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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Häufig gestellte Fragen

Veranstaltungen

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Was ist eine Veranstaltung?

Welche Regelungen gelten für Veranstaltungen?

  • Veranstalter:innen haben bei zulässigen Veranstaltungen nach Maßgabe von § 4 der Corona-Bekämpfungsverordnung ein Hygienekonzept zu erstellen. Dabei ist ein QR-Code für die Registrierung mit der Corona-Warn-App bereitzustellen. Das Hygienekonzept kann im Rahmen des Hausrechts Beschränkungen der Besucher:innenzahl im Hinblick auf die vorhandene Kapazität vorsehen. Die oder der Verpflichtete hat die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, um die Einhaltung des Hygienekonzepts zu gewährleisten. Auf Verlangen der zuständigen Behörde hat die oder der Verpflichtete das Hygienekonzept vorzulegen und über die Umsetzung Auskunft zu erteilen. Darüber hinaus gehende Pflichten zur Aufstellung von Hygieneplänen nach dem Infektionsschutzgesetz bleiben unberührt.
  • 2G-Regel: Innerhalb geschlossener Räume dürfen an Veranstaltungen grundsätzlich nur Personen teilnehmen, wenn sie einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen und keine typischen Coronavirus-Symptome (Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber, Geruchs- oder Geschmacksverlust) Bei der Überprüfung digitaler Impf- oder Genesenennachweise ist die CovPass Check-App zu verwenden. Zusätzlich haben Kund:innen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, einen amtlichen Lichtbildausweis vorzulegen, der zu prüfen ist. Näheres dazu hier "Genesen/Getestet/Geimpft". Kinder bis zur Einschulung benötigen keinen Impf- oder Genesenennachweis und auch keinen negativen Testnachweis. Auch minderjährige Schulpflichtige benötigen keinen Impf- oder Genesenennachweis, wenn sie entweder einen tagesaktuellen negativen Testnachweis vorlegen (bei Antigen-Schnelltests gilt 24 Std, bei PCR-Tests gilt abweichend 48 Std.) oder anhand einer Bescheinigung der Schule (ein Schülerausweis reicht hier nicht aus) nachweisen, dass sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig getestet werden. Ebenso müssen Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können und dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen, einen negativen Testnachweis, aber keinen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen.
  • Ist die Teilnahme an einer Veranstaltung innerhalb geschlossener Räume für einzelne Personen beruflich bedingt, z.B. für die Mitarbeitenden eines Catering-Services, so dürfen diese Personen unabhängig von dem Status als geimpfte oder genesene Person auch dann teilnehmen, wenn sie negativ getestet sind (max. 24 Std. alter Antigen-Schnelltest oder 48 Std. alter PCR-Test). Diese Personen dürfen aber keine typischen Coronavirus-Symptome haben und müssen in Bereichen mit Publikumsverkehr eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Bei geschlossenen beruflichen Veranstaltungen gilt ebenfalls die 3G-Regel.
  • An Veranstaltungen dürfen grundsätzlich höchstens 50 Gäste in Innenräumen und 100 Gäste im Außenbereich teilnehmen. Ausgenommen von diesen Beschränkungen sind Veranstaltungsformate, die weitgehend ohne Interaktion der passiv Teilnehmenden auskommen und die Teilnehmenden dabei feste Sitzplätze haben, welche höchstens kurzfristig verlassen werden (wie Konzerte, Vorträge, Lesungen, Theater- und Kinovorstellungen). Hier gilt eine Obergrenze von 500 zeitgleich anwesenden Gästen. Bei gewerblichen Veranstaltungen gehört das Personal nicht zu den Gästen. Großveranstaltungen mit mehr als 500 Zuschauer:innen im Innen- und Außenbereich sind unzulässig.
  • Alle Teilnehmenden haben bei Veranstaltungen in Innenräumen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Ausgenommen ist die jeweils vortragende Person. Die Maskenpflicht gilt auch beim Singen. Bei der Nahrungsaufnahme darf die Mund-Nasen-Bedeckung abgenommen werden, sofern dies an festen Sitzplätzen oder an Stehplätzen mit Tischen erfolgt. Kinder unter sechs Jahren sind von der Maskenpflicht ausgenommen. Bei Veranstaltungen außerhalb geschlossener Räume mit mehr als 100 zeitgleich anwesenden Gästen gilt ebenfalls eine Maskenpflicht. Weitere Informationen unter Aktuelle Regelungen zur Mund-Nasen-Bedeckung ("Maskenpflicht")
  • Tanzveranstaltungen in Innenräumen sind unzulässig. Nicht erfasst davon sind Veranstaltungen, bei denen Teilnehmer:innen einer Tanzdarbietung zuschauen (etwa eine Ballettaufführung). Nicht erfasst vom Verbot sind auch Veranstaltungen, bei denen das Tanzen nur begleitend stattfindet (wie z.B. auf privaten Hochzeits- oder Geburtstagsfeiern).

Dürfen Vereinssitzungen stattfinden?

Ja. Welche Bestimmungen hier gelten, ist abhängig vom Zweck der konkreten Sitzung. Handelt es um eine Zusammenkunft, die aus geschäftlichen, beruflichen oder dienstlichen Gründen erforderlich ist (dies hat der:die Ausrichter:in zu überprüfen), so gilt die 3G-Regel. Hygienemaßnahmen sind dann in eigener Verantwortung zu treffen. Ist die Sitzung nicht aus geschäftlichen, beruflichen oder dienstlichen Gründen erforderlich, so gelten die Vorgaben für Veranstaltungen (unter anderem Hygienekonzept, 2G-Regel und Maskenpflicht in Innenbereichen, siehe oben).

Was gilt für Gedenkveranstaltungen?

Gedenkveranstaltungen sind grundsätzlich nach den Regelungen zu Veranstaltungen erlaubt (siehe oben).

Dürfen Gewerkschaftsversammlungen und Demonstrationen stattfinden?

Gewerkschaftsversammlungen und Demonstrationen sind weiterhin erlaubt. Zu den Bestimmungen siehe "Was gilt für Versammlungen?"

Was gilt bei Veranstaltungen zur Aufrechterhaltung insbesondere der öffentlichen Sicherheit, geschäftlichen Veranstaltungen oder solchen im Rahmen von Betreuungssituationen?

Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, der Rechtspflege, der Beschlussfassung von Organen öffentlich-rechtlicher Körperschaften, Anstalten und Stiftungen oder der Daseinsfürsorge und -vorsorge dienen, sind ohne Begrenzung der Personenzahl erlaubt. Dies betrifft insbesondere Veranstaltungen des Verfassungsgerichts, der Gerichte einschließlich gesetzlich vorgeschriebener Schiedsgerichte der Staatsanwaltschaften und anderer Behörden, Stellen oder Einrichtungen, die öffentlich-rechtliche Aufgaben wahrnehmen. Bei diesen Veranstaltungen gilt die allgemeine Abstandsempfehlung sowie das Gebot, Kontakte nach Möglichkeit auf ein Minimum zu beschränken. Darüberhinausgehende Hygienemaßnahmen sind in eigener Verantwortung zu treffen. Nicht eingeschränkt wird ferner das Selbstorganisationsrecht des Landtages, der Gemeinden und Gemeindeverbände. Die gleichen Regelungen gelten für Veranstaltungen im Rahmen der Kindertagesbetreuung, einer außerfamiliären Wohnform oder von Betreuungs- und Hilfeleistungsangeboten nach dem Achten Buch Sozialgesetzbuch – Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII).

Bei Zusammenkünften, die aus geschäftlichen, beruflichen oder dienstlichen Gründen, zur Durchführung von Prüfungen oder von Studieneignungstests im Rahmen von Zulassungsverfahren erforderlich sind, gilt die 3G-Regel.

Das gilt auch für Eigentümerversammlungen, die Zusammenkünfte aus geschäftlichen Gründen darstellen, sofern sie erforderlich sind.

Welche Vorgaben gelten für Informationsstände von Parteien, Wählergruppen oder Einzelbewerberinnen und –bewerbern im Rahmen der Wahlwerbung?

Informationsstände von Parteien, Wählergruppen oder Einzelbewerber:innen im Rahmen der Wahlwerbung (zum Beispiel anlässlich der Bundestagswahl) unterliegen nicht den Vorgaben für Veranstaltungen. Hier sind lediglich die allgemeinen Kontaktregeln und das Abstandsgebot zu beachten. Ansammlungen von Personen sind somit auch an diesen Ständen zu vermeiden.

Was gilt für größere öffentliche Kundgebungen von Parteien?

Für größere öffentliche Kundgebungen von Parteien (zum Beispiel als öffentliche Wahlkampfveranstaltungen), die über die Ansprache einzelner Personen hinausgehen und zu einer Ansammlung größerer Menschenmengen führen können, gelten die Vorgaben für Versammlungen.

Was gilt für unaufschiebbare Veranstaltungen von Parteien und Wählergruppen zur Aufstellung ihrer Bewerberinnen und Bewerber?

Es muss sich um zwingend erforderliche Veranstaltungen für unmittelbar bevorstehende Wahlen handeln. Eine Begrenzung der Personenzahl gibt es hier nicht. Es ist ein Hygienekonzept zu erstellen. Die allgemeinen Hygienestandards (§ 3) sind einzuhalten.

Was gilt für Versammlungen?

Wer eine Versammlung nach dem Versammlungsfreiheitsgesetz veranstalten will, muss ein Hygienekonzept erstellen. Bei der Anzeige einer Versammlung unter freiem Himmel muss der Veranstalter oder die Veranstalterin dieses bei der zuständigen Versammlungsbehörde des Kreises oder der kreisfreien Stadt beifügen. Die Versammlungsleiterin oder der Versammlungsleiter vor Ort hat für die Einhaltung des Hygienekonzeptes zu sorgen. Kontaktdaten sind nicht zu erheben.

Bei Versammlungen innerhalb geschlossener Räume dürfen höchstens die Hälfte der vorhandenen Sitzplätze besetzt werden. Es ist das Schachbrettmuster einzuhalten, d.h. Sitzplätze unmittelbar neben, vor und hinter jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer dürfen nicht oder nur mit einander nahestehenden Personen besetzt werden.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung (das heißt: eine medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) tragen. Dies gilt nicht für die jeweils vortragende Person.

Die Vorgaben zur Belegung der Sitzplätze gelten nicht, wenn ausschließlich folgende Personen teilnehmen, die frei von Symptomen sind:

  • Personen, entweder vollständig geimpft oder genesen sind (2G) und darüber einen Nachweis vorlegen,
  • Kinder, die noch nicht eingeschult sind,
  • Minderjährige, die über negativen Testnachweis verfügen (Antigen-Schnelltest nicht älter als 24 Stunden oder PCR-Test nicht älter als 48 Stunden). Bei minderjährigen Schüler:innen und Schüler reicht die Vorlage einer Bescheinigung der Schule aus, dass sie im Rahmen eines schulischen Schutzkonzepts regelmäßig getestet werden.
  • Personen, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können, dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen und tagesaktuell negativ getestet sind (bei PCR-Test gilt 48 Std.).

Bei Versammlungen außerhalb geschlossener Räume mit mehr als 100 gleichzeitig anwesenden Personen müssen alle eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Dies gilt nicht für die jeweils vortragende Person.

Unaufschiebbare Veranstaltungen von Parteien und Wählergruppen zur Aufstellung ihrer Bewerberinnen und Bewerber nach den jeweiligen Wahlgesetzen für unmittelbar bevorstehende Wahlen sind nach § 5a Nummer 3 privilegierte Veranstaltungen. Eine Bewirtung darf bei diesen Versammlungen nach § 7 Abs. 2 Nr. 4 entgegen der grundsätzlichen „2G plus“-Regelung für Gaststätten auch dann stattfinden, wenn im Sinne der 3G-Regel alle Teilnehmenden vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet sind (maximal 24 Std. alter Antigen-Schnelltest oder 48 Std. alter PCR-Test). Teilnehmen dürfen ferner Kinder, die noch nicht eingeschult sind sowie minderjährige Schülerinnen und Schüler, die eine Bescheinigung der Schule vorlegen, dass sie im Rahmen eines schulischen Schutzkonzepts regelmäßig getestet werden. Ebenfalls teilnehmen dürfen Personen, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können, dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen und tagesaktuell negativ getestet sind (bei PCR-Test gilt 48 Std.) Die Versammlung ist als geschlossene Gesellschaft ohne eine Durchmischung mit anderen Gästen der Gaststätte durchzuführen.

Die Versammlungsbehörden können nach einer individuellen Verhältnismäßigkeitsprüfung Abweichungen von diesen Regelungen genehmigen oder, sofern ein ausreichender Infektionsschutz nicht gewährleistet ist, Versammlungen beschränken oder verbieten.

Weitere Informationen siehe "Häufig gestellte Fragen zu Getestet/Genesen/Geimpft".

Öffentliche Wahlen und Abstimmungen

Gilt die Maskenpflicht auch im Wahlgebäude?

Ja. Im Wahlgebäude besteht die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (das heißt, medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94). Ausgenommen sind Personen, die aufgrund einer körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können und dies durch ein ärztliches oder psychotherapeutisches Attest glaubhaft machen können. Ebenso sind Kinder unter sechs Jahren sowie Gebärdensprachdolmetscherinnen und Gebärdendolmetscher sowie Kommunikationshelferinnen und Kommunikationshelfer, die für Personen mit Hörbehinderung tätig sind und ein das ganze Gesicht abdeckendes Visier verwenden, von der Maskenpflicht befreit.

Die Mund-Nasen-Bedeckung darf nur nach Aufforderung des Wahlvorstandes zur Identifikationsfeststellung kurzzeitig abgenommen werden.

Mitglieder der Wahlvorstände dürfen die Mund-Nasen-Bedeckung ablegen, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten wird.

Welche Hygieneregeln gelten im Wahlgebäude?

Grundsätzlich gelten im Wahlgebäude die allgemeinen Hygieneregeln und die Verpflichtung zur Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern zu anderen Personen. Die Wahlbehörden vor Ort erstellen Hygienekonzepte; besonders ist auf die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern zu achten. Von der Mindestabstandspflicht sind Hilfspersonen eines Wählenden mit Behinderungen während der Wahlhandlung sowie den Wahlberechtigten nahestehende Personen ausgenommen. Dazu zählen beispielsweise Ehegatten, Lebenspartner:innen oder Eltern und ihre Kinder.

Für welche Personen gilt die 3G-Regel im Wahlgebäude?

Für Wahlvorstände gilt wegen der langen Aufenthaltsdauer im Wahllokal die 3G-Regel. Sie benötigen also einen Nachweis über eine vollständige Impfung, Genesung oder einen negativen Testnachweis (maximal 24 Stunden alter Antigen-Schnelltest, maximal 48 Stunden alter PCR-Test). Auch dürfen diese Personen keine typischen Coronavirus-Symptome haben. Für Personen, die als Wahlbeobachter:innen aufgrund eines ärztlichen oder psychotherapeutischen Attestes von der Maskenpflicht befreit sind, gilt ebenfalls die 3G-Regel. Der Nachweis ist beim Wahlvorstand vorzuweisen.

Für Wählende gilt die die 3G-Regel nicht. Die Stimmabgabe im Wahllokal ist den Wähler:innen möglich, ohne vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet zu sein.

Was gilt für Versammlungen?

Wer eine Versammlung nach dem Versammlungsfreiheitsgesetz veranstalten will, muss ein Hygienekonzept erstellen. Bei der Anzeige einer Versammlung unter freiem Himmel muss der Veranstalter oder die Veranstalterin dieses bei der zuständigen Versammlungsbehörde des Kreises oder der kreisfreien Stadt beifügen. Die Versammlungsleiterin oder der Versammlungsleiter vor Ort hat für die Einhaltung des Hygienekonzeptes zu sorgen. Kontaktdaten sind nicht zu erheben.

Bei Versammlungen innerhalb geschlossener Räume dürfen höchstens die Hälfte der vorhandenen Sitzplätze besetzt werden. Es ist das Schachbrettmuster einzuhalten, d.h. Sitzplätze unmittelbar neben, vor und hinter jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer dürfen nicht oder nur mit einander nahestehenden Personen besetzt werden.

Alle Teilnehmer:innen müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung (das heißt: eine medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) tragen. Dies gilt nicht für die jeweils vortragende Person.

Die Vorgaben zur Belegung der Sitzplätze gelten nicht, wenn ausschließlich folgende Personen teilnehmen, die frei von Symptomen sind:

  • Personen, entweder vollständig geimpft oder genesen sind (2G) und darüber einen Nachweis vorlegen,

  • Kinder, die noch nicht eingeschult sind,

  • Minderjährige, die über negativen Testnachweis verfügen (Antigen-Schnelltest nicht älter als 24 Stunden oder PCR-Test nicht älter als 48 Stunden). Bei minderjährigen Schüler:innen reicht die Vorlage einer Bescheinigung der Schule aus, dass sie im Rahmen eines schulischen Schutzkonzepts regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden. Für die Zeit der Weihnachtsferien (23.12. bis 09.01.) gilt, dass die Bescheinigung der Schule nur in Verbindung mit einer Selbstauskunftsbescheinigung oder einer Testbescheinigung aus einer anerkannten Teststation gültig ist, die nicht älter als 72 Stunden sein darf.

  • Personen, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können, dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen und tagesaktuell negativ getestet sind (bei PCR-Test gilt 48 Std.).

Nehmen nicht mehr als 50 Personen teil, die alle die vorstehenden Voraussetzungen erfüllen, besteht keine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

Bei Versammlungen außerhalb geschlossener Räume mit mehr als 100 gleichzeitig anwesenden Personen müssen alle eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Dies gilt nicht für die jeweils vortragende Person.

Unaufschiebbare Veranstaltungen von Parteien und Wählergruppen zur Aufstellung ihrer Bewerber:innen nach den jeweiligen Wahlgesetzen für unmittelbar bevorstehende Wahlen sind nach § 5a Nummer 3 privilegierte Veranstaltungen. Eine Bewirtung darf bei diesen Versammlungen nach § 7 Abs. 2 Nr. 4 entgegen der grundsätzlichen 2G-Regelung für Gaststätten auch dann stattfinden, wenn im Sinne der 3G-Regel alle Teilnehmenden vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet sind (maximal 24 Std. alter Antigen-Schnelltest oder 48 Std. alter PCR-Test). Teilnehmen dürfen ferner Kinder, die noch nicht eingeschult sind sowie minderjährige Schüler:innen, die eine Bescheinigung der Schule vorlegen, dass sie im Rahmen eines schulischen Schutzkonzepts regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden. Für die Zeit der Weihnachtsferien (23.12. bis 09.01.) gilt, dass die Bescheinigung der Schule nur in Verbindung mit einer Selbstauskunftsbescheinigung oder einer Testbescheinigung aus einer anerkannten Teststation gültig ist, die nicht älter als 72 Stunden sein darf. Ebenfalls teilnehmen dürfen Personen, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können, dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen und tagesaktuell negativ getestet sind (bei PCR-Test gilt 48 Std.) Die Versammlung ist als geschlossene Gesellschaft ohne eine Durchmischung mit anderen Gästen der Gaststätte durchzuführen.

Die Versammlungsbehörden können nach einer individuellen Verhältnismäßigkeitsprüfung Abweichungen von diesen Regelungen genehmigen oder, sofern ein ausreichender Infektionsschutz nicht gewährleistet ist, Versammlungen beschränken oder verbieten.

Weitere Informationen siehe "Häufig gestellte Fragen zu Getestet/Genesen/Geimpft".

Kommunales

Welche Bedingungen gelten für die Tagungen von Gemeindevertretungen?

Die Gemeinden haben aufgrund der dynamischen Lage jederzeit nach den weiterhin gültigen Maßstäben der Absätze 1 und 4 des § 34 der Gemeindeordnung neu darüber zu befinden, ob, in welchem Turnus und mit welchen Inhalten Sitzungen der Gremien durchgeführt werden sollen – ggf. als Videokonferenz nach den hierbei zu beachtenden Regelungen. Soweit eine Sitzung durchgeführt wird, so ist diese grundsätzlich öffentlich durchzuführen, sofern nicht einer der in § 35 Abs. 1 Satz 2 GO genannten Ausnahmetatbestände greift. Dabei ist jedoch darauf hinzuweisen, dass mit den in dieser Vorschrift genannten überwiegenden Gründen des öffentlichen Wohls ausschließlich Geheimhaltungsinteressen gemeint sind.

Hinsichtlich der allgemeinem Hygienemaßnahmen, also den einzuhaltenden Abständen oder dem Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, gilt eine Empfehlung. Dem nachvollziehbaren Interesse der Vermeidung von Ansteckungen muss im Rahmen der Sitzungsorganisation Rechnung getragen werden; so kann die Gemeinde auf der Grundlage der in der Corona-Bekämpfungsverordnung ausgesprochenen Empfehlung für die Teilnahme an Sitzungen auch weiterhin das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bis zur Einnahme eines festen Sitzplatzes vorgeben. Auch Kapazitätsbeschränkungen bzgl. der Öffentlichkeit sind in Ausübung des Hausrechts weiterhin möglich.

Kontaktdaten werden nicht mehr erhoben.

Unter welchen Bedingungen dürfen Bestattungen stattfinden?

Bestattungen sowie Trauerfeiern auf Friedhöfen und in Bestattungsunternehmen dürfen stattfinden. Es gelten die Anforderungen für rituelle Veranstaltungen (siehe "Gibt es Regelungen für religiöse Zusammenkünfte, Gottesdienste, Gebete oder Messen?").

Findet der Beerdigungskaffee in einer Gaststätte statt, gelten die Regelungen für den Gaststättenbetrieb (in Innenräumen 2G-Plus und Maskenpflicht). Die Zahl der teilnehmenden Personen ab 14 Jahren ist auf zehn Personen begrenzt. Wenn alle teilnehmenden Personen einem Haushalt angehören, gilt keine Obergrenze. Alle Teilnehmenden müssen bei Bewirtung in Innenräumen grundsätzlich über einen 2G-Nachweis verfügen und zusätzlich einen negativen Testnachweis (max. 24 Std. alter Antigen-Schnelltest oder 48 Std. alter PCR-Test) vorlegen. Personen, die nach der vollständigen Schutzimpfung eine Auffrischungsimpfung (Booster) erhalten haben, sind von der zusätzlichen Testverpflichtung ausgenommen. Ausnahmen u.a. für Minderjährige sind zu beachten. Wenn es sich um eine Bewirtung aus dienstlichen Gründen in einer geschlossenen Gesellschaft handelt, gilt 3G.

Weitere Informationen zur Gastronomie.

Dürfen Chorproben stattfinden und Blasinstrumente gespielt werden?

Chorproben sind zulässig. Es ist ein Hygienekonzept zu erstellen. Bei Chorproben in geschlossenen Räumen gilt für alle Teilnehmer:innen die 2G-Regel (nach den Regeln für Veranstaltungen in Innenräumen). Während der gesamten Chorprobe und auch beim Singen ist von allen Teilnehmenden eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. In Innenräumen dürfen maximal 50 Personen und in Außenbereichen maximal 100 Personen teilnehmen. Zudem sind besondere Anforderungen an die Lüftung im Hygienekonzept zu berücksichtigen. Dabei ist Kohlendioxid (CO2) ein relevanter Indikator für den Luftwechsel. Die Überprüfung der Frischluftzufuhr sollte im laufenden Betrieb mittels CO2-Messung erfolgen.

Das Spielen von Blasinstrumenten in Innenräumen ist nicht zulässig. Beruflich Tätige oder Prüflinge sind von der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung und vom Verbot, Blasinstrumente zu spielen, ausgenommen.

Für weitere Informationen siehe "Veranstaltungen"

Straßenmusik ist erlaubt, es gelten nicht die Anforderungen für Veranstaltungen.

Für mehr Informationen und zu weiteren Ausnahmen siehe: Ausbildung und außerschulische Bildungseinrichtungen

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(montags bis freitags von 8-16.30 Uhr)

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