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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Häufig gestellte Fragen

Jugendämter und Jugendhilfe

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Welche Regelungen gelten für Jugendeinrichtungen und andere nicht erlaubnispflichtige Angebote der Jugendhilfe?

Für Angebote und Einrichtungen der Verbandsarbeit, offenen Kinder- und Jugendarbeit, Jugenderholung, Jugendfreizeit, Familienzentren und Familienbildungsstätten sowie des Kinder- und Jugendschutzes nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) VIII gelten folgende Regelungen:

  • Angebote der Kinder- und Jugendhilfe müssen auch unter den gegebenen Rahmenbedingungen mit Blick auf das Wohl der Kinder und Jugendlichen ermöglicht werden.
  • Grundsätzlich gelten für Einrichtungen und Angebote der Kinder- und Jugendhilfe und der Jugendarbeit die Vorgaben für Veranstaltungen.
  • Bei Angeboten, Veranstaltungen oder Kursen, die innerhalb geschlossener Räume durchgeführt werden, gilt die 2G-Regel: Es dürfen grundsätzlich nur Personen teilnehmen, die vollständig geimpft oder genesen sind (und darüber einen Nachweis vorlegen). Auch dürfen diese Personen keine typischen Coronavirus-Symptome haben. Kinder bis zur Einschulung benötigen keinen Test. Bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern reicht die Vorlage einer Bescheinigung der Schule aus, dass sie im Rahmen eines schulischen Schutzkonzepts regelmäßig getestet werden.
  • Auch dürfen Personen, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können und dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen und getestet sind, teilnehmen. Ein Nachweis für alle Personen ab 16 Jahren gilt nur dann, wenn zur Überprüfung des digitalen Impf- oder Genesenennachweises die CovPass Check-App verwendet wird und die Identität der nachweisenden Person mittels eines gültigen Lichtbildausweis überprüft worden ist oder sie persönlich bekannt ist.
  • Es sind Veranstaltungen mit bis zu 50 zeitgleich anwesenden Gästen innerhalb geschlossener Räume und bis zu 100 Gästen außerhalb geschlossener Räume zulässig. Darüber hinaus gilt eine Obergrenze von 500 zeitgleich anwesenden Gästen für Veranstaltungen, bei denen sich die Gäste überwiegend passiv verhalten und feste Sitzplätze haben, die sie höchstens kurzzeitig verlassen (z.B. Konzerte, Vorträge und Lesungen). Bei allen Veranstaltungen innerhalb geschlossener Räume und bei Veranstaltungen mit mehr als 100 zeitgleich anwesenden Gästen außerhalb geschlossener Räume haben die Gäste eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Hiervon ist die jeweils vortragende Person ausgenommen. Bei der Nahrungsaufnahme darf die Mund-Nasen-Bedeckung abgenommen werden, sofern dies an festen Sitzplätzen oder an Stehplätzen mit Tischen erfolgt. Kinder unter sechs Jahren sind von der Maskenpflicht ausgenommen. Die Träger haben ein Hygienekonzept zu erstellen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.
  • Ist die Teilnahme für einzelne Personen beruflich bedingt, so dürfen diese Personen unabhängig von dem Status als geimpfte oder genesene Person auch dann teilnehmen, wenn sie negativ getestet (max. 24 Std. alter Antigen-Schnelltest oder 48 Std. alter PCR-Test) sind. Eine beruflich bedingte Teilnahme liegt bei jeder entgeltlichen Tätigkeit vor, wobei nebenberufliche Tätigkeiten ausreichen, ebenso eine Tätigkeit im Rahmen einer berufsbezogenen Ausbildung oder eines berufsbezogenen Praktikums. Zu einer beruflichen Tätigkeit zählt auch der Jugendfreiwilligendienst und der Bundesfreiwilligendienst. Ehrenamtliche Tätigkeiten erfüllen nicht die Anforderungen an eine berufliche Tätigkeit. Diese werden auch dann nicht erfüllt, wenn für sie eine Aufwandsentschädigung bezahlt wird.
  • Die Einrichtungen müssen bei Publikumsverkehr, Veranstaltungen und Versammlungen ein Hygienekonzept erstellen. Zu den Anforderungen zählen neben der Einhaltung von Hygienestandards auch die Bereitstellung eines QR-Code für die Registrierung mit der Corona-Warn-App des Robert-Koch-Instituts. Bei eintägigen Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe ist die Bereitstellung eines QR-Code nicht verpflichtend, wird aber empfohlen.
  • Die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zu anderen Personen wird empfohlen. In Innenräumen wird immer das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94 empfohlen, wenn Personen aufeinandertreffen, die nicht demselben Haushalt angehören.

Für Angebote der Kinder- und Jugenderholung und ähnliche Jugendfreizeitangebote, bei denen der Teilnehmerkreis nicht wechselt, gelten folgenden Regelungen:

  • Es dürfen im Sinne der 2G-plus-Regel grundsätzlich nur Personen aufgenommen und beherbergt werden, wenn sie bei Aufnahme einen Impf- oder Genesenennachweis und zusätzlich einen negativen Testnachweis (bei Antigen-Schnelltests gilt 24 Std, bei PCR-Tests gilt abweichend 48 Std.) vorlegen. Auch dürfen sie keine typischen Coronavirus-Symptome (Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber, Geruchs- oder Geschmacksverlust) haben. Personen, die nach der vollständigen Schutzimpfung eine Auffrischungsimpfung erhalten haben und darüber einen Nachweis vorlegen, sind von der zusätzlichen Testverpflichtung ausgenommen. Auch Minderjährige benötigen keinen zusätzlichen Test.
  • Kinder bis zur Einschulung (diese benötigen keinen Nachweis) und minderjährige Schüler:innen, die entweder einen aktuellen Testnachweis vorlegen können (max. 24 Std. alter Antigen-Schnelltest oder 48 Std. alter PCR-Test) oder anhand einer Bescheinigung nachweisen können, dass sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig getestet werden, dürfen ebenfalls beherbergt werden.
  • Auch Personen, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können und dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen und negativ getestet sind, dürfen aufgenommen und beherbergt werden.
  • Die entsprechenden Konzepte der Veranstalter:innen treten dabei neben die Konzepte und Anforderungen des jeweiligen Beherbergungsbetriebes, in dem die Reisegruppe bzw. mehrere Reisegruppen untergebracht sind.
  • Jugendfeuerwehren dürfen Übungen für den Dienstbetrieb oder Brandschutz durchführen.

Welche Regelungen gelten für Angebote und Veranstaltungen in Familienbildungsstätten und Familienzentren?

  • Innerhalb geschlossener Räume gilt bei Angeboten und Veranstaltungen die 2G-Regel. Es dürfen im Sinne der 2G-Regel grundsätzlich nur Personen teilnehmen, die vollständig geimpft oder genesen sind (und darüber einen Nachweis vorlegen) sowie Kinder bis zur Einschulung (diese benötigen keinen Nachweis) und minderjährige Schüler:innen, die entweder einen negativen Testnachweis (max. 24 Std. alter Antigen-Schnelltest oder 48 Std. alter PCR-Test) vorlegen können oder anhand einer Bescheinigung nachweisen können, dass sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig getestet werden.
  • In Familienbildungsstätten und Familienzentren sind Veranstaltungen mit bis zu 50 zeitgleich anwesenden Gästen innerhalb geschlossener Räume und bis zu 100 Gästen außerhalb geschlossener Räume zulässig. Darüber hinaus gilt eine Obergrenze von 500 zeitgleich anwesenden Gästen für Veranstaltungen, bei denen sich die Gäste überwiegend passiv verhalten und feste Sitzplätze haben, die sie höchstens kurzzeitig verlassen (z.B. Konzerte, Vorträge und Lesungen). Die Träger haben ein Hygienekonzept zu erstellen. Bei Veranstaltungen innerhalb geschlossener Räume und bei Veranstaltungen mit mehr als 100 zeitgleich anwesenden Gästen außerhalb geschlossener Räume haben alle Teilnehmer:innen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Ausgenommen ist die jeweils vortragende Person. Bei der Nahrungsaufnahme darf die Mund-Nasen-Bedeckung abgenommen werden, sofern dies an festen Sitzplätzen oder an Stehplätzen mit Tischen erfolgt. Kinder unter sechs Jahren sind von der Maskenpflicht ausgenommen. Auf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist in Aushängen hinzuweisen.
  • Auch Personen, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können und dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen und negativ getestet sind, dürfen teilnehmen. Für weitere Informationen siehe "Genesen/Getestet/Geimpft"

Ist die Teilnahme für einzelne Personen beruflich bedingt, so dürfen diese Personen unabhängig von dem Status als geimpfte oder genesene Person auch dann teilnehmen, wenn sie negativ getestet sind. Eine beruflich bedingte Teilnahme liegt bei jeder entgeltlichen Tätigkeit vor, wobei nebenberufliche Tätigkeiten ausreichen, ebenso eine Tätigkeit im Rahmen einer berufsbezogenen Ausbildung oder eines berufsbezogenen Praktikums. Zu einer beruflichen Tätigkeit zählen auch der Jugendfreiwilligendienst und der Bundesfreiwilligendienst. Ehrenamtliche Tätigkeiten erfüllen nicht die Anforderungen an eine berufliche Tätigkeit. Diese werden auch dann nicht erfüllt, wenn für sie eine Aufwandsentschädigung bezahlt wird.

Die Einrichtungen müssen bei Publikumsverkehr, Veranstaltungen und Versammlungen ein Hygienekonzept erstellen. Zu den Anforderungen zählen neben der Einhaltung von Hygienestandards auch die Bereitstellung eines QR-Code für die Registrierung mit der Corona-Warn-App des Robert-Koch-Instituts. Bei eintägigen Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe ist die Bereitstellung eines QR-Code nicht verpflichtend, wird aber empfohlen.

Ich bin Träger der Jugendhilfe und suche weitere Informationen. Wo finde ich diese?

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