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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Gibt es Regelungen für religiöse Zusammenkünfte, Gottesdienste, Gebete oder Messen?

Sämtliche rituelle Veranstaltungen von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften sind bei einem entsprechenden Hygienekonzept gestattet. Im Hygienekonzept gelten folgende Anforderungen:

  • Einhaltung der Husten- und Niesetikette
  • Möglichkeit zum Waschen oder Desinfizieren der Hände,
  • an allen Eingängen deutlich sichtbare Aushänge,
  • Bereitstellung eines QR-Codes für die Registrierung mit der Corona-Warn-App,
  • für die sanitären Gemeinschaftseinrichtungen gelten die allgemeinen Vorgaben für Einrichtungen mit Publikumsverkehr. Enge Begegnungen in den sanitären Einrichtungen sind zu vermeiden.

Darüber hinaus gelten für Gottesdienste innerhalb geschlossener Räume grundsätzlich folgende Anforderungen:

  1. Die Veranstalter:innen haben zu gewährleisten, dasnicht mehr als die Hälfte der zur Verfügung stehenden Sitzplätze werden besetzt (Schachbrettmuster)
    1. Die Sitzplätze vor und hinter jedem:r Teilnehmer:in nicht oder nur mit einander nahestehenden Personen besetzt werden
    2. Teilnehmer:innen, die sich nicht auf ihrem Sitzplatz befinden, eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (d.h. medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) tragen.
  2. Während des Gemeindegesangs ist innerhalb geschlossener Räume von allen Teilnehmer:innen eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt nicht, wenn alle Teilnehmer:innen einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten, die keine Familien- oder Haushaltsangehörigen oder andere nahestehende Personen sind. Die Pflicht gilt ebenfalls nicht für andere musikalische Darbietungen wie z.B. von Chören. Chören wird dringend empfohlen, die 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet) zu erfüllen.

Diese Anforderungen (1 und 2) gelten nicht, wenn ausschließlich Personen teilnehmen, die entweder vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet sind (höchstens 24 Stunden alter Antigen-Schnelltest oder 48 Stunden alter PCR-Test) und darüber einen Nachweis vorlegen. Auch dürfen diese Personen keine typischen Coronavirus-Symptome haben. Kinder bis zur Einschulung benötigen keinen Test. Bei minderjährigen Schüler:innen reicht entweder das Vorzeigen eines Testnachweises (max. 24 Std. alter Antigen-Schnelltest oder max. 48 Std. alter PCR-Test) oder die Vorlage einer Bescheinigung der Schule aus, dass sie im Rahmen eines schulischen Schutzkonzepts regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden. Ebenso müssen Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können und dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen, einen negativen Testnachweis, aber keinen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen. Für weitere Informationen siehe "Genesen/Getestet/Geimpft". Das Schachbrettmuster muss also nicht eingehalten werden und es müssen auch während des Gesangs keine Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden, sofern die 3G-Regel überprüft und von allen Teilnehmer:innen eingehalten wird. Für Gottesdienste außerhalb geschlossener Räume gelten diese Vorgaben (1 und 2) und die 3G-Regel nicht.

Für Bestattungen sowie Trauerfeiern auf Friedhöfen und in Bestattungsunternehmen gelten die Vorgaben entsprechend.

Zur Trauerfeier gehört die eigentliche Zeremonie, nicht aber eine anschließende Bewirtung. Für weitere Informationen siehe "Welche Regelungen gelten für Bestattungen?"