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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Impfung und Impfzentren

Hinweis: Weitere wichtige Informationen zu Corona-Schutzimpfungen und den Impfzentren im Land haben wir in kompakten Erklärfilmen für Sie zusammengestellt.

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Impfungen mit AstraZeneca-Impfstoff

Wie ist der Stand in Bezug auf AstraZeneca-Impfungen?

Anlässlich der aktualisierten Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) zur COVID-19-Impfung und eines Beschlusses der Gesundheitsministerkonferenz wird auch in Schleswig-Holstein der Impfstoff von AstraZeneca seit dem 31. März nur noch bei impfberechtigten Personen von 60 Jahren und älter verimpft.

Alle Personen, die bei ihrer Erstimpfung den Impfstoff von AstraZeneca erhalten hatten, können ihren bereits vereinbarten Impftermin für die Zweitimpfung nach 10 oder 12 Wochen wahrnehmen. Diese Termine bleiben also wie bereits gebucht bestehen. Eine Änderung ist nicht möglich. Personen, die unter 60 Jahre alt sind, erhalten bei ihrer Zweitimpfung regelhaft einen mRNA-Impfstoff. Sie können aber auch eine Zweitimpfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca erhalten, wenn sie dies wünschen. Hierfür steht genug Impfstoff von AstraZeneca in den Impfzentren bereit. Es ist also nicht notwendig, diesen Wunsch vorher beim Impfzentrum oder im Ministerium anzumelden.

Personen, die über 60 Jahre alt sind, erhalten auch bei ihrer Zweitimpfung den Impfstoff von AstraZeneca. Es besteht hier KEIN Wahlrecht.

Ab dem 19. April werden die Erstimpfungen in den Impfzentren mit mRNA-Impfstoffen durchgeführt. Personen, die einen Impftermin mit dem Impfstoff von AstraZeneca (Vormittagstermine) nach dem 18. April vereinbart hatten, können diesen wahrnehmen und werden dann mit einem mRNA-Impfstoff geimpft. Aufgrund des kürzeren Impfintervalls von mRNA-Impfstoffen und der Vielzahl der betroffenen Termine erhalten diese Personen automatisch einen neuen Zweitimpfungstermin per E-Mail. Sollte es Ihnen nicht möglich sein, den Ihnen angebotenen Zweitimpfungstermin wahrzunehmen, bitten wir Sie daher, Ihre Impftermine zu stornieren.

An wen kann ich mich bei Unsicherheit wenden, ob etwas gegen die Verwendung eines Impfstoffes spricht?

Sie sollten Fragen dazu mit Ihrem Hausarzt oder Ihrer Hausärztin besprechen. Auch die Impfärzte stehen Ihnen für weitere Fragen zur Verfügung.

Was müssen Personen beachten, die bereits eine Impfung mit AstraZeneca erhalten haben und sich nach 4 Tagen unwohl fühlen?

Das Paul-Ehrlich-Institut weist darauf hin, dass Personen, die den COVID-19-Impfstoff AstraZeneca erhalten haben und sich zwischen dem 4. und dem 14. Tag nach der Impfung zunehmend unwohl fühlen, z.B. mit starken und anhaltenden Kopfschmerzen oder punktförmigen Hautblutungen, sich unverzüglich in ärztliche Behandlung begeben sollten. Falls Personen die beschriebenen Symptome haben, sollten sie ihren Hausarzt/ ihre Hausärztin kontaktieren.

Weitere Informationen finden Sie in den FAQ zum Coronavirus des Paul-Ehrlich-Institutes: https://www.pei.de/DE/service/faq/coronavirus/faq-coronavirus-node.html

Allgemeine Informationen zur Corona-Schutzimpfung in Schleswig-Holstein

Wo wird aktuell geimpft?

In Schleswig-Holstein wird in 28 Impfzentren, durch mobile Impfteams und in Hausarztpraxen geimpft.

Zusätzlich zu den Impfzentren sind mobile Impfteams in mehreren Kreisen im Einsatz, in denen entsprechend der bundesweiten Priorisierung geimpft wird. Seit dem 6. April kann bundesweit in Arztpraxen geimpft werden. Die Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfungen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 (CoronaImpfV) gilt auch weiterhin, sodass auch niedergelassene Ärzt:innen die Impfpriorisierung einzuhalten haben. Angesichts der aktuell noch geringen Impfstoffmengen sollen die niedergelassenen Ärzt:innen insbesondere immobile pflegebedürftige Patient:innen sowie deren Kontaktpersonen und Menschen mit Vorerkrankungen impfen. Patient:innen werden gebeten, sich zunächst nicht aktiv mit einer Terminanfrage an ihren Arzt/ihre Ärztin zu wenden, um eine telefonische Überlastung der Praxen zu vermeiden.

Ist eine Corona-Schutzimpfung freiwillig?

Ja, die Impfung ist freiwillig.  

Muss ich die Impfung selbst bezahlen?

Nein, die Impfung ist unabhängig von ihrem Versicherungsstatus kostenfrei. Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. 

Wie viele Schleswig-Holsteiner:innen sind bereits geimpft?

Die Anzahl bereits verimpfter Dosen für ganz Schleswig-Holstein finden Sie hier: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Daten/Impfquotenmonitoring.html

Wie viel Prozent der Schleswig-Holsteiner müssen sich impfen lassen, damit die Gemeinschaft geschützt wird?

Hierbei müssen zwei Aspekte bedacht werden: der Individualschutz und der Gemeinschaftsschutz. Grundsätzlich sollte jeder, der sich gegen COVID-19 impfen lassen möchte, eine Impfung bekommen können (Individualschutz). Mathematische Modelle zeigen, dass bei einer Immunität von ca. 70 Prozent in der Bevölkerung die Übertragungen des Coronavirus soweit begrenzt sind, dass diese Pandemie vorübergeht (Gemeinschaftsschutz). Allerdings ist derzeit nicht vorhersagbar, inwieweit eine Immunität die Übertragung unterbindet oder wenigstens reduzieren kann.

Insofern ist dem Schutz der geimpften Person sowie den grundsätzlichen Hygiene- und Abstandsregeln weiterhin eine hohe Bedeutung zuzumessen. Bei der Anwendung eines pandemischen Impfstoffs entscheidend ist außerdem der Aspekt, welche Personengruppe den größten Nutzen von der Impfung hat. Das sind diejenigen, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben und diejenigen, die dem höchsten Infektionsrisiko durch Kontakt zu COVID-Erkrankten ausgesetzt sind.

Wie kann eine pflegebedürftige Person, die zu Hause betreut wird, und älter als 80 Jahre ist, derzeit geimpft werden?

Auf Basis der Vorgaben der Ständigen Impfkommission und der bundesrechtlichen Festlegungen wurden Pflegeeinrichtungen – in denen ein höheres Ansteckungsrisiko besteht – priorisiert. Sofern die Möglichkeit besteht, kann in einem Impfzentrum ein Termin angefragt und gebucht werden, zu dem Angehörige/Betreuer dann die pflegebedürftige Person bringen können. Mobile Teams impfen aktuell in der Eingliederungshilfe, den Tagespflegen und in der ambulanten Intensivpflege.

Wenn Menschen in Pflegeeinrichtungen unter Betreuung stehen, beispielsweise bei einer Demenzerkrankung, wie wird das Einverständnis der Betreuerin/ des Betreuers den mobilen Impfteams nachgewiesen?

Die Einrichtungen, die von mobilen Impfteams aufgesucht werden, werden vorher über die organisierende Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein informiert. Den Einrichtungen wird auch eine spezielle Einwilligungserklärung für Betreuende zur Verfügung gestellt. Diese Erklärung ist dann vor der Impfung im Original der Einrichtungsleitung zur Verfügung zu stellen. Diese wird dann gesammelt der Impfärztin/Impfarzt des mobilen Teams vorlegt.

Kann ich mich als Hamburger in Schleswig-Holstein impfen lassen (oder umgekehrt)?

Die Impfung von Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteinern in Hamburg (und umgekehrt) ist derzeit nur in bestimmten Konstellationen möglich:

So können die Beschäftigten der Hamburger Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, die in Schleswig-Holstein leben, auch dort am Arbeitsplatz geimpft werden. Zugleich werden sich impfberechtigte Hamburger, die in Schleswig-Holstein tätig sind (also berufliche Indikation und Impfberechtigung), im Impfzentrum in Norderstedt impfen lassen können. Ein möglicher Austausch von Impfdosen, falls es hier erhebliche Unterschiede geben sollte, ist vorgesehen – mögliche Differenzen sind aber bislang nicht ermittelt. Derzeit erfolgt die Terminvergabe bekanntlich telefonisch für die Personen Ü80 aus SH, die zuvor persönlich angeschrieben wurden.

Wer kann sich aktuell nicht impfen lassen?

  • Personen, die nicht zu den berechtigten Gruppen gehören, das betrifft auch:
  • Medizintechniker:innen (Optiker:innen, Hörgeräteakustiker:innen, Zahntechniker:innen, Orthopädietechniker:innen und Orthopädieschuhtechniker:innen) mit typischem Umfang an Patientenkontakt
  • Zahnservicetechniker:innen
  • Lehrer:innen in Gymnasien, Haupt-, Real-, Berufs- und Gemeinschaftsschulen
  • Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe tätig sind (Frühförderung, familienentlastende Dienste, Ambulante Angebote zur Teilhabe / Eingliederungshilfe von Kindern und Jugendlichen)
  • Tätige in der Erwachsenenbildung, Selbstständige Lernförderanbieter:innen, Bildungscoaches und Berufseinstiegsbegleiter:innen
  • Fahrschullehrer:innen und Mitarbeiter:innen von Pannen-, Abschlepp- und Transportdiensten
  • Musikschullehrer:innen
  • Friseur:innen
  • Polizist:innen im regulären Dienst
  • Personen ohne relevante Positionen in der Krankenhausinfrastruktur
  • Personen, die vor weniger als sechs Monaten eine COVID-19 Infektion durchlebt haben
  • Personen, die jünger als 16 Jahre sind

Sollen Personen, die eine Infektion mit dem Coronavirus durchgemacht haben oder von COVID-19 genesen sind, geimpft werden?

Die Ständige Impfkommission (STIKO) geht davon aus, dass Personen, die von einer Infektion mit dem Coronavirus oder COVID-19 genesen sind zumindest vorübergehend über einen gewissen Schutz vor einer Erkrankung verfügen. Aufgrund dieser anzunehmenden Immunität nach durchgemachter Infektion, zur Vermeidung überschießender Nebenwirkungen und in Anbetracht des bestehenden Impfstoffmangels empfiehlt die STIKO daher:

Ehemals an COVID-19 erkrankte Personen sollten unter Berücksichtigung der Priorisierung im Regelfall etwa 6 Monate nach Genesung geimpft werden. 

Wird die Person nach Verabreichung der 1. Impfstoffdosis mittels eines PCR-Testes positiv auf das Coronavirus getestet, sollte nach Ansicht der STIKO die Verabreichung der 2. Impfstoffdosis ebenfalls erst etwa 6 Monate nach Genesung bzw. Diagnosestellung erfolgen.

Wie vor jeder Impfung sollte auch vor der Impfung gegen COVID-19 geprüft werden, ob der Gesundheitszustand der zu impfenden Person eine Impfung erlaubt.

Die Impfempfehlung der STIKO finden Sie hier: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/05/Art_01.html

Was muss ich vor der Impfung beachten, wenn ich regelmäßig Medikamente einnehme?

Wenn Sie regelmäßig Medikamente nehmen, sollten Sie vor der Impfung mit Ihrem behandelnden Arzt/ Ihrer behandelnden Ärztin klären, ob die Medikation im Hinblick auf die Impfung angepasst werden muss.

Wie wird bei der Schutzimpfung priorisiert?

Wegen der weiterhin begrenzt verfügbaren Impfstoffe, kann derzeit leider noch nicht allen impfwilligen Personen nach der "Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 (CoronaImpfV)" ein Impfangebot unterbreitet werden. Daher werden derzeit nur Personen mit einer Impfpriorität geimpft. Die Verordnung unterteilt prioritär zu impfende Personen in drei Prioritätsstufen (§§ 2-4). 

  • Prioritätsgruppe 1 (höchste Priorität) gemäß § 2
  • Prioritätsgruppe 2 (hohe Priorität) gemäß § 3
  • Prioritätsgruppe 3 (erhöhte Priorität) gemäß § 4

Diesen Prioritätsgruppen wird nacheinander ein Impfangebot unterbreitet. Erst wenn dem Großteil der letzten Prioritätsgruppe eine Impfung angeboten werden konnte, werden Personen der Allgemeinheit geimpft.

Da die CoronaImpfV die nationale Impfstrategie der Bundesrepublik Deutschland abbildet, ist das Land Schleswig-Holstein hieran gebunden. Grundlage der Impf-Verordnung sind die laufend aktualisierten Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO). Die Differenzierungen zwischen dem Alter sowie verschiedenen Erkrankungen und Berufsgruppen dient dem Schutz derer, die priorisiert sind. Der Vorrang des einen bedingt hier eine zeitlich nachrangige Berücksichtigung des anderen Betroffenen.

Weitere Informationen zur Priorität finden Sie unter: Informationen für Prioritätsgruppe 1 und Informationen für Prioritätsgruppe 2.

Meine Krankheit ist nicht abgebildet oder besonders schwer ausgeprägt – Was kann ich tun?

Individuelle Vorerkrankungen und besondere Umstände, die mit einem (sehr) hohen oder erhöhten Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus einhergehen, können durch eine medizinische Individualprüfung bestätigt werden.

Das Vorgehen besteht darin, dass Ihr behandelnder Arzt/in Ihr individuelles Risiko für einen schweren SARS-CoV-2-Infektionsverlauf bewertet. Das hierfür erforderliche Formular erhalten Sie bei Ihrer:Ihrem behandelnden Ärzt:in. Falls diese:r bei Ihnen ein (sehr) hohes oder erhöhtes Risiko feststellt, ist dies folgendermaßen einzuordnen:

a) Die Bestätigung eines im Einzelfall (sehr) hohen Risikos gem. § 3 Abs. 1 Nr. 2k berechtigt zu einer SARS-CoV2-Schutzimpfung mit hoher Priorität (Prioritätsgruppe 2)

b) Die Bestätigung eines im Einzelfall erhöhten Risikos gem. 4 Abs. 1 Nr. 2i berechtigt zu einer SARS-CoV-2-Schutzimpfung mit erhöhter Priorität (Prioritätsgruppe 3)

Entsprechend dieser Bewertung dürfen Sie in der bestätigten Priorisierungsgruppe einen Impftermin über das zentrale Terminvergabeportal (www.impfen-sh.de oder 0 800 455 655 0) buchen. Die abschließende Entscheidung darüber, ob Sie eine Impfung erhalten, liegt bei diesem Vorgehen allerdings beim Impfarzt oder der Impfärztin.

Da aktuell nur Personen der Prioritätsgruppen 1 und 2 geimpft werden, besteht bei den Ärzt:innen momentan auch nur die Möglichkeit, im Rahmen der medizinischen Individualprüfung ein (sehr) hohes Risiko zu überprüfen bzw. zu bestätigen. Ab Impfbeginn in Prioritätsgruppe 3 wird es möglich werden, ein erhöhtes Risiko zu überprüfen bzw. bestätigen zu lassen.

Ist eine Impfung in der eigenen Häuslichkeit möglich?

Leider können derzeit wegen der begrenzten Kapazitäten der mobilen Impfteams keine impfberechtigen Personen in der Häuslichkeit versorgt werden. Allerdings ist seit dem 6. April 2021 eine Impfung in niedergelassenen Hausarztpraxen möglich. Diese sind dazu angehalten, zunächst immobile und besonders gefährdete Patient:innen zu impfen. Nach dieser Prämisse werden die Hausärzte auf Ihre Patienten zukommen. Bitte sehen Sie von ständigen Nachfragen in den Praxen ab. Dies behindert die Regelversorgung.

Kann ich mir den Impfstoff aussuchen?

Impfberechtigte Personen haben keinen Anspruch darauf, mit einem bestimmten Impfstoff geimpft zu werden. Die Zuteilung des Impfstoffes erfolgt nach der Verfügbarkeit und der Zulassungsbegrenzungen der unterschiedlichen Impfstoffe.

Informationen für Prioritätsgruppe 1

Welche Personen sind impfberechtigt, bzw. haben derzeit Priorität und können somit einen Termin anfragen?

Im Moment können sich Personen der höchsten Priorisierungsstufe (Prio1) und Personen mit der höheren Priorisierungsstufe (Prio2) laut Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums anmelden, sofern Termine verfügbar sind.

Die Prioritätengruppen sind wie folgt ausgestaltet:

Schutzimpfungen mit höchster Priorität (Prio 1)

Anspruch auf die Schutzimpfung haben:

  1. Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben,
  2. Personen, die in stationären und teilstationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
  3. Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen, sowie Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege Begutachtungs- oder Prüftätigkeiten ausüben,
  4. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren im Sinne von § 6 Absatz 1 Satz 1 sowie in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden,
  5. Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin.

Sofern Impfstoffe von der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut ausschließlich für Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet und das 65. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, empfohlen werden, sollen diese Personen vorrangig mit diesen Impfstoffen versorgt werden. Sofern für Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder das 65. Lebensjahr vollendet haben, von der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch Institut nur bestimmte Impfstoffe empfohlen werden, sollen diese Personen bei der Versorgung mit diesen Impfstoffen vorrangig berücksichtigt werden.

Personen nach Absatz 1 Nummer 1 können getrennt nach Geburtsjahrgängen, beginnend mit den ältesten Jahrgängen, zeitversetzt zur Schutzimpfung eingeladen werden.

Wie kann ich prüfen, ob ich nach Priorität 1 berechtigt bin?

Stellen Sie sich als Hilfe dazu folgende Fragen – wenn Sie mit "Ja" antworten können, können Sie einen Termin in einem Impfzentrum anfragen:

Sind sie 80 Jahre oder älter?

Arbeiten Sie

  • in einer Einrichtung der ambulanten oder stationären Altenpflege?
  • in der Notfallrettung?
  • in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung?
  • in einer medizinischen Einrichtung, in der primär onkologische, immunsupprimierte oder dialysepflichtige Patienten behandelt werden oder in der für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten i.S.d. § 2 CoronaImpf-VO durchgeführt werden?

Ein Informationsvideo zur Prioritätsgruppe 1 finden Sie hier: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Presse/Videothek/_documents/videothek_impfzentren.html

Wie funktioniert das Anmeldeverfahren für Ü80-Jährige?

Seit dem 1. Februar 2021 ist für Personen, die 80 Jahre und älter sind eine exklusive telefonische Anmeldung nach Erhalt eines Impfeinladungs-Schreiben und persönlichem PIN-Code möglich. Ende Januar ist die Versendung der Impfeinladungs-Schreiben gestartet. Um die Telefon-Hotline für die Personen, die bereits einen Brief erhalten haben, erreichbarer zu machen, wurde der Briefversand weiter entzerrt.

Auf vielfachen Wunsch von Senior:innen ist zudem die Online-Terminvergabe auch für Personen, die 80 Jahre oder älter sind, seit dem 9. März 2021 wieder möglich. Die Möglichkeit, sich nach dem Erhalt eines persönlichen Anschreibens mit persönlichem PIN telefonisch anzumelden, bleibt weiterhin bestehen. Der PIN ist aber nicht erforderlich für die alternative Online-Anmeldung. Jede Person aus der Gruppe, die älter als 80 Jahre ist, kann sich also unabhängig vom Erhalt des Briefes auch online anmelden.

Können sich Personen über 80 Jahren, die sich telefonisch angemeldet haben, wieder abmelden – z.B. im Krankheitsfall –, falls sie telefonisch nicht durchkommen?

Ja, die Personen, die Personen können auch über die E-Mail Adresse impftermine@sozmi.landsh.de ihren Termin stornieren

Welche Daten sollten am Telefon bereitgehalten werden?

Für die telefonische Anmeldung für Menschen 80 Jahre oder älter sollte folgende Angaben für den Anruf bereitgehalten werden:

  • Namen und Geburtsdatum
  • persönliche Identifikationsnummer (im Betreff des Anschreibens)
  • eine Telefonnummer für Rückfragen oder Terminänderungen
  • wenn möglich und vorhanden eine E-Mail-Adresse, an die eine Terminbestätigung (Impf-Ticket), Aufklärungsbogen, Einwilligungserklärung, sowie die Anschrift des Impfzentrums gemailt wird. (Diese Unterlagen sind auch in den Impfzentren vorhanden).

Woher weiß das Land, welche Personen angeschrieben werden müssen?

Dies geht aus den Daten der Einwohnermeldeämter hervor, die dafür genutzt werden können und genutzt wurden.

Was muss auf einer Nordseeinsel oder Halligen beachtet werden?

Bewohner:innen der Nordsee-Inseln und Halligen werden das Einladungsschreiben auch erhalten. Das Schreiben erhält jedoch den Hinweis, dass die Impfung der Nordsee-Insel- und Halligbewohner:innen im Rahmen von Impfaktionstagen vor Ort erfolgen können. Dazu erfolgen Abstimmungen mit den Gemeinden und den Ärzt:innen vor Ort und es wird vor Ort rechtzeitig darüber informiert. Die angeschriebenen Bewohner:innen können aber auch über den im Brief beschriebenen Weg einen Termin in den Impfzentren auf dem Festland buchen.

Mitte März erfolgen die Impfungen gegen Covid-19 auf Sylt, Föhr, Amrum, Pellworm und den Halligen. Dabei gelten die gleichen Priorisierungen wie auf dem Festland: Der Kreis und die Gemeinden vor Ort bereiten die jeweiligen Verfahren derzeit vor und werden die Bewohner:innen informieren.

Informationen für Prioritätsgruppe 2

Wer kann sich aus der Prioritätsgruppe 2 anmelden?

Alle Personen der Prioritätengruppe 2. Dazu gehören:

  • Personen, die 70 Jahre oder älter sind,
  • Personen mit Vorerkrankungen mit hohem Risiko, also Personen:
    • mit Down-Syndrom (Trisomie 21),
    • mit einer Contergan-Schädigung
    • nach einer Organtransplantation,
    • mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung (bipolare Störung, Schizophrenie, schwere Depression),
    • mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen,
    • mit schweren Lungenerkrankungen (z.B. COPD, Mukoviszidose),
    • mit Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen
    • mit Diabetes mellitus mit Komplikationen
    • mit chronischer Leber- oder Nierenerkrankung,
    • mit einem Body-Mass-Index über 40,
    • bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf besteht.
       

Impfberechtigt sind bis zu zwei enge Kontaktpersonen

  • von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person, die das 70. Lebensjahr vollendet hat oder bei der ein besonders hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf besteht, die von dieser Person oder einer sie vertretenden Person bestimmt werden
  • von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person mit den oben genannten Vorerkrankungen, die von dieser Person oder von einer sie vertretenden Person bestimmt werden
  • von einer schwangeren Person, die von dieser Person oder von einer sie vertretenden Person bestimmt werden
     

Impfberechtigt ist Personal

  • in stationären oder teilstationären Einrichtungen und in ambulanten Pflegediensten, das geistig behinderte Menschen behandelt, betreut oder pflegt,
  • in medizinischen Einrichtungen, insbesondere Ärztinnen und Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem unmittelbarem Patientenkontakt,
  • der Blut- und Plasmaspendedienste und in Corona-Testzentren.
     

Impfberechtigt sind

  • Polizei- und Ordnungskräfte, die z.B. bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind,
  • Soldat:innen, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind,
  • Personen, die in Auslandsvertretung der Bundesrepublik Deutschland oder für das Deutsche Archäologische Institut an Dienstorten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig sind,
  • Personen, die im Ausland für deutsche Organisationen im Bereich der Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder Kultur- und Bildungspolitik als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen an Orten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig sind,
  • Personen, die im öffentlichen Gesundheitsdienst tätig sind,
  • Personen in Positionen, die für die Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur relevant sind,
  • Beschäftigte in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, sowie in Grund-, Sonder- oder Förderschulen,
  • Personen, die insbesondere in Flüchtlings- oder Obdachloseneinrichtungen oder in sonstigen Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe oder in Frauenhäusern untergebracht oder tätig sind,
  • Personen, die mit anerkannten Angeboten zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a SGB XI regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind.

Wie kann ich meine Berechtigung für Prioritätsgruppe 2 nachweisen?

Es gibt vier Wege die jeweilige Impfberechtigung nachzuweisen:

Personen, die nicht zu den Berechtigten gehören, werden bei den Impfzentren abgewiesen werden, es ist daher wichtig, dass die genannten Anmeldevoraussetzungen vorliegen. Sollten Personen sich online fälschlicherweise angemeldet haben, können diese sich auch online über die Seite durch einen Klick auf Stornieren wieder abmelden.

Informationsvideo zur Prioritätsgruppe 2

Informationen für Prioritätsgruppe 3

Ab Mai ist in Schleswig-Holstein mit einer deutlichen Zunahme der Impfstofflieferungen zu rechnen, sodass Impfungen in der 3. Priorität ab Ende Mai denkbar sind. Eine verbindliche Aussage hierüber kann zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht getroffen werden.

Informationen zu den Impfzentren

Wie viele Impfzentren gibt es in Schleswig-Holstein?

Aktuell sind alle 28 Impfzentren in Betrieb. Die Standorte der Zentren finden sie unter https://schleswig-holstein.de/coronavirus-impfung.

Die Impfzentren sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Nah.SH: Karte der Impfzentren in Schleswig-Holstein

Mit der Bestätigung der Anmeldung werden Ihnen weitere Informationen zur Verfügung gestellt, dazu zählt neben den Informationen zum praktischen Ablauf der Impfungen auch eine Anfahrtsbeschreibung oder Hinweise, wie z.B. ein Shuttle genutzt werden kann.

Kann ich ohne Termin in ein Impfzentren kommen?

Nein, eine Impfung ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich!

Welche Unterlagen benötige ich für den Termin im Impfzentrum?

  • Den Buchungscode oder das Ticket für den Impftermin
  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass oder Führerschein oder eine Krankenkassenkarte. Alternativ – wenn nicht anders möglich – ist auch ein kürzlich abgelaufener Personalausweis ausreichend. Wichtig ist die Identifizierbarkeit der Person, die zum Termin erscheint – inklusive Bild und Geburtsdatum.
  • Gegebenenfalls Angabe der beruflichen Tätigkeit über Bescheinigung des Arbeitgebers oder ärztlicher Überweisungsschein/ ärztliches Attest bei Vorerkrankungen,
  • sowie den Impfpass zur Dokumentation der Impfung (falls vorhanden).

Wie lange dauert eine Impfung?

Der eigentliche Impfvorgang wird nur ein paar Minuten (etwa 5 Minuten) in Anspruch nehmen. Inklusive einer ärztlichen Unterweisung, bei der auch Fragen gestellt werden können und einer Nachbeobachtungszeit wird der ganze Vorgang etwa 45 Minuten dauern.

Wie viele Impfungen können in den Impfzentren vorgenommen werden?

Das Land bereitet vor, dass über die Impfzentren bis zu 500.000 Impfungen pro Monat durchgeführt werden können, bei Bedarf mehr. Dies ist abhängig von der Menge des zur Verfügung stehenden Impfstoffs. Hinzu kommen die Impfungen, die in Krankenhäusern und über mobile Impfteams in Pflegeeinrichtungen und ähnlichen Einrichtungen erfolgen können. Voraussetzung ist auch dabei immer die Verfügbarkeit der entsprechenden Mengen an Impfstoff.

Kann ich als Schleswig-Holsteiner:in bei der Terminanfrage ein Impfzentrum auswählen – auch wenn es nicht in meinem Wohnortkreis liegt?

Ja. Den Standort können Sie als Schleswig-Holsteiner:in bei der Terminanfrage/ -buchung selbst auswählen.

Wie komme ich ins Impfzentrum?

Für Wegbeschreibungen und Informationen zu Busanbindungen der einzelnen Impfzentren siehe "Barrierefreiheit in Impfzentren"

Die Impfzentren sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Nah.SH: Karte der Impfzentren in Schleswig-Holstein

Ist es erforderlich, dass ich vor einem Termin zum Impfzentrum komme?

Nein. Bitte erscheinen Sie pünktlich, aber nicht vorzeitig zur Impfung. Im Impfzentrum gelten die Abstandsregeln, die gewahrt werden müssen. Das gelingt besser, wenn Sie pünktlich zum Termin erscheinen, aber nicht vorher. 

Gibt es eine Fahrtkostenerstattung zum Impfzentrum? Kann ich mit dem Taxi kommen?

In der Regel ist die Anfahrt selbst zu organisieren und zu bezahlen. Fahrtkosten zu medizinischen Behandlungen werden nur in gesetzlich eng umrissenen Ausnahmefällen von der Krankenversicherung übernommen. Sofern die Voraussetzungen des § 60 Abs. 1 Satz 1 SGB V vorliegen, können die Transportkosten zu einem Impfzentrum von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werden. Um Menschen ohne eigenen PKW und mit eingeschränkter Mobilität den Besuch im Impfzentrum noch besser zu ermöglichen, sind die Städte, Kreise und das Land zudem in Kontakt mit der NAH-SH, um die Anbindung der Impfzentren an den ÖPNV weiter zu verbessern. Sollte dies nicht ausreichen, müssten Sie die Fahrt in das Impfzentrum privat organisieren. Hier können Sie sich von Angehörigen oder auch im Rahmen der Nachbarschaftshilfe unterstützen lassen.

Was ist mit Menschen, die von der Pflicht zur Bedeckung von Mund und Nase befreit sind?

Die aktuellen Regelungen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gelten ebenfalls für die Impfzentren. Menschen, die von der Tragepflicht ausgenommen sind, können sich also im Impfzentrum impfen lassen. Die Befreiung der Tragepflicht ist durch geeigneten Nachweis kenntlich zu machen (z.B. Schwerbehindertenausweis, Allergikerausweis oder ähnliches).

Weitere Informationen zu Mund-Nasen-Bedeckungen

Entspricht die Anzahl der auf www.impfen-sh.de unter den jeweiligen Impfzentren angegeben "Terminen" auch der Anzahl der Personen, die sich impfen lassen können?

Nein, es können sich deutlich mehr impfen lassen. Denn: Die unter den jeweiligen Impfzentren angegebenen Anzahl der Termine bezieht sich auf die noch verfügbaren Uhrzeiten, bzw. Zeitfenster. Termin ist also im Sinne von Uhrzeit zu verstehen. Da sich zu einer Uhrzeit aber mehrere Personen gleichzeitig in einem Impfzentrum impfen lassen können, besteht tatsächlich für deutlich mehr Personen an jeweils einem "Termin" die Möglichkeit zur Impfung. Die tatsächliche Anzahl von Personen, bzw. damit auch Impfdosen, hängt unter anderem davon ab, wie viele Impflinien in einem Impfzentrum parallel betreiben werden. Hinter einem "Termin" stehen in der Regel zwischen 4 und 20 einzelne Impfungen, pro Viertelstunde und pro Impflinie werden 4 Personen einbestellt.

Anmeldung zur Impfung gegen das Corona-Virus

Wie erfolgt eine Anmeldung zum Impfen ?

Terminbuchungen sind bei Verfügbarkeit von freien Terminen derzeit über www.impfen-sh.de für Berechtigte der Prioritätsgruppe 1 laut Coronaimpfverordnung des Bundes (§ 2 CoronaImpfV) möglich, seit 9. März, 17 Uhr ebenfalls für Menschen der Prioritätsgruppe 2 sowie zusätzlich für Über-80-Jährige. Diese können sich aber auch weiterhin nach Erhalt eines Einladungsschreibens telefonisch anmelden. Die telefonische Anmeldemöglichkeit bleibt vorerst in der Regel nur den über 80-jährigen Personen vorbehalten mit entsprechender Telefonnummer und Code.

Bitte achten Sie bei der Online-Anmeldung auf die Nutzung eines aktuellen Browsers (Firefox, Chrome, Edge o.Ä.) – der "Internetexplorer" ist nicht geeignet. Häufig gestellte Fragen zu technischen Problemen bei der Anmeldung

Seit dem 28. Januar erhalten impfberechtigte Bürger:innen, die 80 Jahre oder älter sind, einen Brief mit einem persönlichen Pin-Code und einer Telefonnummer. (für weitere Informationen siehe: "Impfungen für Personen im Alter von über 80 Jahren") Entsprechend der Priorisierung der Ständigen Impfkommission wird bei der Terminbuchung die Impfberechtigung abgefragt, also z.B. das Geburtsdatum oder der Arbeitsplatz. Entsprechende Dokumente zum Nachweis, z.B. der Personalausweis oder eine Arbeitgeberbescheinigung sind dann beim Impftermin vorzulegen. Parallel impfen die an den Impfzentren angeschlossenen mobilen Impfteams in stationären Pflegeeinrichtungen.

Hinweis: Irrtümlich online gebuchte Termine können und sollen selbst storniert werden. Klicken Sie in der Anmeldebestätigungsmail auf "Termine verwalten". Sie gelangen so auf die Website und klicken dort auf „Termine > Termine absagen.

Warum erscheinen einzelne Termine, aber, wenn ich sie buchen will, sind diese nicht mehr verfügbar?

Sehr viele Personen aktualisieren offenbar immer wieder die aufgerufene Seite, um einen zuvor durch eine andere Person zurückgegebenen Termin neu zu buchen. Daher sind dort kurzzeitig verfügbare Termine in der Regel sofort wieder vergeben und dann für andere leider nicht mehr verfügbar.

Was bedeutet der Countdown beim Anmeldesystem und wie funktioniert dieser?

Dieser dient dem Schutz der Website vor Überlastung. Die Einordnung in die "Warteschlange" bei Öffnung der Buchungsmöglichkeit erfolgt per Zufallsgenerator, um allen Personen im Warteraum die gleiche Chance einzuräumen. Daher ist es auch kein Vorteil, die Internetseite deutlich vor der Buchungsmöglichkeit zu öffnen.

Wie funktioniert die parallele Anmeldung von Prioritätsgruppe 1 und 2?

Berechtigte der Prioritätsgruppe 1 können weiterhin online über www.impfen-sh.de einen Impftermin buchen. Ab dem 9. März können sich ebenfalls Personen der Prioritätsgruppe 2 für eine Impfung online anmelden.

Werde ich schnell einen Termin bekommen, wenn ich zu den Berechtigten gehöre?

Angesichts der begrenzten Verfügbarkeit des Impfstoffes werden erst nach und nach berechtigte Personen einen Termin bekommen können. Zu Beginn werden also viele Menschen trotz der Berechtigung noch keinen Termin erhalten können, da noch nicht für alle berechtigten Personen der Impfstoff verfügbar ist. Für die Gruppe der über 80-Jährigen gibt es zusätzlich ein Sonderverfahren. Diese erhalten seit Ende Januar schrittweise einen Brief mit einem persönlichen Pin-Code und einer Telefonnummer.

Mit der zusätzlichen Möglichkeit können sich die Senior:innen telefonisch anmelden. Die in dem Anschreiben vermerkte Telefonnummer steht montags bis samstags jeweils zwischen 8 und 18 Uhr zur Verfügung. Die Informationsschreiben samt Pin-Code zur Anmeldung werden in Tranchen versendet. Dabei wird nach einer Altersstaffelung innerhalb der Gruppe der über 80-Jährigen vorgegangen.

Wird auch der Termin für die zweite notwendige Impfung vergeben werden?

Ja, Termine werden ausschließlich paarweise vergeben, da es wichtig ist, beide Impfungen zu machen. Der Zweittermin kann nicht verlegt werden. Sie müssen ihn zum jeweils angegebenen Zeitpunkt wahrnehmen. Buchen Sie daher nur einen Ersttermin, dessen Zweittermin Sie ebenfalls wahrnehmen können.

Gibt es Tipps, um trotz des zu erwartenden hohen Andrangs online einen Termin zu erhalten?

Zur Erläuterung: Während Sie Ihren Termin buchen wollen, werden andere Personen dies voraussichtlich parallel auch versuchen. Die Reservierung eines Termins beginnt in dem Augenblick, indem Sie einen konkreten Termin auswählen und nicht solange Sie sich noch im Verifizierungsprozess befinden. Während Sie sich noch im Verifizierungsprozess befinden, kann ein gewünschter Termin eventuell bereits durch andere Personen gebucht worden sein. Es kann daher hilfreich sein, nicht unbedingt den ersten verfügbaren Termin anzupeilen, da sich darauf voraussichtlich viele Menschen fokussieren werden.

Was kann der Grund sein, wenn eine Online-Anmeldung nicht funktioniert und was kann ich dagegen tun?

Neben der Möglichkeit, dass keine Termine verfügbar sind, folgendes zur Erläuterung: Im Internet greifen Sie mit Ihrer eigenen Technik auf die Anmeldeserver zur Terminvergabe zu. Die Terminvergabewebsite hat mittlerweile hunderttausende Terminen erfolgreich vergeben. Fehlermeldungen können also auf "Kundenseite" begründet sein.

Häufig gestellte Fragen zu technischen Problemen bei der Anmeldung

Gibt es eine Möglichkeit für Personen zwischen 70 und 79 Jahren, die kein Internet haben, sich anzumelden?

Ja. Es wird dringend empfohlen – gegebenenfalls mit Unterstützung – die Online-Anmeldung vorrangig zu nutzen, da dies mehr Personen eine Anmeldung ermöglicht. Sollte das nicht möglich sein, gibt es aber die Möglichkeit der telefonischen Anmeldung unter der kostenfreien Nummer 0800 455 655 0. Hier muss derzeit mit Wartezeiten gerechnet werden, bzw. damit, dass mehrere Versuche notwendig sind.

Wie werden Personen in alternativen Wohnformen der Pflege geimpft?

Dadurch, dass die Erstimpfungen in stationären Alten- und Pflegeeinrichtungen abgeschlossen sind, folgen für die mobilen Impfteams nun Einrichtungen der Eingliederungshilfe, der Tagespflege und der ambulant betreuten Wohnformen für Ältere. Diese werden angeschrieben und erhalten die Möglichkeit, sich für eine Impfung anzumelden. Nach erfolgter Anmeldung werden diese Einrichtungen von den mobilen Impfteams direkt angesteuert werden, um vor Ort zu impfen. Dies ist eine zusätzliche Möglichkeit, um das Verfahren zu erleichtern. 

Mit dem Impfstart in den Hausarztpraxen können sich z.B. Bewohner:innen in Demenz-WGs seit dem 6. April auch von dem sie betreuenden Hausarzt bzw. der Hausärztin impfen lassen. Angesichts der aktuell noch geringen Impfstoffmengen sollen die niedergelassenen Ärzt:innen insbesondere immobile pflegebedürftige Patient:innen sowie deren Kontaktpersonen, Menschen mit Vorerkrankungen sowie Personen über 70 Jahren, die gemäß der Empfehlung der StiKo--Ständige Impfkommission mit AstraZeneca geimpft werden können impfen.

Wie können sich Personen, die online irrtümlich einen Termin gebucht haben, wieder abmelden?

Irrtümlich online gebuchte Termine können und sollen selbst storniert werden. Klicken Sie in der Anmeldebestätigungsmail auf "Termine verwalten". Sie gelangen so auf die Website und klicken dort auf "Termine > Termine absagen". Personen über 80 Jahre, die sich telefonisch angemeldet haben, und wieder abmelden wollen – z.B. im Krankheitsfall –, können falls sie telefonisch nicht durchkommen auch über die E-Mail Adresse impftermine@sozmi.landsh.de  ihren Termin stornieren.

Habe ich das Recht auf die Wahl eines Impftermins?

In Schleswig-Holstein haben alle Personen innerhalb einer Prioritätsgruppe über die zentrale Terminvergabestelle die gleiche Chance darauf, einen Impftermin zu buchen. Es gibt also keine Reihenfolge, nach welcher geimpft wird. Weder die Schwere eines einzelnen zur Impfung berechtigenden Umstandes, noch die Vielzahl mehrerer Impfgründe berechtigen damit zu einer frühzeitigeren Impfung gegenüber allen anderen Personen derselben Prioritätsgruppe.

Informationen für Menschen mit Behinderung

Sind die Impfzentren barrierefrei?

Der Großteil der Impfzentren ist barrierefrei.

Informationen zur Barrierefreiheit in den Impfzentren

Gibt es Informationen zu speziellen Bedarfen behinderter Menschen?

Der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung hat gemeinsam mit dem Sozialministerium Informationen zu speziellen Bedarfen behinderter Menschen im Zusammenhang mit der Impfkampagne erstellt.

Der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung: Informationen zur Impf-Kampagne

Darf ich meinen Assistenzhund mit zu meinem Termin ins Impfzentrum nehmen?

Ja. Menschen, die auf die Begleitung durch einen Assistenzhund oder Blindenführhund angewiesen sind, müssen diesen laut Teilhabestärkungsgesetz zu typischerweise der Allgemeinheit zugänglichen Anlagen und Einrichtung mitbringen dürfen, zu diesen gehören auch die Impfzentren.

An wen kann ich mich bei Fragen zur Impfung wenden?

Eine zentrale Impfhotline des Bundesgesundheitsministeriums kann dazu über die 116 117 angewählt werden. Bei allgemeinen Fragen können Sie sich auch an die Bürgerhotline des Landes wenden unter 0431 / 797 000 01 oder
per E-Mail an Impftermine@sozmi.landsh.de.

Wo finde ich weitere Informationen zur Corona-Schutzimpfung?

Allgemeine Informationen und häufige Fragen zur Impfung gegen das aktuelle Coronavirus finden Sie auf der Website des Bundesgesundheitsministeriums.

Bundesgesundheitsministerium: Informationen zur Corona-Schutzimpfung

Das Land Schleswig-Holstein informiert unter www.impfen-sh.de.

Bei Fragen rund um das Thema Coronavirus

Wir erhalten zurzeit viele Anfragen. Bitte haben Sie Verständnis, wenn die Beantwortung Ihrer Frage etwas länger dauert. Auch die Telefonleitungen sind derzeit voll ausgelastet, deshalb kann es zu längeren Wartezeiten kommen.

Tel Bürgertelefon des Landes Schleswig-Holstein: 0431 / 797 000 01
(werktags von 8-20 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 8-16.30 Uhr)

Mail E-Mail-Postfach: corona@lr.landsh.de

Tel Ärztlicher Bereitschaftsdienst Nur medizinische Anfragen! 116 117

Tel Videotelefon in Gebärdensprache: Zur Videotelefonie