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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Veranstaltungen

Grundsätzlich gilt: Die Veranstalterin und der Veranstalter haben die Kontaktdaten (Erhebungsdatum und -uhrzeit, Vor- und Nachname, Anschrift, sowie, soweit vorhanden, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse) der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erheben, diese für 4 Wochen aufzubewahren und anschließend zu vernichten. Die Nichterhebung stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit bis zu 3.000 € geahndet werden kann. Die Kontaktdaten sind korrekt anzugeben. Falschangaben stellen eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit 1.000 € geahndet werden kann.

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Welche Regelungen gelten für Veranstaltungen?

Veranstaltungen sind in größerem Umfang erlaubt.

Zum Veranstaltungsbegriff und zu Veranstaltungen allgemein:

  • Eine Veranstaltung ist ein zeitlich begrenztes und geplantes Ereignis mit einer definierten Zielsetzung oder Absicht, einer Programmfolge mit thematischer, inhaltlicher Bindung oder Zweckbestimmung in der abgegrenzten Verantwortung eines:einer Veranstalters:in, einer Person, Organisation oder Institution, an dem eine Gruppe von Menschen teilnimmt.
  • Zusammenkünfte zu privaten Zwecken sind keine Veranstaltungen im Sinne der Verordnung. Hier gelten die allgemeinen Kontaktregelungen. Weitere Informationen siehe "Welche Regelungen gibt es für den Aufenthalt im öffentlichen und privaten Raum?". Zusammenkünfte von bis zu 25 Personen (Kinder unter 14 Jahre der an der Zusammenkunft teilnehmenden Haushalte sowie vollständig geimpfte und genesene Personen zählen dabei jedoch nicht mit) stellen also keine Veranstaltung dar. Die übrigen Voraussetzungen für Veranstaltungen wie das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, Kontaktdatenerhebung und Hygienekonzept müssen bei solchen privaten Zusammenkünften nicht eingehalten werden, es sei denn, die Zusammenkunft findet im Innenbereich der Gastronomie statt. Dann ist auch die 3G-Regel zu beachten. Weitere Informationen siehe "Häufig gestellte Fragen zu Gastronomie, Einzelhandel und Dienstleistungen".
  • Finden Veranstaltungen in Privaträumen statt, sind die Vorgaben für Veranstaltungen dagegen zu beachten. Umgekehrt gelten die Ausnahmen im Falle von privaten Zusammenkünften bei Veranstaltungen nicht. Kinder unter 14 Jahren zählen also bei Veranstaltungen mit.
  • Veranstalter:innen haben bei zulässigen Veranstaltungen nach Maßgabe von § 4 der Corona-Bekämpfungsverordnung ein Hygienekonzept zu erstellen. Sie haben innerhalb geschlossener Räume die Kontaktdaten der Gäste zu erheben, für vier Wochen aufzubewahren und anschließend zu vernichten. Dazu können auch Angebote zur digitalen Kontaktdatenerfassung und Kontaktnachverfolgung (Apps) genutzt werden, um es Kund:innen zu ermöglichen, ihre Kontaktdaten auf diesem digitalen Weg zu hinterlassen. Die Nichterhebung stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einem Bußgeldwerden geahndet werden kann. Die Kontaktdaten sind korrekt anzugeben. Falschangaben stellen eine Ordnungswidrigkeit dar, die ebenfalls mit einem Bußgeld geahndet werden kann.
  • Das Abstandsgebot ist immer einzuhalten, soweit das möglich ist. Es gelten auch bei Veranstaltungen die Ausnahmen für zulässige Zusammenkünfte, bei denen das Abstandsgebot nicht eingehalten werden muss. Die Angehörigen eines Haushalts müssen das Abstandsgebot also zum Beispiel nicht einhalten, wenn sie einen Markt besuchen.
  • 3G-Regel: Innerhalb geschlossener Räume dürfen an Veranstaltungen grundsätzlich nur vollständig geimpfte, genesene und negativ getestete Personen (max. 24 Stunden alter Antigen-Schnelltest oder 48 Stunden alter PCR-Test) mit einem entsprechenden Nachweis teilnehmen. Kinder unter sieben Jahren benötigen keinen Test. Bei minderjährigen Schüler:innen reicht die Vorlage einer Bescheinigung der Schule aus, dass sie im Rahmen eines schulischen Schutzkonzepts regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden. Bei Veranstaltungen mit Eventcharakter gilt die 3G-Regel auch außerhalb geschlossener Räume. Weitere Informationen siehe "Häufig gestellte Fragen zu Getestet/Genesen/Geimpft".
  • Innerhalb einer Veranstaltung (nach der Kategorie "Gruppenaktivität") können Gruppen aus bis zu 25 Personen (vollständig geimpfte und genesene Personen zählen bei privaten Veranstaltungen nicht mit) definiert werden, die keinen Abstand untereinander halten müssen. Damit ist es möglich, dass diese Personen beispielsweise ohne Abstand miteinander am Tisch sitzen. Mit anderen Gruppen innerhalb der Veranstaltung ist dabei grundsätzlich das Abstandsgebot einzuhalten, wo immer dies möglich ist. Eine Durchmischung aller Teilnehmer:innen der Veranstaltung ohne Abstand sollte es nicht geben.
  • Veranstaltungen sind im privaten wie im öffentlichen Raum zulässig.
  • Die Maskenpflicht gilt grundsätzlich nur bei Veranstaltungen innerhalb geschlossener Räume (Ausnahmen: Sitzungscharakter und Anordnung der Teilnehmer:innen auf Stehplätzen sowie Veranstaltungen mit Eventcharakter. Hier gilt die Maskenpflicht auch draußen).

Bei der Zulassung von Veranstaltungen mit unterschiedlichem Charakter gilt folgende Differenzierung:

Veranstaltungen mit Gruppenaktivitäten ohne feste Sitzplätze (also zum Beispiel Feste, Feiern, Empfänge, Führungen zum Beispiel in Museen und Exkursionen)

Veranstaltungen mit Gruppenaktivitäten sind Veranstaltungen, die nicht sitzend wahrgenommen werden. Es ist ein Hygienekonzept zu erstellen. Da sich hier ein fester Teilnehmer:innenkreis über längere Zeit an einem oder gemeinsam an einem sich ändernden Ort aufhält und die Abstandsregelungen möglicherweise nicht durchgehend eingehalten werden können, gelten für diese Veranstaltungen strenge Anforderungen:

Die Teilnehmer:innen haben innerhalb geschlossener Räume eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (das heißt, eine medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) zu tragen. Dies gilt nicht bei privaten Feierlichkeiten (zum Beispiel Geburtstagsfeiern oder Hochzeiten als Veranstaltungen mit Gruppenaktivität) und nicht beim Rauchen oder bei der Nahrungsaufnahme. Außerhalb geschlossener Räume gilt bei Veranstaltungen mit Gruppenaktivitäten keine Maskenpflicht.

3G-Regel: Innerhalb geschlossener Räume (nicht jedoch außerhalb) dürfen grundsätzlich nur vollständig geimpfte, genesene und negativ getestete Personen (max. 24 Stunden alter Antigen-Schnelltest oder 48 Stunden alter PCR-Test) mit einem entsprechenden Nachweis teilnehmen. Kinder unter sieben Jahren benötigen keinen Test. Bei minderjährigen Schüler:innen reicht die Vorlage einer Bescheinigung der Schule aus, dass sie im Rahmen eines schulischen Schutzkonzepts regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden. Weitere Informationen siehe "Häufig gestellte Fragen zu Getestet/Genesen/Geimpft". Innerhalb geschlossener Räume sind die Kontaktdaten zu erfassen.

Veranstaltungen mit Marktcharakter

Solche Veranstaltungen sind Flohmärkte oder Jahrmärkte, Messen oder Landmärkte, nicht jedoch Wochenmärkte. Für Informationen zu Wochenmärkten siehe "Wie verhalte ich mich auf Wochenmärkten ?").Es ist ein Hygienekonzept zu erstellen. Die Zahl der gleichzeitig anwesenden Teilnehmer:innen ist auf eine Person je sieben Quadratmeter begehbarer Fläche begrenzt. Die Einhaltung des Abstandsgebots ist auch durch eine angemessene Anzahl an Ordnungskräften sicherzustellen. Das Abstandsgebot und die geltenden Ausnahmen sind zu beachten. Die Teilnehmer:innen benötigen weder innerhalb noch außerhalb geschlossener Räume einen Test. Die Teilnehmer:innen haben innerhalb geschlossener Räume eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (das heißt eine medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) zu tragen. Dies gilt nicht beim Rauchen oder bei der Nahrungsaufnahme. Außerhalb geschlossener Räume gilt bei Veranstaltungen mit Marktcharakter keine Maskenpflicht.

3G-Regel: Innerhalb geschlossener Räume (nicht jedoch außerhalb) dürfen grundsätzlich nur vollständig geimpfte, genesene und negativ getestete Personen (max. 24 Stunden alter Antigen-Schnelltest oder 48 Stunden alter PCR-Test) mit einem entsprechenden Nachweis teilnehmen. Kinder unter sieben Jahren benötigen keinen Test. Bei minderjährigen Schüler:innen reicht die Vorlage einer Bescheinigung der Schule aus, dass sie im Rahmen eines schulischen Schutzkonzepts regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden. Weitere Informationen siehe "Häufig gestellte Fragen zu Getestet/Genesen/Geimpft". Innerhalb geschlossener Räume sind die Kontaktdaten zu erfassen. 

Veranstaltungen mit Sitzungscharakter

Hierbei handelt es sich zum Beispiel um Sitzungen, Konzerte, Vorträge, Lesungen oder Theater- und Filmvorführungen in Kinos, bei denen sich ein fester Teilnehmer:innenkreis über einen längeren Zeitraum auf festen Sitzplätzen befindet. Durch die festen Sitzplätze kann die Einhaltung des Abstandsgebotes im Vergleich zu sich bewegenden Teilnehmer:innen besser sichergestellt werden. Auch Autokinos sind zulässig. Hier gelten die Vorgaben für Veranstaltungen mit Sitzungscharakter außerhalb geschlossener Räume. Es ist ein Hygienekonzept zu erstellen. Die Teilnehmer:innen haben innerhalb geschlossener Räume auf den Verkehrsflächen eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (d.h. eine medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) zu tragen. Außerhalb geschlossener Räume gilt dies grundsätzlich nicht.

Das Abstandsgebot ist einzuhalten. Als Alternative hierzu wird die Möglichkeit zugelassen, dass bei Einhaltung einer geeigneten Sitzplatzanordnung (Schachbrettmuster) die Kapazität der Säle und Plätze besser genutzt werden kann. Dies ist nur möglich, wenn Veranstalter:innen sicherstellen, dass

  • Alle Teilnehmer:innen grundsätzlich auch auf ihrem festen Sitzplatz innerhalb geschlossener Räume (nicht aber außerhalb) immer eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (das heißt, eine medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) tragen. Auf das Tragen einer Maske darf nur dann verzichtet werden, wenn die Teilnehmer:innen eine Veranstaltung passiv verfolgen und sich ruhig verhalten wie bei Theater- und Kinovorstellungen, klassischen Konzerten, Lesungen und Vorträgen.
  • Nicht mehr als die Hälfte der zur Verfügung stehenden Sitzplätze besetzt werden.

Die Sitzplätze neben, vor und hinter jedem:r Teilnehmer:in nicht oder nur im Rahmen der geltenden Kontaktbeschränkungen besetzt werden (bis zu 25 Personen, die als Gruppe etwas gemeinsam unternehmen)

3G-Regel: Innerhalb geschlossener Räume (nicht jedoch außerhalb) dürfen grundsätzlich nur vollständig geimpfte, genesene und negativ getestete Personen (max. 24 Stunden alter Antigen-Schnelltest oder 48 Stunden alter PCR-Test) mit einem entsprechenden Nachweis teilnehmen. Kinder unter sieben Jahren benötigen keinen Test. Bei minderjährigen Schüler:innen reicht die Vorlage einer Bescheinigung der Schule aus, dass sie im Rahmen eines schulischen Schutzkonzepts regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden. Weitere Informationen siehe "Häufig gestellte Fragen zu Getestet/Genesen/Geimpft". Innerhalb geschlossener Räume sind die Kontaktdaten zu erfassen.

Veranstaltungen mit Stehplätzen (unter Kategorie Sitzungscharakter)

Veranstaltungsstätten mit Stehplätzen können wieder ohne Einhaltung des Mindestabstandes genutzt werden. Die vorhandenen Stehplätze dürfen aber nur zu 25 Prozent ausgenutzt werden. Aus Gründen des Infektionsschutzes gilt es, größere Menschenansammlungen zu vermeiden. Gruppenbildungen sind daher auch hier nur im Rahmen der allgemeinen Kontaktregelungen zulässig (maximal 25 Personen).

Eine weitgehende Vereinzelung zusammenhängender Gruppen ist dadurch zu erreichen, dass die zulässige Belegung von 25 Prozent der Stehplätze unter Berücksichtigung sämtlicher Stehplätze großflächig verteilt wird.

Es ist ein Hygienekonzept zu erstellen. Die Teilnehmer:innen haben innerhalb und außerhalb geschlossener Räume eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (das heißt, eine medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) zu tragen. Nahrungsaufnahme und Rauchen sind während des Aufenthalts auf dem Stehplatz untersagt.

3G-Regel: Innerhalb geschlossener Räume (nicht jedoch außerhalb) dürfen grundsätzlich nur vollständig geimpfte, genesene und negativ getestete Personen (max. 24 Stunden alter Antigen-Schnelltest oder 48 Stunden alter PCR-Test) mit einem entsprechenden Nachweis teilnehmen. Kinder unter sieben Jahren benötigen keinen Test. Bei minderjährigen Schüler:innen reicht die Vorlage einer Bescheinigung der Schule aus, dass sie im Rahmen eines schulischen Schutzkonzepts regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden. Weitere Informationen siehe "Häufig gestellte Fragen zu Getestet/Genesen/Geimpft". Innerhalb geschlossener Räume sind die Kontaktdaten zu erfassen.

Veranstaltungen ohne Abstandsgebot (mit Eventcharakter)

Hierbei handelt es sich um Veranstaltungen, bei denen sich die Menschen zu einem großen Teil frei bewegen und bei denen im Gegensatz zu Veranstaltungen mit Gruppenaktivität die Einhaltung des Abstandsgebots nicht erforderlich ist, wie zum Beispiel Volksfeste, Festivals, Messen und sportliche Großereignisse als auch kleine Veranstaltungen. Solche Veranstaltungen bedürfen der Genehmigung der zuständigen Gesundheitsbehörde. In der aktuellen Entwicklung zeigt sich, dass insbesondere Veranstaltungen einen Infektionsherd für die Ausbreitung von COVID-19 darstellen können, wenn hier die Abstandsregeln nicht beachtet werden. Auch können sehr große Teilnehmerzahlen bestehen. Daher ist es geboten, besonders strenge Voraussetzungen festzusetzen.

Es gelten folgende Vorgaben:

  • Die Teilnehmer:innen haben eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (das heißt, eine medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) auch im Außenbereich zu tragen. Dies gilt nicht bei der Nahrungsaufnahme oder beim Rauchen, sofern dies im Stehen oder Sitzen erfolgt.
  • 3G-Regel: Innerhalb geschlossener Räume (nicht jedoch außerhalb) dürfen grundsätzlich nur vollständig geimpfte, genesene und negativ getestete Personen (max. 24 Stunden alter Antigen-Schnelltest oder 48 Stunden alter PCR-Test) mit einem entsprechenden Nachweis teilnehmen. Kinder unter sieben Jahren benötigen keinen Test. Bei minderjährigen Schüler:innen reicht die Vorlage einer Bescheinigung der Schule aus, dass sie im Rahmen eines schulischen Schutzkonzepts regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden. Weitere Informationen siehe "Häufig gestellte Fragen zu Getestet/Genesen/Geimpft".
  • Die Kontaktdaten sind innerhalb geschlossener Räume zu erheben.
  • Bei Veranstaltungen dieser Art ist innerhalb geschlossener Räume der Ausschank und Verzehr von Alkohol verboten.
  • Die Veranstalter:innen haben die Kontaktdaten der Besucher:innen zu erheben und ein Hygienekonzept zu erstellen, in dem auf die Begrenzung des Alkoholausschanks und die Steuerung des An- und Abreiseverkehrs einzugehen ist.
  • Die Einhaltung der Regelungen ist zudem durch Ordnungskräfte zu sichern.
  • Es darf sich nicht um eine private Feierlichkeit handeln.

Ist Tanzen auf Veranstaltungen erlaubt?

Beim Tanzen auf Veranstaltungen gelten die allgemeinen Kontaktbeschränkungen und die Ausnahmen vom Abstandsgebot. Möglich wäre also zum Beispiel, dass die Angehörigen eines Haushaltes, Paare oder befreundete Gruppen von maximal 25 Personen gemeinsam tanzen. Untereinander haben die Gruppen jeweils das Abstandsgebot einzuhalten, das den räumlichen Gegebenheiten entspricht. Eine Durchmischung aller Teilnehmer:innen ohne Abstand sollte es nicht geben. Handelt es sich um eine Veranstaltung mit Sitzungscharakter, ist das Tanzen nicht erlaubt.

Dürfen Vereinssitzungen stattfinden?

Ja. Welche Bestimmungen hier gelten, ist abhängig vom Zweck der konkreten Sitzung. Handelt es um eine Zusammenkunft, die aus geschäftlichen, beruflichen oder dienstlichen Gründen erforderlich ist (dies hat der:die Ausrichter:in zu überprüfen), so ist diese Veranstaltung ohne Begrenzung der Personenzahl erlaubt. Es gilt das allgemeine Abstandsgebot sowie das Gebot, Kontakte nach Möglichkeit auf ein Minimum zu beschränken. Darüberhinausgehende Hygienemaßnahmen sind in eigener Verantwortung zu treffen. Ist die Sitzung nicht aus geschäftlichen, beruflichen oder dienstlichen Gründen erforderlich, so gelten die Vorgaben Veranstaltungen mit Sitzungscharakter (siehe oben).

Was gilt für Gedenkveranstaltungen?

Gedenkveranstaltungen sind grundsätzlich nach den Regelungen zu Veranstaltungen erlaubt (siehe oben).

Dürfen Gewerkschaftsversammlungen und Demonstrationen stattfinden?

Gewerkschaftsversammlungen und Demonstrationen sind weiterhin erlaubt. Zu den Bestimmungen siehe "Was gilt für Versammlungen?"

Weitere Informationen

Die Landesregierung hat ein Öffnungskonzept für Veranstaltungen vorgestellt.

Stufenkonzept für Veranstaltungen in Schleswig-Holstein (Stand 17. August 2021) (PDF 208KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

Was gilt bei Veranstaltungen zur Aufrechterhaltung insbesondere der öffentlichen Sicherheit, geschäftlichen Veranstaltungen oder solchen im Rahmen von Betreuungssituationen?

Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, der Rechtspflege, der Beschlussfassung von Organen öffentlich-rechtlicher Körperschaften, Anstalten und Stiftungen oder der Daseinsfürsorge und -vorsorge dienen, sind ohne Begrenzung der Personenzahl erlaubt. Dies betrifft insbesondere Veranstaltungen des Verfassungsgerichts, der Gerichte einschließlich gesetzlich vorgeschriebener Schiedsgerichte der Staatsanwaltschaften und anderer Behörden, Stellen oder Einrichtungen, die öffentlich-rechtliche Aufgaben wahrnehmen. Bei diesen Veranstaltungen gilt das allgemeine Abstandsgebot sowie das Gebot, Kontakte nach Möglichkeit auf ein Minimum zu beschränken. Sofern solche Veranstaltungen in öffentlich zugänglichen geschlossenen Räumlichkeiten oder in geschlossenen Räumen in Arbeits- und Betriebsstätten stattfinden, ist grundsätzlich eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Ausnahmen davon sind insbesondere zulässig, wenn der Mindestabstand am festen Steh – oder Sitzplatz oder andere geeignete physische Barrieren eingehalten werden kann. Darüberhinausgehende Hygienemaßnahmen sind in eigener Verantwortung zu treffen. Nicht eingeschränkt wird ferner das Selbstorganisationsrecht des Landtages, der Gemeinden und Gemeindeverbände.

Auch Zusammenkünfte, die aus geschäftlichen, beruflichen oder dienstlichen Gründen, zur Durchführung von Prüfungen oder zur Betreuung erforderlich sind, dürfen unter den gleichen Anforderungen wie solche zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung stattfinden. Dasselbe gilt für Veranstaltungen im Rahmen der Kindertagesbetreuung, einer außerfamiliären Wohnform oder von Betreuungs- und Hilfeleistungsangeboten nach dem Achten Buch Sozialgesetzbuch – Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII).

Das gilt auch für Eigentümerversammlungen, die Zusammenkünfte aus geschäftlichen Gründen darstellen, sofern sie erforderlich sind sowie für schulische Veranstaltungen, an denen ausschließlich Kohorten im Sinne der Schulen-Coronaverordnung und ihre Aufsichtspersonen teilnehmen.

Welche Vorgaben gelten für Informationsstände von Parteien, Wählergruppen oder Einzelbewerberinnen und –bewerbern im Rahmen der Wahlwerbung?

Informationsstände von Parteien, Wählergruppen oder Einzelbewerber:innen im Rahmen der Wahlwerbung (zum Beispiel anlässlich der Bundestagswahl) unterliegen nicht den Vorgaben für Veranstaltungen. Hier sind lediglich die allgemeinen Kontaktregeln und das Abstandsgebot zu beachten. Ansammlungen von Personen sind somit auch an diesen Ständen zu vermeiden.

Was gilt für größere öffentliche Kundgebungen von Parteien?

Für größere öffentliche Kundgebungen von Parteien (zum Beispiel als öffentliche Wahlkampfveranstaltungen anlässlich der Bundestagswahl), die über die Ansprache einzelner Personen hinausgehen und zu einer Ansammlung größerer Menschenmengen führen können, gelten die Vorgaben für Versammlungen.

Was gilt für unaufschiebbare Veranstaltungen von Parteien und Wählergruppen zur Aufstellung ihrer Bewerberinnen und Bewerber?

Es muss sich um zwingend erforderliche Veranstaltungen für unmittelbar bevorstehende Wahlen handeln. Eine Begrenzung der Personenzahl gibt es hier nicht. Es ist ein Hygienekonzept zu erstellen. Die allgemeinen Hygienestandards (§ 3) sind einzuhalten.

Was gilt für Versammlungen?

Wer eine Versammlung nach dem Versammlungsfreiheitsgesetz veranstalten will, muss ein Hygienekonzept erstellen. Bei der Anzeige einer Versammlung unter freiem Himmel muss der Veranstalter oder die Veranstalterin dieses bei der zuständigen Versammlungsbehörde des Kreises oder der kreisfreien Stadt beifügen. Die Versammlungsleiterin oder der Versammlungsleiter vor Ort hat für die Einhaltung des Hygienekonzeptes zu sorgen. Kontaktdaten sind nicht zu erheben.

Sofern ein ausreichender Infektionsschutz nicht gewährleistet ist, können die Versammlungsbehörden nach einer individuellen Verhältnismäßigkeitsprüfung Versammlungen beschränken oder verbieten. .

Bei Versammlungen müssen die Teilnehmer:innen  innerhalb geschlossener Räume (nicht jedoch außerhalb) eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (das heißt, eine medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) tragen. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt nicht für die jeweils sprechende Person bei Ansprachen und Vorträgen.

Vom Abstandsgebot kann bei Einhaltung einer geeigneten Sitzplatzanordnung (Schachbrettmuster) abgewichen werden. Es sind hier die Vorgaben für Veranstaltungen mit Sitzungscharakter (§ 5 c Absatz 2) innerhalb und außerhalb geschlossener Räume einzuhalten. Weitere Informationen: "Welche Regeln gelten für Veranstaltungen?"

Welche Vorgaben gelten für Informationsstände von Parteien, Wählergruppen oder Einzelbewerberinnen und -bewerbern im Rahmen der Wahlwerbung?

Informationsstände von Parteien, Wählergruppen oder Einzelbewerber:innen im Rahmen der Wahlwerbung (zum Beispiel anlässlich der Bundestagswahl) unterliegen nicht den Vorgaben für Veranstaltungen. Hier sind lediglich die allgemeinen Kontaktregeln und das Abstandsgebot zu beachten. Ansammlungen von Personen sind somit auch an diesen Ständen zu vermeiden.

Was gilt für größere öffentliche Kundgebungen von Parteien?

Für größere öffentliche Kundgebungen von Parteien (zum Beispiel als öffentliche Wahlkampfveranstaltungen anlässlich der Bundestagswahl), die über die Ansprache einzelner Personen hinausgehen und zu einer Ansammlung größerer Menschenmengen führen können, gelten die Vorgaben für Versammlungen. Weitere Informationen unter "Versammlungen".

Was gilt für unaufschiebbare Veranstaltungen von Parteien und Wählergruppen zur Aufstellung ihrer Bewerberinnen und Bewerber?

Es muss sich um zwingend erforderliche Veranstaltungen für unmittelbar bevorstehende Wahlen handeln. Eine Begrenzung der Personenzahl gibt es hier nicht. Es ist ein Hygienekonzept zu erstellen. Die allgemeinen Hygienestandards (§ 3) sind einzuhalten.

Was gilt für Versammlungen?

Wer eine Versammlung nach dem Versammlungsfreiheitsgesetz veranstalten will, muss ein Hygienekonzept erstellen. Bei der Anzeige einer Versammlung unter freiem Himmel muss der Veranstalter oder die Veranstalterin dieses bei der zuständigen Versammlungsbehörde des Kreises oder der kreisfreien Stadt beifügen. Die Versammlungsleiterin oder der Versammlungsleiter vor Ort hat für die Einhaltung des Hygienekonzeptes zu sorgen. Kontaktdaten sind nicht zu erheben.

Sofern ein ausreichender Infektionsschutz nicht gewährleistet ist, können die Versammlungsbehörden nach einer individuellen Verhältnismäßigkeitsprüfung Versammlungen beschränken oder verbieten.

Bei Versammlungen müssen die Teilnehmer:innen  innerhalb geschlossener Räume (nicht jedoch außerhalb) eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (das heißt: eine medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) tragen. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt nicht für die jeweils sprechende Person bei Ansprachen und Vorträgen.

Vom Abstandsgebot kann bei Einhaltung einer geeigneten Sitzplatzanordnung (Schachbrettmuster) abgewichen werden. Es sind hier die Vorgaben für Veranstaltungen mit Sitzungscharakter (§ 5 c Absatz 2) innerhalb und außerhalb geschlossener Räume einzuhalten.

Weitere Informationen finden Sie unter: "Welche Regeln gelten für Veranstaltungen?"

Welche Regelungen gelten für Bestattungen?

Darf eine Bestattung stattfinden? Unter welchen Bedingungen?

Bestattungen sowie Trauerfeiern auf Friedhöfen und Bestattungsunternehmen dürfen stattfinden. Bei Gottesdiensten gelten die Anforderungen für rituelle Veranstaltungen (siehe "Gibt es Regelungen für religiöse Zusammenkünfte, Gottesdienste, Gebete oder Messen?"). Eine Begrenzung der Teilnehmer:innenzahl ergibt sich aufgrund der räumlichen Kapazitäten, damit Abstände eingehalten werden können. Hierbei sind auch vollständig Geimpfte und Genesene zu berücksichtigen. Während der gesamten Veranstaltung haben Besucher:innen in geschlossenen Räumen (jedoch nicht außerhalb) auf den Verkehrsflächen auf Wegen zu den Plätzen, also beispielsweise auf Gängen und Fluren) und beim Singen eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (das heißt: eine medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) zu tragen.

Das Abstandsgebot ist einzuhalten. Innerhalb der Veranstaltung können Gruppen aus bis zu 25 Personen (vollständig geimpfte und genesene Personen zählen bei privaten Veranstaltungen nicht mit) definiert werden, die keinen Abstand untereinander halten müssen. Mit anderen Gruppen innerhalb der Veranstaltung ist dabei grundsätzlich das Abstandsgebot einzuhalten, wo immer dies möglich ist. Eine Durchmischung aller Teilnehmer:innen der Veranstaltung ohne Abstand sollte es nicht geben.

Die Bewirtung zählt ausdrücklich nicht zur Zeremonie. Der Beerdigungskaffee darf also zum Beispiel als private Zusammenkunft mit bis zu 25 Teilnehmer:innen stattfinden (Kinder der jeweils zu den 25 Personen gehörenden Haushalte unter 14 Jahren, vollständig geimpfte und genesene Personen zählen nicht mit). Alternativ kann ein Beerdigungskaffee als Veranstaltung mit Gruppenaktivität oder Veranstaltung mit Sitzungscharakter stattfinden. Zu beachten ist hier unter anderem die 3G-Regel. Weitere Informationen dazu finden Sie unter "Welche Regeln gelten für Veranstaltungen".  

Zur Einhaltung des Abstandsgebots auf einem Beerdigungskaffee als Veranstaltung mit Gruppenaktivität gilt: Innerhalb der Veranstaltung können Gruppen aus bis zu 25 Personen (vollständig geimpfte und genesene Personen zählen bei privaten Veranstaltungen nicht mit) definiert werden, die keinen Abstand untereinander halten müssen. Damit ist es möglich, dass diese Personen beispielsweise ohne Abstand miteinander am Tisch sitzen. Mit anderen Gruppen innerhalb der Veranstaltung ist dabei grundsätzlich das Abstandsgebot einzuhalten, wo immer dies möglich ist. Eine Durchmischung aller Teilnehmer:innen der Veranstaltung ohne Abstand sollte es nicht geben.

Welche Regelungen gelten für private Veranstaltungen?

Darf eine Hochzeit stattfinden? Unter welchen Bedingungen?

Hochzeiten dürfen stattfinden.

Grundsätzlich gilt:

Eine standesamtliche Trauung dient dem Abschluss eines familienrechtlichen Vertrages und ist eine hoheitliche Handlung eines Standesbeamten. Sie fällt daher nicht unter die Regelungen zu Veranstaltungen. Das allgemeine Abstandsgebot ist einzuhalten und die Anzahl der Teilnehmer:innen möglichst zu beschränken. Hygieneregeln sollten unbedingt beachtet werden.

Bei einer kirchlichen Trauung gelten die Regeln für rituelle Veranstaltungen (siehe "Gibt es Regelungen für religiöse Zusammenkünfte, Gottesdienste, Gebete oder Messen?")

Bei Hochzeitsfeiern gibt es unterschiedliche Möglichkeiten:

  1. In kleinem Rahmen mit bis zu 25 Teilnehmer:innen (vollständig geimpfte und genesene Personen sowie Kinder unter 14 Jahren zählen nicht mit). Hier gelten die Regeln für private Zusammenkünfte. Die übrigen Voraussetzungen für Veranstaltungen wie das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, 3G-Regel, Kontaktdatenerhebung und Hygienekonzept müssen nicht eingehalten werden.
  2. Als Veranstaltung mit Gruppenaktivität: Das Abstandsgebot ist wenn immer möglich einzuhalten. Ein Hygienekonzept ist zu erstellen und in Innenbereichen sind die Kontaktdaten zu erheben. Es muss auf der Hochzeit als einer privaten Feier keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Dies gilt auch bei der Feier in einer Gaststätte, soweit diese als geschlossene Gesellschaft ohne Kontakt zu anderen Gästen stattfindet. Dagegen sind auf Verkehrsflächen (Wege zum Platz, Gänge), die auch von anderen Gästen genutzt werden, Masken zu tragen.  Findet die Hochzeit in Innenräumen statt, ist die 3G-Regel zu beachten. Es dürfen grundsätzlich nur vollständig geimpfte, genesene und negativ getestete Personen (max. 24 Stunden alter Antigen-Schnelltest oder max. 48 Stunden alter PCR-Test) mit einem entsprechenden Nachweis teilnehmen. Kinder unter sieben Jahren benötigen keinen Test. Bei minderjährigen Schüler:innen reicht die Vorlage einer Bescheinigung der Schule aus, dass sie im Rahmen eines schulischen Schutzkonzepts regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden. Weitere Informationen siehe "Häufig gestellte Fragen zu Getestet/Genesen/Geimpft".
    Beim Tanzen auf Hochzeitsfeiern gelten ebenfalls die allgemeinen Kontaktbeschränkungen und die Ausnahmen vom Abstandsgebot. Möglich wäre also zum Beispiel, dass die Angehörigen eines Haushaltes, Paare oder befreundete Gruppen von maximal 25 Personen gemeinsam tanzen. Untereinander haben die Gruppen jeweils das Abstandsgebot einzuhalten, das an die räumlichen Gegebenheiten angepasst ist. Eine Durchmischung aller Teilnehmer:innen ohne Abstand sollte es nicht geben. Handelt es sich um eine Veranstaltung mit Sitzungscharakter, ist das Tanzen nicht erlaubt.
    Zur Einhaltung des Abstandsgebots auf Hochzeitsfeiern als Veranstaltungen mit Gruppenaktivität gilt: Innerhalb der Veranstaltung können Gruppen aus bis zu 25 Personen (vollständig geimpfte und genesene Personen zählen bei Hochzeitsfeiern als privaten Veranstaltungen nicht mit) definiert werden, die keinen Abstand untereinander halten müssen. Damit ist es möglich, dass diese Personen beispielsweise ohne Abstand miteinander am Tisch sitzen. Mit anderen Gruppen innerhalb der Veranstaltung ist dabei grundsätzlich das Abstandsgebot einzuhalten, wo immer dies möglich ist. Eine Durchmischung aller Teilnehmer:innen der Veranstaltung ohne Abstand sollte es nicht geben.
  3. Als Veranstaltung mit Sitzungscharakter: Das Abstandsgebot ist einzuhalten. Ein Hygienekonzept ist zu erstellen und die Kontaktdaten sind innerhalb geschlossener Räume zu erheben. Es muss innerhalb geschlossener Räume auf den Verkehrsflächen (Wege zum Platz, Gänge) eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (d.h. eine medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) getragen werden. Auf ihren festen Plätzen dürfen die Gäste die Mund-Nasen-Bedeckung also abnehmen.
  • Findet die Hochzeit in Innenräumen statt, ist die 3G-Regel zu beachten. Es dürfen grundsätzlich nur vollständig geimpfte, genesene und negativ getestete Personen (max. 24 Stunden alter Antigen-Schnelltest oder max. 48 Stunden alter PCR-Test) mit einem entsprechenden Nachweis teilnehmen. Kinder unter sieben Jahren benötigen keinen Test. Bei minderjährigen Schüler:innen reicht die Vorlage einer Bescheinigung der Schule aus, dass sie im Rahmen eines schulischen Schutzkonzepts regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden. Weitere Informationen siehe "Häufig gestellte Fragen zu Getestet/Genesen/Geimpft".
  • Buffets sind auch bei Veranstaltungen mit Sitzungscharakter zulässig. Die Gäste dürfen ihre Plätze jedoch nur kurzzeitig verlassen, um sich am Buffet zu bedienen. Abstands- und Hygieneregeln sind einzuhalten und eine Mund-Nasen-Bedeckung ist beim Verlassen des Platzes aufzusetzen.

Das Abstandsgebot ist einzuhalten. Als Alternative hierzu wird die Möglichkeit zugelassen, dass bei Einhaltung einer geeigneten Sitzplatzanordnung (Schachbrettmuster) die Kapazität der Säle besser genutzt werden kann. Dies ist nur möglich, wenn Veranstalter:innen sicherstellen, dass

  • Alle Teilnehmer:innen auch auf ihrem festen Sitzplatz innerhalb geschlossener Räume immer eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (d.h. eine medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) tragen.
  • Nicht mehr als die Hälfte der zur Verfügung stehenden Sitzplätze besetzt werden
  • Die Sitzplätze neben, vor und hinter jedem:r Teilnehmer:in nicht oder nur im Rahmen der geltenden Kontaktbeschränkungen besetzt werden (die Angehörigen eines Haushalts oder bis zu 25 Personen).

Darf ich einen Geburtstag feiern?

Bei Geburtstagen gelten die gleichen Regelungen wie bei Hochzeitsfeiern (siehe oben).

Dürfen Chorproben stattfinden und Blasinstrumente gespielt werden?

Chorproben dürfen im Stehen und Sitzen stattfinden. Bei allen Chorproben ist ein allgemeines Hygienekonzept zu erstellen. Die üblichen Abstandsregeln sind einzuhalten. Es gelten folgende Voraussetzungen:

Innerhalb geschlossener Räume

Innerhalb geschlossener Räume greift die 3G-Regel: Es dürfen nur vollständig geimpfte, genesene und negativ getestete Personen (maximal. 24 Std. alter Antigen-Schnelltest oder 48 Std. alter PCR-Test) mit einem entsprechenden Nachweis teilnehmen. Kinder unter sieben Jahren benötigen keinen Test. Bei minderjährigen Schüler:innen reicht die Vorlage einer Bescheinigung der Schule aus, dass sie im Rahmen eines schulischen Schutzkonzepts regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden. Weitere Informationen dazu hier. Grundsätzlich ist beim Singen oder Musizieren innerhalb geschlossener Räume eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (d. h. eine medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) zu tragen. Die Kontaktdaten sind zu erheben. Es ist ein spezielles Hygienekonzept zu erstellen, in dem auf die Reinigung und Desinfektion gemeinsam genutzter Gegenstände und der Anordnung der Akteur:innen zueinander eingegangen wird.

Die Vorgaben im Hygienekonzept und die 3G-Regel sind einzuhalten. Für Chorproben gibt es unter Einhaltung dieser Vorschriften unterschiedliche Möglichkeiten:

Als Veranstaltung mit Sitzungscharakter

Sofern die Teilnehmer:innen erhöhte Abstände einhalten und sich auf einem festen Platz befinden (sitzend oder vor dem Stuhl stehend), dürfen sie die Mund-Nasen-Bedeckung abnehmen.

Als Alternative hierzu können die Teilnehmer:innen im Schachbrettmuster sitzen. Dann dürfen nicht mehr als die Hälfte der zur Verfügung stehenden Plätze besetzt werden. Zudem dürfen die Plätze vor, neben und hinter den Teilnehmer:innen nur im Rahmen der geltenden Kontaktbeschränkungen (also Familienmitglieder, Freunde) besetzt werden. Es ist eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Auf Verkehrsflächen (Wege zu den Plätzen, Gänge; die Teilnehmer:innen befinden sich also nicht auf festen Plätzen) ist bei Chorproben als Veranstaltungen mit Sitzungscharakter immer eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Als Veranstaltung mit Gruppenaktivität

Bewegen sich die Teilnehmer:innen während des Singens im Raum, so haben sie eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Der Gebrauch von Blasinstrumenten ist nur dann zulässig, wenn zusätzlich zu den genannten Anforderungen (3G-Regel, Hygienekonzept) im Hygienekonzept auf den Umgang mit Kondenswasser und die Eindämmung der Aerosolausbreitung eingegangen wird. Die Teilnehmer:innen müssen sich auf einem festen Platz befinden (sitzend oder vor dem Stuhl stehend) und haben das Abstandsgebot einzuhalten.

Außerhalb geschlossener Räume

Es ist ein allgemeines Hygienekonzept zu erstellen. Die Teilnehmer:innen benötigen keinen negativen Test-, Impf- oder Genesenennachweis. Grundsätzlich ist keine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (Ausnahme siehe unten).

Folgende Möglichkeiten:

Als Veranstaltung mit Sitzungscharakter

Die Teilnehmer:innen befinden sich auf festen Sitzplätzen (sitzend oder vor dem Stuhl stehend) und halten Abstände ein.

Als Alternative hierzu können die Teilnehmer:innen im Schachbrettmuster sitzen. Dann dürfen nicht mehr als die Hälfte der zur Verfügung stehenden Plätze besetzt werden. Zudem dürfen die Plätze vor, neben und hinter den Teilnehmer:innen nur im Rahmen der geltenden Kontaktbeschränkungen (also Familienmitglieder, Freunde) besetzt werden.

Wenn die Teilnehmer:innen stehen und das Abstandsgebot unterschreiten möchten, müssen sie ebenfalls eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Zudem dürfen nicht mehr als 25 Prozent der vorhandenen Plätze besetzt werden. Die Teilnehmer:innen dürfen nur im Rahmen der geltenden Kontaktbeschränkungen enger zusammenstehen (also z.B. Freunde, Familie). Es ist eine Vereinzelung der Gruppen anzustreben.

Als Veranstaltung mit Gruppenaktivität

Auf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung darf verzichtet werden. Abstände sind einzuhalten.

Straßenmusik ist erlaubt, es gelten nicht die Anforderungen für Veranstaltungen. Die allgemeinen Abstandsregeln sind jedoch einzuhalten.

Für mehr Informationen und zu weiteren Ausnahmen siehe: Ausbildung und außerschulische Bildungseinrichtungen

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