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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Freizeit und Tourismus

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Touristische Beherbergung und Camping

Zurzeit dürfen in Schleswig-Holstein keine Gäste zu touristischen und anderen privaten Zwecken beherbergt werden. Es gelten nur die untenstehenden Ausnahmen.

Das Beherbergungsverbot gilt für

  • Hotels, privat und gewerblich vermietete Ferienhäuser, Pensionen und Ferienwohnungen,
  • Wohnmobilstellplätze und Campingplätze,
  • Jugendfreizeiteinrichtungen, Jugendbildungseinrichtungen, Jugendherbergen, Schullandheime und vergleichbare Einrichtungen.

Ausnahmen gelten für Übernachtungen aus

  • beruflichen Gründen (z.B. Dienstreisen, Fortbildungen),
  • zwingende sozial-ethischen Gründe (dazu zählen Wahrnehmung eines gemeinsamen Sorgerechts, Bestattungen und Sterbebegleitung, Hochzeiten zählen ausdrücklich nicht dazu),
  • medizinisch veranlassten Gründen (eigene medizinische Behandlung oder Begleitung eines Kindes unter 14 Jahren bei einem Krankenhausaufenthalt)

Dazu ist eine schriftliche Bestätigung nötig, die Sie dem Gastgeber vorlegen müssen. Der Gast begeht eine Ordnungswidrigkeit, wenn er falsche Angaben macht. Der Gastgeber (z.B. Hotelier) begeht eine Ordnungswidrigkeit, wenn er aus anderen als den oben genannten Zwecken Gäste beherbergt oder seiner Pflicht zur Prüfung nicht nachkommt.

Übernachtungsgäste dürfen bewirtet werden, also beispielsweise Frühstück und Abendessen einnehmen. Der Ausschank und der Verzehr alkoholhaltiger Getränke ist in der Zeit zwischen 21 Uhr und 6 Uhr unzulässig.

Wie sind die Regelungen für Campingplätze, Wohnmobil-Stellplätze und Bootsliegeplätze?

Grundsätzlich dürfen auch auf Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen keine Gäste zu touristischen und anderen privaten Zwecken beherbergt werden.

Kurzaufenthalte mit selbstgenutzten Wohnwagen oder Booten oder deren wochenweise gewerbliche Vermietung unterliegen explizit dem Beherbergungsverbot und sind nicht erlaubt.

Vom Beherbergungsverbot ausgenommen sind lediglich Dauermietverhältnisse von mindestens fünf Monaten. Dies gilt auch für Bootseigner:innen, die für eine ganze Saison einen Stell- bzw. Liegeplatz gemietet haben.

Eine Ausnahme gilt zudem bei Überführung des Bootes vom Winterlager zum Saisonliegeplatz: Nur wenn die Strecke nicht an einem Tag bewältigt werden kann, ist ausnahmsweise die Zwischenübernachtung in einem Sportboothafen im eigenen Boot gestattet.

Wie sind die Regelungen für Zweitwohnungen?

Das Verbot der Beherbergung gilt nicht für Eigentümer von Zweitwohnungen, sofern sie diese selbst nutzen oder unentgeltlich im Bekannten- oder Familienkreis zur Verfügung stellen. Das gleiche gilt für Mieter von Zweitwohnungen, die diese auf Grundlage von langfristig abgeschlossenen Mietverträgen selbst nutzen.

Allerdings sollte derzeit auf nicht notwendige private Reisen verzichtet werden. Nutzer:innen von Zweitwohnungen sollten vor Reiseantritt also überdenken, ob ihre Reise unbedingt erforderlich ist.

Entstehen Kosten für die Stornierung einer touristischen Unterkunft?

Für die Dauer des Beherbergungsverbotes ändern sich die Stornobedingungen für Gäste und Gastgeber. Aufgrund der unterschiedlichsten Situationen und vertraglichen Regelungen gibt es hierzu keine allgemeinverbindlichen Regelungen – Grundlage ist der jeweilige Vertrag zwischen Gast und Gastgeber. Damit handelt es sich um eine privatrechtliche Angelegenheit, zu der das Land keine konkrete Stellungnahme abgeben kann.

Es ist empfehlenswert, die Vertragsbedingungen zu prüfen und sich mit dem Gastgeber in Verbindung zu setzen, um eine einvernehmliche Lösung anzustreben (z.B. eine Verschiebung des Buchungszeitraumes).

Einen Überblick über unterschiedliche Buchungssituationen und deren rechtliche Bewertung durch den Deutschen Tourismusverband (DTV) finden Sie unter: www.deutschertourismusverband.de/service/coronavirus/faq.html

Darüber hinaus finden Sie auch auf den Seiten der Verbraucherzentrale weitere wertvolle Hinweise: www.verbraucherzentrale.sh/aerger-um-ausgefallene-reisen-musterbriefe-zur-coronakrise-46970

Welche Bestimmungen gelten für Einreisen aus dem Ausland und aus einem ausländischen Risikogebiet nach Schleswig-Holstein?  

Personen, die aus dem Ausland nach Deutschland einreisen, sollten sich vor Reiseantritt online auf der Seite des RKI informieren, ob das Land, in dem sie sich befinden, aktuell als Risikogebiet, Hochinzidenzgebiet oder Virusvarianten-Gebiet eingestuft wird. Die aktuellen Risikogebiete sowie Hochinzidenz- und Virusvarianten-Gebiete des RKI sind online zu finden unter: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Wenn Sie per Flugzeug aus dem Ausland (aus jedem ausländischen Land und nicht nur aus ausländischen Risikogebieten) in die Bundesrepublik Deutschland einreisen wollen, sind Sie ab 30. März 2021 verpflichtet, dem Beförderer vor dem Abflug im Ausland einen negativen Coronatest vorzulegen. Das Testergebnis oder ärztliche Zeugnis muss auf Papier oder in einem elektronischen Dokument in deutscher, englischer oder französischer Sprache vorliegen. Sie haben das Testergebnis bei der Einreise mit sich zu führen und bei einer Grenzkontrolle auf Verlangen vorzulegen. Der zugrundeliegende Test muss den Anforderungen des Robert Koch-Instituts entsprechen, die im Internet unter https://www.rki.de/covid-19-tests veröffentlicht sind. Der Test ist von Ihnen selbst zu bezahlen. Der Beförderer kann Ihnen auch ein entsprechendes Testangebot machen. Ohne negativen Coronatest dürfen Sie nicht befördert werden. Fällt das Testergebnis positiv aus, dürfen Sie ebenfalls nicht befördert werden. Eine Isolierung ist nach den örtlichen Vorschriften auf eigene Verantwortung vorzunehmen. Von der Testpflicht vor Abflug befreit sind Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter per Flugzeug transportieren (dies gilt nicht, wenn sie typische Symptome einer Coronavirus-Infektion haben).

Testpflichten aus anderen Gründen gelten neben der Testpflicht vor Einreise per Flugzeug in die Bundesrepublik Deutschland weiterhin. Dazu erhalten Sie nachfolgend weitere Informationen.

Wie läuft das Anmeldeverfahren vor der Einreise aus einem ausländischen Risikogebiet?

Reisen Sie aus einem ausländischen Risikogebiet nach Schleswig-Holstein ein, beispielsweise als Reiserückkehrer:in oder haben sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem ausländischen Risikogebiet aufgehalten,

  • müssen Sie sich vor der Einreise unter www.einreiseanmeldung.de anmelden und die elektronische Einreiseanmeldung (DEA) nutzen. Dort hinterlassen Sie Ihre Kontaktdaten, machen Angaben zu Ihrer Reise (Aufenthaltsorte der letzten zehn Tage vor der Einreise, Datum der Einreise, genutztes Verkehrsmittel) und Ihrem Gesundheitszustand. Sie erhalten anschließend eine Bestätigung, die Sie ausgedruckt bei der Einreise bei sich zu tragen und dem Beförderer (also zum Beispiel der Fluggesellschaft) zur Überprüfung vorzulegen haben. Reisen Sie aus einem Gebiet außerhalb des Schengen-Raums ein, haben Sie die Bestätigung bei der Einreisekontrolle vorzulegen. Wenn das Verfahren der digitalen Einreiseanmeldung nicht funktioniert oder für Sie nicht möglich ist, darf eine schriftliche Ersatzanmeldung ausgefüllt werden auf dem hier abrufbaren Formblatt https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/Infoblatt/Anlage_2_Ersatzmitteilung.pdf. Das ausgefüllte Formblatt müssen Sie bei sich tragen und bei Einreisen aus Gebieten des Schengen-Raums dem Beförderer aushändigen. Reisen Sie aus einem Gebiet außerhalb des Schengen-Raums ein, müssen Sie das ausgefüllte Formblatt bei der Einreisekontrolle vorlegen und der zuständigen Behörde (Polizei, Zoll) aushändigen.
  • Auch wenn Sie unabhängig von einem Beförderer einreisen (also zum Beispiel mit Ihrem privaten PKW), haben Sie die Bestätigung der Einreiseanmeldung oder die Ersatzmitteilung ebenfalls bei sich zu tragen und bei einer Einreisekontrolle vorzulegen. Die Ersatzmitteilung ist bei der Kontrolle zudem der zuständigen Behörde auszuhändigen.
  • Grenzpendler und Grenzgänger, die mehrmals wöchentlich nach Schleswig-Holstein oder nach Dänemark einreisen, müssen die digitale Einreiseanmeldung nur einmal wöchentlich vornehmen. Das gilt auch für diejenigen Personen, die – auf nicht-beruflicher Grundlage – Dritte zu ihrer Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte bringen oder dort abholen.
  • Anmelden müssen Sie sich nicht, wenn Sie
    • durch ein Risikogebiet lediglich durchgereist sind und dort keinen Zwischenaufenthalt hatten,
    • nur zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und die Bundesrepublik Deutschland auf schnellstem Wege wieder verlassen, um die Durchreise abzuschließen
    • sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen,
    • bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren, es sei denn, Sie reisen aus einem Hochinzidenzgebiet ein. (dann wäre eine Anmeldung erforderlich)
    • Die Ausnahmen gelten sämtlich nicht, wenn das Gebiet, aus dem Sie einreisen, ein Virusvarianten-Gebiet ist.

Einreise aus einem Virusvarianten-Gebiet

Für Virusvarianten-Gebiete gilt für den Reiseverkehr nach Deutschland ein Beförderungsverbot. Das bedeutet: Beförderer, die Personen im grenzüberschreitenden Eisenbahn-, Bus-, Schiffs- oder Flugverkehr befördern, sind verpflichtet, Beförderungen aus diesen Gebieten in die Bundesrepublik Deutschland und damit auch nach Schleswig-Holstein zu unterlassen. Die aktuell ausgewiesenen Virusvarianten-Gebiete des RKI finden Sie hier: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Das Beförderungsverbot gilt nicht für Personen mit Wohnsitz und Aufenthaltsrecht in der Bundesrepublik Deutschland. Für diese Personen ist die (Wieder)-Einreise möglich, wobei diese dem Bundespolizeipräsidium durch den Beförderer mindestens drei Tage vor der geplanten Einreise in die Bundesrepublik Deutschland anzuzeigen ist. Dies gilt nicht für Beförderungen im Rahmen des öffentlichen Personennahverkehrs.

Darüber hinaus müssen diese Personen am Anmeldeverfahren teilnehmen und bereits bei der Einreise über einen negativen Corona-Test verfügen (gilt nicht für Kinder unter sechs Jahren). Der Abstrich für den Test darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise gemacht worden sein. Zudem müssen sich diese Personen für einen Zeitraum von 14 Tagen nach der Einreise in Quarantäne begeben. Von der Quarantänepflicht ausgenommen sind Durchreisende sowie Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren und sich für weniger als 72 Stunden in Schleswig-Holstein oder in einem Risikogebiet aufgehalten haben und medizinisches Personal (auch für dieses gilt aber die 72-Stunden-Regelung).  Ausgenommen sind ebenso Grenzpendler und Grenzgänger, die zur Aufrechterhaltung betrieblicher Abläufe dringend erforderlich sind und über eine entsprechende Bescheinigung ihres Arbeitgebers verfügen.

Das Beförderungsverbot gilt zudem nicht für

  • die Beförderung von Personen, die in der Bundesrepublik Deutschland lediglich in einem Transitbereich eines Verkehrsflughafens umsteigen, (es gilt aber die Anmelde- und Testpflicht, s.o.)
  • reine Post-, Fracht- oder Leertransporte,
  • die Rückführung von Luftfahrzeugen, Schiffen und Crews,
  • Transporte mit Personal im Interesse der öffentlichen Gesundheit, Ambulanzflüge und Flüge zum Transport von Transplantationsorganen sowie notwendiges Begleitpersonal,
  • Beförderungen aus dringenden humanitären Gründen,
  • Beförderungen im Auftrag der Internationalen Atomenergie-Organisation sowie der Vereinten Nationen und ihrer Organisationen.

Weitere Informationen

Informationen zur Testpflicht für Einreisende

Regelungen zur Quarantäne für Einreisende

Weitere Informationen zu Urlaub und Hotels

Informationen zur Testpflicht für Einreisende

Muss ich mich als Einreisender aus dem Ausland oder aus einem ausländischen Risikogebiet auf das Coronavirus testen lassen?

Ja. Für die Einreise aus Dänemark gelten besondere Regelungen.

Wenn Sie per Flugzeug aus dem Ausland (aus jedem Land und nicht nur aus ausländischen Risikogebieten) in die Bundesrepublik Deutschland einreisen wollen, sind Sie ab 30. März 2021 verpflichtet, dem Beförderer vor dem Abflug im Ausland einen negativen Coronatest in schriftlicher oder elektronischer Form vorzulegen (zu den Anforderungen an den Test siehe unten). Sie haben das Testergebnis bei der Einreise mit sich zu führen und bei einer Grenzkontrolle auf Verlangen vorzulegen.

Der Beförderer kann Ihnen auch ein entsprechendes Testangebot machen. Ohne negativen Coronatest dürfen Sie nicht befördert werden. Eine Isolierung ist nach den örtlichen Vorschriften auf eigene Verantwortung vorzunehmen. Fällt das Testergebnis positiv aus, dürfen Sie ebenfalls nicht befördert werden Von der Testpflicht vor Abflug befreit sind Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter per Flugzeug transportieren (dies gilt nicht, wenn sie typische Symptome einer Coronavirus-Infektion haben).

Es sind wichtige Unterschiede zu beachten, wann das Testergebnis vorliegen muss:

Reisen Sie - anders als per Flugzeug, dafür gelten die obigen Regelungen - aus einem Risikogebiet ein oder haben sich in den vergangenen zehn Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten, das kein Hochinzidenzgebiet oder Virusvarianten-Gebiet ist, benötigen Sie bei der Einreise kein negatives Testergebnis. Sie müssen aber spätestens 48 Stunden nach der Einreise einen negativen Corona-Test vorlegen können. Den Test können Sie also auch nach der Einreise machen. Dafür dürfen Sie die Quarantäne verlassen.

Reisen Sie aus einem Risikogebiet ein bzw. haben sich in den vergangenen zehn Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten, das ein Hochinzidenzgebiet oder Virusvarianten-Gebiet ist, müssen Sie bereits bei der Einreise über einen negativen Corona-Test verfügen. Der Abstrich für den Test darf höchstens 48 Stunden vor Ihrer Einreise gemacht worden sein.

  • Nutzen Sie einen Beförderer (zum Beispiel Fluggesellschaft), müssen Sie den Nachweis vor der Abreise dem Beförderer zur Überprüfung vorlegen. Zusätzlich haben Sie das Testergebnis mit sich zu führen und bei den Einreisekontrollen der zuständigen Behörde (Polizei, Zoll) vorzulegen.
  • Das Testergebnis oder ärztliche Zeugnis muss auf Papier oder in einem elektronischen Dokument in deutscher, englischer oder französischer Sprache vorliegen und ist innerhalb von zehn Tagen nach der Einreise dem zuständigen Gesundheitsamt auf Verlangen unverzüglich vorzulegen. Der zu Grunde liegende Test muss den Anforderungen des Robert Koch-Instituts entsprechen, die im Internet unter https://www.rki.de/covid-19-tests veröffentlicht sind.
  • Kinder unter sechs Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen und müssen sich nicht testen lassen, sofern bei ihnen keine Symptome vorliegen, die auf eine Infektion mit SARS CoV-2 hindeuten (Verlust des Geruchs- oder Geschmacksinns, Husten, Fieber, Schnupfen).
  • Der Test ist von Ihnen selbst zu bezahlen.

Ausnahmen: Die im Folgenden dargestellten Ausnahmen gelten nicht, wenn Sie aus einem Virusvarianten-Gebiet einreisen.

Ansonsten gilt: Sie müssen sich nicht testen lassen, wenn Sie

  1. durch ein Risikogebiet lediglich durchgereist sind und dort keinen Zwischenaufenthalt hatten,
  2. nur zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und die Bundesrepublik Deutschland auf schnellstem Wege wieder verlassen, um die Durchreise abzuschließen,
  3. beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren (bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte) (bei Einreisen aus Hochinzidenzgebieten nur bei einer Dauer von bis zu 72 Stunden)
  4. eine Ausnahme vorliegen haben, die in begründeten Einzelfällen die zuständige Behörde im Sinne des Infektionsschutzgesetzes bei Vorliegen eines triftigen Grundes erteilt hat.

Die nachfolgenden Ausnahmen gelten nicht, wenn Sie aus einem Hochinzidenzgebiet oder Virusvarianten-Gebiet eingereist sind.

Sie sind ausgenommen, wenn Sie

  1. sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen
  2. einreisen aufgrund des Besuchs von Verwandten ersten Grades, des nicht dem gleichen Hausstand angehörigen Ehegatten, Lebenspartners oder Lebensgefährten oder aufgrund eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangsrechts (bei Aufenthalten von weniger als 72 Stunden)
  3. eine Tätigkeit ausüben, die für die Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens dringend erforderlich und unabdingbar ist, und dies durch den Dienstherrn, Arbeitgeber oder Auftraggeber bescheinigt wird (bei Aufenthalten von weniger als 72 Stunden und Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte)
  4. ein hochrangiges Mitglied des diplomatischen und konsularischen Dienstes, von Volksvertretungen und Regierungen sind (bei Aufenthalten von weniger als 72 Stunden und Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte)
  5. Polizeivollzugsbeamter sind aus Staaten, die den Schengen-Besitzstand vollständig anwenden, in Ausübung Ihres Dienstes (bei Aufenthalten von weniger als 72 Stunden)
  6. eine Person nach § 54a des Infektionsschutzgesetzes sind
  7. ein Angehöriger ausländischer Streitkräfte im Sinne des NATO-Truppenstatuts, des Truppenstatuts der NATO-Partnerschaft für den Frieden (PfP-Truppenstatut) und des Truppenstatuts der Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU-Truppenstatut), die zu dienstlichen Zwecken nach Deutschland einreisen oder dorthin zurückkehren, sind.

Werden Einreisende aus ausländischen Risikogebieten prioritär getestet?

Nein. Aufgrund der aktuellen Auslastung der Laborkapazitäten für PCR-Tests auf SARS-CoV2 setzt das Land die Priorisierungsstufen der Nationalen Teststrategie um. Entsprechende Testkapazitäten sind prioritär für symptomatische Personen und für enge Kontaktpersonen zu einem bestätigten Covid-19-Fall sowie im Rahmen von Ausbruchsgeschehen zu verwenden.

Robert-Koch-Institut: Nationale Teststrategie – wer wird in Deutschland auf das Vorliegen einer SARS-CoV-2 Infektion getestet?

Ist der Test für Einreisende aus ausländischen Risikogebieten in Deutschland kostenlos?

Nein, der Test ist von Reiserückkehrer:innen selbst zu bezahlen.

Welcher Test ist für Einreisende aus ausländischen Risikogebieten vorgesehen?

Sowohl für die verpflichtende Testung vor oder nach der Einreise als auch für die Verkürzung der Quarantäne können Sie einen Antigenschnelltest oder einen PCR-Test machen. In den Fällen der Arbeitsquarantäne ist ein PCR-Test erforderlich.

Robert-Koch-Institut: Information zur Anerkennung von diagnostischen Tests auf SARS-CoV-2 bei Einreise aus einem Risikogebiet nach Deutschland

Wo kann ich mich als Reiserückkehrender testen lassen?

Es ist zu empfehlen, dass Sie dazu Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt aufsuchen. Wichtig ist, dass Sie sich vorab telefonisch dort anmelden und sich einen Termin für die Testung geben lassen. Sollte Ihr Hausarzt / Ihre Hausärztin keine Kapazitäten für eine Testung haben, können Sie sich über die telefonische Hotline des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116 117 einen Termin für eine Testung geben lassen.

Kann ich mich auch am Flughafen oder bei Einreise in einem anderen Bundesland testen lassen?

Ja, sofern dort Kapazitäten vorhanden sind.

Muss ich auch beim Test beim Hausarzt/ Hausärztin eine Reiserückkehr nachweisen?

Hier gilt, dass Sie auf Nachfrage glaubhaft machen müssen, dass Sie sich zuvor in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Dazu teilen Sie in der Regel Ihren vorherigen Aufenthaltsort mit und dokumentieren diesen beispielsweise, indem Sie Tickets, Hotelrechnungen oder Tankbelege auf Nachfrage vorlegen. Es liegt dabei in der Verantwortung jedes Einzelnen, wahrheitsgemäße Angaben zu geben. 

Ist auch ein Antigen-Test möglich?

Ja. (zu den Anforderungen siehe https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Tests.html).

Müssen auch Säuglinge verpflichtend einen Corona-Test machen lassen?

Nein. Kinder unter sechs Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen, auch wenn sie aus Hochinzidenz- oder Virusvarianz-Gebieten einreisen bzw. sich vor der Einreise dort aufgehalten haben.

Regelungen zur Quarantäne für Einreisende

Muss ich mich nach der Einreise aus einem ausländischen Risikogebiet sofort in Quarantäne begeben?

Ja, sofern auf Sie keine Ausnahmen zutreffen (siehe weiter unten) und Sie auf dem Land-, See-, oder Luftweg nach Schleswig-Holstein einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den vergangenen zehn Tagen vor Einreise in einem ausländischen Risikogebiet oder Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben, müssen Sie sich nach der Einreise unverzüglich und auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft begeben und sich für einen Zeitraum von zehn Tagen nach Ihrer Einreise ständig dort absondern (Quarantäne). Dies gilt auch, wenn Sie zunächst in ein anderes Bundesland in der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind. Sofern Sie aus einem Virusvarianten-Gebiet einreisen, gilt eine Quarantänepflicht von 14 Tagen.

Was ist während der Quarantäne zu beachten?

Während der Quarantäne sind Sie als Einreisender oder Reiserückkehrender verpflichtet, das örtliche Gesundheitsamt zu informieren, wenn typische Symptome bei Ihnen auftreten (Husten, Fieber, Schnupfen, Verlust des Geruchs- oder Geschmacksinns), die auf eine Infektion mit dem Coronavirus hindeuten. Sie müssen zudem verpflichtend einen Corona-Test machen lassen, wenn bei Ihnen zehn Tage nach der Einreise Symptome einer SARS -CoV-2-Infektion auftreten. 

Ihnen ist es im Zeitraum der Absonderung nicht gestattet, Ihre Unterkunft zu verlassen (außer für das Aufsuchen einer Testmöglichkeit, sofern Sie verpflichtend nach Einreise während der Quarantäne einen Test machen müssen oder zur Verkürzung der Quarantäne einen Test machen möchten) und Besuch von Personen zu empfangen, die nicht Ihrem Hausstand angehören.

Ist eine Verkürzung der Quarantäne möglich?

Eine Verkürzung der Quarantäne ist möglich, sofern Sie sich in den letzten zehn Tagen vor ihrer Einreise nicht in einem Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben (dann müssen Sie auf jeden Fall 14 Tage in Quarantäne bleiben). Die Verkürzung der Quarantäne ist also nur möglich, wenn die Einreise aus einem Risikogebiet oder einem Hochinzidenzgebiet erfolgt. Die Quarantäne kann durch einen negativen Corona-Test, den Sie frühestens fünf Tage nach der Einreise durchführen dürfen, verkürzt werden. Das bedeutet: Die Quarantäne ist in jedem Falle mindestens fünf Tage einzuhalten und endet frühestens ab dem fünften Tag nach der Einreise, wenn Sie über ein negatives Testergebnis verfügen. Bis zum Vorliegen des Testergebnisses gilt die Quarantänepflicht. Das Testergebnis ist für mindestens zehn Tage nach der Einreise aufzubewahren und dem zuständigen Gesundheitsamt auf Verlangen unverzüglich vorzulegen. Der verpflichtende Test vor oder kurz nach der Einreise ist für die Verkürzung der Quarantäne irrelevant. Zur Verkürzung der Quarantäne muss ein weiterer Test gemacht werden.

Sie dürfen die Quarantäne für die Durchführung eines Tests (aber ausschließlich dafür) verlassen und dafür eine Hausärztin, einen Hausarzt oder ein Testzentrum aufsuchen. Das Testergebnis (ärztliche Zeugnis) muss auf Papier oder in einem elektronischen Dokument in deutscher, englischer, dänischer oder französischer Sprache vorliegen. Sie können einen Antigen-Schnelltest oder PCR-Test machen.

Auch bei Vorliegen eines negativen Testergebnisses ist ein weiterer Test zu machen, falls innerhalb von zehn Tagen nach der Einreise Symptome auftreten, die auf eine Infektion mit dem Coronavirus hindeuten.

Wann ist die Quarantäne zu Ende?

Sofern Sie symptomfrei sind und keine anderslautende Mitteilung von Ihrem zuständigen Gesundheitsamt erhalten, endet die Quarantäne mit Ablauf des zehnten Tages nach der Einreise. Wenn Sie aus einem Virusvarianten-Gebiet einreisen, gilt abweichend eine Quarantänepflicht von 14 Tagen. Eine Verkürzung der Quarantäne ist möglich (s.o.).

Ausnahmen

Die Ausnahmen gelten nur, sofern die hier genannten Personen keine Symptome haben, die auf eine Infektion mit dem Coronavirus hindeuten (Husten, Fieber, Schnupfen, Geruchs- oder Geschmacksverlust). Mit Ausnahme von Durchreisenden haben alle Personen im Zeitraum von zehn Tagen nach der Einreise einen Corona-Test zu machen, wenn bei ihnen Symptome einer Coronavirus-Infektion auftreten.

Personen, die aus einem Virusvarianten-Gebiet einreisen oder sich in den vergangenen zehn Tagen vor der Einreise dort aufgehalten haben, müssen sich für 14 Tage in Quarantäne begeben. Die Virusvarianten-Gebiete sind ausgewiesen unter: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Die folgenden Personen sind als Einreisende aus Virusvarianten-Gebieten von der Quarantänepflicht ausgenommen:

  1. Personen, die nur zur Durchreise nach Schleswig-Holstein einreisen. Diese haben das Landesgebiet auf dem schnellsten Weg zu verlassen, um die Durchreise abzuschließen. Diese Personen müssen weder am Anmeldeverfahren teilnehmen noch einen Corona-Test machen lassen.
  2. Personen, die sich weniger als 72 Stunden in Schleswig-Holstein oder im Risikogebiet aufhalten und angemessene Schutz- und Hygienekonzepte einhalten, wenn ihre Tätigkeit für die Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens dringend erforderlich und unabdingbar ist (eine Bescheinigung vom Arbeitgeber oder Auftraggeber ist vorzulegen). Diese Personen müssen sich immer anmelden. Sie benötigen einen Corona-Test, außer bei Aufenthalt von weniger als 72 Stunden in Deutschland und gleichzeitiger Einreise nur aus einem Risikogebiet.
  3. Personen, die sich für weniger als 72 Stunden in Schleswig-Holstein oder im Risikogebiet aufhalten und beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren. (Die Pflicht zur Anmeldung entfällt bei Einreisen aus einem Risikogebiet, gilt aber bei Einreisen aus einem Hochinzidenzgebiet oder Virusvarianten-Gebiet; die Testpflicht greift nur bei Einreise aus einem Virusvarianten-Gebiet.)
  4. Grenzpendler und Grenzgänger, die zur Aufrechterhaltung betrieblicher Abläufe dringend erforderlich sind (sie müssen sich nur einmal wöchentlich anmelden und bei jeder Einreise über einen negativen Test verfügen).

Außerdem sind die folgenden Personen von der Quarantänepflicht und Testpflicht (hier gibt es Ausnahmen, s.u.) ausgenommen, sofern sie aus einem ausländischen Risikogebiet einreisen und sich zehn Tage vor ihrer Einreise nicht in einem Virus-Variantengebiet aufgehalten haben. Fast alle Personen müssen allerdings am Anmeldeverfahren teilnehmen (sofern das nicht der Fall ist, wird in der Aufzählung darauf hingewiesen). Wenn sie aus einem Hochinzidenzgebiet einreisen, gelten keine Ausnahmen von der Testpflicht. Dann müssen sie bereits bei der Einreise über einen Test verfügen. Der Abstrich für den Test darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise genommen worden sein:

  1. Personen, die sich im Rahmen des Grenzverkehrs mit Dänemark weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in das Bundesgebiet einreisen (für sie ist auch keine Anmeldung erforderlich)
  2. bei Aufenthalten von weniger als 72 Stunden in Schleswig-Holstein oder im Risikogebiet
    1. Personen, die einreisen aufgrund des Besuchs von Verwandten ersten Grades, der oder des nicht dem gleichen Hausstand angehörigen Ehegattin, Ehegatten, Lebensgefährtin oder Lebensgefährten oder eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangsrechts. Das gilt auch für Ehegattinnen, Ehegatten, Lebenspartnerinnen, Lebenspartner, Lebensgefährtinnen und Lebensgefährten dieser Personen, die allerdings spätestens 48 Stunden nach Einreise über einen negativen Corona-Test verfügen müssen,
    2. bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte hochrangige Mitglieder des diplomatischen und konsularischen Dienstes, von Volksvertretungen und Regierungen,
  3. bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren; die zwingende Notwendigkeit sowie die Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte sind durch die Arbeitgeberin oder Auftraggeberin oder den Arbeitgeber oder Auftraggeber oder die Bildungseinrichtung zu bescheinigen. Die Pflicht zur Anmeldung entfällt bei Einreisen aus einem Risikogebiet, gilt aber bei Einreisen aus einem Hochinzidenzgebiet oder Virusvarianten-Gebiet. Bei Einreisen aus einem Hochinzidenzgebiet oder Virusvarianten-Gebiet ist zudem bei Einreise ein Corona-Test vorzulegen (nicht aber bei Einreise aus einem Risikogebiet). Für Aufenthalte von bis zu 72 Stunden gelten für diese Personen andere Regelungen, s.o.

  4. Personen nach § 54a des Infektionsschutzgesetzes und

  5. Angehörige ausländischer Streitkräfte im Sinne des NATO-Truppenstatuts, des Truppenstatuts der NATO-Partnerschaft für den Frieden (PfP Truppenstatut) und des Truppenstatuts der Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU-Truppenstatut), die zu dienstlichen Zwecken nach Deutschland einreisen oder dorthin zurückkehren.

Welche Personen sind von der Quarantäne ausgenommen, müssen aber am Anmeldeverfahren teilnehmen und über einen negativen Corona-Test verfügen?

Folgende Personen sind von der Quarantänepflicht ausgenommen, sofern sie am Anmeldeverfahren teilnehmen und spätestens 48 Stunden nach der Einreise einen negativen Corona-Test vorlegen können (andere Bedingungen gelten für Grenzpendler und Grenzgänger, s.u.). Der Test kann also nach der Einreise gemacht werden, wenn die Einreise aus einem ausländischen Risikogebiet erfolgt. Die Einreisenden müssen sich bis zum Vorliegen des Testergebnisses nicht in Quarantäne begeben. Reisen die Personen aus einem ausländischen Hochinzidenzgebiet ein, muss der Test bereits bei der Einreise vorliegen. Der Abstrich für den Test darf in diesem Fall höchstens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden sein. (Für weitere Informationen siehe: "Muss ich mich als Einreisender aus einem ausländischen Risikogebiet auf das Coronavirus testen lassen?") Die Ausnahmen gelten nur, sofern sich die Personen vor ihrer Einreise nicht in einem Virus-Variantengebiet aufgehalten haben (mit einer Ausnahme bei Grenzpendlern und Grenzgängern).

  • Personen, deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung
    1. der Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens, insbesondere Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, unterstützendes medizinisches Personal und 24-Stunden-Betreuungskräfte,
    2. der öffentlichen Sicherheit und Ordnung,
    3. der Pflege diplomatischer und konsularischer Beziehungen,
    4. der Funktionsfähigkeit der Rechtspflege,
    5. der Funktionsfähigkeit von Volksvertretung, Regierung und Verwaltung des Bundes, der Länder und der Kommunen,
    6. der Funktionsfähigkeit der Organe der Europäischen Union und von internationalen Organisationen oder
    7. der Funktionsfähigkeit der Einrichtungen der Energieversorgung

unabdingbar ist; die zwingende Notwendigkeit ist durch den Dienstherrn, Arbeitgeber oder Auftraggeber zu bescheinigen,

  • Personen, die in ein Risikogebiet oder nach Schleswig-Holstein einreisen aufgrund
    1. des Besuchs von Verwandten ersten oder zweiten Grades, der oder des nicht dem gleichen Hausstand angehörigen Ehegattin, Ehegatten, Lebensgefährtin oder Lebensgefährten oder eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangsrechts, sowie Ehegattinnen, Ehegatten, Lebenspartnerinnen, Lebenspartner, Lebensgefährtinnen und Lebensgefährten dieser Personen,
    2. einer dringenden medizinischen Behandlung oder
    3. des Beistands oder zur Pflege schutz-, beziehungsweise hilfebedürftiger Personen,
    4. Polizeivollzugsbeamt:innen, die aus dem Einsatz und aus einsatzgleichen Verpflichtungen aus dem Ausland zurückkehren,
    5. Personen, die sich für bis zu fünf Tage zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich veranlasst, wegen ihrer Ausbildung oder ihres Studiums in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder in das Bundesgebiet einreisen; die zwingende Notwendigkeit ist durch die Arbeitgeberin, den Arbeitgeber, die Auftraggeberin, den Auftraggeber oder die Bildungseinrichtung zu bescheinigen,
    6. Personen, die zur Vorbereitung, Teilnahme, Durchführung und Nachbereitung internationaler Sportveranstaltungen durch das jeweilige Organisationskomitee akkreditiert werden oder von einem Bundessportfachverband zur Teilnahme an Trainings- und Lehrgangsmaßnahmen eingeladen sind, und
    7. Personen, die als Urlaubsrückkehrer aus einem Risikogebiet zurückreisen und die unmittelbar vor Rückreise in ihrem Urlaubsort einen Test mit negativem Ergebnis in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 durchgeführt haben, sofern
      1. auf Grundlage einer Vereinbarung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der betroffenen nationalen Regierung vor Ort besondere epidemiologische Vorkehrungen (Schutz- und Hygienekonzept) für einen Urlaub in diesem Risikogebiet getroffen wurden,
      2. die Infektionslage in dem jeweiligen Risikogebiet der Nichterfüllung der Verpflichtung nach § 1 Absatz 1 nicht entgegensteht und

      3. das Auswärtige Amt nicht wegen eines erhöhten Infektionsrisikos eine Reisewarnung im Internet unter der Adresse https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-und-sicherheitshinweise für die betroffene Region ausgesprochen hat,

    8. bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte Personen, die
      1. in Schleswig-Holstein ihren Wohnsitz haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung an ihre Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte in einem Risikogebiet begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren (Grenzpendler),
      2. in einem Risikogebiet ihren Wohnsitz haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung nach Schleswig-Holstein begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren (Grenzgänger);

Grenzpendler und Grenzgänger mit Dänemark müssen außerdem bei jeder Einreise über einen negativen Test verfügen und diesen auf Anforderung der zuständigen Behörde vorlegen. Das Testergebnis oder ärztliche Zeugnis darf nicht älter als 72 Stunden sein. Der Nachweis muss jeweils auf Papier oder in einem elektronischen Dokument in deutscher, englischer, französischer oder dänischer Sprache vorliegen. Der Test muss den Anforderungen des RKI entsprechen (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Tests.html). Ein Antigenschnelltest ist demzufolge möglich. Grenzpendler und Grenzgänger müssen sich nur einmal wöchentlich anmelden. Wenn Grenzpendler und Grenzgänger sich zehn Tage vor ihrer Einreise in einem Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben, müssen sie sich nach Einreise nur dann nicht in Quarantäne begeben, falls ihre Tätigkeit zur Aufrechterhaltung betrieblicher Abläufe dringend erforderlich ist und sie über eine entsprechende Bescheinigung ihres Arbeitgebers verfügen.

Regelungen zur Arbeitsquarantäne

Befreit von der Quarantäne sind Personen, die zum Zweck einer mindestens dreiwöchigen Arbeitsaufnahme in das Bundesgebiet einreisen, wenn die Staatliche Arbeitsschutzbehörde bei der Unfallkasse Nord eine Beschäftigung oder einen Einsatz unter Bedingungen, die mit einer Absonderung vergleichbar sind (Arbeitsquarantäne), bewilligt hat und solange die Personen während der ersten zehn Tage nach ihrer Einreise in unveränderten Gruppen von höchstens fünf Personen zusammen wohnen und arbeiten, von denen sämtliche Mitglieder

  1. nur innerhalb ihrer Gruppe befördert werden,
  2. keine Kontakte zu anderen Gruppen, Beschäftigten oder Dritten haben,
  3. auf dem Betriebsgelände der Arbeitgeberin oder des Arbeitsgebers oder dessen Auftraggeberin oder Auftraggebers untergebracht werden,
  4. Sanitärräume und Toiletten zur Verfügung gestellt bekommen und nur diese benutzen,
  5. das Betriebsgelände nur zur Ausübung ihrer Tätigkeit verlassen,
  6. vollständig auf dem Betriebsgelände und in der Unterkunft verpflegt werden,
  7. vor der erstmaligen Zuordnung zu einer Gruppe negativ auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 getestet werden,
  8. mindestens zweimal wöchentlich auf dem Betriebsgelände getestet werden und ein zusätzlicher Test unmittelbar vor Ablauf der Arbeitsquarantäne durchgeführt wird und
  9. überwiegend mit Arbeiten außerhalb von geschlossenen Räumen beschäftigt werden.

Wenn Maßnahmen der Arbeitgeberin oder des Arbeitgebers die Einhaltung dieser Bedingungen gewährleisten, soll die Staatliche Arbeitsschutzbehörde bei der Unfallkasse Nord auf Antrag der Arbeitgeberin oder des Arbeitgebers oder deren oder dessen Auftraggeberin oder Auftraggeber eine Arbeitsquarantäne bewilligen; sie informiert in diesem Fall die zuständige kommunale Gesundheitsbehörde. Arbeitgeberinnen, Arbeitgeber, Auftraggeberinnen und Auftraggeber, denen Arbeitsquarantäne bewilligt worden ist, dürfen keine Personen beschäftigen oder einsetzen, die nach der Quarantäneverordnung absonderungspflichtig sind. Für die Testungen sind PCR-Tests zu verwenden, Antigen-Schnelltests reichen nicht aus.

Wichtiger Hinweis: Die nachfolgenden Informationen geben Auskunft darüber, welche Regelungen bei Ein- und Rückreise nach Schleswig-Holstein gelten. Die Regelungen zur Ein- und Rückreise nach Dänemark betreffen dänisches Recht und sind hier nicht aufgeführt. Informationen dazu finden Sie unter https://en.coronasmitte.dk

Müssen sich Personen in Quarantäne begeben, die aus Dänemark als Risikogebiet nach Schleswig-Holstein einreisen oder umgekehrt von Schleswig-Holstein nach Dänemark einreisen? (zum Beispiel zum Einkaufen)

Nein, aber nur, solange Dänemark kein Virusvarianten-Gebiet ist. Im Rahmen des kleinen Grenzverkehrs sind solche Aufenthalte ohne Quarantäne möglich, wenn diese Personen nur für bis zu 24 Stunden in das Bundesgebiet oder umgekehrt nach Dänemark einreisen und sich innerhalb von zehn Tagen vor der Einreise nicht in einem Virus-Varianzgebiet aufgehalten haben. Zudem dürfen diese Personen keine Symptome haben, die auf eine Infektion mit dem Coronavirus hindeuten. Diese Personen müssen weder am Anmeldeverfahren teilnehmen noch einen Test auf das Coronavirus machen lassen (Die Test- und Anmeldepflicht gilt nur, wenn Dänemark Hochinzidenz- oder Virusvarianzgebiet ist. Die Quarantänepflicht greift wiederum nur, wenn Dänemark Virusvarianten-Gebiet ist und nicht Hochinzidenzgebiet). Personen, die in Schleswig-Holstein leben und sich in Dänemark aufgehalten haben, sind zudem verpflichtet, im Zeitraum von zehn Tagen nach der Einreise einen Test auf das Coronavirus zu machen, wenn bei ihnen Symptome auftreten, die auf eine Erkrankung mit dem Coronavirus hindeuten.

Was ist mit Menschen aus einem Risikogebiet, die nur durch Schleswig-Holstein durchfahren, um nach Dänemark zu kommen?

Eine Durchreise durch Schleswig-Holstein ohne Aufenthalt ist zulässig, soweit keine Symptome vorliegen, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 hinweisen.

Müssen sich auch Personen, die aus einem ausländischen Risikogebiet einreisen und Angehörige besuchen möchten, in Quarantäne begeben?

Nein, unter bestimmten Bedingungen sind diese Personen von der Quarantäne ausgenommen, sofern sie sich zehn Tage vor Einreise nicht in einem Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben. Bei Aufenthalten von weniger als 72 Stunden in Schleswig-Holstein oder von weniger als 72 Stunden in einem ausländischen Risikogebiet (z.B. Dänemark) sind Personen von der Quarantänepflicht ausgenommen, die einreisen oder zurückkehren

  • aufgrund des Besuchs von Verwandten ersten Grades (Kinder, Eltern, Großeltern),
  • des nicht dem gleichen Hausstand angehörigen Ehegatten oder Lebensgefährten oder Lebenspartners,
  • eines geteilten Sorgerechts oder
  • eines Umgangsrechts.
  • Diese Personen sind auch nicht verpflichtet, einen Test auf das Coronavirus vor oder kurz nach der Einreise zu machen (außer sie reisen aus einem Hochinzidenzgebiet ein). Sie müssen aber am Anmeldeverfahren teilnehmen.

Von der Ausnahme umfasst sind auch Ehegatt:innen, Lebenspartner:innen und Lebensgefährt:innen, die diese Personen begleiten. Jedoch benötigen diese Personen spätestens 48 Stunden nach Einreise einen negativen Corona-Test.

Beispiel: Ein erwachsener Mann, der in Schleswig-Holstein lebt, könnte seine Tochter, die in einem Risikogebiet in Dänemark lebt, für weniger als 72 Stunden dort besuchen, ohne anschließend in Quarantäne oder einen Corona-Test machen zu müssen (allerdings nicht, wenn es Virusvarianten-Gebiet ist). Er darf dabei auch von seiner Frau oder Lebensgefährtin begleitet werden, die ebenfalls anschließend nicht in Quarantäne muss, jedoch spätestens 48 Stunden nach Einreise einen negativen Corona-Test benötigt. Umgekehrt darf ihn auch seine Tochter für weniger als 72 Stunden zu Hause besuchen, ohne in Schleswig-Holstein in Quarantäne oder einen Corona-Test machen zu müssen. Alle Personen müssen aber am Anmeldeverfahren teilnehmen (siehe dazu "Wie läuft das Anmeldeverfahren vor der Einreise aus einem ausländischen Risikogebiet?").

Wenn diese Personen länger als 72 Stunden in Schleswig-Holstein bleiben oder sich länger als 72 Stunden in einem ausländischen Risikogebiet (z.B. Dänemark) aufgehalten haben, sind sie von der Quarantänepflicht ausgenommen, sofern sie am Anmeldeverfahren teilnehmen und spätestens 48 Stunden nach Einreise einen negativen Corona-Test vorlegen können (solange das Testergebnis nicht vorliegt, muss sich die Person nicht in Quarantäne begeben (für weitere Informationen siehe "Informationen zur Testpflicht für Einreisende"). Diese Ausnahme gilt nicht für Personen, die sich zehn Tage vor der Einreise in einem Virusvarianz-Gebiet aufgehalten haben.

Welche Regelungen gelten für die Einreise von Crewmitgliedern von Fluggesellschaften, Schiffen, Eisenbahnen und Fahrzeugen (z.B. LKW) aus Risikogebieten, Hochinzidenzgebieten und Virusvarianten-Gebieten?

Diese Personen sind von der Quarantänepflicht ausgenommen, wenn sie für weniger als 72 Stunden aus einem Risiko- oder einem Hochinzidenzgebiet oder einem Virusvarianten-Gebiet einreisen, da sie beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren. Die zwingende Notwendigkeit sowie die Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte sind durch die Arbeitgeberin oder Auftraggeberin oder den Arbeitgeber oder Auftraggeber zu bescheinigen. Wenn sie sich für weniger als 72 Stunden in Schleswig-Holstein oder im Risikogebiet aufhalten, müssen sie nur am Anmeldeverfahren teilnehmen, wenn sie aus Hochinzidenzgebieten oder Virusvarianten-Gebieten einreisen (jedoch nicht bei Einreisen aus Risikogebieten). Auch die Einreise aus einem Virusvarianten-Gebiet bleibt bei Aufenthalten von weniger als 72 Stunden ohne Quarantänepflicht möglich. Einen Corona-Test bei Einreise benötigen sie bei Aufenthalten bis 72 Stunden nur bei Einreise aus einem Virusvarianten-Gebiet (nicht jedoch bei Einreise aus einem Hochinzidenzgebiet oder Risikogebiet). Bei Einreise aus Virusvarianten-Gebieten gilt für den Reiseverkehr und für die Beförderung von Personen zudem ein Beförderungsverbot (hier gibt es Ausnahmen, siehe Coronavirus-Schutzverordnung). Möglich bleibt auch der Transport von Waren oder Gütern bei Einreise aus einem Virusvarianten-Gebiet.

Verordnung zum Schutz vor einreisebedingten Infektionsgefahren in Bezug auf neuartige Mutationen des Coronavirus SARS-CoV-2 nach Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite durch den Deutschen Bundestag vom 29. Januar 2021

Anders sind die Regelungen, wenn Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren, länger als 72 Stunden einreisen. Sie müssen sich ebenso nur bei Einreisen aus einem Hochinzidenzgebiet oder Virusvarianten-Gebiet anmelden (jedoch nicht bei Einreise aus einem Risikogebiet) und benötigen nur bei Einreise aus einem Hochinzidenzgebiet und Virusvarianten-Gebiet einen negativen Corona-Test (jedoch nicht bei Einreise aus einem Risikogebiet). Die zwingende Notwendigkeit sowie die Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte sind auch hier durch die Arbeitgeberin oder Auftraggeberin oder den Arbeitgeber oder Auftraggeber zu bescheinigen. Dies gilt jedoch dann nicht, wenn sie aus einem Virusvarianten-Gebiet einreisen. Bei einer längeren Einreise als 72 Stunden müssen sie sich dann zehn Tage in Quarantäne (14 Tage bei Einreise aus einem Virusvarianten-Gebiet) begeben und bereits bei der Einreise über einen negativen Corona-Test verfügen. Für den Reiseverkehr und die Beförderung von Personen gilt dabei ein Beförderungsverbot (s.o.).

Gilt die Quarantänepflicht auch für Menschen, die in Schleswig-Holstein ihren Wohnsitz haben und in einem ausländischen Risikogebiet beruflich tätig sind oder dort studieren (Grenzpendler)?

Für diese Personen gibt es Ausnahmen. Diese greifen aber nur, wenn das Gebiet, in das sie pendeln, kein Virusvarianten-Gebiet ist. Einzige Ausnahme sind hier Grenzpendler und Grenzgänger von und nach Dänemark, die sich zehn Tage vor ihrer Einreise in einem Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben. Diese müssen sich nach Einreise dann nicht in Quarantäne begeben, falls ihre Tätigkeit zur Aufrechterhaltung betrieblicher Abläufe dringend erforderlich ist und sie über eine entsprechende Bescheinigung ihres Arbeitgebers verfügen. Personen, die in Schleswig-Holstein ihren Wohnsitz haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder Ausbildung an ihre Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte in ein ausländisches Risikogebiet oder Hochinzidenzgebiet begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren (Grenzpendler), sind von der Quarantänepflicht ausgenommen. Diese Regelung gilt umgekehrt auch für Grenzgänger, die in einem ausländischen Risikogebiet ihren Wohnsitz haben und mindestens einmal wöchentlich an ihren Wohnsitz im Ausland zurückkehren. Diese Personen müssen sich einmal wöchentlich anmelden. Sie müssen bei jeder Einreise über einen negativen Test verfügen und diesen auf Anforderung der zuständigen Behörde vorlegen. Das Testergebnis oder ärztliche Zeugnis darf nicht älter als 72 Stunden sein. Der Nachweis muss jeweils auf Papier oder in einem elektronischen Dokument in deutscher, englischer, französischer oder dänischer Sprache vorliegen. Der Test muss den Anforderungen des RKI entsprechen (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Tests.html). Ein Antigenschnelltest ist also möglich.

Die zwingende Notwendigkeit des Grenzpendelns sowie die Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte sind durch den Arbeitgeber, Auftraggeber oder die Bildungseinrichtung zu bescheinigen.

Sind Personen von der Quarantäne ausgenommen, die aus einem ausländischen Risikogebiet einreisen und eine medizinische Behandlung benötigen?

Ja, sofern es sich um Menschen handelt, die eine dringende medizinische Behandlung benötigen und nicht aus einem Virusvarianz-Gebiet kommen. Das gilt ebenso für Menschen, die eine schutz- oder hilfebedürftige Person beistehen oder diese pflegen möchten. Diese Personen müssen aber am Anmeldeverfahren teilnehmen und spätestens 48 Stunden nach der Einreise einen negativen Corona-Test vorlegen können. Der Test kann also nach der Einreise gemacht werden. Dafür darf die Quarantäne verlassen werden. Bis das Testergebnis vorliegt, müssen sich diese Personen nicht in Quarantäne begeben.

Gibt es bei Einreise nach Schleswig-Holstein Kontrollen oder Sanktionen, wenn man sich nicht an die Vorgaben hält?

Es gibt stichprobenartige Überprüfungen (z.B. an der dänischen Grenze). Es kann ein Bußgeld verhängt werden, wenn man sich nicht an die Regelungen hält.

Bußgeldkatalog für Verstöße gegen die Corona-Regelungen zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende (PDF 85KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

Weitere Informationen zu Urlaub und Hotels

Muss man seinen gebuchten Urlaub absagen, gibt es eine Entschädigung als Folge der Anordnung?

Ob ein Urlaub abgesagt wird, ist eine individuelle Entscheidung, der Urlaubsantritt ist weiterhin grundsätzlich möglich, auch wenn vor inländischen Reisen und erst recht vor Reisen in ausländische Risikogebiete derzeit dringend abgeraten wird. Auch in Schleswig-Holstein gilt ein touristisches Beherbergungsverbot. Eine Entschädigung für ausgefallenen Urlaub gibt es nicht.

Muss ein Hotel die Kosten bei Stornierung erstatten?

Die allgemeinen privatrechtlichen Regelungen und Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind von den Verordnungen des Landes unberührt.

Müssen die Zimmer nach einer Quarantäne speziell behandelt werden?

Nein, es gelten auch weiterhin die allgemein gültigen Hygienevorgaben.

Was müssen Gäste machen, wenn sie während einer Quarantäne im Hotel erkranken?

Ein Krankheitsverdacht ergibt sich bei Auftreten von Symptomen, dann sollte umgehend telefonischer (!) Kontakt zu einem Arzt aufgenommen werden. Der Krankheitsverdacht ist meldepflichtig und muss vom Arzt auch dem zuständigen Gesundheitsamt mitgeteilt werden. Bei manifester Erkrankung gelten die allgemeinen Grundsätze der Krankenbehandlung und erforderlichenfalls kann auch eine Aufnahme ins Krankenhaus folgen. Es ist davon auszugehen, dass den Betroffenen – soweit gesundheitlich zumutbar – die Heimreise nahegelegt wird.

Welche Einrichtungen sind zurzeit geschlossen? Welche bleiben geöffnet?

Aktuell ist grundsätzlich die Öffnung aller Freizeiteinrichtungen untersagt, in denen es zu vielen oder engen Kontakten kommen kann. Bei den aufgezählten Einrichtungen sind unter Umständen viele Menschen unmittelbar miteinander in Kontakt; deshalb ist der Vermeidung von Infektionen in Abwägung zu den damit verbundenen Grundrechtsbeschränkungen ein höheres Gewicht beizumessen. Es geht darum,  mit diesen Maßnahmen zur Kontaktminimierung beizutragen und die Infektionszahlen deutlich zu verringern, um damit das Gesundheitssystem insgesamt zu entlasten.

Folgende Freizeiteinrichtungen sind vorübergehend geschlossen:

  • Diskotheken und ähnliche Einrichtungen
  • Kinos und Autokinos,
  • Freizeitparks
  • Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen (dazu zählen keine Lottoannahmestellen, die ihr Angebot als Nebensortiment in noch geöffneten Verkaufsstellen betreiben)
  • Prostitutionsstätten und Bordelle (die Erbringung sexueller Dienstleistungen mit Körperkontakt insgesamt ist untersagt)
  • Schwimm- und Spaßbäder, Saunen und Thermen.

Folgende Einrichtungen sind geöffnet:

Außenbereiche von Restaurants, Bars, Kneipen und ähnlichen Einrichtungen sind für den Publikumsverkehr geöffnet. Innenbereiche dieser Einrichtungen dürfen von Kund:innen nur für die Abholung von Speisen und Getränken und für Toilettengänge betreten werden. Der Ausschank und Verzehr alkoholischer Getränke ist von 21 bis 6 Uhr untersagt. Auch Foodtrucks/Imbissbuden dürfen öffnen, der Verzehr von Speisen und Getränken vor Ort ist gestattet.  
Welche Regelungen gelten für gastronomische Betriebe? Wo dürfen Gäste dort bewirtet werden?
Ebenfalls geöffnet bleiben dürfen Spielplätze. Hier finden Sie Informationen zu Spielplätzen.

Auch Tierparks, Wildparks, Aquarien, Angelteiche, Zoos, Strandkorbvermietungen und Botanische Gärten sind geöffnet. Ebenfalls geöffnet sind Bibliotheken, Archive und darüber hinaus Sonnenstudios. Geöffnet haben auch Museen und Gedenkstätten. Betreiber:innen haben ein Hygienekonzept zu erstellen. Die Zahl der Besucher:innen ist innerhalb geschlossener Räume auf eine Person je zehn Quadratmeter Besuchsfläche begrenzt. Wenn die zugängliche Fläche in Innenbereichen eine Größe von 800 Quadratmetern übersteigt, wird die Besucher:innenzahl für die 800 Quadratmeter übersteigende Fläche auf eine Person je 20 Quadratmeter begrenzt. In Außenbereichen gilt, dass die Zahl der Besucher:innen auf eine Person je 20 Quadratmeter begrenzt ist. Die Kontaktdaten der Besucher:innen sind zu erheben (sie sind für vier Wochen aufzubewahren und danach zu vernichten). In Bereichen, in denen mit erhöhtem Publikumsaufkommen (beispielsweise besonders attraktive Tiergehege bzw. Anlagen, Wegkreuzungen und Engstellen) gerechnet werden muss, haben die Betreiber:innen im Rahmen des Hygienekonzeptes gesonderte Regelungen für Maskenpflichten und Besucherbegrenzungen zu treffen. Dies gilt auch für den Bereich der Ein- und Ausgänge.

Soweit diese Einrichtungen dafür geeignet sind und es für sie vorteilhaft ist, empfiehlt das Land, dass die Einrichtungen Angebote zur digitalen Kontaktdatenerfassung und Kontaktnachverfolgung (Apps) freiwillig nutzen und Kund:innen es ermöglichen, ihre Kontaktdaten auf diesem digitalen Weg zu hinterlassen.

Die Landesregierung wertet jeden Mittwoch die Lagebeurteilungen der Kreise und kreisfreien Städte aus. Wird der Schwellenwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner:innen in einem Kreis oder in einer kreisfreien Stadt innerhalb von drei aufeinander folgenden Tagen zur wöchentlichen Lagebewertung am Mittwoch erreicht oder überschritten oder liegt kein nahezu vollständig eingrenzbares Ausbruchsgeschehen vor, gelten in diesen Kreisen und kreisfreien Städten für Freizeit- und Kultureinrichtungen abweichende Regelungen. Diese werden durch Allgemeinverfügungen der Kreise und kreisfreien Städte festgeschrieben. Innenbereiche aller geöffneten Freizeit- und Kultureinrichtungen (Museen, Gedenkstätten, Bibliotheken, Archive, Botanische Gärten, Tierparks, Wildparks, Aquarien, Angelteiche, Sonnenstudios und Zoos) dürfen dort von Besucher:innen nur betreten werden, wenn zuvor ein Termin reserviert wurde. Betreiber:innen haben dies vor dem Einlass der Kund:innen in geeigneter Weise zu kontrollieren.

Wird der Schwellenwert in einem Kreis oder in einer kreisfreien Stadt von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner:innen innerhalb von drei aufeinander folgenden Tagen zur wöchentlichen Lagebewertung am Mittwoch erreicht oder überschritten oder liegt kein nahezu vollständig eingrenzbares Ausbruchsgeschehen vor, erlassen die Kreise bzw. kreisfreien Städte ebenfalls zeitlich befristet Allgemeinverfügungen mit abweichenden Regelungen (diese können auch schon früher erlassen werden). Dann sind Innenbereiche von Freizeit- und Kultureinrichtungen für den Publikumsverkehr komplett zu schließen und auch die Außengastronomie ist dann nicht erlaubt.

Sind Angelteiche geöffnet?

Gewerbliche Angelteiche dürfen betrieben werden. Die Abgabe von Speisen, Getränken oder Waren außer Haus ist zulässig. Innenbereiche gastronomischer Angebote dürfen jedoch nicht von Besucher:innen betreten werden. Betreiber:innen haben ein Hygienekonzept zu erstellen. Die Besucherzahl ist außerhalb geschlossener Räume auf eine Person je 20 Quadratmeter begrenzt. Details sind im Hygienekonzept darzustellen. Die Kontaktdaten der Nutzer:innen sind zu erheben (sie sind für vier Wochen aufzubewahren und danach zu vernichten). Für das Angeln im gewerblichen Angelteich gelten die allgemeinen Kontaktbeschränkungen.

Gewerbliche Angelkutter dürfen weiterhin keine Ausfahrten anbieten. Wird der Schwellenwert in einem Kreis oder in einer kreisfreien Stadt von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner:innen innerhalb von drei aufeinander folgenden Tagen zur wöchentlichen Lagebewertung am Mittwoch erreicht oder überschritten oder liegt kein nahezu vollständig eingrenzbares Ausbruchsgeschehen vor, erlassen die Kreise bzw. kreisfreien Städte zeitlich befristet Allgemeinverfügungen mit abweichenden Regelungen (diese können auch schon früher erlassen werden). Dann sind Innenbereiche von Angelteichen für den Publikumsverkehr komplett zu schließen.

Informationen zum Sport

Die für das Sporttreiben geltenden Regelungen finden Sie hier: Informationen zum Sport

Verstöße gegen die Regeln aus der Verordnung oder den Erlassen / Bußgeldkatalog

Gibt es einen Bußgeldkatalog?

Die Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 enthält unter § 21 Ordnungswidrigkeiten auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes.

Bußgeldkatalog zur Ahndung von Verstößen im Bereich des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) in Verbindung mit der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2

Bußgeldkatalog zur Ahndung von Verstößen im Bereich des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) in Verbindung mit der Verordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Bekämpfung des Coronavirus

Verstöße gegen die Quarantäne

Verstöße gegen Quarantäneanordnungen oder Veranstaltungsverbote sind strafbewehrt. Diese werden von der Polizei verfolgt und an die Staatsanwaltschaft abgegeben. Wer seine Quarantäneauflagen missachtet oder Covid-19 vorsätzlich verbreitet, wird gemäß § 74 Infektionsschutzgesetz (IfSG) mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe oder mit Geldstrafe bestraft.

Veranstaltungen

Infos zu Veranstaltungen und Versammlungen finden Sie hier.

Gibt es Regelungen für religiöse Zusammenkünfte, Gottesdienste, Gebete oder Messen?

Sämtliche rituelle Veranstaltungen von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften sind bei einem entsprechenden Hygienekonzept gestattet. Es gelten folgende Anforderungen:

Rituelle Veranstaltungen von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften sind mit bis zu 50 Teilnehmer:innen innerhalb geschlossener Räume (also zum Beispiel in einer Kirche) und 100 Teilnehmer:innen außerhalb geschlossener Räume (also zum Beispiel auf dem Vorplatz einer Kirche) zulässig. Spätestens zwei Werktage vor Veranstaltungsbeginn muss der zuständigen Behörde das Hygienekonzept angezeigt werden. Die muss bei späteren Veranstaltungen nur dann wiederholt werden, wenn das Hygienekonzept zwischenzeitlich geändert worden ist. Veranstaltungen mit bis zu zehn Teilnehmenden sind ohne vorherige Anzeige eines Hygienekonzepts zulässig.

Der Gemeindegesang ist untersagt. Die Anzahl der Teilnehmer:innen hängt insbesondere davon ab, ob das Abstandsgebot eingehalten werden kann. Mehr als 50 Teilnehmer:innen sind auch in einer großen Kirche wie im Lübecker Dom nicht möglich und auch außerhalb geschlossener Räume ist die Zahl von maximal 100 Teilnehmer:innen zwingend einzuhalten.  Es gelten folgende Regelungen:

  • Einhaltung des Abstandsgebotes zwischen allen Teilnehmer:innen,
  • während der gesamten Veranstaltung ist eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (d.h. medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) zu tragen. Diese darf kurzfristig abgenommen werden, soweit dies zur Ausübung der liturgischen Handlung erforderlich ist wie z.B. bei der Entgegennahme des Abendmahls. Leiter:innen der rituellen Veranstaltung (zum Beispiel Pastor) müssen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
  • Einhaltung der Husten- und Niesetikette,
  • Möglichkeit zum Waschen oder Desinfizieren der Hände,
  • an allen Eingängen deutlich sichtbare Aushänge,
  • für die sanitären Gemeinschaftseinrichtungen gelten die allgemeinen Vorgaben für Veranstaltungen. Enge Begegnungen ohne Einhaltung des Abstandsgebotes sind in Toiletten unbedingt zu vermeiden. Die Veranstalterin oder der Veranstalter erstellt ein Hygienekonzept.
  • Die Kontaktdaten der Teilnehmer:innen sind spätestens bei Beginn der rituellen Veranstaltung zu erheben, für vier Wochen aufzubewahren und anschließend zu vernichten.

Für Bestattungen sowie Trauerfeiern auf Friedhöfen und in Bestattungsunternehmen gelten die Vorgaben entsprechend mit der Einschränkung, dass höchstens 25 Personen teilnehmen dürfen und zuvor kein Hygienekonzept vorgelegt werden muss.

Zur Trauerfeier gehört die eigentliche Zeremonie, nicht aber eine anschließende Bewirtung. Für weitere Informationen siehe "Welche Regelungen gelten für Bestattungen?"

Dürfen Chorproben noch stattfinden?

Chorproben dürfen nicht mehr stattfinden und sind auch für professionelle Chöre untersagt.

Dürfen Volkshochschulen, Musikschulen und Bildungseinrichtungen öffnen?

In Volkshochschulen, Musikschulen und anderen Bildungseinrichtungen ist Einzelunterricht/Einzelberatungsgespräch (ein:e Schüler:in bzw. ein:e Teilnehmer:in sowie eine Lehrkaft bzw. eine Qualifizierungs-/Coachingkraft) in Präsenz möglich (wie auch bei allen zulässigen außerschulischen Bildungsangeboten). Dies gilt auch für Musikunterricht. Bei Unterricht in Innenräumen (auch bei Gesangsunterricht) ist stets eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Kann beim Musikunterricht (zum Beispiel Unterricht mit Blasinstrumenten) keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, so ist dieser nur unter freiem Himmel zulässig. Abstands- und Hygieneregeln sind dabei zu beachten.

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt nicht für studienvorbreitende Ausbildung an den öffentlichen Musikschulen und Proben von Auswahlensembles des Landesmusikrates.

Für mehr Informationen siehe: "Ausbildung und außerschulische Bildungseinrichtungen"

Sind Hundeschulen geöffnet?

Ja, Hundeschulen sind geöffnet. Unterricht ist dort außerhalb geschlossener Räume kontaktfrei mit bis zu zehn Personen inklusive Trainer:in zulässig. Es ist ein Hygienekonzept zu erstellen und die Kontaktdaten sind zu erheben (sie sind für vier Wochen aufzubewahren und anschließend zu vernichten). Darüber hinaus ist von allen Teilnehmer:innen eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (d.h. eine medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) zu tragen, außer es handelt sich um Einzelunterricht.

Wird der Schwellenwert in einem Kreis oder in einer kreisfreien Stadt von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner:innen innerhalb von drei aufeinander folgenden Tagen zur wöchentlichen Lagebewertung am Mittwoch erreicht oder überschritten oder liegt kein nahezu vollständig eingrenzbares Ausbruchsgeschehen vor, erlassen die Kreise bzw. kreisfreien Städte zeitlich befristet Allgemeinverfügungen mit abweichenden Regelungen (diese können auch schon früher erlassen werden). Dann ist die Gruppengröße bei der Hundeausbildung auf fünf Personen begrenzt.

Sind Kreuzfahrten oder Busreisen zu Ausflugszwecken derzeit erlaubt?

Kreuzfahrten/Kreuzfahrtschiffe beschränken sich nicht auf einen Transport von einem Ort zum anderen, sondern bieten ein Gesamtpaket aus vielfältigen Leistungen wie touristische Beherbergung, Bewirtung, Unterhaltungs- und Freizeitangeboten an. Diese sind jeweils durch die aktuelle Verordnung untersagt. Aus diesem Grund ist der Betrieb von Kreuzfahrtschiffen zum Zweck von Kreuzfahrten im Gebiet des Landes Schleswig-Holstein untersagt, soweit es sich nicht um das Recht der friedlichen Durchfahrt handelt oder ein Notfall vorliegt.

Auch Busreisen zu touristischen Zwecken sind untersagt.

Informationen für Geschäftsreisende / Grenzpendler / Einreisende nach Dänemark

Für Regelungen in Hinblick auf die Quarantäne von Grenzpendler:innen siehe "Regelungen zur Quarantäne für Einreisende"

Informationen zu Einschränkungen bei der Einreise nach Dänemark stellt die dänische Regierung auf ihren Seiten bereit: Bestimmungen für die Einreise nach Dänemark (auf Englisch)

Bei Fragen rund um das Thema Coronavirus

Wir erhalten zurzeit viele Anfragen. Bitte haben Sie Verständnis, wenn die Beantwortung Ihrer Frage etwas länger dauert. Auch die Telefonleitungen sind derzeit voll ausgelastet, deshalb kann es zu längeren Wartezeiten kommen.

Tel Bürgertelefon des Landes Schleswig-Holstein: 0431 / 797 000 01
(werktags von 8-20 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 8-16.30 Uhr)

Mail E-Mail-Postfach: corona@lr.landsh.de

Tel Ärztlicher Bereitschaftsdienst Nur medizinische Anfragen! 116 117

Tel Videotelefon in Gebärdensprache: Zur Videotelefonie