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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Häufig gestellte Fragen

Hochschulen und Studium

alle öffnen

Finden Hochschulveranstaltungen statt?

Der Lehrbetrieb im Wintersemester 2021/22 findet wieder weitgehend in Präsenz statt.

Dabei gilt die 3G-Regel: Der Zugang zu Lehrveranstaltungen im Innenbereich in Präsenz ist gemäß der 3G-Regel davon abhängig zu machen, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bezüglich des Coronavirus den Nachweis eines vollständigen Impfschutzes, einer Genesung oder eines negativen Corona-Testergebnis erbringen.

Darüber hinaus gilt die Empfehlung der Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5m zu anderen Personen. Es besteht die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung innerhalb geschlossener Räume.

Ausnahmen von der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sind insbesondere zulässig für Vortragende oder wenn die Verpflichtung auf Grund der Art der Lehrveranstaltung nicht umsetzbar ist.

Bibliotheken

Der Zugang zu Bibliotheken ist entsprechend § 10 Corona-BekämpfVO möglich.

Mensen

Der Betrieb von Mensen und an Mensen angeschlossene Cafeterien ist entsprechend § 7 Corona-BekämpfVO möglich.

Prüfungen

Finden Prüfungen statt?

Prüfungen sind wie Lehrveranstaltungen in Präsenz zulässig. Dabei gilt die 3G-Regel: Der Zugang zu Prüfungen im Innenbereich in Präsenz ist gemäß der 3G-Regel davon abhängig zu machen, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bezüglich des Coronavirus den Nachweis eines vollständigen Impfschutzes, einer Genesung oder eines negativen Corona-Testergebnis erbringen. Darüber hinaus gelten grundsätzlich die Empfehlung zum Einhalten des Mindestabstandes und die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

Ausnahmen von der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sind insbesondere zulässig, wenn die Verpflichtung auf Grund der Art der Prüfung nicht umsetzbar ist.

Können Prüfungen auch in elektronischer Form stattfinden?

Auch Prüfungen in elektronischer Form oder mittels elektronischer Kommunikation (elektronische Prüfung) sind möglich. Die Hochschulen regeln das Nähere, insbesondere zur Gewährleistung des Datenschutzes, zur Sicherstellung der persönlichen Leistungserbringung durch die zu Prüfenden und ihrer eindeutigen Authentifizierung, zur Verhinderung von Täuschungshandlungen sowie zum Umgang mit technischen Problemen.

Gibt es Freiversuche bei Prüfungen?

Für Prüfungen, die dem Sommersemester 2020, dem Wintersemester 2020/2021 oder dem Sommersemester 2021 zugeordnet sind und nach dem 21. April 2021 abgelegt und nicht bestanden wurden, wird ein zusätzlicher Prüfungsversuch gewährt, wenn

  1. sie auf Grund der Corona-Pandemie als elektronische Prüfung durchgeführt wurden oder
  2. die in der Prüfungsordnung festgelegte Prüfungsart durch eine andere Prüfungsart ersetzt wurde.

Für Prüfungen, die dem Wintersemester 2021/2022 zugeordnet sind und abgelegt und nicht bestanden wurden, wird ein zusätzlicher Prüfungsversuch gewährt, wenn die in der Prüfungsordnung festgelegte Prüfungsart durch eine andere Prüfungsart ersetzt wurde und der Wechsel der Prüfungsart nicht lediglich einen Wechsel zu einer elektronischen Prüfung darstellt.

 

Es gibt Ausnahmen für Studierende, deren Studiengang den Regelungen des beamtenrechtlichen Laufbahnrechts unterliegen.

Daneben kann die Dekanin oder der Dekan für den oben genannten Zeitraum für Studiengänge oder Module einen zusätzlichen Prüfungsversuch gewähren.

Welche Prüfungs-Regeln gelten für Studierende mit Kindern?

Studierenden, die Kinder unter 14 Jahren pflegen oder betreuen und deren Lern- oder Prüfungssituation wegen der Schließung von Schulen und Kindertageseinrichtungen wesentlich erschwert ist, wird für Prüfungen, die dem Sommersemester 2020, dem Wintersemester 2020/21 oder dem Sommersemester 2021 zugeordnet sind und die nach dem Inkrafttreten dieser Verordnung abgelegt und nicht bestanden wurden, ein zusätzlicher Prüfungsversuch gewährt. 

Studierenden, die Kinder unter 14 Jahren pflegen oder betreuen und deren Lern- oder Prüfungssituation wegen der Schließung von Schulen und Kindertageseinrichtungen, der Schließung von Gruppen und Klassen in Kindertageseinrichtungen und Schulen oder der Verpflichtung des Kindes zur Absonderung (Isolation oder Quarantäne) wegen einer Infektion durch das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) wesentlich erschwert ist, wird für Prüfungen, die dem Wintersemester 2021/22 zugeordnet sind und abgelegt und nicht bestanden wurden, ein zusätzlicher Prüfungsversuch gewährt. 

Wie wird das Wintersemester 2021/22 gewertet?

Das Wintersemester 2021/22 wird für hochschulrechtliche und ausbildungsförderungsrechtliche Regelungen, die an die Regelstudienzeit oder an die Fachsemesterzahl anknüpfen, nicht als Fachsemester gewertet. Dies bedeutet, dass auch das Wintersemester 2021/22 für den Bezug von BAföG unschädlich ist.

Regelungen für Lehrveranstaltungen

Lehrveranstaltungen, die aus Gründen des Infektionsschutzes nicht in der festgelegten Unterrichtszeit abgehalten werden können, können in der unterrichtsfreien Zeit nachgeholt werden. Dabei können Lehrveranstaltungen und Prüfungen, die bis einschließlich 30. November 2021 angeboten werden, noch dem Sommersemester 2021 zugerechnet werden.

Regelstudienzeit

Für Studierende, die im Sommersemester 2020, im Wintersemester 2020/21, im Sommersemester 2021 und im Wintersemester 2021/22 in einem Studiengang an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule eingeschrieben und nicht beurlaubt sind, gilt eine von der in der jeweiligen Prüfungsordnung geregelten Regelstudienzeit abweichende, um ein Semester verlängerte individuelle Regelstudienzeit.

Welche Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen werden an den Hochschulen getroffen?

Das Ministerium stellt den Hochschulen eine Handreichung zu Infektionsschutz und Hygienemaßnahmen zur Verfügung, auf deren Grundlage die Hochschulen und das Studentenwerk jeweils eigene Hygienekonzepte unter Berücksichtigung medizinischer Expertise entwickeln.  Die Hygienekonzepte können von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich sein.

Welche Regelungen gelten für BAföG-Empfängerinnen und -Empfänger?

Wie sind die Regelungen für das BAföG bei einem Auslandsaufenthalt?

Die Förderung eines Auslandsaufenthaltes setzt grundsätzlich weiterhin die tatsächliche Anwesenheit im Zielland voraus.
Von dem Erfordernis vor Ort zu sein wird abgesehen, so lange aufgrund der Corona-Pandemie eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes (AA) für das Zielland besteht und / oder wenn die Einreise ins Zielland nicht möglich ist (z. B. wegen Reisebeschränkungen).

Außerdem wird von dem Erfordernis vor Ort zu sein abgesehen, wenn die Ausbildungsstätte im Zielland aufgrund der Corona-Pandemie die gewählte Ausbildung vorübergehend ausschließlich komplett online anbietet. Unter einer dieser Voraussetzungen findet eine Förderung nach dem (weiter) BAföG statt. Die Höhe der Förderung richtet sich nach dem Ort des Aufenthaltes der Auszubildenden.

Es werden nur die Zuschläge für Zusatzausgaben (z. B. Studiengebühren im Ausland) gezahlt, die tatsächlich anfallen. Es besteht eine Pflicht der Auszubildenden (Studierende und Schüler), an Online-Lehrangeboten teilzunehmen.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Auszubildenden ab dem Zeitpunkt, ab dem keine Reisebeschränkungen mehr bestehen und Ausbildungsinhalte auch oder ausschließlich als Präsenzveranstaltungen angeboten werden sollten, ins Zielland reisen müssen, um weiter gefördert werden zu können.

Ich habe meinen Nebenjob verloren – welche Möglichkeiten der Studienfinanzierung gibt es neben dem BAföG für mich?

Für die finanzielle Unterstützung in der Corona-Krise, gibt es den KfW-Studienkredit. Ein Förderkredit, bei dem Sie jeden Monat bis zu 650 Euro erhalten – unabhängig von Ihrem Einkommen und dem Ihrer Eltern. Dieser ist bis zum 30.09.2022 zinsfrei. Ab dem 01.10.2022 gilt dann wieder der reguläre Zinssatz, der jeweils für 6 Monate festgelegt wird. Bereits laufende Darlehen sind ebenfalls bis zum 30.09.2022 zinslos gestellt.

Einkünfte aus einem so genannten systemrelevanten Bereich – das ist z. B. das Gesundheitswesen oder auch die Landwirtschaft –, sofern die systemrelevante Tätigkeit anlässlich der Pandemie aufgenommen oder zeitlich aufgestockt wurde, werden nicht auf die Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) angerechnet.

Bei Fragen rund um das Thema Coronavirus

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