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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Schule

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Regelungen für das Schuljahr 2020/21

Gibt es schulische Ganztags- und Betreuungsangebote?

Ganztags- oder Betreuungsangeboten finden statt.

Betreuungs- und Ganztagsangebote werden bei der Kohorteneinteilung berücksichtigt. Dazu stimmen sich Schulen und Träger der Betreuungs- bzw. Ganztagsangebote ab. Dabei ist abzuwägen, welche Angebote eine Vergrößerung der Kohorte rechtfertigen, die im Infektionsfall weitreichendere Quarantäneentscheidungen nach sich ziehen würden. Dies gilt auch für den AG-Bereich.

Gibt es wieder einen Mensa-Betrieb?

Das Rahmenkonzept Schuljahr 2020/21 und die Handreichung Infektionsschutz und Hygienemaßnahmen gestatten den Mensabetrieb. Mahlzeiten können gemeinsam innerhalb einer Kohorte eingenommen werden. Hierbei ist auf die persönlichen Hygienemaßnahmen zu achten. Zu anderen Kohorten ist die Einhaltung der ggf. geltenden Abstandsregel geboten. Auch ein Angebot in Buffetform ist (wieder) zulässig, die Ausgestaltung obliegt den Verantwortlichen vor Ort. Es sollte darauf geachtet werden, dass sich die Schüler:innen (mit Mund-Nasen-Schutz) vor jeder Nutzung des Buffets die Hände an Desinfektionsmittelspendern desinfizieren, die für jede Theke separat einzurichten sind. Alternativ könnte eine Ausgabeperson an der Theke stehen und den Schüler:innen das gewählte Essen vorlegen.

Die jeweilige Vorgehensweise sollte mit der/dem Hygienebeauftragten abgestimmt und im Hygieneplan der Schule verankert werden.

Wird es weiterhin digitale Lernangebote geben?

Insbesondere vor dem Hintergrund der Erfüllung der sozialen Integrationsfunktion von Schule ist es notwendig, die Präsenzzeiten zu maximieren. Präsenzzeiten machen die Arbeitszeit für Lehrkräfte und die Organisation des Alltags für Eltern überdies planbarer. Daher sollte so viel Präsenzunterricht wie möglich und so viel Distanzunterricht wie nötig angeboten werden.

Es können weiterhin Phasen des Präsenzunterrichts mit Lernangeboten aus der Distanz im Sinne eines hybriden Unterrichts verbunden werden. Dabei sind eine regelmäßige Kontaktaufnahme mit den Schüler:innen und ggf. mit den Erziehungsberechtigten zu gewährleisten und Feedbackverfahren zu den Lernergebnissen zu vereinbaren. Die Verzahnung ist zu dokumentieren.

Digitale Lernangebote können punktuell den Präsenzunterricht im Falle eines erneuten Infektionsgeschehens ersetzen, im Falle besonderer Bedarfe begleiten oder bei nicht hinreichender personeller Besetzung aller Präsenzstunden ersetzen, müssen jedoch in der Stundenplanung verankert und mit einem Konzept unterlegt sein.

Der digitale Unterricht wird daher weiter in Ausstattung und Didaktik verbessert. Gute Entwicklungen und Erfahrungen werden verstetigt.

Spezielle Situationen für Schüler:innen sowie Lehrkräfte und sonstiges schulisches Personal (eigene Vulnerabilität, Zusammenleben mit besonders vulnerablen Personengruppen) finden angemessene Berücksichtigung.

Gilt das auch für Förderzentren?

Auch an Förderzentren findet im Regelfall ein regulärer Schulbetrieb statt. Förder-zentren können ggf. in Abhängigkeit von der zu betreuenden Schülerklientel bei der Aufnahme des Schulbetriebs ein anderes Vorgehen planen.

Wird es im neuen Schuljahr eine Notbetreuung geben?

Eine Notbetreuung ist aufgehoben. Über ein mögliches erneutes Aufnehmen der Notbetreuung werden die Schulen rechtzeitig informiert.

Wie erfolgt die Schülerbeförderung?

Die Schulen klären gemeinsam mit Kreis bzw. Schulträger, wie die Schülerbeförderung bei ggf. modifizierten Unterrichtszeiten erfolgen kann.

Finden Praktika statt?

Praktika und betriebliche Praxisphasen finden unter den in Unternehmen und Institutionen geltenden Hygienebedingungen statt.

Wie sieht es mit Schulfahrten aus?

Lernen am anderen Ort findet statt. Klassen- und Studienfahrten können unter den am Reiseziel jeweils geltenden Hygienebedingungen und einer entsprechend sicheren Anreisemöglichkeit stattfinden, wenn alle Teilnehmenden bzw. Sorgeberechtigten einverstanden sind. Im Zusammenhang mit der Reiseplanung ist mit den Eltern auch zu besprechen, dass Stornierungskosten, die ggf. entstehen können, wenn eine erneute Zuspitzung des Infektionsgeschehens die Absage einer gebuchten Reise angezeigt erscheinen lassen, durch die Eltern zu tragen wären. Denn die Lehrkraft bucht die Reise in Vertretung der Eltern. Eine entsprechende Information der Eltern ist zu protokollieren. Des Weiteren ist bei Vertragsabschluss mit dem Reiseunternehmen durch die Lehrkraft darauf zu achten, dass im Vertrag festgehalten ist, dass die Lehrkraft in Vertretung der Eltern handelt (vgl. hierzu auch Handreichung "Lernen am anderen Ort", S. 17).

Lernen am anderen Ort - Ein Leitfaden zum Nachschlagen (PDF 3MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Wie ist der Mindestabstand in Schulen?

Beim Unterrichtsbetrieb im regulären Klassen- und Kursverband sowie im Ganztag kann auf die Einhaltung des Mindestabstands zwischen Schüler:innen des Klassenverbands, den unterrichtenden Lehrkräften, dem Klassenverband zugeordneten Betreuungspersonal sowie dem weiteren Schulpersonal in allen Schularten und Jahrgangsstufenverzichtet werden.

Wo immer dennoch möglich, sollte insbesondere bei Besprechungen, Konferenzen sowie schulbezogenen Veranstaltungen ein ausreichender Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden.

Durch die Definition von Gruppen in fester Zusammensetzung (Kohorten) lassen sich im Infektionsfall die Kontakte und Infektionswege wirksam nachverfolgen. Damit wird angestrebt, dass sich Quarantänebestimmungen im Infektionsfall nicht auf die gesamte Schule auswirken, sondern nur auf die Kohorten, innerhalb derer ein Infektionsrisiko bestanden haben könnte.

Gibt es Einschränkungen beim Personaleinsatz in Schulen?

Grundsätzlich bestehen angesichts der derzeitigen Infektionslage hinsichtlich des gesamten schulischen Personaleinsatzes keine Einschränkungen. Prinzipiell besteht in jeder Situation die Möglichkeit, sich durch die Einhaltung der o.g. Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen sowie das Einhalten des Mindestabstands zu den Schülerinnen und Schülern sowie anderen Personen zu schützen.

Bei Bedarf können landesspezifisch zusätzliche Infektionsschutzmaßnahmen getroffen werden. Dabei ist eine generelle Zuordnung zu einer Risikogruppe laut RKI nicht möglich. Vielmehr erfordert dies eine individuelle ärztliche Bewertung der Risikofaktoren.

Lehrkräfte, die nicht im Präsenzunterricht eingesetzt werden können, kommen ihrer Dienstpflicht von zu Hause oder von einem anderen geschützten Bereich aus (ggf. auch in der Schule) nach.

Bei Schwangerschaft gelten die Regelungen des Mutterschutzgesetzes in Hinblick auf generelle bzw. individuelle Beschäftigungsverbote sowie etwaige landesspezifische Regelungen.

Werden die schleswig-holsteinischen Schulabschlüsse in den anderen Ländern anerkannt?

Die KMK hat entschieden, dass die Länder die erreichten Abschlüsse des Schuljahres 2019/20 auf der Basis gemeinsamer Regelungen gegenseitig anerkennen werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen keine Nachteile aus der jetzigen Ausnahmesituation haben.

Was ist mit Menschen, die einer Risikogruppe angehören?

Das Ziel ist es, Risikogruppen weiterhin bestmöglich zu schützen. Hierzu zählen Schüler:innen, Lehrkräfte sowie sonstiges schulisches Personal.

Schüler:innen werden auf Antrag der Eltern unter Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung von der Präsenzpflicht befreit und aus der Distanz in Unterricht eingebunden, wenn sie selbst attestiert einem erhöhten Risiko bei Infektion ausgesetzt sind. In begründeten Fällen kann die Schule eine schulärztliche Bescheinigung verlangen.

Für die Lehrkräfte gilt der aktuelle Erlass des Landes für alle Landesbediensteten ("Personelle und organisatorische Maßnahmen im Zusammenhang mit der Ausbreitung des neuen Coronavirus SARS-CoV-2" vom 28.05.2020). Zur Entbindung von schulischer Präsenz sind eine ärztliche Bescheinigung und eine betriebsmedizinische Begutachtung notwendig.

Für das in Schule tätige Personal, das beim Schulträger oder einem anderen Träger beschäftigt ist, trifft dieser im Hinblick auf den Umgang mit der Risiko-gruppe eigene Regelungen und stimmt sich hierzu mit der Schulleitung ab.

Es wird sichergestellt, dass die vom Präsenzbetrieb entbundenen Personen in den schulischen Betrieb nach transparenten Plänen und mit der Schulleitung vereinbarten und dokumentierten Kriterien eingebunden sind. Dies gilt selbstverständlich nicht für dienstunfähige Personen.

Die Entscheidung über ein dienstliches Beschäftigungsverbot für eine schwangere Lehrkraft ist derzeit eine Einzelfallentscheidung, die möglichst in Zusammenarbeit mit dem Betriebsarzt/der Betriebsärztin zu treffen ist.

Ein dienstliches Beschäftigungsverbot ist für alle schwangeren Lehrkräfte spätestens dann auszusprechen, wenn in der Schule ein Erkrankungsfall (laborbestätigter COVID-19-Fall) oder ein ärztlich begründeter Verdachtsfall (entsprechend der Definition des RKI) auftritt.

Wie wird mit Schüler:innen mit Grunderkrankungen umgegangen?

Auch Schüler:innen mit Grunderkrankungen unterliegen der Schulpflicht.

  • Die Schüler:innen können grundsätzlich vor Ort im Präsenzunterricht beschult werden. Besondere Hygienevorkehrungen für diese Schüler:innen sind zu prüfen.
  • Aufgrund einer ärztlichen Risikoeinschätzung vorbelastete Schüler:innen, die zur Personengruppe mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf gehören, können auf Antrag von der Schulleitung von der Teilnahme an Präsenzveranstaltungen im Klassenverband befreit werden. In begründeten Fällen kann die Schule eine schulärztliche Bescheinigung verlangen.

Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) geht davon aus, dass Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen, die gut kompensiert bzw. gut behandelt sind, auch kein höheres Risiko für eine schwerere COVID-19-Erkrankung zu fürchten haben, als es dem allgemeinen Lebensrisiko entspricht. Insofern muss im Einzelfall durch die Eltern/Sorgeberechtigten ggf. in Absprache mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten kritisch geprüft und abgewogen werden, inwieweit das mögliche erhebliche gesundheitliche Risiko eine längere Abwesenheit vom Präsenzunterricht und somit Isolation der Schülerin oder des Schülers zwingend erforderlich macht.

Mein Kind hat zwar keine Vorerkrankung. Aber aufgrund der Reiserückkehrer:innen möchte ich es lieber noch nicht zur Schule schicken. Geht das?

Im Hinblick auf mögliche Infektionsrisiken besteht auf Antrag die Möglichkeit zur Beurlaubung einzelner Schüler:innen gem. § 15 Schulgesetz SH aus wichtigem Grund. Eine Beurlaubung aus wichtigem Grund gem. § 15 Schulgesetz SH liegt dann vor, wenn Schüler:innen aufgrund einer ärztlichen Risikoeinschätzung zur Personengruppe mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf gehören.

In der Zeit vom 10. bis 28. August 2020 kann zudem ein wichtiger Grund vorliegen, wenn Eltern hinsichtlich des Schulbesuchs aus ihrer Sicht Sorgen entwickeln, das Kind dadurch in einen häuslichen Konflikt geraten und eine nachhaltige Störung des Familienfriedens durch eine Beurlaubung vom Präsenzunterricht abgewendet werden kann.

Die Schulleiter:innen erörtern und beraten gemeinsam mit den betroffenen Familien, inwiefern ein wichtiger Grund im Sinne dieses Erlasses vorliegt und sprechen im Einzelfall eine Beurlaubung aus.

Dürfen Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert sind in die Schule?

Personen, die mit dem Coronavirus infiziert sind oder entsprechende Symptome zeigen, dürfen die Einrichtung nicht betreten. Bei Auftreten entsprechender Symptome (z.B. Fieber, trockener Husten, Verlust des Geruchs-/Geschmackssinns, Halsschmerzen/-kratzen, Muskel- und Gliederschmerzen) während der Unterrichtszeit sind die betreffenden Schüler:innen zu isolieren. Die Eltern werden informiert und es wird ihnen empfohlen, mit dem behandelnden Kinderarzt oder Hausarzt oder dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 Kontakt aufzunehmen. Die betroffene Schülerin oder der betroffene Schüler darf auf der Grundlage einer Regelung des Gesundheitsamtes erst wieder in den Präsenzunterricht zurückkehren, wenn eine Infektion mit COVID-19 ausgeschlossen wurde.

Muss in der Schule eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden?

Es besteht in der Schule keine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB). Schüler:innen können z.B. außerhalb des Klassenverbands bzw. der Kohorte individuell entscheiden, ob sie eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen möchten.

Lehrkräften und weiteren Personen mit Betreuungs- oder Assistenzaufgaben, die in mehreren Kohorten eingesetzt sind, wird - wenn der Abstand von 1,5 m unterschritten wird – empfohlen, eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, um Infektionsrisiken gering zu halten.

Gerade in den ersten zwei Wochen nach Rückkehr aus den Ferien schützt eine neu gebildete Kohorte möglicherweise noch nicht ausreichend. Das Bildungsministerium spricht daher die dringende Empfehlung aus, in den ersten zwei Unterrichtswochen in der Schule eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Das gilt ausdrücklich auch für den Unterricht. Für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 ist der Unterricht von der dringenden Empfehlung, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, ausgenommen.

Für die Laufwege in der Schule, die Pausenräume und den Schulhof gilt auch über diese zwei Wochen hinaus grundsätzlich in allen Jahrgangsstufen die dringende Empfehlung, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Sollte Ihr Kind aus medizinischen Gründen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen dürfen, informieren Sie sich bitte über Alternativen wie ein Face-Shield.

Gibt es in der Schule eine Belehrung über den Umgang mit dem Coronavirus?

Die Eltern bzw. bei Volljährigkeit die Schüler:innen werden von der Schule in schriftlicher Form über Infektionen belehrt. Die Eltern bzw. die volljährigen Schüler:innen bestätigen nach dem Beginn des regelhaften Unterrichts ab 10. August 2020 (03. August 2020 auf den Inseln und Halligen) in schriftlicher Form, dass sie eine Belehrung zum Umgang mit möglichen Infektionskrankheiten erhalten haben. Hierzu erhalten die Schulen ein gesondertes Dokument. Die unterschriebene Belehrung ist von der Schule aufzubewahren und am Ende des Schuljahres zu vernichten.

Wie ist das mit dem Kohortenprinzip?

Innerhalb einer zu definierenden Kohorte wird die Verpflichtung zum Abstandsgebot unter den Schüler:innen aufgehoben. Durch die Definition von Gruppen in fester Zusammensetzung (Kohorten) lassen sich im Infektionsfall die Kontakte und Infektionswege wirksam nachverfolgen und die Ausbreitung einer möglichen Infektion bleibt auf die Kohorte beschränkt. Bei niedriger Anzahl von Neuinfektionen bei der Wiederaufnahme eines regelhaften Schulbetriebs ist unter Infektionsschutzgesichtspunkten eine andere Situation gegeben als z.B. im sonstigen öffentlichen Raum. Abstandsregelungen, die über die Vermeidung von Körperkontakten und den direkten Austausch von Tröpfchen, z.B. Trinken aus demselben Gefäß, hinausgehen, sind daher innerhalb der Kohorte bzw. zwischen den Individuen einer Kohorte nicht geboten. Ein zusätzlich entscheidender Faktor ist die Stabilität der personellen Zusammensetzung der Gruppe.

Kohorten sind möglichst klein zu halten, dennoch kann die Kohorte aufgrund von notwendigen Verkursungen des Unterrichts oder zur Umsetzung von Ganztagsund Betreuungsangeboten nach sorgfältiger Abwägung mehrere Lerngruppen, ggf. sogar Jahrgänge umfassen. Ziel des Kohortenprinzips ist die Reduzierung der Kontakte zwischen den Kohorten und optimale Nachverfolgbarkeit im Falle des Auftretens einer Infektion, so dass Maßnahmen – wie z.B. eine temporäre Quarantäne – ggf. nur in Bezug auf die Kohorte getroffen werden müssen und schnell umgesetzt werden können.

Für eine Durchbrechung des Kohortenprinzips muss ein Grund (z.B. DaZ) vorliegen. Regelmäßige Kontakte außerhalb des Kohortenprinzips sind zu dokumentieren. Unter Beachtung des Abstandsgebots sind kohortenübergreifende Angebote je nach Raumsituation möglich. Dies gilt insbesondere für kleine Schülergruppen (z.B. DaZ-Unterricht, Gruppenangebote der Schulsozialarbeit u.a.).

Personen, die nicht klar den Kohorten zugeordnet sind, befolgen das Abstandsgebot. Der Raum, in dem der Unterricht einer Kohorte stattfindet, darf während der Unterrichtszeit von keinen anderen Personen als den Schüler:innen, den unterrichtenden Lehrkräften, dem Klassenverband zugeordneten Betreuungspersonal sowie dem weiteren Schulpersonal betreten werden. Sonstige Besucher dürfen nur nach sorgfältiger Abwägung und mit Genehmigung der Schulleitung mit einer Mund-Nasen-Bedeckung und unter strikter Einhaltung der Abstandsregel den Raum betreten. Die Anwesenheit von Personen, die nicht zur Kohorte gehören, muss nachvollziehbar sein und dokumentiert werden.

Werden die Regelungen an allen Schulen gleich umgesetzt?

Bei der Umsetzung der Regelungen sind die örtlichen Gegebenheiten ausschlaggebend. Die Regelungen müssen der personellen und räumlichen Situation der einzelnen Schule angepasst werden.

Wie werden die Schulveranstaltungen aussehen?

Schulveranstaltungen (auch Einschulungsfeiern, Elternabende, Informationsveranstaltungen) werden im Rahmen der jeweils gültigen Allgemeinverfügungen und den aktuell geltenden Vorgaben für Veranstaltungen in der Corona-Bekämpfungsverordnung organisiert.

Wann dürfen wir wieder in Schule singen?

Gemeinsames Singen oder die Nutzung von Blasinstrumenten unterbleibt in geschlossenen Räumen zunächst vollständig. Sobald die aktualisierten Vorgaben der Corona-Bekämpfungsverordnung diese Aktivitäten auch an Schulen umsetzbar werden lässt, werden die Schulen entsprechend informiert.

Welche Regelungen gelten für den Sportunterricht?

Sportunterricht findet nach Stundenplan in allen Jahrgangsstufen, in der Regel im Klassenverband bzw. in einer fest definierten Kohorte, statt. Unterrichtsorte sind, soweit es die Witterung zulässt, bevorzugt die Außenanlagen der Schulen.

Sofern die Sporthallen genutzt werden (vor allem bei Regen und niedrigen Temperaturen), müssen diese und die Umkleideräume durchgehend gut belüftet werden (Fenster, Fluchttüren) und dürfen nur von einer Klasse genutzt werden. Wenn in großen Sporthallen eine deutliche räumliche Trennung sowohl der aktiven Lerngruppen als auch im Umkleidebereich möglich ist (z.B. Dreifeldhallen), kann auch mehr als eine Klasse zurzeit unterrichtet werden. Zudem werden möglichst viele Räume zu Umkleidezwecken genutzt. Die Umkleideplätze sind im Idealfall mit Abstandsmarken gekennzeichnet. Umkleideräume und Duschen werden im Hallenbereich nur genutzt, sofern vor Ort ein aktuelles Hygienekonzept umgesetzt wird, über welches zudem per Aushang informiert wird. Eine Klasse betritt den Hallenbereich erst dann, wenn die vorherige Klasse die Halle und die Umkleideräume vollständig verlassen hat.

Sollte bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten (Reck, Barren etc.) eine Reinigung der Handkontaktflächen nach jedem Schülerwechsel aus organisatorischen Gründen nicht möglich sein, so muss zu Beginn und am Ende des Sportunterrichts ein gründliches Händewaschen erfolgen.

Jahrgangsturniere oder Schulturniere entfallen bis auf Weiteres.

Wird es im Schuljahr 2020/21 eine spezielle Ferienregelung geben?

Die Landesverordnung über Ferientermine an den öffentlichen Schulen in Schleswig-Holstein gilt weiter. Die geplanten Ferienzeiten bleiben erhalten und verteilen sich wie folgt:

  • Sommerferien 29.06.2020 - 08.08.2020
  • Herbstferien 05.10.2020 - 17.10.2020
  • Weihnachtsferien 21.12.2020 - 06.01.2021
  • Zeugnisausgabe 1. Halbjahr 29.01.2021
  • Osterferien 01.04.2021 - 16.04.2021
  • Himmelfahrt 14.05.2021 - 15.05.2021
  • Bewegliche Ferientage 3

Schulfahrten und sonstige Veranstaltungen

Welche Regelungen gelten für Klassenfahrten im neuen Schuljahr 2020/21?

Lernen am anderen Ort findet statt. Klassen- und Studienfahrten können unter den am Reiseziel jeweils geltenden Hygienebedingungen und einer entsprechend sicheren Anreisemöglichkeit stattfinden, wenn alle Teilnehmenden bzw. Sorgeberechtigten einverstanden sind. Im Zusammenhang mit der Reiseplanung ist mit den Eltern auch zu besprechen, dass Stornierungskosten, die ggf. entstehen können, wenn eine erneute Zuspitzung des Infektionsgeschehens die Absage einer gebuchten Reise angezeigt erscheinen lassen, durch die Eltern zu tragen wären. Denn die Lehrkraft bucht die Reise in Vertretung der Eltern. Eine entsprechende Information der Eltern ist zu protokollieren. Des Weiteren ist bei Vertragsabschluss mit dem Reiseunternehmen durch die Lehrkraft darauf zu achten, dass im Vertrag festgehalten ist, dass die Lehrkraft in Vertretung der Eltern handelt (vgl. hierzu auch Handreichung „Lernen am anderen Ort“, S. 17).

Kosten für stornierte Klassenfahrten und Schulausflüge

Verträge zur Durchführung einer Klassenfahrt oder Schulausflüge werden für bzw. durch die Eltern (oder volljährigen Schülerinnen und Schüler) abgeschlossen. Zahlreiche Reiseveranstalter machen nun Stornokosten wegen der Absage von Klassenfahrten und Schulausflügen geltend.

Das Land hat zusätzliche Haushaltsmittel bereitgestellt, um Eltern und volljährige Schülerinnen und Schüler zu unterstützen, bei denen die Belastung mit den Stornokosten wegen der Absage von Klassenfahrten und Schulausflügen eine persönliche Härte darstellt. Andere schulische Veranstaltung sind hiervon nicht erfasst.

Das Land erstattet Stornokosten, wenn diese nicht von einer Reiserücktrittskostenversicherung abgedeckt sind, wenn Eltern sich darum bemüht haben, die Kosten nicht zahlen zu müssen und wenn diese Kosten im konkreten Fall eine besondere Härte darstellen. Ein Rechtsanspruch besteht nicht.

Informationen und Richtlinie zur Erstattung von Corona-Stornokosten

Werden Kosten für Abschlussbälle, sonstige Schulveranstaltungen oder private Reisen übernommen?

Nein, das Land übernimmt grundsätzlich keine Stornierungskosten von Veranstaltungen wie Abschlussbällen oder sonstigen privat organisierten Abschlussfeiern. Das Land kommt ebenfalls nicht für Kosten auf, die durch die Verschiebung oder Absage privater Reisen entstehen.

Welche Regeln gelten für schulische Ganztags- und Betreuungsangebote in den Ferien?

Sofern im Rahmen von schulischen Ganztags- und Betreuungsangeboten im Einvernehmen mit dem Schulträger auch Angebote während der Ferienzeit durchgeführt werden, wird empfohlen, sich grundsätzlich an den aktuellen Vorgaben zu orientieren:

  • Sofern möglich, sollten die Angebote – dem Gedanken der Einteilung in Kohorten folgend – in festen Gruppen mit höchstens 15 Schülerinnen und Schülern organisiert werden; die Gruppenzusammensetzung sollte während des gesamten Angebotszeitraums beibehalten werden.
  • Es ist sicherzustellen, dass die Zugehörigkeit zu einer Gruppe anhand von Teilnehmerlisten nachvollziehbar ist (einschließlich der Betreuungsperson bzw. Kursleitung) und im Bedarfsfall die Kontaktpersonen rasch ermittelt werden können.
  • Neben dem Abstandsgebot sind die geltenden Hygienebestimmungen zu beachten.
  • Es ist zu gewährleisten, dass der Schule für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler die "Versicherung zum Gesundheitszustand bei Wiederaufnahme eines regelhaften Unterrichtsbetriebs an den Grundschulen in Schleswig-Holstein", der sogenannte Gesundheitsfragebogen, vorgelegt worden ist. Die Eltern werden darauf aufmerksam gemacht, dass Krankheitssymptome, die mit einer Covid-19-Erkrankung in Zusammenhang stehen könnten, unverzüglich anzuzeigen sind; dies gilt für die Dauer der Ferienangebote sowohl für die Schülerinnen und Schüler als auch für die Mitglieder der häuslichen Gemeinschaft.
    Für Kinder und Jugendliche, die (noch) nicht zur Schulgemeinschaft gehören, ist die Symptomfreiheit – auch im familiären Umfeld – entsprechend abzuklären.

Aus- und Weiterbildung

Verlängern sich die Ausbildungszeiten durch den Unterrichtsausfall?

Wenn Berufsschule und ÜLU ausfallen, gilt in erster Linie, dass die Azubis in den Betrieben ausgebildet werden. In diesem Fall gibt es keinen Grund zur Verlängerung der Ausbildungszeit. Grundsätzlich gibt es aber gem. § 8 Absatz 2 Berufsbildungsgesetz die Möglichkeit, in Ausnahmefällen auf Antrag der Auszubildenden die Ausbildungszeit zu verlängern.

Was passiert mit den Zwischen- und Abschlussprüfungen bzw. Gesellenprüfungen der Azubis?

Infolge der Covid-19-Pandemie können derzeit bundesweit neben (Teilen der) Abschlussprüfungen und Gesellenprüfungen auch Zwischenprüfungen nicht wie geplant stattfinden. Laut dem Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie dem Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sollen den betroffenen Auszubildenden dabei aber keine Nachteile bei der Zulassung entstehen.

Keine Nachteile für Auszubildende bei der Zulassung zur Abschlussprüfung (AP)/Gesellenprüfung (GP) bzw. Teil 2 der AP/GP bei nicht wie geplantem Stattfinden der Zwischenprüfung (ZP) bzw. Teil 1 der AP/GP (PDF 243KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

Finden die Prüfungen zum Industriemeister statt, obwohl jetzt die ganze Zeit die Berufsschule ausfällt?

Ob die Prüfungen stattfinden können oder nicht, ist noch nicht entschieden. Selbstverständlich wird aber mit einbezogen, dass die Teilnehmer die Meisterschule nicht in vollem Umfang besuchen können, sollten die Prüfungen nicht verschoben werden. Alle Informationen zu den Prüfungsterminen veröffentlich die Industrie- und Handelskammer auf ihrer Internetseite. Das geschieht deutschlandweit einheitlich mit einer Sperrfrist und rechtzeitig vor den geplanten Prüfungsterminen.

Zur Startseite der IHK Schleswig-Holstein

Wie wird mit der Ausbildung von Gesundheitsfachberufen verfahren?

Werden neben Kitas und allgemeinbildenden Schulen auch Berufsschulen und Weiterbildungseinrichtungen geschlossen?

Ja. Die Gesundheitsämter sind per Erlass angewiesen, alle Angebote in öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen zu unterbinden.

Regeln zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ("Maskenpflicht")

Gibt es eine Verpflichtung, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen?

In Schleswig-Holstein besteht für Kundinnen und Kunden die Pflicht, bei der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs einschließlich Taxen, in den Innenräumen von Ausflugsschiffen und in Reisebussen, beim Betreten von Geschäften und überdachten Flächen von Einkaufszentren eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Dasselbe gilt für externe Besucherinnen und Besucher von Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie von Einrichtungen und Gruppenageboten der Pflege, der Eingliederungshilfe, der Gefährdetenhilfe sowie von Frühförderstellen.

Personen, die keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und für die keine der Ausnahmen (siehe unten) zutreffen, ist das Betreten der Geschäfte oder die Nutzung des ÖPNV nicht gestattet. Wird auch nach wiederholter Aufforderung gegen die Maskenpflicht verstoßen, so kann dies mit einem Bußgeld in Höhe von 150 Euro geahndet werden.

Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2

Welche Regeln gelten für das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung?

Eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung besteht nur, soweit dies in der Verordnung besonders angeordnet ist. Als Mund-Nasen-Bedeckung kommt jeder Schutz in Betracht, der aufgrund seiner Beschaffenheit geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln durch Husten, Niesen oder Aussprache zu verringern, unabhängig von der Kennzeichnung oder einer zertifizierten Schutzkategorie. In Betracht kommen etwa aus Stoff genähte Masken, Schals, Tücher, Schlauchschals oder durchsichtige Schutzvorrichtungen aus Kunststoff. Dagegen reicht es nicht aus, Mund und Nase nur mit Hand oder Arm abzudecken. Wird auch nach wiederholter Aufforderung gegen die Maskenpflicht verstoßen, so kann dies mit einem Bußgeld in Höhe von 150 Euro geahndet werden.

Was passiert, wenn Personen sich weigern, eine Mund-Nasen-Bedeckung anzulegen in Bereichen, in denen eine Pflicht zum Tragen einer solchen besteht?
Wenn eine Kundin oder ein Kunde in einem Geschäft oder eine Nutzerin oder ein Nutzer des ÖPNV oder eine Besucherin oder ein Besucher in einer Reha- oder Pflegeeinrichtung trotz wiederholter Aufforderung durch eine Ordnungskraft die Mund-Nasen-Bedeckung nicht anlegt, kann dies mit einem Bußgeld geahndet werden. Beim Bußgeld gilt der Regelsatz von 150 Euro.

Was ist beim Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung zu beachten?

Mund und Nase müssen beim Aufenthalt in den oben genannten Bereichen bedeckt bleiben. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist neben der Einhaltung der übrigen gebotenen Hygienemaßnahmen (insbesondere Abstandsregeln und Händehygiene) als mechanische Barriere ein ergänzender Schutz. Stoffmasken sollten vor der ersten Anwendung und nach Gebrauch bei mindestens 60 Grad in der Waschmaschine gewaschen werden.

Anwendungsfehler beim Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung können der Schutzwirkung schaden. Es ist zu beachten, dass das Durchfeuchten einer Mund-Nasen-Bedeckung durch Atmen oder Niesen die Barrierewirkung reduziert. Dann ist die Mund-Nasen-Bedeckung zu wechseln. Beim Absetzen einer Mund-Nasen-Bedeckung muss eine Kontamination der Hände durch Berühren der Außenseite vermieden werden. Die Mund-Nasen-Bedeckung soll nach dem Tragen so verstaut werden, dass eine Kontamination der Umgebung vermieden wird, also z.B. in einem Einweg-Beutel (z.B. Müll- oder Gefrierbeutel).

Die Abstandsregeln gelten grundsätzlich auch beim Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

Wichtig bleibt die Händehygiene nach dem Abnehmen der Mund-Nasen-Bedeckung, vor Berühren des Gesichtes, vor dem Verzehr von Lebensmitteln oder nach Kontakten zu Oberflächen im öffentlichen Raum.

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Empfehlungen und Wissenswertes zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen

Wie erfolgt die Reinigung und Desinfektion der Mund-Nasen-Bedeckung?

Die Mund-Nasen-Bedeckung ist nach dem Gebrauch bei mindestens 60 Grad in der Waschmaschine zu waschen. Der Einsatz eines Desinfektionsmittels bei geringerer Temperatur ist nicht zu empfehlen, da eine wirksame Desinfektion thermisch, also durch die Temperatur von mindestens 60 Grad, erreicht wird.

Sofern Mund-Nasen-Bedeckungen aus Kunststoff verwendet werden, sind diese einer Wischdesinfektion zu unterziehen. Mund-Nasen-Bedeckungen, die weder bei 60 Grad gewaschen noch wischdesinfiziert werden können, sind unmittelbar nach dem Tragen zu entsorgen.

Sind medizinische Schutzmasken (Mund-Nasen-Schutz oder "OP-Maske") oder FFP-Masken mit Ausatemventil Mund-Nasen-Bedeckung vorzuziehen?

Die Mund-Nasen-Bedeckung bedarf keiner Zertifizierung, wie sie beispielsweise bei Medizinprodukten verlangt wird. Ausdrücklich nicht erforderlich ist das Tragen von Medizinprodukten wie Schutzmasken oder ein Mund-Nasen-Schutz. Diese sollen grundsätzlich medizinischem Personal und Pflegepersonal vorbehalten sein. Medizinische Schutzmasken sind zudem zur Vermeidung der Ausbreitung, also zum vorrangigen Schutz der anderen Personen, nicht immer geeignet. Zum Beispiel dienen FFP-Masken ("filtering face piece") mit einem Ausatemventil ausschließlich dem Eigenschutz und sind zum Fremdschutz ungeeignet, da durch das Ventil die Tröpfchen des Trägers gezielt in die Umgebung abgegeben werden. Eine Ausnahme zum Tragen solcher Masken stellen entsprechende medizinische Indikationen dar.

Wer ist von der Maskenpflicht ausgenommen?

Ausgenommen von der Pflicht sind Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr, das Personal in den Geschäften und im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sowie Taxifahrer.

Auch Personen, die aufgrund körperlicher, geistiger oder psychischer Beeinträchtigung (einschließlich Behinderungen) nicht in der Lage sind, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, sind von der Tragepflicht ausgenommen. Das betrifft insbesondere einen Personenkreis, für den auch Bedeckungsalternativen nicht in Frage kommen. Menschen mit Hörbehinderungen und Menschen mit Sprachbehinderungen dürfen eine Mund-Nasen-Bedeckung auch abnehmen, soweit dies zum Zwecke der Kommunikation mit anderen erforderlich ist.

An einen Nachweis, dass jemand von der Tragepflicht ausgenommen ist, sind keine hohen Anforderungen zu stellen. Ein Nachweis kann ein Schwerbehindertenausweis, Allergikerausweis oder ähnliches sein, verbunden mit der Glaubhaftmachung des Betroffenen, dass aufgrund medizinischer oder psychischer Beeinträchtigung das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht möglich ist. Nicht erforderlich ist die Vorlage einer ärztlichen Bestätigung. Sollte diese aus Sicht des Betroffenen aber hilfreich sein, dann muss daraus lediglich zu erkennen sein, dass diese Bestätigung von einer approbierten Ärztin bzw. einem approbierten Arzt ausgestellt worden ist und derjenige, der sich auf diese Ausnahme beruft, daraus erkennbar ist. Eine gesonderte Begründung der Ärztin bzw. des Arztes ist dabei nicht erforderlich und gewollt. Vergleichbare Bescheinigungen können auch von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten ausgestellt werden.

Was gilt für das Personal in Geschäften, im ÖPNV und Taxifahrer?

Die Verordnung richtet sich ausschließlich an die Kunden. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Personal in Geschäften grundsätzlich keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen muss.

Der Schutz des Verkaufspersonals ist durch die Arbeitgeber im Rahmen des Arbeitsschutzes gesondert herzustellen und wird beispielsweise durch die Installation von besonderen Schutzvorrichtungen, z. B. an den Kassen mit Hilfe von Plexiglasscheiben oder -kabinen, sichergestellt. Auch der Schutz anderer Personen beispielsweise von Kunden ist in den Vorschriften des Arbeitsschutzes festgelegt und muss vom Arbeitgeber berücksichtigt werden (§ 1 Absatz 1 Satz 3 Biostoffverordnung). Beschäftigte sindvom Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung befreit, wenn alternative Schutzmaßnahmen getroffen wurden (z.B. durch die oben genannten Plexiglasabtrennungen). Bei unvermeidbarem Kontakt zu anderen Beschäftigten oder auch Kunden bzw. nicht einhaltbaren Schutzabständen sind gemäß SARS-Covid-2-Arbeitsschutzstandard vom Arbeitgeber Mund-Nase-Bedeckungen zur Verfügung zu stellen und von den Beschäftigten zu tragen: https://www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Informationen-Corona/Arbeitsschutz/arbeitsschutz.html

Die aus dieser Verordnung abgeleitete Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bezieht sich auch nicht auf Fahrpersonal. Dessen Schutz ist durch die Arbeitgeber im Rahmen des Arbeitsschutzes gesondert herzustellen und wird beispielsweise durch die Installation von besonderen Schutzvorrichtungen, z. B. durch Trennwände in Taxen oder Absperrungen in Bussen sichergestellt.

Brauche ich eine ärztliche Bescheinigung, wenn ich aufgrund medizinischer oder psychischer Beeinträchtigung oder Behinderung nicht in der Lage bin, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen?

Personen, die aufgrund körperlicher, geistiger oder psychischer Beeinträchtigung (einschließlich Behinderungen) nicht in der Lage sind, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, sind von der Tragepflicht ausgenommen. Das betrifft insbesondere einen Personenkreis, für den auch Bedeckungsalternativen nicht in Frage kommen. Menschen mit Hör- oder mit Sprachbehinderungen dürfen eine Mund-Nasen-Bedeckung auch abnehmen, soweit dies zum Zwecke der Kommunikation mit anderen erforderlich ist.

An einen Nachweis sind keine hohen Anforderungen zu stellen. Ein Nachweis kann ein Schwerbehindertenausweis, Allergikerausweis oder ähnliches sein, verbunden mit der Glaubhaftmachung des Betroffenen, dass aufgrund medizinischer oder psychischer Beeinträchtigung das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht möglich ist. Nicht erforderlich ist die Vorlage einer ärztlichen Bestätigung. Sollte diese aus Sicht des Betroffenen aber hilfreich sein, dann muss daraus lediglich zu erkennen sein, dass diese Bestätigung von einem Arzt ausgestellt worden ist und derjenige, der sich auf diese Ausnahme beruft, daraus erkennbar ist. Eine gesonderte Begründung des Arztes ist dabei nicht erforderlich und gewollt. Vergleichbare Bescheinigungen können auch von Psychotherapeuten ausgestellt werden.

Warum gilt die Maskenpflicht nicht in Arztpraxen?

Eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung besteht nur, soweit dies in der Verordnung besonders angeordnet ist. Für diese Fälle regelt die aktuelle Verordnung die Anforderungen an die Mund-Nasen-Bedeckung und die stets geltenden Ausnahmen.

Die Regelung gilt dort, wo Menschen auf engem Raum zusammenkommen und die Abstände von 1,50 Meter nicht immer eingehalten werden können. Sowohl Geschäfte als auch der ÖPNV müssen mit einem möglichst geringen Risiko genutzt werden können.

Keine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung haben z.B Patienten, die Räumlichkeiten der Gesundheits- und Heilberufe oder andere freie Berufe betreten und sich dort aufhalten. Hintergrund ist, dass zum einen durch die Vergabe von Behandlungsterminen der Zutritt zu diesen Räumlichkeiten und der dortige Aufenthalt regelmäßig gesteuert werden kann und zum anderen Patienten, denen aus beispielsweise medizinischen Gründen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht zumutbar ist, von vornherein der Zutritt erschwert würde. Dessen unbenommen kann der jeweilige Inhaber der Einrichtung das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung einfordern (Hausrecht). Der Schutz der Mitarbeiter ist durch die Arbeitgeber im Rahmen des Arbeitsschutzes gesondert sicherzustellen.

Müssen Kinder/Jugendliche und Erzieher/Lehrer ebenfalls Mund-Nasen-Bedeckungen tragen?

Nein. Die Verpflichtung, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, besteht nur für die Passagiere des öffentlichen Personennahverkehrs (Bus, Bahn, Schiff, Flugzeug), Taxen, beim Betreten öffentlich zugänglicher Bereiche von geöffneten Verkaufsstellen des Einzelhandels, von Reiseverkehren zu touristischen Zwecken (Reisebusse, Ausflugsschiffe und Ähnliches) für externe Besucher von Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, Mutter-/Vater-Kind- Einrichtungen, Krankenhäusern und in Einkaufszentren. Nach der Handreichung für Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie Mutter-/Vater-Kind-Einrichtungen empfiehlt das für das Gesundheitswesen zuständige Ministerium das generelle Tragen eines geeigneten Mund-Nasen-Schutzes für Personal und Patientinnen und Patienten.    

Gilt die Maskenpflicht auch an Schulen oder für den Schulbus?

Es besteht eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) auf dem Schulweg bei der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) einschließlich ähnlicher Transportangebote wie der Schulbusse. Den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts, Epidemiologisches Bulletin Nr. 19 (2020) für die Wiedereröffnung von Bildungseinrichtungen, folgend empfehlen wir zusätzlich das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für alle Personen in Schulen auf den Laufwegen, Fluren und in den Pausen, in denen das Abstandsgebot nicht oder nur schwer eingehalten werden kann. Wer darüber hinaus in der Schule eine Maske tragen möchte, darf dies selbstverständlich jederzeit tun!

Ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Auto erlaubt?

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung stellt keinen Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung dar. Die Mund-Nasen-Bedeckung verhüllt – wenn korrekt getragen – lediglich Mund und Nase. Andere wesentliche Merkmale wie Frisur, Ohren- und Augenpartie sowie die grundlegende Gesichtsform bleiben erkennbar. Dies reicht in der Regel aus, um die Identität von Autofahrern festzustellen.
Die Landespolizei wird im Rahmen der alltäglichen Verkehrsüberwachung mit wachsamem Auge darauf achten, dass die bestehenden Regelungen im Sinne des Infektionsschutzes ausgelegt, aber nicht unzulässig ausgenutzt werden. Wer durch übermäßige Maskierung versucht, seine Identität zu verbergen oder sein Gesicht bedeckt, ohne dass Mitfahrer oder andere geschützt werden können, wird auch weiterhin mit einem Bußgeld rechnen müssen.

Dürfen Volkshochschulen, Musikschulen und Bildungseinrichtungen öffnen?

Für Unterrichtsangebote in Weiterbildungseinrichtungen gelten die Regelungen wie für Veranstaltungen (§ 5). Das sind das verpflichtende Hygienekonzept und die Aufnahme der Kontaktdaten aller Teilnehmenden. Wenn der Bildungszweck es erforderlich macht, müssen die Teilnehmenden nicht sitzen. Teilweise sind auch Ausnahmen vom allgemeinen Abstandsgebot möglich. Musikunterricht in kleinen Gruppen ist nun wieder möglich. Untersagt sind das gemeinsame Singen und damit Chöre und das Spielen von Blasinstrumenten in den Räumen der Bildungsstätten.

Handreichung Infektionsschutz und Hygienemaßnahmen bei der Wiederaufnahme von Maßnahmen der außerschulischen Bildungseinrichtungen unter dem Aspekt des Schutzes vor Ansteckung durch das SARS-CoV-2 (Stand: 18.05.2020)

Ausbildung und außerschulische Bildungseinrichtungen

Fallen auch Arbeitsmarktmaßnahmen unter die Regelungen, die für die außerschulischen Bildungseinrichtungen gelten?

Ja. Damit können auch Arbeitsmarktmaßnahmen von Bildungs- und Qualifizierungsträgern wieder im „Präsenzformat“ stattfinden, wenn die Bestimmungen der Landesverordnung zur Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung vom 16. Mai und des Erlasses von Allgemeinverfügungen zum Verbot und zur Beschränkung von Kontakten in besonderen öffentlichen Bereichen vom 16. Mai eingehalten werden (Weitere Informationen: Handreichung zur Erstellung eines Hygienekonzepts für außerschulische Bildungseinrichtungen). Für die Projekte des Landesprogramms Arbeit hat die ESF-Verwaltungsbehörde darüber hinaus eine FAQ-Liste mit den wichtigsten Fragen und Antworten erstellt, die fortlaufend aktualisiert wird. (https://www.ib-sh.de/aktuelles/news/aktuelle-meldung/landesprogramm-arbeit-faq-zum-coronavirus/)

Müssen Auszubildende, die keinen Berufsschulunterricht erhalten, in der Zwischenzeit in den Betrieb?

Berufsschülerinnen und -schüler sind gemäß § 9 Abs. 1 des Jugendarbeitsschutzgesetzes (JArbSchG) bzw. §15 Abs. 1 des Berufsbildungsgesetzes (BBiG ) für die Teilnahme am Berufsschulunterricht von der Arbeit freigestellt.

Die Freistellung der Berufsschülerinnen und -schüler durch ihre Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber endet jedoch, wenn ein Besuch der Berufsschule über einen längeren Zeitraum hinweg unterbleiben muss.

Somit müssen Berufsschülerinnen und Berufsschüler Kontakt mit ihrem Ausbildungsbetrieb aufnehmen und klären, ob dort ihre Arbeitsleistung an den ausfallenden Berufsschultagen erwartet wird. Sofern Lehrkräfte ersatzweise für ausgefallenen Unterricht elektronisch oder auf anderem Wege Materialien, Aufgaben oder ähnliches zur Bearbeitung zur Verfügung stellen, ist den Auszubildenden durch die Ausbildungsbetriebe hierfür im ausreichenden Maß Lernzeit einzuräumen.

Für Schülerinnen und Schüler, für die weder § 9 Abs.1 JArbSchG noch § 15

Abs. 1 BBiG unmittelbare Anwendung finden, gilt diese Regelung entsprechend.

Können Ausbildungszeiten aufgrund der Krise verlängert werden?

Gemäß § 8 Absatz 2 BBiG (Berufsbildungsgesetz) kann auf Antrag des Auszubildenden eine Verlängerung der Ausbildungszeit erfolgen.

Bei Ausfall von Berufsschule und Überbetrieblicher Lehrlingsunterweisung ist die weitere Ausbildung der Auszubildenden in den Betrieben sicherzustellen. Dieser Fall alleine ist jedoch noch kein zwingender Grund zur Verlängerung der Ausbildungszeit.

Müssen IHK-Prüfungen wegen der Krise verschoben werden?

Nach Mitteilung der IHK Schleswig-Holstein ist das Prüfungsgeschäft bei den IHKen sowie den HWKen und den Handwerksinnungen in der Woche ab dem 05. Mai wieder angelaufen. Zunächst starten die mündlichen beziehungsweise praktischen Prüfungen. Die schriftlichen IHK-Prüfungen in der Ausbildung werden bundeseinheitlich Mitte Juni durchgeführt. Damit sollen alle Prüfungen bis zum Ende des Ausbildungsjahres am 31. Juli 2020 abgeschlossen sein.

Die Gesundheit aller Beteiligten hat bei der Umsetzung der Prüfungen höchste Priorität. Die IHKs arbeiten daran, die Auflagen zu Hygiene- und Sicherheitsvorschriften vor Ort einzuhalten. Das gilt für die praktischen Prüfungen in Betrieben und Lehrwerkstätten genauso wie für die mündlichen und schriftlichen Prüfungen, bei denen vor allem die Abstandsregelungen eine wichtige Rolle spielen.

Auch in der beruflichen Weiterbildung läuft der Prüfungsbetrieb wieder an: Im Mai beginnen die mündlichen Prüfungen. Die schriftlichen Weiterbildungsprüfungen starten im Juni.

Wer fällt alles unter den Begriff der "außerschulischen Bildungseinrichtung"?

Der Begriff der "außerschulischen Bildungseinrichtung" umfasst jegliche Einrichtungen, die nicht explizit zum Bildungssystem als solches gehören. Außerschulische Einrichtungen verfügen in der Regel über ein breites Spektrum an Fort- und Weiterbildungsangeboten, die der Allgemeinheit zugänglich sind. Die Weiterbildungen können sowohl politischer, kultureller, beruflicher oder allgemeiner Natur sein. Dazu zählen zum Beispiel Einrichtungen zur Berufsvorbereitung, Volkshochschulen und andere Einrichtungen der Weiterbildung, Einrichtungen zur Durchführung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen, Fahrschulen, Musikschulen und Familienbildungsstätten.

An wen kann ich mich mit Fragen zur Weiterbildung, Mitarbeitersicherung oder ähnlichem wenden?

Bei Fragen zum Thema Weiterbildung können Sie sich an das Beratungsnetz Weiterbildung des Landes S-H wenden. Kontaktmöglichkeiten, sowie eine Übersicht über die Standorte des Beratungsnetzes Weiterbildung erhalten Sie hier: https://weiterbilden-sh.de/beratung/standorte-kontakte/. Weitere Informationen rund ums Thema Weiterbildung erhalten Sie im Weiterbildungsportal S-H unter www.weiterbilden-sh.de.

Eine Übersicht über verschiedene Weiterbildungsangebote diverser Anbieter erhalten Sie im Kursportal S-H unter https://sh.kursportal.info/.

Bei Fragen zur Fachkräftesicherung und -gewinnung stehen Ihnen gerne die Berater*innen des Beratungsnetzwerk Fachkräftesicherung zu Verfügung. Hier erhalten Sie als kleines oder mittelständisches Unternehmen Informationen zu allen Themen der Fachkräftesicherung, -gewinnung und -bindung. In diesen besonderen Zeiten stehen die Berater*innen Ihnen mit Ideen zur Weiterbildung während Kurzarbeit, Möglichkeiten der Umsetzung von Homeoffice und Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sowie derzeit zusätzlich bei den Anträgen zum Soforthilfeprogramm zur Seite. Eine Übersicht über Kontakte und Standorte finden Sie unter folgenden Links:

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/F/fachkraefte/_functions/fachkraefte_wrapping.html

oder unter

https://kofw-sh.de/fachkraeftesicherung/beratungsnetz/

Wo finde ich passende Weiterbildungsangebote, z.B. für Mitarbeiter in Kurzarbeit?

Passgenaue Weiterbildungsangebote finden Sie im Kursportal Schleswig-Holstein unter folgendem Link: https://sh.kursportal.info/

Gibt es die Möglichkeit des kurzfristigen Branchenwechsels?

Ja.

Im Zuge der Corona-Pandemie müssen viele Betriebe in Schleswig-Holstein ihren Betrieb einstellen oder zumindest einschränken. Viele beantragen zurzeit Kurzarbeitergeld, um diese schwierige Zeit überbrücken zu können und es ist damit zu rechnen, dass in Kürze auch Beschäftigte ihren Arbeitsplatz verlieren werden. Auf der anderen Seite stehen Unternehmen, die aktuell händeringend Arbeitskräfte suchen, um durch ihre Tätigkeit die grundlegende Versorgung der Bevölkerung aufrecht zu erhalten.

Eine mögliche Alternative, insbesondere mit dem Ziel, nach der Krise mit bewährtem Personal wieder zügig durchstarten zu können, ist die Überlassung des eigenen Personals an Betriebe, die akuten Personalbedarf haben (sogenannte Arbeitnehmerüberlassung). Arbeitnehmerüberlassung bedeutet, dass ein Arbeitnehmer von einem Arbeitgeber einem Dritten gegen Entgelt und für eine begrenzte Zeit überlassen wird.
Mehr dazu auf: https://kofw-sh.de/branchenwechsel

Wo erhalte ich Informationen zu den Hygienekonzepten der jeweiligen Einrichtung?

Für Informationen zu den jeweiligen Hygienekonzepten wenden Sie sich bitte direkt an die Einrichtungen oder besuchen deren Webseite.

Es wird allgemein empfohlen, Informationen zu den Hygienekonzepten z.B. auf der Webseite der jeweiligen Einrichtung bereitzustellen oder schon vorab an künftige Teilnehmende (bzw. weitere, die Leistung der Einrichtung in Anspruch nehmende Personen) zu versenden.

Bei Fragen rund um das Thema Coronavirus

Wir erhalten zurzeit viele Anfragen. Bitte haben Sie Verständnis, wenn die Beantwortung Ihrer Frage etwas länger dauert. Auch die Telefonleitungen sind derzeit voll ausgelastet, deshalb kann es zu längeren Wartezeiten kommen.

Tel Bürgertelefon des Landes Schleswig-Holstein: 0431 / 797 000 01
(werktags von 8-20 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 8-16.30 Uhr)

Mail E-Mail-Postfach: corona@lr.landsh.de

Tel Ärztlicher Bereitschaftsdienst Nur medizinische Anfragen! 116 117

Tel Videotelefon in Gebärdensprache: Zur Videotelefonie