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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Covid-19 und Coronatests

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Wie kann ich Symptome richtig erkennen?

Informationen zur Frage, wie Sie Symptome richtig erkennen, finden Sie hier: https://www.zusammengegencorona.de/informieren/symptome-erkennen

Wie verhalte ich mich nach einem Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall?

Nach Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall besteht ein Ansteckungsverdacht. Sobald das Gesundheitsamt Kenntnis von dem Ansteckungsverdacht hat, ordnet es eine 14-tägige Quarantäne an, da es bis zu zwei Wochen dauern kann, bis Symptome einer Covid-Infektion auftreten können. Dann ist eine labordiagnostische Abklärung sinnvoll. Die meisten Infektionen können etwa zwischen dem 4. und dem 7. Tag nach Ansteckung festgestellt werden, deshalb ist ein Covid-Test kurz nach erfolgtem Kontakt nicht sinnvoll.

Sollten Sie durch die Corona-Warn-App darüber informiert werden, dass ein Kontakt zu einer positiv getesteten Person stattgefunden hat, wird Sie die App über weitere Schritte informieren. Sie sollten sich in jedem Fall nach Hause begeben oder anderweitig absondern und weitere Schritte telefonisch mit Ihrem Hausarzt, Ihrer Hausärztin oder dem zuständigen Gesundheitsamt absprechen.

Wer entscheidet bei Krankheitssymptomen, wer getestet wird?

Wer getestet wird, entscheiden Gesundheitsämter, niedergelassene Ärzte oder Kliniken. Sie orientieren sich dabei an den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI). Getestet werden Personen, die Symptome einer Atemwegserkrankung haben. Vorrangig erfolgt die Testung, wenn diese Personen Tätigkeiten in Pflege, Arztpraxis oder Krankenhaus ausüben oder einer Risikogruppe angehören, oder wenn es sich um eine Kontaktperson zu einem COVID-19-Fall handelt. Tests erfolgen außerdem im Rahmen der Kontaktpersonennachverfolgung zum Feststellen möglicher Übertragungen. Bei Feststellen einer Infektion in einer Einrichtung kann im Rahmen des Ausbruchsmanagements eine umfangreiche Testung der Kontaktpersonen zur Infektionsquellensuche und/oder zum Feststellen von möglichen Übertragungen angezeigt sein. Es ist nicht möglich, sich "frei" zu testen. Ein negativer Test sagt noch nicht aus, dass keine Infektion vorliegt – sie kann während der Inkubationszeit jeden Tag auftreten und der Test später positiv werden.

Ausführliche Informationen zum Testverfahren erhalten Sie auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums: https://www.zusammengegencorona.de/informieren/informationen-zum-test/

Bei Einreisen aus einem ausländischen Risikogebiet

Informationen zu Covid-Tests für Einreisende aus ausländischen Risikogebieten

Informationen zu Testzentren und Tests

Wo befinden sich die Testzentren?

Die Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein betreibt in Kooperation mit verschiedenen medizinischen Laboren und mit dem DRK Testzentren. Die aktuellen Standorte und Öffnungszeiten finden Sie auf der Homepage der KVSH.

Informationen der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein zum Coronavirus

Wer kann in den Testzentren getestet werden?

Wenn das Gesundheitsamt, eine behandelnde Ärztin oder ein behandelnder Arzt einen Test anordnet, so können diese Sie an eines der Testzentren verweisen. Sie erhalten dann per SMS eine Einladung in eines dieser Testzentren. Sofern ein Test angeordnet wurde, ist dieser für Sie kostenlos. Auch Rückkehrer:innen aus einem ausländischen Risikogebiet können in den Testzentren kostenlos getestet werden. Reiserückkehrer:innen müssen den Aufenthalt in einem ausländischen Risikogebiet z.B. durch ein Flugticket oder eine Hotelrechnung glaubhaft machen. Medizinisch begründete Tests genießen Vorrang vor Reiserückkehrer:innen. Sollte es in den Testzentren oder den angebundenen Laboren zu Kapazitätsengpässen kommen, kann es sein, dass Sie nicht getestet werden können. Auch kann die Auswertung Ihres Testes mitunter mehr Zeit in Anspruch nehmen als die Auswertung eines medizinisch veranlassten Tests.

Kann ich mich im Testzentrum als Selbstzahlender testen lassen?

Nein, Sie können in den Testzentren nicht als Selbstzahlender getestet werden, weil die Kapazitäten der Testzentren begrenzt sind. Die Testung von Selbstzahlenden wird daher in den Testzentren nicht angeboten.

Muss ich mich vorher anmelden?

Wenn der Test ärztlich oder durch ein Gesundheitsamt veranlasst wurde, so werden Sie für den Test im Testzentrum angemeldet. Die Bestätigung Ihres Termins erhalten Sie per SMS oder telefonisch. Sie selbst müssen nicht aktiv werden. Sofern ausreichend Kapazitäten vorhanden sind, werden Reiserückkehrer:innen in den Testzentren ohne Anmeldung getestet.

Wer trägt die Kosten für einen Test?

Sofern Sie Symptome einer COVID-19-Erkrankung zeigen, werden die Kosten eines Tests von Ihrer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung oder der Beihilfe getragen. In diesen Fällen ist der Test Gegenstand der medizinischen Behandlung. Wenn Sie aufgrund einer Anordnung des Gesundheitsamtes getestet werden, so trägt der Gesundheitsfonds diese Kosten. Dies gilt unabhängig von der Art der Krankenversicherung, dem Wohnort oder der Staatsbürgerschaft. Gleiches gilt für Reiserückkehrer:innen.  Sofern Sie sich freiwillig testen lassen möchten, sind die Kosten selbst zu tragen. Die Kosten für einen freiwilligen Test sind unterschiedlich und sollten im Voraus erfragt werden. Grundlage der Abrechnung sollte immer die Gebührenordnung Ärzte (GOÄ) sein.

An wen kann ich mich wenden, wenn ich mich freiwillig testen lassen möchte?

Von freiwilligen Tests ohne konkreten Anlass ist grundsätzlich abzuraten, weil durch solche Testungen medizinische Labore zusätzlich belastet werden und diese bereits oberhalb ihrer Kapazitätsgrenze arbeiten. Sollten Sie zwingend ein negatives Testergebnis benötigen, wenden Sie sich am besten an Ihre Hausärztin bzw. Ihren Hausarzt.

Wie lange dauert es, bis ich das Ergebnis erhalte?

Dies ist abhängig von den jeweiligen Laborkapazitäten. Werden Tests beispielsweise am Vormittag durchgeführt, erhalten Sie das Testergebnis häufig noch am  selben Tag. Wenn das auswertende Labor aber beispielsweise stark belastet ist und Ihr Test nicht prioritär zu bearbeiten ist, kann es sein, dass Sie Ihr Testergebniserst nach 72 Stunden erhalten. Installieren Sie bitte vor einem Test die Corona-Warn-App auf Ihrem Smartphone. Sie können Testergebnisse auf diesem Weg in der Regel schneller erhalten.

Corona-Warn-App für iOS (Apple)

Corona-Warn-App für Android

An wen kann ich mich wenden, wenn ich kein Ergebnis erhalte?

Die meisten Labore in Schleswig-Holstein sind mittlerweile in der Lage, Testergebnisse an die Corona-Warn-App zu übermitteln. Installieren Sie sich die App daher möglichst schon vor dem Test auf Ihrem Smartphone.

Sofern der Test in einer Hausarztpraxis durchgeführt wurde, wenden Sie sich bitte an die Praxis. Wurde der Test in einem Testzentrum durchgeführt, beachten Sie bitte die Ihnen dort ausgehändigten Informationen. Da positive Testergebnisse immer dem Gesundheitsamt gemeldet werden müssen, werden Sie vom Gesundheitsamt kontaktiert, wenn Ihr Testergebnis positiv war. Sofern dies nicht erfolgt, können Sie in der Regel davon ausgehen, dass der Test negativ war.

Wie kann das Virus übertragen werden?

Welche Rolle spielen Aerosole bei der Übertragung von SARS-CoV-2?

Aerosole sind Tröpfchen (sehr kleine Partikel, die kleiner als fünf Mikrometer sind), die längere Zeit in der Luft schweben können. Eine Übertragung von SARS-CoV-2 findet bei direktem Kontakt zum Beispiel über Sprechen, Husten oder Niesen statt (siehe Steckbrief des RKI zu Übertragungswegen https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html#doc13776792bodyText1). Bei einer Übertragung mittels Tröpfcheninfektion von SARS-CoV-2 können Aerosole also eine Rolle spielen.

Wo ist das Risiko einer Aerosolbildung besonders groß?

Es besteht dann ein erhöhtes Risiko einer Aerosolbildung, wenn viele Personen in nicht ausreichend belüfteten Innenräumen zusammenkommen und verstärkt Aerosole freigesetzt werden. Das passiert insbesondere beim Sprechen mit steigender Lautstärke, aber auch beim Singen oder bei sportlicher Aktivität. Dadurch können Erreger potenziell übertragen werden.

Welche Vorkehrungen sind wirkungsvoll, um etwas gegen die Bildung von Aerosolen zu tun?

Generell können Aerosole durch folgende Vorkehrungen verringert werden:

  • regelmäßiges Lüften, bei Fensterlüftung als Querlüftung
  • erhöhte Frischluftzufuhr bei raumlufttechnischen Anlagen, ggf. Einsatz von wirksamen Filtern.

Umfangreiche Informationen und Hinweise zur Lüftung und zu zentralen Lüftungs- und Klimaanlagen zur Reduktion von Aerosolen in Innenräumen gibt die mit dem RKI abgestimmte Stellungnahme der Innenraumlufthygiene-Kommission des Umweltbundesamtes.

(https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/2546/dokumente/irk_stellungnahme_lueften_sars-cov-2_0.pdf)

Durch das Einhalten eines Abstands von mehr als 1,5 Metern kann zudem die Exposition gegenüber Tröpfchen und im gewissen Umfang auch Aerosolen verringert werden.

Können Coronaviren über das Berühren von Türklinken übertragen werden?

Grundsätzlich können Coronaviren durch direktes Niesen oder Husten einer infizierten Person auf Türklinken gelangen und eine Zeit lang überleben. Eine Schmierinfektion einer weiteren Person kann nicht ausgeschlossen werden, wenn das Virus kurz danach über die Hände auf die Schleimhäute des Mund- und Rachenraumes oder die Augen übertragen wird. Deshalb ist eine gute Händehygiene mit regelmäßigem Händewaschen und Fernhalten der Hände aus dem Gesicht wichtig. Jedoch sind dem Bundesinstitut für Risikobewertung (10. September 2020) nach neuesten Studien bisher keine Infektionen über diesen Übertragungsweg bekannt. 

Können importierte Waren aus Regionen, in denen die Krankheit verbreitet ist, Quelle für eine Infektion beim Menschen sein?

Aufgrund der bisher ermittelten Übertragungswege und der relativ geringen Umweltstabilität von Coronaviren ist es nach derzeitigem Wissensstand unwahrscheinlich, dass importierte Waren wie Lebensmittel oder Bedarfsgegenstände und Spielwaren, Werkzeuge, Computer, Kleidung oder Schuhe Quelle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sein könnten.

Kann das Virus auch über Lebensmittel oder Gegenstände wie Geschirr oder Besteck auf den Menschen übertragen werden? 

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat dazu am 6. April 2020 auf der Grundlage der aktuell verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse erklärt: Es gibt derzeit keine Fälle, bei denen nachgewiesen ist, dass sich Menschen über den Verzehr kontaminierter Lebensmittel oder durch Kontakt zu kontaminierten Gegenständen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben. Auch für andere Coronaviren sind keine Berichte über Infektionen durch Lebensmittel oder den Kontakt mit trockenen Oberflächen bekannt. Übertragungen über Oberflächen, die kurz zuvor mit Viren kontaminiert wurden, sind allerdings durch Schmierinfektionen denkbar. Aufgrund der relativ geringen Stabilität von Coronaviren in der Umwelt ist dies aber nur in einem kurzen Zeitraum nach der Kontamination wahrscheinlich.

Obwohl eine Übertragung des Virus über kontaminierte Lebensmittel oder importierte Produkte unwahrscheinlich ist, sollten beim Umgang mit diesen die allgemeinen Regeln der Hygiene des Alltags wie regelmäßiges Händewaschen und die üblichen Hygieneregeln bei der Zubereitung von Lebensmitteln beachtet werden. Da die Viren hitzeempfindlich sind, kann das Infektionsrisiko durch das Erhitzen von Lebensmitteln zusätzlich weiter verringert werden.

Ein Merkblatt des BfR über den Schutz vor Lebensmittelinfektionen im Privathaushalt ist unter folgendem Link zu finden: https://www.bfr.bund.de/cm/350/verbrauchertipps_schutz_vor_lebensmittelinfektionen_im_privathaushalt.pdf

Die Bewertung des BfR zum neuartigen Coronavirus ist unter folgendem Link zu finden:

https://www.bfr.bund.de/de/kann_das_neuartige_coronavirus_ueber_lebensmittel_und_gegenstaende_uebertragen_werden_-244062.html

Wird das Virus durch Spülen mit der Hand oder in der Geschirrspülmaschine inaktiviert?

Coronaviren reagieren empfindlich auf fettlösende Substanzen wie Alkohole oder Tenside, die als Fettlöser in Seifen und Geschirrspülmitteln enthalten sind. Wenngleich für das neuartige Coronavirus noch keine spezifischen Daten vorliegen, ist es hoch wahrscheinlich, dass durch diese Substanzen die Virusoberfläche beschädigt und das Virus inaktiviert wird. Das gilt insbesondere auch dann, wenn im Geschirrspüler das Geschirr mit 60 Grad Celsius oder höherer Temperatur gereinigt und getrocknet wird.

Ist eine Ansteckung mit dem Corona-Virus über das Trinkwasser möglich?

Nein, das ist nicht der Fall.
Trinkwasser, das unter Beachtung der allgemein anerkannten Regeln der Technik gewonnen, aufbereitet und verteilt wird, ist sehr gut gegen alle Viren, einschließlich der neuartigen Corona-Viren, geschützt. Bei ähnlichen Viren ist bereits hinreichend untersucht worden, dass Wasser keinen relevanten Übertragungsweg darstellt. Eine Übertragung des Corona-Virus erfolgt vor allem über den direkten Kontakt zwischen Personen.

Umweltbundesamt: Stellungnahme zum Thema Trinkwasser und Coronavirus (12. März 2020)

Was ist die Husten- bzw. Nies-Etikette?

Die sogenannte Husten- und Nies-Etikette sollte jederzeit von allen, insbesondere von kranken und krankheitsverdächtigen Personen, praktiziert werden. Sie umfasst das Abdecken von Mund und Nase während des Hustens oder Niesens, z.B. mit der Ellenbeuge, einem Einmaltaschentuch oder ggf. mit einer Mund-Nasen-Maske, gefolgt von Händewaschen (!). Materialien, die zum Abdecken von Mund oder Nase verwendet wurden, sind nach Gebrauch zu entsorgen oder zu desinfizieren.

Weitere Informationen:

Bundesinstitut für Risikobewertung: Übertragung durch Lebensmittel und Gegenstände

Uni Greifswald: Coronavirus auf Flächen

Kann das Coronavirus zwischen Haustieren und Menschen übertragen werden?

Gemäß Friedrich-Loeffler-Institut spielen nach dem jetzigen Kenntnisstand Haustiere epidemiologisch keine Rolle bei der Verbreitung von SARS-CoV-2/Covid-19. In seltenen Einzelfällen wurde der Erreger bei Tieren nachgewiesen. So wurde beispielsweise aus einem New Yorker Zoo von der Infektion eines Tigers berichtet, der sich wahrscheinlich bei einem Pfleger angesteckt hatte. Aus Belgien wurde ein Erregernachweis bei einer Katze beschrieben, die im Haushalt einer sich in Quarantäne befindenden Person lebt. Allerdings bedeutet eine mögliche Infektion von Haustieren nicht automatisch, dass sich das Virus in den Tieren vermehren kann und von ihnen auch wieder ausgeschieden wird. Laut Friedrich-Loeffler-Institut gibt es keine Hinweise darauf, dass Haustiere Menschen angesteckt haben. Die Haltung von Katzen wurde nicht als Risikofaktor identifiziert. Es besteht überhaupt kein Grund dafür, Haustiere vorsorglich in Tierheimen abzugeben. Sollte ein Haustier positiv auf SARS-CoV-2 getestet werden, stellt dies keinen Grund dar, das Tier einzuschläfern.

Für Haustiere von in häuslicher Quarantäne befindlichen Personen werden gemäß Friedrich-Loeffler-Institut derzeit keine Maßnahmen wie die Absonderung, Trennung oder Quarantäne empfohlen. Personen, die sich in Quarantäne befinden, sollten geeignete Personen außerhalb ihres Haushaltes um Unterstützung bei der Pflege der Tiere bitten, etwa mit dem Hund spazieren zu gehen. Es sollten nur junge, gesunde Personen als "Gassigänger" tätig werden, je nach Charakter des Hundes Personen mit Hundekenntnissen. Nach dem Ausführen des Hundes sollten stets die Hände gewaschen werden. Ein Infektionsrisiko geht grundsätzlich nicht von dem Hund aus, sondern von den möglicherweise infizierten Besitzern:innen und . Katzen von Personen in häuslicher Isolation, die die Wohnung oder das Haus normalerweise verlassen, sollten nach Möglichkeit für die Dauer der Quarantäne im Haus gehalten werden.

Weitere Informationen des Friedrich-Loeffler-Instituts sind zu finden unter: Friedrich-Loeffler-Institut (Stand: 6.4.2020)

Welche Empfehlungen gibt es für Risikopatienten (nach RKI)?

Besonders wichtig ist die größtmögliche Minderung des Infektionsrisikos, zum Beispiel durch allgemeine Verhaltensregeln (Hände waschen, Abstand halten zu Erkrankten) und Kontaktreduktion. Wichtig ist auch sich über das Krankheitsbild zu informieren, dies kann dabei helfen, frühzeitig Symptome selbst zu erkennen. Erkrankte sollten rasch telefonischen Kontakt zur Hausarztpraxis oder zu anderen beratenden Stellen aufnehmen.

Wenn in der näheren Umgebung (z.B. im privaten oder beruflichen Umfeld) Fälle von COVID-19 bekannt werden, sollte dies ebenfalls entsprechend mitgeteilt werden, um gezielte diagnostische Maßnahmen zu beschleunigen.

Informationen und Hilfestellungen des RKI für Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf finden Sie unter folgendem Link: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html

Ich stehe unter Quarantäne, muss aber regelmäßig zur Behandlung ins Krankenhaus. Wie gehe ich vor?

Wie hier zu verfahren ist, sollte mit dem örtlichen Gesundheitsamt geklärt werden. Informieren Sie in jedem Fall das Klinikpersonal telefonisch, bevor Sie das Krankenhaus aufsuchen.

Bei Fragen rund um das Thema Coronavirus

Wir erhalten zurzeit viele Anfragen. Bitte haben Sie Verständnis, wenn die Beantwortung Ihrer Frage etwas länger dauert. Auch die Telefonleitungen sind derzeit voll ausgelastet, deshalb kann es zu längeren Wartezeiten kommen.

Tel Bürgertelefon des Landes Schleswig-Holstein: 0431 / 797 000 01
(werktags von 8-20 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 8-16.30 Uhr)

Mail E-Mail-Postfach: corona@lr.landsh.de

Tel Ärztlicher Bereitschaftsdienst Nur medizinische Anfragen! 116 117

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