Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Häufig gestellte Fragen

Allgemeines

alle öffnen

In welchen Bereichen gelten Kontaktbeschränkungen?

Kontaktbeschränkungen gelten für alle Ansammlungen und Zusammenkünfte zu privaten Zwecken im privaten und öffentlichen Raum (innerhalb und außerhalb geschlossener Räume). Abhängig davon, ob die teilnehmenden Personen vollständig geimpft/genesen sind oder nicht, gelten unterschiedliche Bestimmungen. Dazu folgender Überblick:

  1. Allgemeine Kontaktbeschränkungen: Sofern alle teilnehmenden Personen ab 14 Jahren vollständig geimpft (mindestens 14 Tage Abstand zur letzten erforderlichen Einzelimpfung) oder genesen sind, dürfen an der Zusammenkunft maximal zehn Personen teilnehmen. Eine zusätzliche Beschränkung der Anzahl der beteiligten Haushalte besteht nicht. Kinder unter 14 Jahre werden dabei unabhängig von ihrem Impf- oder Genesenenstatus nicht mitgezählt. Falls alle Teilnehmenden einem gemeinsamen Haushalt angehören, gilt keine Obergrenze.
  2. Verschärfte Kontaktbeschränkungen: Wenn mindestens eine Person ab 14 Jahren teilnimmt, die weder vollständig geimpft noch genesen ist, greifen über die allgemeinen Kontaktbeschränkungen hinaus (grundsätzlich maximal zehn Personen, s. 1) zusätzlich verschärfte Kontaktbeschränkungen. Die Teilnehmer:innen der Zusammenkunft dürfen dann höchstens zwei unterschiedlichen Haushalten angehören. Neben den Angehörigen eines gemeinsamen Haushalts dürfen höchstens zwei volljährige Personen aus einem weiteren gemeinsamen Haushalt teilnehmen (Minderjährige der teilnehmenden Haushalte sind nicht zu berücksichtigen; s.u.). Zu beachten ist, dass Paare mit getrennten Wohnsitzen als ein Haushalt gelten. Falls alle Teilnehmenden einem gemeinsamen Haushalt angehören, gilt auch hier keine Obergrenze.

Anmerkungen zu den verschärften Kontaktbeschränkungen (2): Die verschärften Kontaktbeschränkungen werden nicht ausgelöst, wenn die teilnehmende ungeimpfte Person entweder unter 14 Jahren alt ist oder aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden kann und über eine ärztliche Bescheinigung verfügt sowie negativ getestet ist (max. 24 Std. alter Antigen-Schnelltest oder max. 48 Std. alter PCR-Test).

Minderjährige gelten als Haushaltsangehörige ihrer Erziehungs- und Umgangsberechtigten. Sie werden also als Begleitpersonen nicht mitgezählt. – egal, von welchem Elternteil sie begleitet werden.

Notwendige Begleitpersonen von Personen aus den teilnehmenden Haushalten, die über einen Ausweis für schwerbehinderte Menschen mit dem Merkzeichen B, H, Bl, Gl oder TBl verfügen, sind ebenfalls nicht zu berücksichtigen, auch wenn sie als Begleitpersonen einem weiteren Haushalt angehören.

Allgemeine Erläuterungen:

Mit dem Begriff "zu privaten Zwecken" ist gemeint, dass sich die teilnehmenden Personen bewusst entscheiden, als Gruppe etwas gemeinsam zu unternehmen. Persönliche Bekanntschaften für die Zusammensetzung der Gruppe sind maßgeblich. Erfasst sind davon von den Kontaktbeschränkungen beispielsweise gesellige Treffen unter Freunden und Bekannten, aber auch Familienfeiern, Hochzeiten, oder Geburtstagspartys zu Hause oder an einem öffentlichen Ort (z.B. Gaststätte). Weitere Informationen unter "Welche Regeln gelten für private Feste und Feierlichkeiten?"

Für private Zusammenkünfte ist unerheblich, ob sie innerhalb oder außerhalb geschlossener Räume im privaten Raum (Wohnung und dazugehöriges befriedetes Besitztum, also insbesondere Gärten) oder öffentlichen Raum (z.B. Park, Einkaufszentrum, Gaststätte) stattfinden. Grundsätzlich greifen in allen Bereichen Kontaktbeschränkungen (davon ausgenommen ist die Sportausübung und -anleitung). Weitere Bestimmungen in den einzelnen Bereichen sind zusätzlich zu beachten. Für Zusammenkünfte in Innenräumen, an denen mehrere Personen teilnehmen, die nicht demselben Haushalt angehören, wird für alle Teilnehmer:innen nach Möglichkeit das Tragen einer Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) empfohlen.

Was gilt in Bezug auf die Einhaltung von Mindestabständen?

Das Abstandsgebot ist in der aktuellen Verordnung eine allgemeine Empfehlung. Eine rechtliche Verpflichtung, grundsätzlich einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten, besteht also aktuell nicht (mit Ausnahme von Wahllokalen, in denen das Abstandsgebot weiterhin verpflichtend gilt, für weitere Informationen siehe "Bundestagswahl, sonstige öffentliche Wahlen und Abstimmungen"). Um das Risiko einer Übertragung zu minimieren, sollte aber weiterhin generell im privaten und öffentlichen Raum die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zu anderen Personen beachtet werden. Dort, wo Mindestabstände nicht eingehalten werden können, wird zudem das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (d.h. eine medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) empfohlen. Darüber hinaus wird bei einem gemeinsamen Aufenthalt mehrerer Personen in Innenräumen, die nicht demselben Haushalt angehören, wird für alle Personen nach Möglichkeit das Tragen einer Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94 empfohlen. Es gilt in bestimmten Bereichen wie im öffentlichen Nahverkehr oder im Einzelhandel die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

 Gibt es abweichende Regelungen von der Coronavirus-Bekämpfungsverordnung?

Nein. Die Coronavirus-Bekämpfungsverordnung gilt in allen Kreisen und kreisfreien Städten.

Darüber hinaus gibt es bundesrechtlich die Verpflichtung zu 3G am Arbeitsplatz und im ÖPNV sowie im Fernverkehr.

In welchen Bereichen gilt laut der aktuellen Verordnung die 2G-Regel? Wo gilt die 2G-Plus-Regel?

Für weitere Informationen siehe "Genesen/Getestet/Geimpft"

Wie viele Menschen haben sich in Schleswig-Holstein angesteckt?

Die aktuellen Zahlen finden sich in den Positivmeldungen der Kreise und kreisfreien Städte.

Die aktuellen Belegungszahlen der Intensivstationen finden Sie im DIVI-Intensivregister.

Was ist die verfassungsmäßige Grundlage für die Vorkehrungen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2? Verordnung und Erlasse im Wortlaut.

Die weltweite Coronavirus-Pandemie stellt nach wie vor eine große Herausforderung dar. Daher ergreift die Landesregierung zum Schutz der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger weiterhin Regelungen. Diese werden laufend geprüft und bei Bedarf angepasst. Die Regierung steht dazu regelmäßig im Austausch mit Gesundheitsämtern vor Ort, dem Robert-Koch-Institut, der Bundesregierung, dem interdisziplinären  Expertenkreis der Landesregierung und den kommunalen Vertreter:innen, um über die Erforderlichkeit von Maßnahmen und deren Verhältnismäßigkeit zu beraten.

Rechtliche Grundlage für Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 sind die bundesrechtlichen Vorschriften des Infektionsschutzgesetzes (IfSG). Es definiert u.a. die meldepflichtigen Krankheiten und Verdachtsmomente und enthält die rechtlichen Ermächtigungsgrundlagen zur Anordnung behördlicher Maßnahmen. Die Landesregierungen werden zudem durch das IfSG ermächtigt, durch Rechtsverordnungen entsprechende Gebote und Verbote zur Bekämpfung übertragbarer Krankheiten zu erlassen. In Schleswig-Holstein wird dies durch die Corona-Bekämpfungsverordnung umgesetzt.

Das besondere Rechtskonstrukt der epidemischen Lage von nationaler Tragweite ist zum 25. November ausgelaufen. Bestimmte Maßnahmen im Infektionsschutzgesetz können auch unabhängig von der Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite zur Anwendung kommen. Außerdem enthält das IfSG selbst Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie (3G am Arbeitsplatz, Maskenpflicht und 3G im ÖPNV und im Fernverkehr), die bundesweit einheitlich gelten.

Ein Katalog zusätzlicher infektionspräventiver Maßnahmen im Infektionsschutzgesetz kann jedoch nur dann angewendet werden, wenn entweder der Deutsche Bundestag erneut die epidemische Lage von nationaler Tragweite oder der Landtag die Anwendbarkeit der Maßnahmen aufgrund der konkreten Gefahr der epidemischen Ausbreitung der Coronavirus-Krankheit in Schleswig-Holstein feststellt. Die Anwendbarkeit der Maßnahmen hat der Schleswig-Holsteinische Landtag in einer Sondersitzung am 10. Januar beschlossen. Damit können in Schleswig-Holstein aktuell zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden, um das Infektionsgeschehen einzudämmen. und damit auch ein Übergreifen auf andere Länder zu verhindern.  Daher wurde das Infektionsschutzgesetz angepasst und ein bundesweit einheitlicher Katalog von Maßnahmen geschaffen, der auch unabhängig von der Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite zur Anwendung kommen kann. Die je nach der regionalen Situation in den Bundesländern differenzierte Anwendung bleibt gewährleistet. Außerdem enthält das IfSG selbst Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie (3G am Arbeitsplatz, Maskenpflicht und 3G im ÖPNV und im Fernverkehr), die bundesweit einheitlich gelten.

Die Absonderung von Infizierten oder Kontaktpersonen regelt in Schleswig-Holstein der „Erlass von Allgemeinverfügungen über die Anordnung zur Absonderung (Isolation oder Quarantäne) wegen einer Infektion durch das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) oder der Einstufung als enge Kontaktperson in einer geeigneten Häuslichkeit“, welcher in den Kreisen und kreisfreien Städten in Form von Allgemeinverfügungen umgesetzt wird. Der Erlass sowie alle weiteren Verordnungen stehen unter www.schleswig-holstein.de/coronavirus-erlasse. Bis wann die aktuellen Regelungen gültig sind, steht im jeweiligen Dokument.

Veranstaltungen

Infos zu Veranstaltungen und Versammlungen finden Sie hier.

Öffentliche Wahlen und Abstimmungen

Gilt die Maskenpflicht auch im Wahlgebäude?

Ja. Im Wahlgebäude besteht die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (das heißt, medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94). Ausgenommen sind Personen, die aufgrund einer körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können und dies durch ein ärztliches oder psychotherapeutisches Attest glaubhaft machen können. Ebenso sind Kinder unter sechs Jahren sowie Gebärdensprachdolmetscherinnen und Gebärdendolmetscher sowie Kommunikationshelferinnen und Kommunikationshelfer, die für Personen mit Hörbehinderung tätig sind und ein das ganze Gesicht abdeckendes Visier verwenden, von der Maskenpflicht befreit.

Die Mund-Nasen-Bedeckung darf nur nach Aufforderung des Wahlvorstandes zur Identifikationsfeststellung kurzzeitig abgenommen werden.

Mitglieder der Wahlvorstände dürfen die Mund-Nasen-Bedeckung ablegen, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten wird.

Welche Hygieneregeln gelten im Wahlgebäude?

Grundsätzlich gelten im Wahlgebäude die allgemeinen Hygieneregeln und die Verpflichtung zur Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern zu anderen Personen. Die Wahlbehörden vor Ort erstellen Hygienekonzepte; besonders ist auf die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern zu achten. Von der Mindestabstandspflicht sind Hilfspersonen eines Wählenden mit Behinderungen während der Wahlhandlung sowie den Wahlberechtigten nahestehende Personen ausgenommen. Dazu zählen beispielsweise Ehegatten, Lebenspartner:innen oder Eltern und ihre Kinder.

Für welche Personen gilt die 3G-Regel im Wahlgebäude?

Für Wahlvorstände gilt wegen der langen Aufenthaltsdauer im Wahllokal die 3G-Regel. Sie benötigen also einen Nachweis über eine vollständige Impfung, Genesung oder einen negativen Testnachweis (maximal 24 Stunden alter Antigen-Schnelltest, maximal 48 Stunden alter PCR-Test). Auch dürfen diese Personen keine typischen Coronavirus-Symptome haben. Für Personen, die als Wahlbeobachter:innen aufgrund eines ärztlichen oder psychotherapeutischen Attestes von der Maskenpflicht befreit sind, gilt ebenfalls die 3G-Regel. Der Nachweis ist beim Wahlvorstand vorzuweisen.

Für Wählende gilt die die 3G-Regel nicht. Die Stimmabgabe im Wahllokal ist den Wähler:innen möglich, ohne vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet zu sein.

Öffentlicher Nah- und Fernverkehr

Maskenpflicht:

Bei der Beförderung im öffentlichen Personennah und -fernverkehr einschließlich Taxen oder vergleichbarer Transportangebote sowie an den Haltestellen des öffentlichen Personennah- und fernverkehrs haben Kund:innen eine Mund-Nasen-Bedeckung (d.h. eine medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) zu tragen.

Die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt für Reisende in Fernzügen, Fernbussen oder Fähren innerhalb und außerhalb geschlossener Räume sowie an den Haltestellen des öffentlichen Personennah- und -fernverkehrs. Rauchen in abgegrenzten Raucherbereichen ist zulässig.

Ausnahmen: Eine Mund-Nasen-Bedeckung muss nicht getragen werden von Kindern unter sechs Jahren. Auch Personen, die ärztlich bescheinigt aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung, einer ärztlich bescheinigten chronischen Erkrankung oder einer Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können, sind von der Maskenpflicht ausgenommen.

Menschen mit Hörbehinderungen, Menschen mit Sprachbehinderungen und Personen, die mit ihnen kommunizieren, sowie ihre Begleitpersonen dürfen die Mund-Nasen-Bedeckung kurzzeitig zum Zwecke der Kommunikation abnehmen. Als Nachweis der Behinderung eignet sich u. a. ein Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen "Gl" (gehörlos) und/oder "RF" (Befreiung vom Rundfunkbeitrag aufgrund der Hörbehinderung).

3G-Regel:

Aufgrund bundesgesetzlicher Vorschriften gilt die 3G-Regel für Kund:innen im Personennah- und -fernverkehr. Grundsätzlich dürfen Kund:innen nur befördert werden, wenn sie vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet (max. 24 Std. alter Antigen-Schnelltest oder 48 Std. alter PCR-Test) sind und einen entsprechenden Nachweis vorlegen können. Auch dürfen sie keine Symptome einer Coronavirus-Erkrankung (Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber, Geruchs- oder Geschmacksverlust) haben. Kinder unter sechs Jahren sind von der 3G-Regel ausgenommen. Die 3G-Regel gilt zudem nicht in Taxen.

Schüler:innen sind nur außerhalb der Schulferienzeit von der 3G-Regel ausgenommen.

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bezieht sich auch nicht auf das Fahrpersonal. Für ihren Schutz sind die Arbeitgeber im Rahmen des Arbeitsschutzes verantwortlich, beispielsweise durch die Installation von besonderen Schutzvorrichtungen, etwa Trennwände in Taxen oder Absperrungen in Bussen. Aufgrund bundesgesetzlicher Vorschriften gilt auch für das Fahrpersonal die 3G-Regel.

Wichtige Fragen und Antworten zum Nahverkehr finden Sie auf der Webseite der NAH.SH (https://www.nah.sh/de/themen/neuigkeiten/hinweise-zu-corona/)

Für weitere Informationen zu touristischen Reiseverkehren siehe "Sind Busreisen zu Ausflugszwecken derzeit erlaubt?"

Welche Regelungen gelten für religiöse Zusammenkünfte, Gottesdienste, Gebete oder Messen?

Sämtliche rituelle Veranstaltungen von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften sind bei einem entsprechenden Hygienekonzept gestattet. Im Hygienekonzept gelten folgende Anforderungen:

  • Einhaltung der Husten- und Niesetikette
  • Möglichkeit zum Waschen oder Desinfizieren der Hände,
  • an allen Eingängen deutlich sichtbare Aushänge,
  • Bereitstellung eines QR-Codes für die Registrierung mit der Corona-Warn-App,
  • für die sanitären Gemeinschaftseinrichtungen gelten die allgemeinen Vorgaben für Einrichtungen mit Publikumsverkehr. Enge Begegnungen in den sanitären Einrichtungen sind zu vermeiden.

Darüber hinaus gelten für Gottesdienste innerhalb geschlossener Räume grundsätzlich folgende Anforderungen:

Die Veranstalter:innen haben zu gewährleisten, dass

  • nicht mehr als die Hälfte der zur Verfügung stehenden Sitzplätze besetzt werden (Schachbrettmuster)
  • die Sitzplätze vor und hinter jedem:r Teilnehmer:in nicht oder nur mit einander nahestehenden Personen besetzt werden
  • Teilnehmer:innen immer (auch während des Gemeindegesangs) eine Mund-Nasen-Bedeckung (d.h. medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) tragen.
    Ausgenommen von der Maskenpflicht ist die jeweils vortragende Person (z.B. Pastor, der den Gottesdienst leitet und zur Gemeinde spricht)

Das Schachbrettmuster und die Vorgaben zur Anordnung der Sitzplätze gelten nicht, wenn ausschließlich Personen teilnehmen, die entweder vollständig geimpft oder genesen sind und darüber einen Nachweis vorlegen (2G-Regel). Auch dürfen diese Personen keine typischen Coronavirus-Symptome haben. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bleibt aber bestehen. Kinder bis zur Einschulung benötigen keinen Test. Bei minderjährigen Schüler:innen reicht entweder das Vorzeigen eines Testnachweises (max. 24 Std. alter Antigen-Schnelltest oder max. 48 Std. alter PCR-Test) oder die Vorlage einer Bescheinigung der Schule aus, dass sie im Rahmen eines schulischen Schutzkonzepts regelmäßig getestet werden. Ebenso müssen Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können und dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen, einen negativen Testnachweis, aber keinen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen. Für weitere Informationen siehe "Genesen/Getestet/Geimpft".

Bei Gottesdiensten und Veranstaltungen außerhalb geschlossener Räume mit mehr als 100 gleichzeitig anwesenden Personen haben alle Teilnehmer:innen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Von dieser Pflicht ist auch draußen die jeweils vortragende Person ausgenommen.

Für Bestattungen sowie Trauerfeiern auf Friedhöfen und in Bestattungsunternehmen gelten die Vorgaben entsprechend.

Zur Trauerfeier gehört die eigentliche Zeremonie, nicht aber eine anschließende Bewirtung. Für weitere Informationen siehe "Welche Regelungen gelten für Bestattungen?"

Wohin kann ich mich wenden, wenn ich Fragen habe oder Beratung und Unterstützung brauche?

Für generelle Fragen zur aktuellen Corona-Situation steht Ihnen das Bürgertelefon des Landes zur Verfügung: 0431 / 797 000 01 (ausschließlich werktags von 8-16.30 Uhr), per E-Mail corona@lr.landsh.de. oder per Kontaktformular.

Für medizinische Anfragen wenden Sie sich bitte an die Rufnummer des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes unter 116 117

Hinweis: Wir erhalten zurzeit viele Anfragen. Bitte haben Sie Verständnis, wenn die Beantwortung Ihrer Frage etwas länger dauert. Auch die Telefonleitungen sind derzeit voll ausgelastet, deshalb kann es zu längeren Wartezeiten kommen.

Bei Fragen rund um das Thema Coronavirus

Wir erhalten zurzeit viele Anfragen. Bitte haben Sie Verständnis, wenn die Beantwortung Ihrer Frage etwas länger dauert. Auch die Telefonleitungen sind derzeit voll ausgelastet, deshalb kann es zu längeren Wartezeiten kommen.

Tel Bürgertelefon des Landes Schleswig-Holstein: 0431 / 797 000 01
(montags bis freitags von 8-16.30 Uhr)

Mail E-Mail-Postfach: corona@lr.landsh.de

Tel Ärztlicher Bereitschaftsdienst Nur medizinische Anfragen! 116 117

Tel Videotelefon in Gebärdensprache: Zur Videotelefonie