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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Häufig gestellte Fragen

Impfung

Hinweis: Weitere wichtige Informationen zur Corona-Schutzimpfung haben wir in kompakten Erklärfilmen für Sie zusammengestellt.

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Allgemeine Informationen zur Corona-Schutzimpfung in Schleswig-Holstein

Wer kann sich impfen lassen?

Personen, die über 12 Jahre alt sind und nicht vor weniger als vier Wochen eine COVID-19 Infektion durchlebt haben, können sich gegen Covid-19 impfen lassen. Auffrischimpfungen werden in den Impfstellen und bei den offenen Impfaktionen bei Personen ab 12 Jahren vorgenommen, in der Regel im Abstand von mindestens 3 Monaten, zur zurückliegenden zweiten Impfung (Siehe auch: Auffrisch-Impfungen). Ebenfalls sind Kinderimpfungen möglich (5-11 Jahre). Dazu mehr hier: Kinderimpfungen

Wo wird aktuell geimpft?

Ein Großteil der Schutzimpfungen findet in den Praxen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte statt. Teilnehmende und registrierte Praxen sind online unter https://arztsuche.kvsh.de/ zu finden.

Ergänzend zur Impfung in den Praxen gibt es durch das Land und die KVSH organisierte mobile Impfangebote: www.impfen-sh.de

Zusätzlich zum bestehenden Impfangebot sind stationäre Impfstellen mit Terminbuchungsmöglichkeit vorhanden. Weitere Informationen finden Sie hier:

Offene Impfaktionen und mobile temporäre Impfstellen

Muss ich die Impfung selbst bezahlen?

Nein, die Impfung ist unabhängig von ihrem Versicherungsstatus für Sie kostenfrei. Die Kosten werden durch Steuern und mit Hilfe von Krankenversicherungsbeiträgen finanziert.

Wie viele Schleswig-Holsteiner:innen sind bereits geimpft?

Die Anzahl bereits verimpfter Dosen für ganz Schleswig-Holstein finden Sie hier: https://impfdashboard.de/

Sollen Personen, die eine Infektion mit dem Coronavirus durchgemacht haben oder von COVID-19 genesen sind, geimpft werden?

Aufgrund der Immunität nach durchgemachter SARS-CoV-2-Infektion sollten immungesunde Personen, die eine gesicherte SARS-CoV-2- Infektion durchgemacht haben, unabhängig vom Alter zunächst nur eine Impfstoffdosis erhalten, da sich durch eine 1-malige Impfung bereits hohe Antikörperkonzentrationen erzielen lassen, die durch eine 2.Impfstoffdosis nicht weiter gesteigert werden. Dies gilt auch, wenn der Infektionszeitpunkt länger zurückliegt. Bei durch PCR-Testung gesicherter SARS CoV-2-Infektion soll die notwendige eine Impfstoffdosis in der Regel 6 Monate nach der Infektion gegeben werden. Die derzeit verfügbaren klinischen und immunologischen Daten zeigen eine Schutzwirkung für rund 6-10 Monate nach überstandener SARS-CoV-2- Infektion. Das Risiko für eine Reinfektion ist in den ersten Monaten nach einer gesicherten SARS-CoV-2-Infektion sehr niedrig, kann aber mit zunehmendem Zeitabstand ansteigen. Die Gabe der einmaligen Impfstoffdosis ist bereits ab 4 Wochen nach dem Ende der COVID-19- Symptome möglich, wenn z.B. eine Exposition gegenüber neu aufgetretenen Virusvarianten anzunehmen ist, gegen die eine durchgemachte SARS-CoV-2-Infektion alleine keinen längerfristigen Schutz mehr vermittelt (immune escape Varianten).

Was muss ich vor der Impfung beachten, wenn ich regelmäßig Medikamente einnehme?

Wenn Sie regelmäßig Medikamente nehmen, sollten Sie vor der Impfung mit Ihrem behandelnden Arzt/ Ihrer behandelnden Ärztin klären, ob die Medikation im Hinblick auf die Impfung angepasst werden muss.

Muss ich etwas im Hinblick auf Grippe- und Coronaschutzimpfung beachten?

Nach Angaben des RKI muss zwischen der Impfung von COVID-19-Impfstoffen und anderen Totimpfstoffen (z.B. Influenza-Impfstoff) kein Mindestabstand eingehalten werden, diese können nach Empfehlung der STIKO auch zeitgleich gegeben werden. Es ist zu beachten, dass Impfreaktionen häufiger als bei der getrennten Gabe auftreten können. Wirksamkeit und Sicherheit entsprechen bei gleichzeitiger Anwendung verschiedener Impfstoffe im Allgemeinen denen bei jeweils alleiniger Anwendung.

Die RKI-Pressemitteilung dazu finden Sie hier: https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/PM_2021-09-24.html

Kinderimpfungen

Können sich Kinder in Schleswig-Holstein impfen lassen?

Es wird empfohlen, die Impfung Ihres Kindes in der vertrauten Kinderarztpraxis vornehmen zu lassen. Sofern Termine verfügbar sind, können Impftermine für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren auch in den Impfstellen gebucht werden. Bei der Buchung von Terminen für Kinder (5-11 Jahre) wird automatisch ein Termin zur Zweitimpfung im Abstand von 3 Wochen vergeben.

Eltern, die ihr Kind zum Impftermin begleiten, können in den Impfstellen ebenfalls geimpft werden. Hierfür muss kein separater Termin gebucht werden. Termine für die Impfung für Kinder werden immer als Erst- und Zweitimpfungstermin vergeben. Über einzelne Impftermine sollen Kinder geimpft werden, deren Erstimpfung z.B. im Rahmen einer Impfaktion erfolgt ist.

Termine können nur entsprechend der durch den Bund gelieferten Impfstoffmengen angeboten werden. Bei Stornierungen können einzelne Termine wieder verfügbar sein. Als Alternative finden Sie offene Impfaktionen, die gesondert gekennzeichnet sind.

Die STIKO empfiehlt bisher die Kinder-Impfung unter 12 Jahren nur für bestimmte Gruppen, wie beispielsweise für Kinder mit Vorerkrankungen.

Weitere Info: RKI - Empfehlungen der STIKO - Pressemitteilung der STIKO zur COVID-19-Impfempfehlung für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren (9.12.2021)

Welcher Impfstoff steht für Kinder zur Verfügung?

Für Kinderimpfungen (5-11 Jahre) wird der Kinderimpfstoff von BioNTech angeboten.

Was ist zu beachten bei der Impfung von Kindern und Jugendlichen?

Informationen dazu stellt die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung bereit unter:

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Corona-Schutzimpfung bei Kindern und Jugendlichen

Wird für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren eine Booster-Impfung empfohlen?

Seit dem 13.01.2022 empfiehlt die STIKO (Ständige Impfkommission) ebenfalls eine Auffrischimpfung für Kinder und Jugendliche im Alter von 12-17 Jahren mit dem mRNA-Impfstoff Comirnaty in der altersentsprechenden Dosierung (30 µg). Die 3. Impfstoffdosis soll in einem Mindestabstand von 3 Monaten zur vorangegangenen Impfung verabreicht werden. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: Pressemitteilung der STIKO zur COVID-19-Auffrischimpfung bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 12-17 Jahren

Die Impfung erfolgt nach individueller Aufklärung durch den impfenden Arzt / die impfende Ärztin. Um als unter 18-Jähriger eine Boosterimpfung erhalten zu können, gibt es deshalb eine separate Einwilligungserklärung für Jugendliche ab 14 Jahren. Für 12 und 13-Jährige muss die Einwilligung durch die Erziehungsberechtigten unterschrieben werden.

Fragen und Antworten zu Kinderimpfungen des Bundesgesundheitsministeriums finden Sie hier: Fragen und Antworten zur Kinderimpfung gegen COVID-19 - Bundesgesundheitsministerium

Auffrisch-Impfungen

Ist nach der Zweitimpfung eine dritte Impfung nötig?

Ja, das ist besonders für die vulnerablen Gruppen wichtig. Die STIKO spricht eine Empfehlung für eine COVID-19-Auffrischimpfung für alle Personen ab 12 Jahren aus. Die Auffrischimpfungen soll in der Regel im Abstand von 3 Monaten zur zurückliegenden zweiten Impfung erfolgen. Zusätzlich empfiehlt die STIKO folgenden Personen prioritär eine Auffrischimpfung anzubieten: Personen ≥ 70 Jahre sowie für bestimmte Indikationsgruppen (u.a. Bewohnerinnen, Bewohner und Betreute in Einrichtungen der Pflege für alte Menschen, Pflegepersonal und Personal in medizinischen Einrichtungen) aus. (https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2022/Ausgaben/02_22.pdf?).

Die Schutzdauer nach vollständiger Impfung scheint nach dem derzeitigen Wissensstand sowohl vom Alter als auch vom Zustand des Immunsystems abhängig zu sein.

In den Pflegeeinrichtungen impfen, anders als im Frühjahr 2021, in der Regel die dort behandelnden Ärztinnen und Ärzte. Bei den Impfungen kann es deshalb auch dazu kommen, dass Impfungen der Bewohnerinnen und Bewohner bei der Betreuung von verschiedenen behandelnden Ärztinnen und Ärzten auch zu unterschiedlichen Zeiten durchgeführt werden.

Wo kann ich eine Auffrischimpfung erhalten?

Ein Großteil der Schutzimpfungen findet in den Praxen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte statt. Teilnehmende und registrierte Praxen sind online unter https://arztsuche.kvsh.de/ zu finden.

Auch finden weiterhin offene Impfaktionen statt. Diese finden Sie unter: www.impfen-sh.de

Um die hohe Nachfrage bei Auffrischimpfungen sowie Erst- und Zweitimpfungen zu bedienen, wurde das Impfangebot erweitert. Land, Kommunen und KVSH haben zusätzlich zum bestehenden Impfangebot bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten und den offenen Impfaktionen mit mobilen Teams neue stationäre Impfstellen mit Terminbuchungsmöglichkeit aufgebaut.

Wichtig: Bei einer Auffrischimpfung in den Impfstellen soll der Abstand vom gebuchten Termin zur zurückliegenden zweiten Impfung in der Regel mindestens 3 Monate betragen. Bei vorhandener Impfung mit dem Einmal-Impfstoff von Johnson&Johnson sollen zum gebuchten Termin mindestens 28 Tage Abstand vorhanden sein.

Weitere Informationen

Wie kann eine Person die Berechtigung für eine Auffrisch-Impfung nachweisen?

Die üblicherweise drei Monate nach einer abgeschlossenen Impfung (2x mRNA, 1x Johnson&Johnson plus 1x mRNA, oder 2x Johnson&Johnson) sowie die Berechtigung aufgrund einer nachgewiesenen Infektion plus einer Impfung, werden in der Regel anhand des Impfpasses, bzw. anhand eines Genesenen-Status nachgewiesen. Das Datum der Impfung (und nicht das Datum der Buchung) sind dabei ausschlaggebend. Einmal mit Johnson&Johnson geimpfte können zudem nach 28 Tagen eine weitere Impfung mit einem mRNA-Impfstoff erhalten.

Sind die derzeitigen mRNA-Impfstoffe für eine Auffrisch-Impfung zugelassen?

Beide mRNA-Impfstoffe (von BioNTech und Moderna) sind von der Europäischen Arzneimittel Agentur (EMA) für die Auffrischimpfung zugelassen. Auch der Anspruch auf Entschädigung bei gesundheitlichen Schäden, die im Zusammenhang mit COVID-19 Impfung eingetreten sind, bleibt bei den Auffrischimpfungen bestehen, insofern die ärztlichen Sorgfaltspflichten bei der Aufklärung und Verabreichung des Impfstoffs beachtet werden.

Empfiehlt die Ständige Impfkommission (Stiko) bereits eine Auffrisch-Impfung?

Ja, die STIKO empfiehlt die Auffrischimpfung für alle Personen ab 12 Jahren: https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/PM_2022-01-13.html

Die STIKO empfiehlt, unabhängig davon, welcher Impfstoff bei der Grundimmunisierung verwendet wurde, für die Auffrischimpfung einen mRNA-Impfstoff einzusetzen. Bei Personen unter 30 Jahren empfiehlt die STIKO ausschließlich den Impfstoff von Biontech/Pfizer (Comirnaty): https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/Ausgaben/46_21.pdf?__blob=publicationFile

Impfstellen

Wie viele Impfstellen gibt es in Schleswig-Holstein?

Es gibt aktuell 27 stationäre Impfstellen in Schleswig-Holstein. 14 befinden sich an den ehemaligen Standorten der Impfzentren. Insgesamt sollen in den Impfstellen rund 60 Impflinien errichtet werden.

Die Standorte finden Sie unter: www.impfen-sh.de

Wann sind die Impfstellen geöffnet?

Die stationären Impfstellen werden von Montag bis Samstag jeweils von 10:30 bis 19:30 Impfungen vornehmen nach vorheriger Terminbuchung unter www.impfen-sh.de

Für Kinderimpfungen (5-11 Jahre) gibt es extra eingerichtete Termine.

Wer kann einen Impftermin in den Impfstellen buchen?

Erst- und Zweitimpfungen sowie Auffrischimpfungen können für alle Personen ab 12 Jahren gebucht werden. Auffrischimpfungen in den Impfstellen können für Personen ab 12 Jahren mindestens 3 Monate nach der zurückliegenden zweiten Impfung gebucht werden. Bei vorhandener Impfung mit dem Einmal-Impfstoff von Johnson & Johnson müssen zum gebuchten Termin mindestens 28 Tage Abstand vorhanden sein. Die Monatsfrist gilt für den Zeitpunkt der Auffrischimpfung. Die Bestätigung bei der Impfanmeldung bezieht sich also auf das Datum Ihres neuen Impftermins.

Die Angebote der Impfstellen sind für Einwohnerinnen/ Einwohner Schleswig-Holsteins sowie in Schleswig-Holstein Berufstätige.

Welcher Impfstoff wird in den Impfstellen verimpft?

Auffrischimpfungen und Erst- sowie Zweitimpfungen werden in den stationären Impfstellen mit dem mRNA-Impfstoff von Moderna durchgeführt. Der Impfstoff von Moderna ist ab einem Alter von 12 Jahren zugelassen. Die STIKO empfiehlt die Verwendung erst ab 30 Jahren. Für Personen, die unter 30 Jahre alt sind, sowie für Schwangere und Stillende ist der Impfstoff von BioNTech vorgesehen. Eine Wahl des Impfstoffs ist in den Impfstellen nicht möglich.

Für Kinderimpfungen (5-11) wird der Kinderimpfstoff von BioNTech angeboten.

Mitzubringen sind für die Erst- und Zweitimpfungen nur ein Ausweisdokument und - wenn möglich - Impfausweis sowie ausgedruckte und ausgefüllte Dokumente für die Impfung. Die Dokumente finden Sie hier: http://www.schleswig-holstein.de/coronavirus-impfdokumente

Für die Auffrischimpfungen ist außerdem ein Nachweis (in der Regel Impfpass) über die drei Monate bzw. vier Wochen (bei schwer immundefizienten Personen und mit Johnson & Johnson geimpften Personen) nach einer abgeschlossenen Impfung notwendig.

Welche Unterlagen benötige ich für den Termin in der Impfstelle?

  • Bitte bringen Sie das Ticket für den Impftermin mit,
  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass oder Führerschein oder eine Krankenkassenkarte. Alternativ – wenn nicht anders möglich – ist auch ein kürzlich abgelaufener Personalausweis ausreichend. Wichtig ist die Identifizierbarkeit der Person, die zum Termin erscheint – inklusive Bild und Geburtsdatum,
  • sowie den Impfpass zur Dokumentation der Impfung (falls vorhanden).
  • Für die Auffrischimpfungen ist ein Nachweis (in der Regel Impfpass) über die drei Monate bzw. vier Wochen (bei schwer immundefizienten Personen und mit Johnson & Johnson geimpften Personen) nach einer abgeschlossenen Impfung notwendig. Die Fristen gelten für den Zeitpunkt der Auffrisch-Impfung. Die Bestätigung bei der Impfanmeldung bezieht sich also auf das Datum des neuen Impftermins.

Kann ich als Schleswig-Holsteinerin/Schleswig-Holsteiner bei der Terminanfrage eine Impfstelle auswählen – auch wenn es nicht in meinem Wohnortkreis liegt?

Ja. Den Standort können Sie als Schleswig-Holsteinerin/ als Schleswig-Holsteiner bei der Terminbuchung selbst auswählen.

Ist es erforderlich, dass ich vor einem Termin in die Impfstelle komme?

Nein. Bitte erscheinen Sie pünktlich, aber nicht vorzeitig zur Impfung. In den Impfstellen gelten die Abstandsregeln, die gewahrt werden müssen. Das gelingt besser, wenn Sie pünktlich zum Termin erscheinen, aber nicht vorher. 

Anmeldung und Stornierung von Impfterminen

Für die Impfstellen können nur Einzeltermine gebucht werden. Das bedeutet im Falle einer Erstimpfung sollte selbstständig ein zweiter Termin im Abstand von ca. 4 Wochen gebucht werden oder alternativ beim Hausarzt oder bei einem offenen Impfangebot angefragt werden. Ausnahme: Bei der Buchung von Terminen für Kinder (5-11 Jahre) wird automatisch ein Termin zur Zweitimpfung im Abstand von 3 Wochen vergeben.

Wichtig: Sollten Sie mittlerweile eine andere Möglichkeit der Impfung wahrnehmen können, zum Beispiel in einer Arztpraxis oder bei einem offenen Impfangebot oder beim Betriebsarzt oder der Betriebsärztin, stornieren Sie bitte Ihre Buchung! Sollten Sie einen Impftermin gebucht haben und diesen nicht wahrnehmen können oder wollen, stornieren Sie diesen! So steht der Termin anderen Menschen zur Verfügung.

So stornieren Sie Ihren Termin: Klicken Sie in der Bestätigungsmail auf "Termine verwalten". Sie gelangen so auf die Website und klicken dort auf "Termine - Termine absagen".

Wer keinen Internetzugang hat wird gebeten, sich beispielsweise über Nachbarn, Familie oder Freunde helfen zu lassen oder alternativ bei seinem/ ihrer Hausarztpraxis einen Termin zu vereinbaren. Bei Schwierigkeiten wird zudem Hilfe unter 0800 455 655 0 ermöglicht.

Gibt es die Möglichkeit, den Anamnesebogen auch online auszufüllen?

Bevor Sie in einer der Impfstellen des Landes eine Impfung gegen das Corona-Virus erhalten, füllen Sie einen vom Robert-Koch-Institut (RKI) erstellten Anamnesebogen aus. Seit dem 21.12.2021 bieten wir Ihnen ein neues Verfahren zur Erfassung Ihrer Anamnesedaten an. Wir senden Ihnen ca. zwei Tage vor Ihrem Impftermin eine E-Mail. In dieser E-Mail finden Sie einen Verweis auf unsere Online-Anamnese auf der Website https://ecovid.kvsh.de/impf-historie. Dort können Sie Ihren Anamnesebogen online ausfüllen. Der am Ende generierte QR-Code ersetzt dabei den ausgedruckten Anamnesebogen des RKI. Dieser wird dann nicht benötigt.

Die Online-Anamnese ist ein Angebot für Sie. Alternativ ist es natürlich weiterhin möglich, den Anamnesebogen des RKI auszufüllen und ausgedruckt mitzubringen (oder diesen vor Ort am Termin auszufüllen).

Die von Ihnen eingegebenen Daten werden nicht an uns versendet und nicht durch die Website gespeichert. Der gesamte Prozess findet in Ihrem Browser und in Ihrem Computer statt. Die von Ihnen erfassten Daten werden in einen QR-Code übersetzt. Diesen drucken Sie bitte aus oder bringen ihn mit zum Impftermin. Handynutzer können stattdessen auch einen Screenshot des QR-Codes machen. Dieser QR-Code wird erst vor Ort in das IT-System der Impfstelle eingelesen. Das Scannen des QR-Codes ersetzt dort die Tastatureingabe beim Übertragen des Anamnesebogens. Damit helfen Sie uns, das Impfen zu beschleunigen.

Ist es möglich, Termine für 5-11-Jährige zu buchen?:

Kinderimpfungen sind insbesondere bei impfenden Kinderärztinnen und Kinderärzten vorzunehmen. Ergänzend dazu gibt es Möglichkeiten, in den Impfstellen Termine für 5-11-jährige Kinder zu buchen.

Seit dem 16.12.2021 können auch Impfungen von Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren in den Impfstellen zu bestimmten Zeiten gebucht werden. Eltern, die ihr Kind zum Impftermin begleiten, können in den Impfstellen ebenfalls geimpft werden. Hierfür muss kein separater Termin gebucht werden.   Seit dem 23.12. gibt es reguläre Kinderimpftermine an allen Dienstagen und Donnerstagen zwischen 17:30 Uhr und 19:30 Uhr. Termine für die Impfung für Kinder werden immer als Erst- und Zweitimpfungstermin vergeben. Zusätzlich stehen Einzeltermine für Zweitimpfungen zur Verfügung, für den Fall, dass die Erstimpfung beispielsweise bei einer offenen Impfaktion durchgeführt worden ist. Auch bei den offenen Impfaktionen gibt es entsprechende Termine für Kinder.

Die verfügbare Menge des Impfstoffes ist begrenzt, insbesondere der Kinderimpfstoff. Termine können nur entsprechend der durch den Bund gelieferten Mengen angeboten werden. Die STIKO empfiehlt bisher die Kinderimpfung unter 12 Jahren nur für bestimmte Gruppen, wie Kinder mit Vorerkrankungen. (COVID-19-Impfempfehlung für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren (09.12.2021))

Zur Buchung: Auf dem Buchungsportal ist die Art des Termins zu wählen, der gebucht werden soll, in diesem Fall also "Kinderimpfung". Nach der Verifizierung erscheint dann die Liste der Impfstellen und die dort passenden, verfügbaren Termine, also nur die Kindertermine. Wenn eine Impfstelle ausgebucht ist, wird es wie immer ausgegraut unterhalb der Liste mit dem Zusatz "Impfstellen, in denen keine Termine verfügbar sind" angezeigt. Für den Fall, dass sämtliche Kindertermine in allen Impfstellen ausgebucht sein sollten, wird der Hinweis: "Keine Termine verfügbar" angezeigt. Selbst dann kann es allerdings immer wieder zum Auftauchen einzelner Termine durch Stornierungen kommen.

Kann ich in mehreren Impfstellen einen Termin buchen?

Nein, mehrfache Terminbuchungen sind nicht möglich und es finden entsprechende Überprüfungen statt.

An wen kann ich mich bei technischen Schwierigkeiten wenden?

Bei technischen Schwierigkeiten wenden Sie sich bitte an die 0800 455 655 0 (Mo.-Fr. 8-18 Uhr).

Gibt es eine Möglichkeit beispielsweise für ältere Personen, die kein Internet haben, sich einen Termin zu buchen?

Wer keinen Internetzugang hat wird gebeten, sich beispielsweise über Nachbarn, Familie oder Freunde helfen zu lassen oder alternativ bei seinem/ ihrer Hausarztpraxis einen Termin zu vereinbaren. Bei Schwierigkeiten wird zudem Hilfe unter 0800 455 655 0 ermöglicht.

Kann ich eine Impfung auch ohne Termin erhalten?

Offene Impfaktionen werden weiter an unterschiedlichen Orten im ganzen Land angeboten. Diese finden Sie unter: www.impfen-sh.de

Informationen zu den verschiedenen Impfnachweisen

Informationen zum analogen Impfausweis (auch "gelbes Heft" genannt)

Wie erhalte ich einen Impfausweis?

Wenn Sie keinen Impfausweis besitzen, erhalten Sie im Regelfall am Tag Ihres Impftermins einen Impfpass ("gelbes Heft": Impfpass nach den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation WHO). Sollten keine Impfpässe mehr vorrätig sein, erhalten Sie eine Ersatzbescheinigung. Auch die Ersatzbescheinigung wird (zusammen mit einem gültigen Lichtbildausweis) in den Apotheken zur Ausstellung des digitalen Impfausweises akzeptiert. Ein gelbes Heft kann zudem beim Arzt oder beim Gesundheitsamt ausgestellt werden.

Welche Dokumente werden als Impfausweise anerkannt?

Auch ältere Dokumente als das "gelbe Heft" (wie z.B. das weiße Faltblatt oder Impfausweise aus der DDR) sind innerhalb Deutschlands weiterhin gültig. International wird jedoch häufig nur das "gelbe Heft" anerkannt. Einträge aus einem alten Impfpass können von Ärzt:innen, Apotheker:innen oder vom Gesundheitsamt (die Gesundheitsämter sind hierzu gesetzlich verpflichtet) in ein neues "gelbes Heft" übertragen werden.

Für ausländische Impfnachweise in Deutschland gilt: Akzeptiert wird ausschließlich das Europäische Impfzertifikat. Es ist jedoch unerheblich, in welchem EU-Land dieses ausgestellt wurde. 

An wen kann ich mich wenden, wenn ich meinen Impfausweis verloren habe und einen neuen Ausweis benötige? Ist eine nachträgliche Eintragung der Impfung im Impfausweis möglich?

Sollten Sie Ihren Impfausweis verloren haben und erfolgte die Impfung in einem Impfzentrum oder durch ein mobiles Team, wenden Sie sich bitte an das zuständige Gesundheitsamt des Kreises, in dem Sie wohnen. Dort kann eine Nachtragung in einen neuen Impfpass vorgenommen werden. Hierfür müssen Sie sich vor Ort ausweisen. Da die Durchführung der Impfung verifiziert werden muss, wird es in der Regel einige Tage dauern, bis Sie Ihren Impfpass erhalten.

Haben Sie die Impfung bei Ihrer Hausärztin bzw. Ihrem Hausarzt, bei Ihrer Fachärztin bzw. bei Ihrem Facharzt oder bei Ihrer Betriebsärztin bzw. bei ihrem Betriebsarzt erhalten, wenden Sie sich bitte bei Verlust des Impfausweises direkt an die zuständige Ärztin bzw. den zuständigen Arzt.

Auch eine nachträgliche Eintragung der Impfung in einen vorliegenden analogen Impfausweis ist in den zuständigen Stellen möglich.

Informationen zum digitalen Impfnachweis

Wo werden digitale Impfausweise ausgestellt?

Sie haben die Möglichkeit, sich zusätzlich zu Ihrem Impfpass einen digitalen Impfnachweis in Form eines Impfzertifikats mit einem QR-Code in einer der teilnehmenden Apotheken oder einer Arztpraxis ausstellen zu lassen. Welche Apotheken einen digitalen Impfnachweis ausstellen, können Sie unter www.mein-apothekenmanager.de in Erfahrung bringen.

Für Personen, die von einer Coronavirus-Erkrankung genesen sind, ist dies ebenfalls möglich. Der Nachweis der erfolgten Impfung ist zusammen mit dem Genesenen-Zertifikat und einem gültigen Lichtbildausweis in der Apotheke zur Erstellung des digitalen Impfnachweises vorzulegen.

Wie funktioniert der digitale Impfnachweis?

Das Impfzertifikat für den digitalen Impfnachweis ist mit einem QR-Code versehen. Dieser kann mit der Corona-Warn-App oder der CovPass-App eingescannt werden. Anschließend kann der Impfschutz beispielsweise mithilfe der Cov-Pass-App ebenfalls per QR-Code nachgewiesen werden. In der CovPass-App können auch Zertifikate für Auffrischungsimpfungen bzw. Booster-Impfungen eingescannt werden.

Weitere Informationen dazu hier: Häufig gestellte Fragen zum Digitalen Impfnachweis

Der digitale Impfnachweis ist lediglich ein freiwilliges und ergänzendes Angebot. Auch der Impfausweis ("gelbes Heft") oder die Impfbescheinigung werden also weiterhin als Nachweise anerkannt.

In der CovPass-App werden alle wichtigen Informationen zum Corona-Impfschutz gespeichert: Name, Vorname, Geburtsdatum, Krankheit (gegen die geimpft wird), Impfstoff, Produkt, Hersteller, Dosennummer, Gesamtdosen, Impfdatum, Land und Aussteller des technischen Zertifikates sowie die einzigartige Identifikationsnummer für das Zertifikat (kurz UVCI). Prinzipiell wird auf dem Startbildschirm der CovPass-App das aktuell gültige Zertifikat angezeigt. Falls Ihr Name auf dem zweiten Zertifikat anders geschrieben ist als auf dem ersten (z. B. durch die Anzeige eines Zweitnamens oder die Änderung Ihres Nachnamens), erstellt die App eine zweite "Karte". Diese können Sie sehen, indem Sie nach links wischen. Der digitale Impfnachweis ist nur lokal auf ihrem Smartphone gespeichert. Bitte bewahren Sie daher Ihr Impfzertifikat mit dem QR-Code unbedingt für die Möglichkeit auf, dass Sie Ihr Smartphone wechseln. 

Das Impfzertifikat mit QR-Code muss nicht zwingend in eine App eingescannt werden, sondern kann auch in Papierform (z.B. als Kopie) als Impfnachweis und für Reisen innerhalb der EU genutzt werden.

Zur Nutzung des digitalen Impfnachweises auf Reisen: Sie können in der CovPass-App unverbindlich prüfen, ob der digitale Impfnachweis in Ihrem Reisezielland anerkannt wird. Sollten Sie für die Einreise einen neuen analogen Impfausweis („gelbes Heft“) oder einen Eintrag über die Impfung im Impfausweis benötigen, siehe Frage weiter oben.

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Der digitale Impfnachweis

Bundesministerium für Gesundheit: Fragen und Antworten zum digitalen Impfnachweis

Weitere Informationen zur CovPass-App

Was ist bei der Überprüfung von Impf-, Test- und Genesenennachweisen zu beachten?

Dienstleister:innnen müssen die CovPassCheck-App des Robert-Koch-Instituts benutzen, wenn sie einen mit einem QR-Code versehenen Impf-, Test- oder Genesenennachweis der Kund:innen überprüfen. Mithilfe der App kann der auf dem Smartphone gespeicherte QR-Code der Kund:innen gescannt werden. Im Übrigen kann auch das Zertifikat oder eine Kopie des Zertifikates als Impfnachweis genutzt werden und mithilfe der CovPassCheck-App gescannt werden. Bei der Überprüfung des QR-Codes mit der CovPassCheck-App werden nur die nötigsten Informationen angezeigt: Impfstatus, Name, Vorname und Geburtsdatum.

Bei der Überprüfung von Impf-, Test- oder Genesenennachweisen muss von Kund:innen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, also zusätzlich ein amtlicher Lichtbildausweis vorgelegt werden. Ein Impf-, Genesenen- oder Testnachweis von Personen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, gilt also nur dann, wenn neben dem Nachweis auch die Identität der nachweisenden Person mittels eines gültigen amtlichen Lichtbildausweises überprüft worden oder sie persönlich bekannt ist. Es genügt eine bloße Sichtkontrolle, es sind keine Kopien der Nachweise oder der Lichtbildausweise anzufertigen.

Ich kann meinen Nachweis nicht herunterladen. Die Website meldet ein fehlerhaftes Kennwort.

Sollten Ihre Angaben bei der Terminbuchung nicht korrekt gewesen sein, wenden Sie sich bitte an eine teilnehmende Apotheke, diese kann anhand Ihres Impfpasses oder des ausgestellten Ersatznachweises Ihren digitalen Impfnachweis ausstellen. Welche Apotheken digitale Impfnachweise ausstellen, können Sie unter www.mein-apothekenmanager.de in Erfahrung bringen.

Zur Ausstellung von Zertifikaten nach Auffrischungs- bzw. Boosterimpfungen gibt es hier weitere Informationen: Häufig gestellte Fragen zum Digitalen Impfnachweis

Welche Daten werden ans RKI zur Erstellung des digitalen Impfnachweises übermittelt?

Es erfolgt eine Übermittlung Ihres Namens, Ihres Geburtsdatums, den Tagen der Durchführung der Impfungen, ob es sich um eine Erst- oder Zweitimpfung handelt und des verwendeten Impfstoffes an das RKI. Im Anschluss werden diese Daten wieder gelöscht.

Die Datenschutzhinweise des RKI können Sie unter folgendem Link abrufen: Impfpass-Datenschutzhinweise

Wie werden die verschiedenen Impfstoffe in den Nachweisen bezeichnet?

Im Impfausweis erkennen Sie eine erfolgte Impfung daran, dass in der Spalte "Impfung gegen" SARS-CoV-2 oder COVID-19 eingetragen ist und rechts daneben ein Aufkleber für die Art der Impfung aufgeklebt ist. Teilweise ist nur der Aufkleber vorhanden. Die Bezeichnungen sind je nach Impfstoffen unterschiedlich:

  • BioNTech/Pfizer: Comirnaty,
  • Moderna: Spikevax (COVID-19 Vaccine Moderna),
  • AstraZeneca: Vaxzervria (ältere Einträge manchmal auch Cov19VacAstraZ)
  • Johnson und Johnson: COVID-19 Vaccine Janssen oder nur Janssen.

Für einen vollständigen Impfschutz sind zwei Impfungen, also zwei Eintragungen, notwendig. Das gilt auch für den Impfstoff von Johnson und Johnson.

Informationen für Menschen mit Behinderung

Gibt es Informationen zu speziellen Bedarfen behinderter Menschen im Zusammenhang mit der Impfkampagne?

Für Informationen zu speziellen Bedarfen behinderter Menschen im Zusammenhang mit der Impfkampagne können Sie sich an die http://www.landtag.ltsh.de/beauftragte/beauftragte-men/aktuelles/ wenden.

Sind die Impfstellen barrierefrei?

Informationen zur Barrierefreiheit sowie Anfahrt und Parkmöglichkeiten an den einzelnen Impfstellen finden Sie auf der Buchungsplattform.

An wen kann ich mich bei Fragen zur Impfung wenden?

Erste Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner ist Ihre Hausärztin oder Ihr Hausarzt. Eine zentrale Impfhotline des Bundesgesundheitsministeriums kann über die 116 117 angewählt werden. Bei allgemeinen Fragen können Sie sich auch an die Bürgerhotline des Landes wenden unter 0431 / 797 000 01 oder
per E-Mail an corona@lr.landsh.de.

Allgemeine Informationen und häufige Fragen zur Impfung gegen das aktuelle Coronavirus finden Sie auf der Website des Bundesgesundheitsministeriums.

Bundesgesundheitsministerium: Informationen zur Corona-Schutzimpfung

Das Land Schleswig-Holstein informiert auf dieser Seite zur Corona-Schutzimpfung.

Informationsmaterialien zur Corona-Schutzimpfung des Robert Koch Instituts

Bei Fragen rund um das Thema Coronavirus

Wir erhalten zurzeit viele Anfragen. Bitte haben Sie Verständnis, wenn die Beantwortung Ihrer Frage etwas länger dauert. Auch die Telefonleitungen sind derzeit voll ausgelastet, deshalb kann es zu längeren Wartezeiten kommen.

Tel Bürgertelefon des Landes Schleswig-Holstein: 0431 / 797 000 01
(montags bis freitags von 8-16.30 Uhr)

Mail E-Mail-Postfach: corona@lr.landsh.de

Tel Ärztlicher Bereitschaftsdienst Nur medizinische Anfragen! 116 117

Tel Videotelefon in Gebärdensprache: Zur Videotelefonie