebenfalls nicht.

Dürfen Kosmetikbehandlungen bei einem Hautarzt erbracht werden?

Ja. Tätigkeiten am Gesicht der Kund:innen dürfen nur unter Einhaltung von Schutzmaßnahmen ausgeführt werden.

Wenn es sich um eine medizinisch oder pflegerisch notwendige Dienstleistung handelt, gilt die 3G-Regel nicht. Wenn es sich um einen kosmetischen Eingriff ohne medizinische oder pflegerische Notwendigkeit handelt, so greift die 3G-Regel. Kund:innen benötigen dann grundsätzlich einen negativen Test- (max. 24 Std. alter Antigen-Schnelltest oder max. 48 Std. alter PCR-Test), Impf- oder Genesenennachweis. Auch dürfen diese Personen keine typischen Coronavirus-Symptome haben. Für weitere Informationen siehe "Getestet/Genesen/Geimpft"

Dürfen Gruppentherapien und Gruppenkurse (zum Beispiel Geburtsvorbereitungskurse) stattfinden?

Ja. Bei Gruppenangeboten ist ein Hygienekonzept zu erstellen. Angebote von Veranstalter:innen im Bereich der Gesundheitsfach- und Heilberufe (auch solche, die nicht ärztlich oder psychotherapeutisch verordnet wurden) sind ohne 3G-Regel zulässig. Nicht geimpfte Personen (wie z.B. schwangere oder stillende Frauen) können sich eigenverantwortlich durch das Tragen einer FFP2-Maske (oder vergleichbare Standards) schützen. Hier können Hebammen, Heilmittelerbringer:innen o.a. aber auch weitergehende Maßnahmen über das Hausrecht einfordern.

Steht bei Kursen die sportliche Aktivität im Vordergrund, gelten die : Innerhalb geschlossener Räume gilt die 3G-Regel: Es dürfen nur Personen teilnehmen, die über einen max. 24 Std. alten negativen Testnachweis (oder 48 Stunden alten PCR-Testnachweis) verfügen, vollständig geimpft oder genesen sind (und darüber einen Nachweis vorlegen). Auch dürfen diese Personen keine typischen Coronavirus-Symptome haben. Kinder unter sieben Jahren benötigen keinen Test. Bei minderjährigen Schüler:innen reicht die Vorlage einer Bescheinigung der Schule aus, dass sie im Rahmen eines schulischen Schutzkonzepts regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden.

Gruppentherapien und Gruppenkurse dürfen auch in stationären Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie Mutter-/Vater-Kind-Einrichtungen stattfinden. Hier ist die 3G-Regel bei der Aufnahme von Personen zu beachten. Für weitere Informationen siehe "Sind Rehakliniken und Mutter-Kind-Kliniken geöffnet?"

Ist die Prostitution erlaubt?

Ja, der Betrieb des Prostitutionsgewerbes und die Erbringung sexueller Dienstleistungen mit Körperkontakt sind unter den Voraussetzungen der körpernahen Dienstleistungen erlaubt (3G-Regel für Kund:innen; Maskenpflicht für Prostituierte, sofern sie nicht vollständig geimpft, genesen oder einen Antigen-Schnelltest gemacht haben, der max. 24 Std. alt ist; bei einem PCR-Test gilt max. 48 Std.). Betreiber:innen einer Prostitutionsstätte oder einer Prostitutionsvermittlung haben die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, um die Einhaltung der Vorgaben zu gewährleisten. Weitere Informationen zu den Bestimmungen siehe oben unter: Dürfen Friseure öffnen? Unter welchen Bedingungen?