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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Freizeit und Tourismus

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Touristische Beherbergung und Camping

Beherbergungsbetriebe dürfen unter Einhaltung bestimmter Vorgaben (unter anderem 2G-Regel) Tourist:innen aus allen Bundesländern und auch aus dem Ausland beherbergen. Die hier genannten Vorgaben gelten für sämtliche Beherbergungsbetriebe wie beispielsweise Hotels, Pensionen, Ferienhäuser, privat und gewerblich vermietete Ferienwohnungen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Jugendbildungseinrichtungen, Jugendherbergen, Schullandheime und vergleichbare Einrichtungen. Die 2G-Regel gilt nicht für Mieter:innen von Zweitwohnungen mit langfristig abgeschlossenen Mietverträgen  und Nutzer:innen von Dauercampingplätzen. Sie gelten auch nicht für Sportboothäfen. Nähere Informationen hierzu weiter unten.

Gäste haben Folgendes zu beachten:

  • 2G-Regel: Gäste dürfen grundsätzlich nur beherbergt werden, wenn sie den Beherbergungsbetrieben bei Anreise einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen. Auch dürfen sie keine typischen Coronavirus-Symptome (Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber, Geruchs- oder Geschmacksverlust) haben. Für Personen, die nacheinander mehrere Beherbergungsbetriebe aufsuchen (z.B. bei Rundreisen, Rundwanderungen), müssen die 2G-Anforderungen jeweils in jedem Beherbergungsbetrieb zu Beginn erneut nachgewiesen werden. Zu den Nachweisen finden Sie hier weitere Informationen.

  • Kinder bis zur Einschulung benötigen keinen Impf- oder Genesenennachweis und auch keinen negativen Testnachweis. Auch Minderjährige benötigen keinen Impf- oder Genesenennachweis, wenn sie entweder einen tagesaktuellen negativen Testnachweis vorlegen (bei Antigen-Schnelltests gilt 24 Std, bei PCR-Tests gilt abweichend 48 Std.) oder anhand einer Bescheinigung der Schule (ein Schülerausweis reicht hier nicht aus) nachweisen, dass sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden.

  • Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können und dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen, müssen einen negativen Testnachweis, aber keinen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen. Bei einem längeren Aufenthalt muss täglich ein neuer negativer Testnachweis vorgelegt werden (bei PCR-Test alle 48 Stunden).

  • Für Gäste, die aus dienstlichen oder sozialethischen Gründen beherbergt werden, gilt die 3G-Regel. Weitere Informationen dazu hier.

  • Für Gäste, deren Beherbergung bereits vor dem 22. November begonnen hat, gilt eine Übergangsregelung: Abweichend von der 2G-Regel dürfen diese Personen auch weiterhin beherbergt werden, wenn sie nicht vollständig geimpft oder genesen sind, aber einen negativen Testnachweis vorgelegt haben. Bis die Beherbergung endet, müssen diese Personen dann täglich einen neuen Testnachweis vorlegen oder einen Test unter Aufsicht des Hotelpersonals machen. 

  • Gäste aus dem Ausland haben die Corona-Einreiseverordnung zu beachten. Näheres finden Sie hier.

Beherbergungsbetriebe haben Folgendes zu beachten:

Die hier genannten Vorgaben gelten für sämtliche Beherbergungsbetriebe wie beispielsweise Hotels, Pensionen, Ferienhäuser, privat und gewerblich vermietete Ferienwohnungen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Jugendbildungseinrichtungen, Jugendherbergen, Schullandheime und vergleichbare Einrichtungen.

  • Es ist ein Hygienekonzept nach § 4 Coronavirus-Bekämpfungsverordnung zu erstellen.
  • Es werden grundsätzlich nur Gäste beherbergt, die unter die 2G-Regel fallen fallen und keine typischen Coronavirus-Symptome haben. Ausnahmen insbesondere für Minderjährige sind zu beachten. Für Gäste, die aus dienstlichen oder sozialethischen Gründen übernachten oder deren Beherbergung vor dem 22. November begann, gilt die 3G-Regel. Näheres dazu weiter oben. Bei der Überprüfung digitaler Impfnachweise ist die CovPass Check-App zu verwenden. Zusätzlich haben Kund:innen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, einen amtlichen Lichtbildausweis vorzulegen, der zu prüfen ist. Näheres dazu hier.

  • Für Mitarbeiter:innen in Beherbergungsbetrieben gilt aufgrund bundesgesetzlicher Vorgaben ab dem 24. November die 3G-Regel.
  • Für Beherbergungsbetriebe gelten die allgemeinen Anforderungen für Einrichtungen mit Publikumsverkehr:
    • Einhaltung der Husten- und Niesetikette,
    • Möglichkeit zum Waschen oder Desinfizieren der Hände,
    • an allen Eingängen deutlich sichtbare Aushänge,
    • Bereitstellung eines QR-Codes für die Registrierung mit der Corona-Warn-App
    • Toiletten und andere sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen wie Sammelumkleiden und Duschräume dürfen geöffnet werden. Bei der Bereitstellung von Toiletten ist zu gewährleisten, dass enge Begegnungen vermieden werden und leicht erreichbare Möglichkeiten zur Durchführung der Händehygiene vorhanden sind. Auch Saunen, Wellnessbereiche und vergleichbare Einrichtungen wie Whirlpools und Dampfbäder können mit einem entsprechenden Hygienekonzept genutzt werden.
    • Auch Schwimmbäder etwa von Hotels dürfen im Innen- und Außenbereich mit einem entsprechenden Hygienekonzept genutzt werden.

Wie sind die Regelungen für Campingplätze, Wohnmobil-Stellplätze und Bootsliegeplätze?

Für Beherbergungen auf Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen gelten grundsätzlich die gleichen Bedingungen wie für die übrigen Beherbergungsbetriebe.

Dauercamper und Inhaber:innen von Dauerwohnmobilstellplätzen (Mietverhältnis mindestens 5 Monate) sowie Sportboothäfen sind von den Testverpflichtungen ausgenommen. Ansonsten gelten die Regelungen für Beherbergungsbetriebe.

Wie sind die Regelungen für Zweitwohnungen?

Zweitwohnungen, die von ihren Eigentümer:innen als eigene Häuslichkeit genutzt werden, stellen keinen Beherbergungsbetrieb dar. Das gleiche gilt für Mieter:innen von Zweitwohnungen, die ihre Zweitwohnung auf Grundlage von langfristig abgeschlossenen Mietverträgen selbst nutzen.

Ansonsten gelten die Regelungen für Beherbergungsbetriebe.

Was ist bei einem positiven Coronatest im Urlaub zu beachten?

Wenn Sie im Urlaub positiv auf SARS-CoV-2 getestet werden (egal ob Selbsttest, Antigentest oder PCR-Test), müssen Sie sich unverzüglich auf direktem Weg in Ihre Häuslichkeit begeben, dort bleiben und sich beim zuständigen Gesundheitsamt melden. Als Häuslichkeit zählt während des Urlaubs auch die Ferienwohnung/ das Ferienhaus oder das Hotel. Ein positiver Antigentest muss unverzüglich durch eine molekularbiologische Untersuchung (PCR-Test) in einem Testzentrum, einer Teststation oder bei einem Arzt bestätigt werden. Bis dahin sollte Ihnen durch das Hotel bzw. durch Ihren Vermieter die Möglichkeit gegeben werden, in Ihrer Unterkunft zu bleiben.

Für weitere Informationen zur Absonderung siehe: "Was ist bei einer Absonderung (Isolation oder Quarantäne) zu beachten?". Bei einer Absonderung in einem Hotel sind zusätzlich die Hygienepläne der Hotels zu beachten. Wie Sie eine angeordnete Absonderung vor Ort umsetzen, müssen mit dem Hotel bzw. dem Ferienhausvermieter im Einzelfall (ggf. durch den Mietvertrag als eigenem Passus) und gegebenenfalls unter Hinzuziehung des Gesundheitsamtes klären. Eine pauschale Regelung für alle gibt es nicht, es müssen immer die Möglichkeiten vor Ort in Betracht gezogen werden.

Sind Sie als Mieter:in mit einem eigenen PKW vor Ort, haben Sie die Möglichkeit, mit diesem nach Hause zu fahren, um sich dort in häusliche Absonderung zu begeben. Öffentliche Personenverkehrsmittel (Bus, Bahn, Fähre, Flugzeug) dürfen nicht für die Heimreise genutzt werden.

Wenn die Absonderung länger dauert als der Urlaub, fallen weitere Beherbergungskosten an, die von den Urlauber:innen selbst zu tragen sind.

Müssen die Zimmer nach einer Quarantäne speziell behandelt werden?

Nein, es gelten auch weiterhin die allgemein gültigen Hygienevorgaben.

Was müssen Gäste tun, wenn sie während einer Quarantäne im Hotel erkranken?

Ein Krankheitsverdacht ergibt sich bei Auftreten von Symptomen, dann sollte umgehend telefonischer (!) Kontakt zu einem Arzt aufgenommen werden. Der Krankheitsverdacht ist meldepflichtig und muss vom Arzt auch dem zuständigen Gesundheitsamt mitgeteilt werden. Bei manifester Erkrankung gelten die allgemeinen Grundsätze der Krankenbehandlung und erforderlichenfalls kann auch eine Aufnahme ins Krankenhaus folgen. Es ist davon auszugehen, dass den Betroffenen – soweit gesundheitlich zumutbar – die Heimreise nahegelegt wird.

Unter welchen Bedingungen sind Freizeit- und Kultureinrichtungen geöffnet?

Freizeit- und Kultureinrichtungen sind unter bestimmten Auflagen geöffnet.

Besucher:innen haben innerhalb geschlossener Räume Folgendes zu beachten:

  • Innerhalb geschlossener Räume (nicht aber außerhalb) greift in Freizeit- und Kultureinrichtungen die 2G-Regel: Kund:innen dürfen grundsätzlich nur eingelassen werden, wenn sie einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen und keine typischen Coronavirus-Symptome (Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber, Geruchs- oder Geschmacksverlust) haben. Bei der Überprüfung digitaler Impfnachweise ist die CovPass Check-App zu verwenden. Zusätzlich haben Kund:innen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, einen amtlichen Lichtbildausweis vorzulegen, das zu prüfen ist. Näheres dazu hier Kinder bis zur Einschulung benötigen keinen Impf- oder Genesenennachweis und auch keinen negativen Testnachweis. Auch Minderjährige benötigen keinen Impf- oder Genesenennachweis, wenn sie entweder einen tagesaktuellen negativen Testnachweis vorlegen (bei Antigen-Schnelltests gilt 24 Std, bei PCR-Tests gilt abweichend 48 Std.) oder anhand einer Bescheinigung der Schule (ein Schülerausweis reicht hier nicht aus) nachweisen, dass sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden. Ebenso müssen Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können und dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen, einen negativen Testnachweis, aber keinen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen.

  • Ausnahme: Für die Nutzung von Bibliotheken und Archiven gilt die 3G-Regel. Zutritt haben also grundsätzlich vollständig geimpfte, genesene und negativ getestete Personen (maximal 24 Stunden alter Antigen-Schnelltest, maximal 48 Stunden alter PCR-Test) mit einem entsprechenden Nachweis. Weitere Informationen dazu hier. Dort haben Besucher:innen und Beschäftigte in Bereichen mit Publikumsverkehr zudem eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (d.h. medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) zu tragen.
  • In allen Einrichtungen gilt zudem für alle Personen die 3G-Regel, wenn ihr Zutritt aus beruflichen, dienstlichen oder geschäftlichen Gründen erforderlich ist. Dies gilt nicht bei Gefahr in Verzug.
  • Sonnenstudios gelten als Freizeiteinrichtungen. Hier ist insbesondere die 2G-Regel zu beachten. Weitere Informationen dazu hier.

Betreiber:innen von Freizeiteinrichtungen haben Folgendes zu beachten:

  • Betreiber:innen haben ein Hygienekonzept zu erstellen.
  • Die Einhaltung der 2G- und 3G-Regel (3G gilt für Bibliotheken und Archive) ist zu überprüfen (Näheres dazu weiter oben)
  • In Bereichen, in denen mit erhöhtem Publikumsaufkommen (beispielsweise besonders attraktive Tiergehege beziehungsweise Anlagen, Wegkreuzungen und Engstellen) gerechnet werden muss, sind die Betreiber:innen im Rahmen des Hygienekonzeptes aufgefordert, gesonderte Regelungen zu treffen, um enge Begegnungen von Besucher:innen zu vermeiden. Dies gilt auch für den Bereich der Ein- und Ausgänge.
  • Es ist ein QR-Code für die Registrierung mit der Corona-Warn-App bereitzustellen.
  • Kontaktdaten der Gäste sind nicht mehr zu erheben.
  • Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gilt aufgrund bundesgesetzlicher Vorgaben ab dem 24. November die 3G-Regel.

Auch Saunen, Wellnessbereiche und vergleichbare Einrichtungen wie Whirlpools und Dampfbäder sind mit einem entsprechenden Hygienekonzept geöffnet. In diesen Einrichtungen greift in Innenbereichen ebenfalls die 2G-Regel (s.o.). Schwimm-, Spaß- und Freibäder dürfen im Innen- und Außenbereich genutzt werden. Auch hier gilt in Innenbereichen die 2G-Regel. Für weitere Informationen siehe "Welche Regeln gelten für das Sporttreiben?"
Toiletten und andere sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen wie Sammelumkleiden und Duschräume dürfen geöffnet werden. Bei der Bereitstellung von Toiletten ist zu gewährleisten, dass enge Begegnungen vermieden werden und leicht erreichbare Möglichkeiten zur Durchführung der Händehygiene vorhanden sind.

Zu den Regelungen bezüglich der Gastronomie finden Sie hier weitere Informationen

Dürfen gewerbliche Angelfahrten und Ausflugsschifffahrten angeboten werden?

Ja. Es gelten die Vorgaben für gewerblich angebotene Reiseverkehre zu touristischen Zwecken. Zu beachten ist insbesondere die 2G-Regel bei der Beförderung in Innenbereichen.

Informationen zum Sport

Die für das Sporttreiben geltenden Regelungen finden Sie hier: Informationen zum Sport

Verstöße gegen die Regeln aus der Verordnung oder den Erlassen / Bußgeldkatalog

Gibt es einen Bußgeldkatalog?

Die Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 enthält unter § 21 Ordnungswidrigkeiten auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes.

Bußgeldkatalog zur Ahndung von Verstößen im Bereich des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) in Verbindung mit der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2

Bußgeldkatalog zur Ahndung von Verstößen im Bereich des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) in Verbindung mit der Verordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Bekämpfung des Coronavirus

Verstöße gegen die Quarantäne

Verstöße gegen Quarantäneanordnungen oder Veranstaltungsverbote sind strafbewehrt. Diese werden von der Polizei verfolgt und an die Staatsanwaltschaft abgegeben. Wer seine Quarantäneauflagen missachtet oder Covid-19 vorsätzlich verbreitet, wird gemäß § 74 Infektionsschutzgesetz (IfSG) mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe oder mit Geldstrafe bestraft.

Veranstaltungen

Infos zu Veranstaltungen und Versammlungen finden Sie hier.

Gibt es Regelungen für religiöse Zusammenkünfte, Gottesdienste, Gebete oder Messen?

Sämtliche rituelle Veranstaltungen von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften sind bei einem entsprechenden Hygienekonzept gestattet. Im Hygienekonzept gelten folgende Anforderungen:

  • Einhaltung der Husten- und Niesetikette
  • Möglichkeit zum Waschen oder Desinfizieren der Hände,
  • an allen Eingängen deutlich sichtbare Aushänge,
  • Bereitstellung eines QR-Codes für die Registrierung mit der Corona-Warn-App,
  • für die sanitären Gemeinschaftseinrichtungen gelten die allgemeinen Vorgaben für Einrichtungen mit Publikumsverkehr. Enge Begegnungen in den sanitären Einrichtungen sind zu vermeiden.

Darüber hinaus gelten für Gottesdienste innerhalb geschlossener Räume grundsätzlich folgende Anforderungen:

  1. Die Veranstalter:innen haben zu gewährleisten, das nicht mehr als die Hälfte der zur Verfügung stehenden Sitzplätze werden besetzt (Schachbrettmuster)
    1. Die Sitzplätze vor und hinter jedem:r Teilnehmer:in nicht oder nur mit einander nahestehenden Personen besetzt werden
    2. Teilnehmer:innen, die sich nicht auf ihrem Sitzplatz befinden, eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (d.h. medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) tragen.
  2. Während des Gemeindegesangs ist innerhalb geschlossener Räume von allen Teilnehmer:innen eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt nicht, wenn alle Teilnehmer:innen einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten, die keine Familien- oder Haushaltsangehörigen oder andere nahestehende Personen sind. Die Pflicht gilt ebenfalls nicht für andere musikalische Darbietungen wie z.B. von Chören. Chören wird dringend empfohlen, die 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet) zu erfüllen.

Diese Anforderungen (1 und 2) gelten nicht, wenn ausschließlich Personen teilnehmen, die entweder vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet sind (höchstens 24 Stunden alter Antigen-Schnelltest oder 48 Stunden alter PCR-Test) und darüber einen Nachweis vorlegen. Auch dürfen diese Personen keine typischen Coronavirus-Symptome haben. Kinder bis zur Einschulung benötigen keinen Test. Bei minderjährigen Schüler:innen reicht entweder das Vorzeigen eines Testnachweises (max. 24 Std. alter Antigen-Schnelltest oder max. 48 Std. alter PCR-Test) oder die Vorlage einer Bescheinigung der Schule aus, dass sie im Rahmen eines schulischen Schutzkonzepts regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden. Ebenso müssen Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können und dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen, einen negativen Testnachweis, aber keinen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen. Für weitere Informationen siehe "Genesen/Getestet/Geimpft". Das Schachbrettmuster muss also nicht eingehalten werden und es müssen auch während des Gesangs keine Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden, sofern die 3G-Regel überprüft und von allen Teilnehmer:innen eingehalten wird. Für Gottesdienste außerhalb geschlossener Räume gelten diese Vorgaben (1 und 2) und die 3G-Regel nicht.

Für Bestattungen sowie Trauerfeiern auf Friedhöfen und in Bestattungsunternehmen gelten die Vorgaben entsprechend.

Zur Trauerfeier gehört die eigentliche Zeremonie, nicht aber eine anschließende Bewirtung. Für weitere Informationen siehe "Welche Regelungen gelten für Bestattungen?"

Dürfen Chorproben stattfinden und Blasinstrumente gespielt werden?

Ja. Es ist ein Hygienekonzept zu erstellen. Bei Chorproben und beim Spielen von Blasinstrumenten in geschlossenen Räumen gilt für alle Teilnehmer:innen die 2G-Regel (nach den Regeln für Veranstaltungen in Innenräumen). Zudem sind besondere Anforderungen an die Lüftung im Hygienekonzept zu berücksichtigen. Dabei ist Kohlendioxid (CO2) ein relevanter Indikator für den Luftwechsel. Die Überprüfung der Frischluftzufuhr sollte im laufenden Betrieb mittels CO2-Messung erfolgen.

Für weitere Informationen siehe "Veranstaltungen"

Straßenmusik ist erlaubt, es gelten nicht die Anforderungen für Veranstaltungen.

Für mehr Informationen und zu weiteren Ausnahmen siehe: Ausbildung und außerschulische Bildungseinrichtungen

Dürfen Volkshochschulen, Musikschulen und Bildungseinrichtungen öffnen?

In Volkshochschulen, Musikschulen und anderen Bildungseinrichtungen ist Unterricht in Präsenz möglich. 2G- und 3G-Regelungen sind zu beachten. Weitere Informationen Sie hier.

Regelungen für Fahrschulen

Für Fahrschulen und Berufskraftfahrerweiterbildungsstätten gelten die Regelungen für Außerschulische Bildungseinrichtungen.

Welche Bestimmungen gelten für Einreisen aus dem Ausland und aus einem ausländischen Risikogebiet nach Schleswig-Holstein?  

Für die Ein- und Rückreise aus ausländischen Risikogebieten nach Schleswig-Holstein gibt es bundeseinheitliche Regelungen, die auch in Schleswig-Holstein gelten. Dazu erhalten Sie hier weitere Informationen.

Informationen zur Ein- und Rückreise nach Dänemark finden Sie unter https://en.coronasmitte.dk/.

Informationen zu Testmöglichkeiten finden Sie hier.

Sind Busreisen und andere Reiseverkehre zu Ausflugszwecken derzeit erlaubt?

Gewerblich angebotene Reiseverkehre zu touristischen Zwecken (gemeint sind Fahrten mit Reisebussen, Bahnen, Museumsbahnen, Schiffen sowie Angebote mit Flugzeugen und Stadtrundfahrten) sind zulässig. Betreiber:innen haben ein Hygienekonzept zu erstellen.

Für die Beförderung in Innenbereichen greift die 2G-Regel: Kund:innen dürfen grundsätzlich nur befördert werden, wenn sie einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen und keine typischen Coronavirus-Symptome (Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber, Geruchs- oder Geschmacksverlust) haben. Bei der Überprüfung digitaler Impfnachweise ist die CovPass Check-App zu verwenden. Zusätzlich haben Kund:innen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, einen amtlichen Lichtbildausweis vorzulegen, der zu prüfen ist. Näheres dazu hier.

Kinder bis zur Einschulung benötigen keinen Impf- oder Genesenennachweis und auch keinen negativen Testnachweis. Auch Minderjährige benötigen keinen Impf- oder Genesenennachweis, wenn sie entweder einen tagesaktuellen negativen Testnachweis vorlegen (bei Antigen-Schnelltests gilt 24 Std, bei PCR-Tests gilt abweichend 48 Std.) oder anhand einer Bescheinigung der Schule (ein Schülerausweis reicht hier nicht aus) nachweisen, dass sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden. Ebenso müssen Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können und dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen, einen negativen Testnachweis, aber keinen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen.

Für Beschäftigte gilt ab dem 24. November aufgrund bundesgesetzlicher Vorgaben die 3G-Regel.

Reiseverkehre, die Schleswig-Holstein nur durchqueren und bei denen die Kund:innen das Verkehrsmittel nicht verlassen, werden von diesen Vorgaben nicht erfasst. Bei Transitverkehren durch ein anderes Bundesland entscheidet jedes Land nach den dortigen Vorschriften, was auf seinem Hoheitsgebiet gilt.

Hinweise zu Regelungen der Bundesländer finden Sie hier: https://tourismus-wegweiser.de/

Was ist bei Kreuzfahrten zu beachten?

Es gelten die Bestimmungen für Beherbergungsbetriebe (insbesondere Beachtung der 2G-Regel inklusive Ausnahmen, siehe auch hier) Dementsprechend ist auch ein Hygienekonzept zu erstellen.

Zu beachten ist, dass die genannten Bestimmungen nur gelten, wenn sich das Kreuzfahrtschiff auf schleswig-holsteinischem Landesgebiet einschließlich seiner Gewässer befindet

Sind Flugreisen und Rundflüge erlaubt?

Flugreisen und Rundflüge sind als Reiseverkehre zu touristischen Zwecken erlaubt. Es gilt auch hier die 2G-Regel. Näheres dazu hier.

Bei Fragen rund um das Thema Coronavirus

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(montags bis freitags von 8-16.30 Uhr)

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Tel Ärztlicher Bereitschaftsdienst Nur medizinische Anfragen! 116 117

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