Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Freizeit und Tourismus

alle öffnen

Touristische Beherbergung und Camping

Beherbergungsbetriebe dürfen unter Einhaltung bestimmter Vorgaben (unter anderem 3G-Regel) Tourist:innen aus allen Bundesländern und auch aus dem Ausland beherbergen. Die hier genannten Vorgaben gelten für sämtliche Beherbergungsbetriebe wie beispielsweise Hotels, Pensionen, Ferienhäuser, privat und gewerblich vermietete Ferienwohnungen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Jugendbildungseinrichtungen, Jugendherbergen, Schullandheime und vergleichbare Einrichtungen. Die 3G-Regel gilt nicht für Mieter:innen von Zweitwohnungen mit langfristig abgeschlossenen Mietverträgen  und Nutzer:innen von Dauercampingplätzen. Sie gelten auch nicht für Sportboothäfen. Nähere Informationen hierzu weiter unten.

Gäste haben Folgendes zu beachten:

  • 3G-Regel: Gäste dürfen grundsätzlich nur beherbergt werden, wenn sie den Beherbergungsbetrieben bei Anreise einen negativen Test-, Impf- oder Genesenennachweis vorlegen. Auch dürfen sie keine typischen Coronavirus-Symptome haben. Für Personen, die nacheinander mehrere Beherbergungsbetriebe aufsuchen (z.B. bei Rundreisen, Rundwanderungen), müssen die 3G-Anforderungen (geimpft, genesen, getestet) jeweils in jedem Beherbergungsbetrieb zu Beginn erneut nachgewiesen werden.

  • Für den Testnachweis gilt: Die Testung muss vor Reiseantritt erfolgt sein. Der Test darf also nicht im Beherbergungsbetrieb vor Ort gemacht werden. Damit wird sichergestellt, dass die Gäste bereits vor Antritt der Reise erfahren, ob sie sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Das Testergebnis darf maximal 48 Stunden alt sein (gilt bei Antigen-Schnelltests und PCR-Tests). Es kann ein Nachweis über einen Antigen-Schnelltest vorgelegt werden, der zum Beispiel in einer Teststation, in einer Apotheke, bei einem Arzt oder durch entsprechend ausgebildetes Personal in einem Betrieb gemacht wurde. Ein Selbsttest, der zum Beispiel zu Hause gemacht wurde, ist nicht zulässig. Kinder unter sieben Jahren benötigen keinen Test. Bei minderjährigen Schüler:innen reicht die Vorlage einer Bescheinigung der Schule aus, dass sie im Rahmen eines schulischen Schutzkonzepts regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden. Für die Zeit der Herbstferien gilt, dass die Bescheinigung der Schule nur in Verbindung mit einer Selbstauskunftsbescheinigung oder einer Testbescheinigung aus einer anerkannten Teststation gültig ist, die nicht älter als 72 Stunden sein darf. Zu den Anforderungen an den Test finden Sie hier weitere Informationen.

  • Vollständig Geimpfte (mindestens 14 Tage Abstand zur letzten erforderlichen Impfung) und Genesene müssen keinen negativen Test vorlegen. Hier reicht der Impfnachweis durch Vorlage eines Impfausweises oder einer Impfbescheinigung bzw. der Genesenennachweis (positives PCR-Testergebnis, das mindestens 28 Tage zurückliegt und nicht älter als 6 Monate ist). Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

  • Für Hausgäste eines Hotels und in anderen Beherbergungsbetrieben, die sich in einem räumlich abgegrenzten Bereich aufhalten, zu dem andere Gäste keinen Zutritt haben, greifen die Testpflichten aus der Gastronomie nicht. Für sie gelten lediglich die oben genannten Anforderungen. Erst wenn sie gemeinsam mit auswärtigen Gästen bewirtet werden, greifen die Vorgaben der Gastronomie. Bei Bewirtung in Innenräumen ist dann ein max. 24 Std. alter negativer Testnachweis (bei einem PCR-Test max. 48 Std.), Impf- oder Genesenennachweis vorzulegen. Weitere Informationen finden Sie hier.
  • Gäste aus dem Ausland haben die Corona-Einreiseverordnung zu beachten. Näheres finden Sie hier.

Beherbergungsbetriebe haben Folgendes zu beachten:

Die hier genannten Vorgaben gelten für sämtliche Beherbergungsbetriebe wie beispielsweise Hotels, Pensionen, Ferienhäuser, privat und gewerblich vermietete Ferienwohnungen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Jugendbildungseinrichtungen, Jugendherbergen, Schullandheime und vergleichbare Einrichtungen.

  • Es ist ein Hygienekonzept nach § 4 Coronavirus-Bekämpfungsverordnung zu erstellen.
  • Es werden nur Gäste beherbergt, die unter die 3G-Regel fallen (vollständig geimpft, genesen, getestet) und keine typischen Coronavirus-Symptome haben. Näheres dazu weiter oben. Die Kontaktdaten der Gäste sind nicht mehr zu erheben.

  • Mitarbeiter:innen, die in Bereichen mit regelmäßigem Gästekontakt eingesetzt werden, müssen entweder spätestens 72 Stunden zuvor einen negativen Corona-Test vorgelegt und die Vorlage schriftlich bestätigt haben oder eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (d.h. medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) tragen. Die Testungen dürfen in den Betrieben durchgeführt werden. Arbeitgeber:innen sind hier ohnehin verpflichtet, ihren Beschäftigten zweimal pro Woche einen Corona-Test anzubieten. Weitere Informationen dazu finden Sie hier. Die Bestätigungen über die Testungen sind von den Betreiber:innen für vier Wochen aufzubewahren und auf Verlangen dem zuständigen Gesundheitsamt vorzulegen. Vollständig Geimpfte und Genesene mit einem entsprechenden Nachweis benötigen keinen Test. Sie müssen lediglich bestätigen, dass sie einen Nachweis zu ihrem Status vorgelegt haben. Bei ihnen ist keine Kopie des Impf- oder Genesenennachweises anzufertigen.
  • Für Beherbergungsbetriebe gelten die allgemeinen Anforderungen für Einrichtungen mit Publikumsverkehr:
    • Einhaltung der Husten- und Niesetikette,
    • Möglichkeit zum Waschen oder Desinfizieren der Hände,
    • an allen Eingängen deutlich sichtbare Aushänge,
    • Toiletten und andere sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen wie Sammelumkleiden und Duschräume dürfen geöffnet werden. Bei der Bereitstellung von Toiletten ist zu gewährleisten, dass enge Begegnungen vermieden werden und leicht erreichbare Möglichkeiten zur Durchführung der Händehygiene vorhanden sind. Auch Saunen, Wellnessbereiche und vergleichbare Einrichtungen wie Whirlpools und Dampfbäder können mit einem entsprechenden Hygienekonzept geöffnet werden.
    • Auch Schwimmbäder etwa von Hotels dürfen im Innen- und Außenbereich mit einem entsprechenden Hygienekonzept genutzt werden. Für Hausgäste eines Hotels und in anderen Beherbergungsbetrieben, die sich in Innenbereichen von Saunen oder vergleichbaren Einrichtungen aufhalten, in dem sich keine externen Gäste befinden, greifen die Testpflichten aus dem Freizeitbereich nicht. Für sie gelten lediglich die oben genannten Anforderungen. Erst wenn sie gemeinsam mit auswärtigen Gästen das Schwimmbad nutzen, greifen die Vorgaben für Freizeiteinrichtungen. Dann ist ein max. 24 Std. alter negativer Testnachweis (bei einem PCR-Test max. 48 Std.), Impf- oder Genesenennachweis vorzulegen. Weitere Informationen hier.

Wie sind die Regelungen für Campingplätze, Wohnmobil-Stellplätze und Bootsliegeplätze?

Für Beherbergungen auf Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen gelten grundsätzlich die gleichen Bedingungen wie für die übrigen Beherbergungsbetriebe.

Dauercamper und Inhaber:innen von Dauerwohnmobilstellplätzen (Mietverhältnis mindestens 5 Monate) sowie Sportboothäfen sind von den Testverpflichtungen ausgenommen. Ansonsten gelten die Regelungen für Beherbergungsbetriebe.

Wie sind die Regelungen für Zweitwohnungen?

Zweitwohnungen, die von ihren Eigentümer:innen als eigene Häuslichkeit genutzt werden, stellen keinen Beherbergungsbetrieb dar. Das gleiche gilt für Mieter:innen von Zweitwohnungen, die ihre Zweitwohnung auf Grundlage von langfristig abgeschlossenen Mietverträgen selbst nutzen.

Ansonsten gelten die Regelungen für Beherbergungsbetriebe.

Was ist bei einem positiven Coronatest im Urlaub zu beachten?

Grundsätzlich gilt, dass Sie sich vor dem Reiseantritt testen lassen müssen und den Beherbergungsbetrieben bei Anreise einen negativen Testnachweis (maximal 48 Stunden alt) vorlegen müssen (gilt nicht für vollständig Geimpfte und Genesene, die nur einen Nachweis vorlegen müssen). Weitere Informationen dazu finden Sie weiter oben.

Wenn Sie im Urlaub positiv auf SARS-CoV-2 getestet werden (egal ob Selbsttest, Antigentest oder PCR-Test), müssen Sie sich unverzüglich auf direktem Weg in Ihre Häuslichkeit begeben, dort bleiben und sich beim zuständigen Gesundheitsamt melden. Als Häuslichkeit zählt während des Urlaubs auch die Ferienwohnung/ das Ferienhaus oder das Hotel. Ein positiver Antigentest muss unverzüglich durch eine molekularbiologische Untersuchung (PCR-Test) in einem Testzentrum, einer Teststation oder bei einem Arzt bestätigt werden. Bis dahin sollte Ihnen durch das Hotel bzw. durch Ihren Vermieter die Möglichkeit gegeben werden, in Ihrer Unterkunft zu bleiben.

Für weitere Informationen zur Absonderung siehe: "Was ist bei einer Absonderung (Isolation oder Quarantäne) zu beachten?". Bei einer Absonderung in einem Hotel sind zusätzlich die Hygienepläne der Hotels zu beachten. Wie Sie eine angeordnete Absonderung vor Ort umsetzen, müssen mit dem Hotel bzw. dem Ferienhausvermieter im Einzelfall (ggf. durch den Mietvertrag als eigenem Passus) und gegebenenfalls unter Hinzuziehung des Gesundheitsamtes klären. Eine pauschale Regelung für alle gibt es nicht, es müssen immer die Möglichkeiten vor Ort in Betracht gezogen werden.

Sind Sie als Mieter:in mit einem eigenen PKW vor Ort, haben Sie die Möglichkeit, mit diesem nach Hause zu fahren, um sich dort in häusliche Absonderung zu begeben. Öffentliche Personenverkehrsmittel (Bus, Bahn, Fähre, Flugzeug) dürfen nicht für die Heimreise genutzt werden.

Wenn die Absonderung länger dauert als der Urlaub, fallen weitere Beherbergungskosten an, die von den Urlauber:innen selbst zu tragen sind.

Müssen die Zimmer nach einer Quarantäne speziell behandelt werden?

Nein, es gelten auch weiterhin die allgemein gültigen Hygienevorgaben.

Was müssen Gäste tun, wenn sie während einer Quarantäne im Hotel erkranken?

Ein Krankheitsverdacht ergibt sich bei Auftreten von Symptomen, dann sollte umgehend telefonischer (!) Kontakt zu einem Arzt aufgenommen werden. Der Krankheitsverdacht ist meldepflichtig und muss vom Arzt auch dem zuständigen Gesundheitsamt mitgeteilt werden. Bei manifester Erkrankung gelten die allgemeinen Grundsätze der Krankenbehandlung und erforderlichenfalls kann auch eine Aufnahme ins Krankenhaus folgen. Es ist davon auszugehen, dass den Betroffenen – soweit gesundheitlich zumutbar – die Heimreise nahegelegt wird.

Unter welchen Bedingungen sind Freizeit- und Kultureinrichtungen geöffnet?

Freizeit- und Kultureinrichtungen sind unter bestimmten Auflagen geöffnet.

Besucher:innen haben innerhalb geschlossener Räume Folgendes zu beachten:

  • Innerhalb geschlossener Räume (nicht aber außerhalb) greift in Freizeit- und Kultureinrichtungen die 3G-Regel: Zutritt haben also grundsätzlich nur vollständig geimpfte, genesene und negativ getestete Personen (max. 24. Std. alter Antigen-Schnelltest, max. 48. Std. alter PCR-Test) mit einem entsprechenden Nachweis. Auch dürfen diese Personen keine typischen Coronavirus-Symptome haben. Kinder unter sieben Jahren benötigen keinen Test. Bei minderjährigen Schüler:innen reicht die Vorlage einer Bescheinigung der Schule aus, dass sie im Rahmen eines schulischen Schutzkonzepts regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden. Für die Zeit der Herbstferien gilt, dass die Bescheinigung der Schule nur in Verbindung mit einer Selbstauskunftsbescheinigung oder einer Testbescheinigung aus einer anerkannten Teststation gültig ist, die nicht älter als 72 Stunden sein darf. Weitere Informationen dazu hier. Ausnahme: Für die Nutzung von Bibliotheken und Archiven wird kein Test-, Impf- oder Genesenennachweis benötigt. Dort haben Besucher:innen und Beschäftigte in Bereichen mit Publikumsverkehr weiterhin eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (d.h. medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) zu tragen.

  • Sonnenstudios gelten als Freizeiteinrichtungen. Hier ist insbesondere die 3G-Regel zu beachten. Weitere Informationen dazu hier.

Betreiber:innen von Freizeiteinrichtungen haben Folgendes zu beachten:

  • Betreiber:innen haben ein Hygienekonzept zu erstellen.
  • In Bereichen, in denen mit erhöhtem Publikumsaufkommen (beispielsweise besonders attraktive Tiergehege beziehungsweise Anlagen, Wegkreuzungen und Engstellen) gerechnet werden muss, sind die Betreiber:innen im Rahmen des Hygienekonzeptes aufgefordert, gesonderte Regelungen zu treffen, um enge Begegnungen von Besucher:innen zu vermeiden. Dies gilt auch für den Bereich der Ein- und Ausgänge.
  • Kontaktdaten der Gäste sind nicht mehr zu erheben.

Für Veranstaltungen in diesen Einrichtungen gelten die Regelungen zu Veranstaltungen. So richten sich Kinovorführungen oder Theatervorstellungen nach den Vorschriften über Veranstaltungen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Auch Saunen, Wellnessbereiche und vergleichbare Einrichtungen wie Whirlpools und Dampfbäder können mit einem entsprechenden Hygienekonzept geöffnet werden. In diesen Einrichtungen greift in Innenbereichen ebenfalls die 3G-Regel (s.o.). Schwimm-, Spaß- und Freibäder dürfen im Innen- und Außenbereich genutzt werden. Auch hier gilt in Innenbereichen die 3G-Regel. Für weitere Informationen siehe "Welche Regeln gelten für das Sporttreiben?"
Toiletten und andere sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen wie Sammelumkleiden und Duschräume dürfen geöffnet werden. Bei der Bereitstellung von Toiletten ist zu gewährleisten, dass enge Begegnungen vermieden werden und leicht erreichbare Möglichkeiten zur Durchführung der Händehygiene vorhanden sind.

Dürfen gewerbliche Angelfahrten und Ausflugsschifffahrten angeboten werden?

Ja. Es gelten die Vorgaben für gewerblich angebotene Reiseverkehre zu touristischen Zwecken. Zu beachten ist insbesondere die 3G-Regel bei der Beförderung in Innenbereichen.

Informationen zum Sport

Die für das Sporttreiben geltenden Regelungen finden Sie hier: Informationen zum Sport

Verstöße gegen die Regeln aus der Verordnung oder den Erlassen / Bußgeldkatalog

Gibt es einen Bußgeldkatalog?

Die Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 enthält unter § 21 Ordnungswidrigkeiten auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes.

Bußgeldkatalog zur Ahndung von Verstößen im Bereich des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) in Verbindung mit der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2

Bußgeldkatalog zur Ahndung von Verstößen im Bereich des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) in Verbindung mit der Verordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Bekämpfung des Coronavirus

Verstöße gegen die Quarantäne

Verstöße gegen Quarantäneanordnungen oder Veranstaltungsverbote sind strafbewehrt. Diese werden von der Polizei verfolgt und an die Staatsanwaltschaft abgegeben. Wer seine Quarantäneauflagen missachtet oder Covid-19 vorsätzlich verbreitet, wird gemäß § 74 Infektionsschutzgesetz (IfSG) mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe oder mit Geldstrafe bestraft.

Veranstaltungen

Infos zu Veranstaltungen und Versammlungen finden Sie hier.

Gibt es Regelungen für religiöse Zusammenkünfte, Gottesdienste, Gebete oder Messen?

Sämtliche rituelle Veranstaltungen von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften sind bei einem entsprechenden Hygienekonzept gestattet. Im Hygienekonzept gelten folgende Anforderungen:

  • Einhaltung der Husten- und Niesetikette
  • Möglichkeit zum Waschen oder Desinfizieren der Hände,
  • an allen Eingängen deutlich sichtbare Aushänge,
  • für die sanitären Gemeinschaftseinrichtungen gelten die allgemeinen Vorgaben für Einrichtungen mit Publikumsverkehr. Enge Begegnungen in den sanitären Einrichtungen sind zu vermeiden.

Darüber hinaus gelten für Gottesdienste innerhalb geschlossener Räume grundsätzlich folgende Anforderungen:

  1. Die Veranstalter:innen haben zu gewährleisten, dass
    1. nicht mehr als die Hälfte der zur Verfügung stehenden Sitzplätze werden besetzt (Schachbrettmuster)
    2. Die Sitzplätze vor und hinter jedem:r Teilnehmer:in nicht oder nur mit einander nahestehenden Personen besetzt werden
    3. Teilnehmer:innen, die sich nicht auf ihrem Sitzplatz befinden, eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (d.h. medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) tragen.
  2. Während des Gemeindegesangs ist innerhalb geschlossener Räume von allen Teilnehmer:innen eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt nicht, wenn alle Teilnehmer:innen einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten, die keine Familien- oder Haushaltsangehörigen oder andere nahestehende Personen sind. Die Pflicht gilt ebenfalls nicht für andere musikalische Darbietungen wie z.B. von Chören. Chören wird dringend empfohlen, die 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet) zu erfüllen.

Diese Anforderungen (1 und 2) gelten nicht, wenn ausschließlich Personen teilnehmen, die entweder vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet sind (höchstens 24 Stunden alter Antigen-Schnelltest oder 48 Stunden alter PCR-Test) und darüber einen Nachweis vorlegen. Auch dürfen diese Personen keine typischen Coronavirus-Symptome haben. Kinder unter sieben Jahren benötigen keinen Test. Bei minderjährigen Schüler:innen reicht die Vorlage einer Bescheinigung der Schule aus, dass sie im Rahmen eines schulischen Schutzkonzepts regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden. Für die Zeit der Herbstferien gilt, dass die Bescheinigung der Schule nur in Verbindung mit einer Selbstauskunftsbescheinigung oder einer Testbescheinigung aus einer anerkannten Teststation gültig ist, die nicht älter als 72 Stunden sein darf. Für weitere Informationen siehe "Genesen/Getestet/Geimpft". Das Schachbrettmuster muss also nicht eingehalten werden und es müssen auch während des Gesangs keine Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden, sofern die 3G-Regel überprüft und von allen Teilnehmer:innen eingehalten wird. Für Gottesdienste außerhalb geschlossener Räume gelten diese Vorgaben (1 und 2) und die 3G-Regel nicht.

Für Bestattungen sowie Trauerfeiern auf Friedhöfen und in Bestattungsunternehmen gelten die Vorgaben entsprechend.

Zur Trauerfeier gehört die eigentliche Zeremonie, nicht aber eine anschließende Bewirtung. Für weitere Informationen siehe "Welche Regelungen gelten für Bestattungen?"

Dürfen Chorproben stattfinden und Blasinstrumente gespielt werden?

Ja. Es ist ein Hygienekonzept zu erstellen. Bei Chorproben und beim Spielen von Blasinstrumenten in geschlossenen Räumen gilt für alle Teilnehmer:innen die 3G-Regel (nach den Regeln für Veranstaltungen in Innenräumen). Zudem sind besondere Anforderungen an die Lüftung im Hygienekonzept zu berücksichtigen. Dabei ist Kohlendioxid (CO2) ein relevanter Indikator für den Luftwechsel. Die Überprüfung der Frischluftzufuhr sollte im laufenden Betrieb mittels CO2-Messung erfolgen.

Für weitere Informationen siehe "Veranstaltungen"

Straßenmusik ist erlaubt, es gelten nicht die Anforderungen für Veranstaltungen.

Für mehr Informationen und zu weiteren Ausnahmen siehe: Ausbildung und außerschulische Bildungseinrichtungen

Sind Hundeschulen geöffnet?

Ja, Hundeschulen sind geöffnet. Es gelten folgende Bestimmungen:

  • Unabhängig davon, ob die Veranstaltungen in geschlossenen Räumen oder draußen stattfinden, ist ein Hygienekonzept zu erstellen.
  • Innerhalb geschlossener Räume dürfen nur vollständig geimpfte, genesene oder negativ getestete Personen teilnehmen. Kinder unter sieben Jahren benötigen keinen Test. Bei minderjährigen Schülerinnen reicht eine Schulbescheinigung aus, wonach sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden. Für die Zeit der Herbstferien gilt, dass die Bescheinigung der Schule nur in Verbindung mit einer Selbstauskunftsbescheinigung oder einer Testbescheinigung aus einer anerkannten Teststation gültig ist, die nicht älter als 72 Stunden sein darf.
  • Zusammenkünfte von zwei Personen stellen keine Veranstaltung dar. Dies gilt auch Einzelunterricht, an dem nur die Hundehalter:in und die Trainer:in teilnehmen. Hier gelten die oben genannten Anforderungen also nicht.
  • Eine Beschränkung der Teilnehmendenhöchstanzahl gibt es nicht.
  • Im Außenbereich besteht die Testpflicht nicht.

Dürfen Volkshochschulen, Musikschulen und Bildungseinrichtungen öffnen?

In Volkshochschulen, Musikschulen und anderen Bildungseinrichtungen ist Unterricht in Präsenz möglich. Weitere Informationen Sie hier.

Regelungen für Fahrschulen

Für Fahrschulen und Berufskraftfahrerweiterbildungsstätten gelten die Regelungen für Außerschulische Bildungseinrichtungen.

Welche Bestimmungen gelten für Einreisen aus dem Ausland und aus einem ausländischen Risikogebiet nach Schleswig-Holstein?  

Für die Ein- und Rückreise aus ausländischen Risikogebieten nach Schleswig-Holstein gibt es bundeseinheitliche Regelungen, die auch in Schleswig-Holstein gelten. Dazu erhalten Sie hier weitere Informationen.

Informationen zur Ein- und Rückreise nach Dänemark finden Sie unter https://en.coronasmitte.dk/.

Informationen zu Testmöglichkeiten finden Sie hier.

Sind Busreisen und andere Reiseverkehre zu Ausflugszwecken derzeit erlaubt?

Gewerblich angebotene Reiseverkehre zu touristischen Zwecken (gemeint sind Fahrten mit Reisebussen, Bahnen, Museumsbahnen, Schiffen sowie Angebote mit Flugzeugen und Stadtrundfahrten) sind zulässig. Betreiber:innen haben ein Hygienekonzept zu erstellen.

Für die Beförderung in Innenbereichen greift die 3G-Regel: Befördert werden dürfen also nur vollständig geimpfte, genesene und negativ getestete Personen (max. 24. Std. alter Antigen-Schnelltest oder 48 Std. alter PCR-Test) mit einem entsprechenden Nachweis. Auch dürfen diese Personen keine typischen Coronavirus-Symptome haben. Kinder unter sieben Jahren benötigen keinen Test. Bei minderjährigen Schüler:innen reicht die Vorlage einer Bescheinigung der Schule aus, dass sie im Rahmen eines schulischen Schutzkonzepts regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden. Für die Zeit der Herbstferien gilt, dass die Bescheinigung der Schule nur in Verbindung mit einer Selbstauskunftsbescheinigung oder einer Testbescheinigung aus einer anerkannten Teststation gültig ist, die nicht älter als 72 Stunden sein darf. Weitere Informationen dazu hier.

Reiseverkehre, die Schleswig-Holstein nur durchqueren und bei denen die Kund:innen das Verkehrsmittel nicht verlassen, werden von diesen Vorgaben nicht erfasst. Bei Transitverkehren durch ein anderes Bundesland entscheidet jedes Land nach den dortigen Vorschriften, was auf seinem Hoheitsgebiet gilt.

Was ist bei Kreuzfahrten zu beachten?

Es dürfen nur Gäste befördert werden, die bei erstmaliger Ankunft auf dem Schiff in Schleswig-Holstein über ein maximal 48 Stunden altes negatives Testergebnis verfügen, vollständig geimpft (mindestens 14 Tage Abstand zur letzten erforderlichen Einzelimpfung) oder genesen sind (3G-Regel). Auch dürfen diese Personen keine typischen Coronavirus-Symptome haben. Mitarbeiter:innen, die in Bereichen mit regelmäßigem Gästekontakt eingesetzt werden, müssen entweder spätestens 72 Stunden zuvor einen negativen Corona-Test vorgelegt und die Vorlage schriftlich bestätigt haben oder eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (d.h. eine medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) tragen. Vollständig Geimpfte und Genesene mit einem entsprechenden Nachweis benötigen keinen Test. Sie müssen lediglich bestätigen, dass sie einen Nachweis zu ihrem Status vorgelegt haben. Bei ihnen ist keine Kopie des Impf- oder Genesenennachweises anzufertigen. Es gelten hier die Bestimmungen für Beherbergungsbetriebe. Dementsprechend ist auch ein Hygienekonzept zu erstellen. Für Veranstaltungen auf den Schiffen gelten die Bestimmungen für Veranstaltungen. Für das gastronomische Angebot gelten die Vorgaben für die Gastronomie. Für Freizeit- und Sportangebote gelten ebenfalls die hier genannten Vorgaben, siehe auch: Vorgaben für das Sporttreiben, Vorgaben für Freizeiteinrichtungen.

Zu beachten ist, dass die genannten Bestimmungen nur gelten, wenn sich das Kreuzfahrtschiff auf schleswig-holsteinischem Landesgebiet einschließlich seiner Gewässer befindet

Sind Flugreisen und Rundflüge erlaubt?

Flugreisen und Rundflüge sind als Reiseverkehre zu touristischen Zwecken erlaubt. Es gilt auch hier die 3G-Regel. Näheres dazu hier.

Bei Fragen rund um das Thema Coronavirus

Wir erhalten zurzeit viele Anfragen. Bitte haben Sie Verständnis, wenn die Beantwortung Ihrer Frage etwas länger dauert. Auch die Telefonleitungen sind derzeit voll ausgelastet, deshalb kann es zu längeren Wartezeiten kommen.

Tel Bürgertelefon des Landes Schleswig-Holstein: 0431 / 797 000 01
(montags bis freitags von 8-16.30 Uhr)

Mail E-Mail-Postfach: corona@lr.landsh.de

Tel Ärztlicher Bereitschaftsdienst Nur medizinische Anfragen! 116 117

Tel Videotelefon in Gebärdensprache: Zur Videotelefonie