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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Gastronomie, Einzelhandel und Dienstleistungen

alle öffnen

Gastronomie

Welche Regelungen gelten für gastronomische Betriebe? Wo dürfen Gäste dort bewirtet werden?

Innen- und Außenbereiche der Gastronomie sind unter bestimmten Voraussetzungen geöffnet.

2G-Regel in Innenbereichen:
Für die Bewirtung in Innenbereichen (nicht jedoch in Außenbereichen) greift die 2G-Regel: Bewirtet werden dürfen also grundsätzlich nur Kundinnen und Kunden, wenn sie einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen und keine typischen Coronavirus-Symptome (Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber, Geruchs- oder Geschmacksverlust) haben. Bei der Überprüfung digitaler Impfnachweise ist die CovPass-Check-App zu verwenden. Zusätzlich haben Kundinnen und Kunden, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, einen amtlichen Lichtbildausweis vorzulegen, der zu prüfen ist. Näheres dazu hier.

Kinder bis zur Einschulung benötigen keinen Impf- oder Genesenennachweis und auch keinen negativen Testnachweis. Auch Minderjährige benötigen keinen Impf- oder Genesenennachweis, wenn sie entweder einen tagesaktuellen negativen Testnachweis vorlegen (bei Antigen-Schnelltests gilt 24 Std, bei PCR-Tests gilt abweichend 48 Std.) oder anhand einer Bescheinigung der Schule (ein Schülerausweis reicht hier nicht aus) nachweisen, dass sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden. Ebenso müssen Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können und dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen, einen negativen Testnachweis, aber keinen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen.

Die 2G-Regel sowie die Pflicht zur Erstellung eines Hygienekonzepts gilt ebenso für Veranstaltungen in Gaststätten, die in Innenbereichen stattfinden. Ausnahme: Bei Bewirtungen, die aus geschäftlichen, beruflichen oder dienstlichen Gründen innerhalb einer geschlossenen Gesellschaft in einer Gaststätte stattfinden, gilt abweichend die 3G-Regel. Die 3G-Regel gilt auch für betriebliche Weihnachtsfeiern innerhalb geschlossener Gesellschaften in Gaststätten. Das gleiche gilt für unaufschiebbare Veranstaltungen von Parteien und Wählergruppen als geschlossene Gesellschaft zur Aufstellung ihrer Bewerberinnen und Bewerber nach den jeweiligen Wahlgesetzen für unmittelbar bevorstehende Wahlen. Weitere Informationen dazu hier: Regelungen für Veranstaltungen

Betreiber:innen von Gaststätten haben Folgendes zu beachten:

  • Es bedarf eines Hygienekonzepts.
  • Beachtung der 2G-Regel und der 3G-Regel (bei dienstlichen Veranstaltungen innerhalb einer geschlossenen Gesellschaft und Parteiveranstaltungen). Bei der Überprüfung digitaler Impfnachweise ist die CovPass-Check-App zu verwenden. Zusätzlich haben Kundinnen und Kunden, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, einen amtlichen Lichtbildausweis vorzulegen, der zu prüfen ist. Näheres zur 2G-Regel und 3G-Regel weiter oben.
  • Kontaktdaten sind nicht mehr zu erheben.
  • Eine vorgeschriebene Sperrstunde gibt es im Rahmen der Corona-Bekämpfungsverordnung nicht. Der Außer-Haus-Verkauf bleibt zulässig.
  • Gäste, die im Außenbereich bewirtet werden und den Innenraum der Gaststätte (etwa zur Toilettenbenutzung, zur Abholung von Speisen und Getränken oder zum Bezahlen) betreten, müssen entweder vollständig geimpft oder genesen sein (oder unter eine der Ausnahmen beim 2G-Status fallen z.B. als minderjährige Getestete) oder eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Dies gilt auch für Gäste, die die Gaststätte lediglich zur Abholung von Speisen oder Getränken im Rahmen des Außer-Haus-Verkaufs betreten.
  • Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gilt ab dem 24. November aufgrund bundesgesetzlicher Vorgaben die 3G-Regel.

  • Das Küchenpersonal muss außerhalb von Gasträumen (Küche, Lagerräume) keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Dasselbe gilt, wenn sich die Beschäftigten beispielsweise durch eine geeignete Trenn- und Schutzwand vor einer möglichen Tröpfchen- und Aerosolübertragung von den Gästen schützen können.
  • Zur Definition Außengastronomie:
    Eine Terrasse mit an allen Seiten geschlossenen Außenwänden, beispielsweise aus Glas, ist kein geschlossener Raum, wenn kein Dach vorhanden ist. Insofern kann auch ein Wintergarten mit fahrbarem Dach für die Außengastronomie genutzt werden, wenn das Dach geöffnet ist.
    Eine Markise, die in der Regel an der Hauswand fest montiert ist, ist in Kombination mit seitlichen Windschutzvorrichtungen nicht zulässig, es sei denn die Windschutzvorrichtungen lassen von der Höhe her ausreichend Raum für den Luftaustausch.
    Eine überdachte Terrasse hingegen (wie bei einem Zelt, Pavillon oder anderen Unterständen) darf als Außengastronomie nur betrieben werden, wenn maximal eine Seitenwand vorhanden ist. Bei zwei oder mehr Seitenwänden und einem Dach darf sie daher nicht als Außengastronomie betrieben werden.

Was gilt für Diskotheken?

Diskotheken, Tanzlokale und ähnliche Einrichtungen, in denen zu Vergnügungszwecken getanzt wird, dürfen öffnen. Zu beachten ist eine strenge 2G-Regelung: Eingelassen werden dürfen nur Personen, die vollständig geimpft oder genesen sind, einen entsprechenden Nachweis vorlegen und keine typischen Coronavirus-Symptome (Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber, Geruchs- oder Geschmacksverlust) haben. Bei der Überprüfung digitaler Impfnachweise ist die CovPass-Check-App zu verwenden. Zusätzlich haben Kund:innen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, einen amtlichen Lichtbildausweis vorzulegen, der zu prüfen ist. Ausnahmen für Minderjährige, die in gastronomischen Betrieben als getestete Personen eingelassen werden dürfen, gelten in Diskotheken nicht.

Ansonsten gelten grundsätzlich die Vorgaben für gastronomische Betriebe (Hygienekonzept etc.). Für Mitarbeiter:innen in Diskotheken, die nicht vollständig geimpft oder genesen sind, gilt, dass die zugrunde liegende Testung bei Arbeitsbeginn maximal sechs Stunden zurückliegen darf.

Betreiber:innen haben zu beachten: Besondere Anforderungen an die Lüftung sind im Hygienekonzept zu berücksichtigen und darüber ist entsprechend Auskunft zu erteilen. Kohlendioxid (CO2) ist ein relevanter Indikator für den Luftwechsel. Stationäre RLT-Anlagen stellen bei Beachtung aller Anforderungen entsprechend dem Stand der Technik (Regelwerke, VDI, DIN, EN) die zuverlässigste Maßnahme zur Gewährleistung hygienisch einwandfreier Innenraumluft in dicht belegten Räumen dar. Die Überprüfung der Frischluftzufuhr sollte im laufenden Betrieb mittels CO2-Messung erfolgen.

Gibt es Einschränkungen für den Verzehr von Alkohol?

Nein, Einschränkungen zum Verzehr von Alkohol gibt es nicht.

Einzelhandel

Alle Verkaufsstellen des Einzelhandels dürfen öffnen.

In der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus gibt es keine exakten Vorgaben mehr, wie viele Kund:innen sich gleichzeitig in Verkaufsstellen des Einzelhandels aufhalten dürfen. Allerdings sind Ansammlungen von Kund:innen zu vermeiden und es ist sicherzustellen, dass Abstände eingehalten werden können.

Im Detail gelten für Verkaufsstellen des Einzelhandels folgende Regelungen:

  1. Es wird empfohlen, einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten. Die Betreiber:innen haben sicherzustellen, dass es auf Grundlage der räumlichen Kapazitäten zu keinen Ansammlungen kommt und Mindestabstände eingehalten werden können. Dazu bedarf es gegebenenfalls Kontrollen im Eingangsbereich. Dies kann auch durch Technik erfolgen.
  2. In geöffneten Verkaufsstellen, in Supermärkten und in Apotheken (Verkaufs- und Warenausgabestellen des Einzelhandels), in abgeschlossenen Verkaufsständen, in Tankstellen und in überdachten Verkehrsflächen von Einkaufszentren (nicht aber auf überdachten Parkflächen) haben Kund:innen eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (das heißt eine medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94)) zu tragen. Die Inhaber:innen des Hausrechts haben die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, um die Einhaltung dieser Pflicht zu gewährleisten. Auch in Banken und Sparkassen gilt für Kund:innen und Beschäftigte eine Pflicht zum Tragen einer qualifizierten Mund-Nasen-Bedeckung. Bei der Nahrungsaufnahme darf die qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung abgenommen werden, sofern dies im Stehen oder Sitzen erfolgt.
  3. Für Beschäftigte in Geschäften des Einzelhandels, in Supermärkten, in Apotheken und in überdachten Einkaufszentren, Verkaufs- und Warenausgabestellen des Einzelhandels, in abgeschlossenen Verkaufsflächen und in überdachten Verkehrsflächen von Einkaufszentren in den Bereichen mit Publikumsverkehr gilt eine Pflicht zum Tragen einer qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (das heißt eine medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94). Umfasst sind dabei auch Theken- und Tresenbereiche. Verkaufspersonal ist immer zum Tragen einer qualifizierten Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtet. Ausnahmen gelten insbesondere am festen Steh- oder Sitzplatz, wenn die Übertragung von Viren durch ähnlich geeignete physische Barrieren (zum Beispiel Trenn- oder Schutzwände aus Plexiglas) verringert wird sowie bei der Nahrungsaufnahme.
  4. Auch wenn keine Pflicht hierzu besteht, bietet es sich an, auf die Anzahl der Kontrollkräfte und deren Aufgaben zur Einhaltung der Vorgaben (wie das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung) einzugehen. Als Kontrollkräfte können dabei auch Mitarbeiter:innen des Geschäftes eingesetzt werden, sofern sie dabei jedoch parallel zur Kontrolltätigkeit keine Verkaufs- und Beratungstätigkeit im Geschäft vornehmen. Bei Ein-Personenbetrieben (zum Beispiel inhabergeführte Einzelhandelsbetriebe ohne weiteres Personal oder Geschäften mit nur einer im Ladenlokal beschäftigten Person) kann die im Verkaufsraum anwesende Person sowohl die Kontroll- als auch die Verkaufstätigkeit wahrnehmen.
  5. Die Einhaltung der notwendigen Hygienestandards, insbesondere der Empfehlungen des Robert Koch-Institutes, ist sicherzustellen. Die entsprechenden Hinweise des Robert Koch-Institutes sind in geeigneter Form zu berücksichtigen.
  6. Vor der Tür sollten Gruppenbildungen wartender Kund:innen vermieden werden, stattdessen muss für eine gezielte Schlangenbildung gesorgt werden (dabei wird empfohlen, Abstand zu halten).

Die Betreiber:innen müssen ein Hygienekonzept erstellen. Die Betreiber:innen von Einkaufszentren und Outlet-Centern mit jeweils mehr als zehn Geschäftslokalen müssen ein Hygienekonzept erstellen und dieses zuvor von der zuständigen Behörde genehmigen lassen, anderenfalls ist der Betrieb unzulässig.

Im Hygienekonzept nach § 4 Absatz 1 sind folgende Punkte zu berücksichtigen:

  • die Regelung von Personenströmen;
  • die regelmäßige Reinigung von Oberflächen, die häufig von Besucher:innen berührt werden;
  • die regelmäßige Reinigung der Sanitäranlagen;
  • die regelmäßige Lüftung von Innenräumen, möglichst mittels Zufuhr von Frischluft.
  • die Bereitstellung von Möglichkeiten zur Handdesinfektion im Eingangsbereich;

Auf Verlangen der zuständigen Behörde haben die Verpflichteten das Hygienekonzept vorzulegen und über die Umsetzung Auskunft zu erteilen. Darüber hinaus gehende Pflichten zur Aufstellung von Hygieneplänen nach dem Infektionsschutzgesetz bleiben unberührt.

Dienstleistungen

Dürfen Friseure öffnen? Unter welchen Bedingungen?

Friseure und Friseursalons sind geöffnet. Alle Friseurleistungen sind unter bestimmten Bedingungen erlaubt.

Es gilt die 3G-Regel: Es dürfen grundsätzlich nur Kund:innen bedient werden, die über einen max. 24 Std. alten negativen Testnachweis (bei einem PCR-Test gilt max. 48 Std.) verfügen, vollständig geimpft oder genesen sind (und darüber einen Nachweis vorlegen). Auch dürfen diese Personen keine typischen Coronavirus-Symptome haben. Bei der Überprüfung digitaler Impfnachweise ist die CovPass-Check-App zu verwenden. Zusätzlich haben Kundinnen und Kunden, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, einen amtlichen Lichtbildausweis vorzulegen, der zu prüfen ist. Der Test kann auch vor Ort unter Aufsicht des Personals gemacht werden. Allerdings darf kein Testnachweis ausgestellt werden. Kinder bis zur Einschulung benötigen keinen Test. Bei minderjährigen Schüler:innen reicht die Vorlage einer Bescheinigung der Schule aus, dass sie im Rahmen eines schulischen Schutzkonzepts regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden. Für weitere Informationen siehe "Genesen/Getestet/Geimpft"

Kundinnen und Kunden haben eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (das heißt eine medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) zu tragen, sofern sie getestet, nicht aber vollständig geimpft oder genesen sind. Die qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung darf abgenommen werden, wenn dies der Zweck der Dienstleistung erfordert (also zum Beispiel bei der Bartpflege).

Soweit in Friseurbetrieben gemäß der Gefährdungsbeurteilung durch ausführende Tätigkeiten Mindestabstände nicht eingehalten werden können, sind andere Schutzmaßnahmen (ausreichendes und regelmäßiges Lüften sowie das Aufstellen geeigneter Abtrennungen wie beispielsweise Plexiglaswände) zu ergreifen. Beschäftigte haben eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (d.h. eine medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) zu tragen. Sie müssen zudem vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet sein (max. 24 Std. alter Antigen-Schnelltest – hier muss die Testung jeden Tag neu erfolgen – oder 48 Std. alter PCR-Test). Betreiber:innen müssen ein Hygienekonzept erstellen.

Kontaktdatenerhebung gibt es nicht mehr.

Dürfen Nagel-, Tattoo- und Massagestudios öffnen?

Ja. Anders als bei Friseuren gilt hier die 2G-Regel. Bedient werden dürfen also grundsätzlich nur Kund:innen, wenn sie einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen und keine typischen Coronavirus-Symptome (Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber, Geruchs- oder Geschmacksverlust) haben. Bei der Überprüfung digitaler Impfnachweise ist die CovPass Check-App zu verwenden. Zusätzlich haben Kund:innen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, einem amtlichen Lichtbildausweis vorzulegen, der zu prüfen ist. Näheres dazu hier. Kinder bis zur Einschulung benötigen keinen Impf- oder Genesenennachweis und auch keinen negativen Testnachweis. Auch Minderjährige benötigen keinen Impf- oder Genesenennachweis, wenn sie entweder einen tagesaktuellen negativen Testnachweis vorlegen (bei Antigen-Schnelltests gilt 24 Std, bei PCR-Tests gilt abweichend 48 Std.) oder anhand einer Bescheinigung der Schule (ein Schülerausweis reicht hier nicht aus) nachweisen, dass sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden. Ebenso müssen Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können und dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen, einen negativen Testnachweis, aber keinen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen.

Kund:innen haben eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (d.h. eine medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) zu tragen, sofern sie getestet, nicht aber vollständig geimpft oder genesen sind. Die qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung darf abgenommen werden, wenn dies der Zweck der Dienstleistung erfordert (also zum Beispiel bei der Bartpflege).

Bei medizinisch notwendigen Dienstleistungen, die zum Beispiel zur Verhinderung von Verletzungen im Zusammenhang mit künstlichen Nägeln oder Piercings erfolgen, gilt die 2G-Regel für die Kund:innen nicht (und auch nicht die 3G-Regel). Diese benötigen dann also keinen Test-, Impf- oder Genesenennachweis.

Sind Sonnenstudios geöffnet?

Ja, Sonnenstudios sind geöffnet. Sonnenstudios gelten als Freizeiteinrichtungen. Auch in Sonnenstudios gilt daher die 2G-Regel. Weitere Informationen dazu hier

Kontaktdatenerhebung und Maskenpflicht gibt es in Sonnenstudios nicht mehr.

Dürfen körpernahe Dienstleistungen (z.B. Fußpflege) erbracht werden?

Ja, diese sind unter Einhaltung von Schutzmaßnahmen erlaubt.

Für die Kundinnen und Kunden/Patientinnen und Patienten gilt:

Grundsätzlich gilt die 2G-Regel. Bei medizinisch oder pflegerisch notwendigen Dienstleistungen gilt die 2G-Regel für die Kundinnen/Patientinnen/Klientinnen jedoch nicht (und auch nicht die 3G-Regel). Diese benötigen dann also keinen Test-, Impf- oder Genesenennachweis. Dies gilt auch für die Fußpflege, die im Rahmen der Podologie erfolgt und bei Leistungen, die physiotherapeutisch aufgrund eines ärztlichen Rezepts erbracht werden. Medizinisch notwendige Dienstleistungen sind zudem auch solche, die zur Verhinderung von Verletzungen im Zusammenhang mit künstlichen Nägeln oder Piercings erfolgen (zu Ausnahmen und für weitere Informationen siehe "Dürfen Nagel-, Tattoo- und Massagestudios öffnen?")

Auch Hebammen dürfen ihrer Tätigkeit unter Berücksichtigung der besonderen Schutzmaßnahmen nachgehen. Um Schwangere oder stillende Mütter (z.B.), die noch keinen vollständigen Impfschutz besitzen, besser schützen zu können, besteht die Möglichkeit, das Hygienekonzept im Rahmen des Hausrechts entsprechend anzupassen.

Hinweisschreiben für Heilmittelerbringer:innen und Hebammen (Gültig ab: 25. November 2021) (PDF 160KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

Für die Dienstleisterinnen und -leister gilt:

Beschäftigte haben eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (d.h. eine medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) zu tragen. Sie müssen zudem vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet sein (max. 24 Std. alter Antigen-Schnelltest – hier muss die Testung jeden Tag neu erfolgen – oder 48 Std. alter PCR-Test). Betreiber:innen müssen ein Hygienekonzept erstellen. Dies gilt für alle körpernahen Dienstleistungen – unabhängig von Verordnungen oder medizinischer Notwendigkeit.

Unter diesen Voraussetzungen sind auch die Dienstleistungen in den Gesundheits- und Heilberufen sowie der Gesundheitshandwerker erlaubt (z.B. Augenoptiker:innen, Hörgeräteakustiker:innen, Orthopädieschuhmacher:innen und -techniker:innen, Zahntechniker:innen).

Dürfen Kosmetikbehandlungen bei einem Hautarzt erbracht werden?

Ja. Tätigkeiten am Gesicht der Kundinnen und Kunden dürfen nur unter Einhaltung von Schutzmaßnahmen ausgeführt werden.

Grundsätzlich gilt für Kundinnen und Kunden die 2G-Regel. Wenn es sich jedoch um eine medizinisch oder pflegerisch notwendige Dienstleistung handelt, gilt die 2G-Regel nicht (und auch nicht die 3G-Regel). Wenn es sich um einen kosmetischen Eingriff ohne medizinische oder pflegerische Notwendigkeit handelt, so greift die 2G-Regel. Die Personen dürfen dann auch keine typischen Corona-Symptome haben.

Für weitere Informationen siehe "Getestet/Genesen/Geimpft"

Dürfen Gruppentherapien und Gruppenkurse (zum Beispiel Geburtsvorbereitungskurse) stattfinden?

Ja. Bei Gruppenangeboten ist ein Hygienekonzept zu erstellen. Angebote von Veranstalter:innen im Bereich der Gesundheitsfach- und Heilberufe (auch solche, die nicht ärztlich oder psychotherapeutisch verordnet wurden) sind ohne 2G-Regel zulässig. Nicht geimpfte Personen (wie z.B. schwangere oder stillende Frauen) können sich eigenverantwortlich durch das Tragen einer FFP2-Maske (oder vergleichbare Standards) schützen. Hier können Hebammen, Heilmittelerbringer:innen o.a. aber auch weitergehende Maßnahmen über das Hausrecht einfordern.

Steht bei Kursen die sportliche Aktivität im Vordergrund, gelten die Regelungen für den Sport: Innerhalb geschlossener Räume gilt dann die 2G-Regel.

Gruppentherapien und Gruppenkurse dürfen auch in stationären Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie Mutter-/Vater-Kind-Einrichtungen stattfinden. Hier ist die 3G-Regel bei der Aufnahme von Personen zu beachten. Für weitere Informationen siehe "Sind Rehakliniken und Mutter-Kind-Kliniken geöffnet?"

Ist die Prostitution erlaubt?

Ja, der Betrieb des Prostitutionsgewerbes und die Erbringung sexueller Dienstleistungen mit Körperkontakt sind unter den Voraussetzungen der körpernahen Dienstleistungen erlaubt. Für Kund:innen gilt die 2G-Regelung. Es dürfen also grundsätzlich nur Kund:innen bedient werden, die vollständig geimpft oder genesen sind und einen entsprechenden Nachweis vorlegen. Zudem dürfen sie keine typischen Coronavirus-Symptome (Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber, Geruchs- oder Geschmacksverlust) haben.

Bei der Überprüfung digitaler Impfnachweise ist die CovPass-Check-App zu verwenden. Zusätzlich haben Kund:innen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, einen amtlichen Lichtbildausweis vorzulegen, der zu prüfen ist. Näheres dazu hier. Prostituierte müssen geimpft, genesen oder tagesaktuell getestet sein (bei PCR-Test gilt 48 Std.) und zusätzlich eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Betreiber:innen einer Prostitutionsstätte oder einer Prostitutionsvermittlung haben die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, um die Einhaltung der Vorgaben zu gewährleisten.

Wie verhalte ich mich auf Wochenmärkten ?

Abstand

  • Beachten Sie, zu anderen Personen einen Mindestabstand einzuhalten
  • Auf ausreichenden Abstand in der Warteschlange achten (ein bis zwei Meter pro Person)
    Traubenbildung vor Verkaufsständen vermeiden
  • Kurze Verweildauer auf dem Wochenmarkt

Hygienemaßnahmen

  • Auf Händeschütteln verzichten
  • Regelmäßig gründlich Hände waschen oder desinfizieren
  • Husten- und Niesetikette einhalten

 Gibt es abweichende Regelungen von der Coronavirus-Bekämpfungsverordnung?

Nein. Die Coronavirus-Bekämpfungsverordnung gilt in allen Kreisen und kreisfreien Städten.

Darüber hinaus gibt es bundesrechtlich die Verpflichtung zu 3G am Arbeitsplatz und im ÖPNV sowie im Fernverkehr.

In welchen Bereichen gilt laut der aktuellen Verordnung die 2G-Regel? In welchen Bereichen gilt die 3G-Regel?

Für weitere Informationen siehe "Genesen/Getestet/Geimpft"

Bei Fragen rund um das Thema Coronavirus

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(montags bis freitags von 8-16.30 Uhr)

Mail E-Mail-Postfach: corona@lr.landsh.de

Tel Ärztlicher Bereitschaftsdienst Nur medizinische Anfragen! 116 117

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