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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Touristische Beherbergung und Camping

Beherbergungsbetriebe dürfen unter Einhaltung bestimmter Vorgaben. Tourist:innen aus allen Bundesländern und auch aus dem Ausland beherbergen. Die hier genannten Vorgaben gelten für sämtliche Beherbergungsbetriebe wie beispielsweise Hotels, Pensionen, Ferienhäuser, privat und gewerblich vermietete Ferienwohnungen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Jugendbildungseinrichtungen, Jugendherbergen, Schullandheime und vergleichbare Einrichtungen. Die Vorgaben gelten nicht für Mieter:innen von Zweitwohnungen mit langfristig abgeschlossenen Mietverträgen  und Nutzer:innen von Dauercampingplätzen. Sie gelten auch nicht für Sportboothäfen. Nähere Informationen hierzu weiter unten.

Gäste haben Folgendes zu beachten:

  • 2G-Regel plus Testnachweis beim "Einchecken": Gäste dürfen grundsätzlich nur beherbergt werden, wenn sie den Beherbergungsbetrieben bei Aufnahme ("Einchecken") einen Impf- oder Genesenennachweis und zusätzlich einen negativen Testnachweis (bei Antigen-Schnelltests gilt 24 Stunden, bei PCR-Tests gilt abweichend 48 Stunden) vorlegen. Auch dürfen sie keine typischen Coronavirus-Symptome (Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber, Geruchs- oder Geschmacksverlust) haben. Der Test kann bei Aufnahme in einem Beherbergungsbetrieb auch vor Ort unter Aufsicht des Personals gemacht werden, sofern das Hotel dies anbietet. Gäste sollten sich unbedingt vor Anreise erkundigen, ob der Beherbergungsbetrieb dies ermöglicht.

  • Bestimmte Personengruppen sind vom zusätzlichen Testerfordernis beim Einchecken ausgenommen: Das sind
    a) Personen, die bereits eine Auffrischungsimpfung (Booster) erhalten haben;
    b) Personen, die frisch doppelt geimpft sind (deren zweite Impfung also weniger als drei Monate zurückliegt);
    c) Personen, die frisch genesen sind (deren Erkrankung also weniger als drei Monate zurückliegt);
    d) Personen, die doppelt geimpft und genesen sind.

    Weitere Informationen zu 2G+ finden Sie hier.

  • Personen, die bei der Aufnahme ("Einchecken") die erforderlichen Nachweise erbracht haben, müssen beim Aufenthalt im Beherbergungsbetrieb keinen weiteren Test vorlegen. Jedoch müssen Personen, die nacheinander mehrere Beherbergungsbetriebe aufsuchen (z.B. bei Rundreisen, Rundwanderungen), die oben beschriebenen Anforderungen jeweils in jedem Beherbergungsbetrieb zu Beginn erneut nachweisen. Zu den Nachweisen finden Sie hier weitere Informationen.
  • Kinder bis zur Einschulung benötigen keinen Impf- oder Genesenennachweis und auch keinen negativen Testnachweis. Auch minderjährige Schulpflichtige benötigen keinen Impf- oder Genesenennachweis, wenn sie entweder einen tagesaktuellen negativen Testnachweis vorlegen (bei Antigen-Schnelltests gilt 24 Std, bei PCR-Tests gilt abweichend 48 Std.) oder anhand einer Bescheinigung der Schule (ein Schülerausweis reicht hier nicht aus) nachweisen, dass sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig getestet werden. Wird eine Schulbescheinigung vorgelegt, ist im Rahmen der 2G-Plus-Regel auch kein zusätzlicher Testnachweis erforderlich.

  • Ebenso müssen Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können und dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen, einen negativen Testnachweis, aber keinen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen. Bei einem längeren Aufenthalt muss täglich ein neuer negativer Testnachweis vorgelegt werden (bei PCR-Test alle 48 Stunden).

  • Bei der Belegung von Wohnungen oder Zimmern gelten in sämtlichen Beherbergungsbetrieben (Ferienwohnungen, Hotels etc.) Kontaktbeschränkungen. Grundsätzlich dürfen maximal zehn Personen eine Wohnung oder ein Zimmer belegen. Kinder unter 14 Jahren werden nicht berücksichtigt, für die Angehörigen eines Haushalts gilt keine Obergrenze. Weitere Informationen dazu hier: Allgemeines/Kontaktbeschränkungen

  • Zu den Regeln für private Feiern in Hotelbetrieben finden Sie hier weitere Informationen: Regeln gelten für private Feste und Feierlichkeiten. 

  • Regeln bei nichttouristischen Reisen: Für Gäste, die aus beruflichen oder sozialethischen Gründen beherbergt werden, gilt die 3G-Regel. Weitere Informationen dazu hier.

Maskenpflicht:

Gäste müssen in Bereichen mit Publikumsverkehr innerhalb geschlossener Räume eine Mund-Nasen-Bedeckung (d.h. medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) tragen. Sie dürfen die Mund-Nasen-Bedeckung bei der Nahrungsaufnahme nur abnehmen, sofern sie sich an festen Sitzplätzen oder an Stehplätzen mit Tischen befinden.

Gäste aus dem Ausland haben die Corona-Einreiseverordnung zu beachten. Näheres finden Sie hier.

Beherbergungsbetriebe haben Folgendes zu beachten:

Die hier genannten Vorgaben gelten für sämtliche Beherbergungsbetriebe wie beispielsweise Hotels, Pensionen, Ferienhäuser, privat und gewerblich vermietete Ferienwohnungen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Jugendbildungseinrichtungen, Jugendherbergen, Schullandheime und vergleichbare Einrichtungen.

  • Es ist ein Hygienekonzept nach § 4 Coronavirus-Bekämpfungsverordnung zu erstellen.
  • 2G-Regel plus Test beim "Einchecken": Es werden grundsätzlich nur Gäste beherbergt, die unter die 2G -Regel fallen, bei der Aufnahme einen negativen Test vorweisen können und keine typischen Coronavirus-Symptome haben. Ausnahmen insbesondere für Minderjährige sind zu beachten. Für Gäste, die aus beruflichen oder sozialethischen Gründen übernachten oder deren Beherbergung vor dem 22. November begann, gilt die 3G-Regel. Näheres dazu weiter oben. Bei der Überprüfung digitaler Impf-, Genesenen- oder Testnachweise ist die CovPass Check-App zu verwenden. Zusätzlich haben Gäste, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, einen amtlichen Lichtbildausweis vorzulegen, der zu prüfen ist. Näheres dazu hier.
  • Beachtung der Kontaktbeschränkungen bei der Belegung der Wohnungen/Zimmer (s.o.)
  • Maskenpflicht: Mitarbeiter:innen, Beherbergungsbetreiber:innen und externe Dienstleister müssen in Bereichen mit Publikumsverkehr innerhalb geschlossener Räume eine Mund-Nasen-Bedeckung (d.h. medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) tragen.
  • Für Mitarbeiter:innen in Beherbergungsbetrieben gilt aufgrund bundesgesetzlicher Vorgaben die 3G-Regel.
  • Für Beherbergungsbetriebe gelten die allgemeinen Anforderungen für Einrichtungen mit Publikumsverkehr:
    • Einhaltung der Husten- und Niesetikette,
    • Möglichkeit zum Waschen oder Desinfizieren der Hände,
    • an allen Eingängen deutlich sichtbare Aushänge,
    • Bereitstellung eines QR-Codes für die Registrierung mit der Corona-Warn-App
    • Toiletten und andere sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen wie Sammelumkleiden und Duschräume dürfen geöffnet werden. Bei der Bereitstellung von Toiletten ist zu gewährleisten, dass enge Begegnungen vermieden werden und leicht erreichbare Möglichkeiten zur Durchführung der Händehygiene vorhanden sind. Auch Saunen, Wellnessbereiche und vergleichbare Einrichtungen wie Whirlpools und Dampfbäder können mit einem entsprechenden Hygienekonzept genutzt werden. Im Hygienekonzept ist das besondere Infektionsrisiko zu berücksichtigen. Für diese Bereiche gilt die 2G-Plus-Regel. Auch Gäste, die bereits beim Einchecken einen Testnachweis vorgelegt haben, müssen also bei der Nutzung der Wellnessbereiche unter Umständen erneut einen Testnachweis (max. 24 Std. alter Antigen-Schnelltest oder max. 48 Std. alter PCR-Test) vorlegen. Davon ausgenommen sind auch hier Personen, die bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten haben. Weitere Informationen: genesen/getestet/geimpft
    • Auch Schwimmbäder etwa von Hotels dürfen im Innen- und Außenbereich mit einem entsprechenden Hygienekonzept genutzt werden. Bei der Benutzung von Sportanlagen (Schwimmbäder oder Fitnessbereiche) gilt: Wenn diese nur von Hausgästen benutzt werden, bedarf es keiner weiteren zusätzlichen Testung bei der Sportausübung mehr. Die Testung bei der Aufnahme im Beherbergungsbetrieb ist dann ausreichend. Sofern aber auch auswärtige Gäste dort Sport treiben, gilt für alle Gäste die 2G-Plus-Regel. Dann wäre also auch von Gästen, die bei Aufnahme in den Beherbergungsbetrieb bereits einen Testnachweis vorgelegt haben, unter Umständen erneut ein negativer Testnachweis (max. 24. Std. alter Antigen-Schnelltest oder 48 Std. alter PCR-Test) vorzulegen. Mit Ausnahme der Verkehrsflächen besteht in den Sportanlagen keine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. 

Wie sind die Regelungen für Campingplätze, Wohnmobil-Stellplätze und Bootsliegeplätze?

Für Beherbergungen auf Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen gelten grundsätzlich die gleichen Bedingungen wie für die übrigen Beherbergungsbetriebe.

Dauercamper und Inhaber:innen von Dauerwohnmobilstellplätzen (Mietverhältnis mindestens 5 Monate) sowie Sportboothäfen sind von den Testverpflichtungen ausgenommen. Ansonsten gelten die Regelungen für Beherbergungsbetriebe.

Wie sind die Regelungen für Zweitwohnungen?

Zweitwohnungen, die von ihren Eigentümer:innen als eigene Häuslichkeit genutzt werden, stellen keinen Beherbergungsbetrieb dar. Das gleiche gilt für Mieter:innen von Zweitwohnungen, die ihre Zweitwohnung auf Grundlage von langfristig abgeschlossenen Mietverträgen selbst nutzen.

Ansonsten gelten die Regelungen für Beherbergungsbetriebe.

Was ist bei einem positiven Coronatest im Urlaub zu beachten?

Wenn Sie im Urlaub positiv auf SARS-CoV-2 getestet werden (egal ob Selbsttest, Antigentest oder PCR-Test), müssen Sie sich unverzüglich auf direktem Weg in Ihre Häuslichkeit begeben, dort bleiben und sich beim zuständigen Gesundheitsamt melden. Als Häuslichkeit zählt während des Urlaubs auch die Ferienwohnung/ das Ferienhaus oder das Hotel. Ein positiver Antigentest muss unverzüglich durch eine molekularbiologische Untersuchung (PCR-Test) in einem Testzentrum, einer Teststation oder bei einem Arzt bestätigt werden. Bis dahin sollte Ihnen durch das Hotel bzw. durch Ihren Vermieter die Möglichkeit gegeben werden, in Ihrer Unterkunft zu bleiben.

Für weitere Informationen zur Absonderung siehe: "Was ist bei einer Absonderung (Isolation oder Quarantäne) zu beachten?". Bei einer Absonderung in einem Hotel sind zusätzlich die Hygienepläne der Hotels zu beachten. Wie Sie eine angeordnete Absonderung vor Ort umsetzen, müssen mit dem Hotel bzw. dem Ferienhausvermieter im Einzelfall (ggf. durch den Mietvertrag als eigenem Passus) und gegebenenfalls unter Hinzuziehung des Gesundheitsamtes klären. Eine pauschale Regelung für alle gibt es nicht, es müssen immer die Möglichkeiten vor Ort in Betracht gezogen werden.

Sind Sie als Mieter:in mit einem eigenen PKW vor Ort, haben Sie die Möglichkeit, mit diesem nach Hause zu fahren, um sich dort in häusliche Absonderung zu begeben. Öffentliche Personenverkehrsmittel (Bus, Bahn, Fähre, Flugzeug) dürfen nicht für die Heimreise genutzt werden.

Wenn die Absonderung länger dauert als der Urlaub, fallen weitere Beherbergungskosten an, die von den Urlauber:innen selbst zu tragen sind.

Müssen die Zimmer nach einer Quarantäne speziell behandelt werden?

Nein, es gelten auch weiterhin die allgemein gültigen Hygienevorgaben.

Was müssen Gäste tun, wenn sie während einer Quarantäne im Hotel erkranken?

Ein Krankheitsverdacht ergibt sich bei Auftreten von Symptomen, dann sollte umgehend telefonischer (!) Kontakt zu einem Arzt aufgenommen werden. Der Krankheitsverdacht ist meldepflichtig und muss vom Arzt auch dem zuständigen Gesundheitsamt mitgeteilt werden. Bei manifester Erkrankung gelten die allgemeinen Grundsätze der Krankenbehandlung und erforderlichenfalls kann auch eine Aufnahme ins Krankenhaus folgen. Es ist davon auszugehen, dass den Betroffenen – soweit gesundheitlich zumutbar – die Heimreise nahegelegt wird.