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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Sport

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Welche Regeln gelten für das Sporttreiben?

Sport drinnen

Grundsätzlich dürfen nur Personen am Sport in Innenräumen teilnehmen, die keine Corona-typischen Symptome wie etwa Atemnot, Husten, Fieber oder Geruchs- oder Geschmacksverlust aufweisen. Außerdem gilt die 3G-Regel. Das heißt, es darf nur getesteten, geimpften oder genesenen Teilnehmer:innen der Einlass zur Sportausübung gewährt werden. Ein Antigen-Testnachweis (von geschultem Personal durchgeführt und ausgewertet) darf nicht älter als 24 Stunden sein. Eine andere Möglichkeit ist die Selbsttestung vor Ort unter Aufsicht des den Zugang zur jeweiligen Indoor-Sporteinrichtung Kontrollierenden.

  • Kinder bis zum siebten Geburtstag müssen keinen Test vorlegen.
  • Auch minderjährige Schüler:innen ab dem achten Lebensjahr müssen sich nicht nochmal für den außerschulischen Sport testen lassen, da in den Schulen Testungen im Rahmen eines verbindlichen Schutzkonzeptes durchgeführt werden. Für den Nachweis der Testungen stellt die Schule einmalig eine Bescheinigung aus, die zwecks Zugang zum Sport im Innenbereich vorgelegt werden müssen. Ein Schülerausweis reicht nicht als Nachweis aus.
  • Volljährige Schüler:innen unterliegen wie alle anderen nicht geimpften Personen der Testnachweispflicht (bei Antigentest max. 24 h). Soweit deren Schulen aber auch Einzelbescheinigungen über an einem bestimmten Tag erfolgte Testungen ausstellt, können volljährige Schüler:innen diese als Nachweis nutzen.
  • Die Testnachweispflicht bezieht sich ausschließlich auf die jeweiligen Teilnehmer:innen. Trainer:innen und Übungsleiter:innen sind hiervon nicht betroffen.

Im Innenbereich ist daneben auch die Erhebung der Kontaktdaten aller Sportler:innen und Übungsleiter:innen sowie ein Hygienekonzept nötig, das das besondere Infektionsrisiko der ausgeübten Sportart berücksichtigt und entsprechende Sicherheitsmaßnahmen vorsieht.

Sport draußen

Sport draußen ist in jeder Mannschaftsstärke für jeden Sport möglich. Weder das Abstandsgebot noch die allgemeinen Kontaktbeschränkungen gelten. Es gilt keine konkrete Teilnehmeroberbegrenzung beim Training. Für Wettbewerbe und Sportfeste gelten allerdings gesonderte Regeln, siehe unten.

Wettbewerbe und Sportfeste

Bei Wettbewerben und Sportfesten – unabhängig davon, ob diese in geschlossenen Räumen oder unter freiem Himmel stattfinden – hat der Veranstalter ein Hygienekonzept zu erstellen, auf das bei Einladungen zu den Wettbewerben oder Sportfesten hingewiesen wird. Es muss während der Veranstaltung deutlich sichtbar sein.

Die Zahl der am Sportfest oder Wettbewerb teilnehmenden Sportler:innen ist nicht begrenzt.

Pflichten für Zuschauer:innen

Für Zuschauer:innen beim Training oder Sportwettbewerben gilt das Regelwerk für Veranstaltungen.

Um das jeweils passende Veranstaltungsformat (also mit Sitzungscharakter, Gruppenaktivität, marktähnlich oder ohne Abstandsgebot) zu bestimmen, nach dem sich richtet, welche Anforderungen aus §§ 5 bis 5d gelten, ist ausschließlich auf das "Setting" für den Publikumsbereich zu achten. Es zählt also zum Beispiel, ob Zuschauer:innen sitzen, sich am Spielfeldrand bewegen, auch Angebote für eigene Aktivitäten erhalten oder ggf. die zuständige Behörde die Veranstaltung ohne Einhaltung eines Abstandsgebot genehmigt hat. Zu den Bestimmungen im Einzelnen siehe "Welche Regeln gelten für Veranstaltungen?".

In jedem Fall ist aber im Rahmen von Sportfesten und Wettbewerben sicherzustellen, dass in keinem Fall mehr als 25.000 Zuschauer:innen Zutritt erhalten. Die Grenze von 5.000 Personen im Publikum darf nur überschritten werden, wenn die Höchstkapazität der jeweiligen Sportstätte nur maximal zur Hälfte ausgenutzt wird.

Schwimm-, Spaß- und Freibäder

Auch für Schwimm-, Spaß- und Freibäder gilt – also drinnen wie draußen –die Pflicht zum Erstellen und zur Bekanntmachung eines entsprechenden Hygienekonzepts sowie die Pflicht zur Erhebung der Kontaktdaten. Das gilt auch für kommerziell betriebene Naturbäder.

Bei geschlossenen Räumlichkeiten ist auch im Bäderbereich die 3G-Regelung einzuhalten, das heißt Einlass zur Sportausübung nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete. Siehe oben "Sport drinnen".

Weitere Regelungen

Die Anforderungen der Verordnung zum Lüften und zur Desinfektion (§ 3) müssen eingehalten werden.

Sofern Duschen und Sammelumkleiden oder auch Saunen und Whirlpools genutzt werden, muss es für diese ein Hygienekonzept geben. Bei der Bereitstellung von Toiletten ist zu gewährleisten, dass enge Begegnungen vermieden werden und leicht erreichbare Möglichkeiten zur Durchführung der Händehygiene vorhanden sind.

Welche Regelungen gelten für Profi- und Berufssportler:innen?

Für den Trainings- und Spielbetrieb im Profisport gelten grundsätzlich die gleichen Voraussetzungen wie für den Amateurbereich (siehe Frage "Welche Regeln gelten für das Sporttreiben?"). Es sind aber auch Ausnahmen von sämtlichen Anforderungen an die Sportausübung nach § 11 möglich. Das jeweils zuständige Gesundheitsamt kann für die Nutzung von Sportanlagen und Schwimm­bädern durch Berufssportler:innen, Kaderathlet:innen, Rettungsschwimmer:innen sowie deren Trainer:innen und für Prüfungen, Sportangebote zur medizinischen Rehabilitation, Gruppen-Schwimmunterricht für Kinder und Jugendliche sowie Praxisver­anstaltungen im Rahmen des Studiums an Hochschulen andere Regelungen treffen, die von den Vorgaben des § 11 Absätze 1 bis 4 abweichen.

Das Gesundheitsamt muss das Innenministerium (zugleich Sportministerium) von solchen Ausnahmegenehmigungen unterrichten.

Zum Kadersport zählen alle Athlet:innen des Olympiakaders, des Perspektivkaders, des Paralympicskaders und der Nachwuchskader 1 und 2, die Landeskader, die ersten bis dritten Ligen in allen olympischen und nicht-olympischen Sportarten sowie das Sporttreiben auf nationalen und internationalen Sportveranstaltungen, an denen die oben genannten Sportler:innen teilnehmen.

Verordnung zur Regelung von Erleichterungen und Ausnahmen von Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19

Welche Regeln gelten für Sportboothäfen?

Allgemeine Kontaktregeln: Zurzeit dürfen sich maximal 25 Personen im öffentlichen oder privaten Raum zu einem privaten Zweck treffen.

Allgemeine Abstandsregeln: Zwischen den 25 Personen aus muss kein Abstand eingehalten werden, sofern sie sich zu privaten Zwecken treffen. Gleichwohl sollte aus Infektionsschutzgründen, soweit wie möglich ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten werden.

Welche Versorgung gibt es in Yachthäfen?

Strom und Wasser dürfen zugänglich sein. Sanitäranlagen dürfen geöffnet werden, soweit ein Hygienekonzept vorliegt.

Darf man in Sportboothäfen übernachten?

Ja.

Können oder müssen Winterlagerbetriebe/Werften den Zugang für Nichtmitarbeiter beschränken?

Ja.  Bei Einrichtungen mit Publikumsverkehr muss der Betreiber die Hygienestandards nach § 3 der Corona-Bekämpfungsverordnung einhalten. Daher kann der Zugang beschränkt werden.

Dürfen Sportboote wieder zu kommerziellen Zwecken oder für Veranstaltungen vermietet werden?

Es dürfen private gemeinsame Freizeit-Charterfahrten nur mit bis zu 25 Personen unternommen werden. Es wird empfohlen, vor Fahrtantritt und gegebenenfalls während des Törns eigenverantwortlich Selbsttests durchzuführen. Siehe auch: Darf man in Sportboothäfen übernachten?

Für Freizeitfahrten mit mehr als 25 Personen gelten die Vorschriften über Veranstaltungen, d.h. es gilt die 3G-Regel und unter Deck besteht Maskenpflicht (medizinische Mund-Nasen-Bedeckung).

Dürfen auf Sportbooten Ausbildungsfahrten durchgeführt werden?

Für gewerbliche Ausbildungsfahrten gelten die Vorschriften für Sport entsprechend. Die konkrete höchstmögliche Personenzahl an Bord ergibt sich aus dem Hygienekonzept des Veranstalters. Die Übernachtung an Bord ist kein Sport. Hierfür gelten die Regelungen über Beherbergung, das heißt: vor Reiseantritt (Testergebnis darf maximal 48 Stunden alt sein) ist ein Test durchzuführen. Hier gelten auch die Sonderregeln für minderjährige Schülerinnen und Schüler. Der Veranstalter muss ein Hygienekonzept erstellen und die Kontaktdaten erheben. Unter Deck besteht Maskenpflicht. Bei mehrtägigen Törns muss der Test nach 72 Stunden wiederholt werden.

Sonderregeln für die Sportausübung auf Sportbooten

Für gemeinsames privates Segeln oder Motorbootfahren gelten bis zu einer Personenzahl von 25 Personen auch für das Übernachten im Hafen die Regeln für erlaubte private Zusammenkünfte.

Bei mehr Personen an Bord gelten für den Aufenthalt an Deck die Regeln für die Ausübung des Sports. Für das gemeinsame Übernachten unter Deck gelten bei mehr als 25 Personen die Regelungen über Veranstaltungen, d.h. es gilt die 3G-Regel und Maskenpflicht.

Sind gemeinsame Veranstaltungen, wie etwa Regatten, auf dem Wasser erlaubt?

Regatten sind nach den Regeln über Sport grundsätzlich erlaubt. Veranstaltungen mit mehr als 5000 Zuschauer:innen sind nur zulässig, wenn die Höchstkapazität der Sportanlage höchstens zur Hälfte ausgelastet ist. Veranstaltungen mit mehr als 25.000 Zuschauer:innen sind unzulässig. Der Veranstalter muss ein Hygienekonzept erstellen. Die 3G-Regel und die Pflicht zur Erhebung der Kontaktdaten gelten nur innerhalb geschlossener Räume.

Dürfen Traditionsschiffe wieder Tagestörns durchführen? Welche Einschränkungen gelten hierbei?

Soweit Traditionsschiffe Tagestörns anbieten, gelten für sie die Vorschriften für die Ausflugsschifffahrt, das heißt: es ist ein Hygienekonzept zu erstellen, die Kontaktdaten sind zu erheben und unter Deck gilt die 3G-regel sowie Maskenpflicht.

Dürfen Traditionsschiffe wieder mehrtägige Törns mit Übernachtungen durchführen?

Für mehrtägige Törns gelten die Vorschriften für Veranstaltungen und Beherbergung, das heißt: der Veranstalter muss ein Hygienekonzept erstellen und innerhalb geschlossener Räume gilt grundsätzlich Maskenpflicht sowie die 3G-Regel.

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