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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Jugendämter und Jugendhilfe

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Welche Regelungen gelten für Jugendeinrichtungen und andere nicht erlaubnispflichtige Angebote der Jugendhilfe?

Für Angebote und Einrichtungen der Verbandsarbeit, offenen Kinder- und Jugendarbeit, Jugenderholung, Jugendfreizeit, Familienzentren und Familienbildungsstätten sowie des Kinder- und Jugendschutzes nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) VIII gelten folgende Regelungen:

  • Angebote der Kinder- und Jugendhilfe müssen auch unter den gegebenen Rahmenbedingungen mit Blick auf das Wohl der Kinder und Jugendlichen ermöglicht werden.
  • Grundsätzlich gelten für Einrichtungen und Angebote der Kinder- und Jugendhilfe und der Jugendarbeit die Vorgaben für Veranstaltungen.
  • Bei eintägigen Angeboten, Veranstaltungen oder Kursen, die innerhalb geschlossener Räume durchgeführt werden, gilt die 3G-Regel: Es dürfen grundsätzlich nur Personen teilnehmen, die über einen max. 24 Std. alten negativen Testnachweis (oder 48 Stunden alten PCR-Testnachweis) verfügen, vollständig geimpft oder genesen sind (und darüber einen Nachweis vorlegen). Auch dürfen diese Personen keine typischen Coronavirus-Symptome haben. Dies schließt unter anderem folgende Personengruppen mit ein: Übungsleiter:innen, Schiedsrichter:innen, Vereins- oder Verbandsfunktionäre, Teammanger:innen, Wettkampfleitungen, Medienvertreter:innen, Betreuer:innen, medizinisches Personal bzw. Ersthelfer:innen (soweit kein Notfall vorliegt) und weitere Mitglieder von Organisations- und Helferteams. Kinder unter sieben Jahren benötigen keinen Test. Bei minderjährigen Schüler:innen reicht die Vorlage einer Bescheinigung der Schule aus, dass sie im Rahmen eines schulischen Schutzkonzepts regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden. Für die Zeit der Herbstferien gilt, dass die Bescheinigung der Schule nur in Verbindung mit einer Selbstauskunftsbescheinigung oder einer Testbescheinigung aus einer anerkannten Teststation gültig ist, die nicht älter als 72 Stunden sein darf. Weitere Informationen dazu "Genesen/Getestet/Geimpft"
  • Abstands- und Maskenpflichten gelten nicht mehr.
  • Bei Angeboten, die über mehrere Tage an einem Teil des Tages stattfinden und deren Teilnehmer:innenkreis im Wesentlichen nicht wechselt, gilt ebenfalls die 3G-Regel. Auch hier reicht bei minderjährigen Schüler:innen die Vorlage einer Bescheinigung der Schule aus, dass sie im Rahmen eines schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden. Für die Zeit der Herbstferien gilt, dass die Bescheinigung der Schule nur in Verbindung mit einer Selbstauskunftsbescheinigung oder einer Testbescheinigung aus einer anerkannten Teststation gültig ist, die nicht älter als 72 Stunden sein darf. Alternativ können bei diesen Angeboten anstelle aktueller 3G-Nachweise auch qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckungen (d.h. eine medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) für alle Teilnehmer:innen eine Option sein. Wird von der Option zur qualifizierten Mund-Nasen-Bedeckung Gebrauch gemacht, ist diese für alle Teilnehmer:innen verbindlich. Der Veranstalter entscheidet hier über das jeweilige Format, welches sodann verbindlich für die Veranstaltung ist.

Für Angebote der Kinder- und Jugenderholung und ähnliche Jugendfreizeitangebote bei denen der Teilnehmerkreis nicht wechselt, gelten folgenden Regelungen: 

  • Es genügt eine einmalige Testung vor Antritt der Reise.
  • Bei mehrtägigen Fahrten kann eine Schwerpunktbetrachtung des Angebotes vorgenommen werden. Wenn mit einer Jugendfreizeit eine Juleica-Ausbildung verbunden ist, können die Vorgaben für Freizeiten angewendet werden.
  • Die entsprechenden Konzepte der Veranstalter:innen treten dabei neben die Konzepte und Anforderungen des jeweiligen Beherbergungsbetriebes, in dem die Reisegruppe bzw. mehrere Reisegruppen untergebracht sind.
  • Im Rahmen dieser Angebote sind die Teilnehmer:innen von der Maskenpflicht befreit, solange und soweit keine gesonderten Maskenpflichten aus anderen Vorschriften hinzutreten (öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV), Einzelhandel, etc.).
  • Jugendfeuerwehren dürfen Übungen für den Dienstbetrieb oder Brandschutz durchführen.

Welche Regelungen gelten für Angebote und Veranstaltungen in Familienbildungsstätten und Familienzentren?

Angebote und Veranstaltungen in Familienbildungsstätten und Familienzentren sind zulässig. Die Träger haben ein Hygienekonzept zu erstellen. Die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zu anderen Personen wird empfohlen. In Situationen, in denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, wird das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung empfohlen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Veranstaltungen.

Innerhalb geschlossener Räume gilt bei Angeboten und Veranstaltungen die 3G-Regel. Als Teilnehmer:innen gelten alle anwesenden Personen.  Es dürfen nur Personen teilnehmen, die über einen max. 24 Sunden alten negativen Testnachweis (oder 48 Stunden alten PCR-Testnachweis) verfügen, vollständig geimpft oder genesen sind (und darüber einen Nachweis vorlegen und keine Symptome einer Coronavirus-Infektion haben). Kinder unter sieben Jahren benötigen keinen Test. Bei minderjährigen Schüler:innen reicht die Vorlage einer Bescheinigung der Schule aus, dass sie im Rahmen eines schulischen Schutzkonzepts regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden. Für die Zeit der Herbstferien gilt, dass die Bescheinigung der Schule nur in Verbindung mit einer Selbstauskunftsbescheinigung oder einer Testbescheinigung aus einer anerkannten Teststation gültig ist, die nicht älter als 72 Stunden sein darf. Für weitere Informationen siehe "Genesen/Getestet/Geimpft"

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