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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Pflegeeinrichtungen

alle öffnen

Sind Tagespflegeeinrichtungen für Senioren geöffnet? 

Einrichtungen, in denen Personen mit Pflegebedarf teilstationär untergebracht und verpflegt werden können (Tages- oder Nachtpflege), dürfen entsprechende Leistungen erbringen.

Tagespflegeeinrichtungen haben ein Hygienekonzept zu erstellen und die Kontaktdaten (Erhebungsdatum und -uhrzeit, Vor- und Nachname, Anschrift, sowie, soweit vorhanden, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse) von allen Personen zu erheben, die die Innenräume der Einrichtung betreten. Dies gilt insbesondere für Tagespflegegäste sowie bringende und abholende Personen. Damit soll es erforderlichenfalls den Gesundheitsämtern ermöglicht werden, Infektionswege nachzuvollziehen. Die Kontaktdaten sind für einen Zeitraum von vier Wochen aufzubewahren und dann zu vernichten. Die Erhebung der Kontaktdaten kann auch durch eine Anwendungssoftware (App) erfolgen, die Kontaktdaten, Erhebungsdatum und -uhrzeit sowie Aufenthaltsdauer erfasst.

Handreichung für Einrichtungen der Tagespflege (Stand 20.09.2021) (PDF 97KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

Gibt es weiterhin Gruppenangebote zur Betreuung Pflegebedürftiger (insbesondere Unterstützungsangebote im Alltag)?

Es ist wieder möglich, Gruppenangebote zur Betreuung Pflegebedürftiger, wie insbesondere Betreuungsgruppen und sonstige Gruppenangebote nach der Schleswig-Holsteinischen Landesverordnung zur Anerkennung und Förderung von Angeboten zur Unterstützung im Alltag (AföVO), anzubieten.

Diese haben ein Hygienekonzept zu erstellen und die Kontaktdaten (Erhebungsdatum und -uhrzeit, Vor- und Nachname, Anschrift, sowie, soweit vorhanden, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse) von allen Personen zu erheben, die die Innenräume des Gruppenangebots betreten, insbesondere von den an dem Gruppenangebot Teilnehmenden. Damit soll es erforderlichenfalls den Gesundheitsämtern ermöglicht werden, Infektionswege nachzuvollziehen. Die Kontaktdaten sind für einen Zeitraum von vier Wochen aufzubewahren und dann zu vernichten. Die Erhebung der Kontaktdaten kann auch durch eine Anwendungssoftware (App) erfolgen, die Kontaktdaten, Erhebungsdatum und -uhrzeit sowie Aufenthaltsdauer erfasst.

Muster-Hygienekonzept für Gruppenangebote (PDF 78KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

Darf der ambulante Pflegedienst mein Haus betreten?

Der ambulante Pflegedienst darf zu Ihnen ins Haus kommen. Die Räume sind regelmäßig gut zu lüften, auf eine sorgfältige Händehygiene sowie die Einhaltung der Abstandsempfehlungen und der "Husten- und Nies-Etikette" ist zu achten.

Was ist die Husten- und Nies-Etikette?

Besuche

Darf ich Verwandte/Bekannte im Pflegeheim besuchen?

Da die Bewohner:innen von Pflegeeinrichtungen inzwischen überwiegend gegen COVID-19 geimpft wurden und einen hinreichenden Impfschutz haben (dieser liegt vor, wenn nach der letzten erforderlichen Impfung mindestens zwei Wochen vergangen sind), sind damit die Voraussetzungen geschaffen, tägliche Besuche zu ermöglichen. Die Besuche dürfen auch wieder in den Bewohner:innenzimmern stattfinden, die Hygienekonzepte sind entsprechend anzupassen. Die Bewohner:innen können grundsätzlich im selben Umfang Besuch erhalten wie Menschen in ihrem eigenen Zuhause. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Bei Besuchen muss Folgendes beachtet werden: Besucher:innen mit akuten Atemwegserkrankungen oder fieberhaften Erkrankungen dürfen die Einrichtung nicht betreten, auch wenn sie einen vollständigen Impfschutz haben oder als genesen gelten. Dies gilt nicht bei Gefahr in Verzug oder bei Vorliegen eines Härtefalls zum Beispiel aus sozialethischen Gründen. Dieser liegt insbesondere vor, wenn eine Sterbebegleitung erfolgen soll.

Besucher:innen müssen grundsätzlich über ein aktuelles negatives Testergebnis (max. 24 Std. alt bei einem Antigen-Schnelltest, max. 48 Std. alt bei einem PCR-Test) verfügen. Kinder unter 7 Jahren sind davon ausgenommen. Bei minderjährigen Schüler:innen reicht die Vorlage einer Bescheinigung der Schule nicht aus, dass sie im Rahmen eines schulischen Schutzkonzepts regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden. Anerkannt werden können aber tatsächlich in der Schule durchgeführte Testungen, die tagesaktuell bescheinigt werden. Für die Zeit der Herbstferien gilt, dass die Bescheinigung der Schule nur in Verbindung mit einer Selbstauskunftsbescheinigung oder einer Testbescheinigung aus einer anerkannten Teststation gültig ist, die nicht älter als 72 Stunden sein darf. Vollständig geimpfte und genesene Personen benötigen keinen Test, sondern einen Nachweis. Weitere Informationen dazu finden Sie hier. Die Einrichtung kann Antigen-Schnelltests in der Einrichtung anbieten und Testungen durchführen. Auch ein Selbsttest kann vor Ort durchgeführt werden, wenn dies in Anwesenheit von Einrichtungspersonal geschieht. Nur ausnahmsweise dürfen Besucher:innen die Einrichtung ohne Test betreten, wenn dies aus sozialethischen Gründen erforderlich ist, zum Beispiel bei einer Sterbebegleitung.

Besucher:innen, die nachweislich über eine hinreichende Immunisierung (vollständiger Impfschutz oder genesen) gegen eine Infektion mit dem Coronavirus verfügen (Weitere Informationen dazu finden Sie hier), sind von der Testpflicht ausgenommen. Besucher:innen müssen in allen Gemeinschaftsräumen und auf Verkehrsflächen (beispielsweise Fluren oder Eingangsbereichen) innerhalb geschlossener Räume eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung tragen (das heißt: eine medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94). Bei voraussichtlich engerem oder längerem Kontakt zu Bewohner:innen wird das Tragen einer Maske des Standards FFP2, N95,KN95, P2, DS2 oder KF94 weiterhin empfohlen. (Weitere Informationen dazu weiter unten.)

Die Pflegeeinrichtung hat ein Hygienekonzept zu erstellen, in dem auch Vorgaben für die Durchführung von Besuchen zu beschreiben sind (Besuchskonzept). Das Land hat dazu Handlungsempfehlungen erstellt, die von den Pflegeeinrichtungen zu beachten sind:

Handlungsempfehlungen für ein Besuchskonzept in stationären Einrichtungen der Pflege (Stand: 17.10.2021) (PDF 89KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

Das Besuchskonzept muss ein angemessenes Verhältnis zwischen den notwendigen Maßnahmen des Infektionsschutzes einerseits und dem nachvollziehbaren Wunsch nach zwischenmenschlichem Kontakt vor allem mit Angehörigen und nahestehenden Personen andererseits bilden. Besuche sollen danach wieder täglich zu den vormals üblichen Zeiten stattfinden können. Dies ist zum Beispiel für Berufstätige wichtig, die oft erst in den Abendstunden die Bewohner:innen in den Einrichtungen besuchen können. Damit die Einrichtung einen Überblick hat, wie viele Besucher:innen sich in der Einrichtung aufhalten, sollen Besuche terminlich angemeldet werden. Eine Ablehnung ist nur möglich, wenn die notwendigen allgemeinen Hygieneregelungen (zum Beispiel Abstandsempfehlungen) aufgrund der Größe und Kapazität der Einrichtung nicht mehr eingehalten werden können und eine Steuerung der Besucher:innenströme entsprechend erforderlich ist. Außerdem müssen Besucher:innen, die Innenräume der Einrichtung betreten, am Eingang ihre Kontaktdaten hinterlassen und bestätigen, dass sie die Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen während des Besuchs einhalten.

Wie werden Schnelltests in den Pflegeheimen eingesetzt? Wie sieht die Teststrategie dort aus?

Einrichtungsbetreiber:innen müssen auf Grundlage eines einrichtungsindividuellen Testkonzepts Personen, die in ihren Einrichtungen tätig werden sollen oder tätig sind, d.h. ihre Mitarbeiter:innen und externes Personal (zum Beispiel Zeitarbeitskräfte), grundsätzlich täglich in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus mittels Antigen-Schnelltests testen. Soweit Mitarbeiter:innen eine hinreichende Immunisierung (vollständig geimpft oder genesen) gegen eine Coronavirus-Infektion haben (Weitere Informationen dazu unter "Genesen / Getestet / Geimpft"), muss bei diesen nur noch anlassbezogen dann eine Testung erfolgen, wenn diese Symptome einer COVID-19-Erkrankung aufweisen. Bei negativem Ergebnis dürfen Mitarbeiter:innen die Einrichtung betreten. Ein positives Testergebnis ist von der Einrichtungsleitung dem zuständigen Gesundheitsamt zu melden.

Einrichtungen können die selbstbeschafften Tests und die durch die Testungen entstandenen Kosten gegenüber den Pflegekassen abrechnen. Zu Tests bei Besucher:innen siehe Frage: "Darf ich Verwandte/Bekannte im Pflegeheim besuchen?"

Träger:innen von kleineren Einrichtungen der Pflege, die über die normalen Vertriebswege bislang keine PoC-Antigen-Tests beziehen konnten, bietet das Land die Möglichkeit, diese Tests über den bereits vorhandenen Persönliche Schutzausrüstung (PSA) -Shop des Landes zu erwerben.

Alle wichtigen Informationen, wie der Einkauf über den PSA-Shop funktioniert (Anmeldung zum erstmaligen Einkauf, Bestellformular und so weiter), finden sich hier: GMSH: Hinweise für unsere Kunden und Nutzer während der Coronakrise

Welche weiteren Personen dürfen Pflegeeinrichtungen betreten?

Ein Betretungsverbot von Pflegeeinrichtungen gibt es nur für Personen mit akuten Atemwegserkrankungen. Dies gilt nicht bei Gefahr in Verzug oder bei Vorliegen eines Härtefalls zum Beispiel aus sozialethischen Gründen. Dieser liegt insbesondere vor, wenn eine Sterbebegleitung erfolgen soll. Vom Betretungsverbot ausgenommen sind zudem sind angestellte und externe Mitarbeiter:innen, die eine hinreichende Immunisierung (vollständig geimpft oder genesen) gegen eine Coronavirus-Infektion haben (Weitere Informationen dazu unter "Genesen / Getestet / Geimpft") und die ein negatives Testergebnis aufweisen. Andere Personen, wie zum Beispiel Dienstleister oder Amtsträger in Wahrnehmung ihrer dienstlichen Tätigkeit, dürfen Pflegeeinrichtungen grundsätzlich nur betreten, wenn sie über ein maximal 24 Stunden altes negatives Testergebnis in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus oder über eine hinreichende Immunisierung verfügen und in allen Gemeinschaftsräumen sowie auf Verkehrsflächen (beispielsweise Eingangsbereiche oder Flure) innerhalb geschlossener Räume der Einrichtung eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung tragen (das heißt: eine medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94). Bei voraussichtlich engerem oder längerem Kontakt zu Bewohner:innen in den Individualzimmern wird das Tragen einer Maske des Standards FFP2, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94 empfohlen. Darüber hinaus sind die allgemeinen in der Corona-Bekämpfungsverordnung geregelten Anforderungen und Empfehlungen (zum Beispiel Hygiene- und Verhaltensregeln, Abstandsempfehlung, zahlenmäßige Beschränkungen) einzuhalten. Die Besuchsregelungen sind zu beachten.

Welche Quarantäne-Regelungen gelten in Pflegeeinrichtungen?

Mein:e Angehörige:r lebt in einer Pflegeeinrichtung und muss medizinisch behandelt werden, muss er oder sie danach in Quarantäne?

Bei der Rückkehr Ihrer:Ihres Angehörigen nach einem auswärtigen Aufenthalt, z.B. nach einer medizinischen Behandlung, muss er oder sie grundsätzlich nicht in Quarantäne. Zeigt Ihr:e Angehörige:r allerdings bei der Rückkehr von einem auswärtigen Aufenthalt akute respiratorische Symptome, daas heißt: Symptome einer Erkrankung, welche die Lungenfunktion und damit die Atmung beeinträchtigt, oder eine Störung des Geruchs- oder Geschmacksinns aufweist (Verdachtsfall), ist die Aufnahme nur zulässig, sofern ein maximal 24 Stunden alter Antigen-Schnelltest oder ein maximal 48 Stunden alter PCR-Test in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus vorliegt.  

Das heißt, solange nicht geklärt ist, ob Ihr:e Angehörige:r an COVID-19 erkrankt ist, muss er oder sie zunächst weiterhin im entlassenden Krankenhaus oder einer ähnlichen Einrichtung weiterversorgt werden. Stellt sich heraus, dass kein COVID-Fall vorliegt, kann Ihr:e Angehörige:r in die Einrichtung zurückkehren. Wurde Ihr:e Angehörige:r wegen einer COVID-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt und wird anschließend gesund entlassen, so kann Ihr:e Angehörige:r in die Einrichtung zurückkehren, da von dieser bzw. diesem keine Ansteckungsgefahr mehr ausgeht. Die Einrichtung darf die Wiederaufnahme in diesem Fall nicht verweigern.

Im Einzelfall kann trotz eines positiven Testergebnisses eine Wiederaufnahme Ihrer:s Angehörige:n in die Wohneinrichtung erfolgen, wenn

  • keine akuten respiratorischen Symptome oder eine Störung des Geruchs- oder Geschmackssinns vorliegen und
  • aufgrund einer Labor-Diagnostik ein ärztliches Zeugnis darüber vorgelegt werden kann, dass der:die Bewohner:in nicht mehr infektiös bzw. ansteckungsfähig ist.

In diesen Fällen muss eine Einzelunterbringung erfolgen. Ihr:e Angehörige:r muss also in einem Einzelzimmer untergebracht werden, solange kein negatives Testergebnis von ihr:ihm vorliegt.

Die erstmalige Aufnahme von neuen Bewohner:innen und Bewohnern mit einschlägigen Symptomen (siehe oben) in vollstationäre Einrichtungen ist nur zulässig, sofern aufgrund einer ärztlichen Diagnostik mittels eines molekularbiologischen Tests (PCR-Test) keine akute Infektion mit dem Coronavirus vorliegt.

Vor der erstmaligen oder erneuten Aufnahme von Bewohner:innen in die Einrichtung hat diese zudem zu klären, ob die betreffende Person Ein- oder Rückreisende aus einem ausländischen Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet ist und damit den Regelungen der Corona-Einreiseverordnung des Bundes unterliegt. Zu den Bestimmungen siehe Frage "Welche Bestimmungen gelten für Einreisen aus einem ausländischen Risikogebiet nach Schleswig-Holstein?"

Was geschieht, wenn mein:e Angehörige:r, die oder der in einer Pflegeeinrichtung lebt, Krankheitssymptome aufweist?

Erkrankt ein:e Bewohner:in und ist ein Verdachtsfall (siehe Frage "Mein:e Angehörige:r lebt in einer Pflegeeinrichtung und muss medizinisch behandelt werden, muss er oder sie danach in Quarantäne?"), muss er oder sie in einem Einzelzimmer untergebracht werden (Einzelunterbringung), bis durch ärztliche Diagnostik abgeklärt ist, dass keine akute Infektion mit dem Coronavirus vorliegt. Liegt eine entsprechende Infektion vor, trifft das örtlich zuständige Gesundheitsamt die notwendigen Maßnahmen.

Dürfen Bewohner:innen von Pflegeeinrichtungen die Einrichtung verlassen? Muss bei Rückkehr eine Quarantäne eingehalten werden?

Bewohner:innen von Pflegeeinrichtungen dürfen die Einrichtung alleine oder unter Begleitung von besuchenden Personen (auch über Nacht) verlassen. Weitere Informationen zu Besuchen siehe Frage "Darf ich Verwandte/Bekannte im Pflegeheim besuchen?". Eine Quarantäne muss nach Rückkehr grundsätzlich nicht eingehalten werden.

Es gelten insoweit dieselben allgemeinen Regelungen und Empfehlungen der Corona-Bekämpfungsverordnung,des Infektionsschutzgesetzes sowie der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung wie für alle anderen Bürger:innen auch. Insbesondere kann das Gesundheitsamt im Einzelfall die notwendigen Vorkehrungen auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes ergreifen und z.B. eine Quarantäne anordnen. Bei Ein- oder Rückreisen aus ausländischen Hochrisiko- oder Virusvariantengebieten gelten die entsprechenden Quarantänebestimmungen.

Weitere Informationen dazu siehe Frage "Welche Bestimmungen gelten für Einreisen aus einem ausländischen Risikogebiet nach Schleswig-Holstein?"

Sollte bei Ihrer:Ihrem Angehörigen nach Rückkehr ein Verdacht bestehen, dass er oder sie an COVID-19 erkrankt ist, siehe aber FAQ "Mein:e Angehörige:r lebt in einer Pflegeeinrichtung und muss medizinisch behandelt werden, muss er oder sie danach in Quarantäne?"

Ist die Nutzung von Gemeinschaftsräumen in Pflegeeinrichtungen für gemeinsame Veranstaltungen wieder möglich?

Ja. Gemeinschaftsräume der Einrichtungen können für wohnbereichsübergreifende Gruppenangebote und Gemeinschaftsveranstaltungen genutzt werden. Die Hygieneregeln sind während der Veranstaltung unbedingt zu beachten.

Wo finde ich Hinweise für Angehörige von Demenz-Erkrankten im Hinblick auf die Corona-Situation?

In der Corona-Krise ist die Situation für Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind, und für deren Angehörige besonders herausfordernd, da die Einsichtsfähigkeit der Erkrankten doch stark eingeschränkt ist. Das Kompetenzzentrum Demenz Schleswig-Holstein bietet hierfür hilfreiche Informationen an unter https://www.demenz-sh.de

Unterstützung für Einrichtungsleitungen und Pflegekräfte

Rat für die tägliche Betreuung von Menschen mit Pflegebedarf sowie Hilfe bei der Umsetzung der aktuellen Regelungen aus Erlassen oder Verordnungen hinsichtlich des Betretens von stationären Einrichtungen erhalten Einrichtungsleitungen und Pflegekräfte bei der Beratungsstelle für Pflegeeinrichtungen.

Mehr Informationen und Kontaktdaten

Bei Fragen rund um das Thema Coronavirus

Wir erhalten zurzeit viele Anfragen. Bitte haben Sie Verständnis, wenn die Beantwortung Ihrer Frage etwas länger dauert. Auch die Telefonleitungen sind derzeit voll ausgelastet, deshalb kann es zu längeren Wartezeiten kommen.

Tel Bürgertelefon des Landes Schleswig-Holstein: 0431 / 797 000 01
(montags bis freitags von 8-16.30 Uhr)

Mail E-Mail-Postfach: corona@lr.landsh.de

Tel Ärztlicher Bereitschaftsdienst Nur medizinische Anfragen! 116 117

Tel Videotelefon in Gebärdensprache: Zur Videotelefonie