Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Schule

alle öffnen

Regelungen zum Unterrichtsbetrieb

Das Schuljahr 2021/22 startet im echten Regelbetrieb.

Hygiene-Leitfaden für das Schuljahr 2021/22

Präsenzunterricht

Offene Schulen und damit so viel Unterricht für so viele Schülerinnen und Schüler wie möglich haben weiterhin höchste Priorität. Angesichts der derzeit niedrigen Infektionszahlen und der weitreichenden Öffnungen in allen anderen gesellschaftlichen Bereichen soll nach den Sommerferien an allen Schulen im Land Präsenzunterricht stattfinden.

Die an Sieben-Tage-Inzidenz anknüpfenden Regelungen zum Präsenzbetrieb werden ausgesetzt. Das bedeutet, dass Schulschließungen nicht automatisch bei Überschreiten eines bestimmten Schwellenwertes greifen.

Natürlich wird das Infektionsgeschehen aber auch weiterhin genau beobachtet und, falls nötig, darauf reagiert. Im Laufe des Schuljahres werden dabei neben dem Inzidenzwert auch mehr und mehr andere Faktoren bei der Entscheidungsfindung berücksichtigt werden, wenn sich die Zahl schwerer Krankheitsverläufe durch die steigende Zahl an Impfungen nicht mehr (allein) anhand der Inzidenz vorhersagen lassen sollte. Wechselunterricht und Distanzlernen sollen aber die Ausnahme sein. 

Schülerbeförderung / versetzter Unterrichtsbeginn

Die Schulen klären gemeinsam mit Kreis bzw. Schulträger, wie die Schülerbeförderung bei ggf. modifizierten Unterrichtszeiten oder versetztem Unterrichtsbeginn erfolgen kann.

Corona-Tests an Schulen

Zunächst bleibt es bei den verpflichtenden Testungen per Antigen-Schnelltest zweimal wöchentlich. Es wird auch weiterhin eine Testung im häuslichen Umfeld möglich sein. Geimpfte und Genesene müssen keinen Testnachweis erbringen.

Weitere Informationen zur Testpflicht an Schulen

Mund-Nasen-Bedeckungen in Schulen

Zunächst bleibt es bei der Mund-Nasen-Bedeckungspflicht (medizinische Maske), um den Einfluss der Delta-Variante und der Reiserückkehrer beobachten zu können.

Die bisherigen Ausnahmen gelten weiter fort. In Innenräumen muss eine Maske getragen werden, im Freien nicht. Wenn keine Maske getragen wird, soll, wenn möglich, Abstand gehalten werden.

Weitere Informationen zu Mund-Nasen-Bedeckungen an Schulen

Welche Regelungen gelten für kranke Kinder?

Was mache ich, wenn ich (Schüler:in) krank bin beziehungsweise mein Kind krank ist?

Unser "Schnupfenplan" zeigt, wie Sie richtig mit Krankheitsanzeichen bei Ihren Kindern umgehen.

"Schnupfenplan" - Empfehlungen zum Umgang mit Erkältungssymptomen (Aktualisierte Fassung, Stand 06. September 2021) (PDF 712KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

In diesem Zusammenhang gilt aber der dringende Appell, ihr Kind zu Hause zu betreuen und nicht in die Kindertagesstätte (Kita) zu bringen, wenn Krankheitsanzeichen zeigt.

Wann muss ein Kind zu Hause bleiben?

Ein Kind soll zu Hause bleiben, wenn Symptome wiederholt oder dauerhaft auftreten, die einen Krankenheitswert haben und auf eine übertragbare Krankheit hinweisen. Ein ärztliches Attest ist für den Besuch der Einrichtung nicht erforderlich. Sofern ein ärztliches Attest vorgelegt wird, das einen Besuch der Einrichtung befürwortet, steht einer Betreuung des Kindes in seiner Einrichtung nichts im Wege.

Leichte Erkältungssymptome

Ihr Kind darf zur Schule/in die Kita kommen, wenn es:

  • einen einfachen Schnupfen ohne weitere Krankheitsanzeichen hat
  • leichten oder gelegentlichen Husten ohne weitere Krankheitsanzeichen hat
  • Halskratzen oder Räuspern ohne weitere Krankheitsanzeichen hat

Ihr Kind braucht in diesem Fall für den Schul-/Kitabesuch weder ein ärztliches Attest noch einen negativen Virusnachweis. Eltern sollten die Entscheidung verantwortungsvoll im Interesse ihrer Kinder und anderer Kinder treffen. Sie als Eltern kennen die saisonal oder bei bestimmten Tätigkeiten auftretenden Krankheitsanzeichen Ihrer Kinder und können den Verlauf mit den Vorjahren sicherlich gut vergleichen. Kinder, bei denen Krankheitsanzeichen wie Husten bekannt und einer nicht-infektiösen Grunderkrankung wie zum Beispiel Asthma zuzuordnen sind, können weiterhin die Schule oder Kita besuchen.

COVID-19-Symptome

Ihr Kind sollte auf keinen Fall zur Schule/in die Kita kommen, wenn es Anzeichen einer COVID-19-Erkankung hat. Dazu zählen:

  • Fieber ab 38°C (bitte gut und ausreichend messen)
  • Muskel- und Gliederschmerzen
  • Trockener Husten/Halsschmerzen
  • Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns (nicht in Kombination mit Schnupfen)

Was ist zu tun, wenn ich (Schüler:in) oder mein Kind Anzeichen einer COVID-19 Erkrankung hat?

Sollte Ihr Kind Anzeichen einer COVID-19 Erkrankung haben, melden Sie sich bitte umgehend bei der Schule oder Kindertagesstätte, die Ihr Kind besucht. Melden Sie es dort als krank und besprechen Sie das weitere Vorgehen. Ob Ihr Kind einen Arzt benötigt, liegt in Ihrem Ermessen als Eltern. Nehmen Sie bitte bei Bedarf telefonisch Kontakt zu Haus- oder Kinderarzt:in auf. Alternativ wählen Sie die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes: 116 117.

Der oder die behandelnde Mediziner:in entscheidet, ob Ihr Kind auf das Coronavirus getestet wird. Zwischen Test und Mitteilung des Ergebnisses gilt für Ihr Kind: Kein Besuch der Schule! Wurde kein Test für Ihr Kind angeordnet, beobachten Sie es mindestens 24 Stunden. Sollte der Allgemeinzustand nach 24 Stunden wieder gut und die Krankheitsanzeichen verschwunden sein, darf Ihr Kind wieder in die Schule.

Sollte Ihr Kind negativ auf das Coronavirus getestet worden sein, sich in einem guten Allgemeinzustand befinden und keine weiteren Krankheitsanzeichen entwickelt haben, kann es die Schule wieder besuchen. Für den Besuch ist weder ein ärztliches Attest noch ein negativer Virusnachweis erforderlich.

Was ist zu tun, wenn mein Kind positiv auf eine COVID-19 Erkrankung getestet wurde?

Bei einem positiven Testergebnis muss Ihr Kind zuhause bleiben. Bitte befolgen Sie die Anweisungen des zuständigen Gesundheitsamtes. In der Regel wird die Isolierung Ihres Kindes in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt beendet, wenn Ihr Kind wieder gesund ist. Dann darf Ihr Kind wieder in die Schule, sofern es sich wieder in einem guten Allgemeinzustand befindet und keine weiteren Krankheitsanzeichen zeigt. Für den Besuch ist weder ein ärztliches Attest noch ein negativer Virusnachweis erforderlich.

Kann ich die Geschwister meines erkrankten Kindes in die Schule oder Kindertagesstätte schicken?

Ja, aber nur unter der Voraussetzung, dass die Geschwisterkinder keinen Quarantäneauflagen unterliegen. Grundsätzlich sollten Abstandsgebote zu Erkrankten dann, wo immer möglich, beachtet werden, auch im häuslichen Umfeld.

Kann ich mein Kind beurlauben lassen?

Eine Beurlaubung kommt für Schüler:innen in Betracht, die entweder selbst ein klar erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf haben oder bei denen dies bei mit ihnen in häuslicher Gemeinschaft lebenden Angehörigen der Fall ist. Es wird hier immer der Einzelfall entschieden und abgewogen. Eine Rolle spielt zum Beispiel auch, wie hoch das Infektionsgeschehen vor Ort ist und wie viel Unterricht bereits verpasst wurde.

Eine Beurlaubung kann nur dann ausgesprochen, wenn gleichzeitig ein Konzept für ein Lernen in Distanz abgesprochen wird, das die realistisch vorhandenen zeitlichen Ressourcen von Lehrkräften bei ansonsten regulärem Präsenzunterricht berücksichtigt, und erfolgt jeweils für längstens einen Monat.
Die Beurlaubung gilt nicht mehr automatisch als erteilt, sondern muss beantragt und bewilligt werden. Ohne Beurlaubung muss am Präsenzunterricht teilgenommen werden. 

Umgang mit vulnerablen Schülerinnen und Schülern im Schuljahr 2021/22 (PDF 216KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

Welche Regelungen gelten für den Sportunterricht?

Schulleitungen und Sportlehrkräfte entscheiden vor Ort, wo Sportunterricht stattfindet. Wenn möglich, soll Sport im Freien stattfinden. Zur Hallennutzung bei schlechtem Wetter sind ortsweise Lösungen zu finden, sodass das Abstandhalten und die Bewegungsförderung gleichzeitig möglich sind. Die Schülerinnen und Schüler planen passende Bekleidung ein.

Hygiene-Leitfaden für das Schuljahr 2021/22

Schulfahrten und sonstige Veranstaltungen

Klassenfahrten bleiben weiterhin möglich. Die Hygienekonzepte der Jugendherbergen, Hotels bzw. Veranstalter und die näheren Umstände an den Veranstaltungsorten sind für die konkreten Durchführungsmöglichkeiten entscheidend. Klassenfahrten gelten als schulische Veranstaltungen, so dass insbesondere die Test-Pflicht auch auf Klassenfahrten gilt.

Welche Unterstützung gibt es für Eltern, wenn kein digitales Endgerät für das Lernen der Kinder verfügbar ist?

Grundsätzlich ist es Sache der volljährigen Schüler:innen beziehungsweise der Erziehungsberechtigten, die notwendigen Endgeräte und gegebenenfalls erforderliche Zubehör (zum Beispiel Drucker) zu beschaffen.

Steht in Ihrem Haushalt kein Endgerät zur Verfügung, wenden Sie sich bitte an die Schulleitung und teilen Sie mit, dass Sie ein Leihgerät benötigen. Kann die Schule ein Leihgerät zur Verfügung stellen, ist unter anderem der Abschluss eines schriftlichen Leihvertrages nötig.

Kann die Schule oder ein Dritter (wie etwa ein Förderverein) kein Leihgerät bereitstellen, besteht für Bezieher:innen von Sozialleistungen die Möglichkeit, einen Antrag auf Kostenübernahme bei der jeweils zuständigen Behörde (Jobcenter, Sozialamt, Leistungsbehörde für das Asylbewerberleistungsgesetz) zu stellen.
Weitere Informationen zum Herunterladen:

Unterstützungsmöglichkeiten für das Beschaffen von digitalen Endgeräten für das Lernen in der Distanz (PDF 278KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Antrag auf Kostenübernahme für ein digitales Endgerät, Software und Zubehör für den Schulunterricht (PDF 65KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Bestätigung zur Vorlage beim Jobcenter (PDF 267KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Gelten die AHA-Regeln auch an Schulen?

Selbstverständlich gelten Abstand halten, Hygieneregeln beachten, medizinische Maske tragen – auch in Schulen. Ergänzt um ein L für "Lüften".

Infoblatt "Richtig lüften in der Schule" (Stand 17.09. 2020) (PDF 94KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Dürfen Volkshochschulen, Musikschulen und Bildungseinrichtungen öffnen?

In Volkshochschulen, Musikschulen und anderen Bildungseinrichtungen ist Unterricht in Präsenz möglich. Weitere Informationen Sie hier.

Regelungen für Fahrschulen

Für Fahrschulen und Berufskraftfahrerweiterbildungsstätten gelten die Regelungen für Außerschulische Bildungseinrichtungen.

Finden Praktika statt?

Praktika und betriebliche Praxisphasen finden unter den in Unternehmen und Institutionen geltenden Hygienebedingungen statt. Auch wenn die Hygienebestimmungen der Betriebe gelten, bleiben die Praktika doch schulische Veranstaltungen. Die Regelungen für die Betriebspraktika gelten daher weiterhin.

Bei Fragen rund um das Thema Coronavirus

Wir erhalten zurzeit viele Anfragen. Bitte haben Sie Verständnis, wenn die Beantwortung Ihrer Frage etwas länger dauert. Auch die Telefonleitungen sind derzeit voll ausgelastet, deshalb kann es zu längeren Wartezeiten kommen.

Tel Bürgertelefon des Landes Schleswig-Holstein: 0431 / 797 000 01
(montags bis freitags von 8-18 Uhr)

Mail E-Mail-Postfach: corona@lr.landsh.de

Tel Ärztlicher Bereitschaftsdienst Nur medizinische Anfragen! 116 117

Tel Videotelefon in Gebärdensprache: Zur Videotelefonie