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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Freizeit und Tourismus

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Touristische Beherbergung und Camping

Touristische Beherbergung und Camping

Beherbergungsbetriebe dürfen unter Einhaltung bestimmter Vorgaben öffnen und Tourist:innen aus allen Bundesländern und auch aus dem Ausland beherbergen. Lediglich in Kreisen und kreisfreien Städten, in denen die Regelungen der Bundesnotbremse greifen, ist die touristische Beherbergung untersagt.  Die hier genannten Vorgaben gelten für sämtliche Beherbergungsbetriebe wie beispielsweise Hotels, Pensionen, Ferienhäuser, privat und gewerblich vermietete Ferienwohnungen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Jugendbildungseinrichtungen, Jugendherbergen, Schullandheime und vergleichbare Einrichtungen. Die Testvorgaben gelten nicht für Mieter:innen von Zweitwohnungen und Nutzer:innen von Dauercampingplätzen. Sie gelten auch nicht für Sportboothäfen. Informationen hierzu weiter unten.

Gäste haben Folgendes zu beachten:

  • Gäste dürfen grundsätzlich nur beherbergt werden, wenn sie einen negativen Test vorweisen können, der den Beherbergungsbetrieben bei Anreise vorgelegt werden muss. Gäste haben zudem ihre Kontaktdaten anzugeben.
  • Für den Testnachweis gilt: Die Testung muss vor Reiseantritt erfolgt sein. Damit wird sichergestellt, dass die Gäste bereits vor Antritt der Reise erfahren, ob sie sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Das Testergebnis darf maximal 48 Stunden alt sein (gilt bei Antigen-Schnelltests und PCR-Tests). Es kann ein Nachweis über einen Antigen-Schnelltest vorgelegt werden, der zum Beispiel in einer Teststation, in einer Apotheke, bei einem Arzt oder durch entsprechend ausgebildetes Personal in einem Betrieb gemacht wurde. Ein Selbsttest, der zum Beispiel zu Hause gemacht wurde, ist nicht zulässig. Kinder unter sechs Jahren benötigen keinen Test. Zu den Anforderungen an den Test finden Sie hier weitere Informationen.
  • Vollständig Geimpfte (mindestens 14 Tage Abstand zur letzten erforderlichen Impfung) und Genesene müssen keinen negativen Test vorlegen. Hier reicht der Impfnachweis durch Vorlage eines Impfausweises oder einer Impfbescheinigung bzw. der Genesenennachweis (positives PCR-Testergebnis, das mindestens 28 Tage zurückliegt und nicht älter als 6 Monate ist). Weitere Informationen dazu finden Sie hier.
  • Zusätzlich müssen die Gäste den Beherbergungsbetrieben alle 72 Stunden (gerechnet ab dem Zeitpunkt des Vorlegens des zuvor erbachten Testergebnisses an die Betreiberin oder den Betreiber) einen Nachweis über einen negativen Test vorlegen. Das zugrundeliegende Testergebnis darf dann maximal 24 Stunden alt sein. Ansonsten gelten die oben genannten Anforderungen, wobei der Test auch vor Ort im Beherbergungsbetrieb unter Aufsicht des Personals durchgeführt werden darf. Diese Testpflicht gilt weiterhin nicht für Kinder unter sechs Jahren sowie für vollständig Geimpfte und Genesene, sofern diese keine coronatypischen Symptome haben.
  • Auch in den Beherbergungsbetrieben (d.h. in einem Hotelzimmer, in der Ferienwohnung, im Wohnmobil usw.) gelten die allgemeinen Kontaktbeschränkungen (maximal zehn Personen aus zehn verschiedenen Haushalten sind zulässig, Kinder unter 14 Jahren der jeweiligen Haushalte zählen nicht mit; für Angehörige eines gemeinsamen Haushalts gilt keine Obergrenze). Vollständig Geimpfte und Genesene zählen bei der Personenzahlbegrenzung nicht mit. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.
  • Hausgäste, die in einem Beherbergungsbetrieb übernachten und dort in der Innengastronomie bewirtet werden möchten (etwa Frühstück, Mittagessen oder Abendessen im Hotelrestaurant einnehmen möchten), benötigen für die Bewirtung im Beherbergungsbetrieb keinen zusätzlichen negativen Test. Dies gilt jedoch nur dann, wenn sie sich in einem räumlich abgegrenzten Bereich befinden, zu dem andere externe Gäste, die keine Hausgäste sind, keinen Zutritt haben. Für externe Gäste gelten die Bestimmungen der Gastronomie. Sie benötigen also ein maximal 24 Stunden altes Testergebnis, wenn sie in der Innengastronomie eines Hotels bewirtet werden möchten. Dies gilt nicht für vollständig geimpfte und genesene Personen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Beherbergungsbetriebe haben Folgendes zu beachten:

Die hier genannten Vorgaben gelten für sämtliche Beherbergungsbetriebe wie beispielsweise Hotels, Pensionen, Ferienhäuser, privat und gewerblich vermietete Ferienwohnungen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Jugendbildungseinrichtungen, Jugendherbergen, Schullandheime und vergleichbare Einrichtungen.

  • Es ist ein Hygienekonzept nach § 4 der Coronavirus-Bekämpfungsverordnung zu erstellen. Es gelten die Vorgaben zum Abstands- und Kontaktverbot.
  • Die Kontaktdaten der Gäste sind zu erheben, für vier Wochen aufzubewahren und anschließend zu vernichten. Dazu können auch Angebote zur digitalen Kontaktdatenerfassung und Kontaktnachverfolgung (Apps) genutzt werden, um es Gästen zu ermöglichen, ihre Kontaktdaten auf diesem digitalen Weg zu hinterlassen.
  • Für Beherbergungsbetriebe gelten die allgemeinen Anforderungen für Einrichtungen mit Publikumsverkehr:
    • Einhaltung des Abstandsgebotes,
    • Einhaltung der Husten- und Niesetikette,
    • Möglichkeit zum Waschen oder Desinfizieren der Hände,
    • an allen Eingängen deutlich sichtbare Aushänge,
    • Toiletten und andere sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen wie Sammelumkleiden und Duschräume dürfen geöffnet werden. Bei der Bereitstellung von Toiletten ist zu gewährleisten, dass enge Begegnungen vermieden werden und leicht erreichbare Möglichkeiten zur Durchführung der Händehygiene vorhanden sind. Auch Saunen, Wellnessbereiche und vergleichbare Einrichtungen wie Whirlpools und Dampfbäder können mit einem entsprechenden Hygienekonzept geöffnet werden. Für die Nutzung gelten die allgemeinen Kontaktbeschränkungen, d.h. grundsätzlich können maximal zehn Personen aus zehn verschiedenen Haushalten einen Sauna- oder Wellnessbereich gleichzeitig gemeinsam nutzen. Die Kontaktbeschränkungen gelten hierbei pro abgegrenztem Bereich bzw. pro Sauna (also dürfen sich maximal zehn Personen aus zehn Haushalten gleichzeitig in einer Sauna aufhalten). In einer Saunalandschaft mit mehreren Saunen dürfen sich also gleichzeitig mehr als zehn Personen auf dem gesamten Gelände befinden, wobei die Besucher:innenzahl auf Grundlage der räumlichen Kapazitäten so zu begrenzen ist, dass insbesondere Abstände eingehalten werden können.
    • Schwimmbäder etwa von Hotels dürfen im Innen- und Außenbereich genutzt werden. Im Hygienekonzept muss besonders darauf geachtet werden, wie während des Schwimmens die Abstände eingehalten werden können. In überdachten Schwimmbädern ist zusätzlich die Testpflicht zu beachten. Wenn mehr als zehn Erwachsene oder mehr als 25 minderjährige Personen dort gleichzeitig Sport treiben, benötigen sie ein max. 24 Std. altes negatives Testergebnis (oder alternativ einen Nachweis über eine vollständige Impfung oder Genesung). Dies gilt nicht, wenn je sporttreibender Person mehr als 80 Quadratmeter zur Verfügung stehen. 
  • Mitarbeiter:innen, die in Bereichen mit regelmäßigem Gästekontakt eingesetzt werden, müssen spätestens 72 Stunden zuvor einen negativen Corona-Test vorgelegt und die Vorlage schriftlich bestätigt haben. Mitarbeiter:innen, die nicht regelmäßig (also mindestens alle 72 Stunden) getestet sind, dürfen also nicht in Bereichen arbeiten, in denen regelmäßiger Kontakt zu Gästen besteht. Die Testungen dürfen in den Betrieben durchgeführt werden. Arbeitgeber:innen sind hier ohnehin verpflichtet, ihren Beschäftigten zweimal pro Woche einen Corona-Test anzubieten. Weitere Informationen dazu finden Sie hier. Die Bestätigungen über die Testungen sind von den Betreiber:innen für vier Wochen aufzubewahren und auf Verlangen dem zuständigen Gesundheitsamt vorzulegen. Vollständig Geimpfte und Genesene mit einem entsprechenden Nachweis benötigen keinen Test. Sie müssen lediglich bestätigen, dass sie einen Nachweis zu ihrem Status vorgelegt haben. Bei ihnen ist keine Kopie des Impf- oder Genesenennachweises anzufertigen.

Wie sind die Regelungen für Campingplätze, Wohnmobil-Stellplätze und Bootsliegeplätze?

Für Beherbergungen auf Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen gelten grundsätzlich die gleichen Bedingungen wie für die übrigen Beherbergungsbetriebe.

Dauercamper und Inhaber:innen von Dauerwohnmobilstellplätzen (Mietverhältnis mindestens 5 Monate) sowie Sportboothäfen sind von den Testverpflichtungen ausgenommen. Ansonsten gelten die Regelungen für Beherbergungsbetriebe. Bei der Überschreitung der 100er-Inzidenz pro Kreis oder Stadt gelten verschärfte Bedingungen nach Bundesrecht.

Wie sind die Regelungen für Zweitwohnungen?

Zweitwohnungen, die von ihren Eigentümer:innen als eigene Häuslichkeit genutzt werden, stellen keinen Beherbergungsbetrieb dar. Das gleiche gilt für Mieter:innen von Zweitwohnungen, die ihre Zweitwohnung auf Grundlage von langfristig abgeschlossenen Mietverträgen selbst nutzen.

Ansonsten gelten die Regelungen für Beherbergungsbetriebe.

Entstehen Kosten für die Stornierung einer touristischen Unterkunft?

Für die Dauer eines Beherbergungsverbotes ändern sich die Stornobedingungen für Gäste und Gastgeber. Aufgrund der unterschiedlichsten Situationen und vertraglichen Regelungen gibt es hierzu keine allgemeinverbindlichen Regelungen – Grundlage ist der jeweilige Vertrag zwischen Gast und Gastgeber. Damit handelt es sich um eine privatrechtliche Angelegenheit, zu der das Land keine konkrete Stellungnahme abgeben kann.

Es ist empfehlenswert, die Vertragsbedingungen zu prüfen und sich mit dem Gastgeber in Verbindung zu setzen, um eine einvernehmliche Lösung anzustreben (z.B. eine Verschiebung des Buchungszeitraumes).

Einen Überblick über unterschiedliche Buchungssituationen und deren rechtliche Bewertung durch den Deutschen Tourismusverband (DTV) finden Sie unter: www.deutschertourismusverband.de/service/coronavirus/faq.html

Darüber hinaus finden Sie auch auf den Seiten der Verbraucherzentrale weitere wertvolle Hinweise: www.verbraucherzentrale.sh/aerger-um-ausgefallene-reisen-musterbriefe-zur-coronakrise-46970

Was ist bei einem positiven Coronatest im Urlaub zu beachten?

Grundsätzlich gilt, dass Sie sich vor dem Reiseantritt testen lassen müssen und den Beherbergungsbetrieben bei Anreise einen negativen Testnachweis (maximal 48 Stunden alt) vorlegen müssen. Zudem ist alle 72 Stunden ein neuer Testnachweis vorzulegen. Weitere Informationen dazu finden Sie weiter oben.

Wenn Sie im Urlaub positiv auf SARS-CoV-2 getestet werden (egal ob Selbsttest, Antigentest oder PCR-Test), müssen Sie sich unverzüglich nach Kenntnisnahme auf direktem Weg in Ihre Häuslichkeit begeben, sich dort absondern und sich beim zuständigen Gesundheitsamt melden. Als Häuslichkeit zählt während des Urlaubs auch die Ferienwohnung/ das Ferienhaus oder das Hotel. Ein positiver Antigentest muss unverzüglich durch eine molekularbiologische Untersuchung (PCR-Test) in einem Testzentrum, einer Teststation oder bei einem Arzt bestätigt werden. Bis dahin sollte Ihnen durch das Hotel bzw. durch Ihren Vermieter die Möglichkeit gegeben werden, in Ihrer Unterkunft zu bleiben.

Für weitere Informationen zur Absonderung siehe: "Was ist bei einer Absonderung (Isolation oder Quarantäne) zu beachten?". Bei einer Absonderung in einem Hotel sind zusätzlich die Hygienepläne der Hotels zu beachten. Wie Sie eine angeordnete Absonderung vor Ort umsetzen, müssen mit dem Hotel bzw. dem Ferienhausvermieter im Einzelfall (ggf. durch den Mietvertrag als eigenem Passus) und gegebenenfalls unter Hinzuziehung des Gesundheitsamtes klären. Eine pauschale Regelung für alle gibt es nicht, es müssen immer die Möglichkeiten vor Ort in Betracht gezogen werden.

Sind Sie als Mieter:in mit einem eigenen PKW vor Ort, haben Sie die Möglichkeit, mit diesem nach Hause zu fahren, um sich dort in häusliche Absonderung zu begeben. Öffentliche Personenverkehrsmittel (Bus, Bahn, Fähre, Flugzeug) dürfen nicht für die Heimreise genutzt werden.

Wenn die Absonderung länger dauert als der Urlaub, fallen weitere Beherbergungskosten an, die von den Urlauber:innen selbst zu tragen sind.

Müssen die Zimmer nach einer Quarantäne speziell behandelt werden?

Nein, es gelten auch weiterhin die allgemein gültigen Hygienevorgaben.

Was müssen Gäste tun, wenn sie während einer Quarantäne im Hotel erkranken?

Ein Krankheitsverdacht ergibt sich bei Auftreten von Symptomen, dann sollte umgehend telefonischer (!) Kontakt zu einem Arzt aufgenommen werden. Der Krankheitsverdacht ist meldepflichtig und muss vom Arzt auch dem zuständigen Gesundheitsamt mitgeteilt werden. Bei manifester Erkrankung gelten die allgemeinen Grundsätze der Krankenbehandlung und erforderlichenfalls kann auch eine Aufnahme ins Krankenhaus folgen. Es ist davon auszugehen, dass den Betroffenen – soweit gesundheitlich zumutbar – die Heimreise nahegelegt wird.

Welche Einrichtungen sind unter welchen Bedingungen geöffnet? Welche bleiben geschlossen?

Die meisten Freizeit- und Kultureinrichtungen sind unter bestimmten Auflagen geöffnet. Für die Nutzung von Bereichen innerhalb geschlossener Räume gelten strengere Vorgaben (Testpflichten) als für die Nutzung von Bereichen außerhalb geschlossener Räume. Dazu erhalten Sie im folgenden Teil einen Überblick.

Für die Nutzung der Außenbereiche von Freizeiteinrichtungen und Freizeitparks wird kein Testnachweisnachweis (und auch kein Impf- oder Genesenennachweis) benötigt. Zu Innenbereichen von Freizeit- und Kultureinrichtungen sind grundsätzlich nur Gäste zugelassen, die getestet, genesen oder vollständig geimpft sind.

Ausnahmen: Für die Nutzung dieser Innenbereiche benötigen Gäste keinen negativen Test (und auch keinen Impf- oder Genesenennachweis):

  • In Bibliotheken, Archiven und Gedenkstätten
  • In Museen, Ausstellungen, Ausstellungshäusern, Galerien
  • in Innenbereichen von Sonnenstudios
  • Für die hier genannten Innenbereiche gilt die Ausnahme nur, sofern nicht mehr als eine Person je zehn Quadratmetern und hinsichtlich der 800 Quadratmeter übersteigenden Besuchsfläche je 20 Quadratmetern anwesend ist.

Für den Testnachweis gilt: Kinder unter sechs Jahren benötigen keinen Test. Der Test kann auch vor Ort unter Aufsicht des Personals durchgeführt werden. Weitere Informationen dazu gibt es hier. Vollständig Geimpfte (grundsätzlich zwei Impfungen und mindestens 14 Tage Abstand zur zweiten Impfung) und Genesene müssen keinen negativen Test vorlegen. Hier reicht der Impfnachweis durch Vorlage eines Impfausweises oder einer Impfbescheinigung bzw. der Genesenennachweis (positives PCR-Testergebnis, das mindestens 28 Tage zurückliegt und nicht älter als 6 Monate ist). Weitere Informationen dazu gibt es hier.

Die Besucher:innen haben ihre Kontaktdaten anzugeben. In Innenbereichen (nicht jedoch außerhalb geschlossener Räume) müssen Besucher:innen eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (d.h. medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) tragen. Sie dürfen die Mund-Nasen-Bedeckung abnehmen, wenn sie sich auf einem festen Sitzplatz befinden (z.B. in Spielhallen an einem Spielautomaten). Ebenfalls muss in Sonnenstudios bei der Nutzung einer Sonnenbank keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Betreiber:innen von Freizeiteinrichtungen haben Folgendes zu beachten:

  • Betreiber:innen haben ein Hygienekonzept zu erstellen.
  • Die Zahl der Besucher:innen ist außerhalb geschlossener Räume auf eine Person je 20 Quadratmeter begrenzt.
  • Die Kontaktdaten der Besucher:innen sind zu erheben (sie sind für vier Wochen aufzubewahren und danach zu vernichten). Das Land empfiehlt, dass die Einrichtungen Angebote zur digitalen Kontaktdatenerfassung und Kontaktnachverfolgung (Apps) freiwillig nutzen und Kund:innen es ermöglichen, ihre Kontaktdaten auf diesem digitalen Weg zu hinterlassen.
  • In Bereichen, in denen mit erhöhtem Publikumsaufkommen (beispielsweise besonders attraktive Tiergehege bzw. Anlagen, Wegkreuzungen und Engstellen) gerechnet werden muss, haben die Betreiber:innen im Rahmen des Hygienekonzeptes gesonderte Regelungen für Maskenpflichten und Besucherbegrenzungen zu treffen. Dies gilt auch für den Bereich der Ein- und Ausgänge.
  • Für Veranstaltungen in diesen Einrichtungen gelten die Regelungen über Veranstaltungen. So richten sich Kinovorführungen oder Theatervorstellungen nach den Vorschriften über Veranstaltungen mit Sitzungscharakter. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Auch Saunen, Wellnessbereiche und vergleichbare Einrichtungen wie Whirlpools und Dampfbäder können mit einem entsprechenden Hygienekonzept geöffnet werden. Für die Nutzung gelten die allgemeinen Kontaktbeschränkungen, das heißt grundsätzlich können maximal zehn Personen aus zehn verschiedenen Haushalten einen Sauna- oder Wellnessbereich gleichzeitig gemeinsam nutzen. Die Kontaktbeschränkungen gelten hierbei pro abgegrenztem Bereich bzw. pro Sauna (also dürfen sich maximal zehn Personen aus zehn Haushalten gleichzeitig in einer Sauna aufhalten). In einer Sauna-Landschaft mit mehreren Saunen dürfen sich also gleichzeitig mehr als zehn Personen auf dem gesamten Gelände befinden, wobei die Besucher:innenzahl auf Grundlage der räumlichen Kapazitäten so zu begrenzen ist, dass insbesondere Abstände eingehalten werden können. Ein negativer Test wird für die Nutzung der Anlagen nicht benötigt, aber die Kontaktdaten sind zu erheben. Toiletten und andere sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen wie Sammel-Umkleiden und Duschräume dürfen geöffnet werden. Bei der Bereitstellung von Toiletten ist zu gewährleisten, dass enge Begegnungen vermieden werden und leicht erreichbare Möglichkeiten zur Durchführung der Händehygiene vorhanden sind.

Ebenfalls öffnen dürfen Spielplätze. Hier finden Sie Informationen zu Spielplätzen. Zu den Regelungen bezüglich der Gastronomie finden Sie hier weitere Informationen.

Schwimm-, Spaß- und Freibäder dürfen im Innen- und Außenbereich genutzt werden. Im Hygienekonzept muss besonders darauf geachtet werden, wie während des Schwimmens die Abstände eingehalten werden können. In überdachten Schwimmbädern ist zusätzlich die Testpflicht zu beachten. Wenn mehr als zehn erwachsene oder mehr als 25 minderjährige Personen dort gleichzeitig Sport treiben, benötigen sie ein maximal 24 Stunden altes negatives Testergebnis (oder alternativ einen Nachweis über eine vollständige Impfung oder Genesung). Dies gilt nicht, wenn je sporttreibender Person mehr als 80 Quadratmeter zur Verfügung stehen.

Welche Einrichtungen sind weiterhin zu schließen?

Geschlossen bleiben weiterhin Diskotheken und ähnliche Einrichtungen, in denen zu Vergnügungszwecken getanzt wird. Sie dürfen nur als Schank- oder Speisewirtschaft gemäß § 1 Gaststättengesetz öffnen. Es gelten dann die Vorgaben für die Gastronomie.

Greift in einem Kreis oder in einer kreisfreien Stadt die Bundesnotbremse, sind Freizeit- und Kultureinrichtungen für den Publikumsverkehr grundsätzlich zu schließen (mit Ausnahme von Spielplätzen sowie Außenbereichen von zoologischen und botanischen Gärten, wenn Besucher:innen ein maximal 24 Stunden altes Testergebnis haben).

Sind gewerbliche Angelteiche geöffnet?

Gewerbliche Angelteiche dürfen betrieben werden. Die Besucher:innenzahl ist außerhalb geschlossener Räume auf eine Person je 20 Quadratmeter begrenzt. Details sind im Hygienekonzept darzustellen. Die Kontaktdaten der Nutzer:innen sind zu erheben (sie sind für vier Wochen aufzubewahren und danach zu vernichten). Für das Angeln im gewerblichen Angelteich gelten wie für das individuelle Angeln auch die allgemeinen Kontaktbeschränkungen Weitere Informationen dazu finden Sie hier. Für den gastronomischen Betrieb gelten die Vorgaben für Gastronomie. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Dürfen gewerbliche Angelfahrten und Ausflugsschifffahrten angeboten werden?

Gewerbliche Angelfahrten und Ausflugsschifffahrten dürfen angeboten werden. Es gelten die Vorgaben für gewerblich angebotene Reiseverkehre zu touristischen Zwecken. Zu beachten ist hier insbesondere die Testpflicht, die für Gäste nur bei der Beförderung in Innenbereichen greift. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Informationen zum Sport

Die für das Sporttreiben geltenden Regelungen finden Sie hier: Informationen zum Sport

Verstöße gegen die Regeln aus der Verordnung oder den Erlassen / Bußgeldkatalog

Gibt es einen Bußgeldkatalog?

Die Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 enthält unter § 21 Ordnungswidrigkeiten auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes.

Bußgeldkatalog zur Ahndung von Verstößen im Bereich des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) in Verbindung mit der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2

Bußgeldkatalog zur Ahndung von Verstößen im Bereich des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) in Verbindung mit der Verordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Bekämpfung des Coronavirus

Verstöße gegen die Quarantäne

Verstöße gegen Quarantäneanordnungen oder Veranstaltungsverbote sind strafbewehrt. Diese werden von der Polizei verfolgt und an die Staatsanwaltschaft abgegeben. Wer seine Quarantäneauflagen missachtet oder Covid-19 vorsätzlich verbreitet, wird gemäß § 74 Infektionsschutzgesetz (IfSG) mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe oder mit Geldstrafe bestraft.

Veranstaltungen

Infos zu Veranstaltungen und Versammlungen finden Sie hier.

Gibt es Regelungen für religiöse Zusammenkünfte, Gottesdienste, Gebete oder Messen?

Sämtliche rituelle Veranstaltungen von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften sind bei einem entsprechenden Hygienekonzept gestattet. Es gelten folgende Anforderungen:

Rituelle Veranstaltungen von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften sind mit bis zu 500 Teilnehmer:innen innerhalb geschlossener Räume (also zum Beispiel in einer Kirche) und 1.000 Teilnehmer:innen außerhalb geschlossener Räume (also zum Beispiel auf dem Vorplatz einer Kirche) zulässig.

Die Anzahl der Teilnehmer:innen hängt insbesondere davon ab, ob das Abstandsgebot eingehalten werden kann. Mehr als 500 Teilnehmer:innen sind auch in einer großen Kirche wie im Lübecker Dom nicht möglich und auch außerhalb geschlossener Räume ist die Zahl von maximal 1.000 Teilnehmer:innen zwingend einzuhalten.

 Für Gottesdienste gelten folgende Regelungen:

  • Einhaltung des Abstandsgebotes,
  • während der gesamten Veranstaltung ist bei Gottesdiensten innerhalb geschlossener Räume von Besucher:innen eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (d.h. medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) zu tragen. Diese darf kurzfristig abgenommen werden, soweit dies zur Ausübung der liturgischen Handlung erforderlich ist wie z.B. bei der Entgegennahme des Abendmahls. Leiter:innen der rituellen Veranstaltung (zum Beispiel Pastor) und auch die jeweils sprechende Person müssen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Ebenfalls müssen Berufsmusiker:innen und Personen mit einem aktuellen negativen Testnachweis (max. 24 Stunden alt), vollständigen Impf- oder Genesenennachweis, während einer musikalischen Darbietung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Bei Gottesdiensten außerhalb geschlossener Räume müssen die Teilnehmer:innen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, sofern im Hygienekonzept u.a. zu erhöhten Mindestabständen und zur Anordnung der Akteur:innen (sofern mehrere Personen musizieren) Auskunft gegeben wird (s. Punkt 4).
  • Der Gemeindegesang ist innerhalb und außerhalb geschlossener Räume gestattet. Alle Teilnehmer:innen müssen während des Gesangs grundsätzlich eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Die Mund-Nasen-Bedeckung darf während des Gesangs außerhalb geschlossener Räume (nicht jedoch innerhalb) unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregelungen auch abgenommen werden.
  • Das Verwenden von Blasinstrumenten und musikalische Darbietungen sind nur zulässig, wenn im Hygienekonzept die Vorgaben zu erhöhten Mindestabständen, zur Reinigung und Desinfektion gemeinsam genutzter Gegenstände, zum Umgang mit Kondenswasser bei Blasinstrumenten, zur Eindämmung der Aerosolausbreitung bei Blasinstrumenten und zur Anordnung der Akteur:innen zueinander beachtet werden.
  • Einhaltung der Husten- und Niesetikette,
  • Möglichkeit zum Waschen oder Desinfizieren der Hände,
  • an allen Eingängen deutlich sichtbare Aushänge,
  • für die sanitären Gemeinschaftseinrichtungen gelten die allgemeinen Vorgaben für Veranstaltungen. Enge Begegnungen ohne Einhaltung des Abstandsgebotes sind in Toiletten unbedingt zu vermeiden. Die Veranstalterin oder der Veranstalter erstellt ein Hygienekonzept.
  • Die Kontaktdaten der Teilnehmer:innen sind spätestens bei Beginn der rituellen Veranstaltung zu erheben, für vier Wochen aufzubewahren und anschließend zu vernichten.

Alternativ kann vom Abstandsgebot abgewichen werden (Schachbrettmuster), wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Nicht mehr als die Hälfte der zur Verfügung stehenden Sitzplätze werden besetzt.
  • Die Sitzplätze vor und hinter jedem:r Teilnehmer:in werden nicht oder nur im Rahmen der geltenden Kontaktbeschränkungen besetzt.
  • Alle Teilnehmer:innen haben eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (h. medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) zu tragen.
  • Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ist dies nur zulässig und möglich, wenn ausschließlich getestete (max. 24 Stunden altes Testergebnis), genesene und geimpfte Personen mit einem entsprechenden Nachweis teilnehmen. Für weitere Informationen dazu siehe "Genesen/Getestet/Geimpft".

Für Bestattungen sowie Trauerfeiern auf Friedhöfen und in Bestattungsunternehmen gelten die Vorgaben entsprechend. Es können also höchstens 1.000 Personen außerhalb geschlossener Räume und höchstens 500 Personen innerhalb geschlossener  Räume teilnehmen. Vollständig geimpfte (mindestens 14 Tage Abstand zur letzten erforderlichen Einzelimpfung) und genesene Personen zählen nicht mit, wobei sich eine Begrenzung der Teilnehmer:innenzahl aufgrund der räumlichen Kapazitäten ergibt, damit insbesondere Abstände eingehalten werden können. Hierbei sind auch vollständig Geimpfte und Genesene zu berücksichtigen. 

Zur Trauerfeier gehört die eigentliche Zeremonie, nicht aber eine anschließende Bewirtung. Für weitere Informationen siehe "Welche Regelungen gelten für Bestattungen?"

Dürfen Chorproben stattfinden und Blasinstrumente gespielt werden?

Chorproben, die keinen beruflichen Zwecken oder Prüfungszwecken dienen, dürfen innerhalb und außerhalb geschlossener Räume stattfinden. Die Proben dürfen im Stehen und Sitzen stattfinden. Bei allen Chorproben ist ein Hygienekonzept zu erstellen und die Kontaktdaten sind zu erheben. Die üblichen Abstandsregeln sind einzuhalten. Die Zahl der Teilnehmenden ist abhängig davon, ob es feste Sitzplätze gibt oder nicht. Es gelten folgende Voraussetzungen:

Innerhalb geschlossener Räume:

  • Es dürfen nur Personen teilnehmen, die über ein maximal 24 Stunden altes negatives Testergebnis verfügen, vollständig geimpft oder genesen sind. Es ist jeweils ein Nachweis zu erbringen. Für weitere Informationen siehe "Getestet/Genesen/Geimpft"
  • Haben die Teilnehmenden an der Chorprobe keine festen Plätze, dürfen maximal 125 Personen teilnehmen. Es darf im Sitzen oder Stehen gesungen werden.
  • Haben die Teilnehmenden der Chorprobe und die Musizierenden feste Plätze, dürfen maximal 500 Personen teilnehmen. Alle Teilnehmer:innen müssen sich auf einem festen Sitzplatz oder vor ihrem festen Sitzplatz befinden und dürfen diesen höchstens kurzzeitig verlassen. Es darf im Stehen (also vor dem Sitzplatz stehend) oder Sitzen gesungen/bzw. musiziert werden.
  • Grundsätzlich ist beim Singen oder Musizieren innerhalb geschlossener Räume eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (d. h. eine medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) zu tragen. Die Teilnehmer:innen müssen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn ein Hygienekonzept erstellt wird, in dem zu erhöhten Mindestabständen, der Reinigung und Desinfektion gemeinsam genutzter Gegenstände und der Anordnung der Akteur:innen zueinander Auskunft gegeben wird. Wenn Publikum anwesend ist, darf nur dann keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, sofern alle Personen, die musizieren, über ein aktuelles negatives Testergebnis verfügen (oder über einen Impf- oder Genesenennachweis).

    Die gleichen Vorgaben gelten beim Gebrauch von Blasinstrumenten innerhalb geschlossener Räume, wobei im Hygienekonzept zusätzlich auf den Umgang mit Kondenswasser und die Eindämmung der Aerosolausbreitung eingegangen werden muss.

Außerhalb geschlossener Räume:

  • Auch beim Singen und Musizieren außerhalb geschlossener Räume ist die Zahl der Teilnehmenden abhängig davon, ob es feste Plätze gibt oder nicht.
  • Haben die Teilnehmenden an der Chor- oder Orchesterprobe im Freien keine festen Plätze, dürfen maximal 250 Personen teilnehmen. Es darf im Stehen oder Sitzen gesungen/musiziert werden. Es ist von den Singenden bzw. Musizierenden eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
  • Haben die Teilnehmenden der Chorprobe und die Musizierenden im Freien feste Plätze, dürfen maximal 1000 Personen teilnehmen. Alle Teilnehmer:innen müssen sich auf einem festen Sitzplatz oder vor ihrem festen Sitzplatz befinden und dürfen diesen höchstens kurzzeitig verlassen. Es darf im Stehen (also vor dem Stuhl stehend) oder Sitzen gesungen bzw. musiziert werden. Am festen Platz muss keine Mund-Nasen Bedeckung getragen werden. Falls der Mindestabstand durch die Sitzordnung nicht gewährleistet wird, muss eine Mund-Nasen-Maske getragen werden.
  • Die Teilnehmer:innen benötigen keinen negativen Test.

Für mehr Informationen und zu weiteren Ausnahmen siehe: Ausbildung und außerschulische Bildungseinrichtungen

Sind Hundeschulen geöffnet?

Ja, Hundeschulen sind geöffnet. Es gelten folgende Bestimmungen:

  • Es ist ein Hygienekonzept zu erstellen und die Kontaktdaten sind zu erheben (sie sind für vier Wochen aufzubewahren und anschließend zu vernichten).
  • Alle Teilnehmer:innen tragen sowohl innerhalb als auch außerhalb geschlossener Räume eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (d.h. eine medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94), außer es handelt sich um Einzelunterricht. Der Unterricht ist innerhalb geschlossener Räume mit bis zu 125 Personen einschließlich der Trainer:innen zulässig. Es dürfen nur Personen teilnehmen, die über ein aktuelles Testergebnis (maximal 24 Std. alt) verfügen. Personen, die vollständig geimpft (mindestens 14 Tage Abstand zur letzten erforderlichen Impfung) oder genesen sind, müssen keinen Test vorlegen. Weitere Informationen siehe auch: "Welche Erleichterungen und Ausnahmen gelten für entsprechend geimpfte, genesene und getestete Personen?".
  • Darüber hinaus ist Unterricht außerhalb geschlossener Räume kontaktfrei mit bis zu 250 Personen zulässig. Die Teilnehmer:innen benötigen keinen negativen Test.
  • Bei der jeweils zulässigen Teilnehmer:innenhöchstanzahl werden auch vollständig geimpfte oder genesene Personen mitgezählt.

Wird der Schwellenwert in einem Kreis oder in einer kreisfreien Stadt von 165 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner:innen an drei aufeinander folgenden Tagen überschritten, ist Präsenzunterricht und damit auch die Hundeausbildung nicht erlaubt.

Dürfen Volkshochschulen, Musikschulen und Bildungseinrichtungen öffnen?

In Volkshochschulen, Musikschulen und anderen Bildungseinrichtungen ist Unterricht in Präsenz möglich. Es gelten die allgemeinen Vorschriften für Veranstaltungen. Maßgeblich ist der Charakter der Veranstaltung.

Für ausführliche Informationen siehe: "Ausbildung und außerschulische Bildungseinrichtungen"

Fragen und Antworten zum Thema Veranstaltungen

Informationen zu Chorproben / Singen / Musikveranstaltungen.

Zusammenkünfte von weniger als drei Personen stellen keine Veranstaltung dar. Für Einzelunterricht gelten dementsprechend die allgemeinen Regelungen der Corona-Bekämpfungsverordnung, d.h. ein Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten (Abstandsgebot), eine Mund-Nasen-Bedeckung muss nicht getragen werden.

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt ebenfalls nicht für studienvorbreitende Ausbildung an den öffentlichen Musikschulen und Proben von Auswahlensembles des Landesmusikrates.

Fahrschulen

Für Fahrschulen und Berufskraftfahrerweiterbildungsstätten gelten die Regelungen für Außerschulische Bildungseinrichtungen.

Welche Bestimmungen gelten für Einreisen aus dem Ausland und aus einem ausländischen Risikogebiet nach Schleswig-Holstein?  

Für die Ein- und Rückreise aus ausländischen Risikogebieten nach Schleswig-Holstein gibt es bundeseinheitliche Regelungen, die auch in Schleswig-Holstein gelten. Dazu erhalten Sie hier weitere Informationen.

Informationen zur Ein- und Rückreise nach Dänemark finden Sie unter https://en.coronasmitte.dk/.

Informationen zu Testmöglichkeiten finden Sie hier.

Sind Busreisen zu Ausflugszwecken derzeit erlaubt?

Ja. Gewerblich angebotene Reiseverkehre zu touristischen Zwecken sind zulässig. Im Innenbereich des Verkehrsmittels (nicht jedoch in Außenbereichen) dürfen nur Kund:innen befördert werden, die ein maximal 24 Stunden altes negatives Testergebnis vorlegen können (gilt nicht für Kinder unter sechs Jahren), vollständig geimpft (mindestens 14 Tage Abstand zur letzten erforderlichen Einzelimpfung) oder genesen sind. (Mehr Informationen dazu finden Sie hier). Kund:innen haben eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (d.h. eine medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) zu tragen. Mindestabstände sind nach Möglichkeit einzuhalten und sollten erst unterschritten werden, wenn wegen Belegung im ganzen Verkehrsmittel die Unterschreitung des Mindestabstandes notwendig wird. Betreiber:innen haben ein Hygienekonzept zu erstellen und die Kontaktdaten zu erheben. Reiseverkehre, die Schleswig-Holstein nur durchqueren und bei denen die Kund:innen das Verkehrsmittel nicht verlassen, werden von diesen Vorgaben nicht erfasst.

Sind Kreuzfahrten erlaubt?

Ja, Kreuzfahrten sind erlaubt. Es dürfen jedoch nur Gäste befördert werden, die bei erstmaliger Ankunft auf dem Schiff in Schleswig-Holstein über ein maximal 48 Stunden altes negatives Testergebnis verfügen, vollständig geimpft (mindestens 14 Tage Abstand zur letzten erforderlichen Einzelimpfung) oder genesen sind. Es gelten hier die Bestimmungen für Beherbergungsbetriebe. Dementsprechend ist auch ein Hygienekonzept zu erstellen. Für Veranstaltungen auf den Schiffen gelten die Bestimmungen für Veranstaltungen. Für das gastronomische Angebot gelten die Vorgaben für die Gastronomie (zu beachten sind auch hier die Testpflichten). Für Freizeit- und Sportangebote gelten ebenfalls die hier genannten Vorgaben. Zu beachten ist, dass die genannten Bestimmungen nur gelten, wenn sich das Kreuzfahrtschiff auf schleswig-holsteinischem Landesgebiet einschließlich seiner Gewässer befindet.

Sind Flugreisen und Rundflüge erlaubt?

Flugreisen und Rundflüge sind als Reiseverkehre zu touristischen Zwecken wieder erlaubt. Siehe auch "Sind Busreisen zu Ausflugszwecken derzeit erlaubt?"

Bei Fragen rund um das Thema Coronavirus

Wir erhalten zurzeit viele Anfragen. Bitte haben Sie Verständnis, wenn die Beantwortung Ihrer Frage etwas länger dauert. Auch die Telefonleitungen sind derzeit voll ausgelastet, deshalb kann es zu längeren Wartezeiten kommen.

Tel Bürgertelefon des Landes Schleswig-Holstein: 0431 / 797 000 01
(werktags von 8-20 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 8-16.30 Uhr)

Mail E-Mail-Postfach: corona@lr.landsh.de

Tel Ärztlicher Bereitschaftsdienst Nur medizinische Anfragen! 116 117

Tel Videotelefon in Gebärdensprache: Zur Videotelefonie