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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Häufig gestellte Fragen

Sport

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Welche Regeln gelten für das Sporttreiben?

Es ist zu unterscheiden zwischen dem Sporttreiben drinnen und draußen. Während der Sport draußen in jeder Mannschaftsstärke für jeden Sport möglich ist, unabhängig davon, ob die Sporttreibenden vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet sind, gelten für den Sport im Innenbereich besondere Anforderungen. Bei der Sportausübung und -anleitung gelten die Kontaktbeschränkungen im Innen- und Außenbereich nicht. Für den Berufssport gilt auch in Innenbereichen 3G (zu den Ausnahmen siehe unten).

Sport drinnen

Bei der Sportausübung in Innenräumen gilt "2G plus". Dies gilt auch für ehrenamtliche Übungsleiterinnen und Übungsleiter sowie für folgende Personengruppen:

  • Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter,
  • Vereins- oder Verbandsfunktionäre,
  • Teammanagerinnen und Teammanager,
  • Wettkampfleitungen,
  • Betreuerinnen und Betreuer,
  • medizinisches Personal bzw. Ersthelferinnen und Ersthelfer (soweit kein Notfall vorliegt) und
  • weitere Mitglieder von Organisations- und Helferteams.

Zur Erläuterung:

In Innenräumen gilt "2G plus". Die Inhaberin oder der Inhaber des Hausrechts oder Personen, denen die Sportstätte zur Nutzung überlassen wurde, müssen die Einhaltung gewährleisten. Grundsätzlich dürfen nur Personen Sport treiben,

  • die keine coronatypischen Symptome (Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber, Geruchs- oder Geschmacksverlust) haben und
  • die einen Impf- oder Genesenennachweis sowie einen tagesaktuellen Test vorlegen. Geboosterte müssen keinen Test vorlegen, siehe dazu unten.

Gültig sind Antigen-Schnelltests (nicht älter als 24 Stunden) oder PCR-Tests (nicht älter als 48 Stunden). Der Nachweis ist in schriftlicher oder digitaler Form vorzulegen.
Ebenfalls gültig sind die sogenannten Selbsttests. Der Test muss vor Ort unter Aufsicht derjenigen Person stattfinden, der der Schutzmaßnahme unterworfen ist.

Bestimmte Sportlerinnen und Sportler sind vom zusätzlichen Testnachweis befreit. Das sind

  • Personen, die bereits eine Auffrischungsimpfung (Booster) erhalten haben;
  • Personen, die frisch doppelt geimpft sind (deren zweite Impfung also weniger als drei Monate zurückliegt)
  • Personen, die frisch genesen sind (deren Erkrankung also weniger als drei Monate zurückliegt)
  • Personen, die doppelt geimpft und genesen sind.

Für weitere Informationen siehe "Wo gilt die 2G-plus-Regel in der Coronavirus-Bekämpfungsverordnung des Landes?"

Die Betreiberin /der Betreiber hat dies zu überprüfen. Außerdem dürfen folgende Personen in Innenräumen Sport treiben:

  • Kinder bis zur Einschulung (sie benötigen keinen Impf- oder Genesenennachweis und auch keinen negativen Testnachweis),
  • Minderjährige: Sie müssen entweder einen tagesaktuellen negativen Testnachweis vorlegen (bei Antigen-Schnelltests gilt 24 Stunden, bei PCR-Tests gilt abweichend 48 Stunden) oder anhand einer Bescheinigung der Schule (ein Schülerausweis reicht hier nicht aus) nachweisen, dass sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig getestet werden,
  • Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können und dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen. Sie müssen aber einen aktuellen negativen Testnachweis vorlegen.

Ausnahmen: Wenn die Sportausübung für das Tierwohl unerlässlich ist oder beim Berufssport gilt in Innenbereichen 3G. Die Sporttreibenden dürfen auch hier keine coronatypischen Symptome aufweisen. Für Sorge- oder Umgangsberechtigte, die ihre Kinder bis zur Einschulung begleiten, gilt die 3G-Regel. Zusätzlich gilt für diese Personen in Bereichen mit Publikumsverkehr eine Maskenpflicht.

Für Personen, die die Sportanlage zu beruflichen, geschäftlichen oder dienstlichen Zwecken betreten, gilt ebenso die 3G-Regel. Eine beruflich bedingte Sportausübung oder -anleitung liegt bei jeder entgeltlichen Tätigkeit vor, wobei nebenberufliche Tätigkeiten ausreichen, ebenso eine Tätigkeit im Rahmen einer berufsbezogenen Ausbildung oder eines berufsbezogenen Praktikums. Dies gilt auch für Übungsleitende, für die diese Tätigkeit zu beruflichen Zwecken erfolgt, sofern sie keine coronatypischen Symptome aufweisen. Zu einer beruflichen Tätigkeit zählen auch der Jugendfreiwilligendienst (FSJ) und der Bundesfreiwilligendienst (Bfd).

Rein ehrenamtliche Tätigkeiten erfüllen nicht die Anforderungen an eine berufliche Tätigkeit, auch dann nicht, wenn für sie eine Aufwandsentschädigung bis zu 3.000 Euro pro Jahr (Übungsleiter-Pauschale) gezahlt wird.

Ein Hygienekonzept ist generell zu erstellen:

  • für Schwimm-, Spaß- und Freibäder
  • für Sportausübung in Innenräumen
  • für Sportwettbewerbe für Sport-Veranstaltungen (siehe Hinweise zu Veranstaltungen unten).

Für Sportwettbewerbe (u.a. Freundschaftsspiele, Sportfeste) ist die Zahl der Sporttreibenden auf 50 Personen innerhalb geschlossener Räume und 100 Personen außerhalb geschlossener Räume begrenzt. Die Zuschauerinnen und Zuschauer sind auf diese Teilnehmerbegrenzung nicht anzurechnen.  

Informationen für Zuschauerinnen und Zuschauer bei Sportwettbewerben

Für Zuschauerinnen und Zuschauer (beim Training oder bei Wettbewerben) gilt § 5 der LVO. Dazu folgende Hinweise:

2G-Regel in Innenbereichen

Für Zuschauerinnen und Zuschauer gilt in Innenbereichen die 2G-Regel.

Zuschauerzahlen

Die Zuschauerzahlen sind begrenzt auf 50 Personen innerhalb geschlossener Räume und 100 Personen außerhalb geschlossener Räume.

Wenn sich die Zuschauerinnen und Zuschauer überwiegend passiv verhalten und feste Sitzplätze haben, gilt innerhalb und außerhalb geschlossener Räume eine Obergrenze von maximal 500 Zuschauerinnen und Zuschauern. Das Anfeuern von Teams oder Sporttreibenden ist, anders das bloße gelegentliche Klatschen, jedoch kein passives Verhalten. Großveranstaltungen mit über 500 Zuschauerinnen und Zuschauern sind unzulässig. Dies gilt unabhängig davon, ob sie im Innen- oder im Außenbereich stattfinden.

Maskenpflicht

Innerhalb geschlossener Räume gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung und außerhalb geschlossener Räume bei mehr als 100 zeitgleich anwesenden Personen. Bei der Nahrungsaufnahme darf die Mund-Nasen-Bedeckung abgenommen werden, sofern dies an festen Sitzplätzen oder an Stehplätzen mit Tischen erfolgt. Kinder unter sechs Jahren sind von der Maskenpflicht ausgenommen. Auf die Regelungen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist deutlich sichtbar an allen Eingängen durch Aushang hinzuweisen.

Einrichtungen mit Publikumsverkehr müssen als Angebot für die Gäste einen QR-Code für  die Registrierung mit der Corona-Warn-App des Robert Koch-Instituts bereitstellen. Dies gilt auch für Veranstaltungen. Die Registrierung ist freiwillig.

Der Impf-, Genesenen- oder Testnachweis für alle Personen ab 16 Jahren muss mit einem gültigen amtlichen Lichtbildausweis überprüft werden, um nachvollziehen zu können, dass die Person auch diejenige Person ist, die den Nachweis vorzeigt, es sei denn, er oder sie ist dem Sportstättenbetreiber oder der Sportstättenbetreiberin persönlich bekannt. Zudem muss, soweit der Nachweis mittels QR-Code erfolgt, dieser mit der CovPass Check-App des Robert-Koch-Instituts überprüft werden.

Weitere Regelungen

Die Anforderungen der Verordnung zum Lüften und zur Desinfektion (§ 3) müssen eingehalten werden.

Sofern Duschen und Sammelumkleiden oder auch Saunen und Whirlpools genutzt werden, muss es für diese ein Hygienekonzept geben. Bei der Bereitstellung von Toiletten ist zu gewährleisten, dass enge Begegnungen vermieden werden und leicht erreichbare Möglichkeiten zur Durchführung der Händehygiene vorhanden sind.

Für die Nutzung von Saunen, Dampfbädern, Whirlpools und ähnlichen Einrichtungen gilt ebenfalls die 2G-Plus-Regel (inklusive Ausnahmen, siehe oben). Zudem ist ein Hygienekonzept zu erstellen, das das besondere Infektionsrisiko berücksichtigt.

Welche Regeln gelten für Sportboothäfen?

Allgemeine Kontaktregeln: Regeln und Ausnahmen zu den Kontaktbeschränkungen finden Sie hier.

Allgemeine Abstandsregeln: Aus Infektionsschutzgründen wird empfohlen, so weit wie möglich einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten.

Können oder müssen Winterlagerbetriebe/Werften den Zugang für Nichtmitarbeiter beschränken?

Ja.  Bei Einrichtungen mit Publikumsverkehr muss der Betreiber die Hygienestandards nach § 3 der Corona-Bekämpfungsverordnung einhalten. Daher kann der Zugang beschränkt werden. Die Winterlagerbetreiber müssen die Registrierung mittels QR-Code der Corona-Warn App ermöglichen und einen solchen Code bereitstellen. Es ist in einfacher Form auf die geltenden Hygieneregeln, mögliche Zugangsbeschränkungen, wie etwa die höchstzulässige Personenzahl hinzuweisen. Soweit Werften oder Winterlagebetriebe Verkaufsräume oder sonstige, einem Ladenlokal vergleichbare Räumlichkeiten haben, gilt in diesen Bereichen die 2G-Regel. Weitere Informationen zur 2G-Regel in Ladenlokalen.

Bei Fragen rund um das Thema Coronavirus

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(montags bis freitags von 8-16.30 Uhr)

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