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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Hilfen für Unternehmen, Vereine und Kultureinrichtungen

Gemeinsam mit dem Bund will das Land Unternehmen und Selbstständige in der Coronakrise unterstützen und hat dafür verschiedene Hilfsprogramme aufgelegt.

Hilfen für Unternehmen und Selbstständige

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Überbrückungshilfe des Bundes

Die Überbrückungshilfe richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen, Selbstständige sowie gemeinnützige Organisationen. Sie soll helfen, Umsatzrückgänge während der Corona-Krise abzumildern.

Mehr Informationen zur Überbrückungshilfe

Neustarthilfe Plus des Bundes

Mit der Neustarthilfe Plus werden Soloselbständige unterstützt, deren wirtschaftliche Tätigkeit coronabedingt eingeschränkt ist. Sie ergänzt die bestehenden Sicherungssysteme, wie z. B. die Grundsicherung, und wird nicht auf diese Leistungen angerechnet. Die Neustarthilfe Plus ist für diejenigen gedacht, die nicht von der Überbrückungshilfe III profitieren. Neustarthilfe und Überbrückungshilfe können nicht parallel beantragt werden.

Wichtig: Die Neustarthilfe Plus gilt für den Förderzeitraum 1. Juli bis 30. September sowie 1. Oktober bis 31. Dezember 2021. Für beide Förderzeiträume endet die Antragsfrist jeweils am 31. Dezember 2021. Die beiden Förderzeiträume müssen separat beantragt werden.

Alle Informationen zur Neustarthilfe Plus und der Antragstellung finden Sie hier:
Webseite des Bundes

Die Antragsfrist für die Neustarthilfe (Förderzeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2021) endete am 31. Oktober 2021.

Härtefallhilfen (Bund und Land)

Die Härtefallhilfen ergänzen die bestehenden Corona-Hilfsprogramme des Bundes und der Länder.

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Sonderfonds Messe des Bundes (Soma)

Mit einem Sonderfonds sichern Bund und Länder die Vorbereitungskosten von Messen und Ausstellungen gegen das Risiko einer coronabedingten Veranstaltungsabsage ab. 

Antragsberechtigt sind private wie öffentliche Unternehmen, die als Veranstalter Messen oder Ausstellungen in Deutschland organisieren und dort ihren Sitz haben. Die Unternehmen müssen die von ihnen organisierte Veranstaltung mindestens zwei Wochen vor dem Start registrieren lassen (bis spätestens 28. Februar 2022). Im Fall eines coronabedingten Veranstaltungsverbots werden 80 Prozent des entstandenen Schadens erstattet. Leistungen aus anderen Corona-Hilfsprogrammen werden bei überlappender Förderung angerechnet.

Die Registrierung und alle wichtigen Informationen finden Sie hier:

Sonderfonds des Bundes für Messen und Ausstellungen

November- und Dezemberhilfe 2020 des Bundes

Die außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes unterstützte Unternehmen, Selbständige und Vereine, die von den Schließungen ab 2. November 2020 zur Bekämpfung der Corona-Pandemie betroffen waren. Die Antragsfrist für Erstanträge endete am 30. April 2021.

Derzeit finden verstärkt Nachprüfungen zur Antragsberechtigung von Direktantragstellenden durch die Bewilligungsstellen der Länder statt.

Änderungsanträge und Korrekturen der IBAN waren bis zum 31. Juli 2021 möglich (verlängerte Frist).

Alle Informationen zur November- und Dezemberhilfe sowie der Antragstellung finden Sie hier: Webseite des Bundes

Häufig gestellte Fragen zur November- und Dezemberhilfe: FAQ des Bundes

Kontakt/Hotline

Kontakt und Hotline (zur Webseite des Bundes)

Emailkontakt für Prüfende Dritte (Steuerberater/innen, Wirtschafts- und Buchprüfer/innen und Rechtsanwält/innen) bei Nachfragen zu konkreten Bescheiden oder Anträgen (bitte unbedingt EAR-Nummer angeben):
ueberbrueckungshilfe@wimi.landsh.de

Haben Sie als Direkt-Antragstellende/Solo-Selbständige Fragen zu Ihrem Bescheid, wenden Sie sich bitte unbedingt an Ihre/n prüfende/n Dritte/n!

Steuerliche Entlastungen

Aufgrund der durch das Corona-Virus verursachten schwierigen wirtschaftlichen Situation entlastet die Landesregierung betroffene Unternehmen, um deren Liquiditätslage zu verbessern. Zu den beschlossenen Vorhaben zählen

  • Steuerstundungen
  • Senkung von Vorauszahlungen
  • Aussetzung von Vollstreckungen

Informationen des Finanzministeriums zu steuerlichen Hilfen für Unternehmen

Darlehensprogramme Mittelstandssicherungsfonds

Seit dem 1. April 2020 können Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe Darlehen aus dem Mittelstandssicherungsfonds beantragen.

Das Land stellt 200 Millionen Euro für den Mittelstandssicherungsfonds bereit. Davon sind 25 Millionen Euro für kleinere Darlehen ab 15.000 bis 50.000 Euro vorgesehen, noch einmal 175 Millionen Euro für große Darlehen über 50.000 bis 750.000 Euro. Darlehen aus dem Fonds werden nur dann gewährt, wenn sich die Hausbank mit einem separaten Darlehen in Höhe von zehn Prozent an der Finanzierung beteiligt. Die über die IB.SH zu beantragenden Darlehen haben folgende Konditionen:

  • die Laufzeit beträgt 12 Jahre,
  • das Darlehen ist in den ersten fünf Jahren zinslos,
  • die Tilgung beginnt erst nach zwei Jahren.

Weitere Informationen und Antragsformular auf der Seite der IB.SH

IB.SH Härtefallfonds Mittelstand (Darlehen)

Für den IB.SH Härtefallfonds Mittelstand stellt das Land über 50 Millionen Euro zur Verfügung. Damit können Darlehen ab 15.000 Euro bis 750.000 Euro beantragt werden, maximal jedoch 25 Prozent des Jahresumsatzes des/der Antragstellenden von 2019.

Die Antragstellung ist für schleswig-holsteinische Unternehmen möglich, die

  • a) einen Umsatzrückgang in den Monaten Juli bis Dezember 2020 von mindestens 50 Prozent im Vergleich zu den Monaten Juli bis Dezember 2019 oder
  • b) einen erwarteten Umsatzrückgang von mindestens 50 Prozent im 1. Halbjahr 2021 im Vergleich zum 1. Halbjahr 2019 oder
  • c) einen erwarteten Umsatzrückgang von mindestens 50 Prozent im 2. Halbjahr 2021 im Vergleich zum 2. Halbjahr 2019
  • d) einen Umsatzrückgang von durchschnittlich mindestens 30 Prozent während der Monate November 2020, Dezember 2020 und Januar 2021 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum oder
  • e) einen Umsatzrückgang von mindestens 50 Prozent in einem der drei vorgenannten Monate gegenüber dem Vorjahreszeitraum

aufweisen.

Der zu erwartende Umsatzausfall muss im Rahmen der Antragstellung durch die Hausbank als plausibel eingeschätzt werden (Hausbankbestätigung); ggf. bindet sie zu diesem Zweck Steuerberater/Wirtschaftsprüfer ein. Es gelten die gleichen Konditionen wie beim Mittelstandssicherungsfonds.

Weitere Informationen und Antragsformular: IB.SH Härtefallfonds Mittelstand

MBG Härtefallfonds Mittelstand (Beteiligungskapital)

Schleswig-holsteinische Unternehmen können einen Antrag für den MBG Härtefallfonds Mittelstand zu denselben Zugangsvoraussetzungen wie beim IB.SH Härtefallfonds Mittelstand stellen:

Die Antragstellung ist für schleswig-holsteinische Unternehmen möglich, die

  • a) Umsatzrückgang in den Monaten Juli bis Dezember 2020 von mindestens 50 Prozent im Vergleich zu den Monaten Juli bis Dezember 2019 oder
  • b) erwarteter Umsatzrückgang von mindestens 50 Prozent im 1. Halbjahr 2021 im Vergleich zum 1. Halbjahr 2019 oder
  • c) einen erwarteten Umsatzrückgang von mindestens 50 Prozent im 2. Halbjahr 2021 im Vergleich zum 2. Halbjahr 2019
  • d) Umsatzrückgang von durchschnittlich mindestens 30 Prozent während der Monate November 2020, Dezember 2020 und Januar 2021 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum oder
  • e) Umsatzrückgang von mindestens 50 Prozent in einem der drei vorgenannten Monate gegenüber dem Vorjahreszeitraum

Damit werden alle bilanzstärkenden Maßnahmen vor allem zur Stärkung der wirtschaftlichen Eigenkapital-Ausstattung und zur Liquiditätssicherung durch die Bereitstellung von Beteiligungskapital gefördert.

Das Land stellt für diesen Härtefallfonds 20 Millionen Euro für stille Beteiligungen i.d.R. ab 100.000 Euro bis 1.300.000 Euro bereit. Das Beteiligungsentgelt beläuft sich auf drei Prozent p.a. zuzüglich einer gewinnabhängigen Vergütung in Höhe von einem Prozent p.a.

Mehr Informationen: Webseite der MBG-SH - Härtefallfonds Mittelstand

Sonder-Beteiligungsprogramm Schleswig-Holstein (Beteiligungskapital)

Zur Überwindung der Corona-Krise können Start-ups und kleine mittelständischen Unternehmen aus Schleswig-Holstein mit einem Gruppenumsatz bis 75 Millionen Euro aus dem Sonder-Beteiligungsprogramm Schleswig-Holstein bis zu 1.300.000 Euro Eigenkapital in Form von stillen und offenen Beteiligungen beantragen. Gefördert werden alle bilanzstärkenden Maßnahmen insbesondere zur Stärkung der Eigenkapital-Ausstattung und zur Liquiditätssicherung.

Für das Sonder-Beteiligungsprogramm Schleswig-Holstein steht ein Volumen von insgesamt 40 Millionen Euro bereit. Es wird zu 70 Prozent vom Bund/KfW und zu 30 Prozent von der MBG finanziert. Dabei übernimmt das Land eine Garantie von 20 Prozent.

Mehr Informationen auf der Webseite der MBG

Bürgschaften

Im Zuge der Corona-Krise hat die Bürgschaftsbank etliche Verbesserungen bei der Bürgschaftsvergabe umgesetzt, um Unternehmen den Zugang zu Krediten zu erleichtern. So wurde der maximale Bürgschaftsbetrag je Unternehmen von 1,25 Mio. auf 2,5 Mio. Euro verdoppelt. Die maximale Verbürgungsquote wurde für Kredite bis zu 500 TEUR von 80 auf 90 Prozent angehoben. Außerdem wurde das bisherige Programm "KMU Sofort" zu "BB Express" ausgebaut und die Bewilligungsverfahren weiter beschleunigt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Bürgschaftsbank.

Sonder-Darlehensprogramm gemeinnützige Organisationen SH

Mit diesem Sonder-Darlehensprogramm unterstützen die Bürgschaftsbank Schleswig-Holstein GmbH (BB-SH), die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) und das Land Schleswig-Holstein gemeinnützige Organisationen, die coronabedingt in finanzielle Notlage geraten sind.

Das Programm ermöglicht Darlehen, deren Risiko zu 80 Prozent von der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und zu 20 Prozent vom Land übernommen werden. Jede Einrichtung kann bis zu 800.000 Euro beantragen, sofern dies einem Anteil von 25 Prozent des Gesamtumsatzes entspricht. Die Darlehen werden unbesichert vergeben und haben eine Laufzeit von zehn Jahren, davon sind zwei Jahre tilgungsfrei. Der Zinssatz beträgt 0,85 Prozent pro Jahr zuzüglich einer Bürgschaftsprovision von 0,4 Prozent.

Alle Details zum Programm und zur Antragstellung: Bürgschaftsbank Schleswig-Holstein

Förderung der dualen Ausbildung (zur Bewältigung von Auswirkungen der Corona-Pandemie)

Ab sofort können Unternehmen eine einmalige Förderung in Höhe von 2.000,- € erhalten, wenn sie zusätzlich junge Menschen aufnehmen, die aufgrund der Corona-Pandemie ihren Ausbildungsplatz verloren haben. Damit kann das Land Schleswig-Holstein Firmen unterstützen, die nicht von den Ausbildungsprämien des Bundes profitieren können. Gleichzeitig wird ein Beitrag zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses geleistet.

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Corona-Billigkeitsleistungen ÖPNV

Zur finanziellen Unterstützung von Aufgabenträgern und Verkehrsunternehmen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) einschließlich des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) hat das Land eine neue Richtlinie erlassen. Im Rahmen dieser Richtlinie werden auch im Jahr 2021 Billigkeitsleistungen zum Ausgleich von Schäden im Zusammenhang mit dem Ausbruch von COVID-19 gewährt.

Corona-Billigkeitsleistungen ÖPNV – Richtlinie 2020

Corona-Billigkeitsleistungen ÖPNV – Richtlinie 2021

Hilfen für Kultureinrichtungen

Das Land hat für 2021 ein neues Soforthilfeprogramm für gemeinnützige Einrichtungen der Kultur und der Minderheiten gestartet. Bis Ende 2021 stehen 13,5 Millionen Euro bereit. mehr lesen

Die Servicestelle Kulturförderung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur veröffentlicht in regelmäßigen Abständen einen Newsletter, der zu Förderprogrammen, Wettbewerben und Stipendien informiert. Corona-bedingte Sonderprogramme sind aktuell ein fester Bestandteil des Newsletters.

Zum Newsletter Kulturförderung

Hilfen für soziale Projekte und Tafeln

Die Landesregierung hat einen Fonds zur Abdeckung sozialer Härten mit einem Volumen von bis zu drei Millionen Euro aufgelegt. Der Fonds richtet sich zum Beispiel Tafeln oder Organisationen, die Lebensmittel an obdachlose Menschen ausgeben. Daneben soll durch diese Mittel Angebote aufrecht erhalten, die Menschen bei vielfältigen sozialen Härtefällen unterstützen – etwa durch medizinische Versorgung von Personen ohne Krankenversicherung.

Zur Förderrichtlinie und den Antragsdokumenten