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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Sport

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Welche Voraussetzungen gelten für das Sporttreiben?

Sport mit oder ohne Körperkontakt kann drinnen und draußen in den folgenden drei möglichen Konstellationen ausgeübt werden:

  • allein,
  • zusammen mit den Personen des eigenen Haushaltes oder
  • zu zweit (also zwei Personen aus zwei unterschiedlichen Haushalten)

Für kontaktfreie Sportausübung in Gruppen außerhalb geschlossener Räume gibt es noch zusätzliche Möglichkeiten:

  • in Gruppen mit bis zu 10 Personen oder
  • in festen Gruppen von bis zu 20 Kindern bis zur Vollendung des vierzehnten Lebensjahres unter Anleitung von bis zu zwei Übungsleiterinnen oder Übungsleitern.

Als Sport im Sinne des § 11 der Corona-Bekämpfungsverordnung zählt auch Tanzen einschließlich Balletttanz sowie Fitnesstraining und Bewegungsübungen in gemeinnützigen und gewerblich betriebenen Studios. Hier gelten ebenfalls die oben und im Folgenden beschriebenen Einschränkungen für die Sportausübung.

Sport in geschlossenen Räumen

Soweit der Sport in geschlossenen Räumen ausgeübt wird, gelten die oben geschilderten Konstellationen (allein, mit den Mitgliedern des eigenen Hausstandes oder zu zweit mit einer haushaltsfremden Person; Gruppentraining drinnen ist nicht erlaubt) für jeden einzelnen Raum. Als separate Räume gelten dabei auch die Bereiche von Sporthallen, die durch fest installierte Trennvorhänge, die vom Boden bis zur Decke reichen, separiert werden können (zum Beispiel bei sogenannten Zwei- oder Dreifeldhallen). Hinsichtlich der Feststellung der einzelnen Räume sind grundsätzlich die der baurechtlichen Nutzungsgenehmigung zugrundeliegenden Pläne maßgebend. Nicht ausreichend sind hingegen bloße Stellwände, die einen Raum aufteilen.

Bei ausreichend großen Räumen können auch mehrere Personen Sport treiben. Dabei ist die Zahl der anwesenden Personen auf eine Person je 80 Quadratmetern begrenzt. Somit können zum Beispiel auf einer 800 Quadratmeter großen Hallenfläche 10 Personen getrennt voneinander Sport treiben. Dies ist aber nur zulässig, soweit eindeutig keine gemeinsame Sportausübung vorliegt und die Virusübertragung durch Aerosole nicht zu befürchten ist. Die bloße Einhaltung des Mindestabstandes zueinander reicht dabei nicht aus, so dass auf eine möglichst gleichmäßige Verteilung innerhalb der Räumlichkeiten zu achten ist. Beispielsweise in Tennishallen können in der Regel Einzelspiele auf jedem Spielfeld zeitgleich ausgeübt werden. Doppel sind allenfalls zulässig, soweit es sich bei allen vier Spieler:innen um Angehörige desselben Haushalts handelt.

Die Veranstalter:innen von Sportangeboten müssen innerhalb geschlossener Räume ein Hygienekonzept nach Maßgabe von § 4 Absatz 1 erstellen, die Kontaktdaten der Sporttreibenden nach Maßgabe von § 4 Absatz 2 erheben und darauf achten, dass die zulässigen Personenkonstellationen bzw. die oben beschriebene maximale Kapazitätsauslastung eingehalten werden. Zuschauer:innen haben keinen Zutritt. Im Übrigen gelten die allgemeinen Anforderungen aus § 3 (siehe unten Sport in Außenanlagen).

Als Sportanlagen gelten neben Sporthallen auch Fitnessstudios, Tanzstudios oder -schulen, Ballettstudios oder -schulen sowie Räumlichkeiten für allgemeine Bewegungsübungen (zum Beispiel Yoga oder Reiki) im gemeinnützigen wie im gewerblichen Bereich.

Schwimm- und Spaßbäder bleiben geschlossen. Schwimmbecken zur medizinischen Rehabilitation können jedoch öffnen. Sportangebote zur medizinischen Rehabilitation sind auf ärztliche Verordnung möglich, da es sich um Maßnahmen zum Erhalt oder zur Wiederherstellung der Gesundheit handelt. Das Gesundheitsamt kann insofern für die Nutzung von Sportanlagen und Schwimmbädern zur medizinischen Rehabilitation Ausnahmen zulassen, soweit die zulässige Personenanzahl zwingend überschritten werden muss. Voraussetzung ist in jedem Fall eine ärztliche Verordnung.

Auch für die Nutzung von Schwimmbädern für den Schwimmunterricht von Kindern (bis zur Vollendung des vierzehnten Lebensjahres) kann das zuständige Gesundheitsamt eine Ausnahmegenehmigung erteilen. Voraussetzung ist auch hier, dass ein Hygienekonzept erstellt und eingehalten wird und Zuschauer:innen ausgeschlossen sind. Der Schwimmunterricht kann entweder im Rahmen des Schulunterrichts im Klassenverband erfolgen oder als außerschulischer Schwimmkurs in festen angeleiteten Gruppen. Der Schwimmunterricht in Schulen sollte an den Tagen stattfinden, an denen in der Schule Testungen durchgeführt werden. Bei größeren Gruppen, insbesondere beim Schwimmunterricht mit Kindern, sollen die Gesundheitsbehörden bei der Erteilung von Ausnahmegenehmigungen tagesaktuelle Tests als Voraussetzungen verlangen. Zu weiteren Ausnahmemöglichkeiten siehe "Welche Regelungen gelten für Kader-, Profi- und Berufsportler:innen?"

Zwar sind Zuschauer:innen verboten, der Zugang für notwendige Begleitpersonen zu Sportanlagen und Schwimmbädern sind jedoch unter strengen Maßstäben erlaubt. Dies können erforderliche Begleitpersonen für Menschen mit Behinderung oder insbesondere bei Kindern die Eltern oder eine andere Bezugsperson sein. Vor allem bei Schwimmlernkursen kann es nach den Umständen erforderlich sein, dass jüngere Kinder Hilfe beim Umziehen oder der Überwindung von Ängsten erhalten. Soweit im Einzelfall notwendig, können beispielsweise bei Nichtschwimmerkursen die Begleitpersonen das Training im Schwimmbecken unterstützen, wenn dies aufgrund der zwingenden Unterschreitung des Mindestabstands zum Kind bei der Unterstützungsleistung erforderlich ist. Dabei gilt, dass die Kinder nur von einer weiteren Person begleitet werden sollen (dies gilt auch, wenn zwei oder mehr Kinder desselben Haushaltes gemeinsam den Sportkursus besuchen). Die Begleitpersonen untereinander haben in jedem Fall die allgemeinen Hygieneregeln einzuhalten.

Sport in Außenanlagen

Sport in Anlagen außerhalb geschlossener Räume kann ebenfalls nur in einer der oben genannten Konstellationen ausgeübt werden:

  • sowohl allein, mit den Mitgliedern des eigenen Hausstandes oder zu zweit mit einer haushaltsfremden Person
  • als auch kontaktfrei in Gruppen bis zu zehn Personen oder in festen Gruppen bis maximal 20 Kindern.

Trainer:innen sind dabei jeweils mit zu berücksichtigen, eine Erweiterung des zulässigen Personenkreises um Trainer:innen ist nicht zulässig. Soweit mehrere Personen auf einer Sportanlage getrennt Sport treiben, ist dies nur zulässig, soweit sie eindeutig nicht gemeinsam Sport ausüben und die Virusübertragung durch Aerosole nicht zu befürchten ist. Die bloße Einhaltung des Mindestabstandes reicht dabei nicht aus.

Die Ausnahmemöglichkeit für Kindersportgruppen gilt sowohl für vereinsgebundene als auch gewerbliche oder anderweitige Angebote. Voraussetzung ist allerdings, dass es sich um eine feste Kindersportgruppe handelt, deren Mitglieder nicht frei wechseln. Zudem müssen die Übungsleiter:innen die Kontaktdaten der trainierenden Kinder erheben, ein Hygienekonzept erstellen und auf dessen Umsetzung achten.

Für die Ausübung von Sport gelten zudem auch auf Außenanlagen die allgemeinen Regelungen für Einrichtungen mit Publikumsverkehr (§ 3). Demnach haben die Betreiber:innen von Sportanlagen die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, um die Einhaltung der Hygienestandards zu gewährleisten:

  • Einhaltung des Mindestabstandsgebots auch beim Warten vor dem Eingang,
  • Beachtung der Husten- und Niesetikette,
  • Bereitstellung der Möglichkeiten zum Waschen oder Desinfizieren der Hände,
  • Oberflächendesinfektion,
  • regelmäßige Reinigung von Sanitäranlagen,
  • Aushänge zu den Hygienestandards und Hinweis auf den Ausschluss von der Nutzung bei Nichteinhaltung,
  • regelmäßiges Lüften sowie
  • deutlicher Hinweis auf die Zugangsbeschränkung wie oben beschrieben.

Andere sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen als Toiletten wie Sammelumkleiden, Duschräume, Saunen und Wellnessbereiche müssen für den Publikumsverkehr geschlossen werden. Diese dürfen in Sportanlagen also nicht genutzt werden. Zuschauer:innen haben auch draußen keinen Zutritt zu Sportanlagen.

Was gilt für die Sportausübung im Falle des Überschreitens des Inzidenzwerts von 100 Neuinfektionen?

Überschreitet ein Kreis oder eine kreisfreie Stadt den Wert auf drei aufeinanderfolgenden Tagen, gilt ab dem übernächsten Tag, dass Sport mit oder ohne Körperkontakt drinnen und draußen nur möglich in folgenden Konstellationen möglich ist:

  • allein,
  • gemeinsam mit im selben Haushalt lebenden Personen,
  • mit einer weiteren Person, die nicht dem eigenen Haushalt angehört.

Zulässig sind auch Kindersportgruppen, wenn sie draußen kontaktlos in Gruppen von maximal fünf Kindern trainieren. Trainer müssen ggf. vorher einen Test machen.

Dies gilt für sämtliche Sportarten.

Von 22 Uhr bis Mitternacht ist die Sportausübung draußen nur allein zulässig. Zwischen Mitternacht und 5 Uhr morgens ist sportliche Betätigung außerhalb der Wohnung aufgrund der Ausgangssperre untersagt.

Sportanlagen können, soweit sie zur Nutzung geöffnet sind, auch beim Überschreiten der 100er-Inzidenz in den oben genannten Personenkonstellationen (allein, mit eigenem Hausstand oder zu zweit) genutzt werden; Fitnessstudios sind aufgrund der gesonderten Anordnung in § 28b Abs. 1 Nr. 3 IfSG zu schließen.

Sport-Modellprojekte

Seit dem 19. April 2021 können in Schleswig-Holstein Modellprojekte im Sport starten. Die Modellprojekte sind zeitlich befristet auf vier Wochen und können bei einem erfolgreichen Verlauf verlängert werden. Diese Modellprojekte haben den Zuschlag erhalten:

  • der Sportverband Flensburg mit dem TSB Flensburg für ein Mehrspartenprojekt, Schwimmen, Dart und Tanz,
  • die SSV Hennstedt für seine Herren-Fußballsparte,
  • das weibliche U16 Basketball-Team der Itzehoe Eagles,
  • der Itzehoer Ruderclub,
  • der Eckernförder Sportverein mit drei Fußballteams,
  • zwei Mehrsparten-Projekte für alle Altersgruppen vom Kieler Männerturnverein (KMTV) und dem Kieler Turnerbund (KTB),
  • und seit dem 26. April hat auch Neumünster die Zusage erhalten für diese Vereine: Sportverein Tungendorf (Jugendfußball), SC Gut Heil Neumünster (Akrobatik/Turnen) und Polizei-SV Union Neumünster (Schwimmsport).

Die Modellprojekte sind an hohe Auflagen gebunden. Alle Projekte werden wissenschaftlich begleitet und ausgewertet, von den Gesundheitsämtern überwacht und umgehend abgebrochen, wenn die Inzidenzzahlen vor Ort zu stark steigen.

Sobald ein Kreis oder eine kreisfreie Stadt den Inzidenzwert von 100 an drei aufeinander folgenden Tagen überschreitet, gilt ab dem übernächsten Tag die bundesweit wirkende "Notbremse" des IfSG. Modellprojekte sind in diesem Fall abzubrechen und es dürfen keine neuen Modellprojekte genehmigt werden.

Welche Regelungen gelten für Profi- und Berufssportler:innen?

Das Gesundheitsamt kann für die Nutzung von Sportanlagen und Schwimmbädern Ausnahmen von den oben genannten Vorgaben für die Sportausübung zulassen.

Ausnahmen können genehmigt werden für Berufssportler:innen, Kaderathlet:innen, Rettungsschwimmer:innen sowie deren Trainer:innen und für Prüfungen und für Praxisveranstaltungen im Rahmen des Studiums an Hochschulen. Ebenfalls gilt die Ausnahmemöglichkeit für den Schwimmunterricht von Kindern (siehe Frage "Welche Voraussetzungen gelten für das Sporttreiben?") und im Falle von Abschlussprüfungen sowie das vorbereitende Training hierauf an Schulen. Voraussetzung ist die Erstellung und Einhaltung eines Hygienekonzeptes und dass der Zugang für weitere Personen wie Zuschauer:innen ausgeschlossen ist.

Das Gesundheitsamt muss das Innenministerium (zugleich Sportministerium) von solchen Ausnahmegenehmigungen unterrichten.

Wenn die Sportausübung allein, gemeinsam mit im selben Haushalt lebenden Personen oder einer anderen Person erfolgt, ist für den Kader-, Profi- oder Berufssport in dieser personellen Konstellation keine Ausnahmegenehmigung (mit Ausnahme für die ansonsten geschlossenen Schwimmbäder) erforderlich, da damit die allgemeinen Regelungen zur Sportausübung eingehalten werden.

Training und Spielbetrieb in größeren Gruppen sind im Profisport erlaubt, vorausgesetzt, es gibt ein Hygiene- und Testkonzept und die Hygienevorgaben des Landes sowie der jeweiligen Fachverbände werden eingehalten. Der:Die Veranstalter:in muss die Kontaktdaten der Teilnehmer:innen erheben. Publikum ist nicht zugelassen.

Zum Profisport zählen in diesem Fall alle Athlet:innen des Olympiakaders, des Perspektivkaders, des Paralympicskaders und der Nachwuchskader 1 und 2, die Landeskader, die ersten bis dritten Ligen in allen olympischen und nicht-olympischen Sportarten sowie das Sporttreiben auf nationalen und internationalen Sportveranstaltungen, an denen professionelle Sportler:innen teilnehmen.

Auch im Falle des Überschreitens des Inzidenzwertes von 100 bleibt es bei den hier beschriebenen Möglichkeiten für den Profi- und Kadersport.

Welche Regeln gelten für Sportboothäfen?

Allgemeine Kontaktvermeidungsregeln: Zurzeit darf sich maximal ein Haushalt oder ein Haushalt und eine weitere Person oder maximal 5 Personen aus zwei Haushalten im öffentlichen oder privaten Raum treffen.

Die Kreise bzw. kreisfreien Städte können zeitlich befristet abweichende Regelungen erlassen (insbesondere, wenn dort der Schwellenwert von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner:innen innerhalb von drei aufeinander folgenden Tagen überschritten wird). Dort dürfen sich Personen eines gemeinsamen Haushaltes nur mit einer weiteren Person treffen. Kinder unter 14 Jahren der jeweiligen Haushalte zählen dabei nicht mit. Für Treffen von Personen eines gemeinsamen Haushaltes gibt es keine Obergrenze.

Allgemeine Abstandsregeln: Zwischen dem Haushalt und der weiteren Person oder den 5 Personen aus zwei Haushalten muss kein Abstand eingehalten werden. Gleichwohl sollte aus Infektionsschutzgründen, soweit wie möglich, ein Abstand von mindestens 1,5 m zu anderen Personen eingehalten werden.

Strom und Wasser dürfen zugänglich sein. Sanitäre Anlagen sind allerdings bis auf die Toiletten geschlossen.

Grundsätzlich gelten überall die allgemeinen Kontaktvermeidungsregeln. Ausnahmen gibt es für das Slippen und Kranen, damit Boote zu Wasser gelassen werden können. Dafür sind die Kontaktvermeidungsregeln aufgehoben, wenn ein entsprechendes Hygienekonzept vorliegt. Die o. g. Abstandsregeln gelten in jedem Fall. Eine Vermischung der Gruppen ist zu vermeiden.

Darf man in Sportboothäfen übernachten?

Es darf auf eigenen Sportbooten auf dem eigenen Saisonliegeplatz unter Beachtung der o. g. Kontaktvermeidungsregeln übernachtet werden.

Darf man in fremden Häfen auf dem eigenen Boot übernachten?

Übernachtungen in Sportboothäfen sind Beherbergungen im Sinne der Coronaverordnung. Diese sind grundsätzlich verboten. Ausnahmen bestehen lediglich für die Eignerinnen und Eigner, die in ihren Booten auf dem gemieteten Dauerliegeplatz übernachten. In fremden Häfen ist daher das Übernachten auf dem eigenen Boot nicht erlaubt.

Eine Ausnahme gilt nur bei Überführung des Bootes vom Winterlager zum Saisonliegeplatz: Nur wenn die Strecke nicht an einem Tag bewältigt werden kann, ist ausnahmsweise die Zwischenübernachtung in einem Sportboothafen im eigenen Boot gestattet.

Können oder müssen Winterlagerbetriebe/Werften den Zugang für Nichtmitarbeiter beschränken?

Ja.  Bei Einrichtungen mit Publikumsverkehr muss der Betreiber die Hygienestandards nach § 3 der Corona-Bekämpfungsverordnung einhalten. Daher kann der Zugang beschränkt werden.

Dürfen Sportboote wieder zu kommerziellen Zwecken oder für Veranstaltungen vermietet werden, z. B. für Ausbildungs- oder Prüfungsfahrten?

Derzeit sind Veranstaltungen, also auch Ausbildungsfahrten, untersagt. Lediglich für Prüfungsfahrten wären Vermietungen zulässig.

Reine Freizeit-Charterfahrten wären entsprechend der Regelungen über die Sportausübung nur mit den Angehörigen einer Hausgemeinschaft oder mit insgesamt zwei Personen aus zwei Haushalten und ohne Übernachtungen möglich.

Dürfen auf Sportbooten Prüfungsfahrten oder Ausbildungsfahrten durchgeführt werden?

Derzeit sind Veranstaltungen und damit auch Ausbildungsfahrten untersagt. Soweit lediglich Prüfungsfahrten durchgeführt werden sollen, sind diese gestattet.

Was gilt, wenn ich mein privates Boot ins Wasser bringen möchte?

Um das Zuwasserlassen von Booten ohne Einschaltung eines Gewerbebetriebes zu ermöglichen, dürfen daran ausnahmsweise mehr als die Angehörigen des eigenen Haushaltes sowie einer weiteren Person beteiligt werden. Umfasst ist das Slippen und Kranen sowie der erforderliche Transport vom Winterlagerplatz zum Kran/Sliprampe; für weitere Bootsarbeiten an Land gelten dagegen die allgemeinen Vorschriften (maximal ein Haushalt plus eine Person). Es ist zudem vom Veranstalter ein Hygienekonzept zu erstellen. Wer Veranstalterin oder Veranstalter ist, richtet sich danach, wer jeweils Ort, Zeit und Zweck der Veranstaltung bestimmt. Das können etwa Segelvereine sein, die ihre Mitglieder zu einer gemeinsamen Aktion aufrufen und dabei ggf. sogar einen Kranführer stellen, oder private Bootseigner oder Bootseignerinnen, die in eigener Verantwortung ihre Boote zu Wasser bringen. Denkbar ist auch, dass ein kommunaler Hafen oder ein gewerbliches Unternehmen Veranstalter ist. Beim Zuwasserlassen ist eine Vermischung von Personengruppen auszuschließen.

Sonderregeln für die Sportausübung auf Sportbooten

Segeln oder Motorbootfahren gilt als Ausübung des Sports. Daher gelten hier die Regeln über die Sportausübung. Sport darf nur mit den Angehörigen des eigenen Haushaltes oder zu zweit ausgeübt werden.

Gibt es Sonderregelungen für den Sportbootbetrieb in Regionen für Modellprojekte?

Modellprojekte Tourismus werden auf Antrag eines Projektpartners eingerichtet. Bitte informieren Sie sich bei diesem über jeweilige abweichende Regelungen und die besonderen Bestimmungen. Falls keine Abweichung erlaubt ist, gelten die allgemeinen Regelungen.

Sind gemeinsame Veranstaltungen, wie etwa Regatten, auf dem Wasser erlaubt?

Grundsätzlich sind derartige Veranstaltungen nach § 5 der Coronabekämpfungsverordnung nicht erlaubt. Ausnahmen gelten allerdings für kontaktfreien Sport im Rahmen der Regelungen über die Sportausübung. Danach ist die körperkontaktfreie Sportausübung mit insgesamt bis zu 10 Personen gestattet. Dabei gelten an Bord dann wieder die Regelungen über die gemeinsame Sportausübung, d.h. entweder dürfen die Mitglieder eines Haushaltes oder 2 Personen aus 2 unterschiedlichen Haushalten an Bord sein. Insgesamt darf die Anzahl der Regattateilnehmer (nicht die der Schiffe!) dabei die Zahl 10 nicht übersteigen.

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